Autor im Porträt

Toptitel von JP Delaney

Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser.

Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser.

Broschiertes Buch
Du triffst sie. Du vertraust ihr. Du gehst ihr in die Falle.
Claire finanziert ihr Schauspielstudium mit einem lukrativen Nebenjob: Für Geld flirtet sie mit verheirateten Männern, deren Ehefrauen wissen wollen, ob sie ihnen wirklich treu sind. Doch die Frau von Patrick Fogler ist nicht nur misstrauisch - in ihren Augen liest Claire Angst. Und am Morgen nach Patricks und Claires Begegnung ist sie tot. Die Polizei verdächtigt den Witwer, und Claire soll helfen ihn zu überführen - wenn sie nicht will, dass die Polizei herausfindet, was sie selbst in der Mordnacht getan hat. Doch Patrick wirkt nicht nur beängstigend und undurchschaubar, er fasziniert Claire. Und sie ahnt: Sie muss die Rolle ihres Lebens spielen ...
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15,00
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (eBook, ePUB)

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (eBook, ePUB)

eBook, ePUB
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches.
Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr.
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3,99

JP Delaney

THE GIRL BEFORE ist der erste Psychothriller JP Delaneys. Zuvor veröffentlichte Delaney unter anderen Namen bereits einige Romane, die die Bestsellerliste eroberten. THE GIRL BEFORE erschien im Januar 2017 in insgesamt 40 Ländern. Die Verfilmung durch den bekannten Hollywood-Regisseur Ron Howard ist bereits in Planung.

Krimi des Monats - "The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot."

Der Spuk im Kopf



Häuser, in denen es nicht mit rechten Dingen zugeht und die ein unheimliches Eigenleben zu führen scheinen, üben seit jeher eine starke Faszination aus. In der Literatur und im Kino wimmelt es von solchen Gemäuern, deren vermeintlicher Spuk in der Regel nicht weiter ist als eine Projektion des traumatisierten oder boshaften Innenlebens der jeweiligen Bewohner. Auch der englische Autor JP Delaney, der unter Pseudonym schreibt, wählt für seinen Thriller "The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot." (Penguin) ein Haus als zentralen Ort für eine Geschichte, die Fans von Büchern wie "Gone Girl" oder Hitchcock-Filmen wie "Vertigo" begeistern wird. Dieses Haus, das sich in der 1 Folgate Street in einem schicken Londoner Stadtteil befindet, ist allerdings keines dieser jahrhundertealten Herrenhäuser, in denen Spinnennetze in den Ecken hängen, Dielen knarren und Geister umgehen. Vielmehr handelt es sich um ein sehr modernes Haus, das nach aller Kunst der geometrischen und minimalistischen Architektur und technologischen Finesse gestaltet wurde. "Von innen ist das Haus durchgestylt wie eine Galerie. Einfach wunderschön." Somehr

Interview mit JP Delaney

Interview mit JP Delaney




Die zentrale Idee der Geschichte in Ihrem Thriller kreist um ein minimalistisch gestaltetes Haus, das einen Besitzer hat, der nur Mieter akzeptiert, wenn sie sich zu bestimmten Regeln bekennen. War Ihnen daran gelegen, die Sehnsucht des Menschen nach totalitären bzw. autoritären Regeln zu erforschen, was ja auch in Anbetracht der Renationalisierung der Politik in vielen Staaten ein sehr aktuelles Thema ist?



JP Delaney: Ja, das ist aktuell. Aber ich denke, dass das Thema zeitlos ist. Menschen mögen den Gedanken, dass da ein System ist, eine Methode oder eine Disziplin, das/die alle ihre Probleme lösen und die Löcher in ihren Herzen füllen kann. In diesem Fall ist es dieses minimalistische Haus, aber es hätte genauso gut ein Kult oder ein anspruchsvoller Job sein können. Einer meiner Charaktere realisiert schließlich auch, dass man seine Umgebung leeren und von allem Überflüssigen befreien kann, was aber nichts daran ändert, dass das Chaos in deinem Kopf womöglich bleibt.



