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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Lea
Danksagungen: 8 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 114 Bewertungen
Bewertung vom 17.02.2019
Muttertag / Oliver von Bodenstein Bd.9
Neuhaus, Nele

Muttertag / Oliver von Bodenstein Bd.9


gut

„Muttertag“ ist ein wirklich guter Krimi gewesen, an dem mich jedoch zwei Sachen gestört haben: Die Sprache war manchmal nicht ganz ausgefeilt und einige Male kamen Wiederholungen vor. Und der Täter war für mich keine Überraschung. Trotzdem war das Buch sehr spannend geschrieben, das kann man nicht anders sagen. Deswegen gebe ich gute drei Sterne.
Pia Sander wird zu der Leiche von Theo Reifenrath gerufen, an sich noch nichts ungewöhnliches, aber dann werden auf seinem Grundstück menschliche Knochen gefunden, die auf viel ältere Verbrechen schließen lassen. Und bald ist wieder die Zeit, in der der Mörder sich sein nächstes Opfer sucht.
Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblicke aus der Sicht des Mörders, die dem Leser schon vorher das eine oder andere verraten, das hat der Geschichte sicherlich zusätzlich Spannung verliehen. Und an Spannung mangelt es dem Kriminalroman sicher nicht. Dafür sorgen auch noch ein paar weitere Morde und Entführungen.
Der Schreibstil war okay und sich zu einem Krimi passend, aber trotzdem waren die sprachlichen Feinheiten an der einen oder anderen Stelle in meinen Augen nicht ganz genau, außerdem hatte ich oft das Gefühl, das manche kleine Handlungen an anderer Stelle schon beschrieben worden und fragte mich, warum das jetzt nochmal erwähnt wird.
Um nicht zu viel zu verraten, möchte ich nur sagen, dass der Täter für mich keine Überraschung war. Da hätte ich am Ende nochmal auf irgendeinen interessanten Twist gewartet, der mich dann so richtig vom Hocker gehauen hätte. Das war leider nicht der Fall, deswegen kann ich trotz einer spannenden Geschichte nicht mehr als drei Sterne geben, würde den Krimi aber trotzdem weiterempfehlen.

Bewertung vom 17.02.2019
Die Leben danach
Pierce, Thomas

Die Leben danach


gut

„Die Leben danach“ war am Ende doch nicht das, was ich erwartet habe, außerdem fand ich es nicht ganz einfach zu lesen. Deswegen gebe ich drei Sterne.
In dem Buch geht es um Jim, der einen Herzstillstand hat. In den Sekunden, in denen er klinisch tot ist, passiert jedoch nichts. Kein Licht, kein Leben, das an ihm vorbeizieht. Auch wenn Jim froh um seine zweite Chance ist, beschäftigt ihn das Leben nach dem Tod doch sehr. Gemeinsam mit seiner neuen Partnerin Annie macht er sich auf die Suche nach Antworten und Gespensterjagd.
Die Idee zu dem Buch fand ich sehr interessant, das Leben nach dem Tod beschäftigt wohl jeden. Auch die Ansätze hier wecken das Interesse und regen einem zum Nachdenken an. Die Hauptpersonen Jim und Annie haben mir gut gefallen, ich mag ihre Geschichten und fand es gut, wie das mit der Leben-Tod-Problematik verbunden wird. Einige Sachen fand ich dann jedoch wieder eher komisch, wie zum Beispiel, dass auf einmal Hologramme auftauchen, obwohl nicht ersichtlich wird, ob der Roman jetzt in der Zukunft spielen soll oder nicht.
Der Schreibstil ist an sich nicht schlecht, aber trotzdem fand ich es nicht immer einfach, das Buch zu lesen. Das liegt vermutlich auch an den sehr langen Kapiteln, die nur gelegentlich durch Zwischengeschichten unterbrochen werden. Da tue ich mir bei solch ernsten Themen, die auch oft sehr physikalisch werden, doch schwer, weil es keine bewussten Unterbrechungen gibt.
Die „Zwischengeschichten“, die zwischendurch erzählt werden, fand ich an sich ganz gut, allerdings sind auch diese nicht einfach zu lesen. Die Geschichten der Personen werden in Einzelstücken einfach durcheinander geworfen, es fehlt also der rote Faden. Man kann es zwar trotzdem verstehen und nachvollziehen, aber es wirkt manchmal trotzdem etwas desorientiert.
Deswegen bleibe ich bei drei Sternen für dieses interessante Buch, das aber doch nicht ganz halten konnte, was es verspricht.

