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Für alle, die die Welt aus einer neuen Perspektive sehen wollenNova hat viele Fähigkeiten. Sie spricht fünf Sprachen. Sie weiß, welche Zutaten auf ein gutes Sandwich gehören. Sie erkennt einen Lügner am Klang seiner Stimme. Aber eines kann sie nicht: sehen.Als eine Operation ihr die Sehkraft schenkt, findet sich die selbstbewusste junge Frau plötzlich nicht mehr zurecht. Die Sehenden scheinen mühelos Regeln zu befolgen, die sie sich erst erarbeiten muss. Dann begegnet ihr Kate, deren Vergangenheit ebenfalls von Dunkelheit geprägt war. Wenn Nova in Kates Augen schaut, erkennt sie zum e...
Für alle, die die Welt aus einer neuen Perspektive sehen wollen
Nova hat viele Fähigkeiten. Sie spricht fünf Sprachen. Sie weiß, welche Zutaten auf ein gutes Sandwich gehören. Sie erkennt einen Lügner am Klang seiner Stimme.
Aber eines kann sie nicht: sehen.
Als eine Operation ihr die Sehkraft schenkt, findet sich die selbstbewusste junge Frau plötzlich nicht mehr zurecht. Die Sehenden scheinen mühelos Regeln zu befolgen, die sie sich erst erarbeiten muss. Dann begegnet ihr Kate, deren Vergangenheit ebenfalls von Dunkelheit geprägt war. Wenn Nova in Kates Augen schaut, erkennt sie zum ersten Mal, was Liebe ist - und wie es sich anfühlt, um sie zu fürchten.
»Eine zauberhafte Geschichte, die uns die Welt buchstäblich mit anderen Augen sehen lässt.« freundin
»Ein berührendes und gleichzeitig überraschendes Buch, das dem Leser eine Weile in Erinnerung bleiben dürfte« Weser Kurier
»Ein sanftes, intensives Drama über Liebe und die unerwarteten Orte, an denen man sie findet.« Sunday Express
»Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die dich die Welt auf völlig neue Weise sehen lassen wird.« Daily Mail
»Absolut brillant!« Sun
Nova hat viele Fähigkeiten. Sie spricht fünf Sprachen. Sie weiß, welche Zutaten auf ein gutes Sandwich gehören. Sie erkennt einen Lügner am Klang seiner Stimme.
Aber eines kann sie nicht: sehen.
Als eine Operation ihr die Sehkraft schenkt, findet sich die selbstbewusste junge Frau plötzlich nicht mehr zurecht. Die Sehenden scheinen mühelos Regeln zu befolgen, die sie sich erst erarbeiten muss. Dann begegnet ihr Kate, deren Vergangenheit ebenfalls von Dunkelheit geprägt war. Wenn Nova in Kates Augen schaut, erkennt sie zum ersten Mal, was Liebe ist - und wie es sich anfühlt, um sie zu fürchten.
»Eine zauberhafte Geschichte, die uns die Welt buchstäblich mit anderen Augen sehen lässt.« freundin
»Ein berührendes und gleichzeitig überraschendes Buch, das dem Leser eine Weile in Erinnerung bleiben dürfte« Weser Kurier
»Ein sanftes, intensives Drama über Liebe und die unerwarteten Orte, an denen man sie findet.« Sunday Express
»Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die dich die Welt auf völlig neue Weise sehen lassen wird.« Daily Mail
»Absolut brillant!« Sun
Joe Heap wurde 1986 geboren und wuchs als Lehrerkind in Bradford auf- Er studierte Englische Literatur sowie Kreatives Schreiben. Heute lebt Joe in Lodon zusammen mit seiner geduldigen Freundin, seinem ungeduldigen Baby und seinder ständig eingeschnappten Katze. Die Welt in allen Farebn ist sein Debütroman.
