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23 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 23 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 02.02.2015   sehr gut
Für mich einer der besten Fälle von, von Bodenstein und Kirchhoff .
Tolles Buch, mit leider auch wahrem Hintergrund.
Ich kann es nur empfehlen.

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Bewertung von Bücherstadt- www.bücherstadt.com aus Berlin am 21.05.2013   ausgezeichnet
"Böser Wolf" ist der sechste Band der Reihe und beginnt mit einer Szene, in der ein Kindesmissbrauch angedeutet wird. Für Pia und Oliver geht es aber zunächst erst einmal um die Leiche einer 16-Jährigen, die aus dem Main gezogen wurde. Man hat sie auf sehr grausame Weise misshandelt und ermordet. Allerdings wird sie nicht vermisst und aufgrund des schlechten Zahnstatus ist es nicht möglich sie zu identifizieren. Neben ihr wurde auch ein Junge gefunden. Dieser war zwar sturzbetrunken, aber noch am Leben. Er scheint nur in den Fluss gefallen zu sein und hat nichts mit dem toten Mädchen zu tun. Es handelt sich also um einen reinen Zufall, der allerdings erst auf die Leiche aufmerksam gemacht hat. Weitere Untersuchungen und öffentliche Aufrufe führen nicht zu neuen Erkenntnissen. Das K11 tappt im Dunkeln und stürzt sich daher erst einmal in einen neuen Fall. Eine Fernsehmoderatorin, die gerade an einem brisanten Thema arbeitete, wird brutal überwältigt und ähnlich schwer misshandelt, wie das aufgefundene Mädchen. handelt es sich etwa um denselben Täter?

Auch in dem aktuellen Band gibt es eine Vielzahl von Handlungssträngen und Personen. Das mag nicht jedem Leser gefallen, weil es eine gewisse Konzentration und im weiteren Verlauf Kombinationsgabe erfordert. Ich finde diese Form aber auch hier wieder sehr spannend, weil sie zum Mitdenken und Mitfiebern anregt. Wer das Ermittlerduo aber noch nicht kennt und Angst vor zu vielen Informationen hat, den kann ich trösten. Ganz sanft und irgendwie nebenbei bekommen die Leser wichtige Informationen serviert, die für die Handlungen relevant sind. Da dies eigentlich für alle Neuhaus-Bücher gilt, kann man auch immer irgendwo in die Reihe einsteigen.

Hat man mehrere oder sogar alle Bände in der Reihenfolge der Erscheinung gelesen, kann man mit einer gewissen Freude feststellen, dass die Autorin ihren Stil immer wieder verbessert. Die Teilgeschichten werden raffinierter miteinander verstrickt und die sprachliche Qualität steigert sich von Buch zu Buch. Weiterhin habe ich den Eindruck gewonnen, dass auch die Satzstruktur positiv überarbeitet wurde. Hier haben sich anscheinend Autorin und Lektor(in) aufeinander zubewegt und gemeinsam bei jedem neuen Text Verbesserungen erarbeitet. Für den Leser bedeutet dies auch, dass der Lesefluss, welcher schon immer gut war, noch angenehmer wird. Alle Aspekte zusammen sorgen für eine gesteigerte Spannung und eine Geschichte, die sehr rund wirkt und den Leser rasch mitreißt.

Fazit: Absolute Leseempfehlung! Das Buch packt einen von der ersten Seite an, lässt einen während der ganzen Lesezeit nicht mehr los und die Geschichte wabert noch lange in dem Kopf des Lesers herum.

12 von 16 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 29.03.2013   ausgezeichnet
Kompliziertes Geflecht abscheulicher Verbrechen

Das Team des Hofheimer K11, mit Kriminalhauptkommissarin Pia Kirchhoff und ihrem Chef Oliver von Bodenstein, hat es im Sommer 2010 gleich mit mehreren schwierigen und zugleich undurchsichtigen, schrecklichen Fällen zu tun.

Aus dem Main wird die Leiche eines schwer misshandelten jungen Mädchens gezogen, eine Fernsehmoderatorin wird überfallen, brutal zusammengeschlagen und vergewaltigt, eine Psychologin wird auf bestialische Weise ermordet. Auch ein vor Jahren geschehener Fall kommt erneut auf den Tisch.

Die Ermittlungen erweisen sich als äußerst schwierig. Erst nach und nach kommt die Wahrheit ans Tageslicht. Ein kompliziertes Geflecht abscheulicher Verbrechen offenbart sich. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein kommen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, insbesondere als jemand aus dem persönlichen Umfeld der Kommissarin in Gefahr gerät.

