Tödlicher Fluch / Oneiros Bd.1 - Heitz, Markus

Markus Heitz 

Tödlicher Fluch / Oneiros Bd.1

Roman

Broschiertes Buch
 
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Tödlicher Fluch / Oneiros Bd.1

In Leipzig hütet ein Bestatter ein grausames Geheimnis, in Minsk führt eine skrupellose Wissenschaftlerin tödliche Experimente durch, in Paris rast ein Airbus ungebremst in ein Flughafenterminal ... Die Ermittlungen zu dem Unglück beginnen sofort - aber die Ergebnisse sind rätselhaft: Sämtliche Insassen waren schon tot, bevor das Flugzeug auf das Gebäude traf. Was die Polizei jedoch nicht herausfindet, ist, dass es einen Überlebenden gibt. Konstantin Korff, der Bestatter aus Leipzig, kommt diesem Überlebenden hingegen schnell auf die Spur, ebenso wie die Wissenschaftlerin - denn diese drei Menschen tragen denselben tödlichen Fluch in sich. Einen Fluch, der sie zu einer Gefahr für jeden in ihrer Umgebung macht ...


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 624 S. 210 mm
  • Seitenzahl: 624
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 137mm x 41mm
  • Gewicht: 622g
  • ISBN-13: 9783426505908
  • ISBN-10: 3426505908
  • Best.Nr.: 34456242
"Mit seiner Idee, Menschen zu porträtieren, die der Tod nicht finden kann, hat [Markus Heitz] ein faszinierendes Konzept unter seine Handlung gelegt. Nicht nur, dass ihm dies ermöglicht, sich abseits ausgetretender Pfade zu verlustieren, man merkt dem Text förmlich an, wie viel Spaß der Autor beim Schreiben gehabt hat. Natürlich dürfen die typisch Heitz'schen packend beschriebenen Kämpfe nicht fehlen, es gibt Geheimnisse und Verrat, Intrigen und Mysterien hinter Geheimnissen zuhauf, so dass Langeweile einmal mehr ein Fremdwort für Heitz und seine Leser bleibt. Das hat großen Suchtcharakter, ist gewohnt actionreich auf den Punkt geschrieben." -- Phantastik-news.de, 27.05.2012

"'Oneiros - Tödlicher Fluch' ist für Markus Heitz-Fans spannende Unterhaltung um ein neues Thema. [...] Markus Heitz hat sich auch intensiv mit den Märchen zum Tod und daraus einen ereignisreichen Fantasy-Roman gestaltet. Wer schaurige Unterhaltung sucht, der findet sie sicherlich bei 'Oneiros'." -- Phantastik-news.de, 20.05.2012

"Der mehrfach mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnete Autor versteht es, seine Leser immer wieder hinters Licht zu führen, füttert sie aber mit spannenden Zeilen, animiert zum Ermitteln. Immer mehr Schauplätze und Verstrickungen überfcahten das Werk aber keineswegs. Die drei Hauptcharaktere sind markant gezeichnet. [...] Der Spannungsbogen lässt über 624 Seiten nicht nach. Dann kommt es - wie von Heitz gewohnt - zu einem eher offenen Ende." -- Haller Tagblatt, 26.05.2012

"Mit seiner Idee, Menschen zu porträtieren, die der Tod nicht finden kann, hat [Markus Heitz] ein faszinierendes Konzept unter seine Handlung gelegt. Nicht nur, dass ihm dies ermöglicht, sich abseits ausgetretender Pfade zu verlustieren, man merkt dem Text förmlich an, wie viel Spaß der Autor beim Schreiben gehabt hat. Natürlich dürfen die typisch Heitz'schen packend beschriebenen Kämpfe nicht fehlen, es gibt Geheimnisse und Verrat, Intrigen und Mysterien hinter Geheimnissen zuhauf, so dass Langeweile einmal mehr ein Fremdwort für Heitz und seine Leser bleibt. Das hat großen Suchtcharakter, ist gewohnt actionreich auf den Punkt geschrieben." Phantastik-news.de, 27.05.2012

