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Benutzername: 
Lea

Bewertungen

Insgesamt 289 Bewertungen
Bewertung vom 13.02.2024
Die Burg
Poznanski, Ursula

Die Burg


ausgezeichnet

Zuletzt habe ich von Ursula Poznanski Oracle gelesen, ein gutes und spannendes Buch, aber zum Beispiel nicht ganz so gut wie Erebos. Mit "Die Burg" hat sie mich wieder voll überzeugt, es ist hochspannend, man kann kaum aufhören zu lesen und alles ist ganz wunderbar durchdacht. Klare fünf Sterne und eine herzliche Leseempfehlung.
Die Burg wurde zu einem riesigen Escape-Room auf KI-Basis ausgebaut. Allein die Beschreibungen der Szenarien sind wirklich atemberaubend, das kann man sich alles sehr gut vorstellen (allerdings lieber die guten, als die gruseligen Szenen). Eine exklusive Gruppe kann es testen, doch dann kommt alles anders, als gedacht und die KI spielt ihr eigenes Spiel.
Die Geschichte wird aus den Sichten von Maxim, der selbst (normale) Escape-Rooms besitzt und den neuen testen soll, sowie der Angestellten Alissa erzählt. Das ist gut, weil man so den Blick von Innen und von Außen hat. Und beide sind wirklich sympathisch und man kann sich schnell mit ihnen identifizieren. Auch die anderen Charaktere sind vielschichtig, da wurde eine gute Gruppe zusammengestellt.
Ich liebe Geschichten, in denen es um Escape-Spiele geht, deswegen war ich von Anfang an super gespannt. Das Setting, die Szenarien, die Spannung, die Rätsel, alles wurde richtig toll umgesetzt. Einzige kleines Minus, für mich hätte es etwas mehr Grusel und etwas weniger Ekel sein können. Manche Stellen habe ich mir lieber nicht allzu bildlich vorgestellt. Zum Glück ist es so spannend, dass man da schnell drüber weglesen konnte. Aber für Zartbesaitete ist dieses Buch sicher nichts.
Wie gesagt, ist das Buch toll geschrieben, es gibt immer wieder neue Szenarien, man kann ein bisschen miträtseln und am Ende wird alles auch gut aufgelöst. Ganz klar ein richtig gutes Buch für Thriller-Fans.

Bewertung vom 13.02.2024
Mina Wirbelfee (Bd. 1)
Magdalena, Zoe

Mina Wirbelfee (Bd. 1)


gut

Selten ist es mir so schwer gefallen, ein Buch zu bewerten: Von der Optik her hat mir Mia Wirbelfee richtig gut gefallen, der Inhalt konnte mich allerdings nicht ganz überzeugen, deswegen bleibe ich leider bei 3 Sternen. Ich muss aber sagen, dass meine Tochter bei der Geschichte schon oft lachen musste. Vielleicht bin ich also auch einfach nur zu alt oder zu spießig für die Geschichte.
Mina wird nun endlich ihre Feengabe offenbart, aber leider kann niemand die entscheidende Stelle im Brief lesen. Deswegen macht sie sich auf den Weg zur Feenkönigin und muss dabei einige spannende Abenteuer bestehen.
Die Grundidee mit der Reise hat mir gut gefallen, die ersten Stationen sind auch noch nett zu lesen. Besonders gut haben mir die Illustrationen gefallen, an denen gibt es nichts auszusetzen. Auch die Kapitellänge ist angenehm.
Zu den Sachen, die mir gar nicht gefallen haben: Eine sprechende und umherlaufende Warze? Meerjungfrauen die fette, haarige Männer sind und ein pupsender Hund um zur nächsten Station zu fliegen? Es tut mir Leid, aber mein Humor ist es nicht. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Mit den Feen war es mir manchmal auch etwas zu gewollt, warum gibt es zum Beispiel eine Pfannkuchen-zum-Frühstück-Fee? Warum ist die Feenkönigin faul und macht nichts (Achtsamkeit hin oder her).
Mina als Hauptfigur fand ich auch nicht ganz so toll, weil sie sehr ungeduldig ist, einfach macht, was sie will und ihre Fähigkeit auch etwas für sich ausnutzt.
Also man muss festhalten, das Buch ist in vielen Facetten anders, als ich mir ein Kinderbuch wünsche, genau das wird es aber wahrscheinlich in anderen Augen besonders machen. Meinen Geschmack hat es nicht getroffen, aber ich möchte das Buch aus dem vorherigen Grund auch nicht zu sehr verurteilen. Für Kinder gibt es sicherlich einiges zu lachen.

