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Bewertung von tassieteufel am 06.01.2012 |
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| Im namentlich nicht erwähnten bayrischen Kurort geschieht beim Neujahrspringen ein tragischer Unfall, ein Skispringer verunglückt beim Sprung schwer, oder wurde der Sportler etwa beschossen? Kommissar Jennerwein und sein altbewährtes Team beginnen zu ermitteln und kommen zunächst nicht sonderlich gut voran, bis in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angekündigt werden. Wie schon der Vorgänger ist das Buch in einem locker humorigen Stil geschrieben, meine liebste Wortkreation war ja "barock-fleischiger Bajuware" und auch so mußte ich recht häufig schmunzeln. Die agierenden Personen kann man unter schräg bis skuril einordnen, das bereitet doch viel Freude. Der Plot hat mich allerdings weniger überzeugt, denn der wird nach dem ersten Drittel zunehmend verworren und unübersichtlich, denn obwohl von Anfang an klar ist, wer hinter dem Anschlag auf den Skispringer steckt und warum der verübt wurde, bleibt völlig unklar, was es mit den anderen Anschlägen auf sich hat, als Leser behält man da da genauso wenig den Überblick wie Kommissar Jennerwein u. so fällt das Ende auch entsprechend dürftig aus, der Fall wird eigentlich nur teilweise und per Zufall vom Kommissar gelöst. Fazit: der amüsante Schreibstil und die schrägen Figuren bieten einen hohen Unterhaltungswert, schmunzeln kann man hier recht häufig, im Gegensatz zum Vorgänger war mir der Plot zu verworren, aber das ist sicher Geschmackssache. |
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| Bewertung von Themistokeles am 02.09.2011 | |
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Inhalt: In einem kleinen aplenländischen Kurort geschieht beim Neujahrsspringen ein tragischer Vorfall: der dänische Skispringer Age Sörensen verreißt einen seiner Skier während er in der Luft ist und stürzt hart zu Boden. Kurz nach dem Sturz ist die VIP-Lounge in heller Aufruhr und einer der Leibwächter entdeckt eine suspekte Person in der Nähe seines VIPs und schießt. Doch plötzlich ist die Person verschwunden. Der Sturzt des Dänen wird im Ort schnell von einem Unfall zu einem Mordversuch, denn der Förster des Ortes ist davon überzeugt, auf den Ski des Opfer wurde geschossen. Kommissar Jennerwein kommt in den Ort in dem Vorfall zu ermitteln und plötzlich tauchen Bekennerschreiben für die Tat beim Neujahrsspringen sowie Bekennerschreiben für weitere Taten, die noch gesehen sollen auf. Der Fall wird immer verzwickter, insbesondere, da die unterschiedlichsten Leute verschwinden und dafür unbekannte Asiaten im Kurort sehr lange Urlaub machen. Der Kurort kocht vor Empörung über die Tat und setzt all seine Hoffnungen darauf, dass Komissar Jennerwein den unrühmlichen Täter fasst. Meinung: Die ersten paar Kapitel des Romans haben mich zunächst erstmal ziemlich verwirrt, denn die Geschichte war zwar irgendwie spannend, aber auch ein vollkommenes Durcheinander, so dass an gar nicht so recht wusste, was einem die vielen kleinen Fitzelchen, die einem gegeben wurden, denn sagen sollten. Je mehr man sich jedoch in die Geschichte reinfinden kann, desto interessanter wird sie. Die Charakter, die teilweise ziemlich verrückt wirkten, haben alle zwar ihre Macken, die sie in dem Buch auch ausleben, würzen die Geschichte aber auf eine besondere Weise. Der Humor, den Maurer nutzt, ist zwar am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig, hat man sich aber einmal daran gewöhnt, dann ist er auf eine ganz besondere Weise doch recht genial. Besonders die beiden Asiaten sowie auch der Autor der Bekennerbriefe haben mich manches Mal zum Schmunzeln gebracht, durch ihre Wortwahl, ihre absurden Ideen, wie unter anderem die mit der Kühltruhe und auch wie andere Charaktere auf sie reagiert haben. Letztendlich waren die Taten und alles vom kriminalistischen gesehen, nicht besonders, so dass man nicht wirklich drüber nachdenken musst, aber der Sinn dieses Krimis ist wohl auch eher auf eine lustig-kriminalistische Weise zu unterhalten, wo es weniger darauf ankommt, dass die Taten und ihre Durchführung wirkich durchdacht sind, als das man bei ihnen einen gewissen Witz nicht aberkennen kann. Letztenlich hat mir dieser trockene und sehr eigene Humor noch ziemlich gut gefallen, auch wenn ich nach den ersten Seiten zunächst ziemlich irritiert war, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt das Buch weiterzulesen. |
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| Bewertung von MsBookeria am 28.08.2011 | |
