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Zwei Frauen umkreisen einander in einem Netz aus Lügen. Wer ist Täter, wer ist Opfer? »Er war die Liebe meines Lebens.« »Warum wusste ich nicht, dass mein Bruder verlobt ist?« »Er war depressiv und wollte sich umbringen.« »Mein Bruder hatte keine Depressionen.« »Er ist einfach gesprungen.« »Und wenn ihn jemand gestoßen hat?« »Ich bin die Liebe seines Lebens.« »Bist du seine Mörderin?«Mags' Bruder Abe liegt im Koma. Er ist von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Die Polizei glaubt seiner Verlobten Jody, dass es ein Selbstmordversuch war. Mags glaubt ihr nicht. ...
Zwei Frauen umkreisen einander in einem Netz aus Lügen. Wer ist Täter, wer ist Opfer? »Er war die Liebe meines Lebens.« »Warum wusste ich nicht, dass mein Bruder verlobt ist?« »Er war depressiv und wollte sich umbringen.« »Mein Bruder hatte keine Depressionen.« »Er ist einfach gesprungen.« »Und wenn ihn jemand gestoßen hat?« »Ich bin die Liebe seines Lebens.« »Bist du seine Mörderin?«
Mags' Bruder Abe liegt im Koma. Er ist von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Die Polizei glaubt seiner Verlobten Jody, dass es ein Selbstmordversuch war. Mags glaubt ihr nicht. Sie ist sicher, dass Jody lügt. Aber warum? Psychologisch raffinierte Spannung für die Fans von "Girl on the Train" und "Die Witwe".
Mags' Bruder Abe liegt im Koma. Er ist von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Die Polizei glaubt seiner Verlobten Jody, dass es ein Selbstmordversuch war. Mags glaubt ihr nicht. Sie ist sicher, dass Jody lügt. Aber warum? Psychologisch raffinierte Spannung für die Fans von "Girl on the Train" und "Die Witwe".
Naughton, Sarah J.Sarah J. Naughton hat in England bereits zwei Romane für Jugendliche veröffentlicht. »Ich soll nicht lügen« war ihr erster Psychothriller für Erwachsene. Mit »The Other Couple - Böses Erwachen« ist ihr ein weiterer fesselnder Thriller gelungen. Sie lebt mit ihrer Familie in London.
Rahn, MarieMarie Rahn studierte und lehrte Literaturübersetzen in Düsseldorf. Seit über fünfundzwanzig Jahren übersetzt sie für verschiedene Verlage Belletristik aus dem Englischen, Französischen und Italienischen.
Rahn, MarieMarie Rahn studierte und lehrte Literaturübersetzen in Düsseldorf. Seit über fünfundzwanzig Jahren übersetzt sie für verschiedene Verlage Belletristik aus dem Englischen, Französischen und Italienischen.
Produktdetails
- Ullstein Taschenbuch 28918
- Verlag: Ullstein TB
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 384
- Erscheinungstermin: 4. September 2017
- Deutsch
- Abmessung: 207mm x 137mm x 35mm
- Gewicht: 461g
- ISBN-13: 9783548289182
- ISBN-10: 3548289185
- Artikelnr.: 48219463
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Abe liegt im Koma, da er von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt ist. Obwohl seine Schwester Mags bereits vor Jahren den Kontakt zu ihm verloren hat, wird sie, als nächste Angehörige, an sein Krankenbett gerufen. Dort trifft sie auf Jody, die sich als Verlobte von Abe …
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Abe liegt im Koma, da er von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt ist. Obwohl seine Schwester Mags bereits vor Jahren den Kontakt zu ihm verloren hat, wird sie, als nächste Angehörige, an sein Krankenbett gerufen. Dort trifft sie auf Jody, die sich als Verlobte von Abe vorstellt. Jody behauptet, dass Abe unter Depressionen litt und dass der Sturz ein Selbstmordversuch war. Die Polizei glaubt ihr. Doch Mags ist Anwältin und traut aus Prinzip niemandem. Sie vermutet, dass Abe gestoßen wurde und deshalb im Koma liegt. Mags beginnt nach der Wahrheit zu suchen. Doch was genau passiert ist und wer welche Rolle bei Abes Sturz spielte, ist gar nicht so einfach herauszufinden....
