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Bewertungen

Insgesamt 51 Bewertungen
Bewertung vom 11.09.2012
Opfertod / Kriminalpsychologin Lena Peters Bd.1
Winter, Hanna

Opfertod / Kriminalpsychologin Lena Peters Bd.1


ausgezeichnet

Ein neuer Star am Himmel der Ermittler ist aufgegangen. Eine Absolut sympatische und selbstbewusste Lena Peters wird uns hier vorgestellt, mit der wir wohl noch einige schwere Wege zu gehen haben. Die Autorin hat es geschafft, hier eine Figur zu erschaffen, die mir als Leser sofort klar vor Augen steht und mich mit ihr mitbangen lässt. Auch die anderen Protagonisten bleiben mir stehts vor Augen. Leider manchmal noch ein wenig flach aber trotzallem ausbaufähig. Ich hoffe, dass ein größeres Bild in den nächsten Büchern gezeichnet wird.

Durch den gewohnten, flüssigen Schreibstil Winters, gelangt der Leser hier sehr schnell in eine Geschichte um einen Mörder der kalt und brutal mordet. Ist auch das Motiv erst ein wenig spät klar und der Antrieb ein wenig unschlüssig, so muss ich doch sagen, dass die einzelnen Passagen über oder mit unserem Mörder ziemlich erschreckend geschrieben sind. Immer wieder überläuft mich eine Gänsehaut. Hätte man die Taten oder Opferfindungen ein wenig mehr ausgearbeitet, wäre es noch ein wenig erschreckender geworden. An sich haben wir aber hier einen durchaus durchdachten und lesenswerte Thriller vorliegen.

Ich bin schon jetzt gespannt, welcher neue Mörder sich angekündigt hat und welche Rolle wohl Lukas spielt bleibt bisher nur zu erahnen. Aber eins ist klar: Lena steht im Mittelpunkt und wird gewohnt taff und bereit die Ermittlungen aufnehmen.

Bewertung vom 29.07.2012
Der Knochenbrecher / Detective Robert Hunter Bd.3
Carter, Chris

Der Knochenbrecher / Detective Robert Hunter Bd.3


ausgezeichnet

Genial, eiskalt, fesselnd, nervenaufreibend, mörderisch und erschreckend.

Hunter und Garcia sind wieder da und mit ihnen eine neue brutale Mordserie, die die Stadt der Engel in Atem hält. Die Geschichte, rund um den Knochenbrecher ist wie aus den ersten beiden Thrillern um das Ermittlerduo gewohnt, ist spannend bis zur letzten Seite. Auch hier wird wieder mit dem Tempo nicht gespart und ich als Leser komme mit dem Seiten umblättern kaum hinterher. Durch immer wieder auftretende Cliffhänger lässt mich der Autor immer wieder weiterlesen, auch wenn es schon spät ist und ich eigentlich die Augen nicht mehr aufhalten kann. Ein Pageturner der aller besten Klasse.

Chris Carter schafft es auch hier wieder durch einen klaren und eiskalten Schreibstil, Szenarien zu erschaffen, die ich mir als Leser nicht zu erträumen mag. Immer wieder läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Kopfschüttelnd und verständnislos lese ich die Morde und kann es nicht fassen.

Die Charaktere sind uns ja schon bestens bekannt und ich freue mich auf ein Wiederlesen. Selbst die neuen Opfer und Verdächtigen, Polizisten und Nebendarsteller stehen mir vor Augen und lassen diesen Thriller leben. Ich bin absolut begeistert und freue mich schon jetzt auf den neune Fall.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 14.07.2012
Sterbenswort
Langer, Siegfried

Sterbenswort


ausgezeichnet

Ein Pageturner! Achtung Suchtgefahr! Das sollte wohl auf dem Cover stehen. Der Leser sollte Zeit mitbringen, denn dieses Buch legt man erst aus der Hand wenn es gelesen ist.