Dieser neue, äußerst spannende Fall aus dem Taunus ist sehr komplex und beinhaltet viele Handlungsfäden aus unterschiedlichen Perspektiven, die erst im Laufe der Zeit zusammengeführt werden . Und am Ende offenbaren sich tiefe Abgründe und eine wahrhaft perfide Welt des Verbrechens.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und lebendig und baut von Anfang an Spannung auf. Auch wenn man recht schnell schon eine Ahnung davon bekommt, wer hier in Wirklichkeit " gut " bzw. " böse " ist, hat dies für mich dem Spannungsbogen nicht geschadet. Ich wollte immer unbedingt wissen, ob ich mit meinen Vermutungen richtig lag. Und es gibt durchaus auch die ein oder andere unerwartete Wendung.

Die Protagonisten, sowohl alte Bekannte , als auch neue Gesichter, werden im großen und ganzen anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Das ein oder andere Mal hätte ich mir hier ein wenig mehr Tiefe gewünscht, aber das hätte vielleicht bei der Komplexität den Rahmen des Buches gesprengt. In erster Linie erwartet man ja wohl eine Krimihandlung und keine Charakterstudie.

An einigen Stellen musste ich stark schlucken und war bedrückt und schockiert ob der grauenvollen Brutalität, zu der Menschen fähig sind.

Das Buch hat mich von Anfang bis Ende durchweg gefesselt, ich konnte es kaum aus der Hand legen und bekommt von mir die volle Anzahl Sterne.

Parallel zum Buch habe ich auch das von Julia Nachtmann gelesene Hörbuch verfolgt. Die Stimme von Frau Nachtmann ist angenehm zu hören, allerdings hätte ich mir an einigen Stellen einen noch intensiveren Ausdruck gewünscht. Manchmal sind die Emotionen der Protagonisten nicht richtig bei mir angekommen. Aber was mich deutlich mehr gestört hat, ist, dass es sich um eine gekürzte Lesung handelt. Es fehlen nicht nur einzelne Sätze oder Abschnitte, sondern stellenweise gleich mehrere Seiten ( z.B. die Seiten 147 -154 oder 191 - 203 ) und damit ganze Szenen. Das fand ich sehr schade, gehen hier doch einige Informationen verloren. Daher würde ich das Hörbuch nur mit maximal 4 Sternen bewerten.

18 von 20 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Lilli15 aus HC am 25.03.2013   gut
Böser Wolf

Nachdem ich zuerst in den Rezis gestöbert habe und leider einen ungekennzeichneten Spoiler erwischt habe, konnte ich mich eine Weile nicht entscheiden, ob ich das Buch noch lesen werde. Denn wer liest schon gerne einen Krimi, wo das Ende bekannt ist. Habe es aber trotzdem getan und es nicht bereut.

Zum Buch
Ein (leider) immer wiederkehrendes und ständig aktuelles Thema wird in diesem Buch angesprochen.
Die Leiche eines 16-jährigen Mädchens wird aus dem Main gezogen. Sie wurde misshandelt und vergewaltigt. Niemand vermisst sie und trotz größter Anstrengung kann ihre Identität nicht ermittelt werden.
Wochen später werden die Kommissare zu einem neuen Fall gerufen. Eine Fernsehmoderatorin wird überfallen und brutal vergewaltigt, nur mit viel Glück bleibt sie am Leben. Die Ermittlungen ergeben, das sie einer brisanten Geschichte auf der Spur war. Doch sie hatte ein Geheimnis aus ihren Recherchen gemacht und niemand weiß, um was es dabei ging. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln auch in der Vergangenheit und kommen einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur. Nun weiß Pia nicht mehr, wem sie noch trauen darf und plötzlich wird es für sie persönlich.

Meine Meinung
Wie immer liest sich auch dieses Buch von Nele Neuhaus wie von selbst. Ihre flüssige Schreibweise hat mir schon immer zugesagt. Aus der Kurzbeschreibung des Verlages kann man noch nicht schließen, um welches Thema es sich in diesem Buch handelt. Ich denke das es auch so geplant war, denn einige Leser hätten es bestimmt zur Seite gelegt.
Die Brisanz dieses Themas setzt eine ganz besondere Recherche voraus, denn hier darf sich die Autorin keine Schwächen leisten, was sie meiner Meinung auch sehr gut gemeistert hat.
Alle Charaktere konnten mich allerdings nicht überzeugen. Zum Beispiel Emma, ihr unlogisches Verhalten hat mich auf die Palme gebracht. Auch die Ermittler konnten dieses Mal bei mir nicht punkten, zu blauäugig war ihre Ermittlungsarbeit und von groben Fehlern begleitet. Wie kann man im Zeitalter der Technik vergessen, einen PC sicherzustellen und diesen Fehler nicht mal bemerken. Der Kollateralschaden war dadurch nicht zu vermeiden, aber vielleicht war es so geplant um den Spannungsmoment hoch zu halten. Aber für einen erfahrenen Krimi-Leser ist das einfach unakzeptabel.
Das Buch kann ich dennoch weiterempfehlen, es ist spannend und kurzweilig geschrieben.

