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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Toschi3
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Bewertungen

Insgesamt 85 Bewertungen
Bewertung vom 26.03.2011
Leise stirbst du nie
Annechino, Daniel

Leise stirbst du nie


weniger gut

Läuterung am Kreuz

In San Diego treibt in fanatischer Mörder sein Unwesen. Er entführt junge Mütter mit ihren Kindern. Während er die Kinder am Ende wohlbehalten wieder in die Freiheit entlässt, tötet er die Frauen auf bestialische Weise: er nagelt sie ans Kreuz und lässt sie dort qualvoll sterben.
Detektiv Sami Rizzo, selbst allein erziehende Mutter, findet mit ihrem Partner Al einfach keine heiße Spur. Doch dann lernt sie einen netten Mann kennen. Und dieser passt verdächtig gut in das Täterprofil...

Wer nun glaubt, ich habe hier schon den größten Teil des neuen VOX-Top Thrillers verraten, der irrt. All das passiert auf den ersten 70 Seiten des Buches von Daniel Annechino. Und damit zeigt sich direkt ein großes Manko des Thrillers. Dort, wo andere Autoren wenigstens noch den Leser mitraten lassen, ob eine gewisse Person der Täter ist oder nicht, geht hier bereits der größte Teil der Spannung verloren.

Die Geschichte ist nicht nur vorhersehbar (und dadurch oft langweilig) und austauschbar gegen viele, viele andere amerikanische Thriller, sondern sie ist auch an einigen Stellen nur noch eklig. Ich bin ziemlich abgehärtet, was unappetitliche Szenen angeht, aber hier ist es eindeutig unnötig.

Das einzige, was dieses Buch in meiner Bewertung noch auf 2 Sterne hebt, ist der gut zu lesende Schreibstil, und dass ich mich daher nur ein-einhalb Tage mit Lesen aufhalten musste.

Fazit: Schade, Idee ganz nett, Umsetzung schlecht. Gelesen und schon wieder vergessen.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.03.2011
Headhunter
Nesbø, Jo

Headhunter


gut

Vom Jäger zum gejagten

Roger Brown ist einer der erfolgreichsten Headhunter in Oslo. Mit nahezu perfektem Blick erkennt er, welche erfolgreiche Führungsperson zu welcher Firma passt. Aber genauso perfekt erkennt er, wenn eine solche Person wertvolle Gemälde besitzt und wie er sie geschickt entwenden kann. Doch eines Tages geht ein solcher Coup schief und er wird von einem erfolgreichen Jäger ins Visier genommen.

Mit diesem Thriller begibt sich Jo Nesbo auf neues Terrain. Bekannt durch seine Harry-Hole-Reihe lässt er nun einen anderen Helden Abenteuer bestehen. Und die Figur des Roger Brown passt in den gewohnten Stil: sympathisch aber nicht unfehlbar. Es gelingt ihm hervorragend, dass der Leser von der ersten Seite an eine Beziehung zum Protagonisten aufbaut und mit ihm mitfiebert.

Der Schreibstil des Autors ist ebenfalls gewohnt gut. Flüssig und schnell treibt er durch die Handlung. Auch wenn das Buch einige Längen hat, ist es nie langweilig. Leider ist jedoch für mich die Handlung etwas zu leicht vorherzusehen. Ziemlich schnell hatte ich die richtige Spur aufgenommen. Schade, dass kenne ich von der Hole-Reihe nicht. Darum gibt es auch nur 3 Sterne, denn von Nesbo bin ich deutlich kniffligere Fälle gewohnt.

Fazit: ein guter Thriller außerhalb der gewohnten Reihe, der leider etwas Potenzial vergibt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.03.2011
Hemmersmoor
Kiesbye, Stefan

Hemmersmoor


sehr gut

Düstere Dorfgeschichte(n)

Nach dem Tod seiner Frau und einer früheren Freundin kehrt Christian in sein Heimatdorf Hemmersmoor zurück. Doch mit seiner Rückkehr kommen auch all die grausamen Geschehnisse zurück, die seine Kindheit und Jugend begleitet haben. Auch seine ehemaligen Kameraden erinnern sich – gemeinsam zeichnen ihre Rückblenden ein grausames Bild eines allzu einsamen Dorfes ...