Bewertung vom 11.02.2024
Der Fluch der Nachthexe / Emblem Island Bd.1
Aster, Alex

Der Fluch der Nachthexe / Emblem Island Bd.1


sehr gut

Emblem Island hat mir wirklich gut gefallen. Die Welt ist sehr spannend konstruiert (vielleicht aber an manchen Stellen etwas zu übertrieben), die Charaktere reißen mit und auch die Geschichte überzeugt. Was ich mir vor allem gewünscht hätte, wäre etwas mehr Liebe zur Gestaltung. Eine Karte wäre wirklich super gewesen und auch eine Übersicht über die Embleme, da hätte man so viel rausholen können. Deswegen gibt es vier Sterne von mir.
Tor soll eigentlich laut seinem Emblem ein Anführer sein, das will er aber gar nicht. Deswegen wünscht er sich es weg. Das passiert auch tatsächlich, aber stattdessen ist er nun von der Nachthexe verflucht. Auch sein Freund Engle und Melda werden mit in die Geschichte gezogen und schon stehen die drei vor einem richtigen Abenteuer.
Die Reise führt über einen großen Teil von Emblem Island, wobei alles sehr unterschiedlich ist, von Eisdörfern bis zu einem riesigen Dschungel voller verrückter Wesen ist alles mit dabei. An manchen Stellen fand ich das ein bisschen zu übertrieben, zu bunt. Manchmal ist auch weniger mehr.
Der Erzählstil ist gut, wenn vielleicht auch nicht ganz so flüssig wie der einiger anderer Autoren. Was mir richtig gut gefallen hat, sind die Legenden, die oft hinter den eigentlich Artikeln mit einer anderen Optik erzählt werden und dann eben auch für die Geschichte wichtig werden.
Eine Leseprobe für den zweiten Band ist gleich mit dabei und macht neugierig, wie es mit den Dreien weitergeht.

Bewertung vom 11.02.2024
Schneesturm
Walsh, Tríona

Schneesturm


ausgezeichnet

Schneesturm ist ein richtig gutes Buch, obwohl aus meiner Sicht für einen Thriller noch etwas mehr Gänsehautfaktor hätte sein können. Trotzdem bleibt es bis zum Ende spannend und ein gut konstruierter Fall. Deswegen gebe ich 4 Sterne.
Der Schauplatz der Geschichte ist richtig gut gewählt, eine traumhafte Insel, die ich selbst gerne mal kennenlernen würde - allerdings ohne Schneesturm und Mord bitte. Sechs alte Freunde treffen sich dort und jeder scheint Geheimnisse zu haben. Doch jemand wird ermordet. Die Hauptperson gehört gleichzeitig zu den Freunden und ist die einzige Polizistin auf der Insel. Wegen des Sturms ist keine Hilfe vom Festland zu erwarten.
Die Geschichte ist gut konstruiert, man hat immer wieder jemand anderen in Verdacht. Und es kommt alles nur Stück für Stück an die Oberfläche. Es war also wirklich bis zum Ende spannend und die Figuren sind gut gewählt.
Bei mir muss ein Thriller eigentlich auch immer Gänsehaut hervorrufen, das war bei diesem Buch eigentlich gar nicht der Fall, aber die Spannung gleicht das aus. Es gab ein, zwei Szenen im Buch, die ich etwas komisch fand, aber das hat der Geschichte keinen großen Abbruch getan.
Der Schreibstil war gut zu lesen und man konnte das Buch wirklich schnell verschlingen. Ich bin damit höchstzufrieden und empfehle das Buch auch gerne weiter.

Bewertung vom 11.02.2024
Thieves' Gambit
Lewis, Kayvion

Thieves' Gambit


ausgezeichnet

Thieves Gambit ist ein wahnsinnig gutes Buch, wenn man Wettkämpfe in Büchern wie bei Tribute von Panem mag. Das einzige was mir nicht ganz so gefallen hat, ist der Schluss. Trotzdem gebe ich 5 Sterne und hoffe auf eine Fortsetzung (und das Buch wäre wirklich auch super als Film).
Irgendwie dachte ich aufgrund der Aufmachung des Buches zuerst, dass die Geschichte ganz woanders und in einer anderen Zeit spielt, aber ich habe mich schnell an das moderne Auftreten gewöhnt. Ross ist eine gute Hauptperson und durch die Diebstähle ist natürlich schnelle Spannung geboten. Als ihre Mutter dann entführt wird, nimmt sie die Einladung zu einem Wettstreit der Diebe an.
Ich liebe solche Wettstreite in Büchern und dieser hier ist wirklich wunderbar ausgedacht. Die Charaktere, die Aufgaben, alles wunderbar ausgewählt. Zwischendrin geht es dann auch viel um Gefühle, Freundschaft, Liebe und Verrat, auch emotional ist also einiges geboten. Mir war bei dem Buch keine Sekunde lang langweilig, ich wollte immer weiterlesen. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Einziger Kritikpunkt, wie oben schon erwähnt, ist das Ende. Das war mir etwas zu offen, es sind doch noch einige Fragen ungeklärt und ich weiß nicht, ob eine Fortsetzung geplant ist oder nicht. Egal, die Reise dahin war das Buch auf jeden Fall wert. Und wie gesagt, das Buch könnte ich mir auch wahnsinnig gut als Film vorstellen :) (vielleicht mit einem etwas abgeschlossenerem Ende).

