Zeit der Gespenster - Picoult, Jodi

Zeit der Gespenster

Roman

Jodi Picoult 

Übersetzung: Timmermann, Klaus, Wasel, Ulrike
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Zeit der Gespenster

Der schreckliche Tod einer jungen Frau, eine jahrzehnte alte Schuld und die zornigen Geister eines indianischen Grundstücks: Erfolgsautorin Jodi Picoult erzählt auf einzigartige Weise von Vertrauen, Treue und der alles überwindenden Kraft der Liebe.

Ross Wakeman war für alle nur ein riesengroßer Glückspilz. Wieviele Unfälle und Gefahren hatte er lebend überstanden! Ebenso sicher, wie er wusste, dass morgen die Sonne aufgehen würde, wusste er inzwischen auch, dass er nicht sterben konnte obwohl Ross nichts sehnlicher wünschte. Denn in einem tragischen Unfall hatte er seine geliebte Frau Aimee verloren. Nun wollte Ross nur noch eines, nämlich mit den Geistern der Toten Kontakt aufnehmen. Vielleicht schien er deshalb den Menschen in Comtosook der ideale Vertraute, wenn es darum ging, Geister aus ihren Häusern zu vertreiben. Auch Spencer Pike hofft auf Ross, denn er will auf einem indianischen Grundstück ein Bauprojekt realisieren. Doch er stört damit die Ruhe der Geister auch seiner eigenen schauerlichen Vergangenheit.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 463 S.
  • Seitenzahl: 463
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 140mm x 40mm
  • Gewicht: 612g
  • ISBN-13: 9783492054003
  • ISBN-10: 3492054005
  • Best.Nr.: 28025125
»Mystery-Lovestory mit Geistersuche, unsterblicher Liebe, atemloser Spannung. Eine fast übersinnliche Erfahrung für alle, die nachts lesen und den Tag darauf im Liegestuhl verträumen wollen.« Brigitte »Ein echter Picoult! Geschichtlich interessant, einfallsreich verwoben, spannend durch und durch.« Denglers Buchkritik »Mitreißend!« Woman »Ein spannungsgeladener Roman über die Kraft der Liebe. Gänsehaut inklusive.« buchjournal »Tragisch und magisch zugleich!« Miss

"Wer die US-Autorin Jodi Picoult noch nicht für sich entdeckt hat, der soll das dringend nachholen. Wie kaum eine andere versteht sie es, schwierige Themen anzupacken und daraus fesselnde Geschichten zu machen. ( ) Ein spannungsgeladener Roman über die Kraft der Liebe. Gänsehaut inklusive.", Buchjournal, 23.03.2010

»Absolut lesenswert.«, Märkische Oderzeitung, 23.12.2013»Ein echter Picoult! Geschichtlich interessant, einfallsreich verwoben, spannend durch und durch.«, Denglers Buchkritik, 03.05.2010»Mitreißend!«, Woman, 19.03.2010»Mystery-Lovestory mit Geistersuche, unsterblicher Liebe, atemloser Spannung. Eine fast übersinnliche Erfahrung für alle, die nachts lesen und den Tag darauf im Liegestuhl verträumen wollen.«, Brigitte, 31.05.2011»Traurig und magisch zugleich.«, Miss, 08.04.2010»Wer die US-Autorin Jodi Picoult noch nicht für sich entdeckt hat, der soll das dringend nachholen. Wie kaum eine andere versteht sie es, schwierige Themen anzupacken und daraus fesselnde Geschichten zu machen. (…) Ein spannungsgeladener Roman über die Kraft der Liebe. Gänsehaut inklusive.«, Buchjournal, 23.03.2010
Jodi Picoult, geb. 1967 auf Long Island, lebt nach ihrem Studium in Princeton und Harvard zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern in Hanover, New Hampshire. 1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. 2003 wurde sie für ihre Werke mit dem National England Book Award ausgezeichnet. Sie gehört zu den erfolgreichsten amerikanischen Erzählerinnen weltweit ihr Roman 'Beim Leben meiner Schwester' wurde in Hollywood verfilmt.