Ich bin absolut begeistert. Ich habe selten in so einem flüssigen und einfachen Stil einen so guten Thriller gelesen. Und dabei ist er noch nicht mal hochtrabend und blutig. Eher vorhersehbar und einfach. Die Geschichte an sich ist leider nichts neues. Aber der Autor hat es geschafft, mich an diese Geschichte zu heften. Innerhalb von zwei Tagen habe ich dieses Buch gelesen. Es hat mich nicht mehr losgelassen.

Die Protagonisten sind sehr lebensnah geschildert. Auch ohne große Erklärung hat man ein gewisses Bild von ihnen und leidet mit und hetzt der Auflösung entgegen. Immer auf dem Sprung, entwickelt man schon fast selbst einen Zwang, mehrere Male zu schauen, ob man die Tür auch wirklich richtig abgeschlossen hat. Ein Horror die Vorstellung: jemand ist in meiner Wohnung.

Trotz des Endes, welches man eigentlich schon ab gut 100 Seiten erahnt, beide Daumen nach oben und ein echte MUSS!

Bewertung vom 12.05.2012
Die besten zehn Sekunden meines Lebens
Schmelzer, Roger

Die besten zehn Sekunden meines Lebens


gut

Ein Roman über die allgegenwärtige Frage: Wie würde mein Leben aussehen, wenn ich zu einem bestimmten Zeitpunkt anders gehandelt hätte??

Diese Frage wird hier auf 367 Seiten auf nette Art erklärt. Der Aufkleber auf dem Cover (Vom Autor der TV-Erfolge "Switch" und "Anke") lassen auf eine lustige und pfiffige Lektüre schließen - leider ist es eher Mittelmaß. Schade! Mehr Selbstironi und Pepp hätten diesem Buch durchaus weitergeholfen. Man ließt es eigentlich nur so runter.

Der Hauptprotagorist, Chris, ist mir von anfang an Sympatisch. In vielen Situationen (Schulalter) kann ich mich selbst sehen. Ich weiß, wie er sich gefühlt haben muss, denn ich war auch der "Dicke" in unserer Klasse. Aber ich glaube, es kann sich Jeder in ihm wiederfinden. Denn Jeder wird sich diese Fragen immer wieder stellen: Wie könnte mein Leben aussehen, wenn......? Wer würden nicht gerne noch mal mit dem Wissen von heute ganz neu anfangen wollen? Aber wird dann das Leben wirklich perfekt? Oder widert uns diese "perfekte" Welt dann an? Ich finde dieser Aspekt ist hier sehr gut erarbeitet und dargestellt.

Der Schreibstil ist recht flüssig und einfach gehalten, sodass man relativ schnell in den Erzählfluss einsteigen kann und sich von dem seichten Sog mitziehen lässt. Die Geschichte plätschert an einigen Stellen nur so dahin. Leider nicht eines meiner Lieblingsbücher.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 18.03.2012
Flieh
Freveletti, Jamie

Flieh


schlecht

Bevor man dieses Buch kauft, hat man durch den Titel eine absolute Warnmeldung. "Jetzt kannst du noch." Ich habe es als Mängelexemplar gekauft - 3,99 € - und das war noch zu viel.

Die Story an sich ist nicht schlecht. Auch der Schreibstil ist ok und lässt mich dieses Desaster schnell hinter mich bringen. Ich habe mich echt teilweise gelangweilt. Es gibt zwar die ein oder andere, spannende Szene, die aber dieses Buch in keiner Weise nach vorne bringt. Ich weiß schon nicht mal mehr, wer überhaupt schuld ist, mit drin hängt und ob der Täter gefasst oder getötet wird.

Ein Buch welches wirklich keinen Eindruck hinterlässt. Man liest es und vergisst es auf der Stelle. Und ich habe mich doch bis zum Schluss durchgekämpft. Wobei mir normaler Weise meine Zeit zu kostbar ist um schlechte Bücher zu lesen - ich habe immer gedacht, da muss doch noch was kommen....es kam aber nichts mehr. SCHADE

Bewertung vom 09.03.2012
Der Boss
Netenjakob, Moritz

Der Boss


ausgezeichnet

Irre komisch, atemberaubend witzig, Lachtränengarantie ich glaube damit habe ich schon die Rezi fertig.