Bewertung vom 27.01.2019
Tödlich ist die Versuchung
Jacobsen, Gina

Tödlich ist die Versuchung


gut

"Tödlich ist die Versuchung" hat mir gut gefallen, mich aber nicht umgehauen, deswegen gebe ich drei Sterne.
Es geht um Emanuela, eine Wissenschaftlerin mit einer schwierigen Vergangenheit. Aus einer Laune heraus geht sie zu dem bekannten Beziehungsratgeber Bernhard Rett, der ihr "Hausaufgaben" aufgibt, die immer mit Männern zu tun haben. Doch dann kommt der Tod ins Spiel.
Für einen Erotik-Thriller fand ich das Buch eigentlich sehr gelungen. Spannung und Erotik gibt es auf jeden Fall genug. Während mir die Spannungselemente wirklich gut gefallen haben (schon von Anfang an will man ständig weiterlesen), haben mich die Erotikszenen nicht so ganz überzeugt, auch wegen der Wortwahl. Aber das ist persönlicher Geschmack.
Emanuela fand ich eine spannende Hauptperson, es kam aber für mich nicht zusammen, dass sie auf der einen Seite als intelligent dargstellt wird, auf der anderen Seite sich aber ganz leicht von Rett zu verrückten Spielchen überreden lässt.
Im Großen und Ganzen bin ich trotzdem mit dem Buch zufrieden und würde es auch weiterempfehlen.

Bewertung vom 16.12.2018
Winterhaus
Guterson, Ben

Winterhaus


ausgezeichnet

Das „Winterhaus“ ist wirklich ein rätselhaftes Buch – und genau das ist das Besondere, denn die Leser helfen Elizabeth und Freddy einem rätselhaften Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Elizabeth wird von ihren Verwandten für die Weihnachtsferien in ein Hotel namens Winterhaus geschickt, ganz alleine und ohne Begleitung. Doch zum Glück findet sie im Hotel schnell Freunde und ist sogar schon bald einem großen Geheimnis auf der Spur. Dafür muss sie mit ihrem Freund Freddy allerhand Rätsel lösen und auch so manche Regel brechen. Außerdem hat sie böse Gegenspieler und ein gewisser Gruselfaktor ist auf jeden Fall auch dabei.
Elizabeth ist ein tolles Mädchen und ich habe sie von Anfang an gern gehabt. Mit gefällt ihre belesene Art und dass sie auch sehr mutig und stark ist. Sie ist eine tolle Hauptperson. Auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen, vor allem Norbridge.
Was mir mit am meisten an dem Buch gefallen hat, ist dieser magische Ort „Winterhaus“. Der Schauplatz des Hotels ist wunderbar gewählt, wird toll beschrieben und auch illustriert. Ich habe mir sofort gewünscht selbst einmal dieses Hotel zu betreten. Auch die Illustrationen sind sehr schön in schwarz-weiß gehalten und untermalen die eine oder andere Situation. Zudem kann man sich die Personen einfach viel besser vor Augen führen.
Super toll sind die Rätsel, die in der Geschichte versteckt sind: Anagramme, Wortleitern, Geheimcodes. Manchmal muss man sie selbst lösen, andere werden direkt im Text erwähnt. Auf jeden Fall hat das Miträtseln viel Spaß gemacht.
Am Ende hätte ich mir fast noch ein paar mehr Rätsel erhofft (weil ich einfach unheimlich gerne selbst Rätsel löse), aber trotzdem gebe ich diesem Buch fünf Sterne. Es macht einfach Spaß diese Geschichte zu lesen und mitzuverfolgen, sie ist spannend und auch ein bisschen gruselig und einfach ein wunderbares Leseabenteuer - nicht nur für Kinder.

