Autor im Porträt

Toptitel von Jörg Maurer

Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt / Kommissar Jennerwein ermittelt Bd.11

Broschiertes Buch
Der Tod liebt frischen Pulverschnee. Kommissar Jennerweins stimmungsvollster Fall - der elfte Alpenkrimi von Nr.1-Bestsellerautor Jörg Maurer
In einer verschneiten Berghütte hoch über dem idyllisch gelegenen Kurort will Kommissar Jennerwein mit seinem Team feiern. Einmal ohne Ermittlungsdruck und Verbrecherjagd gemütlich am Kaminfeuer sitzen und Geschichten erzählen. Aber was bedeuten die blutigen Spuren im Schnee, die draußen zu sehen sind? Warum kreist eine Drohne über der Hütte? Und welcher unheimliche Schatten streift durch die Nacht? Während drunten im Kurort die Polizeistation verwaist ist und eine Gestalt leblos in einem versperrten Keller liegt, erkennt Jennerwein, dass er in eine Falle geraten ist, aus der es kein Entkommen gibt. Wenn er sein Team retten will, muss er mit dem Tod Schlitten fahren...
"Ein kriminalistisches Kunststück." Hamburger Abendblatt
"Macht geradezu süchtig." Freundin
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10,99 €

 

Unterholz

Broschiertes Buch
Die nach ihrem früheren Eigentümer benannte Wolzmüller-Alm ist schwer einsehbar, und deshalb ein idealer Ort für Seminare und Tagungen, deren Teilnehmer wenig Wert auf Publicity legen Als eine Teilnehmerin ermordet unter einem Baum auf der Alm gefunden wird, ist es damit natürlich erst einmal vorbei. Hubertus Jennerwein und sein Team rücken aus und treffen keinen der übrigen Gäste mehr an, die alle überstürzt abgereist sind. Das ist nicht das einzige Rätsel, dem sich Jennerwein gegenübersieht und es bleibt leider auch nicht bei dieser einen Leiche.…mehr

 

6,66 €

 

Jörg Maurer

Maurer, JörgJörg Maurer stammt aus Garmisch-Partenkirchen. Er studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie und wurde als Autor und Kabarettist mehrfach ausgezeichnet.

Kundenbewertungen

Bewertung von Nina aus Wald am 19.05.2014
Jörg Maurer setzt mit "Felsenfest" die Tradition der skurrilen Krimis mit Kommissar Jennerwein fort. Erneut passieren in der Kurstadt im Werdenfelser Land merkwürdige Dinge, in die bekannte Personen aus den früheren Krimis wie das Bestatterehepaar Grasegger, das sich dieses Mal politisch engagieren will, verwickelt sind. Unterschiedliche parallel laufende Handlungsstränge, ein geschichtlicher Ausflug ins 13. Jahrhundert und verschiedene Stilelemente machen den Krimi, der sich vom üblichen Klischee des Genres wohltuend unterscheidet, spannend und zugleich witzig. Eine ganze ehemalige Schulklasse mit ganz unterschiedlichen Charakteren wird beim Klassentreffen als Geisel genommen, natürlich auf einem der Berge rund um die Kurstadt. Jennerwein steht vor einer schwierigen Aufgabe, denn der Geiselnehmer muss unter denen sein, die nach der Befreiung im Krankenhaus landen. Nebenbei erschweren ihm noch die Kids der ehemaligen Klassenkameraden die Lösung des Falls. Einige Leichen gibt es natürlich auch und dazu ein paar typische Eigenheiten der Werdenfelser Bevölkerung. Das nächste sehr empfehlenswerte Buch von Maurer und dessen Sinn für Situationskomik.

