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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Everett
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Bewertungen

Insgesamt 468 Bewertungen
Bewertung vom 18.07.2018
Dirty Love: Ich will dir gehören!
Paige, Laurelin

Dirty Love: Ich will dir gehören!


gut

Ein erotischer Roman. 3,5 Sterne
Sabrina begegnet Donovan Kincaid zum ersten Mal während ihres Studiums und schon dort war sie fasziniert von ihm und kann ihn nicht vergessen. Zehn Jahre später bekommt sie ei-nen tollen Job und stellt fest, dass Donovan ihr Chef ist. Nicht, dass das jetzt mal ein anderes Setting ist…
Der Schreibstil hat mir gefallen, lässt sich gut lesen. Geht es um die Erotik, ist die Geschich-te auch gut, auch wenn sich zu dem Thema langsam schwer etwas neues finden lässt. Und Erotik begründet sich nicht immer nur auf ausführlichen Beschreibung vom sexuellen Zu-sammenkommen, auch das Knistern davor darf für mich nicht zu kurz kommen. Das kommt hier stellenweise auch vor. Das Verhalten von den Protagonisten ist recht grenzwertig. Da dachte ich schon an eine Therapie für Donovan und mehr Stärke von Sabrina. Wobei sie sich ja schon entwickelt und zu ihren Gefühlen steht. Höchstwahrscheinlich mausert sie sich in der Fortsetzung noch mehr zu einer starken Person und kann Donovan sogar Halt geben. Donovans Verhalten wird erklärt, macht es in meinen Augen aber nicht unbedingt besser. Dient aber perfekt als Grundlage für die dominant - erotischen Spiele im Buch. Insofern dann wieder passend.
Dass Ende gefällt mir nicht so sehr, es lässt viel zu viel offen und man ist gezwungen die Fortsetzung zu lesen, wenn es einen dann so sehr interessiert.
Der Roman ist unterhaltend, ja, die erotischen Szenen sind in Ordnung, aber bieten nicht sehr viel Neues. Großes prickeln taucht für mich hier nicht auf. Das Verhalten von den Hauptprotagonisten ist sehr gewöhnungsbedürftig und so ein verqueres Denken und Handeln ist in Kombination sehr gewöhnungsbedürftig.

Bewertung vom 08.07.2018
Shewadsneh - Großdruck
Marlin

Shewadsneh - Großdruck


weniger gut

Ein Western, Cover und Buchbeschreibung haben mich sehr interessiert, angesprochen. Ge-rade das Cover, durch die für einen Western eher unübliche Darstellung von einem alten Bild von Indianern.
Es geht um einen Weißen, der als Kind von Indianern, den Cheyenne, aufgezogen wurde und den Namen Shewadsneh trägt. Der nun einem befreundeten Ehepaar helfen möchte, die Wildpferde in den Black Hills züchten. Natürlich bleibt es nicht nur bei einem Überfall durch die Indianer. Goldgierige Gestalten treiben ihr Unwesen, Siedler werden angegriffen und der Mörder von Shewadsnehs Eltern ist auch unterwegs.
Die Geschichte startet gleich rasant, man muss vor angreifenden Indianern fliehen. Für mich ging das weitere Geschehen leider im Ausdrucks- und Erzählstil unter. Über dies bin fast auf jeder Seite gestolpert, musste beim Lesen inne halten, oder mich einfach fragen warum.
Einiges ist unvollständig oder fehlerhaft formuliert, manches konnte ich sprachlich nicht nachvollziehen, oder wurde scheinbar einfach nicht Korrektur gelesen. Gestört haben mich die verschiedenen Bezeichnungen für Shewadsneh, von Halbindianer zu Mestize. Dazu kommen reichlich eingestreute englische Wörter, die dann noch wie ein deutsches Haupt-wort groß geschrieben sind. Das ist einerseits völlig unnötig, störend und in einem in Deutsch geschriebenen Buch weder sinnvoll noch bringt es mir als Leser irgendwas. Ob sich die Leute damals in diesem sprachlichen Mischmasch unterhalten haben, oder nicht. In ei-nem Roman, der in einem anderen Land spielt sind ja auch nicht dauernd Wörter in der Lan-dessprache eingefügt.
Die Darstellung der Indianer, einerseits sehr vorausschauend, was die Zukunft angeht, ande-rerseits als naiv bezeichnet, als das Können des Gegners bewundert wird, hat mich gewun-dert.
Für mich waren hier einfach zu viele Unstimmigkeiten in verschieden Dingen, die beim Le-sen einfach nur noch gestört haben. So kam eine spannende Geschichte für mich nicht zu-stande, auch wenn das Potential dazu da war.