Warum haben Sie sich für zwei weibliche Charaktere für die zentrale Geschichtemehr

Kundenbewertungen

The Girl Before

Bewertung von tinaliestvor.de aus essingen am 17.07.2017
"Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot." Ein guter Einstieg für einen Thriller. Emma ist nach einem Einbruch in der gemeinsamen Wohnung auf der Suche nach einem neuen Zuhause für sich und ihren Freund Simon. Nach unendlich vielen Wohnungspleiten schlägt die Maklerin ein ganz besonders eigentümliches Mietverhältnis vor. Es entpuppt sich als ein vollkommen durchgestyltes und hochmodernes Haus, welches allerdings an über 200 Bedingungen und Regeln geknüpft ist. Emma lässt das Haus auf sich wirken und beschließt, das ebenfalls spezielle Bewerbungsverfahren aufsich zunehmen. Sie schindet Eindruck mit ihrem dezenten Widerwillen bei dem markanten Vermieter und Bauherren Monkford, der dem Pärchen schließlich das Haus vermietet. Jahre später begibt sich Jane, nach der Totgeburt ihrer Tochter, auf Wohnungssuche und gerät ebenfalls an Edward Monkford. Die Falle schnappt zu und Jane findet erstmals zu sich selbst. Doch dann beginnt sie eine Affäre mit Edward, was sie in tödliche Gefahr bringt. Sie gräbt in der Vergangenheit und bringt den Killer auf einen neuen Plan. Ein wirklich ausgezeichneter Thriller, bei dem man dank seiner vielen Wendungen und den parallelen Sichtweisen von Emma und Jane, die bis zur letzten Seite die Spannung halten erst nach der letzten Seite ausatmen kann.

The Girl Before

Bewertung von Wonnis_buecherparadies am 01.07.2017
Cover: Eigentlich ist es ganz unscheinbar und nichts sagend, dennoch sehr schön und schlicht gestaltet. Ganz besonders gefällt mir der Glans und die gestaltung der innen Seiten. Dafür wurde der Fragebogen verwendet. Schreibstil: Es liest sich sehr flüssig und leicht, so dass man nicht einmal merkt dass man mehr als 2 Kapitel liest. Die Kapitel sind nicht nummeriert, sondern wechseln zwischen Emma und Jane, die beiden Hauptcharaktere. Die Darstellung ist in der Ich perspektive und alles was beschrieben wird ob Räume, andere Charaktere oder Szenarien sind sehr gut beschrieben. Inhalt: Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas Schreckliches. Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, als sie dann auch noch den charismatischen Besitzer und Architekten des Hauses kennenlernt. Er scheint sich zu ihr hingezogen zu fühlen. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah. Als sie versucht, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, erlebt sie unwissentlich das Gleiche wie die Frau vor ihr: Sie lebt und liebt wie sie. Sie vertraut den gleichen Menschen. Und sie nähert sich der gleichen Gefahr. Meinung: Zu Beginn dachte ich, dass es gar nicht voran geht…aber das Blatt wendete sich als Mr. Monkford mit ins Spiel kam. Ein Mann der erneut eine Frau in das Haus ziehen lässt, die nicht nur seiner verstorbenen Frau ähnlichsieht, sondern auch seiner Ex-Freundin…die in diesem Haus gestorben ist. Ich dachte erst, dass es eine Art Perversion ist, Entschuldigung aber es gibt ja solche Menschen auf so etwas stehen… Na ja sei es denn…es ist ganz anders. Dann ist da dieser komischere Fragebogen, würden sie ihr Leben für andere Opfern und solche Scherze…puh, allein auf den Gedanken muss man erst mal kommen um eine Art Casting zu veranstalten nur um eine Wohnung zu vergeben. Ich hätte so ein Pamphlet nicht ausgefüllt. Im Verlauf der Geschichte lernt man beide Frauen kennen und mit einer von ihnen habe ich echt mitgelitten und die andere hätte ich auf den Mond geschickt. Darauf gehe ich jetzt nicht weiter ein. Das Ende ist, ja doch, grandios ich persönlich hätte nicht damit gerechnet… Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, es ist ein gelungener Mix aus Spannung, Gefühl und Fassungslosigkeit.