14 von 20 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Page-Turner aus HH am 18.03.2013   ausgezeichnet
Dem bösen Wolf auf der Spur

Nele Neuhaus 6.Roman um das Ermittler Team des K11, Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein, ist aus meiner Sicht auch unabhängig von den vorherigen Bänden gut zu lesen. Das Ende der Geschichte lässt sogar auf eine Fortsetzung schließen.

Inhalt:
Mit dem Mord an einem jungen Mädchen startet für die beiden Ermittler eine langwierige und schwierige Ermittlung. Lange Zeit tappen sie im Dunklen, fahnden in die falsche Richtung, bis schließlich weitere Morde und eine schlimme Vergewaltigung sie auf die richtige Spur führen und sich alles um Kindesmissbrauch dreht. Nele Neuhaus versucht in diesem Roman den Spannungsbogen von Mord über Vergewaltigung bis zur Pädophilie auszureizen.

Meinung:
Dieser Krimi ist für mich eine in sich stimmige, spannende Angelegenheit. Gut geschrieben und kurzweilig nimmt das Buch Fahrt auf und führt den Leser immer wieder auf die falsche Spur bis sich schließlich alle Handlungsstränge zu einem vermengen und sich die Fäden zusammenziehen. Die Geschichte ist äußerst komplex und gut durchdacht, so wie man sich den nächsten Band des Ermittler-Teams gewünscht hat. Zum Teil hätte ich mir jedoch mehr Zusammenarbeit innerhalb des K11 Teams gewünscht und finde, dass Oliver von Bodenstein diesmal nicht so vordergründig an der Story beteiligt war, wie in vorherigen Geschichten.

Cover und Titel:
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Der aufgebrochene Maschendrahtzaun, die dunklen Gewitterwolken und die Kleckse roten Blutes stimmen so richtig auf einen spannenden Neuhaus Krimi ein. Wer der böse Wolf ist, wird sich für die Leser beim Lesen klären (will hier nichts vorwegnehmen).

Fazit:
Der Aufbau des Buches ist stimmig und der Leser folgt einem roten Faden. Zum Teil wurden mir die Verbrechen zu deutlich in ihrer Schrecklichkeit und Abartigkeit beschrieben, was an sich nicht wirklich Not tat und effekthascherisch wirkt. Insgesamt aber eines der besten Bücher, das ich von Nele Neuhaus gelesen habe. Macht Lust auf mehr.

15 von 19 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 27.02.2013   weniger gut
Sehr spannend geschrieben, Charaktere meist zu flach. Der Sprachstil gefällt mir nicht, zu platt.
Was ist die Agenda der Autorin? Viel Geld mit einem reißerischen Thema zu verdienen?
Oder was?
Sie bedankt sich bei der Polizei, bei der betroffenen Autorin eines Buches. Die Recherche zum Thema erscheint mir zu wenig umfangreich und gründlich.
Mir hat das Buch nicht gefallen. Ich habe es aus Neugierde und wegen positiver Kritiken gelesen. Ein anderes Buch mit solchem Sprachstil hätte ich nicht gelesen.
Die Lektüre hat mich trotzdem in meinem eigenen Vorgehen zum Schutz von Kindern gestärkt. Indirekt.
Aber ich vermute, dass durch dieses Buch nur der allgemeine Trend zum Wegsehen gefördert wird. Oder dass es nur ein Mittel der Ergötzung an Unsäglichem ist.
Tut mir leid.

