Autor im Porträt

Toptitel von Ursula Poznanski

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1

Broschiertes Buch
Tödliche Blumengrüße: "Vanitas - Schwarz wie Erde" ist der Auftakt zur neuen Thriller-Reihe von Spiegel-Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Eine Wiener Blumenhändlerin mit dunkler Vergangenheit ermittelt gegen ein skrupelloses Verbrecher-Syndikat.
Auf dem Wiener Zentralfriedhof ist die Blumenhändlerin Carolin ein so gewohnter Anblick, dass sie beinahe unsichtbar ist. Ebenso wie die Botschaften, die sie mit ihren Auftraggebern austauscht, verschlüsselt in die Sprache der Blumen - denn ihre größte Angst ist es, gefunden zu werden. Noch vor einem Jahr war Carolins Name ein anderer; damals war sie als Polizeispitzel einer der brutalsten Banden des organisierten Verbrechens auf der Spur. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Einsatz überlebt hat. Doch dann erhält sie einen Blumengruß, der sie für einen neuen Fall nach München ruft - und der sie fürchten lässt, dass sie ihren eigenen Tod bald ein zweites Mal erleben könnte ...
Ein psychologisch dichter Thriller mit ungewöhnlicher Heldin und Gänsehaut-Garantie!
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14,99 €

 

Erebos Bd.2

Gebundenes Buch
EREBOS IST ZURÜCK ...UND HAT DAZUGELERNT
Als Nick auf seinem Smartphone ein vertrautes Icon in Gestalt eines roten E entdeckt, glaubt er zuerst an einen Zufall. Aber dann wird ihm klar: Erebos hat ihn wiedergefunden ...
Der sechzehnjährige Derek hingegen ist nur kurz misstrauisch, als das rote E auf seinem Handy aufleuchtet. Zu spät begreift er, dass er selbst zu einer Spielfigur geworden ist. Und es um viel mehr geht, als er sich je hätte vorstellen können ...
Wo würde Erebos in unserer allseits vernetzten Gegenwart wieder auftauchen? Auf dem Smartphone , auf Facebook , auf Twitter ? Was würde es über WhatsApp , Youtube oder Instagram anrichten? Ursula Poznanski fand, die Zeit war reif für Erebos 2 .
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19,95 €

 

Ursula Poznanski

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universitäten und landete schließlich als Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag. Nach dem fulminanten Erfolg ihres Jugendromans "Erebos" widmet sie sich dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

Ursula Poznanski: Vanitas - Schwarz wie Erde

Ursula Poznanski: Vanitas - Schwarz wie Erde

Dieses Szenario ist der ultimative Albtraum. Eine Frau steckt wehrlos in einer engen Grube fest. Einige Meter über ihr dringt Tageslicht durch eine Öffnung. Doch niemand kommt ihr zur Hilfe. Stattdessen nähern sich unheimliche Geräusche, bis sich schließlich ein Betonschwall in die Tiefe ergießt. Man muss nicht an Platzangst leiden, um gleich auf den ersten Seiten von "Vanitas - Schwarz wie Erde" das Gruseln zu lernen. Je mehr Carolin, die Heldin des neuen Krimis von Ursula Poznanski, einem auf den folgenden 380 Seiten ans Herz wächst, desto sehnlicher wird der Wunsch, dass sich die Icherzählerin am Ende nicht als jene bedauernswerte Frau in der Baugrube entpuppen möge.

Dafür stehen die Chancen allerdings eher schlecht. Denn Carolin ist ins Visier von Mitgliedern des Organisierten Verbrechens geraten. Als Kronzeugin in einem langwierigen Ermittlungsverfahren musste sie vor zehn Monaten untertauchen, von Frankfurt nach Wien ziehen, wo sie seither in der Gärtnerei des Zentralfriedhofs arbeitet. Hier, im duftenden Meer aus Grün und bunten Blüten hat Carolin gerade begonnen, sich halbwegs sicher zu fühlen. Dochmehr

Interview mit Ursula Poznanski zu "Vanitas - Schwarz wie Erde"

Interview mit Ursula Poznanski zu "Vanitas - Schwarz wie Erde"

Warum sollte sich eine Touristin oder ein Tourist in Wien den Zentralfriedhof anschauen?