Wibke Kuhn, geboren 1972, arbeitete nach dem Studium der Skandinavistik und Italianistik zunächst im Verlag. 2004 machte sie sich als Übersetzerin selbstständig und absolvierte noch ein zweites Magisterstudium (Neogräzistik, Finnougristik und Slawistik). Sie übersetzt englische, skandinavische, italienische und niederländische Romane und Sachbücher (u.a. Stieg Larsson, Jonas Jonasson, Hendrik Groen und Nell Leyshon) und lebt in München.
Wibke Kuhn, geboren 1972, arbeitete nach dem Studium der Skandinavistik und Italianistik zunächst im Verlag. 2004 machte sie sich als Übersetzerin selbstständig und absolvierte noch ein zweites Magisterstudium (Neogräzistik, Finnougristik und Slawistik). Sie übersetzt englische, skandinavische, italienische und niederländische Romane und Sachbücher (u.a. Stieg Larsson, Jonas Jonasson, Hendrik Groen und Nell Leyshon) und lebt in München.
Produktdetails
- Verlag: HarperCollins / HarperCollins Hamburg
- Originaltitel: The Rules of Seeing
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 480
- Erscheinungstermin: 16. September 2019
- Deutsch
- Abmessung: 210mm x 136mm x 35mm
- Gewicht: 514g
- ISBN-13: 9783959673402
- ISBN-10: 395967340X
- Artikelnr.: 55509227
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
"Die Welt in allen Farben" ist der Debütroman von Joe Heap und erscheint im September 2019 im HarperCollins Verlag.
Die junge Nova spricht fünf Sprachen und arbeitet als Dolmetscherin am Gericht. Sie erkennt einen Lügner am Klang seiner Stimme, nur sehen kann sie nicht, …
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"Die Welt in allen Farben" ist der Debütroman von Joe Heap und erscheint im September 2019 im HarperCollins Verlag.
Die junge Nova spricht fünf Sprachen und arbeitet als Dolmetscherin am Gericht. Sie erkennt einen Lügner am Klang seiner Stimme, nur sehen kann sie nicht, denn sie ist von Geburt an blind.
Durch eine Operation kommt die Sehkraft zurück, doch dieses Sehen bereitet Nova große Schwierigkeiten, sie findet sich plötzlich in einer Welt voller Bilder nicht mehr zurecht.
Auch Kates Vergangenheit war von Dunkelheit geprägt. Beide Frauen lernen sich kennen und gemeinsam überwinden sie die Hürden des Sehens und helfen sich, mit ihren Augen das Schöne der Welt wahrzunehmen.
Blindheit ist für Sehende ein Rätsel, doch wie geht es Blinden, wenn sie wieder sehen können? Auch das ist mit Schwierigkeiten verbunden. Diese optischen Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet werden. Was bedeuten Farben, Formen und menschliche Züge?
Genauso ergeht es der Protagonistin Nova. Sie ist von Geburt an blind, doch sie ist optimistisch und zufrieden und ihr Leben verläuft auch ohne Sehkraft in geordneten Strukturen, sie hat einen Job und findet sich in ihrer Umgebung gut zurecht. Als ihr eine Operation die Sehkraft zurück gibt, hat sie große Schwierigkeiten, sich in der Welt der "Sehenden" zurecht zu finden. Der Autor zeigt sehr eindrucksvoll ihre Situation, ihre Bedenken und ihre Fragen, sodass man sich ihrer Figur sehr nahe verbunden fühlt.
Kate hat dagegen ein ganz anderes Schicksal, auch sie lebt in einer Dunkelheit, doch diese unterscheidet sich von Novas Welt. Es sind Gründe wie häusliche Gewalt und ein unerfülltes Leben, die Kates Leben dunkel machen.
Das Kennenlernen der Beiden ist eine Art Liebesgeschichte, Nova ist lesbisch, Kate ist noch in ihrer Ehe gefangen.