In diesem Buch verbindet der Autor Stefan Kiesbye die Elemente eines klassischen Schauerromans mit denen eines Krimis. Jeweils in der Ich-Perspektive lässt er die früheren Freunde aus ihren Erinnerungen berichten. Dunkel, düster und grausam wachsen die Kinder in der Nachkriegszeit in dem kleinen, abgelegenen Dorf auf. Körperliche und seelische Grausamkeiten sind für sie, sowohl als Opfer als auch als Täter, nichts Ungewöhnliches. Mit geschickten Überblendungen in den einzelnen tagebuchartigen Erinnerungen gelingt es dem Autor hervorragend, den Leser im Geschehen zu halten und einen guten Spannungsbogen auszubauen. Erschreckt habe ich am Ende festgestellt, dass Kiesbye so gut erzählt, dass man das Geschehene fast für die Wahrheit halten könnte.

Der Schreibstil ist gut zu lesen, nicht zu simpel aber sehr gut an die Zeit und die Gegend angepasst, in der die Handlung angesiedelt ist. Einziges Manko: das Buch ist leider mit gut 2ßß Seiten recht kurz geraten. Trotz der Düsternis hätte es gern etwas länger sein können.

Fazit: grausames Gemälde einer verschworenen Gemeinschaft.

Bewertung vom 26.03.2011
Böse Dinge geschehen / David Logan & Elisabeth Waishkey Bd.1
Dolan, Harry

Böse Dinge geschehen / David Logan & Elisabeth Waishkey Bd.1


ausgezeichnet

Der Gärtner ist immer der Mörder - oder der Mann mit dem Spaten

David Loogan wird durch Zufall Lektor für eine Zeitschrift, die Kurzgeschichten veröffentlicht. Die gute Freundschaft zu seinem Boss und Herausgeber wird auf eine harte Probe gestellt, als er ihm eines Tages helfen soll, eine Leiche zu entsorgen. Doch lange kann David nicht darüber nachgrübeln, wer der Tote war und was der von seinem Freund wollte, da ist auch schon sein Freund hinüber. Und das Morden geht weiter. David beginnt seine eigenen Nachforschungen, sehr zum Leidwesen der zuständigen Ermittlerin.

Dieses Buch von Autor Harry Dolan ist eine wahre Überraschung am Krimimarkt. Die Morde sind nicht typisch amerikanisch blutrünstig, der Protagonist ist nicht typisches Raubein und überhaupt passt Böse Dinge Geschehen nicht in irgend ein Klischee.

Geschickt spielt der Autor mit den Gefühlen des Lesers gegenüber den handelnden Personen. Kaum ist jemand sympathisch, ist er auch schon verdächtig. Die nicht so Netten entpuppen sich plötzlich als hilfreich. Und am Ende ist sowieso jeder verdächtig, wenn nicht sogar selber tot.

Der Schreibstil Dolans ist angenehm zu lesen und führt zwar vorwärtstreibend aber nicht zu rasant durch die Handlung. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Auch nach Lesepausen findet man wieder gut in die Geschichte zurück. Und die Auflösung des Falls, oder besser: der Fälle, ist logisch und konsequent. Der Leser bleibt nicht mit offenen Fragen zurück.

Fazit: ein überraschender Plot, sehr spannend und geschickt verpackt.

Bewertung vom 26.03.2011
Die linke Hand des Teufels
Roversi, Paolo

Die linke Hand des Teufels


gut

Mord unter italienischer Sonne

Der freie Journalist Enrico Radeschi bekommt im heißen italienischen Sommer jede Menge zu tun: in seinem Geburtsort, dem Dorf Capo di Ponte Emilie, wird eine Hand gefunden, kurz darauf geschieht ein Mord. Gleichzeitig wird in seiner neuen Heimat, Mailand, ebenfalls ein Mordopfer entdeckt. Sein Chefredakteur hetzt ihn zwischen beiden Orten hin und her, damit seiner Zeitung ja kein Detail entgeht.

Mit diesem Krimi legt der Autor Paolo Roversi den Auftakt zu einer neuen Ermittler-Reihe vor. Als etwas chaotisch und trotzdem sympathisch lernen die Leser mit Enrico Radeschi in diesem Fall kennen. Etwas chaotisch ist aber nicht nur Radeschi sondern leider auch der Aufbau des Buches. Auch wenn ich mit Büchern mit vielen Szenenwechseln kein Problem habe, war es für mich doch nicht gerade einfach, den verschiedenen Handlungssträngen zu folgen. Etwas verworren kommt die Geschichte dadurch leider daher.

Der Schreibstil des Autors ist hinsichtlich Satzbau und Lesbarkeit sehr gut, dennoch wurde ich mit dem Buch nicht warm. Insgesamt waren es mir für 315 Seiten einfach zu viele Morde, Verwicklungen, Verdächtige und vermeintliche Tatmotive. Weniger wäre hier mehr gewesen. Die langatmigen Erklärungen am Ende haben nicht gerade dazu beigetragen, das Buch mehr zu mögen.