Der Einstieg in diesen Psychothriller beginnt bereits sehr vielversprechend, da man beobachtet, was unmittelbar nach Abes Sturz passiert ist. Da allerdings kaum etwas verraten wird, ist man bereits von Anfang an gespannt darauf zu erfahren, was sich dort wohl wirklich zugetragen hat.
Der Psychothriller wird in der Ich-Form, allerdings aus wechselnden Perspektiven, geschildert. Außerdem bekommt man Einblicke in die Vergangenheit, bei denen man sich fragt, wie sich diese Szenen wohl mit der aktuellen Geschichte verknüpfen werden. Da diese Rückblicke in kursiver Schrift gesetzt sind und die Wechsel der Perspektiven mit dem Namen des Protagonisten gekennzeichnet sind, in dessen Haut man quasi gerade steckt, gelingt es mühelos, den Überblick zu behalten.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Man fliegt förmlich über die Seiten, um zu erfahren, was wirklich geschehen ist. Man reimt sich zwar schnell zusammen, dass mit Jody irgendwas nicht stimmt, doch die genauen Hintergründe des Sturzes lassen sich nur schwer erahnen. Es gelingt der Autorin hervorragend, eine spannende Atmosphäre zu vermitteln und dafür zu sorgen, dass man hin- und hergerissen ist, was man eigentlich glauben soll. Wenn man gerade meint, dass man nun endlich ahnt, was passiert sein könnte, sorgen überraschende Wendungen dafür, dass man die eigenen Ermittlungen neu überdenken muss. Das sorgt dafür, dass man in den Sog der Ereignisse gerät und das Buch kaum aus der Hand legen mag.
Die Charaktere lassen sich zunächst nur schwer einschätzen, denn nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Im Verlauf der Handlung erfährt man einiges über die Protagonisten, sodass man sich gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen kann. Am Ende gibt es nicht nur eine überraschende Wendung, sondern auch das gute Gefühl, dass alle Handlungsfäden miteinander verknüpft wurden und ein schlüssiges Gesamtbild ergeben.
Ich habe mich beim Lesen dieses Psychothrillers sehr gut unterhalten und war ständig hin- und hergerissen, was ich eigentlich glauben sollte. Es ist der Autorin wunderbar gelungen, mich mit unvorhersehbaren Wendungen zu überraschen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Bei mir kam beim Lesen zwar keine Hochspannung auf, doch ich war durchgehend gespannt und habe mich keinen einzigen Moment gelangweilt. Deshalb vergebe ich auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch vier von fünf möglichen Sternchen. Das eine ziehe ich ab, da ich mir noch einen Hauch mehr Spannung erhofft hatte. Allerdings ist das Jammern auf sehr hohem Niveau, da ich insgesamt gesehen, sehr zufrieden mit diesem Psychothriller bin.
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"Ich darf nicht lügen" ist ein sehr gelungener Roman, der viele spannende Facetten hat, aber mit einem Psychothriller leider wenig gemeinsam hat. Trotzdem konnte durch die Vergangenheitsbewältigung beider Protagonistinnen einiges an Spannung wahrnehmen, welches mich schockiert …
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"Ich darf nicht lügen" ist ein sehr gelungener Roman, der viele spannende Facetten hat, aber mit einem Psychothriller leider wenig gemeinsam hat. Trotzdem konnte durch die Vergangenheitsbewältigung beider Protagonistinnen einiges an Spannung wahrnehmen, welches mich schockiert und auch dazu antrieb weiter in die Psyche beider Frauen einzutauchen. Lange bleibt im Dunkel verborgen, warum Abe in die Tiefe stürzt. Verdachtsmomente gibt es einige, aber die Wahrheit bleibt lange auf Lügen aufgebaut, da sich einfach zu viele Ungereimtheiten häufen. Mags lädt uns ein, ihren Bruder besser kennen zu lernen und es schockiert und fasziniert gleichermaßen.
