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Benutzername: Lesemone
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Danksagungen: 30 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 504 Bewertungen
Bewertung vom 21.03.2019
Der Rosengarten am Meer
Jacobsen, Nele

Der Rosengarten am Meer


ausgezeichnet

Ein neues Rundum-Wohfühlbuch von Nele Jacobsen! In sehr bildhafter Sprache beschreibt die Autorin den ehemals wunderschönen Garten auf Gut Lundwitz und nimmt den Leser mit in eine frühere Zeit, wo wunderbare Rosen blühten. In zwei Handlungssträngen wird das Geheimnis von dem brachliegenden Garten gelüftet. Zum einen begleitet man Isabel bei ihrer Arbeit und ihren Nachforschungen und parallel dazu wird die Geschichte von Marie Henriette Chotek erzählt. Sie war eine wunderbare Rosengärtnerin, aber auch eine sehr starke Persönlichkeit. Ihre Liebesgeschichte wird hier im Buch sehr rührend erzählt und auch für Isabel wird es romantisch. Am Ende schließt sich der Kreis und die Geschichte findet ein zufriedenstellendes Ende. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam, aber auch farbenfroh und der Bezug zu den Rosen war stets gegeben. Man bekommt so richtig Lust, hinaus zu gehen und im Garten zu arbeiten. Ein sehr lesenswertes Buch!

Bewertung vom 19.03.2019
Im Schatten der Vergangenheit
Büchle, Elisabeth

Im Schatten der Vergangenheit


ausgezeichnet

Der neue Roman von Elisabeth Büchle ist spannend von Anfang bis Ende. Bis zuletzt schafft sie es, die Hintergründe zum Verschwinden von Hannas Familie geheim zu halten. In einem sehr fesselnden Erzählstil wird man in die Geschichte hineingezogen, bei der es an allen Ecken und Enden eine Wendung gibt. Daher ist hier absolut nichts vorhersehbar. Man fühlt sich fast wie in einem Krimi, Thriller und Abenteuerroman zugleich. Gekonnt werden Themen wie Rassismus, Amoklauf aber auch Vergebung, Verzeihen und Gnade in dem Buch verarbeitet. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und tiefgründig angelegt und entwickeln sich stetig weiter, so dass man bis zum Schluss nicht genau weiß, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und habe sehr spannende Lesestunden mit dem Buch verbracht.

Bewertung vom 14.03.2019
Die Liebe der Halligärztin (eBook, ePUB)
Johannson, Lena

Die Liebe der Halligärztin (eBook, ePUB)


sehr gut

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Durch den flüssigen Schreibstil konnte man ihn gut lesen. Es ist immer was los in der Geschichte und daher gibt es keine Längen. Zwar kenne ich das Vorgängerbuch nicht, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass man es vorher gelesen haben müsste, um hier klar zu kommen. Das Buch besticht mit sehr liebenswerten Charakteren und es geht um zwei Themen, die sich durchs ganze Buch ziehen. Wiebke ist damit beschäftigt, dieses mysteriöse Virus zu finden, welches die Bewohner krank macht und ihr Freund Tamme hat damit zu kämpfen, dass er für einen Badeunfall verantwortlich gemacht werden soll. Dazwischen kommen noch die Inselbewohner mit ihren Ideen und Problemchen. Dadurch wirkt das Buch recht authentisch. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt.

Bewertung vom 14.03.2019
Grüne Gurken
Hach, Lena

Grüne Gurken


weniger gut

Ich gehöre zwar nicht zur Zielgruppe, aber trotzdem lese ich normalerweise sehr gerne Jugendromane und die meisten sind auch super geschrieben. Mich konnte dieses Buch leider überhaupt nicht überzeugen. Ich fand die Protagonistin total nervig und die Geschichte langweilig. Lotte sagt anfangs im Buch zwar selbst, dass sie gerne Statistiken und Grafiken mag, aber die Umsetzung im Buch hat mich genervt. Ich fand die ständig eingefügten Grafiken unnötig und überhaupt nicht aussagekräftig. Die handelnden Charaktere blieben sehr blass und ich fand auch nicht den Humor, den ich nach dem Klappentext erwartet hatte. Zudem finde ich den Preis für dieses dünne Büchlein sehr überzogen! Es soll Jugendliche ansprechen, die von diesem hohen Preis sicher abgeschreckt werden. Aufgrund der wenigen Seiten ließ sich das Buch in einem Rutsch durchlesen, aber es wird mir nicht in Erinnerung bleiben.