Bewertung vom 01.07.2018
Liebe in Reihe 27
Shortall, Eithne

Liebe in Reihe 27


gut

Cora arbeitet am Londoner Flughafen am Check-in Schalter einer Fluggesellschaft. Ihre Ar-beit peppt sie mit Verkupplungsversuchen von den Passagieren auf. Diese werden dann zu-sammen in die Reihe 27 gesetzt. Oft funktioniert es, natürlich gibt es keine hundertprozenti-ge Trefferquote und Vielflieger Aidan scheint ganz schwer vermittelbar zu sein. Cora selbst hat kein großes Interesse an einem Partner, auch wenn es da Kandidaten geben sollte. Der Flughafen ist en Kosmos für sich, doch bei der Größe von Heathrow schafft es die Autorin dass man in dem kleinen Bereich der Airline für die Cora arbeitet bleibt. Die Stewardess Nancy ist Coras Beobachterin der Kuppelversuche über den Wolken. So tummeln sich neben Cora und Daisy noch andere Charaktere in der Geschichte, die bei der Fluglinie angestellt sind und die diversen Fluggäste.
Ich finde, die Geschichte um Coras Mutter geht hier etwas unter, denn das ist so gut wie das Einzige was mit etwas mehr Tiefgang geschildert wird. Der Klappentext versprach interes-sante Paarungen über den Wolken, doch bei den Beschreibungen blieben bei mir die Gefühle aus. Im ganzen Roman stellten sich keine tieferen Emotionen ein, die Geschehnisse plät-schern so dahin und konnten mich nicht wirklich fesseln. Zum Ende hin wurde es wieder etwas besser.
Wo doch so viele Themen indirekt angekratzt werden, wie Homosexualität, Demenz, Fami-lie, Einsamkeit.
Cora wirkt während der Geschichte tatsächlich desorientiert und geht nur in ihren Planungen und Ergebnissen für die Reihe 27 auf, vergisst sich selber darüber und braucht erst kräftige Anstöße und ganz plötzlich ändert sie ihre Haltung.
Ich habe mir eindeutig mehr von diesem Buch erhofft. Mehr Unterhaltung, Gefühl, vielleicht auch etwas Humor. Die Geschichte plätschert irgendwie dahin und bietet weder Höhen noch Tiefen. Schade, denn die Idee ist doch interessant und hier leider noch ausbaufähig.

Bewertung vom 24.06.2018
Wie die Stille unter Wasser / Romance Elements Bd.3
Cherry, Brittainy C.