Die gemeinsame Vergangenheit ist ebenso grausam wie die von Jody. Anders, aber ebenfalls ein Zeichen von Traumata und Eltern, die es nicht wertschätzen Kinder zu haben. Es hat mich mitten ins Herz getroffen und der Ausdruck "Wolf" gleich zu Beginn ist mehr als zutreffend. Mags und auch Abe schaffen es, sich ein Leben fernab der Eltern aufzubauen und dennoch sind diese immer noch präsent. Jody flüchtet sich in Lügen, um ihr Leben zu ertragen. Wer kann es ihr verdenken? Dennoch empfand ich den Titel im Nachhinein wenig passend.
Erzählt wird die Story in drei Perspektiven erzählt und dies verwirrt anfangs sehr, dennoch kann es dem Buch damit eine gewisse Spannung geben, denn die drei Frauen erleben unterschiedliches, was zum Ende hin, dann eine Einheit verleiht. Das gemeinsam Erlebte verleiht den drei Frauen eine gewisse Stärke, um erstens zu verarbeiten und zweitens herauszufinden, was wirklich geschah und letztendlich auch, um zu bestrafen. Der Weg dahin ist unglaublich und hat mich zutiefst erschüttert.
Im Gesamtpaket lässt sich "Ich darf nicht lügen" sehr gut lesen und hat trotz kleiner Schwächen ein gewisses Potential, um seine Leserschar zu fesseln. Ich konnte zwar keinen Psychothriller wahrnehmen, empfand das Buch deshalb aber nicht schlechter. Zum Ende hin fügt sich alles ineinander und konnte mich daher überzeugen. Gerne eine Leseempfehlung!
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Anwältin Mags möchte den Sturz ihres Bruders Abe aus der vierten Etage seines Wohnhauses aufklären. Welche Rolle spielt dabei Jody, die sich ihr als Abes Verlobte vorstellt? Die beiden Frauen sind sich einander gegenüber sehr misstrauisch.
Der Plot wird abwechselnd aus Sicht …
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Anwältin Mags möchte den Sturz ihres Bruders Abe aus der vierten Etage seines Wohnhauses aufklären. Welche Rolle spielt dabei Jody, die sich ihr als Abes Verlobte vorstellt? Die beiden Frauen sind sich einander gegenüber sehr misstrauisch.
Der Plot wird abwechselnd aus Sicht von Mags und Jody erzählt, einige Kapitel handeln von Nachbarin Mira. Leider weckt lediglich der „Prolog“ Neugier und Interesse. Der Schreibstil der Autorin ist sehr eigenwillig und von daher ist das Buch teilweise schwierig zu lesen. Oft wird in der dritten Person in Gegenwart und Vergangenheit erzählt, so dass dem Leser oft erst am Ende des Kapitels klar wird, von welcher Protagonistin die Rede ist. Dies ist sehr ermüdend und ein Spannungsaufbau kommt hier nicht wirklich auf. Sämtliche Nachbarn des Hauses haben einen psychischen Schaden, was letztlich aber nur verwirrend und nicht relevant ist.
Fazit: Meiner Meinung nach hat der Roman den Titel „Psychothriller“ nicht verdient. Mir fehlt hier gänzlich die Spannung und die für einen Psychothriller wichtigen Elemente wie Schockmomente und Wendungen. Auch die vielen „kaputten Seelen“ werten die Story nicht auf.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Vorablesen, dass ich dieses Buch im Rahmen einer Leserunde kennenlernen durfte.
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Meine Meinung:
Die Leseprobe hat mich seinerzeit sehr faszinierend, leider hat das Buch die Erwartung nicht erfüllt. Nicht dass es total schlecht ist, aber irgendwie nicht so richtig gut. Das Buch wird in unterschiedliche Erzählstränge von den jeweiligen Protagonisten erzählt. …
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Meine Meinung:
Die Leseprobe hat mich seinerzeit sehr faszinierend, leider hat das Buch die Erwartung nicht erfüllt. Nicht dass es total schlecht ist, aber irgendwie nicht so richtig gut. Das Buch wird in unterschiedliche Erzählstränge von den jeweiligen Protagonisten erzählt. Die Stränge um Mags sind recht gut zu lesen und auch interessant geschrieben. Die Stränge um Jody sind irgendwie lahm und wiederholen vieles immer wieder. Miras Strang ist so was in der Mitte der beiden anderen. Das Ende fand ich recht unbefriedigend und nicht so richtig passend. Da hätte einfach was anderes erwartet.