"Mit seiner Idee, Menschen zu porträtieren, die der Tod nicht finden kann, hat [Markus Heitz] ein faszinierendes Konzept unter seine Handlung gelegt. Nicht nur, dass ihm dies ermöglicht, sich abseits ausgetretender Pfade zu verlustieren, man merkt dem Text förmlich an, wie viel Spaß der Autor beim Schreiben gehabt hat. Natürlich dürfen die typisch Heitz'schen packend beschriebenen Kämpfe nicht fehlen, es gibt Geheimnisse und Verrat, Intrigen und Mysterien hinter Geheimnissen zuhauf, so dass Langeweile einmal mehr ein Fremdwort für Heitz und seine Leser bleibt. Das hat großen Suchtcharakter, ist gewohnt actionreich auf den Punkt geschrieben." -- Phantastik-news.de, 27.05.2012

"'Oneiros - Tödlicher Fluch' ist für Markus Heitz-Fans spannende Unterhaltung um ein neues Thema. [...] Markus Heitz hat sich auch intensiv mit den Märchen zum Tod und daraus einen ereignisreichen Fantasy-Roman gestaltet. Wer schaurige Unterhaltung sucht, der findet sie sicherlich bei 'Oneiros'." -- Phantastik-news.de, 20.05.2012

"Der mehrfach mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnete Autor versteht es, seine Leser immer wieder hinters Licht zu führen, füttert sie aber mit spannenden Zeilen, animiert zum Ermitteln. Immer mehr Schauplätze und Verstrickungen überfcahten das Werk aber keineswegs. Die drei Hauptcharaktere sind markant gezeichnet. [...] Der Spannungsbogen lässt über 624 Seiten nicht nach. Dann kommt es - wie von Heitz gewohnt - zu einem eher offenen Ende." -- Haller Tagblatt, 26.05.2012
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Kein anderer Autor wurde so oft wie er mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet, weshalb er zu Recht als Großmeister der deutschen Fantasy gilt. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" drückte er der klassischen Fantasy seinen Stempel auf und eroberte mit seinen Werwolf- und Vampirthrillern auch die Urban Fantasy. Markus Heitz lebt in Homburg.

Kundenbewertungen zu "Tödlicher Fluch / Oneiros Bd.1" von "Markus Heitz"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(3)
***** sehr gut
 
(2)
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
***** schlecht
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Bewertung von Das_Leseding aus Berlin am 03.04.2013 ***** sehr gut
Oneiros beginnt harmlos. Das Leben von Konstantin Korff, dem Bestatter und Thanatologen, wird vorgestellt. Aber auch der Beste Bestatter birgt ein Geheimnis – er kann den Tod anlocken …

Weitere Handlungen und Charaktere folgen, bis schließlich alle Stränge und Personen am Ende des Buches auf dramatische Weise zusammengeführt werden …

Schreibstil:
Dies ist mein erstes Buch von Markus Heitz gewesen und der Stil hat mir gefallen. Oneiros was flüssig und leicht verständlich geschrieben und die Spannungskurve war genau richtig aufgebaut.

Charaktere:
Am Anfang war ich begeistert wie gefestigt die Personen waren, aber nach und nach habe ich nur noch den Kopf geschüttelt. Konstantin tourt in der Weltgeschichte herum und lässt sein Beerdigungsinstitut einfach allein – wird schon -, dann spricht er auch noch sämtliche Sprachen, kann sich überall verständigen und so gut wie jeden durch seine Kampfkünste und Sporteinheiten abhängen, der zu viele Fragen stellt. Gleiches gilt für die anderen Personen, die den Tod anlocken können – Konstantin ist ja nicht der Einzige.

Cover:
Das Cover finde ich sehr gelungen, auch die Haptik ist toll. Nach dem Lesen erscheint das Cover allerdings noch eindrucksvoller, da der Leser die genaue Bedeutung versteht.

Fazit:
Ein interessantes Buch, welches sicherlich viel Recherche erforderte. Der Anfang und das Ende der Geschichte waren sehr gut, zwischendurch schwächelte die Geschichte durch die Superheldenmanie der Charaktere. Dafür gebe ich auch einen Punkt Abzug und Bewerte das Buch mit 4 Sternen.

