Anja Marschall
Broschiertes Buch
Tod in der Speicherstadt
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Hamburg zu Beginn der Hafenarbeiterstreiks.Hamburg 1896: Der Sohn des wohlhabenden Kaffeehändlers Bellingrodt wird tot in der Elbe gefunden. Als Kommissar Hauke Sötje den Eltern die traurige Nachricht überbringt, gerät er in ein gefährliches Geflecht aus Macht, Gier und falscher Liebe. Zu allem Überfluss bittet ihn seine Verlobte Sophie, eine vermisste junge Frau und ihr Kind in der Stadt zu finden. Man hatte die beiden zuletzt vor der Villa der Bellingrodts gesehen ...
Die gebürtige Hamburgerin Anja Marschall lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie im Westen Schleswig-Holsteins, wo sie als Journalistin und Autorin arbeitet. Sie initiierte den ersten Krimipreis für Schleswig-Holstein, ist Mitglied im Syndikat sowie Vizepräsidentin der Mörderischen Schwestern.
Produktdetails
- Hauke Sötje 4
- Verlag: Emons Verlag
- Seitenzahl: 334
- Erscheinungstermin: 17. Oktober 2019
- Deutsch
- Abmessung: 205mm x 138mm x 27mm
- Gewicht: 388g
- ISBN-13: 9783740806613
- ISBN-10: 3740806613
- Artikelnr.: 56251211
Herstellerkennzeichnung
Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
info@emons-verlag.de
Hamburg 1896:
In der Elbe im Kieler Raum wird bei einem Brand der Wilhelmine ein unkenntlicher Toter geborgen. Lediglich ein Siegelring führt Kommissar Hauke Sötje deshalb nach Hamburg und zu den Bellingroth einer großen Kaffeehändlerfamilie. Wie sich schnell herausstellt, …
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Hamburg 1896:
In der Elbe im Kieler Raum wird bei einem Brand der Wilhelmine ein unkenntlicher Toter geborgen. Lediglich ein Siegelring führt Kommissar Hauke Sötje deshalb nach Hamburg und zu den Bellingroth einer großen Kaffeehändlerfamilie. Wie sich schnell herausstellt, scheint Johann Bellingroth der Tote zu sein, dieser wurde von seinem Vater verstoßen und nach Südamerika gesandt. Als Hauke der Familie den Tod ihres Sohnes mitteilt, gerät er in ein gefährliches Netz aus Intrige, Macht, Gier und einer Liebe zwischen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Zu allem Überfluss gerät Sophie ebenfalls in die Kreise der Bellingroths, da sie Claras Abschiedsball organisieren muss. Das Amelie Bellingroth, Sophie bietet Johanns Geliebte und ihr Kind zu suchen, um ihr einen Brief zu übergeben, bringt Sophie zu den Abgründen Hamburgs und in große Gefahr.
Meine Meinung:
Ein beeindruckendes, historisches Bild der Hamburger Speicherstadt ziert das Cover dieses bemerkenswerten vierten Falls von Kommissar Hauke Sötje. Der wunderbare Schreibstil, der sich hier wieder sehr lebhaft und locker präsentiert, wird wie schon in den Bänden davor durch mehrere Kapitel unterteilt. Mit viel Liebe zum Detail ziert jedes Kapitel ein gut recherchierter Zeitungsartikel, bei dem ich interessante Meldungen von damals erfahre. Diesmal erlebte ich Hauke Sötje nicht in Kiel, wo er sonst arbeitet, sondern in der Hansestadt Hamburg. Erneut hat sich die Autorin mit der Speicherstadt ein beeindruckendes Lokalkolorit ausgesucht. Durch die damaligen Kontore und Warenlager war dieser Ort eine Stadt in der Stadt, wo oft andere Gesetze herrschten. Dies bekommt nicht nur Hauke, sondern auch die Kripo Hamburgs zu spüren, die einigen ein Dorn im Auge ist. Bildhaft beschrieben Szenen lassen mich wieder spüren, was für harte Zeiten damals oft für die ärmliche Bevölkerung bestand. Die Beschreibung des damaligen Gängeviertels, in das sich selbst die Polizei nicht gerne traut, hat mich schwer erschüttert. Zudem fieberte ich meist mit Sophie mit, die sich mal wieder zwar