Ursula Poznanski
: Weil er unglaublich stimmungsvoll ist. Man spaziert zwischen den Grabskulpturen der alten Adelsfamilien oder zwischen prächtigen Gruften und verfallenen, überwucherten Grabsteinen herum oder läuft über den Waldfriedhof oder den jüdischen Friedhof. Manchmal begegnen einem Rehe, und in der Nähe des Haupteingangs findet man die gewissermaßen "Unsterblichen", wie Beethoven und Schubert.

In "Vanitas" erklingt allerdings keine klassische, sondern eher zeitgenössische Pop- und Rockmusik. Entspricht das auch Ihrem Musikgeschmack? Welche Rolle spielt Musik für Ihre Arbeit?

Ursula Poznanski
: Einige der Musiknummern, die in "Vanitas" vorkommen, habe ich tatsächlich auch auf meiner eigenen Playlist, andere definitiv nicht. Als Begleitung beim Schreiben eignet sich allerdings keine einzige davon, weil ich da nur Musik hören kann, bei der niemand singt - also vorzugsweise Film-Soundtracks. Gelegentlich drifte ich auch in Wellnessmusik ab: Regengeräusche und Panflöten odermehr

Kundenbewertungen

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1

Bewertung von sonjaliest aus Hannover am 01.02.2019
Ein Thriller von Frau Poznanski? Muss ich lesen…..es gibt ja schon einige, aber dies ist eine neue Reihe. Eine Protagonistin mit einer noch nicht ganz geklärten Vergangenheit und einem Polizisten, der diese aufgrund der Vergangenheit zu Ermittlungsarbeiten zwingt. Der Vorteil? Polizeiarbeit ist abhängig von allerhand Dienstvorschriften und Gesetzen. Carolin dagegen, lebt inkognito in Wien. Sie arbeitet unscheinbar als Friedhofsgärtnerin. Eigentlich ist sie tot…das Denken bislang gefährliche Menschen aus ihrer Vergangenheit. Und das soll auch so bleiben. Um dies weiter zu gewährleisten soll sie in Deutschland wieder als Polizeispitzel arbeiten. Ihre Warnungen? Blumen, denn Blumen haben eine eigene Sprache. Die Idee der Autorin, ihre Ermittlerin von lästigen Regeln freizusprechen, um unkonventionell vorgehen zu können, ist abwechslungsreich gelungen und wird mit der Bedeutung der Blumen garniert. Ich hab mich ein ums andere Mal erwischt, wie ich die Bedeutung der Blumen gegoogelt habe. Man lernt nie aus. Ursula Poznanski füttert - oder nein fixt - den Thrillerleser mit dieser Reihe an. Denn erst nach und nach erfahren wir von Carolin und ihrer Vergangenheit. Manchmal war ich etwas ratlos und dachte mir, es hätte schon ein bisschen mehr Informationen sein können. Allerdings hätte dies die eigentliche Ermittlungsarbeit überdeckt. Die zu lösende Ermittlungsarbeit? Verzwickt. Und tatsächlich größer und tiefgreifender als gedacht. Der Fall an sich ist abgeschlossen, aber was Carolins Vergangenheit angeht, müssen wir uns wohl (ein paar Bände?) gedulden. Ich vergebe volle Punktzahl, da mich dieses Buch bis in die frühen Morgenstunden wachgehalten hat. Ich hoffe auf rasche Fortsetzung und stelle ein literarisches Bouquet mit Vergissmeinnicht, Veilchen, Lilien, Iris, Calla für Ursula Poznanski zusammen.