18 von 22 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Josy aus Weiden am 26.02.2013   sehr gut
Die Leiche eines 16-jährigen Mädchens wird an einem sonnigen Juni-Tag aus dem Main bei Eddersheim gefischt, verwunderlich ist nur, dass es keine Vermistenanzeige gibt. Während eine engagierte Fernsehmoderatorin für ihre Talkshow den Dingen auf den Grud geht, befindet sie sich auf gefährlichem Terrain. Das hat zu Folge, dass sie zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt wird. Pia Kirchhof und Oliver von Bodenstein, das K11 Team stoßen bei ihren Ermittlungen auf gefähliche und beängstigende Geheimnisse, die die beiden Komissare in eine schwierige und bösartige Lage bringen. Diese misteriösen Geheimnisse reichen bis in die Vergangenheit zurück und ziehen ihre Kreise bis ins Kommissariat. Auf der Spur des unbekannten jungen Mädchens bewegen sich das K11 Team auf gefährlichem Boden.
Ein ausergewöhnlich spannender Thriller, von dem man Gänsehaut bekommt. Mich hat er eine schlaflose Nacht gekostet, die ich bis heute noch nicht bereuht habe. Auf der Rückseite des Covers steht "Die beste Nele Neuhaus aller Zeiten", dies kann ich nur bestätigen.

7 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Tuppi am 14.01.2013   gut
Leider wird dieses Thema wohl immer aktuell sein.

Eine unbekannte Wasserleiche wird von einem 16-jährigen Mädchen gefunden, das sich mit Freunden zum Komasaufen getroffen hat. Die Tote ist zwischen 14 und 16 Jahre alt und der Hilferuf durch die Medien bringt keinen Erfolg. Wer ist die Tote und warum wird sie von niemandem vermisst? Sie wurde über Jahre schwer misshandelt und war stark unterernährt.
Kurz darauf wurde eine Fernsehmoderatorin vergewaltigt, misshandelt und zum sterben in einen Kofferraum gesteckt. Sie wurde zufällig gefunden und auf die Intensivstation gebracht. Sie hat ein großes Geheimnis um ihre neuen Recherchen gemacht - wem oder was war sie auf der Spur?
In beiden Fällen tappt die Polizei im Dunkeln.

Es war mein erstes Werk dieser Autorin und ich hatte große Probleme mit den Sprüngen zwischen den verschiedenen Handlungen. Einmal ging es um die Kommissarin und ihr Team, dann um einen straffällig gewordenen Anwalt, um eine Fernsehmoderatorin, um ein kleines Mädchen, um eine schwangere Frau und um einen ehemaligen Polizeikollegen, der suspendiert wurde. Die Szenenwechsel waren mitunter sehr schnell, meistens nach 2 Seiten. Jedesmal wenn ich gerade den Zusammenhang verstanden habe, wechselte die Situation. Spannung war vorhanden und ich habe mich irgendwann auch zurechtgefunden, aber ein harmonischer Lesefluss war für mich nicht vorhanden. Nach gut 200 Seiten begannen sich die ersten Fäden zusammenzufügen und ab dann wurde es einfacher.

Da ich die vorigen Bände nicht kenne, kann ich sagen, daß man auch ohne dieses Vorwissen zurechtkommt. Relevante Dinge werden in kurzen Rückblenden erläutert. Die einzelnen Charaktere und Situationen wurden gut beschrieben, sodaß ich mir alles problemlos vorstellen konnte. Während Pia mir von Anfang an sympathisch war, wusste ich lange nicht, was ich von Oliver halten soll. Das Buch ist ergreifend, die Aufklärung spannend und die integrierten Kreise erschreckend. Das Thema krankhafte Pädophilie wurde erschreckend realistisch dargestellt und dadurch ist das Buch nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Das Ende war schrecklich und ich bin total fassungslos. Aber es wurde alles aufgeklärt und es rollten viele Köpfe. Leider nicht alle, denn einige konnten sich absetzen.

Zur Beurteilung muß ich das Buch in 2 Hälften teilen: die erste erhält 2 Sterne und die andere 5 Sterne.