ungewollt, aber eigenmächtig in Haukes Fall einmischt. Diesmal spürt man jedoch, dass aus der schüchternen, ruhigen Sophie inzwischen eine durchsetzungsfähige, robuste Frau geworden ist. Ich könnte mir sie durchaus als eine gute Ermittlerin vorstellen, auch wenn dies zur damaligen Zeit noch unvorstellbar war. Hauke besticht wieder durch seine ruhige, kompetente Art, selbst wenn er gelegentlich wieder in seine Vergangenheit abtaucht. Dass er Sophie eigentlich fürsorglich beschützen möchte, gelingt ihm auch diesmal wieder nicht. Trotzdem ist er immer in den entscheidenden Moment an ihrer Seite und für mich bleiben die beiden weiter mein Traumpaar, denen ich eine gute Zukunft wünsche. Sehr unsympathisch empfand ich Wilhelm und Alfons Bellingroth, besonders bei Wilhelm spürt man den Patriarchen, der nicht nur seine Familie im Griff hat, sondern auch maßgebend die Speicherstadt beherrscht. Seine Frau Amalie hingegen ist eine liebevolle Frau, bei der ich sofort die Ängste einer Mutter spüre und die trotz ihres Standes, keinerlei Privilegien zu haben scheint. Die Atmosphäre der alten Speicherstadt mit ihren damaligen Aufgaben gibt diesem Kriminalfall wieder ein ganz besonderes Flair. Ich bin wieder einmal total begeistert, mit wie viel Liebe und Leidenschaft die Autorin dieses Buch geschrieben hat. Lasst Euch die Hauke Sötje Reihe nicht entgehen, sie ist eine einmalige Gelegenheit in die Zeiten Otto von Bismarcks und des deutschen Kaiserreichs zu reisen. Darum gibt es von mir 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung nicht nur für Krimi-Fans, sondern auch für Leser von historischen Romanen.
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Hauke Sötje in seinem 4. Fall
Johann Bellingrodt, der älteste Sohn eines Kaffeehändlers wird tot in der Elbe gefunden. Als Kommissar Hauke Sötje den Eltern die traurige Nachricht überbringt, gerät er in ein gefährliches Geflecht aus Macht, Gier und falscher …
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Hauke Sötje in seinem 4. Fall
Johann Bellingrodt, der älteste Sohn eines Kaffeehändlers wird tot in der Elbe gefunden. Als Kommissar Hauke Sötje den Eltern die traurige Nachricht überbringt, gerät er in ein gefährliches Geflecht aus Macht, Gier und falscher Liebe. Zeitgleich wird eine junge Frau vermiss, Haukes Verlobte Sophie lässt diese Geschichte keine Ruhe, denn es scheint Verbindungen zur Familie Bellingrdt zu geben.
Hauke Sötje verschlägt es in seinem 4. Fall nach Hamburg, bei der auch seine Verlobte Sophie nicht fehlen darf. Die beiden sind ein charmantes Paar, deren Geschichte man zwar gerne verfolgt, die aber dem Krimi nicht die Show stehlen.
Der historische Rahmen für den Krimi, ist genauso packend, wie der Fall selbst. Es gibt hier die wohlhabenden Familien, aber auch die armen Arbeiter, die kaum wissen, wie sie über die Runden kommen sollen, die leidtragenden sind wie immer die Kinder. "Tod in der Speicherstadt" schafft es den Leser mit in eine andere Zeit zu nehmen, so dass man das Buch ungern aus der Hand legt.
Zu Beginn der einzelnen Kapitel gibt es jedes Mal einen Zeitungsausschnitt der damaligen Nachrichten. Die Themen sind breit gefächert, aber sie spiegeln wunderbar die Zeit wieder und sind ein echtes Highlight, neben der spannenden Geschichte.
Hauke Sötje bekommt für seinen 4. Fall, die volle Punktzahl von mir.
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Kommissar Hauke Sötje will in Hamburg ein Schiffsunglück auf der Elbe aufklären. Ein To-ter ist wohl der ältere Sohn des Kaffeehändlers Belingrodt. Sötjes Verlobte Sophie arbeitet beim Konsul Winter und stößt auf eine vermisste junge Frau.
