Letztendlich sind wir dem Universum egal - Levithan, David
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Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe - und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte
Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.
Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren - aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein
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Produktbeschreibung
Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe - und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren - aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?
  • Produktdetails
  • Letztendlich ... Bd.1
  • Verlag: Fischer Fjb
  • 11. Aufl.
  • Seitenzahl: 400
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • 2014
  • Ausstattung/Bilder: 400 S. 220 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 145mm x 35mm
  • Gewicht: 650g
  • ISBN-13: 9783841422194
  • ISBN-10: 3841422195
  • Best.Nr.: 39978720
Autorenporträt
David Levithan ist renommierter Jugendbuchautor. Er lebt Hoboken/New Jersey.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

David Levithans "Letztendlich sind wir dem Universum egal" - im Original "Every Day" - ist ein philosophisches Gedankenexperiment der Sorte "was wäre, wenn...", berichtet Hartmut El Kurdi. Was also wäre, wenn ich jeden Tag im Körper eines anderen Menschen aufwachte, keinen eigenen Namen hätte, keine Familie, kein eigenes Leben, sondern immer nur zu Besuch im Körper und Leben anderer wäre? Das ist das Szenario, das Levithan erschaffen hat, erklärt der Rezensent. Der Ich-Erzähler A verliebt sich allerdings irgendwann in die Freundin eines Wirts, und die Geschichte wird kompliziert, verrät El Kurdi. A, er, sie, es, erklärt ihr die Situation und die beiden versuchen, sich zu arrangieren. Ganz nebenbei werden in Levithans Buch Identitäts-, Geschlechts-, Köper- und sonstige Fragen aufgeworfen, die nicht nur die jugendliche Zielgruppe beschäftigen dürften, vermutet der Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 05.09.2014
Fremdes Leben
Kaleidoskop der amerikanischen Gesellschaft
„Jeden Tag bin ich jemand anders. Ich bin ich – so viel weiß ich – und zugleich jemand anders. Das war schon immer so.“ Und wird auch immer so bleiben für den Ich-Erzähler, der jeden Morgen als 16-Jähriger in einem unbekannten Körper, mal männlich mal weiblich, in einer neuen Identität aufwacht und auf die Informationen in seinem Gehirn wartet, die ihm dieses andere Leben eines Fremden ermöglichen. Meistens ist es der Schulalltag an einer Highschool, den er als Footballspieler, als das schwergestörte Mädchen Kelsea, als die schwarze Megan oder viele andere erlebt. Immer spürt er den Auftrag, etwas im Leben seines unfreiwilligen Wirtes zu verbessern, auch wenn der ein mieser Typ ist, wie zum Beispiel Justin, der seine Freundin Rhiannon schlecht behandelt, die ihn in der Hoffnung erträgt – der Fehler vieler verliebter Mädchen –, sie könne ihn noch ändern. Ein breites soziales Spektrum Amerikas fächert sich so auf, von der liberalen, liebevollen Familie bis zum konservativ engstirnigen, der Tea Party nahe stehenden Milieu. Immer beobachtet von dem Ich-Erzähler, als menschlicher Eintagsfliege in ständig wechselnden Rollen.
  Einen besonderen Drive, der die Splitter dieser lebendig erzählten, kurzen Abrisse zusammenhält, bringen eine spektakuläre Liebesgeschichte und eingeschobene Thrillermomente. Der Ich-Erzähler verliebt sich in Rhiannon und kann sie davon überzeugen, dass er auch in wechselnden Gestalten immer derselbe ist, das Wesen, das sie liebt. Gleichzeitig wird seine rätselhafte Existenz von einem seiner Wirte aufgedeckt, und ein geheimnisvoller Fremder im Priestergewand, kundig der schwarzen Magie, jagt ihn. Da David Levithan aber eine Liebesgeschichte schreiben wollte, wie er im Vorwort bekennt, endet alles, wie erwartet, bei guter Unterhaltung, mit sehr überraschenden Wendungen für den Ich-Erzähler und sein geliebtes Mädchen. Dazu wird den Bedrängten geholfen und die Bösen bekommen ihre gerechte Strafe. (ab 13 Jahre)
ROSWITHA BUDEUS-BUDDE
David Levithan: Letztendlich sind wir dem Universum egal. Aus dem Amerikanischen von Martina Tichy. FJB 2014. 397 Seiten, 16,99 Euro.
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Eine emotionale Achterbahnfahrt beginnt, die den Leser in jede Kurve mitnimmt und atemlos bis ans Ende der Geschichte trägt.