Empfehlen würde ich Oneiros – Tödlicher Fluch an viele, denn dieses Buch beinhaltet viele Genre. Z.B. sind Märchenfreunde gut bedient, da viele Märchen aus aller Welt, die mit dem Thema Tod zu tun haben abgedruckt sind. Fantasiefans kommen durch die Anlockung der Todes auch auf ihre Kosten und Krimifans werden von der spannenden Handlung nicht enttäuscht werden.

Interessant fand ich auch das Nachwort, dort gibt es noch ein Interview mit Prof. Dr. Joachim Oertel – Direktor der Klinik für Neurochirurgie des Uniklinikums des Saarlandes in Homburg/Saar.

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Bewertung von Femek aus Leipzig am 04.11.2012 ***** ausgezeichnet
Markus Heitz hat wieder ein Meisterstück geschrieben. Wundersame Menschen mit geheimnisvollen Fähigkeiten und überraschende Ereignisse in ganz Europa, auch in meiner Heimatstadt, haben mich fasziniert. Spannung pur!

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 14.09.2012 ***** ausgezeichnet
Beschreibung

Konstantin Korff ist Bestatter und begnadeter Thantaloge dessen Ruf ihm weit voraus eilt. Mitten in Leipzig führt er sein Bestattungsgeschäft Ars Moriendi und keiner ahnt von dem dunklen Geheimnis das er hütet.

Als ein Airbus in Paris ungebremst in ein Flughafenterminal rast und ettliche Menschen in den Tod reist gibt es einen Überlebenden. Konstantin Korff wird von seinem ehemaligen Kollegen des MI6 aufgesucht und begibt sich auf die Suche nach dem Überlebenden, denn dieser Mann ist der gefährlichste Todesschläfer überhaupt und muss schnellstens gestoppt werden bevor noch mehr Menschen sterben. Zur gleichen Zeit führt eine skrupellose Wissenschaftlerin in Minsk ungeheuerliche Experimente an Todesschläfern durch.

Konstantin Korff wird schon bald zum Gejagten. Die Zeit drängt und ein Heilmittel ist immer noch nicht in Sicht…

Meine Meinung

Mit "Oneiros – Tödlicher Fluch" betritt Markus Heitz zum ersten Mal anderes Terrain. Es gibt weder Vampire noch Dämonen oder Zwerge und dennoch hat der Roman einen mythischen Glanz.

Der mystische Thriller beschäftigt sich ausgiebig mit dem Schnitter oder wie man ihn auch nennt: Gevatter Tod. Passenderweise ist der Protagonist Konstantin Korff ein angesehener Bestatter und Thantaloge und somit bestens mit dem Tod vertraut.

Der Roman besteht aus mehreren Handlungsstränge so das weitere Charaktere wie Baronesse Kristen Sopie von Windau mit ihren ungeheuerlichen medizinischen Experimenten, der rechtschaffene Martin Thielke mit seiner Jagd auf korrupte Todesschläfer und der außer Kontrolle geratene Bent Arctander eine tragende Rolle inne haben.

Sehr beeindruckend finde ich die Liebe zum Detail durch die man einen faszinierenden Einblick in die Tätigkeit eines Thantalogen bekommt, Mythen und Märchen über den Schnitter einem näher gebracht werden und medizinische Eingriffe sowie Krankheiten eingebunden werden. Das alles macht "Oneiros – Tödlicher Fluch" zu einem abwechslungsreichen und authentischen Werk.

Die Idee mit den Todesschläfern und ihrem unendlichen Leben sowie der Tatsache das der Schnitter sie nicht sehen kann fand ich unglaublich spannend. Durchsetzt von den vielen treffenden Zitaten bekannter Schriftsteller und der Einbindung verschiedenen Märchen machten das verleihen dem Roman etwas Geheimnisvolles und Dunkles.

Auch wenn es dieses Mal keine Vampire oder Zwerge gab hat der Roman einen mystischen und übernatürlichen Charme. Hinzu kommt Markus Heitz rasante und actiongeladene Erzählweise die es einem schwer macht das Buch aus der Hand zu legen.

Über den Autor

Markus Heitz wurde am 10. Oktober 1971 in Homburg geboren. Nach seinem Abitur leistete er in den darauf folgenden Jahren seinen Grundwehrdienst.