Beide kommen …
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Kommissar Hauke Sötje will in Hamburg ein Schiffsunglück auf der Elbe aufklären. Ein To-ter ist wohl der ältere Sohn des Kaffeehändlers Belingrodt. Sötjes Verlobte Sophie arbeitet beim Konsul Winter und stößt auf eine vermisste junge Frau.
Beide kommen während ihrer Ermittlungen auf eine Spur von Schmuggel, Macht, Geldgier, Sucht und Neid.
Dazu wird Hamburg im Jahr 1896 sehr gut beschrieben. Die örtlichen Gegebenheiten von Hamburg und besonders der Speicherstadt. Auch die ganzen Verflechtungen der Kaufleu-te, wie die Verzollung ablief, oder auch das Be- und Entladen der Boote. Dazu kommt noch die Beziehung zwischen Kommissar Sötje und Sophie, was sich aber sehr gut in die Geschichte einfügt. Interessant fand ich auch, dass sich die Kriminalpolizei damals im Auf-bau befand und aus politischen Gründen fast wieder aufgelöst wurde. Diese Geschichte zeigt auch wieder deutlich wie anders die Gesellschaft damals war, was einem heute gar nicht mehr so bewusst ist und zu welchen Löhnen sich die Hafenarbeiter, und viele ande-re, abschuften mussten.
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte ist super konstruiert, die Erzähl-stränge um Haukes Ermittlungen und Sophies Nachforschungen kommen sehr gut zu-sammen.
Hier werden neben dem Kriminalfall noch so viele Dinge angesprochen. Das hat mir gut gefallen und ich kann diesen historischen Kriminalroman nur empfehlen.
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Hamburg 1896. Der Kieler Kommissar Hauke Sötje ermittelt gegen eine Schmugglerbande und hat seit einiger Zeit den Ewer „Wilhelmine“ im Visier. Als das mit Kaffee beladene Frachtschiff auf der Elbe verunfallt und weder ein Eigner noch der Besitzer der Fracht ermittelt werden kann, …
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Hamburg 1896. Der Kieler Kommissar Hauke Sötje ermittelt gegen eine Schmugglerbande und hat seit einiger Zeit den Ewer „Wilhelmine“ im Visier. Als das mit Kaffee beladene Frachtschiff auf der Elbe verunfallt und weder ein Eigner noch der Besitzer der Fracht ermittelt werden kann, bittet Hauke einen Hamburger Kollegen um Unterstützung. Polizeirat Roscher zeigt sich zunächst wenig interessiert, erst als Hauke ihm den Siegelring zeigt, den ein bei dem Unfall getöteter Matrose trug, wird er hellhörig, denn der Ring trägt das Wappen des reichen Kaffeehändlers Bellingrodt…
Auch Haukes Verlobte Sophie hat alle Hände voll zu tun. Nicht nur, dass die Lehrerin für Clara, der ältesten Tochter ihres Arbeitgebers, einen Abschiedsball vorbereiten soll, Claras Großtante Amalie Bellingrodt tritt auch mit der Bitte an sie heran, eine vermisste junge Frau zu finden, von der Amalie jedoch weder Namen noch Wohnort kennt…
„Tod in der Speicherstadt“ ist bereits der vierte Fall für Hauke Sötje, der Krimi ist aber auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände bestens verständlich.
Anja Marschall wartet in diesem Krimi mit einer großen Portion Zeit- und Lokalkolorit auf – den Leser erwartet eine fesselnde Zeitreise in das Hamburg zur Kaiserzeit.
Es hat großen Spaß gemacht, das alte Hamburg gemeinsam mit Hauke und Sophie zu erkunden - man begibt sich zum Beispiel mit Hauke in die Speicherstadt, um den Schmugglern auf die Spur zukommen, wandert auf der Suche nach Hinweisen durch die verwinkelten Wege und Höfe des Gängeviertels oder genießt mit Sophie das Ambiente des Alsterpavillon am Jungfernstieg. Neben unzähligen spannenden Details zum Kaffeehandel und den damit einhergehenden Aufgaben und Herausforderungen lernt man ebenfalls die Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie die Gepflogenheiten zu damaliger Zeit kennen.