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1

Bewertung von Lerchie aus H. am 02.03.2019
Die Angst im Nacken Im Prolog lesen wir, wie eine Frau, die in eine ‚Grube‘ gefallen war, mit Beton zugeschüttet wurde. Es geht in diesem Buch um Carolin, die sowieso schon unter einem anderen Namen lebt, aus Angst vor Verfolgung durch ihre früheren ‚Freunde‘. Eigentlich ist sie für diese tot, denn sie wurde beerdigt, wobei natürlich nicht sie im Sarg lag. Nun lebt sie in Wien, arbeitet als Floristin und erfahrt von Robert Neuigkeiten durch die Blumensprache. Überraschend fordert Robert von ihr, nach München zu gehen und ihre Wohnungsnachbarin auszuspionieren. Es sind auf verschiedenen Baustellen ‚Unfälle‘ passiert, die verdächtig sind. Nur bei den Eltern der Nachbarin, bei deren Baustellen, passiert nie etwas. Robert will wissen, warum…. Doch Carolin hat Angst, dass ihre alten ‚Freunde‘ sie aufstöbern könnten. Trotzdem tut sie viel mehr, als sie auf Roberts Verlangen tun müsste…. Meine Meinung Das Buch ließ sich sehr gut lesen und es gab auch keine Unstimmigkeiten bezüglich Worten oder gar ganzen Sätzen. Schon gleich zu Anfang war es durch die Ermordung der Frau spannend. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In die Hauptprotagonistin Caro, die trotz Angst – Robert hatte ein sehr gutes Argument um sie von der Sache zu überzeugen – für Robert nach München zog um Tamara Lambert auszuhorchen, auszuspionieren. Trotz ihrer Angst tat sie sogar noch mehr. Aber ich habe mich doch sehr gewundert, dass sie es einfach so hinnahm, dass Tamara gleich ihre Freundschaft gesucht hatte. Sie kannte sie doch gar nicht und das kam mir sehr suspekt vor. Tamara kam war mir nicht so sehr sympathisch. Was wohl auch seinen Grund hatte. Dann gab es noch Tamaras Oma, die blind war. Und natürlich die Baulöwen Korbach, Vossen und Lambert, die sich um den großen Auftrag stritten. Dieses Buch hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen. Die Spannung war zwar etwas verhaltener aber sie hat sich von Anfang bis zum Ende gehalten. Es hat mir sehr gut gefallen und bekommt von mir eine Empfehlung und, obwohl es vielleicht einen Tick schlechter war, als Ursula Poznanskis sonstige Werke, die volle Bewertungszahl.

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1

Bewertung von solveig am 07.03.2019
Packender Serienstart Im wahren Sinn des Wortes kommuniziert Caro mit Robert, ihrem Verbindungsmann beim LKA, durch die Blume. Lebenswichtige Botschaften oder Warnungen erreichen sie per Blumensprache. Nur ungern gibt sie auf Roberts Drängen hin ihr zurückgezogenes Leben in Wien auf, um in München eine Undercoverrolle anzunehmen.Was zunächst recht harmloser Natur zu sein scheint, erweist sich jedoch sehr bald als todbringend und gefährlich… Sehr eindringlich versteht es Ursula Poznanski, die allgegenwärtige Angst ihrer Protagonistin wiederzugeben. Da die Autorin Caro selbst erzählen lässt, ist der Leser gewissermaßen dicht am Geschehen und hautnah mit Caro verbunden, obwohl er zunächst nicht viel über sie erfährt, nicht einmal ihren wirklichen Namen. Packend schildert Poznanski die Situationen und Gefahren, in denen sich ihre Heldin bewähren muss. Das Thema „Vanitas“, das bereits effektvoll das Buchcover ziert, durchzieht den Roman in vielen Facetten: Lüge, Vergänglichkeit, leerer Schein, Tod. Nach und nach hebt Poznanski ein wenig den Schleier an, der über Caros Vergangenheit liegt, gestattet dem Leser einen kurzen Blick - nur um weitere drängende Fragen offen zu lassen. Kein Wunder, denn „Vanitas“ ist als Serie angelegt. Und so endet dieser Roman denn auch konsequenterweise mit einer mysteriösen Blumenbotschaft, und der Leser muss einstweilen seine eigenen Schlüsse ziehen…