Bis 2000 studierte er Germanistik und Geschichte auf Lehramt, arbeitete später als freier Journalist bei der Saarbrücker Zeitung. Nebenbei schrieb Markus Heitz an seinen Romanen und erhielt 2003 für seinen ersten Roman Schatten über Ulldart den Deutschen Phantastik-Preis in der Kategorie "Bestes Roman Debüt National".

In den folgenden Jahren wurden Markus Heitz Zwergen-Romane, sowie seine Ulldart- und Albae-Reihe mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.

Seit dem großen Erfolg mit Die Zwerge lebt Markus Heitz vom Schreiben und ist Mitbesitzer eines Irisch Pubs in Zweibrücken.

Fazit

Ein übernatürlicher Thriller mit einzigartigen Figuren – Nervenkitzel garantiert!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.09.2012

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Bewertung von Sonja aus Hannover am 07.07.2012 ***** gut
INHALT:
Ein Bestatter in Leipzig, ein Flugpassagier in Paris, eine verrückte Unterstützerin der Wissenschaft in Minsk haben eine tödliche Gemeinsamkeit. Sie sind Todschläfer - ein jeder mit diversen Besonderheiten. Welche Gefahren bergen diese für sich und ihre Mitmenschen? Und was hat es mit dem Fluch auf sich?

FAZIT:
Die Idee der Todschläfer ist genial. Die eingeflochtenen Geschichten und Zitate finde ich sehr passend.

Auch die Idee, den Todschläfer Konstantin Korff als Bestatter arbeiten zu lassen, ist klasse. Witzig fand ich auch die namentliche Erwähnung des Bestatters Kuckelkorn aus Köln, der ja leider aufgrund seines Berufes als Bestatters und Thanatologe nach dem Tsunami in Thailand traurig Medienberühmtheit erlangt hat.

Konstantin ist neben den anderen aufgezählten Personen die Hauptfigur. Nur leider wird er auf den 624 Seiten nicht so sympathisch wie die Hauptpersonen aus Ritus, Sanctum, Kinder des Judas oder Blutportale.

Die "wer verfolgt wen und warum" Geschichte ist zwar ganz nett, aber wird schnell langweilig. Dadurch tritt die eigentlich sehr tolle Idee der Todschläfer in den Hintergrund. Ich musste mich streckenweise sehr durch das Buch kämpfen und war enttäuscht, dass aus der Geschichte der Todschläfer nicht mehr gemacht wurde. Dieses Buch baut übrigens nicht auf den anderen Bücher von Markus Heitz auf.

Massiv haben mich die Tipp-/Setzfehler meiner Ausgabe gestört. Dies waren auch nicht nur fehlende Buchstaben, sondern Groß- und Kleinschreibung innerhalb eines Wortes usw.
Beispiel:

Seite 155: DumHmeit statt Dummheit
Seite 227: Menchen statt Menschen
Seite 237: unbarHmerzigen statt unbarmherzigen
Seite 369: Scherereie statt Scherereien
Seite 604: unbarHmerzig statt unbarmherzig

Zwischendurch habe ich aber nicht mehr gezählt. Eigentlich peinlich für den Verlag.

Ich habe lange überlegt, und vergebe doch "nur" 3 Punkte von 5, da das Buch einfach nicht mit meinen bisher gelesenen Heitz-Werken mithalten kann.

http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2012/06/markus-heitz-oneiros-todlicher-fluch.html