Auch der Kriminalfall hat es in sich. Hauke und Sophie ermitteln eigentlich in ganz unterschiedlichen Angelegenheiten, müssen aber nach und nach erkennen, dass ihre Fälle mehr gemeinsam haben, als anfangs vermutet. Die Ermittlungen gestalten sich für beide äußerst schwierig, da es nur wenige Anhaltspunkte gibt und sie es darüber hinaus mit einem Gegenspieler zu tun haben, der vor keiner Schandtat zurückschreckt.
Plattdeutsche Einsprengsel in den Dialogen und die jedem Kapitel vorangestellten Originalauszüge aus den Hamburger Nachrichten des Jahres 1896 runden diesen historischen Krimi perfekt ab.
„Tod in der Speicherstadt“ hat mir sehr gut gefallen – die gut ausbalancierte Mischung aus Historie und Spannung wird anschaulich und lebendig erzählt und hat mir ein paar kurzweilige Lesestunden beschert.
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Kommissar Hauke Sötje ermittelt in Hamburg und stößt in ein Wespennest
*Klappentext (übernommen)*
Hamburg zu Beginn der Hafenarbeiterstreiks.
Hamburg 1896: Der Sohn des wohlhabenden Kaffeehändlers Bellingrodt wird tot in der Elbe gefunden. Als Kommissar Hauke …
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Kommissar Hauke Sötje ermittelt in Hamburg und stößt in ein Wespennest
*Klappentext (übernommen)*
Hamburg zu Beginn der Hafenarbeiterstreiks.
Hamburg 1896: Der Sohn des wohlhabenden Kaffeehändlers Bellingrodt wird tot in der Elbe gefunden. Als Kommissar Hauke Sötje den Eltern die traurige Nachricht überbringt, gerät er in ein gefährliches Geflecht aus Macht, Gier und falscher Liebe. Zu allem Überfluss bittet ihn seine Verlobte Sophie, eine vermisste junge Frau und ihr Kind in der Stadt zu finden. Man hatte die beiden zuletzt vor der Villa der Bellingrodts gesehen ...
*Meine Meinung*
"Tod in der Speicherstadt" von Anja Marschall ist bereits der 4. Fall mit dem sympathischen Kommissar Hauke Sötje. Ich mag den spannenden Schreibstil der Autorin, er fesselt mich ungemein und durch die bildhafte Beschreibung habe ich auch die Begebenheiten aus dem 19. Jahrhundert schnell vor meinen Augen. Die dort herrschende Atmosphäre kann ich richtig spüren.
Beim Lesen merkt man außerdem, wie akribisch die Autorin recherchiert hat.
Die Charaktere sind lebendig und facettenreich. Sophie muss man einfach lieben, sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, ich mag und bewundere sie sehr. In der damaligen Zeit setzt sie ihren Kopf trotz einiger Widerstände durch und sucht auf eigener Faust die vermisste Frau und deren Kind. Aber auch Hauke ist mir sehr sympathisch, ich mag seine ruhige und besonnene Art, aber er kann auch anders, gerade wenn es um das Wohl von Sophie geht.
Sehr sympathisch ist mir auch der Zollbeamtenanwärter Hans Detlefsen, er wird Hauke im Hafen zur Seite gestellt. Hans ist ein aufgeweckter junger Mann, der es bestimmt einmal sehr weit bringen wird.
Ein Erkennungsmerkmal von Anja Marschall sind die originalen Zeitungsauschnitte aus dieser Zeit. Es ist richtig faszinierend, was damals alles so eine Nachricht wert war.
*Fazit*
Ein spannender historischer Krimi, mit interessanten Charakteren und einem fesselnden Fall.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.