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1

Bewertung von Sandra8811 aus Bayern am 02.03.2019
Zwar nicht das stärkste Buch der Autorin, dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe jetzt schon einige Bücher von Ursula Poznanski gelesen und war bisher immer begeistert, natürlich hat mich dann auch ihr neuestes Werk interessiert. Cover: Zuerst mal muss ich sagen, dass das Cover neugierig macht. Es lässt nicht direkt durchscheinen, um was es sich bei dem Buch handelt. Auch wenn es relativ dunkel ist, finde ich es trotzdem nicht auf den ersten Blick Thriller-mäßig, eher wie ein Roman. Die Motte bzw. den Falter auf dem Cover fand ich super, da hab ich die ganze Zeit während des Lesens drübergerubbelt und er hat es ausgehalten ;-) Inhalt: Caro ist nicht die, die sie zu sein scheint. Sie versteckt sich in Wien bei einem Blumenladen für den Friedhof und hofft, dass keiner herausfindet, dass sie noch lebt. Als sich Robert eines Tages mit einem Blumengruß bei ihr meldet und sie nach München beordert, wir ihre Angst vor dem Tod wieder größer. Handlung und Thematik: Ich fand gleich ganz gut in das Buch rein, allerdings muss ich sagen, dass Aquila (eigentlich ein Jugendbuch) spannungstechnisch mehr von einem Thriller hatte als dieses Buch. Es fing langsam an, baute sich auf und endete mit einem mehr oder weniger großen Knall. Dadurch, dass zum Schluss einige Fragen offenbleiben, freue ich mich schon auf die Fortsetzung. Ich will ja wissen, wie es mit „Caro“ weitergeht. Leider wirkten manche Situationen ein bisschen arg konstruiert und einmal sogar weit hergeholt, dennoch fand ich es insgesamt ganz gut. Eine Sache störte mich aber: Es wurde ziemlich zu Beginn von einem Audi A8 gesprochen, dann kurz darauf war es ein R8. Warum ist das dem Lektorat nicht aufgefallen? Schön fand ich allerdings den Weg der Kommunikation über Blumen. Charaktere: Caro ist sehr ängstlich und wirkt sehr geheimnisvoll. Während des ganzen Buches hatte sie viele Geheimnisse, sie war mir jedoch trotzdem sehr sympathisch. Ich fieberte sehr mit ihr mit. Tamara und auch der Rest der großen Baufamilien-Mitglieder fand ich alle falsch und unsympathisch, sie wirkten alle so als ob sie etwas verbergen wollen. Ich fand es super, dass sie so undurchschaubar waren. Schreibstil: Bisher kannte ich von Ursula Poznanski nur ihre Jugendbücher, aber auch hier fand ich ihren Schreibstil einfach super. Durch Caros Ich-Perspektive findet man gleich rein ins Buch und kann sich mit der Protagonistin identifizieren. Man hatte (wie schon in fast allen anderen Poznanski-Büchern) nie das Gefühl, dass man die Leute durchschauen kann. Es blieben viele Fragen bis zum Schluss offen, wodurch die Spannung ganz gut aufgebaut wurde. Der Knall am Schluss hätte größer sein können. Dadurch, dass die Kapitel eher kürzer waren, konnte man immer gut Pause machen. Persönliche Gesamtbewertung: Ganz interessantes Buch der Autorin, aber bisher das schwächste Werk, das ich von ihr gelesen habe. Die Spannung war da, wenn auch nicht so wie ich es bei einem waschechten Thriller erwartet hätte. Die ganzen offenen Fragen am Schluss machen Lust auf die Fortsetzung, welche ich mir auf alle Fälle holen werde, sobald sie verfügbar ist.