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Kundenbewertungen zu "Zeit der Gespenster" von "Jodi Picoult"

19 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 19 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 26.04.2012   sehr gut
Ross Wakemanns große Liebe starb bei einem Unfall. Ohne Aimee will er nicht mehr weiter leben, aber sämtliche Selbstmordversuche missglücken. Da versucht er Kontakt mit ihrem Geist aufzunehmen, in der Hoffnung sie nicht ganz verloren zu haben. Bei seiner Geistersuche stört er allerdings die Ruhe der Verstorbenen und stößt auf schreckliche Abgründe aus der amerikanischen Vergangenheit.

Ich habe bisher noch nicht so viele Picoult Bücher gelesen, aber allen war gemein, dass mir der Schreibstil gefiel, dass sich die Autorin an interessanten, teilweise in der Gesellschaft stark kontrovers diskutierten Themen versucht und das die Geschichten zum Teil etwas übertrieben bzw. konstruiert wirken. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen mag ich ihre Romane. Auch in „Zeit der Gespenster“ gibt es unrealistische Elemente, aber der Titel deutet bereits darauf hin und man muss sich einfach nur auf die Geschichte einlassen, um dann einen wunderschönen Roman zu erleben.

"Wenn man nämlich weiß, dass ein Teil von etwas existiert, liegt es doch wohl auf der Hand, dass der Rest davon auch irgendwo sein muss." (Seite 449)

Der Anfang des Romans kann den Leser durchaus verwirren, da zu Beginn sehr viele Charaktere auftreten und es scheinbar so gut wie unmöglich ist eine Verbindung zwischen den Einzelnen herzustellen. Daher sind die ersten Seiten etwas quälend und haben mir anfänglich den Lesespaß genommen, denn ich mag es nicht, wenn man während des Lebens das Gefühl hat, man sollte lieber eine Skizze über die Personen/Orte/Handlungen erstellen. Nach und nach schafft es die Autorin dann aber die verschiedenen Personen mit ihren Handlungssträngen gekonnt zu verweben. Des Weiteren verknüpft sie historische mit aktuellen Themen, geht auf das nahezu unbekannte Eugenik Projekt in Vermont ein, welches ein Sterilisationsgesetz beinhaltet, lässt die Abenaki-Indianer mit ihrer Tradition in die Geschichte einfließen und schafft es des Öfteren den Übergang zwischen Realität und Fiktion fließend darzustellen.

Der Roman ist mystisch, dramatisch, paranormal und in sofern spannend, als das man gerne die Wahrheit erfahren möchte, wobei Picoult am Ende noch eine Überraschung zu bieten hat. Die Liebe kommt in ihrem Roman auch nicht zu kurz und das Buch vermag es den Leser zu fesseln, wenn man sich auf die paranormalen Aspekte einlässt und sich durch die ersten Seiten quält.

Fazit: Das Zusammenspiel zwischen Indianern, Geistern, der Vergangenheit und der Gegenwart hat mir sehr gut gefallen. Nur der Einstieg in den Roman war mir zu mühsam.

Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (Juli 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492271901
ISBN-13: 978-3492271905

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 17.04.2012   sehr gut
Dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, wie (fast) alle Bücher von Jodi Picoult. Manchmal war es zwischendurch vielleicht etwas langweilig, aber die Langeweile hörte meistens schnell auf.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 16.04.2012   ausgezeichnet
Ross Wakeman versucht auf jede nur erdenkliche Art aus dem Leben zu scheiden, einfach weil er ein Leben ohne seine geliebte Frau nicht mehr erträgt. Aber er überlebt all seine verzweifelten Versuche fast ohne Kratzer (sieht man mal von den Verletzungen an beiden Handgelenken ab). Als er feststellt dass er Aimeé auf diese Art nicht näher kommt versucht er an das Übersinnliche zu glauben. Er schließt sich Curtis Warburton und Eve O‘ Donnell an, Geister Jägern, bei denen er neun Monate seine Sinne schärft und seine technischen Raffinessen entwickelt. Aber auch der Versuch auf diese Weise mit seiner geliebten Frau zu kommunizieren scheitert vorwiegend an der Unehrlichkeit seiner Ausbilder.

Frustriert und unsäglich müde schlüpft er bei seiner älteren Schwester und deren Mondscheinkind. Der Neffe von Ross leidet an einem sehr seltenen Gendefekt, der es ihm nicht ohne Verbrennungen zu riskieren, sich ungeschützt dem Sonnenlicht auszusetzen. Durch einen Zufall beschert ihm seine Schwester Shelby einen Job: Eine Baufirma will am Otter Creek ein altes Haus abreißen um ein Einkaufszentrum zu bauen, aber nicht nur das die, von staatlicher Seite nicht anerkannten Abenaki-Indianer was dagegen haben, schließlich soll dieser Ort ein Indianerfriedhof, und somit heiliger Boden sein, nein es geschehen seltsame Dinge in der Umgebung, es schneit Rosenblätter, der Boden rund um die Ausschachtungen gefriert und der Bautrupp munkelt von einem Fluch.