Der Roman beschreibt, wie sich die Frauen den Weg ins Leben öffnen und sich verändern. Entscheidender war für mich aber die intensive Darstellung der Sichtweise vom Sehen, hier benutzt der Autor Novas sogenannte "Sehregeln", fast 400 an der Zahl, die das Sehen bewusst in vielen Facetten hinterfragen. Der Autor nimmt das selbstverständliche Sehen zur Grundlage und versetzt den Leser in die Lage, bewusst über das Sehen nachzudenken. Bei diesen Sehregeln gibt es eine zahlenmäßige Unstimmigkeit, nach der 389. Sehregel auf Seite 369 folgt die 399 (Seite 377). Hier müsste man noch nachbessern.
Auch wenn ich mich in die Figuren etwas hineindenken konnte, so konnte ich manches Handeln nicht nachvollziehen. Kates Eheprobleme werden von ihr verschwiegen, sie redet auch mit Nova nicht darüber. Mit ihr bin ich während des Buches nicht warm geworden, denn sie lässt den Blick darauf nicht wirklich zu. Andere Figuren spielen in dem Buch eine untergeordnete Rolle, dabei hätten sie einiges zur Handlung beitragen können und auch die anfängliche Liebesgeschichte verblasst immer mehr.
Am Ende kommt es dann noch einmal zu einer dramatischen Aktion, die sehr überraschend für einen besonderen Abschluss der Geschichte sorgt.
Für ein Debüt hat sich der Autor hier sehr gut geschlagen und mit der Schilderung von Sinneseindrücken mal eine ganz andere Sichtweise aufgezeigt.
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Was der Klappentext verschweigt: "Die Welt in allen Farben" ist so viel mehr als ein Buch über eine Blinde, die das Sehen lernt. Und gerade dieser überraschende Teil der Handlung ist es, der bei mir für Punktabzug sorgt. Zwar baut er Spannung auf, aber bringt gleichzeitig …
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Was der Klappentext verschweigt: "Die Welt in allen Farben" ist so viel mehr als ein Buch über eine Blinde, die das Sehen lernt. Und gerade dieser überraschende Teil der Handlung ist es, der bei mir für Punktabzug sorgt. Zwar baut er Spannung auf, aber bringt gleichzeitig einen Erzählstrang ein, der am Ende sehr zugespitzt und zu schnell aufgelöst wird. Ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, wofür das Buch diesen Handlungsstrang braucht. Er lenkt zu sehr vom eigentlich wichtigen Thema ab, das dieses Buch so aus der Masse hervorhebt. Denn für mich hat der Autor auf sehr authentische und faszinierende Weise beschrieben, wie es für eine Blinde sein muss, plötzlich zu sehen. Es hat auf mich so gewirkt, als hätte das Schicksal seiner Protagonistin den Autor selbst ereilt, so intensiv, nachvollziehbar und spürbar sind seine Beschreibungen. Einen weiteren Punktabzug gibt es aufgrund der teils langatmigen Darstellungen des Alltags der Protagonisten, die mich nicht begeistern und nicht an das Buch fesseln konnten.
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Auf jeden Fall kommt es im Buch anders, als man sich aufgrund des Klappentextes ausgemalt hat...Den guten Eindruck, den ich aufgrund der Leseprobe hatte und die Hoffnung auf ein gutes Buch mit interessantem Inhalt, wurde auf keinen Fall enttäuscht. Durchgehend gut hat mir die sprachliche …
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Auf jeden Fall kommt es im Buch anders, als man sich aufgrund des Klappentextes ausgemalt hat...Den guten Eindruck, den ich aufgrund der Leseprobe hatte und die Hoffnung auf ein gutes Buch mit interessantem Inhalt, wurde auf keinen Fall enttäuscht. Durchgehend gut hat mir die sprachliche Umsetzung gefallen, etwas enttäuscht war ich vom Auf- und Ab im Laufe der Geschichte. Für meinen Geschmack wurden zuviele interessante Themen eingearbeitet (die ich aufgrund des Spoilerns hier nicht aufzählen will), jedoch nicht wirklich zufriedenstellend behandelt. Man kann dies sogar auf die Nebenpersonen ausweiten (Bruder, Freundin), von denen man gerne mehr erfahren hätte. Alles in allem ein gutes Buch, das ich empfehlen würde zu lesen, sein Potential aber für meine Begriffe leider nicht ausgereizt hat.
