Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat - Extence, Gavin
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27 Kundenbewertungen

Produktdetails
  • Verlag: Limes
  • Originaltitel: Alex Woods VS The Universe
  • Seitenzahl: 480
  • Erscheinungstermin: 25. Februar 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 130mm x 38mm
  • Gewicht: 662g
  • ISBN-13: 9783809026334
  • ISBN-10: 3809026336
  • Artikelnr.: 39930553
Autorenporträt
Extence, Gavin
Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler; er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel.Mit seinem Debütroman »Das unerhörte Leben des Alex Woods« schrieb er sich in die Herzen von Lesern und Kritikern gleichermaßen. Der Roman wurde in Großbritannien mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, eroberte auch in Deutschland die Bestsellerliste und gehört zu den meistempfohlenen Büchern 2014. Sein lang erwarteter zweiter Roman »Libellen im Kopf« ist 2016 erschienen.Heute lebt Gavin Extence mit seiner Familie in Sheffield.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Klar, frisch, ein bisschen kehlig, aber immer dynamisch präsentiert Florian Lukas diesen Debütroman. Alex Woods ist 15 Jahre alt, als er rückblickend die Geschichte seiner Reifung zu einem selbstbestimmten Jugendlichen erzählt. Er ist ein in der Schule gemiedener Sonderling, Epileptiker und hochgradig analytisch denkender Stubenhocker. Erst in der Begegnung mit dem zum Pazifisten gewandelten Vietnam-Veteranen Peterson schafft er es, Boden unter seinen Füßen zu gewinnen. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, die von beider Liebe zur Literatur getragen und schließlich stark gefordert wird, als sich der todgeweihte Peterson Sterbehilfe von Woods wünscht. Die Geschichte ist prall gefüllt mit klugen, manchmal altklugen Einsichten ins Leben und leider auch Dialogen, die ohne jede Einsicht bleiben. Wie oft bei Debütwerken, so ist auch hier von allem ein bisschen zu viel geboten. Vor allem von Gesprächen, denn eine handlungsstarke Geschichte ist das nicht. Lukas hält mit seiner Rasanz dagegen. Allerdings findet er für den kranken Peterson immer nur den gleichen kraftvollen, bärbeißigen Ton ohne jede Nuancierung.

© BÜCHERmagazin, Martin Maria Schwarz (mms)
"Es ist eine wunderschöne, leicht bizarre Geschichte, die da erzählt wird. [...] Ein ungemein unterhaltsamer, philosophischer Roman, voller lebenskluger Sätze. Es geht um Leben und Tod. Aber wie das erzählt wird, ist einfach nur ganz großes Kino." Christine Westermann, WDR