Wie die Stille unter Wasser / Romance Elements Bd.3


gut

Band 3 der Romance Elements Reihe der Autorin. Bisher zu diesem Roman hatte ich noch nichts von Btittainy Cherry gelesen, doch die Bücher der Reihe sind gut unabhängig von-einander zu lesen.
Es beginnt in der Kindheit von Maggie und Brooks, als Freunde und Maggies Überzeugung, dass sie beide heiraten müssen. Dann erlebt Maggie etwas Grauenhaftes und verliert ihre Stimme. Die Mitglieder ihrer Familie verändern sich, die ganze Familie. Und Brooks ist immer da und hält zu ihr. Doch Erfolg mit seiner Musik treibt ihn von ihr fort, doch sie bleiben immer verbunden.
Ich gebe zu, ich habe mehr erwartet. Ja, es geschieht etwas Schreckliches, was Maggie die Stimme raubt, doch es geschehen weiter Dinge, die sie ihr hätten wieder geben können. Nein, erst Brooks Absturz und Verhalten lassen sie plötzlich wieder sprechen. Das hätte auch eher passieren können, aber na ja, das hätte die Geschichte nicht so lange vor sich hin dümpeln lassen. Für mich ging es erst im letzten Drittel mal mit Tempo in der Ge-schichte voran. Maggies Erlebnis aus der Vergangenheit klärte sich endlich auf, die Spra-che kam wieder und auch Brooks ging es plötzlich wieder gut. Ebenfalls besserte sich eini-ges in Maggies Familie. Erstaunlich, dass die zwei Hauptcharaktere am Ende immer noch so jung sind. Der größte Teil der Geschichte war für mich eher ohne Höhen und Tiefen, sicher, es passierte einiges, doch vom Leseerlebnis her kam es mir nicht so vor.

Bewertung vom 16.06.2018
Robin - High in the Sky
Taylor, Charlotte

Robin - High in the Sky


ausgezeichnet

Für die erfolgreiche Wirtschaftsanwältin Robin und den Entwicklungshelfer Sky bricht zum gleichen Zeitpunkt ihre bisherige Welt zusammen. Durch Verrat von Menschen, denen sie vertrauten. Das Schicksal bringt sie in San Francisco auf eine interessante Weise zusam-men.
Hier entwickelt sich dann nach einiger Zeit mehr als nur Freundschaft. Die Gefühlswelten von Robin und Sky werden gut beschrieben, ohne übertrieben zu wirken. Die anderen Charaktere sind ebenfalls richtig gut dargestellt, besonders Skys Großmutter. Dazu entwi-ckelt sich noch eine gute Handlung über kriminelle Hintergründe in der Entwicklungshilfe. Was ich auch klasse finde, ist das Robin eine starke Frau ist und Sky auch mal nicht ty-pisch männlich-cool reagiert.
Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen, eine stimmige Handlung, sympathische Protago-nisten, Humor und Gefühl. Das ist in einem gut zu lesenden Schreibstil verfasst, wo nir-gendwo irgendwelche Längen auftauchen. Am Ende hätte ich gerne noch weiter gelesen, einfach weil mir der gesamte Roman rundum gefallen hat und ich gerne mehr über die Personen darin gelesen hätte. Dieser Roman ist für mich rundum gelungen.

Bewertung vom 14.06.2018
Drei Küsse für ein Halleluja
Wünsche, Ella

Drei Küsse für ein Halleluja


gut

Sarah hat viele Jahre in einem evangelischen Kloster gelebt, doch nun ist Zeit für Verände-rungen und vorerst kommt sie bei ihrer Cousine in Berlin unter. Durch einen Zufall landet sie als Hauswirtschafterin im Haus eines sehr bekannten Filmstars, James King. Hier trifft Sarah auf eine ihr völlig unbekannte Welt und auch sie wirkt dort erstmal recht fremd. Doch gerade das scheint ziemlich auf den auf sein Image achtenden James zu wirken.
Ich muss sagen, es ist eine schöne und auch mal eine andere Geschichte, die ab einem gewis-sen Punkt durchaus vorhersehbar ist. Vom Schreibstil her lässt sich die Geschichte schnell lesen, doch mir fehlt die Tiefe bei den Schilderungen der Charaktere. Ob es Sarahs Gedan-kengänge sind, James Darstellung, oder auch die Nebenpersonen. Da gibt es dann Wendun-gen, die halt einfach so passieren, ohne dass mir die Gefühle näher kommen.
Da wird dann die bisherige Geliebte sang- und klanglos abgelegt. Diese ist das Leben an der Seite eines Filmstars gewöhnt und sie orientiert sich dann komplett um. Das Leben von Sa-rahs Cousine und deren Mann wird immer mal wieder angerissen und nicht näher ausge-führt. James verändert für Sarah sein Verhalten komplett, dann taucht noch etwas aus seiner Vergangenheit auf und es passiert ein Unglück. Dann wird alles gut. An sich eine gute Idee für eine Geschichte, die für mich aber etwas zu oberflächlich bleibt und vielleicht ein wenig zu viel rein gepackt wurde, was dann nicht weiter konkret ausgeführt wird und mich dadurch gefühlsmäßig nicht komplett überzeugen konnte.
Sarahs Geschichte bleibt aber eine leicht lesbare, nette Unterhaltung.