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Meine Meinung und Inhalt
Bereits nach wenigen Seiten wird deutlich, dass der Autor Joe Heap (1986 geboren und in Bradfor aufgewachsen, lebt heute in London) einen absolut großartigen Schreibstil mit einer außergewöhnlichen Handlung darlegt.
Das Buch unterteilt sich in die …
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Meine Meinung und Inhalt
Bereits nach wenigen Seiten wird deutlich, dass der Autor Joe Heap (1986 geboren und in Bradfor aufgewachsen, lebt heute in London) einen absolut großartigen Schreibstil mit einer außergewöhnlichen Handlung darlegt.
Das Buch unterteilt sich in die Hauptkapitel Formen, Körper und Objekte.
Nova ist von Geburt an blind. Ihr Bruder Alex entdeckt in einer Zeitschrift einen Artikel, wie man jemanden durch einen Eingriff das Augenlicht wieder zurückgeben kann.
"»Eine OP, die dich heilen könnte. Ich meine .....die dir das Augenlicht zurückgeben könnte.« Er weiß, dass »zurückgeben« der falsche Ausdruck ist man kann nichts zurückgeben, was nie da war. .... Als sie nach einer Weile das Wort ergreift, ist ihre Stimme ganz leise. »Was redest du denn da?« »Achtzig Prozent, vielleicht auch mehr.« »So hoch ist die Chance, danach etwas zu sehen?« »So hoch ist die Chance, danach alles zu sehen.« Die Stimme ihres Bruders, die Nova so vertraut ist, klingt durch seine Aufregung völlig verändert." (ZITAT)
»Die Leute stellen sich Blindheit quasi binär vor, wie einen An-Aus-Schalter. Entweder man kann sehen, oder man ist blind stimmt doch, oder?« »Schätze ja.« »Es ist aber ein Spektrum. Selbst wenn ein Mensch sehen kann, sieht er nur einen winzigen Teil des Lichts, das wirklich da ist. Wusstest du das? Auf eine dämliche Art hat mich das schon immer getröstet. Es ist cool.«" (ZITAT)
Nova hätte man selbst gerne als beste Freundin. Mir ist sie im Laufe der Handlung sehr ans Herz gewachsen.
Sie ist eine Frau, die trotz ihrer Einschränkung den Humor anscheinend nie verliert, sich selbst nicht zu ernst nimmt und immer ein Lächeln auf den Lippen hat und die so emphatisch und menschlich wirkt, dass sie einem sofort ans Herz wächst.
Außerdem spricht Nova fünf Sprachen, weshalb sie auch als Dolmetscherin bei der Polizei arbeitet.
Nova weiß, welche Zutaten auf ein gutes Sandwich gehören. Sie erkennt einen Lügner am Klang seiner Stimme.
Dann begegnet ihr Kate, deren Vergangenheit ebenfalls von Dunkelheit geprägt war.
"Doch je länger sie sich umschaut, umso mehr hat sie das Gefühl, dass diese Wohnung ein Schwindel ist. Es ist ein gut gemachter Nachbau. Ein Filmset. Wenn sie kräftig genug dagegen haut, werden die Wände einstürzen." (ZITAT)
Als es um die Geschichte von Kate geht schildert Heap sehr erschreckende Szenen, die Teil häuslicher Gewalt sind.
Gemeinsam stellen sich die beiden Frauen dem Leben und helfen einander, die Augen für das Schöne dieser Welt zu öffnen.
Die beiden Protagonistinnen Nova und Kate sind sehr ausdrucksstark und authentisch dargestellt.
Das Buchcover ist wunderschön und gefällt mir wahnsinnig gut.
Die Geschichte hat mich wirklich berühren können und das Ende war einfach großartig, deshalb kann ich auch eine klare Leseempfehlung aussprechen.