Ross wird also vom Bauleiter angeheuert der Sache auf den Grund zu gehen. Sein Wunsch mit einem Geist zu kommunizieren wird erfüllt doch ganz anders als Ross sich das jemals vorgestellt hätte.





Jodi Picoult greift in ihrem Roman „Zeit der Gespenster“ einige brisante Themen auf. Die Unterdrückung und Verleugnung amerikanischer Ureinwohner ,die aufgrund ihrer Stammesgröße eine Minderheit darstellen, und die somit rechtlos all ihren Landbesitz verloren, weiterhin nimmt sie sich die paranormalen Phänomene an, denn ursprünglich wollte sie „nur“ eine Geistergeschichte schreiben, bei ihren Recherchen fällt ihr aber Vermonts Eugenetik Projekt der 1920 er und 1930 er Jahre in die Hände und ganz aktuelle die heutige Präimplantationsdiagnostik.

Aus all diesen Themen schafft sie, gepaart mit einer packenden Story, ausgefeilten Charakteren und einem wundervoll flüssigen Sprachstil einen wirklich ergreifenden Roman über Liebe, Verlust, Einsamkeit, Verantwortung und menschliche Verfehlungen. Ihr gelingt zwar nicht immer die deutlichere Abgrenzung und Unterscheidungen der damaligen Eugentik-Ideologie zur heutigen PID, aber das sind nur kleine Schwächen.

Sie erzählt eine spannende, mitreißende und abgrundtief traurige Geschichte die ich sehr empfehlen kann.

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Bewertung von Mel.E aus L. am 08.02.2012   ausgezeichnet
GLAUBST DU AN GESPENSTER?
Bisher habe ich den Gedanken an Gespenster sehr, sehr weit von mir weggeschoben, aber seitdem ich vor einigen Tagen "Zeit der Gespenster" von Jodi Picoult gelesen habe, bin ich mir doch unsicher, was die Existenz von Geistern / Gespenstern betrifft, denn der Roman ist so geschrieben, daß es tatsächlich so hätte geschehen sein könnte. Ein Gespenst welches darum kämpft, daß ans Licht kommt, was vor vielen, vielen Jahren geschehen ist.

In dem Roman tauchen viele Personen auf, was am Anfang verwirrt und erst spät dahin führt, wohin es letztendlich führen soll. Die Aufklärung eines "Verbrechens" Zuletzt saß ich wie festgeklebt an dem Buch und war fast schon traurig, daß es zuende ist, denn im Nachhinein hat mich die Geschichte sehr fasziniert.

Die Autorin ist mir schon durch ihre Bücher "Beim Leben meiner Schwester" und "Das Herz ihrer Tochter" aufgefallen. Beides Bücher, die unheimlich traurig sind und noch lange nachwirken. Mich dazu bewegt haben mein Leben und meine Einstellung zu überdenken. Hier in "Zeit der Gespenster" ist das alles etwas anders und wenn man auf die beiden anderen Romane blickt, ein völlig anderes Buch. Auch sehr liebevoll geschrieben und auch mit viel Hintergrundwissen angefertigt um uns als Leser in den Bann zu ziehen. Ich bin schwer begeistert und würde das Buch glatt noch einmal lesen wollen.

Was mich stutzig macht ist das Cover, welches so garnicht zu dem Buch passen will oder seht ihr in dem verschleierten Gesicht ein Gespenst? Es geht zwar um die Leben - und Leidensgeschichte einer Frau an der ein Verbrechen begangen wurde vor sehr langer Zeit und durch die vielen Möglichkeiten, die der Kriminalistik heute zur Verfügung stehen, stellt sich heraus, daß es doch ganz anders war als es scheint.