Bewertung vom 07.06.2018
Die Schwere des Lichts
Henry, Patti Callahan

Die Schwere des Lichts


gut

3,5 Sterne
Dieses Buch zu beschreiben fällt mir etwas schwer. Einerseits eine tiefgründige Geschichte um etwas, was immer wieder vorkommt. Andererseits wirkt es nicht sehr erwachsen und die Gegebenheiten etwas gewollt und klischeehaft.
Ellie ist nicht mehr glücklich in ihrer Ehe, doch erst der plötzliche Tod ihrer Mutter und das Lesen ihrer Tagebücher bringen sie dazu nachzuforschen und ihr eigenes Leben zu überdenken. Das passiert allerdings eher im Gedenken an die Mutter statt über sich selbst nachzudenken. Das Verhalten des Ehemannes scheint krankhaft zu sein und nicht erst seit heute.
Der Aufenthalt im Sommerhaus von Birdie, der Mutter einer guten Freundin, wird aller-dings sehr gut und gefühlvoll beschrieben. Dort scheint es fast schon magisch zu sein und Ellie kommt zur Ruhe, trifft zudem ihre Jugendliebe Hutch wieder und steht sich ihre im-mer noch vorhandenen Gefühle für ihn ein. Doch gibt es eine Zukunft?
Der Schreibstil ist gut lesbar. Teils mit berührenden, intensiven Beschreibungen, teils mit Geschehnissen, Darstellungen, die mich nicht überzeugen konnten. Besonders fällt auf, dass Ellie als erwachsene Frau ihre Situation erst aufgrund des Todes ihrer Mutter ändert.
Einerseits ein berührendes Buch, andererseits ein schon oft behandeltes Thema, sehr kli-scheebehaftet. Aber auf jeden Fall gut lesbar.

Bewertung vom 27.05.2018
Mein schwarzes Herz / Victorian Rebels Bd.1
Byrne, Kerrigan

Mein schwarzes Herz / Victorian Rebels Bd.1


sehr gut

4,5 Sterne
Die Geschichte von Farah Mackenzie und Dorian Blackwell spielt in London im Jahr 1874. Dorian gilt als berüchtigter Verbrecher und im Verhörraum von Scotland Yard treffen beide aufeinander. Farahs Leben gerät vollends aus den gewohnten Bahnen als sie von Dorian ent-führt wird. Die Entführungsgründe sind erstmal eine Überraschung und der so eiskalt wir-kende Dorian scheint ein Geheimnis zu haben und auch Farah ist nicht einfach nur eine An-gestellte bei Scotland Yard.
Der Prolog führt den Leser aber erstmal ins Jahr 1855 und lässt den Leser mit der Frage zu-rück, wie es für die beiden Kinder wohl weiter gegangen ist.
Mir hat der Aufbau der Geschichte richtig gut gefallen, der Spannungsaufbau war stimmig und nicht übertrieben, die entsprechenden Auflösungen kamen zum richtigen Zeitpunkt. Einzig die scheinbar inzwischen dazugehörenden Szenen im Schlafzimmer waren mir etwas zu ausführlich geschildert. Doch die Dialoge zwischen Farah und Dorian, ebenso wie die mit den anderen Charakteren sind toll zu lesen und stellen die Personen nochmal richtig gut dar.
Es ist der Auftakt einer Reihe, doch der Roman ist in sich geschlossen, was mir persönlich gut gefällt. Dazu spielt die Geschichte im 19. Jahrhundert, also mal eine andere Zeit, wo Verbrechensaufklärung noch ohne technische Hilfsmittel funktionieren musste.
Das Cover ist gut gelungen, edel gehalten.
Das schwarze Herz ist eine schöne Geschichte, in einem gut lesbaren Stil geschrieben.