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Jetzt nach dem Lesen des Buches muss ich sagen, dass der Klapptext den Inhalt nicht so richtig trifft. Es ist keine leichte Geschichte und das Schöne dieser Welt zeigt sich in diesem Buch nur selten und verschwindet dann für viele Seiten wieder im Dunkel der Welt. Es ist kein Buch für …
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Jetzt nach dem Lesen des Buches muss ich sagen, dass der Klapptext den Inhalt nicht so richtig trifft. Es ist keine leichte Geschichte und das Schöne dieser Welt zeigt sich in diesem Buch nur selten und verschwindet dann für viele Seiten wieder im Dunkel der Welt. Es ist kein Buch für Menschen, die oft traurig sind und tiefe dunkle Zeiten durchstehen müssen.
Es geht in dieser Geschichte um einen gewalttätigen Ehemann, der seine Frau verängstigt, einschüchtert und verletzt. Es wird beschrieben, was man immer wieder in der Zeitung liest, die Frau schämt sich, erfindet Ausreden und zieht sich zurück. Sie verliert ihre Kontakte und bleibt meist allein zurück. Der Mann, in diesem Fall ein Polizist, geht seinen Weg ohne Konsequenzen weiter.
Der zweite Teil der Geschichte umfasst das Leben von Nova. Sie ist klug und beherrscht so vieles, aber eines kann sie nicht - sehen. Nach einer OP erhält sie die Chance alles zu entdecken und scheitert. Als Sehender kann man es anfangs kaum nachvollziehen, warum sie sich nicht freut und durch die Welt zieht. Doch nach und nach, wenn Nova ihre Eindrücke mitteilt, wird dem Leser bewusst, wie schwer es sein muss. Sie muss alles neu erlernen. Lesen und schreiben, Farben lernen und Gesichtsminik richtig einschätzen und dabei das viele Licht ertragen. Es überfordert Nova und so wird auch sie an ihre Grenzen gebracht.
Die Geschichten verbinden sich recht schnell, aber auch genauso schnell verlieren sie sich wieder. Ich war manchmal über die Zeitsprünge verwundert. Mit einem mal waren acht Monate vorbei ohne das wirklich etwas passiert ist. Dann wird wieder jeder einzelne Tag, jede Stunde genau beschrieben, so dass man das Gefühl bekommt, die Geschichte stagniert.
Die Beziehung zwischen den beiden Frauen fand ich wenig ansprechend und teilweise auch nicht so richtig glaubwürdig. Auch der Umschwung des Mannes auf den letzten Seiten des Buches sowie die Handlung von Kate haben mich nicht überzeugt. Das passte nicht zum zuvor beschriebenen Charakter.
Gut hat mir Novas Schlagfertigkeit, ihre Lebenslust und ihre unfassbare Geduld in Bezug auf Kate gefallen. Leider wurde ihre Geschichte nicht wirklich gut ausgebaut (schade, denn eigentlich hatte ich mich deshalb für das Buch entschieden) und weiterverfolgt. Die Prioriät verschob sich leider auf die Beziehung zwischen Kate und Nova.
Insgesamt ein gut zu lesendes Buch, der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen, aber die Geschichte fesselt nicht. Der Autor hat zuviel eingebaut und dadurch wurde dann doch einiges zu oberflächlich und teilweise unglaubwürdig.
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In dem Roman Die Welt in allen Farben von Joe Heap geht es um zwei Frauen. Nova ist von Geburt an Blind und hervorragend an dieses Leben gewöhnt, aber durch eine Operation kann sie plötzlich wieder sehen und hat starke Probleme sich in dieser neuen Welt zurecht zu finden.
Kate hatte einen …
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In dem Roman Die Welt in allen Farben von Joe Heap geht es um zwei Frauen. Nova ist von Geburt an Blind und hervorragend an dieses Leben gewöhnt, aber durch eine Operation kann sie plötzlich wieder sehen und hat starke Probleme sich in dieser neuen Welt zurecht zu finden.