Ich habe eine Krankheit kennengelernt, die sich XP nennt und die wirklich schrecklich ist. Immer wieder stelle ich fest, wie dankbar ich sein kann, daß meine Kinder gesund sind. Wir lernen Menschen kennen, die suizidgefährdet sind und wir lernen überhaupt sehr viel über das Leben. Das Leben im Allgemeinen mit seinen ganzen Höhen und Tiefen. Im Prinzip könnte das Buch auch von dir und mir handeln. Lebensgeschichten die miteinander verflochten und verbunden werden und zum Schluß ein Ganzes ergeben. Mir hat es sehr gefallen und gerade der Schreibstil der Autorin gefällt mir außerordentlich gut.

Gerne empfehle ich "Zeit der Gespenster" weiter und gehe mal davon aus, daß auch du spätestens nach Beenden des Buches in Erwägung ziehst, daß es Übersinnliches doch geben kann. Die Reise in längst vergangenen Zeiten und dem Heute hat mir sehr gefallen und die Zusammenführung aller Beteiligten ist wirklich gelungen. Schockiert vielleicht auch, aber hinterlässt ein gutes Gefühl, da es diesmal tatsächlich ein Happy End gibt!

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 15.06.2011   sehr gut
Ross lebt ganz schön gefährlich. Er ist dem Tod bereits dreimal entkommen. Er schafft es einfach nicht sich umzubringen. Warum er sterben will? Nun ja, er hat einst bei einem Autounfall seine große Liebe verloren. Auch noch Jahre nach ihrem Tod kann er sich emotional einfach nicht von ihr lösen. Aber alle guten Dinge sind drei. Nachdem er dem Tod das dritte Mal von der Schippe gesprungen ist, geht er auf Geisterjagd. Ross möchte irgendwie Kontakt mit seiner geliebten Frau aufnehmen. Dabei bittet ihn auch Spencer Pike um Hilfe, weil dieser ein bestimmtes Bauprojekt nicht realisieren kann. Auf dem indianischen Grundstück spukt es nämlich. Bei Ross' Nachforschungen stößt er auf große Abgründe aus der Vergangenheit...

Jodi Picoult ist bekannt für ihre dramatischen Romane. Und das findet man auch hier wieder. Man gerät mit dem sympathischen Protagonisten in ein Drama und kann die emotionalen Konflikte der verschiedenen Personen sehr gut nachempfinden. Allerdings muss man sich auf die Geschichte einlassen können, wie der Titel schon sagt, geht es um Geister. Ja, das ist unrealistisch. Aber wenn man das mal komplett außer acht lässt, hat man die Chance in eine wundervolle Geschichte einzutauchen.

Etwas störend empfand ich die sehr langen Kapitel. Ich bin eher ein Freund von kürzeren. Da ich aber so eingenommen von der Handlung war, hat sich das doch relativ schnell wieder gelegt.
Die Spannung war nicht sehr groß. Und trotzdem hatte ich den Drang schnell weiterlesen zu müssen, weil ich einfach wissen wollte, welche Wahrheiten noch ans Licht kommen und wie das Drama endet. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mich zurücklehnen und einfach in der Geschichte träumen konnte und doch immer wieder überrascht war.

Alles in allem war ich verzaubert von der Geschichte. Mir hat auch der wundervolle, für Jodi Picoult typische, Schreibstil gefallen. Ich war richtig gefangen von der Handlung. Auch wenn das Buch nicht so sehr spanndend war, möchte ich es doch gerne weiterempfehlen. Vor allem dann, wenn ihr Zeit für Gespenster habt...

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 26.04.2011   gut
Als ein Baumogul ein Grundstück in Comtosook mit einem Einkaufszentrum bebauen will, erschweren unerklärliche, mysteriöse Vorkommnisse die Arbeiten. Mitten im August ist der Boden tief gefroren, ein abgerissenes Haus baut sich selber wieder auf, es regnet Blüten und die Arbeiter spüren eine unerklärliche Präsenz. Die Gewissheit, dass sie auf einem ehemaligen Indianerfriedhof bauen, macht sich bald in den Köpfen breit. Ross Wakeman, ein Geiserjäger, bietet seine Hilfe an und wird bald in einen Strudel der Geheimnisse gerissen. Seine Vergangenheit scheint untrennbar mit dem Grundstück verbunden zu sein. Eine Reise ins Unerklärliche beginnt. Nicht abgeschlossene Gefühle wollen bewältigt werden, Unterdrücktes drängt an die Oberfläche.