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1

Bewertung von Lesemone aus Otterbach am 12.02.2019
Ich finde das Buch gar nicht so leicht zu bewerten. Einerseits besticht es durch einen grandiosen Schreibstil, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Andererseits erfährt man über die Protagonistin so gut wie gar nichts und dadurch bleibt sie einem sehr fern. Von Anfang bis Ende schafft es Ursula Poznanski jedoch, durch ihre Geheimnisgrämerei eine unterschwellige Spannung zu erhalten. Mir stellten sich als Leser von Seite zu Seite immer mehr Fragen, die scheinbar nicht beantwortet werden. Jedoch ganz am Ende trumpft das Buch mit einem sensationellen Schluss auf, der mich versöhnlich stimmte. Als richtig spannenden Thriller kann ich das Buch aber nicht bezeichnen, eher als sehr guten Krimi. Auch wenn das Buch der Auftakt einer neuen Serie war, hätte ich mir doch gewünscht, etwas mehr über Caros Vergangenheit zu erfahren. Das Setting und auch die Kommunikation über Blumen fand ich gut gelungen. Für alle, die gerne komplexe Handlungen in Büchern mögen, bei denen nicht die Action und der Nervenkitzel im Vordergrund stehen, der ist hier gut bedient.

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1

Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 02.02.2019
Carolin arbeitet seit ca. einem Jahr im Blumenladen auf dem Wiener Zentralfriedhof. Niemand dort ahnt, dass sie zuvor ein Polizeispitzel war, der gegen das organisierte Verbrechen gekämpft hat und nach dem letzten Fall abtauchen musste. Mit ihrem Verbindungsmann bei der deutschen Polizei kommuniziert sie meist nur über Blumengrüße, damit niemand diese Verbindung entdeckt. Doch dann wird ihr ein neuer Fall übertragen, der sie nach München führt. Zunächst scheint es sich um eine harmlose Observation zu handeln, doch schnell verstrickt sich Carolin in die skrupellosen Machenschaften der konkurrierenden Baufirmen vor Ort. „Schwarz wie Erde“ ist der erste Roman der neuen Vanitas-Thriller-Reihe der österreichischen Autorin Ursula Poznanski. Protagonistin und Ich-Erzählerin ist Carolin. Die Figur finde ich sehr interessant, sowohl ihre Vergangenheit, als auch ihre Künste mit der Bedeutung der Blumen zu kommunizieren. Wer diesem nicht so viel abgewinnen kann, der sei beruhigt, es handelt sich nur um wenige, kurze Passagen, welche nicht den Roman dominieren. Die Hauptfigur gefällt mir sehr und daher hoffe ich, dass die Reihe fortgesetzt wird. Die Handlung entwickelt sich langsam. Zunächst nimmt sich die Autorin Zeit das Setting und ihre Protagonistin zu beschreiben, was aber auch durchaus beim Auftakt einer Reihe in Ordnung ist. Danach geht es dann schon zur Sache. Der harmlose Fall ist keineswegs harmlos und Carolin kann es auch nicht lassen ihre Nase tiefer hineinzustecken. Zwei Mal reagiert sie meiner Meinung nach unlogisch und nicht so clever, wie sie eigentlich ist, damit die Geschichte so verlaufen kann, wie es sich die Autorin vorgestellt hat. Darüber kann ich jedoch hinweg sehen. Der Fall ist spannend, komplex und verschiedene Handlungssträngen werden gegen Ende zu einem überraschenden Ergebnis zusammengeführt. Der Roman hat mich durchgängig gut unterhalten, jedoch fehlte mir etwas der Nervenkitzel beim Lesen, den ich mit bei einem Thriller wünsche. Fazit: „Schwarz wie Erde“ ist für Leser empfehlenswert, die Lust auf eine ungewöhnliche Protagonistin und eine gut strukturierte, interessante Handlung haben. Wer mit Nervenkitzel durch die Seiten gepeitscht werden möchte, ist meiner Meinung nach nicht so gut mit dem Buch beraten. Es unterhält durchaus, aber eben nicht durch Nervenkitzel, sondern durch eine gut ausgedachte Handlung. Ich bin auf weitere Romane um die Blumenhändlerin Carolin gespannt.