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Bewertung von horrorbiene am 04.07.2012 ***** ausgezeichnet
Markus Heitz nimmt in diesem Buch Abstand von seinen bisherigen Werken: Keine Zwerge oder Albae, keine Werwölfe, Vampire oder Dämonen, keine historische oder High Fantasy. Dieses Buch ist eindeutig ein Thriller mit fantastischen Elementen und das Thema ist auch neu: Der Tod. Dabei tritt der Tod selbst nicht auf, doch die Konstruktion mit dem tödlichen Fluch ist einfach nur genial und vor allem neu! Ich möchte an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, um nicht zu viel zu verraten, doch Heitz hat hiermit einen Thriller geschrieben, der keinem ähnelt, den ich bisher gelesen habe. Die Idee ist toll und dazu noch gut umgesetzt: Heitz’ genialer Schreibstil ermöglicht dem Leser leichten Lesegenuss und durch den Aufbau seiner Geschichte, weiß der Leser nicht, was als nächstes kommt, und so wird die Spannung hoch gehalten. Zudem ist zu Beginn noch gar nicht klar worum es geht: Was ist dieser Fluch überhaupt? Wie äußert er sich? Und wieso sind auf einmal alle Leute in diesem Flugzeug tot? Auch die Charaktere kommen erst nach und nach ins Spiel und Zusammenhänge werden erst später deutlich. Gerade die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Heitz hat allen eine plausible Hintergundgeschichte verpasst, so dass die Bedeutung ihrer Handlung klar war, dennoch ergaben sich interessante Wendungen. Dies alles sind Zutaten für einen wirklich genialen Thriller. Einzig eine Kleinigkeit hat mich gestört: Obwohl die Handlung sehr spannend war und auch gut geschrieben, hatte ich nach 400 Seiten das Gefühl, jetzt könnte es auch bald mal gut sein mit der Geschichte. Zwar war sie an keiner Stelle langweilig oder langatmig, dennoch finde ich, würde das Buch mit 100 Seiten weniger besser wirken. Doch, ein gut geschriebenes Buch darf auch seine Länge haben.
Die Szenen nach dem Finale haben mir persönlich sehr gut gefallen. Sie wirkten wie im Film mit einem offenen Ende. Das Buch ist aber in sich abgeschlossen und auch vollständig beendet, doch diesen Anreiz weiter zu denken, hat mir sehr gefallen. Ohnehin finde ich es immer wieder erfrischend zwischendurch einmal ein abgeschlossenes Buch lesen zu können. Dies ist zu Zeiten des Reihen- und Trilogienwahns schon fast etwas Besonderes!

Fazit: Bei Oneiros stimmt das Gesamtpaket absolut. Die Idee des Fluches ist neu und die Geschichte, die dahintersteckt sehr gelungen konstruiert und umgesetzt. Heitz hat hier einen erfrischend anderen Thriller in dem von ihm gewohnten sehr genialem Schreibstil geschrieben, den ich bedenkenlos weiterempfehlen kann – einen zu empfindlichen Magen gekoppelt mit einer guten Vorstellungsgabe, sollte man jedoch nicht haben, denn Heitz geht schon ins Detail z.B. bei der Arbeit des Bestatters und Hauptcharakters Korff.

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 02.05.2012 ***** sehr gut
In “Oneiros - Tödlicher Fluch” fehlen die aus Markus Heitz’ früheren Stories bekannten Figuren wie Werwölfe und Vampire, denn er widmet sich diesmal einem ganz anderen Thema. Aber keine Angst, seinem Lieblingsgenre, dem in unsere Realität eingebetteten Übernatürlichen, bleibt er dabei treu. In Heitz’ neuem Urban-Fantasy-Thriller geht es um Menschen, die mit dem Fluch belegt sind, im eigenen Schlaf Andere zu töten. Und um skrupellose Wissenschaftler, die versuchen, diese Fähigkeit für sich zu nutzen. Vor allem aber geht es um einen Mann, der Alles dafür geben würde, diese “Gabe” nicht mehr zu besitzen. Nebenbei beschäftigt sich Heitz mit dem Thema der experimentellen Neurochirugie und lotet aus, was auf diesem Gebiet Alles möglich sein könnte. Um allen Missverständnissen zuvor zu kommen: In einem Interview am Ende des Bandes stellt Prof. Dr. Joachim Oertel, Direktor der Klinik für Neurochirurgie in Homburg, eindeutig klar, dass solche Experimente in der seriösen Forschung auf keinen Fall durchgeführt würden. Dennoch lässt sich Heitz von der Möglichkeit des Unmöglichen ebenso inspirieren wie von alten Märchen und Legenden über den Tod. Denn schon die Gebrüder Grimm sammelten alte Volksweisen, die sich mit dem Tod und mit jenen Menschen beschäftigten, die mit ihm einen Pakt eingingen. Trotz einiger Längen ist “Oneiros” ein spannender Fantasy-Thriller, der einen klassischen Stoff im neuen Gewand präsentiert

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