Das Cover zeigt ein Mädchengesicht, welches halbverborgen hinter einer Art Schleier hervorguckt. Nachdenklich und ängstlich wirkt es durch die großen ausdrucksstarken Augen; dunkel und mystisch.

Jodi Picoult hat einen eindringlichen, sehr gefühlsstarken Schreibstil. Sie bringt die Protagonisten ihren Lesern nah und schildert sie authentisch und lebensnah. Die Personen und die Örtlichkeiten wechseln häufig, wodurch dem Buch Leben eingehaucht wird. Jeder der Protagonisten kämpft mit ganz unterschiedlichen Lebensumständen, an der sie zu zerbrechen drohen.

Mal wieder wagt sich die Autorin an ein umstrittenes Thema heran. Diesmal sind es Geister, bzw. übernatürliche Erscheinungen. Allerdings zwingt sie dem Leser nicht ihren Glauben auf, sonder lässt Spielraum zum eigenen Entscheiden, was Wirklichkeit und was Fiktion ist. Sie vermischt heikle Themen wie unheilbar krankes Kind, unsterbliche Liebe selbst über den Tod hinaus und eine Familiensaga sehr gekonnt und durchaus spannend.

Mein Fazit: Ein lesenswertes Buch! Auch wenn ich diesmal leider keinen Draht dazu gefunden habe. Die Geschichten rauschten an mir vorbei, aber berühren konnten sie mich nicht.

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Bewertung von Karo adores... [http://karoadores.blogspot.com] aus Berlin am 17.04.2011   ausgezeichnet
Im kleinen Städtchen Comtosook in Vermont gehen merkwürdige Sachen vor: Es regnet Blütenblätter, der Strom fällt aus, Sachen verschwinden... Die Abenaki, der ortsansässige Indianerstamm, können dies erklären: Das Grundstück, auf dem ein Einkaufszentrum gebaut werden soll, ist angeblich ein Indianerfriedhof. Und tatsächlich werden dort Geister gesichtet, Ross Wakeman ist einer der ersten, der sie sieht. Er wird in eine lang vergessene Geschichte hineingezogen, in der Mord, Liebe und eine Tragödie vorkommen, von der viele nichts mehr wissen: das Eugenik-Projekt des Staates Vermont.
Dies ist mein mittlerweile fünftes oder sechstes Buch von Frau Picoult, und ich bin mal wieder restlos begeistert. Sie schreibt ausnahmslos über sehr ausgefallene Themen, und findet auch jedes Mal einen besonderen Zugang zu dieser Thematik, ihre Bücher sind einfach etwas sehr Besonderes. Auch hier überzeugt sie wieder mit Spannung bis zur letzten Seite, mit überraschenden Wendungen und provokanten Problemen. Besonders gefallen hat mir, dass sie auch einmal von ihrem Erzählstrang der Gegenwart abwich und uns mit in die Vergangenheit nahm, so entfaltete sich langsam die Brücke zwischen heute und damals. Das Thema Geister und ob es sie wirklich gibt, verpackt sie so, dass jeder für sich selbst entscheiden kann, ob er daran glaubt oder nicht, das ist ein großes Plus, auch für Zweifler. Die Eugenik-Problematik wird interessant wiedergegeben und wunderbar in eine fiktive Geschichte eingebettet, ein Kapitel amerikanischer Geschichte, das wohl nur wenigen bekannt sein dürfte.
Ein wundervolles Buch mit tollen Charakteren und einem gewohnt flüssigen Schreibstil und zudem einem fesselnden Plot!

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Bewertung von UrbanMoose aus Gent am 28.03.2011   sehr gut
Picoult wagt sich in diesem Buch an ein lang vergessenes und dunkles Geheimnis der Vergangenheit, gepaart mit einer Geistergeschichte, die reichlich für Gänsehautgefühl sorgt.

Ross hat seine Verlobte Aimee bei einem Autounfall verloren. Er hat einige Suizidversuche hinter sich, aber etwas katapultiert ihn immer wieder zurück ins Leben. Mehr erfahren wir nicht. Weder über seine Beziehung mit Aimee, noch warum er ohne sie nicht leben will. Er wendet sich der Welt des Paranormalen zu und wird Geisterjäger, in der Hoffnung, eines Tages wieder auf Aimee zu treffen.