Moritz Netenjakob schafft es hier ein Treffen der Kulturen zu erschaffen, welches lustiger nicht sein könnte. In keinster Weise ist dieses Buch auch nur in einer Szene überzogen oder gar unglaubwürdig. Ich habe beruflich mit türkischen Mitmenschen (Clans) zu tun und muss sagen, wir haben es wirklich mit Übertreibungen und absoluter Familien"idylle" zu tun.

Diese sehr Familienverbundenen Menschen mit uns Deutschen zu vereinen und daraus ein Beziehungsdrama entstehen zu lassen, lässt wirklich kein Auge trocken. Man nehme Szenen wie Weihnachten, moderne Theaterinszenierungen und dann Hochzeit und die Brüller sind da.Man sollte sich wirklich überlegen, wo man dieses Buch liest. Ist es in der Öffentlichkeit sollte man sich nicht wundern, wenn man seltsam angeschaut wird - denn Lacher (und ich rede von lauten Lachern) sind garantiert.

Die Protagonisten sind ja nun hier schon im 2ten "Abenteuer" aber man muss nicht zwingend das erste Buch gelesen haben (auch wenn man es hier nach einfach nur lesen will) um die Geschichte zu ferstehen. Der Autor schafft es in einer einfachen Sprache ein Szenario zu erschaffen und die Protagonisten einfach leben zu lassen. Ich bin wirklich einfach nur begeistert.

25 von 51 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.01.2012
Fünf / Beatrice Kaspary Bd.1
Poznanski, Ursula

Fünf / Beatrice Kaspary Bd.1


sehr gut

Ein flüssiger Schreibstil zieht uns in einen sehr gut durchdachten und fesselnden Thriller um eine makabere Schnitzeljagd.

Die Protagonisten sind von Anfang an sehr lebendsnah und sympatisch dagestellt. Schnell bekomme ich als Leser einen Bezug zu ihnen und fiebere mit ihnen mit. Genau wie die Ermittler stoche ich bis zum Schluss im Dunkeln. Wer ist der Mörder? Immer wieder kommt mir ein neuer Gedanke, warum es diese oder jene Person sein könnte. Alles muss ich wieder verwerfen, denn wie die Ermittler weiß man alles und sieht es doch nicht.

Die Geschichte an sich ist sehr spannend und gut durchdacht. Was man aber wiederum an Krititk darstellen kann, ist die Tatsache, dass der Leser von den gestellten Rätsel selbst nichts hat. Leider kann man sich nicht selbst an die Findung der Lösung setzen und Zusammenhänge entschlüsseln. Ich muss mich ganz auf die Ermittlung verlassen. Spannend ist es aber alle mal.

Der Schreibtsil ist einfach und lässt mich immer wieder schnell in die Geschichte eintauchen, wenn ich das Buch zur Seite gelegt habe. An manchen Stellen möchte man es jedoch garnicht mehr weglegen sonderne einfach nur weiterlesen und nur wissen wie es nun weiter geht.

Ich hoffe auf mehr Lesestoff rund um Beatrice und Florin.

Bewertung vom 20.11.2011
Mädchenfänger / Bobby Dees Bd.1
Hoffman, Jilliane

Mädchenfänger / Bobby Dees Bd.1


sehr gut

Ein flüssiger und angenehmer Schreibstil führt uns in eine Geschichte, die in der heutigen Internet-Zeit leider immer mehr zur Realität wird.

Die Charaktere sind sehr lebendig dargestellt. Lainey wird uns am Anfang des Buches sehr gut vorgestellt, sodass ich als Leser mit ihr die Aufregung und Unsicherheit fühle und später dann mit ihr leide und um sie bange. Auch die Beschreibung des Ermittlers lässt keine Fragen offen und ich hetze mit ihm gemeinsam durch die Stadt und suche verzweifelt nach Lainey und Kathy.