Bewertung vom 16.12.2018
Die Schneeschwester
Lunde, Maja

Die Schneeschwester


ausgezeichnet

„Die Schneeschwester“ ist eines der fantastischsten Weihnachtsbücher, das ich je gelesen habe. Es erfasst einfach den Kern von Weihnachten und verbindet ihn mit dem Ernst des Lebens. Dazu wird ein bisschen Magie eingeflochten. Für dieses Buch würde ich gerne mehr als 5 Sterne geben.
Julian liebt Weihnachten, auch weil der Tag gleichzeitig sein Geburtstag ist. Aber dieses Jahr ist alles anders. Denn es ist das erste Weihnachten ohne seine Schwester Juni, die gestorben ist. Wie gut, dass er da Hedvig kennenlernt, die ihn auf etwas andere Gedanken bringen kann. Doch auch sie hat ein großes Geheimnis.
Dieses Buch entwickelt einfach von Beginn an seine eigene Magie. Die Autorin erzählt in wunderbaren Wörtern, was für eine schwierige Zeit Julian durchmacht, sodass man sich ihm sofort verbunden fühlt. Und Hedvig ist einfach ein wundervoller Charakter. Man ist so mit den Charakteren verbunden, dass man mit ihnen lacht und weint und einen das Schicksal der beiden nicht mehr loslässt. Die Geschichte erzählt sowohl von den positiven, als auch von den negativen Seiten des Lebens, vor allem zu Weihnachten. Der Tod ist ein immer wiederkehrendes Thema, der die ernste Seite der Geschichte unterstreicht und mit der heiteren Seite von Weihnachten verwoben wird. Das macht es in meinen Augen zu einer ganz besonderen Weihnachtsgeschichte.
Mit zu Magie tragen auch die wunderbaren Illustrationen bei. Die sind wirklich ganz besonders, sehr detailreich und erstrecken sich oft über die ganze Seite, auch um den Text herum, sodass durch die Farben schon die Stimmungen des jeweiligen Abschnitts wiedergegeben werden. Die wunderschöne Gestaltung des Titelblatts zieht sich also auch bis zum Ende der Geschichte durch.
Ich kann dieses Buch nur wärmstens als Weihnachtsgeschichte für Erwachsene und ältere Kinder, die sich auch schon mit dem Thema Tod auseinandersetzen können/wollen, empfehlen.

Bewertung vom 26.11.2018
Vielleicht tanzen wir morgen
Hogan, Ruth

Vielleicht tanzen wir morgen


ausgezeichnet

„Vielleicht tanzen wir morgen“ ist ein ganz besonderes Buch über Trauer und wie man damit umgehen soll. Deswegen ist das andere Motiv natürlich die Hoffnung. Die Geschichte ist einfach großartig erzählt und ich würde jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen.
Es geht in erster Linie um Mascha und Sally. Mascha trauert seit 12 Jahren um ihren Sohn, Sally ist eine Obdachlose. Beide halten sich gerne auf dem Friedhof auf, das scheint das bindende Element zwischen den beiden zu sein. Dass da noch mehr ist, merken sie in der Geschichte nach und nach. Und genau Sally ist es, die es schaffen könnt, Mascha endlich wieder an die Oberfläche zu holen.
Der Roman wird jedoch nicht nur aus der Sicht von Mascha und Sally erzählt, es gibt noch viele andere Figuren, deren Geschichte ebenfalls erzählt wird. Natürlich fragt man sich am Anfang wieso, aber am Ende hat, wie so vieles, alles seinen Sinn. Durch die häufigen Perspektivwechsel war ich am Anfang öfter mal etwas verwirrt, aber dann kommt man schnell rein, lernt die Personen richtig kennen und alles gut auseinanderhalten.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist gut zu lesen, aber trotzdem nicht ohne Anspruch, einfach genauso, wie es zu dieser Geschichte passt. Auch der Titel drückt wunderbar die Aussage des Romans aus, die Suche nach der Hoffnung, von der man lange nicht weiß, ob sie gelingt.
Ich war von dem ersten Buch von Ruth Hogan (Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge) ziemlich begeistert und war gespannt, wie denn nun dieses Buch wird. Ich wurde trotz meiner hohen Erwartungen nicht enttäuscht. In meinen Augen hat das Buch genau das eingehalten, das es versprochen hat und eine wunderbare Geschichte zum Nachdenken erzählt.