Niedertracht / Kommissar Jennerwein ermittelt Bd.3

Bewertung von LEXI aus Österreich am 15.04.2018
Erst kommt der Ärger, dann kommt der Jennerwein In diesem dritten Band der Alpenkrimi-Reihe um den sympathischen Kult-Ermittler Hubertus Jennerwein stehen Leichenfunde an unzugänglichen Nischen in den Felswänden der Bergwelt im Mittelpunkt des Geschehens. Die Opfer scheinen sich auf vorerst unerklärlichen Wegen in eine ausweglose Situation gebracht zu haben und erleiden einen grausamen Tod durch Kachexie, eine Mischung aus Erfrieren, Verhungern und Verdursten. Einige Personen im bekannten bayrischen Kurort machen sich verdächtig. Bereits im Prolog begegnet dem Leser ein Mann, der nach einem Streit mit seiner impulsiven und eifersüchtigen Freundin spurlos verschwunden scheint. Ein wortkarger und hoch verschuldeter homo alpinus namens Johnny Winterholler macht sich auf zu höchst eigenartigen Bergtouren, und ein ortsbekannter Wanderer und Naturfreund, der auf den Namen „Putzi“ hört, scheint ebenfalls ein dunkles Geheimnis zu hüten. Der unzugängliche, grantige und abweisende Desperado Alois Schratzenstaller ficht seit Jahren diverse Streitigkeiten mit Behörden und Firmen aus, und wie erklärt man sich zu alledem das plötzliche Wiederauftauchen des österreichischen Problemlösers und Wiener Vorstadt-Strietzis Karl Swoboda sowie zwei sizilianischen Mafia-Handlangern, die sich auffallend für Insekten interessieren? Auch im beliebten Treffpunkt der Einheimischen, der Bäckerei "Krusti" des Johannes Krustmayer, geht es hoch her. Hier wird von seltsamen Beobachtungen gemunkelt, und natürlich dürfen der unvermeidliche Gemeinderat Toni Haarigl sowie das Leichenbestatter-Ehepaar Ursel und Ignaz Grasegger auch in diesem Fall für eine kurze Zeit den Schauplatz der Handlung betreten. Für Hubertus Jennerwein und Maria Schmalfuß wird es in diesem Fall ganz besonders brenzlig, und der Rest des Jennerwein-Teams - Johann Ostler, Franz Hölleisen, Ludwig Stengele und Nicole Schwattke – hat alle Hände voll zu tun, der Identität des unbekannten Täters auf die Spur zu kommen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, den sowohl der Mörder, als auch die Ermittler, zu gewinnen suchen. Wie auch in den beiden ersten Bänden haben mir der einnehmende und lockere Schreibstil mit der starken Einbindung des bayrischen Dialekts und der grandiosen Situationskomik ausgezeichnet gefallen. Die Charakterisierung der handelnden Figuren empfand ich als sehr gut gelungen, und das Wiedersehen mit den aus den Vorgängerkrimis bekannten Protagonisten sorgte in Kombination mit dem Kriminalfall für großes Lesevergnügen. Die faszinierenden Einblicke in die mikroskopische Welt der Mücken haben mich zunächst erstaunt, und aufgrund der unfassbaren Fähigkeiten sogar ein klein wenig skeptisch zurückgelassen. Ob dies jedoch auf Tatsachen beruht, oder aber zum Großteil der Phantasie des Autors geschuldet ist, darüber erzählt Herr Maurer mit einem kleinen Augenzwinkern auf der allerletzten Seite. Nach „Föhnlage“ und „Hochsaison“ kann ich auch dem dritten Band dieser Reihe namens „Niedertracht“ nur die Höchstwertung vergeben – es ist genau die Art Krimi, die mir unglaublich gut gefällt, mich sehr gut unterhält und für spannende und zugleich auch amüsante Momente sorgt. Ich mag die Regionalkrimis des Autors Jörg Maurer sehr gerne und freue mich auf den vierten Band dieser Reihe!

Bewertung von Nina aus Wald am 03.03.2013
Wie kommt Grünkohl und Pinkel, dieses eindeutig nordische Gericht, in den Magen einer weiblichen Leiche, die auf der Wolzmüller-Alm hoch über dem idyllischen Loisachtal gefunden wird? Auf diese und noch manche andere Fragen suchen Kommissar Hubertus Jennerwein, Frau Dr. Schmalfuß und alle anderen aus dem bestens bekannten Ermittlungsteam im alpenländischen Kurort eine Antwort. Immerhin hat ein stahlgehärteter Klappspaten das seine dazu beigetragen, dass dem Leichnam jegliche Gesichtskonturen fehlen. Schnell findet Jennerwein heraus, dass sich auf der Alm die schlimmsten aller schlimmen internationalen Auftragskiller zu einer Fortbildung getroffen haben. In bekannter Manier nimmt Jennerwein die Ermittlungen auf, nicht immer im Konsens mit den üblichen polizeilichen Methoden. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass er sich eines Tages dank stabiler Klaviersaiten in einer ziemlich aussichtslosen Lage im Unterholz wiederfindet. Natürlich löst Jennerwein den Fall und natürlich darf dabei wieder das kriminell vorbelastete Bestatterehepaar Grasegger mitwirken und auch der Österreicher Swoboda, Held aller Verkleidungskünstler, ist mit von der Partie. Jörg Maurer ist Kabarettist und so sind seine Bücher: Witzig, spannend, hintersinnig und in einer flotten Sprache geschrieben. Auch für den fünften Jennerwein-Band gilt: Absolut empfehlenswerte Unterhaltung auch für Nichtkrimifans.