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1

Bewertung von Sikal aus Österreich am 15.02.2019
Blumen sagen mehr als Worte In einem Blumenladen am Wiener Zentralfriedhof arbeitet eine junge Frau unter dem Namen Carolin. Noch vor einem Jahr hatte sie einen anderen Namen, den sie vergessen muss, wenn sie am Leben bleiben will. Sie wurde immer wieder mal von der Polizei als Spitzel in diverse Banden eingeschleust, doch beim letzten Mal ging etwas schief und es musste ihr Tod vorgetäuscht werden. Immer lebt sie mit der Angst erkannt zu werden. Als die Polizei wieder auf sie zurückgreift, um sich in der Baubranche ein wenig umzuhören, muss Carolin über den Schatten der Angst springen und professionell agieren. Dass sie sich selbst in Lebensgefahr bringt, war ursprünglich nicht geplant. Doch immer wieder kreuzt die Sprache der Blumen ihren Weg … Die Autorin Ursula Poznanski hat einen spannenden Thriller verfasst, der eine ungewöhnliche Protagonistin aufzeigt. Eine Blumenverkäuferin mit dunkler Vergangenheit und dem Wunsch sich unsichtbar zu machen. Sehr glaubwürdig werden die Gefühle Carolins geschildert, ihre Flucht, die Angst und Vorsicht vor Menschen und den Wunsch nach einem normalen Alltagsleben. Hier zeigt sich definitiv die Professionalität der Autorin – schreiben kann sie! Das Buch ist als Einstiegsband für eine Reihe gedacht und als solcher werden natürlich viele Charaktere und Verflechtungen eingebaut. Es ist nicht immer leicht, dem Geschehen zu folgen und die Charaktere richtig zu verknüpfen. Bis zum Ende werden nicht alle Fragen beantwortet, sondern ein ordentlicher Cliffhanger macht natürlich Vorfreude auf Band 2. Sehr gut gefallen hat mir die Sprache der Blumen. Ich wusste gar nicht, welche umfangreichen Botschaften Blumen zu sagen haben und was man da Falsches (oder Richtiges) vermitteln kann. In einem Interview hat die Autorin auch erläutert wie sie dazu kam und welches Wissen sie sich nun angeeignet hat – interessant. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut, die Geschichte legt aber gegen Ende hin noch einmal ordentlich an Nervenkitzel zu. Ich hoffe nun auf die weiteren Bände, damit alle noch offenen Fragen beantwortet werden. Ein Buch, dass ich in einem Rutsch durchgelesen habe und dem ich gerne 4 Sterne gebe.