Bewertung vom 26.11.2018
Sowas kann auch nur mir passieren
McFarlane, Mhairi

Sowas kann auch nur mir passieren


ausgezeichnet

Mit „Sowas kann auch nur mir passieren“ präsentiert Mhairi McFarlane mal wieder einen emotionsgeladenen, oft zum Schmunzeln anregenden Roman, den man in einem Rutsch durchlesen kann.
Dieses Mal geht es um Georgina, die wirklich eine Gabe dafür hat in Fettnäpfchen zu treten. Gleich auf den ersten Seiten geht es da richtig zur Sache: Sie wird gefeuert, erwischt ihren Freund in flagranti,… Als sie dann auf ihre alte Schulliebe Luca trifft (jetzt ihr Boss), sind weitere Fehltritte vorprogrammiert.
Georgina ist einfach eine tolle Hauptfigur. Ich konnte mich sofort mit ihr identifizieren und ich liebe ihre lustigen Gedankenkonversationen. Die machen dieses Buch einfach aus. Zum Beispiel bei den Familienessen – einfach göttlich und es hat auch genau meinen Humor getroffen. So ist das Buch schön kurzweilig. An den Schreibstil bin ich schon bestens gewöhnt und habe wie immer nichts auszusetzen. Da der Stil so locker ist, kann man das Buch wirklich in einem Rutsch durchlesen, denn der Inhalt hat mich ebenso sehr gefesselt.
Ich habe die Geschichte einfach gerne gelesen, weil sie von den Emotionen her wirklich alles bereithält: Liebe, Eifersucht, Trauer, Spaß, Humor, Streitereien. So ein buntes Potpourri direkt aus dem Leben ist einfach nett zu lesen.
Normalerweise gehe ich in Rezensionen selten auf das Cover ein, aber hier muss ich einmal betonen, wie toll die Bücher von dieser Autorin immer vom Verlag gestaltet werden. Damit stechen sie einfach ins Auge.
Für dieses humorvolle interessante Buch vergebe ich gerne fünf Sterne. Es ist vielleicht nicht literarisch anspruchsvoll und bedient sicher so einige Klischees, aber für Unterhaltungsliteratur mit der man einfach nur Abschalten und entspannte Stunden verbringen kann, ist es genau richtig.
Mit „Sowas kann auch nur mir passieren“ präsentiert Mhairi McFarlane mal wieder einen emotionsgeladenen, oft zum Schmunzeln anregenden Roman, den man in einem Rutsch durchlesen kann.
Dieses Mal geht es um Georgina, die wirklich eine Gabe dafür hat in Fettnäpfchen zu treten. Gleich auf den ersten Seiten geht es da richtig zur Sache: Sie wird gefeuert, erwischt ihren Freund in flagranti,… Als sie dann auf ihre alte Schulliebe Luca trifft (jetzt ihr Boss), sind weitere Fehltritte vorprogrammiert.
Georgina ist einfach eine tolle Hauptfigur. Ich konnte mich sofort mit ihr identifizieren und ich liebe ihre lustigen Gedankenkonversationen. Die machen dieses Buch einfach aus. Zum Beispiel bei den Familienessen – einfach göttlich und es hat auch genau meinen Humor getroffen. So ist das Buch schön kurzweilig. An den Schreibstil bin ich schon bestens gewöhnt und habe wie immer nichts auszusetzen. Da der Stil so locker ist, kann man das Buch wirklich in einem Rutsch durchlesen, denn der Inhalt hat mich ebenso sehr gefesselt.
Ich habe die Geschichte einfach gerne gelesen, weil sie von den Emotionen her wirklich alles bereithält: Liebe, Eifersucht, Trauer, Spaß, Humor, Streitereien. So ein buntes Potpourri direkt aus dem Leben ist einfach nett zu lesen.
Normalerweise gehe ich in Rezensionen selten auf das Cover ein, aber hier muss ich einmal betonen, wie toll die Bücher von dieser Autorin immer vom Verlag gestaltet werden. Damit stechen sie einfach ins Auge.
Für dieses humorvolle interessante Buch vergebe ich gerne fünf Sterne. Es ist vielleicht nicht literarisch anspruchsvoll und bedient sicher so einige Klischees, aber für Unterhaltungsliteratur mit der man einfach nur Abschalten und entspannte Stunden verbringen kann, ist es genau richtig.