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Hochsaison – Sterben wo andere Urlaub machen Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer – und das ausgerechnet, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe der Winterspiele 2018 zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Zeitgleich findet ein rätselhafter Anschlag auf den IOC-Präsidenten Jacques Rogge persönlich statt. Besteht etwa ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Anschlägen oder ist das alles nur Zufall? Kommissar Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Doch als dann ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, woraufhin die Kurortgäste beim Wandern nur knapp einer absichtlich ausgelösten Lawine entgehen, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, denn sonst ist die Hochsaison in Gefahr. Nach dem Bestseller Föhnlage, ist Hochsaison nun mein zweiter Alpenkrimi, den ich von Jörg Maurer gelesen habe. Und ich muss sagen, dass dieser ohne weiteres mit dem Erstlingswerk mithalten kann. Unschwer zu erkennen ist auch hier die kabarettistische Darstellungsweise des Autors und sein Hang zum schwarzen Humor. Denn Hochsaison zeichnet sich besonders durch seine herrliche Mischung aus heiterer-ironischer Unernsthaftigkeit aus. Diese Ironie zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Roman. Als Beispiel zu nennen wäre da zum einen die Bäckerei Krusti, bei der es anstatt normal geformter Backwaren, ausschließlich Semmel gibt, die die Form berühmter Persönlichkeiten haben (Barack-Obama-Semmel, König-Ludwig-Semmel, Uschi-Glas-Semmel). Zum anderen hält aber auch die Adventure Agentur IMPOSSIBLE mit ihren etwas ,,ungewöhnlichen'' und ,,skurillen'' Events, sowohl die Alpenbewohner selbst, als auch den Leser fortwährend auf Trab. Besonders erfreut hat mich, dass ,,alte Bekannte'' aus dem ersten Band wieder vorkommen, wodurch man schnell ein vertrautes Gefühl wahrnimmt. Äußerst gelungen ist aber auch, dass Hochsaison aus mehreren Handlungssträngen besteht, die erst zum Schluss ineinander übergehen, sodass die Spannung bis zu den letzten Seiten nicht genommen wird. Ein äußerst gelungener Alpenkrimi, der durch seine etwas andere Darbietungsform den Leser bis zum Schluss auf komische, aber dennoch positive Art unterhält. |
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 |
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Hochsaison im Allgäu Der neue Roman von Jörg Maurer kommt locker-flockig daher. Die Idee, zwei Verbrechen nebeneinander laufen zu lassen ist nicht neu, aber vom Autor hier neu verpackt und gut umgesetzt. Man braucht länger, um drauf zu kommen, dass es mehrere Bösewichte gibt, manche es scheinbar gut meinen, sich dann aber doch nicht als so harmlos herausstellen. Das Buch lebt von spritzigen Sätzen, tollen Einfällen, humorigen Gesellen und dem Multi-Kulti im Allgäu. |
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| Bewertung von Neptun aus Heidelberg am 11.02.2011 | |
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Aus Herrn Maurer sprudelt es nur so heraus und ich kann mir schon vorstellen, dass man ihn teilweise bremsen muss. Auch der zweite Roman ist geistreich, witzig und brilliert mit mehrgleisigen Handlungssträngen. Mir gefallen die intelligent beschriebenen Charaktere und vor allem der positive, menschenfreundliche Grundtenor dieses Buches. Ja, es gibt Tote, Anschläge und typisch menschliche "Hinterfotzigkeiten", aber das alles wird auf hohem Niveau mit einem zwinkernden Auge erzählt. Ich finde, man sollte zuerst den ersten Band lesen (Föhnlage), dann hat man ein besseres Gefühl für das Team und andere Dorfgestalten. Wer Kabarett-Humor und Krimis mag, der wird mit diesem Autor eigentlich bestens bedient. |
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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011 |
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Kommissar Jennerwein hat einen neuen Fall. Denkt er zumindest, als der dänische Skispringer Age Sorensen bei seinem Sprung schwer verunglückt. Kommissar Jennerwein vermutet einen hinterhältigen Anschlag, den er jedoch nicht beweisen kann. Enttäuscht fahren er, Gisela und das restliche Team wieder Nachhause. Zu früh, wie sich herausstellt, denn der vermeintliche Unfall, war doch keiner gewesen. Der Zufall, ein Bekenner und akribische Tüftelein bringen Jennerwein über Umwege endlich an sein hoffentliches Ziel. Ein Ziel, bei dem das bayrische Kulturerbe, die Weißwurst auch seinen Senf weg bekommt! Dieser Alpenkrimi fängt schon beim Vorwort unglaublich an. Jörg Maurers Schreibstil ist eigentlich kein Stil, denn er spiegelt das Sein des Autors wieder. Herz erfrischend anders, zum Schreien komisch und die detektivischen Fähigkeiten des Lesers werden auch gefordert. Ein rundum perfektes Werk! Trotz all seiner Komik spiegelt das Werk den Urbayer, viel mehr den eigenbrödlerischen Dorftypus wieder, mit all seinen Vorurteilen, aber auch seinen guten Seiten. Auch die Managergattung kommt nicht zu kurz. Der Autor hält dem Leser quasi einen Spiegel vor die Nase. Es wirkt nicht als bissiger Spott, sondern satirisch. Seine Figuren hat der Autor feinsinnig, lebensnah und sympathisch beschrieben. Jede Figur, auch Gisela, erhält einen eigenen Charakter, der unnachahmlich komisch, aber auch interessant ist. Irgendwie ist alles in einander verwoben und erst am Schluss platz der Knoten und bekommt einen Sinn für Jennerwein. Mein Fazit: Absolut lesenswert! Auch wenn ich Föhnlage noch einen Ticken besser fand. |