The Girl Before

Bewertung von sk1 am 04.04.2017
Jane hat ihr Baby verloren und braucht nun dringend einen Neuanfang. Da kommt ihr eine neue Wohnung gerade recht. Ihr gefällt ein Objekt in der Folgate Street 1 und sie bewirbt sich darauf. Sie ahnt jedoch nicht, dass dieses Haus Geheimnisse birgt und eine ehemalige Bewohnerin in ihm verstarb. Jane versucht herauszufinden, was damals geschehen ist und begibt sich dabei in Gefahr. Die Geschichte springt zwischen zwei Zeitformen hin und her. Es wird aus der Sicht von Emma (damals) und Jane (heute) beschrieben. Der Autor lässt den Leser zappeln, bis die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt, hat sich aber ein fulminantes Ende überlegt, das absolut schlüssig ist und durch die Wendungen, die es mitbringt, den Leser völlig verblüfft zurücklässt. Zwischendurch erinnerte es mich zwar ein wenig an Fifty Shades of Grey, aber nur so wenig, dass ich spüren konnte, welches Knistern der Autor zwischen den Protagonisten erzeugt hat. Dieser Thriller weist nicht massenweise Tote auf, die brutal entstellt wurden und wo bis ins kleinste Detail ein Tatort beschrieben wird. Sowas lese ich sonst eigentlich am liebsten. Hier wird eine Geschichte erzählt, die noch lange im Gedächtnis bleibt, zum einen aufgrund des Hauses, gerade wenn man weiß, dass man fast sämtliche dort verbaute Technik selber nutzen kann/könnte. Und zum anderen, weil es durch die Art des Erzählens für mich psychisch sehr genial gemacht war, könnte man ein wenig mit der Art von Sebastian Fitzek vergleichen. FAZIT: für mich ist das ein hervorragender Thriller, den ich sehr gern weiterempfehle.

The Girl Before

Bewertung von Tobias1504 aus München am 07.05.2017
Als Buchflüsterer durfte ich das Buch lesen, und ich muss sagen ich bin mehr als begeistert. Ich lese sehr viele Bücher, aber die Story war mal wirklich eine ganz andere. Bei "The Girl before" dreht es sich um eine Wohnung in der Folgate Street Nummer 1 in Hendon. Diese wurde von Edward Monkfort entworfen und wer in ihr wohnen möchte hat viele Kriterien zu erfüllen. Eine ausführliche Bewerbung sind da nur der Anfang und wer de Mietvertrag unterschreibt akzeptiert gleichzeitig über 200 Regen die es einzuhalten gilt. Keine Teppiche, keine Bücher und noch vieles mehr sind nicht erlaubt, dafür wohnt man in einer Wohnung der nichts dem Zufall überlassen ist und alles elektronisch funktioniert. Die Geschichte spielt in der Vergangenheit und in der Gegenwart. In der Vergangenheit ist Emma mit Ihrem Freund Simon in die Wohnung gezogen. Doch schon bald darauf geht die Beziehung in die Brüche. Emma verliebt sich in Edward der über sie und ihr Leben noch mehr bestimmt will als nicht mit den Regeln eh schon mehr als genug. Als sie die Treppe abstürzt und stirbt stuft die Polizeit es als Unfall ein, Simon ist untröstlich und Edward taucht erstmal ab. War es doch kein Unfall? Jane kam über die Maklerin Camilla an die Wohnung, erfährt aber erst nach Einzug was sich hier alles abgespielt hat. Auch sie verliebt sich Hals über Kopf in Edward und beginnt mit ihm ein Verhältnis. Als sie schwanger wird hat sie Angst vor seiner Reaktion. Edward ist sehr dominant und will immer alles unter Kontrolle haben. Und es gibt da auch noch die Regel das keine Kinder im Haus erlaubt sind. Jane versucht mehr über Emmas Schicksal zu erfahren und hofft auf die Hilfe von Simon. Edward will die Vergangenheit Ruhen lassen. Als Jane auch noch rausfindet das es noch mehrere Todesfälle gab und auch Frau und Kind von Edward starben bekommt sie es mit der Angst zu tun. Was führt Edward im Schilde, ist Simon wirklich ein Freund und was verbirgt die Wohnung noch für Geheimnisse? Noch nie war es so einfach 5 Sterne zu geben. Ich bin begeistert gewesen und kann das Buch nur empfehlen.