Bewertung vom 25.11.2018
Ofirs Küche
Graizer, Ofir Raul

Ofirs Küche


ausgezeichnet

„Ofirs Küche“ hat mir als Kochbuch wirklich unglaublich gut gefallen, deswegen gebe ich gerne 5 Sterne und eine Empfehlung an alle, die sich mal in der israelisch-palästinensischen Küche ausprobieren wollen.
Das Buch hat eine interessante Aufteilung: Brote und Gebäck; Beilagen, Salate, Dips; Gemüse rösten, grillen und anbraten; Köstliche Beilagen; Tahihi/Sesampaste; Gerichte mit Eiern; Gerichte mit Gemüse; Suppen und Eintöpfe; Salate; Desserts. Alleine an der Inhaltsangabe sieht man, wie vielfältig dieses Kochbuch aufgestellt und das wirklich für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Beim Durchlesen der Gerichte ist mir direkt das Wasser im Mund zusammengelaufen – und das bestätigt sich auch beim Kochen. Von den verschiedenen Brotsorten kann man nur schwärmen und ich war sehr begeistert, auf welch vielfältige Weise man die Sesampaste zubereiten kann, die ich einige Monate zuvor aus einem anderen Kochbuch kennengerlernt habe.
Die Anleitungen sind zwar manchmal länger, aber sehr gut verständlich und beschreiben ausführlich, Schritt für Schritt, was man wie machen muss. Das hat sehr viel Spaß beim Nachkochen gemacht. Ich empfehle, auch die netten Texte, die bei vielen Rezepten als Einleitungen stehen, nicht zu überspringen. Dort finden sich oft auch Tipps für kleine Änderungen der Rezepte, oder die erzählen einfach eine interessante kleine Anekdote aus Ofirs Leben.
Besonders beeindruckend sind auch die schönen Bilder. Nur sind sie leider ohne nähere Erklärungen. Schade, ich hätte gerne gewusst, wo das eine oder andere Bild aufgenommen wurde (aber das wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt am Rande).
Obwohl dieses Buch „nur“ vegetarische Gerichte enthält, ist es super vielfältig und man vermisst Fisch und Fleisch auch als strenger Anti-Veganer^^ gar nicht. Dieses Kochbuch bringt einfach eine ganz neue Geschmackswelt in die heimische Küche und besticht auch durch viele interessante Zubereitungsweisen.