Bewertung vom 11.02.2024
Draußen in der Natur. Ein Sachbilderbuch über die vier Jahreszeiten
Hopgood, Tim

Draußen in der Natur. Ein Sachbilderbuch über die vier Jahreszeiten


ausgezeichnet

Draußen in der Natur ist ein wahnsinnig schön gestaltetes Kindersachbuch. Und man kann richtig viel dabei lernen (auch die Erwachsenen noch), obwohl auf den Seiten mit nur wenigen klaren Sätzen oder Stichpunkten gearbeitet wird. Dafür geben wir gerne 5 Sterne.
Schon das Cover fällt ins Auge und genauso schön ist auch das Innere gestaltet, oft mit ganzseitigen Illustrationen, die richtig leuchten. Das Buch ist nach den vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliedert. Der Inhalt ist ein Mix aus Gedichten (aber schöne einfach, die einfach die Jahreszeit beschreiben, also auch schön für Kinder), Beschreibungen des Sommers, Infos über Vögel, Insekten und anderen Tieren, über Blätter und Pflanzen. Auch ich habe noch einiges lernen können. Hinzukommen noch Rezepte und Basteltipps zum Ausprobieren.
Der Text ist schön sparsam eingesetzt, es gibt mehr zu gucken, als zu lesen, genauso wie es bei einem Kinderbuch sein soll. Wir finden es schön, wie gut hier ein Sachbuch für Kinder umgesetzt wurde, das einen das ganze Jahr lang begleiten kann und durch die verschiedenen Jahreszeiten führt.

Bewertung vom 11.12.2023
Ein guter Plan ist die halbe Liebe
Schmölzl, Lydia

Ein guter Plan ist die halbe Liebe


gut

Man kann so gut planen, wie man will, am Ende kommt es doch oftmals ganz anders, als man denkt. Roxy ist allerdings Planerin durch und durch und als sie erfährt, dass sie vielleicht in ein, zwei Jahren nicht mehr schwanger werden kann, muss ein Plan her, um ein Kind zu kriegen - auch wenn sie bisher eigentlich gar keine Kinder wollte und ein Vater auch nicht wirklich in Sicht ist. Doch Kandidaten hat sie schnell gefunden, ihren besten Freund, ihren Ex und ihren Arbeitskollegen, mit dem sie schon länger flirtet. In heimlichen Tests sollen sie beweisen, ob Vaterqualitäten in ihnen stecken. Aber ob das am Ende so wie geplant abläuft? Und dazu kommt auch noch Roxys nennen wir es etwas schwierige Familie.
Das Buch ist gut und kurzweilig geschrieben, es gibt einige Fettnäpfchen in die Roxy tritt, sodass es einiges zum Schmunzeln gibt. Aber auch der Ernst des Lebens wird nicht ausgelassen, sodass ein ausgewogener Liebesroman entstehen. Einziger Kritikpunkt, es gab nicht allzuviel, in dem sich die Geschichte von anderen abgesetzt hätte, deswegen konnte ich nicht mehr Sterne vergeben.
Roxy ist eine gute Hauptfigur, auch wenn ich persönlich mich nicht ganz mit ihr identifizieren konnte, weil ich einfach einen ganz anderen Charakter als sie habe. Bei den Nebencharakteren gibt es eine gute Mischung.
Ich habe das Buch gerne gelesen und gebe gute 3 Sterne.