Bewertung vom 25.05.2018
Traummänner und andere Wundertüten
Shalvis, Jill

Traummänner und andere Wundertüten


gut

3,5 Sterne
Elle arbeitet als Verwalterin des Pacific Pier Buildings und sie geht in ihrem Job auf und kann sich ganz fantastisch durchsetzen. Dazu sind ihr ihre Freunde sehr wichtig. Aus dem Konzept bringt sie nur der Sicherheitschef im Gebäude, Archer Hunt. Sie beide haben in der Vergangenheit ein gemeinsames Erlebnis, welche beide belastet, Schuldgefühle aus-löst. Aber sie fühlen enorm voneinander angezogen, doch bis sie sich das eingestehen und zu ihren Gefühlen stehen, die nicht auf der Vergangenheit und Schuldgefühlen be-stehen, dauert es seine Zeit.
Zwischendurch wurde mir das dann etwas zu viel. Lesespaß kam wieder mehr auf, als Elle und Archer sich ihren Gefühlen stellen.
Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir, einige Stellen hätten mehr ausgebaut werden können, dafür weniger Missverständnisse zwischen den Hauptprotagonisten. Der Schreib-stil gefällt mir gut und auch die Dialoge sind prima.
Es ist zwar ein Roman einer Reihe, doch man es gut ohne Kenntnisse der vorherigen Bü-cher lesen, es ist in sich abgeschlossen, was ich sehr gut finde.
Ein wenig mehr Annäherung an den Originaltitel wäre passender gewesen. Eine nett zu lesende Liebesgeschichte mit sympathisch wirkenden Charakteren.

Bewertung vom 16.05.2018
König der Hobos
Gareis, Fredy

König der Hobos


sehr gut

Hobos, bis zu diesem Buch wusste ich nichts über sie. Ja, dass es gerade in den USA Leute gibt, die illegal auf Güterzügen fahren, davon hatte ich mal gehört, aber nichts näheres ge-wusst und schon gar nicht den Ausdruck Hobo gekannt.
Fredy Gareis war einige Monate mit Hobos unterwegs auf Güterzügen. Wobei es erst gar nicht mal so einfach war so einen Kontakt aufzubauen, dass der Autor auch mitgenommen wurde. Der Ritt auf den Zügen ist gefährlich, es droht Entdeckung durch die Polizei. Es ist ein Leben ohne Vorschriften und Zwänge, eine Abwendung vom Konsum und toller land-schaftlicher Eindrücke. Andererseits ist es die tägliche Sorge um eine sicheren Ort, Essen, Drogen. Eine völlig andere Welt, doch auch dort gibt es Zusammenhalt und jeder hat seine Geschichte, wie überall.
Fredy Gareis erzählt von seiner Zeit unter den Hobos. Von den verschiedenen Menschen und deren Eigenheiten. Den Erlebnissen in der Nähe der Bahngleise, von hilfsbereiten Menschen und dem Verstecken vor der Polizei. Dem Wetter, das wirklich nicht immer angenehm ist und dem grenzenlosen Freiheitsgefühl mit dem Zug durch menschenleere Landschaften zu fahren. Hier wird einem ein ganz anderes Leben gezeigt.
Dazu die Fotos, die einige Hobos und Eindrücke zeigen. Dadurch konnte ich mir vieles bes-ser vorstellen. Eine ganz andere Seite des Landes, die natürlich auch Frage aufwirft zu den einzelnen Lebensstilen. Die Frage, wer braucht all das Zeug, hat sich nachhaltig bei mir festgesetzt. Die Landschaft, das Gefühl der Freiheit, wer möchte das nicht mal erleben? Doch auch für mich wäre die Lebensweise der Hobos nichts.
Der Autor schreibt in einem guten Stil über seine Erfahrungen. Dabei werden zwangsläufig auch Probleme der Leute, des Landes angerissen.
Mal ein anderer Reisebericht und empfehlenswert.