Lediglich die wunderbar verschrobene Darstellung des Dorfes Capo die Ponte Emilia und seiner Bewohner hat dem Buch am Ende noch zu drei Sternen verholfen. Hoffentlich werden die Nachfolger etwas strukturierter, denn eigentlich hat der Autor viel Potential.

Fazit: Krimi mit italienischem Flair, aber leider vom Autoren zu viel gewollt.

Bewertung vom 26.03.2011
Daemon
Suarez, Daniel

Daemon


sehr gut

Vernetzte Welt

Mysteriöse Morde geschehen. Und der ermittelnde Detektive Sebeck hat ein Problem: sein Hauptverdächtiger, Matthew Sobol, Gründer einer erfolgreichen Computerfirma, ist tot. Dennoch treibt er mittels eines raffinierten Computerprogramms weiter sein Unwesen und zeigt der modernen, technologisierten Welt, wie empfindlich sie ist. Eine mörderische Jagd auf Sobols Anhänger beginnt.

Daniel Suarez hat mit seinem Thriller über die vernetzte Welt den Finger perfekt in die Wunde der heutigen zeit gelegt. Auch wenn meine technischen Kenntnisse bei weitem nicht ausreichen, um beurteilen zu können, ob das beschrieben wirklich eintreten könnte, finde ich die Idee erschreckend und faszinierend zugleich.

Das Buch spielt auf verschiedenen Handlungsebenen. Zum einen werden die verschiedenen Ermittler begleitet, zum anderen zeigt der Autor, wie Sobols Programm immer mehr Helfer rekrutiert. In übersichtlichen Kapiteln wird der Leser durch die Handlung geführt und kann gut eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen. Handlungsbedingt gibt es einige Fachsimpeleien, die sich für Computerlaien manchmal nur halb erschließen, deren Verständnis aber nicht zum Verstehen der Gesamthandlung notwendig ist.

Leider habe ich erst ziemlich spät entdeckt, dass es sich hier (mindestens) um einen Zweiteiler handelt. Die Fortsetzung wird wohl im Sommer 2011 in deutscher Sprache erscheinen. Wir dürfen gespannt sein, wie die Handlung weiter geht.

Fazit: ein spannender Technik-Thriller mit Fortsetzung.

Bewertung vom 26.03.2011
Rauhnacht / Kommissar Kluftinger Bd.5
Klüpfel, Volker; Kobr, Michael

Rauhnacht / Kommissar Kluftinger Bd.5


ausgezeichnet

Hommage an Agatha Christie

Kommissar Kluftinger ist genervt: ausgerechnet mit dem Dorfarzt Langhammer und dessen Gemahlin will seine Frau Silvester verbringen. Und schon die Anreise zu dem Berghotel ist eine Horrorfahrt. Dort angekommen erwartet sie ein klassisch-modernes Krimidinner. Leider wird aus dem Krimi schnell ernst: einer der Gäste liegt ermordet in seinem Zimmer: dieses ist von innen verschlossen und da das Hotel inzwischen mächtig eingeschneit ist, kann sich der Täter auch nur unter den anderen Gäste oder dem Hotelpersonal befinden. Eine spannende Tätersuche beginnt...

Dieses Buch ist zwar Kluftingers fünfter Fall aber mein erstes Buch mit ihm. Und da habe ich direkt ein Sahnestück erwischt. Dieser Krimi ist eine Hommage an die große Agatha Christie: Man nehme „Das Böse unter der Sonne“, „Zehn kleine Negerlein“ und „Mord im Orient-Express“, schüttle die Handlungen kräftig durch und verlagere das ganze in die verschneiten Alpen. Schon ist die spannende Geschichte fertig. Einher geht damit, dass man fehl am Platze ist, wenn man blutrünstig entstellte Leichen, dramatische Geiselnahmen und rasante Verfolgungsjagden erwartet. Aber in der Zeit bluttriefender amerikanischer Thriller ist diese Ermittlung in den kalten Allgäuer Rauhnächten eine einzige Erholung.

Der Schreibstil der Autoren ist köstlich. Die Geschichte lässt sich leicht lesen und die herrlich-verschrobene Art von Kluftinger und Langhammer treiben dem Leser zu weil zu einem zarten Schmunzeln bis hin zu kräftigen Lachern.

Der Krimi ist ein klassischer „Wer hat’s getan?“-Fall und die Spannung steigt tatsächlich von Seite zu Seite.