In Comtosook, Vermont, ereignen sich inzwischen unerklärliche Geschehnisse: als ein skrupelloser Grundstücksmakler dem alten und gebrechlichen Spencer Pike sein Grundstück abkauft, beginnt es Blütenblätter zu regnen und der Boden rund des Grundstücks gefriert mitten im Sommer. Ross, der zeitweise bei seiner Schwester Shelby und deren Sohn Ethan einzieht, wird beauftragt, dem Übernatürlichen auf den Grund zu gehen. Denn die dort seit langem ansässigen Abenaki fordern, das geplante Bauprojekt abzubrechen, da ihnen das Grundstück heilig ist und angeblich einer ihrer Vorfahren dort begraben läge.

Eine berührende und zugleich gespenstische Geschichte nimmt ihren Lauf. Wir erfahren mehr über Spencer Pike und das mittlerweile zerfallene Haus. Ross trifft bei seinen nächtlichen Streifzügen auf dem Grundstück auf Lia. Aber warum versucht Lia, mitten in der Nacht etwas aus dem gefrorenen Boden zu buddeln? Ethan schließt sich seinem Onkel bei der Geistersuche an, und zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft. Während der Recherchen kommt ein grausames Geheimnis ans Tageslicht: das Eugenik-Projekt, welches in den zwanziger Jahren in Vermont aufblühte und hinter dem u. a. Spencer Pike steckte. Auch Cecilia Pike, Spencers Frau, und ihr Mörder Gray Wolf kommen mit ins Spiel. Nur was haben sie alle mit den Phänomenen zu tun, die Ross erforschen will?

Obwohl ich anfangs dem Thema des Buches gegenüber skeptisch war, hat Picoult es mal wieder geschafft, meine Aufmerksamkeit zu fesseln. Garantierte Gänsehaut während Ross und Ethans nächtlichen Ausflügen, Trauer um Ross, der sich in Lia verliebt, die ihm immer wieder entgleitet, sowie das trauriges Schicksal einer jungen Frau machen dieses Buch so besonders.

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Bewertung von Pharo72 aus Zittau am 15.11.2010   ausgezeichnet
Ross Wakeman ist zutiefst unglücklich, obwohl er bereits mehrmals dem Tod von der Schippe gesprungen ist. Durch einen Autounfall verlor er seine geliebte Frau Aimee und damit den Sinn seines Lebens. Er sucht verzweifelt einen Weg zu ihr und da es mit dem eigenen Tod nicht klappt, verdingt er sich als Geisterjäger auf einem indianischen Grundstück, auf welchem es spuken soll. Dort jedoch begegnet er einem ganz anderen Geist und wird in eine Geschichte voller grausamer Wahrheiten und Mystik hineingezogen.

Dies war mein erstes Buch von Jodi Picoult und wird mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein. Nachdem es anfänglich etwas schwierig war, sich bei der Vielzahl der vorgestellten Charaktere zurechtzufinden, geriet ich spätestens mit der Rückblende in die Vergangenheit in einen Sog, der es mir fast unmöglich machte, das Buch wegzulegen.

Meisterhaft verquickt die Autorin die erschütternde, reale Geschichte der Eugenik-Bewegung in Vermont der 20er- und 30er-Jahre, die eine Vorlage für die Projekte der Rassenhygiene der Nazis bilden sollte, mit einem fiktiven Familiendrama großen Ausmaßes. Der Roman ist Krimi, Liebesroman und Historical in einem. Man fühlt und leidet mit den einzelnen Protagonisten, als wäre man selbst Mitwirkender. Der paranormale Touch durch die Geistergeschichten wirkt dabei nicht fehl am Platz, sondern fügt sich perfekt ins Ganze ein.

Geheimnisvolle Entwicklungen, überraschende Wendungen und die geniale Auflösung eines Rätsels nach dem anderen machen das Buch zu einem echten Pageturner. Auch wenn das Ende etwas gewollt positiv wirkt, so gönnt man den gebeutelten Charakteren doch genau dieses. Von mir eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Leser, die Anspruch und Unterhaltung gleichermaßen suchen.