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1

Bewertung von Kerstin am 13.02.2019
Gegen Ende genial Carolin Bauer arbeitet als Friedhofsgärtnerin am Wiener Zentralfriedhof. Doch eigentlich gibt es sie gar nicht. Sie ist eine andere Frau, doch diese Frau ist offiziell tot. Und dann bekommt sie eines Tages einen Auftragt für ein Gesteck. Und in verkrampft sich alles. Dieser Thriller braucht einiges an Anlaufzeit. Der Leser wird mit vielen Puzzleteilen versorgt, die er nicht zuordnen und ergänzen kann. Immer wartet man bis sich etwas zusammenfügt. Aber darauf wartet man recht lang. Dennoch ist es die gesamte Zeit über sehr spannend. Und man denkt sich die kuriosesten Geschichten aus, nur um dann am Ende komplett überrascht zu werden und so auch endlich den Großteil des Puzzles zusammensetzen zu können. Vanitas – Schwarz wie Erde ist der Auftakt zu einer neuen Thriller Reihe von Ursula Poznanski. Ich sehe diesen Band als Einführungsband, in dem wir zunächst Carolin etwas kennen lernen und ihren ersten „Fall“ miterleben dürfen. Carolin bleibt dem Leser recht unbekannt und in gewisser Weise fremd. Über ihre Vergangenheit erfährt man nicht allzu viel und muss sich das selbst denken. Ich schätze mal, dass ihre Vergangenheit in den Folgebänden nach und nach aufgeklärt wird. Dennoch war mir Carolin sympathisch und ich konnte mich wunderbar in sie hineinversetzen. Sie ist auf der Flucht, sie wurde als tot erklärt, dennoch ist sie sich sicher, dass die Gefahr nicht gebannt ist und die Karpins noch hinter ihr her sind. Diese Angst, und fast schon Paranoia, hat Ursula Poznanski sehr gut rübergebracht. Es wirkt sehr realistisch und nachvollziehbar. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen! Er ist sehr flüssig und angenehm zu lesen – man fliegt regelrecht über die Seiten. Die Handlungen sind sehr anschaulich beschrieben, zum Beispiel die einzelnen Mordszenen, von denen es so einige gibt. Diese werden meist als einzelne Kapitel eingefügt, aus welchen nicht herausgeht, um wen es sich handelt. Alle anderen Kapitel werden aus Carolins Sicht erzählt. Wodurch der Leser auf Carolins Wissensstand ist – vorausgesetzt sie teilt ihre Geistesblitze mit dem Leser, was leider nicht immer der Fall war. So musste man beim Lesen häufiger mal mit Carolin schimpfe, sie solle doch endlich ihre Gedanken laut aussprechen. Sehr gefallen hat mir auch dieses durchgehende Mittel der Sprache der Blumen. Geheimbotschaften werden durch Blumensträuße übermittelt. Eine sehr schöne Idee. Das Buch war, vor allem zum Ende hin, unglaublich spannend, so dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Am Ende waren die anfänglichen Startschwierigkeiten vergessen und nun kann ich gerne vier von fünf Sternen vergeben. Den fünften Stern muss ich abziehen, da es die ersten zwei Drittel zu viele offene Fragen gab, und statt Aufklärung nur neue Fragen dazu kamen.

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1

Bewertung von leserattebremen aus Berlin am 21.05.2019
Endlich ein neuer Thriller von Ursula Poznanski und dass es auch noch der Auftakt zu einer neuen Reihe ist, gefiel mir besonders gut. In „Vanitas – Schwarz wie Erde“ geht es um eine Frau, die als Informantin für die Polizei gearbeitet hat, bis es zu gefährlich wurde und sie ihren eigenen Tod vortäuschen musste. Jetzt lebt sie unter einem Decknahmen in Wien und will einfach nur alles vergessen, als ihr alter Kontaktmann der Polizei sie wieder anspricht. Sie soll in München Kontakt zur Tochter eines Baulöwen aufnehmen und herausfinden, was es mit den Unfällen auf Münchener Baustellen auf sich hat. Was einfach klingt, entpuppt sich als komplizierter Fall mit vielen Protagonisten, in dem ein lange zurückliegendes Verbrechen eine große Rolle spielt. Ursula Poznanski ist für mich ein Garant für großartige Thriller-Unterhaltung und das bestätigt sie auch in ihrem aktuellen Roman. Die Figuren sind spannend und differenziert ausgearbeitet, der Fall ist komplex und dennoch gut verständlich dargestellt und mit der Hauptfigur hat das Buch wirklich das Potential, der Auftakt zu einer mitreißende Reihe zu sein. Die Protagonistin Carolin ist sympathisch, hat aber auch Ecken und Kanten, was die Lektüre sehr unterhaltsam macht. Dass man nichts von ihrer Vorgeschichte weiß, die stückweise entblättert wird, macht einerseits den besonderen Reiz aus, war für mich aber teilweise auch ein klein wenig störend, da ich das Gefühl hatte, es müsste schon ein Buch vorher geben, das ich nicht gelesen hatte. Wenn man sich damit arrangiert hat, ist es aber ein sehr spannender Roman, der einen richtig mitreißt. „Vanitas – Schwarz wie Erde“ ist der neueste Thriller von Ursula Poznanski und mir hat der Roman sehr gut gefallen, er ist spannend und sehr überraschend mit einer tollen Protagonistin. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band der Reihe.