Bewertung von Lisega am 10.07.2013
„Auf der Alm, da mäht der Tod noch selbst“ heißt es auf dem Umschlag des mittlerweile fünften Alpenkrimis mit Kommissar Jennerwein. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn auf der abseits gelegenen Wolzmüller-Alm über dem Bindestrich-Kurort werden exklusive Seminare abgehalten, bei denen auch das Mähen der beschaulichen Wiesen zum Programm gehört. Wenn die Seminarteilnehmer Auftragskiller aus aller Welt sind, sind dann schon mal richtige Sensenmänner zu sehen. Als eine entstellte Leiche auf der Alm gefunden wird, gerät die Tagungsstätte in den Fokus von Kommissar Jennerweins Team. Und Fans von Jörg Maurer wissen, dass die bizarre Ausgangssituation der Auftakt eines humorvoll geschriebenen, spannenden Krimis ist, mit schrulligen Charakteren, aberwitzigen Entwicklungen und viel Situationskomik und schwarzem Humor – z.B. kommt die Tatwaffe zwischendurch immer wieder zu Wort. Bei den Ermittlungen im „Unterholz“ stoßen Jennerwein und seine Kollegen auf den tumben Wolzmüller-Erben Michi, gefräßige Käfer, flüchtende Profikiller und liebgewonnene Nebenfiguren wie etwa das ehemalige Bestattungsunternehmerpaar Grasegger und den österreichischen Problemlöser Swoboda (seit dem ersten Band dabei). Zwar hält sich Jörg Maurer in diesem Fall mit dem Legen falscher Fährten etwas zurück, aber der Krimi macht trotzdem Spaß und ist wieder ein Highlight in dieser Regionalkrimi-Reihe.

Bewertung von Lisega am 21.03.2014
Die Geiselnahme einer kompletten ehemaligen Schulklasse auf einem Berggipfel, ein über 700 Jahre alter, brisanter Vertrag, der Auswirkungen auf ganz Europa hätte, ein vorbestraftes ehemaliges Bestattungsunternehmerpaar, das nach politischen Ämtern strebt, eine Tatwaffe, die im Adlerhorst landet – in seinem 6. Fall mit Kommissar Jennerwein entspinnt Jörg Maurer wieder unglaublich skurrile Geschichten, die er geschickt miteinander zu einem stimmigen, aberwitzigen aber auch spannenden Alpenkrimi verknüpft. Schon das Vorwort, das hier ein „Vorwurf“ ist, zeigt in die humorvolle Richtung, die Maurers abgedrehte Story einschlägt. Der Krimi um die Geiselnahme beim Klassentreffen wird immer wieder mit überdrehten Beiträgen der ehemaligen Mitschüler in der „Klassenzeitung“ aufgelockert, zudem spielen einige Kapitel im 13. Jahrhundert, als der „Favor Contractus“ aufgesetzt wurde, dem die Graseggers im Buch auf die Spur kommen. Trotz der mitunter brutalen Geiselnahme und einiger Todesopfer im Laufe des Romans ist „Felsenfest“ wieder ein Beweis für Maurers Talent, mit viel Situationskomik und intelligentem Humor durchsetzte, leichte Unterhaltung zu schreiben. Eine Krimi-Reihe, die keine Abnutzungserscheinungen zeigt – sehr schön!