Kate hatte einen Unfall und seitdem Angstzustände. Beide Frauen treffen aufeinander und in dem Roman wird einfühlsam und ausdrucksstark erzählt wie sich gegenseitig helfen.
Der Schreibstil des Buchs gefällt mir alles in einem gut. Es ließ sich leicht lesen und ich konnte eine gute Sympathie zu den beiden Frauen aufbauen. Die Stellen an denen beschrieben wird wie Nova die Welt sieht fand ich toll gemacht. Von mir einen Stern Abzug, weil es für mich auch stellen gab, die mir zu langwierig waren und dann wieder Stellen die mir zu schnell abgehandelt waren.
Trotzdem eine absolute Empfehlung von mir diesen Roman zu lesen!
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Zum Inhalt:
Nova kann nicht sehen, aber sie hat viele andere Fähigkeiten wie z. B. Sprachen oder Lügner am Klang der Stimme erkennen. Als sie durch eine OP wieder sehen kann, kommt sie nicht mehr zurecht. Als sie Kate kennen lernt, erkennt sie erstmals in deren Augen wie sich Liebe …
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Zum Inhalt:
Nova kann nicht sehen, aber sie hat viele andere Fähigkeiten wie z. B. Sprachen oder Lügner am Klang der Stimme erkennen. Als sie durch eine OP wieder sehen kann, kommt sie nicht mehr zurecht. Als sie Kate kennen lernt, erkennt sie erstmals in deren Augen wie sich Liebe anfühlt, aber auch wie es sich anfühlt, Angst um sie zu haben.
Meine Meinung:
Ich bin immer noch ratlos, was ich von diesem Buch halten soll. Die Leseprobe hatte mir sehr gut gefallen und ich hatte das Gefühl, hier werde ich ein großartiges Buch lesen. Am Ende fühlt sich das aber nicht mehr so an. Irgendwie kommt es mir so vor, als wolle der Autor alle möglichen Genres in einem Buch vereinen, am Ende bleibt aber nur so ein Gefühl von gewollt aber nicht gekonnt. Die Protagonistinnen wurden mir auch nie so richtig sympathisch, im Gegenteil ich fand sie irgendwann fast nervig. Die Sehregeln hatten was interessantes, aber das war es dann auch schon fast mit dem Interessantem.
Fazit:
Kann man lesen, muss man aber nicht.
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Kein Lichtblick
Die Leseprobe zu „Die Welt in allen Farben“ hat mir sehr gut gefallen, doch leider war dieses Buch insgesamt ganz und gar nicht nach meinem Geschmack. Ich habe mich streckenweise furchtbar gelangweilt und oft auch geärgert. Das Buch ist eine seltsame Mischung aus …
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Kein Lichtblick
Die Leseprobe zu „Die Welt in allen Farben“ hat mir sehr gut gefallen, doch leider war dieses Buch insgesamt ganz und gar nicht nach meinem Geschmack. Ich habe mich streckenweise furchtbar gelangweilt und oft auch geärgert. Das Buch ist eine seltsame Mischung aus Erfahrungsbericht, Liebesgeschichte, Psychothriller und philosophischer Abhandlung. Ich habe das Gefühl, der Autor hat versucht, zu viel in diese Geschichte hineinzupacken. Herausgekommen ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
Kate und Nova lernen sich in der Klinik kennen. Nova ist dort, weil sie nach 31 Jahren, in denen sie blind war, durch eine Operation das Augenlicht erlangt hat. Allerdings ist Sehen kein Prozess, den man von heute auf morgen lernen kann, und Nova hat Probleme mit ihrer neuen Realität.
Kate hat nach einem Sturz Gesundheitsprobleme und ist ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ihr Mann hat sie gestoßen, doch sie will dies nicht wahrhaben und deckt ihn. Die beiden Frauen fühlen sich zueinander hingezogen und helfen sich gegenseitig. Nach einiger Zeit, in der die Situation mit Kates Ehemann Tony eskaliert, zieht Nova bei Kate ein und sie kommen sich näher.