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Hamburg zur Zeit der beginnenden industriellen Revolution: unter den Arbeitern in der Speicherstadt rumort es – da wird der Sohn eines wohlhabenden und einflussreichen Kaufmanns ertrunken aufgefunden. Hinter seinem Tod verbirgt sich nicht nur ein Drama, sondern auch ein Ränkespiel der …
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Hamburg zur Zeit der beginnenden industriellen Revolution: unter den Arbeitern in der Speicherstadt rumort es – da wird der Sohn eines wohlhabenden und einflussreichen Kaufmanns ertrunken aufgefunden. Hinter seinem Tod verbirgt sich nicht nur ein Drama, sondern auch ein Ränkespiel der Macht und Habgier, dem Kommissar Hauke Sötje auf die Spur kommen muss. Dabei wird er tatkräftig und hartnäckig von seiner Verlobten unterstützt, mit zwar mit einem klugen, aber auch einem ordentlichen Dickkopf ausgestattet ist…
Anja Marschalls Zuneigung zu Hamburg entdeckt man in sämtlichen Details: sehr gekonnt beschreibt sie die Zustände in der Stadt, die Menschen, die Speicherstadt.
Vor dem inneren Auge entsteht so ein wahres Kopfkino: der Leser wird sofort in den Bann der Ermittlungen gezogen! Man stürzt sich mit Hauke in die Kontore und Arbeitshallen der Speicherstadt, sitzt mit Sophie im Salon ihres reichen Arbeitgebers und staunt über den Kontrast in den ärmlichen, heruntergekommenen Gassen. Spannung pur erzeugt der Tod des jungen Erben, der viele Fragen aufwirft und einen weiteren Todesfall nach sich zieht. Eine schaurige, düstere Geschichte, die den Leser gefangen nimmt; ein absolut gelungener historischer Kriminalroman mit perfekt recherchiertem Lokalkolorit! Sehr gut geschrieben und wirklich empfehlenswert!
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Eine Leiche die Tod in der Elbe treibt-mit einem Siegelring am Finger-eine weitere die verbrannte und ein toter Zollbeamter führen den Rendsburger Kriminalkommissar Hauke Sötje nach Hamburg.Der Siegelring führt Hauke in die höchsten Hamburger Kreise.Unteranderem zu der Familie …
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Eine Leiche die Tod in der Elbe treibt-mit einem Siegelring am Finger-eine weitere die verbrannte und ein toter Zollbeamter führen den Rendsburger Kriminalkommissar Hauke Sötje nach Hamburg.Der Siegelring führt Hauke in die höchsten Hamburger Kreise.Unteranderem zu der Familie Bellingrodt-doch er stößt auf eine Mauer des Schweigens.Dann bittet Haukes Verlobte Sophie um seine Hilfe.Sie arbeitet bei einem angesehenem Mann und erzieht seine Tochter nach dem Tod seiner Frau.Eine befreundete Familie ,die Frau von Bellingsgrodt bittet sie um Hilfe.Sie soll nach einer jungen Frau mit einem kleinen Kind suchen,die vor einiger Zeit vor ihrem Haus stand.Schnell scheint klar das der Tote mit dem Siegelring, der ältere Sohn von Bellingrodt ist und die verbrannte Leiche die junge Frau.Doch wo ist das kleine Kind und warum wird plötzlich ein Zollinspektor in der Speicherstadt ermordet!?Leider wird Haukes Ermittlungen erschwert und auch Sophie gerät in Gefahr......
Die Autorin Anja Marschall hat wieder einen sehr spannenden Krimi geschrieben.Sehr gut recherchiert und sehr anschaulich beschreibt sie alles.Man hat das Gefühl an der Seite von Hauke durch das Hamburg 1895 zu spazieren,die Probleme der Stadt zu erleben.Auch das Problem macher Dame die schwanger wird und zu einer Engelmacherin gehen zu müssen-erfährt der Leser.Man geht an Sophies Seite durch das Elendsviertel von Hamburg.
Die Gedanken und Geschehnisse dieser Zeit kommen sehr gut rüber und man fühlt sich hautnah dabei.
Leider konnte ich nur 5 Sterne geben-ich hätte deutlich mehr gerne gegeben.