Föhnlage / Kommissar Jennerwein ermittelt Bd.1

Bewertung von LEXI aus Österreich am 03.04.2018
Hubertus Jennerwein – großer Alphajäger und Kämpfer gegen das Böse „Hauptkommissar Hubertus Jennerwein war der hartnäckigste Ausquetscher, den man sich denken konnte. Und der erfolgreichste.“ Kriminalkommissar Hubertus Jennerwein gilt als Kult-Ermittler, er ist ein erfolgsverwöhnter „Macher“ mit einer hundertprozentigen Aufklärungsquote. Der zurückhaltende, sehr disziplinierte Mann mit der sympathischen Ausstrahlung wird mit seinem Ermittlerteam zu einem ungewöhnlichen Fall gerufen. Während eines Klavierkonzerts fiel ein Mann von der Decke des Konzertsaales mitten in die Zuschauermenge, und begrub den jungen Fitnesstrainer Ingo Stoffregen unter sich, der das Pech hatte, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Den Zuschauern wurde sehr schnell klar, dass es sich hierbei nicht wie angenommen um eine Inszenierung der exzentrischen Künstlerin handelt. Ein Tumult brach aus, und die blonde Begleiterin von Ingo war unmittelbar nach dem Unfall wie vom Erdboden verschluckt. Die alteingesessene örtliche Leichenbestattung im Besitz des seriös wirkenden Ehepaares Ignaz und Ursel Grasegger scheint zwei neue Aufträge zu erhalten, doch die nervöse Reaktion der beiden wirkt ein klein wenig übertrieben. Das Team von Jennerwein steht vor einem Rätsel und stürzt sich in die Ermittlungen. Das Umfeld der beiden Opfer wird überprüft, ein Unfall in Betracht gezogen, aber auch mögliche Gründe für einen Mord ausgelotet. „Die SoKo Ahnungslos ermittelt!“ Der vorliegende Roman stellt den ersten Teil einer Reihe von Alpenkrimis des Bestseller-Autors Jörg Maurer dar. Schauplatz der Handlung ist ein bayrischer Kur- und Heilort mit geriatrischer Ausrichtung, ein blutiger Zwischenfall bei einem Klavierkonzert der Anlass für Hubertus Jennerwein, mit seinem Team die Ermittlungen aufzunehmen. Bei dem Protagonisten handelt es sich um einen etwas eigenbrötlerischen achtundvierzigjährigen Kommissar der Kriminalpolizei, der bislang noch jeden Kriminalfall gelöst hat. Jennerwein hat seit kurzem mit einem kleinen gesundheitlichen Problem zu kämpfen, welches er tunlichst verschweigt. Sein Ermittlerteam besteht aus seinen Kollegen Johann Ostler, Franz Hölleisen, Ludwig Stengele sowie einer jungen Kommissarin namens Nicole Schwattke. Die Polizeipsychologin Dr. Maria Schmalfuß unterstützt Jennerwein und hat eine beratende Funktion inne. Einige weitere Nebenfiguren dieses Buches gewinnen im Verlauf der Handlung zunehmend an Bedeutung, ihnen wird sogar eine tragende Rolle zuteil. Deren Charakterisierung ist Jörg Maurer für meinen Geschmack sehr gut gelungen, ihre Handlungen wirkten nachvollziehbar, die Motivationen glaubwürdig. Der Autor besitzt einen sehr einnehmenden und lockeren Schreibstil. Die starke Einbindung des bayrischen Dialekts und eine Menge Humor und Situationskomik gestalteten das Lesen zu einem reinen Vergnügen. Der leichte Spannungsbogen bleibt bis zur letzten Seite durchgehend konstant, die Interaktion zwischen den handelnden Figuren hat mir ausnehmend gut gefallen. Der vorliegende Alpenkrimi stellte meinen Einstieg in die Buchreihe um den Ermittler Hubertus Jennerwein dar, er hat mich sehr gut unterhalten und machte mich sofort zu einem begeisterten Fan des Autors. Ich freue mich auf alle weiteren bislang erschienenen Bücher dieser Reihe und werde auch zukünftig keine Neuerscheinung von Jörg Maurer mehr verpassen. „Föhnlage“ ist ein ausgezeichneter Kriminalroman mit einem sympathischen Ermittler, einem interessanten Plot und einer großen Portion Humor – da starte ich doch sogleich mit dem Folgeband „Hochsaison“. „Pack ma's!"

Hochsaison / Kommissar Jennerwein ermittelt Bd.2

Bewertung von LEXI aus Österreich am 08.04.2018
KURZKOMMENTAR Skispringen ist halt nicht Halma! In diesem zweiten Band der Alpenkrimi-Reihe um den sympathischen Kult-Ermittler Hubertus Jennerwein stehen das Neujahrsspringen im alpenländischen Kurort sowie die Vergabe zukünftiger Winterspiele im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Anschlag auf Age Mikkel Sorensen, dem Skispringer der dänischen Nationalmannschaft, wird Kriminalkommissar Jennerwein mit seinem Team auf den Plan gerufen. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich nach einiger Zeit doch als übler Anschlag. Doch auch weitere Ereignisse und seltsame, die Kriminalisten herausfordernde Schreiben eines anonymen Täters, den Jennerwein kurz „Der Marder“ nennt, halten Hubertus Jennerwein, Johann Ostler, Franz Hölleisen, Ludwig Stengele, Nicole Schwattke und Maria Schmalfuß auf Trab. Wie auch im ersten Band haben mir der einnehmende und lockeren Schreibstil mit der starken Einbindung des bayrischen Dialekts und der grandiosen Situationskomik ausgezeichnet gefallen. Die Charakterisierung der handelnden Figuren empfand ich als sehr gut gelungen, und das Wiedersehen mit den aus dem Vorgängerkrimi bekannten Protagonisten sorgten in Kombination mit dem ausgeklügelten Kriminalfall für großes Lesevergnügen. Auch diesem Buch kann ich nur die Höchstwertung vergeben – es ist genau die Art Krimi, die mir unglaublich gut gefällt, mich sehr gut unterhält und für spannende und zugleich auch amüsante Momente sorgt. Ich freue mich bereits auf den dritten Band dieser Reihe!