Was mich sehr gestört hat, ist, dass ich manchmal das Gefühl hatte, in der Geschichte geht es um zwei Kindergartenkinder. Da bauen sich zwei erwachsene Frauen eine „Sofaburg“ aus Decken und Kissen. Oder sie bekommen mitten in der Nacht Lust auf Süßes, schieben dem Mann an der Tankstelle einen großen Geldschein zu und bitten ihn, ihnen eine große Tüte mit Süßigkeiten und Knabbereien zu richten.
Nova stellt sich sogenannte Sehregeln auf, in denen sie mal Banales, mal Philosophisches aufschreibt. Erkenntnisse wie „Ein Körper ist ein Ganzes“. Hallo? Sie hat die ersten dreißig Jahre ihres Lebens blind verbracht, nicht auf einem anderen Stern. Ist es für blinde Menschen etwa nicht selbstverständlich, dass ein Körper ein Ganzes ist?!
Leider gab es auch für mich in der ganzen Geschichte keine einzige Person, die mir sympathisch war oder mit der ich Empathie hätte empfinden können. Kate hat ihren Ehemann viel zu lange gedeckt und selbst den Kopf in den Sand gesteckt. Und Nova bleibt als Person sehr blass. Was macht sie, wenn sie nicht mit Kate in der Sofaburg kuschelt? Wie sieht ihr Leben außerhalb der Wohnung aus? Mit welchen Menschen hat sie Kontakt? Wenn von Nova die Rede ist, geht es immer nur um ihr Sehvermögen und die Art und Weise, wie sie die Welt wahrnimmt.
Ich habe mich schon lange nicht mehr so durch ein Buch gequält und lege es nach fast 400 langen Seiten äußerst frustriert zur Seite.
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Zwei Frauen, deren Leben kaum verschiedener sein könnte und deren Wege sich zufällig in London kreuzen. Die Dolmetscherin Nova ist seit der Geburt blind, doch eine Operation verspricht ihr mit Anfang 30 plötzlich Zugang zur Welt der Sehenden. Im Leben der Architektin Kate ist …
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Zwei Frauen, deren Leben kaum verschiedener sein könnte und deren Wege sich zufällig in London kreuzen. Die Dolmetscherin Nova ist seit der Geburt blind, doch eine Operation verspricht ihr mit Anfang 30 plötzlich Zugang zur Welt der Sehenden. Im Leben der Architektin Kate ist eigentlich alles bestens, bis ihr Freund ausrastet und sie unglücklich stürzt und sich schwer verletzt. Im Krankenhaus begegnen sie sich zum ersten Mal. Während Novas Welt durch die Farben und Formen immer größer und verwirrender zu werden scheint, engt sich Kates Radius wegen zunehmender Angstattacken immer weiter ein. Als Team sind sie toll, aber so einfach ist das Leben nicht.
Wollte ich kurz und prägnant auf den Punkt bringen, worum es in Joe Heaps Roman primär geht, würde ich scheitern. Das ist auch mein einziger und größter Kritikpunkt: irgendwie war mir das zu viel in der Geschichte. Novas Entdeckung der Welt mit dem plötzlich vorhandenen Sehsinn hätte locker ausgereicht als Grundlage für eine Geschichte. Kates gewalttätiger Ehemann und ihre Schwierigkeiten, sich von ihm zu lösen und seine Reaktion auf die Trennung ebenfalls. Gleichermaßen die vorsichtige Liebesbeziehung der beiden unter schwierigen Bedingungen sowohl aus den Figuren selbst heraus, aber auch aufgrund ihres Umfelds.