The Girl Before

Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 02.05.2017
Jane wird durch einen Schicksalsschlag aus ihrem bisherigen Leben gerissen. Nichts läuft mehr so, wie sie es eigentlich geplant hatte. Um das zu verarbeiten, beschließt Jane, vollkommen neu durchzustarten. Sie sucht sich eine neue Wohnung und kann ihr Glück kaum fassen, als sie tatsächlich die Möglichkeit bekommt, ein hochmodernes Haus, das noch dazu in einem angenehmen Wohnviertel liegt, zu mieten. Der Architekt und Eigentümer stellt allerdings strenge Regeln auf, die bei der Nutzung unbedingt einzuhalten und nicht verhandelbar sind. Jane ergreift trotzdem die Gelegenheit hier einzuziehen, da ihr die Bedingungen zumutbar erscheinen. Außerdem kann sie nicht verleugnen, dass ihr der Vermieter äußerst sympathisch ist. Bald findet Jane allerdings heraus, dass die Frau, die vor ihr in dem Haus gelebt hat, unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Als Jane dann auch noch feststellt, dass die Frau ihr nicht nur unheimlich ähnlich sah, sondern den gleichen Mann wie sie geliebt hat, beginnt sie auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Jane ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich dadurch begibt.... Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt. Einmal aus der Sicht von Emma, der damaligen Mieterin, und aus der Perspektive von Jane, der Frau, die das Haus in der Gegenwart bewohnt. Man springt also zwischen den beiden Hauptprotagonistinnen und Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Da die Kapitel allerdings mit dem Namen der Person, die gerade ihren Teil der Geschichte erzählt, und der entsprechenden Zeitform gekennzeichnet sind, fällt es leicht, die Übersicht zu behalten. Der Einstieg in den Thriller gelingt mühelos, obwohl die Spannung zunächst etwas auf sich warten lässt. Dennoch ist das Interesse von Anfang an da, da man schnell feststellt, dass die beiden Frauen sich sehr ähnlich sind und deshalb gespannt ist, was es mit dem mysteriösen Tod von Emma auf sich hat und was das für Jane bedeutet. Durch die ständig wechselnden Perspektiven und die relativ kurzen Kapitel gerät man, fast ohne es zu merken, in den Sog der Handlung. Man spürt zwischen den Zeilen förmlich, dass irgendwas mit dem merkwürdigen Haus nicht stimmen kann und verfolgt deshalb gebannt die beiden Handlungsstränge. Das Grauen schleicht sich also beim Lesen eher langsam an. Man ist hin- und hergerissen, was man nun eigentlich glauben soll und wem man noch vertrauen kann. Überraschende Wendungen sorgen außerdem dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und deshalb ganz in die Handlung eintauchen und die bedrohliche Atmosphäre, die im Verlauf der Handlung immer mehr zunimmt, genießen. Die beiden Hauptprotagonistinnen wirken glaubhaft und lebendig, sodass man schnell mit ihnen mitfiebert und gebannt ihr Leben in dem merkwürdigen Haus verfolgt. Ich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten und diesen Thriller innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Einmal angefangen, konnte ich das Buch erst aus der Hand legen, als ich am Ende angekommen war und alle Zusammenhänge kannte. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch deshalb begeisterte fünf Bewertungssternchen.