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"Gebrannter Caffee, hochfeine Mischung je Pfund 1,40 Mark, besteht aus Java, Guatemale, Maracaibo, Afrikaner, Santos,empfiehlt das Haus Jencke Co, Hermannstr.25, Fernsprecher 1088"
Originalauszug: Hamburger Nachrichten, 9. September 1896
Jeder der 56 Kapitel trägt einen solchen …
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"Gebrannter Caffee, hochfeine Mischung je Pfund 1,40 Mark, besteht aus Java, Guatemale, Maracaibo, Afrikaner, Santos,empfiehlt das Haus Jencke Co, Hermannstr.25, Fernsprecher 1088"
Originalauszug: Hamburger Nachrichten, 9. September 1896
Jeder der 56 Kapitel trägt einen solchen Originalauszug zu Beginn. Interessant ist die damalige Ausdrucks - und Rechtschreibform. Die Recherche über das damalige Hamburg ist Anja Marschall in ihrem historischen Krimi " Tod in der Speicherstadt" perfekt gelungen. Ich habe mich von Anfang an in Hamburg gefühlt, war in der Speicherstadt unterwegs, habe den Kaffeeduft in der Nase gehabt, das Armenviertel kennengelernt und vor allen Dingen die Charaktere Hauke und Sophie. Lokalkolorit ist hier reichlich gegeben.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich leicht lesen. Die Charaktere sowie die Ortschaften sind anschaulich, lebhaft und bildhaft dargestellt.
Kommissar Hauke Sötje ermittelt 1896 in Hamburg. Es geht um Macht, Gier und falscher Liebe. Seine Verlobte Sophie, die Lehrerin ist und in einem wohlhabenden Haushalt angestellt ist, versucht mit seiner Hilfe eine verschwundene junge Frau und deren Tochter zu finden.
Zwei aussergewöhnliche Charaktere, eine atmosphärische Stimmung des damaligen Hamburgs und ein bis zum Schluss spannender Kriminalfall. Im Anhang gibt es anschließend noch historische Dinge nachzulesen, was mich dann selbst noch einmal zum Nachschauen im Internet angeleitet hat.
Wer gerne Historisches kombiniert mit einem Kriminalfall liest, der sollte hier unbedingt zugreifen.
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eBook, ePUB
Zum Inhalt: Es ist das Jahr 1896. In Hamburg wird der Sohn des wohlhabenden Kaffeehändlers Bellingrodt tot aus der Elbe geborgen. Kommissar Hauke Sötje, ein ehemaliger Kapitän, überbringt den Eltern, die traurige Nachricht. Durch diesen Fall, gerät der Kommissar in ein …
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Zum Inhalt: Es ist das Jahr 1896. In Hamburg wird der Sohn des wohlhabenden Kaffeehändlers Bellingrodt tot aus der Elbe geborgen. Kommissar Hauke Sötje, ein ehemaliger Kapitän, überbringt den Eltern, die traurige Nachricht. Durch diesen Fall, gerät der Kommissar in ein gefährliches Spiel, dass aus falscher Liebe, einem gefährlichen Geflecht der Macht und aus Gier besteht. Auch seine Verlobte Sophie Struwe gerät in die Ermittlungen. Sie versucht eine junge vermisste Frau und ihr Kind zu finden, die man zuletzt, in der Villa der Bellingrodts gesehen hat. Wie passt da alles zusammen?
Meine Meinung: Normalerweise bin ich kein großer Fan von historischen Romanen. Jedoch muss ich gestehen, dass mich dieser Roman bzw. Krimi faszieniert hat. Er ist sehr lebendig geschrieben und man fühlt sich in die Zeit hineinversetzt, wo dieser spielt. Die Hauptakteure sind Sympathieträger in diesem Kriminalroman und konnten mich begeistern. Der Schreibstil der Autorin ist einnehmend und die Aufteilung der Kapitel es Buches sehr gut. Das besondere ist, dass jedes Kapitel am Anfang mit einem Originalzeitungsausschnitt aus dem Jahre 1896 versehen ist. Diese zu entziffern ist manches Mal nicht so ganz einfach gewesen, aber es hat sich gelohnt. Ich kann nur sagen, dass es sich hundertprozentig lohnt diesen Kriminalroman zu lesen, er ist toll recheriert und eine Liebeserklärung an die Heimatstadt der Autorin. Das Buch-Cover finde ich exzellent und perfekt gewählt zu der Story.
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