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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Julz
Wohnort: Hildesheim
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Danksagungen: 12 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 45 Bewertungen
Bewertung vom 09.08.2012
Das Beste von allem
Jaffe, Rona

Das Beste von allem


sehr gut

Caroline, eine junge Frau mit Träumen, kommt nach New York, nachdem sie von ihrem Verlobten für eine andere verlassen worden ist. In ihrer Vorstellung plante sie schon die Hochzeit, spielte die Ehefrau und Mutter, aber nun steht sie vor ganz neuen Herausforderungen: Zum einen tritt sie eine Stelle als Sekretärin beim Verlag in einem Großraumbüro an und fühlt sich zuerst etwas verloren. Glücklicherweise findet sie schnell Anschluss, sodass ihr erster Arbeitstag vielversprechend beginnt.

Das Thema des Romans ,Das Beste von allem' ist nicht neu: Junge Frauen kommen nach New York, um sich ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten und ihr Glück in den Vordergrund zu stellen: Caroline und ihre Freundinnen streben nach einer steilen Karriere und der großen Liebe. Obwohl sie unterschiedliche Vorstellungen und Ziele haben, verstehen sie sich und halten zusammen, trösten sich, wenn etwas nicht klappt und freuen sich füreinander, wenn eine von ihnen ein höheres Level erreicht.

Rona Jaffe wurde mit diesem Roman berühmt, als er in den 50er Jahren erschienen ist. Er wurde sogar verfilmt und von etlichen Zuschauern gesehen. Der Roman ist eine neu übersetzte Ausgabe, die sich sehr gut lesen lässt. Der Leser findet sich schnell zurecht und lernt die Protagonisten nacheinander kennen, außerdem findet er sich bald im Roman wieder. Sprachlich lässt sich der Roman schnell lesen, die Sätze sind gleich aufgebaut. Es gibt keine Verschachtelungen, die das Lesen erschweren.

Alles in allem: Ein schöner Roman, den man neben anderen Romanen lesen kann und der leider schnell zum Ende führt!

Bewertung vom 09.08.2012
Als der Regen kam
Augstburger, Urs

Als der Regen kam


gut

,Als der Regen kam' ist der Roman von Urs Augstburger, der als großes zentrales Thema die Erkrankung Alzheimer behandelt. Daneben gibt es mehrere Erzählstränge und Figuren, die nach un dnach eingeführt werden. Der Leser wird in das Geschehen geworfen, beginnt aber schnell zu verstehen, in welcher Erzählebene und -zeit er sich befindet, da dies vom Autor deutlich gekennzeichnet wird.

Sprachlich hat mir der Roman gut gefallen, weil die Sprache nicht zu kompliziert, aber auch nicht zu simpel ist. Die Sätze sind kunstvoll ineinander verwoben und enthalten bunte Adjektive, die eine schöne und manchmal auch düstere Atmosphäre schaffen (je nachdem, welche Stimmung der Autor erzeugen will).

Ein Buch zum Nachdenken und Weitererzählen!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 09.08.2012
Nachricht von dir
Musso, Guillaume

Nachricht von dir


ausgezeichnet

Nachricht von dir', so heißt der neue Roman von Guillaume Musso. Er handelt von zwei Menschen, die auf dem JFK-Flughafen in New York aufeinander treffen und zufällig ihre Handys vertauschen. Da es sich um das gleiche Modell und auch noch in der gleichen Farbe handelte, haben sie es nicht sofort gemerkt, erst, als sie wieder an ihre Ziele gelangt sind, Madeline in Paris und Jonathan San Francisco. Mir war es nach der Leseprobe ein Rätsel gewesen, was diese beiden Figuren wohl gemeinsam haben, aber so, wie der Autor ihre Schicksale verbunden hat, war es einfach unglaublich und genial. Leider kann ich nichts verraten, da jede kleine Enthüllung, demjenigen, der den Roman noch nicht gelesen hat, zu viel vorweg nehmen würde! :-/

Sowas scheint mir nur in einer Geschichte möglich zu sein und doch war der Roman spannend und vor allem fesselnd. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, da immer neuere und spannendere Teile zum Puzzle hinzukamen.

Sprachlich war der Roman eher einfacher, aber dafür schneller zu lesen. Ich habe auch nicht unbedingt, einen tiefen Sinn in der Geschichte gesehen, aber wahrscheinlich habe ich zu schnell gelesen, um über einige Passagen genauer nachdenken zu können. Ich bin dennoch froh, die Geschichte gelesen zu haben und sie zu kennen, da sie mich in die Welten der beiden Protagonisten geführt hat! Eine tolle Leistung des Autors, die dem Leser die Möglichkeit bietet, sich in die Geschichte einzufinden!

Bewertung vom 09.08.2012
Das Liebesspiel
Tripp, Dawn Clifton

Das Liebesspiel


gut

Das Liebesspiel von Dawn Tripp spielt in verschiedenen Zeitebenen und in zahlreichen Erzählsträngen. Kann der Leser diesem Wirrwarr noch folgen? Ja, aber es ist keine Lektüre, die man mal Zwischendurch lesen könnte, da die Konzentration des Lesers gefragt ist und gefordert wird.