The Girl Before

Bewertung von Nina aus Sankt Augustin am 20.08.2017
Die eigentliche Hauptperson in diesem Thriller ist ein Haus und auf den ersten Blick fand ich es einfach genial. Ich bin zwar kein absoluter Technikfreak, aber finde Innovationen auf diesem Gebiet faszinierend. Wenn da nicht all die Regeln wären … Aber die haben weder Emma noch Jane gestört. Beide sind zunächst begeistert von dem Haus und das ist nicht das einzige, was die Beiden beiden verbindet. Es ist schon fast makaber wie ähnlich sich die beiden sind. Beide mussten etwas Schreckliches erleben und brauchen dringend eine Veränderung. Da kommt ihnen das ungewöhnliche Mietangebot über das Haus Folgate Street Nr. 1 sehr gelegen. Angeschaut hätte ich mir dieses Haus gerne einmal, aber nie und nimmer hätte ich darin wohnen wollen geschweige denn, mich diesem Haus ausgeliefert. Denn genau das war es, was beide getan haben. Durch die Ich-Form war ich dann auch sehr nah dran. Zwei Erzählstränge auf zwei Zeitebenen sind ja an sich nichts Neues, aber hier wird das, was Emma und Jane erleben, fortlaufend erzählt und so wird es fast zu einer Geschichte. Durch den ständigen Wechsel der Perspektiven in Form von sehr kurzen Kapiteln ging es flott voran. Faszinierend war, dass auch die Erlebnisse von Emma und Jane sehr ähnlich waren, so dass JP Delaney kontinuierlich weiter erzählen konnte, indem sie die Zeiten wechselte. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen verwirrend, war es aber nicht. Der einzige (Stil-) Unterschied war, dass in Janes Part Anführungszeichen benutzt wurden und in Emmas Part nicht. Außerdem waren die einzelnen kurzen Kapitel auch immer mit dem jeweiligen Namen übertitelt. Das hatte schon etwas Unheimliches und ich ahnte Böses beim Lesen. Schon durch den Klappentext erfahre ich, dass Emma in diesem Haus gestorben ist und das steigert die Spannung noch mehr. Denn das Wie versuche ich dann zusammen mit Jane herauszufinden. Das gab mir viel Raum für Spekulationen und dennoch hat das Ende mich total überrascht! Der Schreibstil ist gut zu lesen, der Spannungsbogen hält sich kontinuierlich und zwischendurch prickelt es auch ganz schön. Denn beide Frauen sind dem mysteriösen Architekten mit Haut und Haaren verfallen. Fazit: Ungewöhnlicher Thriller mit einigen Überraschungen und einem besonderen Prickeln zwischen den Zeilen.

The Girl Before

Bewertung von Zuckerschnute33 am 06.05.2017
Dieses Buch ist einfach nur genial geschrieben, ich habe es an einem Tag gelesen und es sind immerhin 398 Seiten ! Das Buch ist extrem spannend, es handelt von 2 Frauen deren Leben in zwei Zeitformen beschrieben werden. Damals Emma die Frau die im Haus gestorben ist und heute Jane die das gleiche erlebt.... Es werden die Unterschiedlichsten Theorien zum Mord gesucht und bis zum Schluss scheint auch alles Logisch zu sein ,doch am Ende ist es anders als Erwartet ich werde nicht viel zur Geschichte schreiben denn das buch ist es Wert es zu lesen..... es ist jedoch immer wieder Erstaunlich wie man sich in Meschen irren kann...

The Girl Before

Bewertung von Litzo aus Osterholz-Scharmbeck am 05.06.2017
"The girl before" zeigt das Leben von 2 Frauen, die in ein besonderes Haus ziehen. Das Haus in der Folgate Street 1 ist minimal eingerichtet, alles ist steril und auf das nötigste reduziert, nicht mal ein Treppengeländer ist dort eingebaut. Technisch ist es auf dem neusten Stand, alles regelt sich selbst und sogar die Bewohner bekommen Tipps, wie sie noch besser und gesünder leben können. Wer dort einziehen will, muss einen Fragenkatalog ausfüllen und der Besitzer des Hauses entscheidet danach, wer neuer Mieter werden darf. Das große Los hat Jane getroffen und auch ziemlich schnell zeigt der Besitzer Edward Interesse an ihr. BevorJane dort eingezogen ist, lebte Emma in dem Haus, die unter tragischen Umständen dort gestorben ist. Jane wird bewusst, dass sie äußerlich mit Emma Ähnlichkeiten hat und auch mit Edwards erster Frau. Sie lernt dann auch den ehemaligen Freund von Emma kennen, der Edward die Schuld an Emma Tod gibt. In Rückblicken erfährt der Leser, dass Edward tatsächlich die gleichen Ansprüche an eine Beziehung stellt und die Unternehmungen heute mit Jane und damals mit Emma sind die selben. Jane befürchtet, dass sie nur als Ersatz für dieses Frauen dient. Sie taucht immer mehr in Emma Leben ein und besucht auch ihre ehemalige Therapeutin und von allen Seiten wird sie vor Edward gewarnt. Doch sie ist ihm irgendwie verfallen. Auch den Exfreund von Emma trifft sie nun öfter und er wird zu einem Vertrauten. Und bald ist sie tatsächlich auf seine Hilfe angewiesen. Mir gefielen die 2 Geschichten der Frauen sehr und Edward schien mir von Anfang an suspekt. Das Buch kommt mit Wendungen und Überraschungen daher und liest sich durchgehend spannend.