Ich habe das Buch an Silvester 2010/2011 gelesen. Besser geht’s nicht: die selbe Zeit, das selbe (bitterkalte) Wetter – perfekt, um dieses Buch richtig zu genießen. Aber mit Sicherheit funktioniert das Buch auch als Sommer-Sonnen-Strand-Lektüre. Für Freunde feiner Krimikunst ist dieses Buch ein absolutes Muss!

5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.11.2010
Hochsaison / Kommissar Jennerwein ermittelt Bd.2
Maurer, Jörg

Hochsaison / Kommissar Jennerwein ermittelt Bd.2


gut

Verbrecherjagd im Schnee

Ausgerechnet beim Neujahrsskispringen wird ein Anschlag auf einen dänischen Skispringer verübt. Doch dieses hinterhältige Attentat soll ein noch viel größeres Verbrechen vertuschen. Außerdem geschehen noch viele andere merkwürdige Dinge in der schneeweißen Alpenidylle. Was zwei Chinesen mit der verträumten Pension Alpenrose und Dubai mit Skispringen zu tun hat, wird der geneigte Leser ebenfalls erfahren. Kommissar Jennerwein hat jedenfalls eine Menge aufzuklären.

Mit Hochsaison legt Jörg Maurer den zweiten Fall für Kommissar Jennerwein vor. In bayerisch-ländlicher Idylle hat er so einige Ratenüsse zu knacken. Das Buch berichtet aus verschiedenen Handlungsebenen von unterschiedlichen Begebenheiten, die alle irgendwie zusammen hängen. Mit etwas umständlichem Schreibstil bekommt der Leser Einblicke in die Gedankenwelt der verschiedenen Täter und Tatverdächtigen, der Einheimischen und der Ermittler. Die recht kurzen Kapitel erleichtern das Lesen. Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Orte, der Umgebung und der Natur.

Mit viel Lokalkolorit erzählt der Autor seine Geschichte. Seine humoristische Art lässt er dabei geschickt einfließen. Für mich als Nichtbayerin ist das allerdings eine Spur zu viel. Das gesamte Buch über bin ich hin und her gerissen, ob ich den Schreibstil und die Erzählweise nun witzig oder nervig finde. Leider bin ich am Ende nicht wirklich überzeugt von diesem Stil. Jedoch werden Einheimische mit diesem Stil bestimmt ihre Freude haben.

Fazit: Ein Krimi für Bayern-Fans, für mich allerdings nichts. Trotzdem drei Sterne für die gelegentlichen Schmunzler und die nette Idee.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 18.11.2010
Sieh mir beim Sterben zu / Monkeewrench-Crew Bd.5
Tracy, P. J.

Sieh mir beim Sterben zu / Monkeewrench-Crew Bd.5


sehr gut

„Wunderbare“ Welt des Internet

Ein Mord geschieht, und kurz darauf findet man im Internet ein Video davon. Bei der Suche stellt das FBI fest, dass es nicht der einzige war. Und das weitere folgen könnten. Das und die Tatsache, dass einer der Morde in Minneapolis stattfand, ruft das Team der dortigen Polizei auf den Plan. Bei der Suche in der virtuellen Welt kann der Polizei nur noch das Team von Monkeewrench, einer Softwarefirma mit vielen Fähigkeiten, helfen. Werden sie den Tätern auf die Spur kommen und weitere Trittbrettfahrer verhindern?

Bei diesem Buch von PJ Tracy, einem Autorenteam aus Mutter und Tochter, handelt es sich bereits um den fünften Fall um das Team von Monkeewrench. Zwar schafft es PJ Tracy hervorragend, sich in die handelnden Personen hineinzufinden, dennoch hatte ich in der ersten Hälfte des Buches das Gefühl, eine Außenstehende zu sein, da die Beziehungen der Personen untereinander nur vage angedeutet werden. Leider werden auch einige Hinweise zum Verlauf der vorherigen Fälle gegeben, so dass der Wunsch, die Vorgänger auch noch zu lesen, ein wenig gedämpft wird.

Der Schreibstil der Autoren ist fantastisch. Er ist anspruchsvoll aber nicht übertrieben literarisch. Das Buch liest sich flüssig weg und auf den letzten 100 Seiten will man es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Darstellung der Charaktere könnte aus den o. g. Gründen etwas besser sein. Auch geraten am Anfang einige Passagen zur Vorstellung des Teams in meinen Augen etwas langweilig. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch!

Interessant ist auch das Thema. Es gibt schon sehr zu denken, wie sich die tolle, anonyme Welt des Internet so entwickelt. Der Thriller regt auf jeden Fall zum Nachdenken hierüber an.

Fazit: ein toller, spannender Thriller. PJ Tracy-Kenner sind nur ganz leicht im Vorteil gegenüber Neulingen.