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1

Bewertung von Mel.E aus L. am 28.02.2019
Ein Buch der Autorin Ursula Poznanski zu lesen ist oftmals ein echter Lesegenuss, daher freute ich mich sehr über die Zusage an einer Leserunde teilzunehmen. "Vanitas - Schwarz wie Erde" ist zunächst erst einmal ein Thriller, der eher nichtssagend erscheint, da er verwirrt und mäßige Spannung aufgebaut wird. Im letzten Drittel des Buches klären sich die Fragen, die sich der Leser / die Leserin stellt, sehr rasant und das, was zuvor eher eine Oberflächlichkeit darstellte, gibt dem Thriller eine echte Bedeutung. Eine Bedeutung, die sich mir als frauenfeindlich und barbarisch aufzeigt. Es ist somit also kein Wunder, weshalb Menschen so agieren und nicht anders, wobei natürlich Mord nicht gerechtfertigt wird. Es zeigt sich echter Wahnsinn im Geschehen. Wie schon erwähnt, plätschert die Story zunächst leicht vor sich hin und bietet wenig Spannung, eher Unverständnis in vielen Bereichen. Erst als ich begriff, was sich hier als gelungener Plot herauskristallisiert, trifft "Vanitas - Schwarz wie Erde" wieder einmal mein Leserherz. Zuvor war ich nicht ganz überzeugt von einer Protagonistin, die ihre eigene Beerdigung inszeniert und dadurch eigenartig und fremd auf mich wirkt. Wirklich warm geworden mit bin ich mit Carolin bis zum großen Shodown am Ende keineswegs. Sie bleibt definitiv unnahbar und ich habe leider auch nicht kapiert, warum gerade sie erneut als Polizeispitzel eingesetzt wird. Ihr Leben ist weiterhin in Gefahr und sie begeht einige grobe Fehler, die sie aus ihrer Versenkung erwecken könnten. Es hätte mich auch sehr interessiert, warum sie untertauschen muss, denn ihre Erlebnisse aus der Vergangenheit werden nur oberflächlich eingestreut. Die Sprache der Blumen zu nutzen, um miteinander in Kontakt zu treten, empfand ich als sehr gelungen. Manchmal muss man tatsächlich vorsichtig sein, was für Blumen man verschenkt. Dieses war mir nicht bewusst und ist äußerst interessant dargestellt. Auch den Titel "Vanitas" habe ich mir ergoogelt und die beste zutreffende Aussage über das Wort ist die "Offensichtliche Täuschung", die wiederum sehr gut zu der inszenierten Beerdigung passt. Ursula Poznanski bleibt ihrem Stil eindeutig treu, denn zum Ende hin erscheint die Story logisch und hebt auf, dass sich der Spannungsbogen erst im letzten Drittel des Buches erhöht. Vieles erschließt sich nun und lässt eine methodische Planung der Autorin erkennen. Zunächst verwirrend und dann mit einem Ergebnis, welches wirklich fasziniert. Der Mensch ist in der Lage viele Sprachen zu sprechen und das ist tatsächlich hochkarätig erzeugt worden. Diese Form der Kommunikation zu nutzen, um ein Ergebnis zu erzielen oder Mitteilungen zu übermitteln, wäre niemals in meinem Fokus getreten, Anfangs leider etwas zäh und zum Ende hin überzeugend. Gerne eine Leseempfehlung!
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