Bewertung vom 18.11.2018
Good Night Stories For Rebel Girls 2
Favilli, Elena; Cavallo, Francesca

Good Night Stories For Rebel Girls 2


ausgezeichnet

„Good Night Stories für Rebel Girls 2“ ist ein wirklich fantastisches Gute-Nacht-Geschichten-Buch für Jung und Alt. In dem Buch werden kurz und prägnant die Lebensgeschichten von über 60 Frauen, die großartiges geleistet haben und in irgendeiner Weise einen großartigen Beitrag zur Gesellschaft geleistet haben.
Ob Nofretete, Madonna oder Clara Schumann. Man findet sie alle in diesem Buch. Von Freiheitskämpfern über Wissenschaftlerinnen bis hin zu Künstlerinnen. Dabei habe ich auch viele sehr interessante Persönlichkeiten kennengelernt, von denen ich zuvor noch nie gehört hatte. Da bekommt man richtig Lust auch das Schicksal dieser Frauen genauer nachzulesen.
Der Aufbau des Buches ist immer eine Seite mit der Geschichte, die oft ein bisschen märchenhaft aufgebaut ist, zum Beispiel mit dem Einstieg „Es war einmal“, und auf der anderen Seite ein Porträtbild dieser Frau. Diese sind ganz unterschiedlich und total abwechselnd und spannend von Künstlern aus der ganzen Welt gestaltet worden. Sie werten das Buch noch einmal richtig auf. Unter den Geschichten ist oft noch ein Zitat von der Person.
Der Schreibstil hat mir, da er eben dieses Märchenhafte drin hat, super gut gefallen. Auch die Kürze hat mir gefallen, man ist wirklich in dem Modus: und noch eine Geschichte, und noch eine, und noch eine. Am tollsten ist einfach, dass all diese Geschichten wahr sind.
Die Idee zu diesem Buch ist einfach nur klasse, so ein Gute-Nacht-Geschichten-Buch hätte ich früher auch gerne gehabt. Ich finde es total wichtig, die Geschichten dieser Frauen mit so einfachen Mitteln lebendig werden zu lassen, dass sie auch schon junge Mädchen begeistern können. Und nicht nur junge Mädchen. Ich denke, dass sich diese Geschichten auch wunderbar für Jungen und Männer eignet. Schließlich können die Geschichten für jeden spannend sein und Vorbildcharakter haben.

Bewertung vom 18.11.2018
Zipfelmaus und der wunderbare Weihnachtsplan
Becker, Uwe

Zipfelmaus und der wunderbare Weihnachtsplan


ausgezeichnet

Die Zipfelmaus-Reihe hat mich bisher noch nie enttäuscht und auch "Der wunderbare Weihnachtsplan" hat wieder all Erwartungen vollstens erfüllt.

Neben all den liebgewonnen Charakteren aus den ersten Büchern, spielen dieses Mal auch der Igel und die Elster eine große Rolle, wieder zwei tolle Figuren. Der arme Igel verliert sein Gedächtnis und möchte keinen Winterschlaf machen, zudem ist er zu allen anderen Gartenbewohnern schrecklich unfreundlich. Ob ein für ihn organisiertes Weihnachtsfest die Erinnerung zurückholen kann? Die Zipfelmaus und ihre Freunde werden alles dafür tun.

Der Schreibstil ist wie gewohnt locker, leicht und perfekt für Kinder. Die kurzen Kapitel lassen sich sehr gut vorlesen und dadurch geht das Buch viel zu schnell zu Ende.

Ein extra Lob gibt es wie immer auch für die Illustrationen von Ina Krabbe - und dieses Mal sind die Bilder sogar auch farbig. Das ist für eine Weihnachtsgeschichte natürlich perfekt.

Was mir an diesem Buch besonders gefällt, ist, wie Werte, die gerade an Weihnachten eine große Rolle spielen sollten, in den Vordergrund gerückt werden: Freundschaft, Zusammenhalt, niemanden verdächtigen. Eine tolle Botschaft für kleine und große Leser.

Man sollte die Zipfelmaus auf jeden Fall auf ihr erstes Weihnachtsfest begleiten. Das Buch ist außerdem ein tolles Geschenk für jedes eigene Weihnachten und sollte unbedint unter dem Weihnachtsbaum liegen.