Bewertung vom 11.12.2023
Lindy Girls
Stern, Anne

Lindy Girls


ausgezeichnet

Lindy Girls habe ich wirklich gerne gelesen, eigentlich ging das Buch viel zu schnell vorbei. Man wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen und durch die verschiedenen Sichtweisen fliegen die Seiten nur so dahin. Klare 5 Sterne von mir!
Die Lindy Girls sind eine neue Tanzgruppe im Berlin der 20er Jahre, die Charleston tanzen und damit groß rauskommen wollen. In der Geschichte geht es um verschiedene Mitglieder der Gruppe und Sekretärin Gila, die Romane schreiben will. Alle Frauen sind ganz unterschiedlich, aus unterschiedlichen Schichten mit unterschiedlichen Problemen und Träumen, aber die Tanzgruppe vereint sie.
Die Sichten wechseln pro Kapitel munter hin und her, sodass man jede kennenlernt und in die unterschiedlichen Geschichten gezogen wird. Dadurch ist das Buch ganz rasant, weil so viele Erzählungen zu einer gesamten werden und man will immer wissen, wie geht denn jetzt jede einzelne weiter. Zwischendrin gibt es auch Kapitel von verschiedenen Männern, die nochmal einen anderen Blick auf die Geschehnisse zulassen. Gerade die Geschichte von Jo ist mir sehr nahegegangen.
Ich mag die Figuren, ich mag die Geschichten, ich mag den Schreibstil und auch, dass nicht nur die Goldenen Zwanziger beleuchtet werden, sondern auch die Schattenseiten. Ich bin absolut begeistert von dem Buch und kann es nur herzlich weiterempfehlen.

Bewertung vom 11.12.2023
Die Eisfischerin vom Helgasjön
Lamberti, Frieda

Die Eisfischerin vom Helgasjön


sehr gut

„Die Eisfischerin“ hat mich doch in mancherlei Hinsicht überrascht, es gab einige Wendungen (vor allem die Ortswechsel), mit denen ich nicht gerechnet hätte. Aber insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, vor allem die Abschnitte in Lappland.
Rieke verletzt sich, sodass sie nicht am Skiurlaub teilnehmen kann, ihr Partner Marco fährt trotzdem. Rieke entscheidet deswegen kurzerhand einen Trip nach Lappland zu unternehmen, wobei sie unterwegs ihren alten Studienkollegen Theo wiedertrifft.
Am schönsten sind definitiv die Abschnitte in Lappland und an dem See, weswegen sich auch später der Titel ergibt. Deswegen hat es mich zwischendurch überrascht - ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen -, als die Reise doch recht schnell wieder abgebrochen wird. Danach geht es ein bisschen hin und her.
Das Buch war sehr angenehm und schnell zu lesen, Rieke ist sympathisch und man begleitet sie gerne auf diesem Weg, auf dem sie auch selbst einiges an Wandlung durchmacht. Es gibt wunderschöne Szenen, aber auch viel ernste Szenen, es gibt einiges aus der Vergangenheit und der Gegenwart aufzuarbeiten und auch noch das eine oder andere Geheimnis aufzudecken.
Ein schönes Buch, für das ich gerne 4 Sterne vergebe.

Bewertung vom 11.12.2023
Das Buch der gestohlenen Träume (Das Buch der gestohlenen Träume 1)
Farr, David

Das Buch der gestohlenen Träume (Das Buch der gestohlenen Träume 1)


gut

„Das Buch der gestohlenen Träume“ hat mir ganz gut gefallen, mich aber auch nicht ganz vom Hocker gerissen, deswegen gebe ich gute drei Sterne.
Trotzdem ist es eine spannende Abenteuergeschichte in Krasnia, die von einem Diktator regiert wird. Die kleine Rachel und ihr Bruder Robert bekommen durch ihren Vater das Buch der gestohlenen Träume zugespielt und geraten so ins Visier der Soldaten. Die beiden Geschwister setzen alles daran, dass trotzdem das Gute triumphiert, aber wem können sie trauen?
Das Buch war gut zu lesen, es passieren auch viele spannende Sachen. Der Anfang der Geschichte wird in Rückblicken aufgearbeitet, bevor es irgendwann rein in der Gegenwart spielt.
Rachel und Robert sind sehr sympathische Figuren, denen man immer die Daumen drückt. Das Buch der gestohlenen Träume ist faszinierend und birgt viele Geheimnisse. Trotzdem konnte mich die Welt nicht ganz so in Bann ziehen, wie andere Bücher oder ausgedachte Welten. Aber dennoch empfehle ich das Buch weiter.
Wie auch schon andere Meinungen, die ich gelesen habe, sagen, verstehe ich nicht ganz, warum es als Auftakt einer Reihe angepriesen wird. Der Roman ist gut in sich abgeschlossen und fertig erzählt. Natürlich kann man immer noch ein weiteres Abenteuer schreiben oder sich neue Protagonisten in dieser Welt suchen. Ob ich noch ein weiteres Buch davon lesen würde, kann ich im Moment nicht sagen.