Hochsaison / Kommissar Jennerwein ermittelt Bd.2

Bewertung von Igelmanu aus Mülheim am 30.12.2018
»Sein Absprung war hervorragend, wie aus dem Lehrbuch, und hoch erhob sich der dänische Ikarus ins Blaue. … Jetzt aber, am höchsten Punkt des Kegelschnitts, an dem Punkt, wo es höher nimmer geht, kam er ins Schlingern, der Däne, ins Trudeln, er legte sich seitlich wie ein Kajakfahrer in einer neuen Wasserströmung, das war keine gute Flugtechnik, das war gar keine Technik mehr, nein, das war ein Absturz.« Beim Neujahrsspringen im Kurort (ganz offensichtlich Garmisch-Partenkirchen) stürzt der dänische Außenseiter schwer. Kommissar Jennerwein muss zu seinem Schrecken feststellen, dass hier kein einfacher Unfall vorlag, sondern dass dem Absturz nachgeholfen wurde. Aber wie, warum und durch wen? In einem skurril anmutenden Bekennerbrief werden weitere Anschläge angekündigt, viel Arbeit liegt vor Jennerwein und seinem Team... Auch dieser Alpen-Krimi bietet wieder eine tolle Kombination aus spannendem Krimi, viel schwarzem Humor und witzigen Dialogen. In Sachen bayerischer Lebensart, Dialekt und Eigenarten wird jedes nur denkbare Klischee aufgegriffen und höchst amüsant aufs Korn genommen. Von dem sympathischen Ermittlerteam mag ich neben Jennerwein besonders die junge Kommissarin aus Recklinghausen, die sich mit geringem Erfolg um den Erwerb bayerischer Sprachkenntnisse bemüht. Das aus dem ersten Band bekannte Bestatterehepaar Grasegger taucht ebenso wieder auf wie „Problemlöser“ Swoboda, zusätzlich spielen mehrere Asiaten und ein Scheich wichtige Rollen. Fazit: Diese Reihe hat eine ganz besondere Atmosphäre, unterhaltsam, spannend und voller schwarzem Humor. Zum Glück warten hier schon die nächsten Bände der Reihe auf mich ;-)

Bewertung von Delfin2002 aus Kirchseeon am 18.02.2013
Auf der Alm mäht der Tod noch selbst:Kult-Ermittler Jennerwein vor seinem abgründigsten Fall.Auf der Wolzmühler Alm oberhalb der idyllischen alpenländischen Kurords wird eine Frauenleiche gefunden.Jennerweins Bemühungen,etwas über die Tote ohne Gesicht zu erfahren,laufen ins leere.Niemand im Ort will etwas über geheime Treffen auf der Alm gewust haben,und der Bürgermeister bangt nur um seine Bollywood-Komtakte.Endlich verrät das Bestattehepaar a.D. Grasegger dem Kommesar,dass es sich bei der Leiche um die Äptissin handeln soll,eine branchenberühmte Auftragskillerin.Wer hat es geschaft,sie umzubringen?Da geschieht ein weiterer Almmord,ein mysteriöser Maler geräd ins Fadenkreutz,und Jennerwein pirscht mit seiner Trupper durchs Unterholz.
Mir hat das Buch gut gefallen weill es spannend und lustig ist.

Hochsaison / Kommissar Jennerwein ermittelt Bd.2

Bewertung von Knopf am 21.08.2015
Nachdem ich das Buch leider nicht gewonnen hatte, habe ich es mir gleich gekauft und gelesen. Nach Föhnlage war ich ziemlich gespannt. Aber langsam entwickelt sich das Team um Hauptkommissar Jennerwein zu einem 'normalen' Regiokrimi; ich hatte etwas mehr Lustiges erwartet -- so in Richtung mancher Allgäu-Krimis. Die Handlung war etwas sehr weit her geholt und sehr unwahrscheinlich und teilweise etwas verworren. Wer war denn nun der Trittbretttäter und aus welchem Motiv heraus? Der Schreibstil ist flüssig und als leichte Krimi-Lektüre auch in 2-3 Tagen locker zu schaffen(für normalschnell Leser). Es ist nicht so, dass ich jetzt wild auf den nächsten Fall warte, aber wenn mir einer in die Hände fällt, wird er natürlich auch gelesen.
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