„Sehregeln Nr. 275 – Sehende Menschen können Formen so gut wiedererkennen, dass sie sie anstelle von Worten verwenden. Sie hängen Bilder an Toiletten, Straßenschilder, Putzmittelflaschen, Nichtraucherzonen, Mixer und Krankenhäuser. Sie scheinen bei der Deutung nie unsicher zu sein.“
Mit der Entdeckung der Welt der Sehenden formuliert Nova für sich Regeln wie die gerade zitierte. Das war für mich der größte Gewinn an der Geschichte über die Unterhaltung hinaus. Glaubwürdig schildert Heap die Annäherung Novas an den neuen Sinn, die Verblüffung und das Hinterfragen von Dingen, die für uns völlig normal sind und daher gar nicht mehr wahrgenommen werden. Viele Schwierigkeiten, die seheingeschränkte oder blinde Menschen haben, werden einem so bewusst und lassen einem über das nachdenken, was man selten infrage stellt.
Genauso überzeugend, wenn auch schwerer zu ertragen ist Kates Verhalten gegenüber ihrem Mann. Sie wundert sich selbst über ihr Verhalten und weiß, dass es dumm und gefährlich ist, Ausreden und Beschwichtigungen zu finden, schafft aber den Schritt der Trennung nicht.
Der Roman ist emotional aufgeladen, beide Protagonistinnen haben ein ordentliches Päckchen zu tragen und sind oftmals nachvollziehbar psychisch wenig stabil. All dies wird jedoch menschlich authentisch geschildert und wirkt keineswegs überladen. Für mich punktet die Geschichte ganz besonders bei Novas Sehenlernen, das ist interessant und faszinierend fand und bei dem auch nachvollziehbar wurde, weshalb für sie das Nichtsehenkönnen durchaus auch ein attraktiver Zustand war, den sie irgendwann herbeisehnt.
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Spannende Sinneseindrücke, aber insgesamt eher langweilig
Bei Kate dachte ich wegen des Klappentextes, dass auch sie Erfahrungen mit Blindheit gemacht hat, aber die Dunkelheit bezieht sich auf ihre toxische Beziehung mit ihrem Ehemann. Sie ist unglücklich und nachdem es nun auch noch zu …
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Spannende Sinneseindrücke, aber insgesamt eher langweilig
Bei Kate dachte ich wegen des Klappentextes, dass auch sie Erfahrungen mit Blindheit gemacht hat, aber die Dunkelheit bezieht sich auf ihre toxische Beziehung mit ihrem Ehemann. Sie ist unglücklich und nachdem es nun auch noch zu häuslicher Gewalt kam, ist sie erst recht psychisch am Ende. Auch wenn sie zunächst die Augen davor verschließt, merkt sie, wie entspannt und schön der Umgang mit Nova sein kann. Doch sie traut sich nicht, etwas zu unternehmen, weil ihr Selbstwertgefühl und ihr Mut schon seit Jahren so zerstört wurden.
Nova ist trotz ihrer Blindheit nicht unglücklich gewesen, aber das Sehen stellt sie vor eine harte Prüfung. Diese fremde Welt zu entdecken ist anstrengend und bringt ihre bisherige Ordnung komplett durcheinander, weil sie auch die bekannten Dinge manchmal nur schwer erkennen kann. Sie ist von den vielen Eindrücken sehr überlastet, auch wenn sie von den sichtbaren Dingen so fasziniert ist. Manchmal ist das Unbekannte einfach zu furchteinflößend, aber es kann sich doch lohnen, sich darauf einzulassen und die Veränderung willkommen zu heißen.
Die Zeitsprünge sind riesig. Ganze Monate vergehen zwischen den Kapiteln und das beschleunigt die Handlung ungemein. So sind Novas Fortschritte natürlich auch schneller und man teilt eher ihre Erkenntnisse über längere Zeiträume.
Mich hat es da aber gestört, wie zwischen den Charakteren monatelang nichts passiert. Warum vergeht so viel Zeit ohne Fortschritte? Trotz der spannenden oder dramatischen Momente zog sich das Buch auch in die Länge und insgesamt fand ich es einfach etwas langweilig.
Fazit
"Die Welt in allen Farben" klang so vielversprechend und das Sehen Lernen fand ich sehr schön, und den Rest süß, aber eher langweilig.
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