Fazit:
Insgesamt gesehen hatte ich was anderes erwartet.
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Als Abe nach einem Treppensturz im Koma liegt, reist seine Schwester, die nicht an einen Selbstmordversuch glauben will, aus Amerika an. Am Krankenbett trifft sie seine Verlobte. Doch die macht alles andere als einen guten Eindruck auf Mags. Was diese dann herausfindet, haut sie fast um!
Dem Cover …
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Als Abe nach einem Treppensturz im Koma liegt, reist seine Schwester, die nicht an einen Selbstmordversuch glauben will, aus Amerika an. Am Krankenbett trifft sie seine Verlobte. Doch die macht alles andere als einen guten Eindruck auf Mags. Was diese dann herausfindet, haut sie fast um!
Dem Cover nach hatte ich irgendwie ein Jugendbuch erwartet. Was ich bekommen habe, war ein Thriller, der mich stellenweise atemlos gemacht hat. Auch wenn mich die Charaktere irgendwie nicht so richtig überzeugen konnten. Alle hatten psychisch irgendwie einen Knacks. Als Kind vergewaltigt, von den Eltern nicht anerkannt, durch Scheidung traumatisiert …
Die Handlung wird in mehreren Ebenen erzählt. Anfangs nur Mags und Jody, wobei mir der von Mags immer viel besser gefallen hat. Jody war mir zu kaputt. Dazu kam noch die Handlung, die früher spielt und von der man bald wusste, um wen es dort geht. Das war allerdings hammerhart.
Fazit: gut zu lesen, wird auch eine Weile im Gedächtnis bleiben, aber nicht zu lange nachhallen.
3,5 Sternchen
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Die Story und der Aufbau des Buches generell beinhalten keine neue Idee. In der Form sind viele Bücher aufgebaut. Schnell wird klar, dass es übersichtliche zwei Handlungsstränge gibt, einmal Mags Sicht der Dinge und dann die Gedanken von Jody. Außerdem in kursiver Schrift die …
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Die Story und der Aufbau des Buches generell beinhalten keine neue Idee. In der Form sind viele Bücher aufgebaut. Schnell wird klar, dass es übersichtliche zwei Handlungsstränge gibt, einmal Mags Sicht der Dinge und dann die Gedanken von Jody. Außerdem in kursiver Schrift die Beschreibung eines schlimmen Kindesschicksals, bei dem mir aber schnell klar war, um wen es sich da handelt. Insgesamt hat mich der Handlungsstrang von Mags mehr angesprochen, da hier auch eine normale Handlung stattfand, während Jodys Handlungsstrang nur aus ihren Gedankengängen bestand, bei denen es aber sehr fragwürdig war, ob sie auf Phantasien oder der Realität gegründet waren. Das erzeugt zwar einerseits Spannung, aber war irgendwie total öde und langweilig zu lesen. Die Autorin führt den Leser aber sehr in die Irre und lange hatte ich gedacht, ich wüsste, wer Abe gestoßen hat, aber dann kam ganz am Schluss erst die Wahrheit ans Licht. Das hat ziemliche Spannung erzeugt. Am besten hat mir der Schluss gefallen, weil es da nochmal so richtig interessant wurde und er der Geschichte einen Sinn gab. Die Autorin kann auf jeden Fall gut schreiben, denn ihre flüssige Schreibweise hat dazu beigetragen, dass ich das Buch nicht mehr weg legen konnte.