Allgemein würde ich sagen, dass es ein lesenswerter Roman ist, trifft jedoch nicht den Geschmack aller Leser. Der Titel lässt vermuten, dass es sich um einen reinen Liebesroman handelt, was es jedoch nicht tut. Geht der Leser mit einer falschen Haltung an den Roman heran, wird der enttäuscht sein, denn von Liebe bleibt da leider nicht viel übrig: Der Haupterzählstrang wird beherrscht von Misstrauen, Hass und dem Wunsch um Vergeltung. Die Wahrheit soll ans Licht: Wer hat Luce umgebracht und warum. War es wegen der verbotenen Liebe zu Ada? Der Leser wird beinahe bis zum Schluss in einer Spannungshaltung gehalten, was wiederum gut ist! Unterhaltung ist schon vorhanden, nur gibt es zwischendurch Passagen des Scrabble-Spiels die nicht immer von Vorteil für die Handlung sind!

Letztendlich lässt sich sagen, dass die Spache den Roman hochkarätig bewerten lässt. Der Inhalt lässt viele Wünsche offen, doch lesen lässt sich der Roman aufgrund der schönen Sprache sehr gut!

Bewertung vom 16.03.2011
Léon und Louise
Capus, Alex

Léon und Louise


ausgezeichnet

,Léon und Louise' ist der Liebesroman von dem Autor Alex Capus, der sich große Mühe gibt, den Roman authentisch zu gestalten, was ihm gelingt. Die beiden Protagonisten, die bereits im Titel genannt werden, kommen sich langsam näher, indem sie sich zunächst ab und zu, dann täglich treffen, um sich zu unterhalten. Mal erzählt der eine, mal der andere, sie wechseln sich mit dem Zuhören ab und werden endlich zu einem Liebespaar. Als sie durch den Ersten Weltkrieg getrennt wurden, finden sie nicht wieder sofort zueinander, halten einander für tot und versuchen, ihre Leben weiterzuführen, neuaufzubauen. Als sie zufällig wieder aufeinander treffen, müssen sie sich damit abfinden, dass Léon nun eine Familie hat...

Nach dem Zweiten Weltkrieg treffen sie einander wieder... diesmal scheint ihre Liebe neu aufblühen zu können.

Alles in allem ist zu sagen, dass der Roman eine wunderschöne Anordnung von Handlungen und Ereignissen ist. Capus schreibt in einer Sprache, die verständlich und gleichzeitig irgendwie poetisch ist, obwohl die Sätze simpel gestaltet sind. Er hat sich eine tolle, echt wirkende Geschichte ausgedacht und aufgeschrieben, die den Leser im tiefsten Herzen berührt und mitfühlen lässt. Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können, bis ich wusste, wie es ausgeht - sowas kann nur ein richtig guter Roman bewirken!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.03.2011
Die Freundin meines Sohnes
Grodstein, Lauren

Die Freundin meines Sohnes


gut

Der Roman ,Die Freundin meines Sohnes' von Lauren Grodstein erzählt die Geschichte des Protagonisten Pete, der einen finanziellen und familiären Abstieg erleben musste. Er muss zusehen, wie seine Frau ihn verlässt, er keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn finden kann und wie er aus dem Haus in das Zimmer über der Garage getrieben wird. Und das nur wegen der Freundin seines Sohnes, was der Titel bereits ankündigt. Die Rolle Lauras ist im Roman wichtig, während die Figur des Sohnes Alec eher nebensächlich erscheint. Pete möchte die Liebe zwischen ihr und seinem Sohn nicht akzeptieren, weil sie älter ist als er und viele Skandale macht, womit ihre Familie ebenfalls schwer zu kämpfen hat.

So entwickelt sich zuerst eine Liebesgeschichte, die in Hass umgewandelt wird und schließlich auf eine merkwürdige Art akzeptiert wird. All das erzählt Pete dem Leser persönlich: Er ist der Protagonist und der Ich-Erzähler der Geschichte, sodass er ganz allein bestimmen kann, was er dem Leser verraten oder zunächst zurückhalten möchte.

Sprachlich schien mir der Roman zuerst nach einem typisch amerikanischen Stil geschrieben worden sein. Jedoch muss ich sagen, dass sie meine Meinung im Laufe des Romans geändert hat. Die Sätze sind für einen amerikanischen Stil zu ausgeschmückt, oft zu lang, aber dennoch lebendig. Das Leser ist mir nicht schwer gefallen. Es ging sogar richtig schnell, da durch Petes Zeitsprünge und wörtlichen Reden, viel Abwechslung in den Roman hereinkommt. Dennoch gibt es für den Roman von mir nur drei Sterne, weil ich mir die ganze Geschichte anders vorgestellt habe!