Wenn auch das Buch grandios und spannend beginnt, hat es leider im Mittelteil einige Schwächen. Teile sind langatmig und schleppend. Auch die Erklärungen der Abkürzungen nerven eher als das sie helfen. Doch alles was langweilig und uninteressant erscheint, wird später wieder spannend und einfach nur atemraubend. Die Aufklärung der Entführungen sind packend und schillernd dargestellt.

Wir haben es hier durchaus mit einem guten Buch zu tun, welches mich das Internet mit neuen Augen sehen lässt.

8 von 12 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.11.2011
Blutige Stille / Kate Burkholder Bd.2
Castillo, Linda

Blutige Stille / Kate Burkholder Bd.2


weniger gut

Die Blutige Stille ist zur gähnenden Langeweile verkommen. Also ich muss ja nun wirklich sagen, das Genre ist ja nun mal leider völlig daneben gewählt worden. Ich hatte keinen Thrill und musste mich wirklich durch das Buch quälen. Es fing ja recht vielversprechend an aber was danach folgte war eine aneinanderreihung von Sätzen, die in meinem Kopf keinen Sinn ergeben haben. Spannung gleich null. Schade, aus dem Thema hätte man wirklich mehr machen können.

Die Charaktere sind mir alle zu zwei- bzw. eindimensional. So langweilige Protagonisten habe ich echt schon lange nicht mehr gelesen. Somit konnte ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Selbst das mitfiebern war nicht vorhanden. Die wohl spannendste Szene woll wohl die im Farmhaus sein, aber so schnell und farblos wie sie dargestellt wird ist es einfach nur schwach.

Die Auflösung war sehr unbefriedigend. Wir haben zwar die Täter präsentiert bekommen, aber der emozionale Hintergrund wurde fast nicht erklärt. Schleppend und öde wird uns eine Ermittlung dargelegt, die mehr von Alkohol und Traurigkeit zeugt, als von Mord. Auch das Wort "amisch" kann ich jetzt nicht mehr hören. Wir wissen um was geht, müssen aber nicht ständig diess Wort lesen.

Leider eine nicht ganz so spannende Urlaubslektüre.

3 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.10.2011
Die Insel der besonderen Kinder / Besondere-Kinder-Trilogie Bd.1
Riggs, Ransom

Die Insel der besonderen Kinder / Besondere-Kinder-Trilogie Bd.1


ausgezeichnet

Faszinierend, wie es Ransom Riggs schafft, mich als Leser, in einem ständigen Fluss hält. Sobald ich das Buch weggelegt hatt, musste ich es auch schon wieder in die Hand nehmen und weiterlesen. So waren nicht nur die Kinder gefangen, sonder auch ich als Leser.

Der Schreibstil erinnert sehr stark an ein Märchen. Auch wenn wir es hier Anfangs mit einem gewissen Grusel-Märchen zu tun haben. Am Anfang, wenn ich als Leser noch nicht so viel weiß, schaue ich mich immer wieder verstohlen um und fühle einen angenehmen Schauer über meinen Rücken laufen. Ich als Leser, schwanke wie ein kleiner Junge, zwischen Glauben und Unglauben. Fühle mich beobachtet und missverstanden. Der fesselnde Stil von Riggs zieht mich unaufhörlich in seine Bann und somit immer tiefer in eine fantastische Geschichte.

Die Charaktere sind alle sehr glaubhaft geschildert, sodass ich zu ihnen gleich eine Beziehung aufbauen konnte. Immer wieder konnte ich mir die besonderen Kinder vor Augen führen. Auch die Gefühlswelt der einzelnen Protagonisten stand mir als Leser sehr weit offen, so dass ich wirklich mitfühlen konnte. Dieses Buch ist wirklich von der ersten Seite an, eine gelungene und faszinierende Geschichte, die ja zum Glück noch kein Ende gefunden hat. Ich bin absolut gespannt, wie es mit Jacob und den besonderen Kindern weitergeht.