Bewertung vom 11.03.2019
Das schönste Mädchen Havannas
López Rubio, Susana

Das schönste Mädchen Havannas


ausgezeichnet

Was passiert, wenn der spanische Einwanderer Patricio sich in die Frau des gefährlichsten Mafiabosses von Kuba verliebt? Diese Geschichte erzählt die Autorin in ihrem Buch in den schillernsten Farben. Sie hat das Flair Kubas perfekt eingefangen und entführt den Leser in die 50er Jahre. Im Mittelpunkt steht das Kaufhaus El Encanto, in dem sich sehr viel der Handlung abspielt. Die Charaktere sind sehr detailliert und lebhaft geschildert und dadurch ist das Buch voller Emotionen. Ein sehr fesselnder und mitreißender Schreibstil trägt dazu bei, dass man zusammen mit den Charakteren eine wundervolle Liebesgeschichte erlebt, die bis zum Ende immer wieder für Überraschungen sorgt. Mir hat sehr gut gefallen, dass sowohl Patricio als auch Gloria aus ihrer Sicht die Geschehnisse schildern. So wirkt das Buch sehr authentisch. Ich wurde wunderbar unterhalten und habe die Zeitreise sehr genossen!

Bewertung vom 10.03.2019
Das kleine Café im Gutshaus (eBook, ePUB)
Shackman, Julie

Das kleine Café im Gutshaus (eBook, ePUB)


sehr gut

Die Geschichte um das Café im Gutshaus ist sehr nett zu lesen gewesen. Ich habe bisher von der Autorin noch kein Buch gelesen. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie waren sehr unterschiedlich, von bodenständig bis total verrückt. Aber die bunte Mischung hat das Buch lebendig werden lassen. Die Beschreibungen der Kuchen, die Lara so im Verlauf des Buches alle gebacken hat, trieben mir das Wasser in den Mund. Natürlich ist die Geschichte ziemlich vorhersehbar gewesen. Ich hätte mir gewünscht, dass der Fokus ein bisschen mehr auf Lara und Vaughan gelegen hätte. Die Liebesgeschichte kam mir hier etwas zu kurz. Gut gefallen hat mir auch der Bezug des Cafés zum Gutshaus, dass Lara es Thistles genannt hat. Alles in allem eine schöne und unterhaltsame Geschichte, mit der man einen schönen Lesenachmittag verbringen kann.

Bewertung vom 08.03.2019
Was uns erinnern lässt (eBook, ePUB)
Naumann, Kati

Was uns erinnern lässt (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Mir hat die Geschichte, welche auf zwei Zeitebenen erzählt wird, sehr gut gefallen. Die eine Zeitebene behandelt die Geschichte des Hotels Waldeshöh am Rennsteig und deren Besitzer und im anderen Handlungsstrang geht es um Milla, die 2017 im Thüringer Wald wandern geht und auf einen überwucherten Keller stößt und danach rausfindet, was es damit auf sich hat. Beide Handlungsstränge konnten mich überzeugen und waren beide spannend zu lesen. Dank der starken Charaktere, wirkt das Buch sehr lebendig und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit jedem von ihnen ausging. Man merkt, dass die Autorin sich in der Gegend auskennt und in ihrer Kindheit viel im Sperrgebiet bei ihren Großeltern war. Die Geschichte der Familie Dressel ist bestimmt für so manch eine Familie Realität gewesen. Ich habe bisher noch nichts über die Zwangsumsiedlungen in der ehemaligen DDR gelesen und fand dies sehr interessant. Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben und so lernt man auf unterhaltsame Weise noch was über die Vergangenheit. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