6 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Cybergirl aus Frankfurt am 24.11.2012   ausgezeichnet
Oliver und Pia sind zurück
Eine Mädchenleiche wird im Main gefunden. Das Mädchen wurde vor seinem Tod übel zugerichtet. Niemand kennt das Mädchen, niemand vermisst das Mädchen.
Es ähnelt einem 10 Jahre zurückliegenden Fall der nie aufgeklärt wurde.
Nach Wochenlanger Ermittlung sind Pia und Oliver immer noch nicht viel weiter.
Dann gibt es einen Verdächtigen Kilian Rothemund, einst ein erfolgreicher Rechtsanwalt. Er wurde des Kindesmissbrauchs überführt und lebt nach seiner Freilassung in einem Wohnwagen auf einem Campingplatz. Oliver und Pia fanden nach Rothemund.
Noch Ahnen sie nicht, dass sie Dinge zu sehen bekommen die auch nach jahrelanger Polizeiarbeit alles an Grausamkeit übertreffen was sie bisher erlebt haben.
Nele Neuhaus versteht es den Leser mit ihren Büchern zu fesseln. Dieses Mal wagt sie sich an ein Thema heran das einen wirklich unter die Haut geht. Nele Neuhaus schreibt über Kindesmissbrauch ohne aber die schmutzigen Details in allen Einzelheiten zu beschreiben.
Die Bücher von Nele Neuhaus habe ich alle gelesen. Bis jetzt war Schneewittchen mein absoluter Spitzenreiter. Nach Böser Wolf bin ich mir da allerdingst nicht mehr so sicher.
Das Buch ist ein Muss für alle Krimiliebhaber.

14 von 24 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von horrorbiene am 22.11.2012   ausgezeichnet
Dieser Teil ist erst der dritte Band, den ich aus dieser Serie lese. Doch Neuhaus’ Schreibstil ist ähnlich dem in Schneewittchen muss sterben. Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Geschichte um die Mordfälle aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden. Da sind natürlich die beiden Hauptpersonen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein und natürlich haben auch die Nebencharaktere ihre Passagen, in denen aus ihrer Perspektive berichtet wird. Der Leser ist zwar stets auf dem aktuellen Stand der Dinge, erlebt Szenen, die dem Ermittlerduo noch unbekannt sind, blicken durch die Augen der Nebencharaktere und dennoch war mir stets unbekannt, wer denn nun wirklich der Mörder ist. In diesem Buch habe ich die Konzentration auf die Gegenseite und die Nebencharaktere als nicht so dominant empfunden, wie im letzten Band, was mir pesönlich sehr gut gefiel, da der Schwerpunkt mehr auf Pia gelegt wurde. Dennoch liebe ich diese Erzählweise sehr, weil es die Geschichte um den Mordfall plastisch werden lässt und man als Leser mehr weiß und nichtsdestotrotz immer noch miträtseln muss. Um die Geschichte nicht undurchsichtig werden zu lassen wird sie chronologisch erzählt und die jeweiligen Tage bilden die Kapitel. Trotzdem gibt es ein paar – gut gekennzeichnete – Rückblenden, die im ersten Moment nicht wirklich zu passen scheinen und letzlich doch Licht ins Dunkel bringen.
Das Thema – Kindesmissbrauch – dem sich Neuhaus hier zuwendet, macht das Buch aufgrund der Brisans und der Aktualität besonders spannend und mitreißend. Dabei verzichtet sie zum Glück auf Details und konstruiert stattdessen im Großen Stil organisiertes Verbrechen, das sie so schildert, dass man Angst bekommt, so etwas könnte tatsächlich nicht weit vom eigenen Lebensmittelpunkt geschehen. Ich hatte während des Leses immer ein Lied von den Toten Hosen im Ohr, dass sich desselben Themas zuwendet und auch noch denselben Titel trägt.

“Sie weiß Geschichten, die sie nie erzählt, die meisten davon hat sie selber erlebt. Wie die vom bösen Wolf, der hin und wieder kommt und jedes Mal danach von ihr verlangt, dass sie niemals ein Sterbenswörtchen sagt, weil er sie dafür sonst fürchterlich bestraft.” Mehr davon.

Das Buch lässt sich trotz der vielen Perspektiven sehr gut und leicht lesen und gerade durch diese Vielschichtigkeit der Perspektiven wird dieses Buch so unheimlich spannend, so dass man es nicht aus der Hand legen mag. Habe ich beim letzten Band noch bemängelt, dass die Nebencharaktere auf Kosten der Hauptpersonen zu viel Raum einnemen, kann ich das von diesem Buch nicht sagen. Neuhaus hält perfekt die Waage. Auch ist der Umfang des Buches hier im Gegensatz zum Vorgänger kürzer. So ist die gesamte Geschichte straffer und damit auch mit mehr Spannung erzählt.

Fazit: Nele Neuhaus hat auch hiermit wieder einen vielschichtigen, tiefgründigen und sehr spannenden Kriminalroman zu einem aktuellen und brisantem Thema geschrieben, der durch die vielfältigen Perspektiven und gut durchdachten Charaktere besticht. Die Klärung des Mordfalls ist sehr spannend dargestellt und die Seiten fliegen nur so dahin. Für mich eindeutig das Krimi-Highlight des Jahres.

20 von 30 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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