The Girl Before

Bewertung von hierwirdgetestet aus Neumünster am 26.05.2017
"The Girl Before" ist ein interessantes Buch, dass auf jeden Fall inhaltlich von den Massen zu unterscheiden ist. Erzählt wird klar und abwechselnd die Geschichte von Emma und Jane. Da sie oft das gleiche erleben, ist der Übergang oft fließend. Das heißt, wenn Emma vor einigen Jahren Edward trifft und den Vertrag unterschreibt, wird bei Jane dieser Part übersprungen. Bis fast zum Schluss des Buches begleitet man beide Figuren und bekommt so zwei sehr unterschiedliche Charaktere kennen, die zwar äußerlich hätten Schwestern sein können, innerlich jedoch wenig gemeinsam haben. Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich beide in dem Haus wohl fühlen, wie sich beide trotzdem in den gleichen Mann verlieben und vieles mehr. Unterbrochen wird das Buch immer wieder von Fragen, die gar nicht so leicht zu beantworten sind. Wenn dein Kind im offenen Meer kurz vor dem Ertrinken wäre und du bei der Rettung siehst, dass noch zehn andere Kindere kurz davor sind zu ertrinken. Wen würdest du retten. Du könntest dein Kind oder alle anderen retten. Ich muss zugeben, dass ich am Liebsten einen Stift ergriffen hätte, um die Fragen zu beantworten mit einer kleinen Begründung, damit der nächste Leser es ebenfalls tun kann. So was ist interessant, aber ich mag Bücher nicht bemalen. Da man schon vom Titel her weiß, dass Emma stirbt, möchte man unbedingt wissen, warum sie stirbt. Im Verlauf ihrer Geschichte macht sie sich den einen oder anderen Feind und bis zum Schluss gibt es viele Möglichkeiten. Allerdings habe ich schon recht früh eine Ahnung gehabt, aber erst zum Schluss hat sich das Buch aufgelöst. Ich muss sagen, dass meine Ahnung sich am Ende bestätigt hat, zumindest teilweise, denn der Mörder war er nicht. Wer so viel liest wie ich, ist so was eher selten gewohnt. Daher ziehe ich hier ganz klar meinen Hut. Trotzdem ich wissen wollte, wer der Täter ist, fehlte mir irgendwie die Spannung. Emmas und Janes Leben dreht sich irgendwie um Sex, ihre früheren Probleme und Edward. Abgesehen davon passiert aber wenig, was ich als wirklich spannend empfunden hätte. Ein paar Momente, wo es mehr schockt oder wo Jane schon früher eingeschüchtert worden wäre, hätten das Buch sicherlich spannender gemacht. So gibt es viele Strecken, die etwas zähflüssig sind. FAZIT: Interessant, ungewöhnlich, aber könnte spannender sein.

The Girl Before

Bewertung von Mobu aus Augsburg am 22.06.2017
Ein mega spannender Thriller. Der Autor hat hier eine total abgefahrene Geschichte erfunden. Eigentlich sind es ja 2 Storys von 2 Frauen. Es springt immer hin und her, was aber die Spannung steigert, weil man immer wissen will wie es bei der anderen weitergeht. Das Buch habe ich sehr schnell gelesen.
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