Bewertung vom 07.03.2019
Als die Tage ihr Licht verloren
Hayek, Stephanie von

Als die Tage ihr Licht verloren


ausgezeichnet

Stephanie von Hayek nimmt den Leser mit ins Berlin der 1930er Jahre. Die Schwestern Linda und Gitte genießen ihr Leben. Doch dann kommt der Krieg dazwischen und als Lindas Mann nicht mehr aus dem Krieg zurückkehrt, wird sie melancholisch. Sie wird in eine Heilanstalt eingeliefert, doch ihre Familie weiß nicht, was in diesen Anstalten mit den Insassen geplant ist. Wo werden die Insassen in Bussen der Reichspost hin transportiert? Die Autorin greift ein unfassbares Verbrechen der damaligen Zeit auf und schildert eine fiktive Geschichte. Mir hat die Verbindung zwischen Geschichte und historischen Fakten sehr gut gefallen. Die Autorin hat im Vorfeld über diese verhängnisvollen Transporte und die „Säuberungsaktion“ sehr gut recherchiert und konnte daher sehr detailliert das Vorgehen schildern. Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen, manchmal blumig, manchmal nur angedeutet, aber trotzdem sehr aussagekräftig. Ihr Debüt ist auf jeden Fall sehr gut gelungen und ich empfehle das Buch allen, die gerne Familiengeschichten mit wahren Hintergrundfakten lesen.

Bewertung vom 05.03.2019
Lago Mortale
Conti, Giulia

Lago Mortale


sehr gut

In gemütlichem Tempo lernt man hier den deutschen Journalisten Simon Strasser kennen, der sich an den Lago d'Orta zurückgezogen hat. Der Kriminalroman entwickelt sich langsam aber stetig zu einem spannenden Fall. Aus einer scheinbar harmlosen Beobachtung des Journalisten, wird ein Mordfall. Mir haben die Landschaftsbeschreibungen sehr gut gefallen. Ich fand es auch gut, dass auf Simon und seine Familie eingegangen wurde und man so auch ein paar private Hintergrundinformationen erhielt. Wenn dies eine Krimireihe werden soll, dann will ich ja auch etwas über den Protagonisten erfahren. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Handlungspersonen sind überschaubar. Diese Buchreihe ist eher was für Krimiliebhaber, bei denen nicht immer gleich Blut spritzen muss und die Protagonisten durchs Buch gehetzt werden. Hier geht es gemütlich und beschaulich zu, man hat immer Zeit einen Kaffee zu trinken und mit den Anwohnern zu plaudern. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und konnte mich direkt an den Lago d'Orta versetzen und den Kriminalfall miterleben. Ein gelungenes Debüt der Autorin!

Bewertung vom 04.03.2019
Die Reinsten
Hansen, Thore D.

Die Reinsten


ausgezeichnet

Thore D. Hansen hat seinen Roman nicht in so weiter Ferne angesiedelt. Im Jahr 2041 kollabiert die Erde und eine künstliche Intelligenz „Askit“ versucht, wieder normale Verhältnisse auf der Erde herzustellen. Nun sind 150 Jahre vergangen und die Menschen leben in einer Ära des Friedens, da die KI die Menschen ständig überwacht, steuert und selektiert. Im Fokus des Geschehens steht Eve Legrand, die zur Elite, den Reinsten, gehört. Ihr Ziel ist es, die Erholung des Planeten von den Folgen des verheerenden Klimawandels voranzureiben. Doch sie wird verstoßen und stellt nun, in der Realität angekommen, ihre gesamten Werte und Vorstellungen infrage. Ich lese normalerweise nicht viele SF-Bücher. Dieses jedoch hat mich von Anfang an gefesselt, da es zum einen die Probleme, unter denen wir heute leiden, direkt als Auslöser des Kollaps verantwortlich macht und dieser im Buch in 22 Jahren schon stattfindet. Dadurch kann man sich irgendwie damit identifizieren, da die Themen heute schon brandaktuell sind. Außerdem fand ich die Beschreibungen der Technologien faszinierend, da auch diese heute schon erforscht bzw. angewendet werden. Die Szenerie wirkte auf mich recht realistisch und wurde glaubhaft dargestellt. Der Autor hat eine spannende Welt erschaffen, mit starken Charakteren, die sich beweisen müssen. Das Ende rundet das Ganze schön ab und bildet einen zufriedenstellenden Abschluss. Ich habe mich hervorragend unterhalten gefühlt.