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Bewertung von Hedwig aus Norderstedt am 25.07.2010   ausgezeichnet
Der neueste Roman der Erfolgsautorin Jodi Picoult, Originaltitel "Second glance", von dem sie selbst sagt, dass es bislang ihr bestes Werk ist, enthält einige ziemlich schwierige Themen für mich.
Ross Wakemann verlor auf tragische Weise seine über alles geliebte Verlobte Aimee bei einem Autounfall und leidet seitdem einerseits unter Todessehnsucht, um mit Aimee wieder vereint zu sein und andererseits unter schweren Selbstvorwürfen, weil er nach Aimee auch noch eine andere Frau aus dem brennenden Auto des Unfallgegners rettete, anstatt sich ausschließlich um Aimee zu kümmern. Die Frage, ob er Aimee hätte retten können, wenn er nicht für andere den Helden gespielt hätte, bestimmt sein weiteres Leben und so sucht er Antworten (und wenn möglich Kontakt zu Aimee) bei Leuten, die Geistererscheinungen und -begegnungen hatten.
Da kommt ihm der Auftrag, herauszufinden, ob es auf einem geplanten Baugrundstück seines Heimatstaates Vermont spukt, gerade recht. Einige Leute behaupten, der geplante Supermarkt solle auf einem ehemaligen Indianerfriedhof der ortsansässigen Abenaki errichtet werden, andere sind der Ansicht, das dort auch abzureißende Haus der angesehenen Familie Pike beherberge das Geheimnis um einen mysteriösen und auch nach 70 Jahren noch nicht geklärten Doppelmord an Cecilia Pike und deren neugeborener Tochter.
In mehreren unterschiedlichen Erzählsträngen, die von der Autorin virtuos verflochten werden bis zu einem schlußendlich stimmigen Gesamtbild, erfahren wir nach und nach, was vor 70 Jahren wirklich geschah, welche Verbindungen es zu Ross Schwester Shelby gibt, die einen Sohn großzieht, der an einer unheilbaren Lichtallergie sterben wird. Wir lernen die Ärztin Meredith kennen, die verzweifelten Eltern durch die Invitro-Befruchtung zu gesundem Nachwuchs verhilft und deren Tochter von Geisterbegegnungen geplagt wird. Der schon 102 Jahre alte Indianer Gray Wolf, der fast ebenso alte Spencer Pike, Meredith Großmutter Ruby und nicht zuletzt der Geist Lia helfen - oft ungewollt - Ross und Eli, den ortsansässigen Polizisten, bei der Aufklärung und Entwirrung der Geschehnisse, die vor 70 Jahren die Ursache für unfaßbar viel Schmerz und Leid darstellten. Es fällt mir nicht gerade leicht, daran zu glauben, dass ein verstorbener Mensch als Geist wieder mit lebenden Menschen in unserer realen Welt Kontakt aufnehmen kann.
Zum anderen wußte ich bis dato nicht, dass es in 33 Staaten Amerikas und angeblich auch vielen anderen Teilen der Welt ein Projekt gab, das die Bezeichnung Eugenik trägt, welches durch Hitler im 2. Weltkrieg mit den allseits bekannten unglaublich perfiden und menschenverachtenden Folgen auf die Spitze getrieben wurde. Von angesehenen, gebildeten Wissenschaftlern, Ärzten, Politikern und vielen anderen einflußreichen Persönlichkeiten gab es in der Zeit zwischen 1920 bis 1930 tatsächlich Bestrebungen, die Bevölkerung der Staaten von sogenanntem degenerierten Erbgut zu schützen und zu befreien. Der Hang zum Alkoholismus, jede Art von Andersartigkeit, Lernschwächen, Krankheiten galten als vererbbar und als Gendefekte, vor denen man die "normale" Bevölkerung schützen wollte.
Es wurden mit viel monetärem Aufwand Familienstammbäume zur Untermauerung dieser Thesen erstellt und die lebenden Abkömmlinge von nachweislich degenerierten Familien zwangssterilisiert. Dass man Gott spielte, war vielen nicht bewußt und wenn doch, meinte man sicherlich, dass der Zweck die Mittel heiligte.Und damit sind wir beim dritten Themenkreis angekommen, den Jodi Picoult in dem Roman anspricht: vorab im Reagenzglas entscheiden zu können, welcher von einer Vielzahl von DNA-Trägern geboren werden darf und welcher nicht, Babys, mit der Anlage zu schweren Krankheiten gar nicht erst im Mutterleib heranwachsen zu lassen.
Darin liegt Jodi Picoults großartiges Talent. Sie schreibt dem Leser nicht vor, welche Ethik er haben soll, woran er glauben soll, sondern zeigt differenziert, präzise und doch ausführlich alle möglichen Facetten.
Lesenswert.

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