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Mir fehlte Gefühl und der "Wow-Effekt"
Das Thema des Psychothrillers "Ich soll nicht lügen" von Sarah J. Naughton fand ich sehr ansprechend, weswegen ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. Auch das Cover fand ich grundsätzlich sehr gelungen und die Frau darauf …
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Mir fehlte Gefühl und der "Wow-Effekt"
Das Thema des Psychothrillers "Ich soll nicht lügen" von Sarah J. Naughton fand ich sehr ansprechend, weswegen ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. Auch das Cover fand ich grundsätzlich sehr gelungen und die Frau darauf fordert mit ihrem Blick direkt auf, das Buch in die Hand zu nehmen. Jetzt wo es vor mir liegt, finde ich es allerdings viel zu grell, selbst wenn die Farbgebung damit womöglich auf die Buntglasfenster in der Kirche bezogen werden kann, die alles in blutrotes Licht tauchen...
Der Anfang der Geschichte wirkt verwirrend. Nach der Szene, in der Abe vom vierten Stock in die Tiefe stürzt und daraufhin im Koma liegt, erfährt man in Kursivschrift von einem kleinen Mädchen, das schlimme Erlebnisse hat, und einer Szene an Silvester, bei der man lange nicht versteht, was sie mit der Geschichte zu tun haben soll. Im Folgenden werden die Tage zwischen dem 8. November und März des Folgejahres hauptsächlich aus der Sicht von Mags, Abes Schwester, und Jody, Abes Verlobte, die im gleichen Gebäude bzw. Stockwerk wie er wohnt, geschildert. Auch von dem kleinen Mädchen und dessen qualvoller Geschichte erfährt man immer wieder etwas mehr. Alle Protagonisten hatten eine sehr schwere Kindheit. Nicht nur Jody, der Mags ihre Version des Sturzes nicht glauben mag, auch Mags und Abe, die seit Jahren keinen Kontakt mehr hatten, leider sehr unter ihrer Vergangenheit. Inwiefern, erfährt man ebenfalls erst sehr spät. Mags, die eine erfolgreiche Anwältin ist, will unbedingt aufklären, was es mit dem Sturz ihres Bruders tatsächlich auf sich hat, und streckt ihre Fühler in alle möglichen Richtungen aus. Sie versucht Kontakt zu den anderen Bewohnern der ehemaligen Kirche, die in Wohnungen für bedürftige Menschen umgebaut wurde und einen ganz besonderen Schauplatz bietet, herzustellen, allen voran Jody besser kennen zu lernen. Und stößt auf immer neue Erkenntnisse und Hinweise.
Mir hat gut gefallen, dass der Leser sehr lange auf die Folter gespannt wird, was die genauen Gründe für die schlimmen Kindheitserlebnisse der Personen anbelangt, dass überhaupt nicht vorhersehbar ist, was tatsächlich hinter Abes Sturz steckt und dass Mags am Ende etwas ganz besonderes unternimmt, um für ihren Bruder Rache auszuüben. Der Psychothriller ist sehr gut gestrickt und führt immer wieder auf neue Fährten, die dann doch ins Leere laufen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm und ich konnte mir diese Kirche mit ihren besonderen Bewohnern und die Gegend mit der Bande Jugendlicher sehr gut vorstellen. Die Personen sind soweit gut ausgearbeitet und sind ihrer Hintergründe wegen mit Sicherheit authentisch dargestellt. Trotzdem konnte ich leider gar keine Verbindung zu ihnen aufbauen, und bis auf die Szenen mit dem kleinen Mädchen hat es mir einfach an Gefühl und Sympathie gefehlt und der "Wow-Effekt", den man am Ende eines tollen Buches verspürt, blieb leider auch aus. Deswegen kann ich nur vier von fünf Sternen vergeben, aber trotzdem meine Leseempfehlung!
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"Ich darf nicht lügen"...ich habe mich unglaublich auf das Buch gefreut, da ich mich auf etwas wie "Gone Girl" nur aus der Perspektive der großen Schwester (Mags) ist, die den "Schubser" ihres Bruders (Abe) finden will.
Ich habe die ersten Abschnitte auch …
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"Ich darf nicht lügen"...ich habe mich unglaublich auf das Buch gefreut, da ich mich auf etwas wie "Gone Girl" nur aus der Perspektive der großen Schwester (Mags) ist, die den "Schubser" ihres Bruders (Abe) finden will.