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| Bewertung von stjerneskud aus Stuttgart am 05.01.2011 | |
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Kriminalistische Hochsaison Es ist mal wieder der große Tag für das Neujahrsskispringen gekommen, an dem die Wintersportwelt auf Garmisch-Partenkirchen schaut. Aber ganz so wie immer scheint es nicht zu sein. Der Ort bewirbt sich neben Dubai und Chaoyang um die Austragung der Olympischen Winterspiele im Jahr 2018 und es sind nicht nur die üblichen V.I.P.s anwesend, sondern auch Repräsenten der Bewerberstädte und der Präsident des IOC. Noch ist die Entscheidung nicht gefallen. Als der einzigste Teilnehmer der dänischen Nationalmannschaft im Finale schwer stürzt, kommt die Frage auf, ob es ein Unfall oder ein Anschlag war. Kommissar Jennerwein will den Fall schon zu den Akten legen, als Bekennerschreiben auftauchen, die an ihn gerichtet sind. In dem sonst beschaulichen Ort ist es mit einem Mal mit der Ruhe vorbei. Es war gute Unterhaltung und ich hatte viele vergnügliche Lesestunden. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und die ironische Art und Weise wie die vorherrschenden Trends und Verhaltensweisen der Menschen auf die Schippe genommen werden. Außerdem hält er einen dazu an weiterzulesen, denn man ist gespannt darauf zu erfahren, wie es weitergeht und welche witzigen Ideen der Autor sich noch ausgedacht hat. Und als ich es dann doch einmal aus der Hand legen mußte, schließlich hat man auch noch etwas anderes zu tun, dachte ich weiterhin an die Geschichte und konnte es gar nicht abwarten endlich weiterlesen zu können. Immer mal wieder mußte ich herzhaft lachen. Manchmal weiß man im Vorhinein, wie es weitergehen wird, aber der Schwarze Humor an manchen Stellen ist einfach zu köstlich. Nervenkitzel und große Spannung muß nicht in jedem Krimi stecken, wenn einem ein so wunderbarer Ersatz geboten wird. Was wird aber nicht auch alles getan, um die einen schlecht zu machen, damit man selber aus dem Rennen als Sieger hervorgeht. Jetzt sind wir natürlich gespannt darauf zu erfahren, wer im wirklichen Leben die Olympischen Winterspiele 2018 ausrichten darf. |
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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 26.11.2010 |
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Verbrecherjagd im Schnee Ausgerechnet beim Neujahrsskispringen wird ein Anschlag auf einen dänischen Skispringer verübt. Doch dieses hinterhältige Attentat soll ein noch viel größeres Verbrechen vertuschen. Außerdem geschehen noch viele andere merkwürdige Dinge in der schneeweißen Alpenidylle. Was zwei Chinesen mit der verträumten Pension Alpenrose und Dubai mit Skispringen zu tun hat, wird der geneigte Leser ebenfalls erfahren. Kommissar Jennerwein hat jedenfalls eine Menge aufzuklären. Mit Hochsaison legt Jörg Maurer den zweiten Fall für Kommissar Jennerwein vor. In bayerisch-ländlicher Idylle hat er so einige Ratenüsse zu knacken. Das Buch berichtet aus verschiedenen Handlungsebenen von unterschiedlichen Begebenheiten, die alle irgendwie zusammen hängen. Mit etwas umständlichem Schreibstil bekommt der Leser Einblicke in die Gedankenwelt der verschiedenen Täter und Tatverdächtigen, der Einheimischen und der Ermittler. Die recht kurzen Kapitel erleichtern das Lesen. Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Orte, der Umgebung und der Natur. Mit viel Lokalkolorit erzählt der Autor seine Geschichte. Seine humoristische Art lässt er dabei geschickt einfließen. Für mich als Nichtbayerin ist das allerdings eine Spur zu viel. Das gesamte Buch über bin ich hin und her gerissen, ob ich den Schreibstil und die Erzählweise nun witzig oder nervig finde. Leider bin ich am Ende nicht wirklich überzeugt von diesem Stil. Jedoch werden Einheimische mit diesem Stil bestimmt ihre Freude haben. Fazit: Ein Krimi für Bayern-Fans, für mich allerdings nichts. Trotzdem drei Sterne für die gelegentlichen Schmunzler und die nette Idee. |
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| Bewertung von hexe.1968 aus Baden-Baden am 13.10.2010 | |
| Das Buch ist spannend bis zum Schluß! Ein Muß für jeden, der gern Krimis liest! |
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| Bewertung von knelly aus HH am 04.09.2010 | |
| Der Abfang ist etwas langatmig |
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