Ich habe die ersten Abschnitte auch rasant gelesen und das war es dann...es zog sich...über mehrere Monate hinweg. Heute habe ich es schließlich durchgezogen und den restlichen Abschnitt gelesen, da ich es nicht noch länger ziehen lassen wollte. Es nervte mich.
Mags ist unsympathisch in ihrer Art. Sie ist eine kesse Anwältin und doch ist sie feige, man glaubt es ihr nicht ab, da sie sich immer wieder in den Alkoholismus und mit fremden Männern begibt. Die Geschwisterliebe war auch schon seit einigen Jahren mehr tot als vorhanden.
Leider verstrickt sich die Naughton auch in so viele verschiedene Charaktere, dass es einem als Leser nicht wirklich gelingen kann ein schlüssiges Ende zu finden. Zudem springt der Erzählstil auch immer wieder von Charakter zu Charakter, sodass man es schwer hat einem wirklichen Handlungsstrang zu folgen.
Wirklich unglaublich gute Idee, Ende letztendlich auch schlüssig, aber die Umsetzung: mangelhaft!
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Sarah J. Naughton - Ich soll nicht lügen (ein Psychothriller)
In "Ich soll nicht lügen" geht es um den Unfall von Mags Bruder Abe, der nach einem Sturz über das Treppengeländer, im Koma liegt. Mag reist direkt zu ihm und lernt dabei seine Verlobte Jody kennen. Doch …
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Sarah J. Naughton - Ich soll nicht lügen (ein Psychothriller)
In "Ich soll nicht lügen" geht es um den Unfall von Mags Bruder Abe, der nach einem Sturz über das Treppengeländer, im Koma liegt. Mag reist direkt zu ihm und lernt dabei seine Verlobte Jody kennen. Doch irgendetwas an der Geschichte über den Unfall stört Mag und sie beginnt zu glauben, dass Jody ihn gestoßen hat. Und gibt es noch ein anderes Geheimnis in Abes und Jodys Leben.
In dem Buch wird langsam die Spannung aufgebaut. So wirft der Prolog zum Beispiel gleich Fragen auf, die man auf jeden Fall beantwortet haben möchte. Im Laufe der Geschichte wird man immer mehr von den verschiedenen Leben der Protagonisten und wie alles zusammenhängt in den Bann gezogen und kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ich kann diesen Thriller jedem empfehlen, der gerne Thriller liest. Er wird nicht enttäuscht werden.
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Das Cover hat mich auf den ersten Blick Null angesprochen. Ich hätte nie nach diesem Buch gegriffen. Durch Zufall habe ich den Klapptext gelesen und war begeistert.
Im Psychothriller „Ich soll nicht lügen“, von Sarah J. Naughton geht`s um Abe, der nach einem 12m Sturz im …
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Das Cover hat mich auf den ersten Blick Null angesprochen. Ich hätte nie nach diesem Buch gegriffen. Durch Zufall habe ich den Klapptext gelesen und war begeistert.
Im Psychothriller „Ich soll nicht lügen“, von Sarah J. Naughton geht`s um Abe, der nach einem 12m Sturz im Treppenhaus im Koma liegt
Meg, die Schwester von Abe und von Beruf Anwältin reist an und nimmt sich der Sache an.
Da ist Jody, die sagt, sie sei die Verlobte von Abe und behauptet es sei ein Suizidversuch gewesen. Meg glaubt und traut ihr nicht. Sie geht davon aus das Ihr Bruder gestoßen wurde und geht dem nach.
Der Schreibstil von Sarah J. Naughton hat mich sehr begeistert. Das Buch lässt sich fließend und leicht lesen. Schon auf den ersten Seiten erlebt man einen spannenden Einstieg. Die verschiedenen Charakteren werden sehr gut beschrieben und ich konnte mir die Personen sehr gut vorstellen. Der Wechsel zwischen den einzelnen Personen hält die Spannung aufrecht und iies mich alle Gesichtspunkte selbst durchleben Sehr angenehm empfand ich auch die nicht zu langen Kapitel.
Ein absolut empfehlenswerter Psychothriller, den man nicht so leicht aus der Hand legt!
Von mir gibt`s eine Empfehlung und 5 Sterne.
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