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Benutzername: ReadTweetie
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Bewertungen

Insgesamt 75 Bewertungen
Bewertung vom 29.07.2021
Assassin's Creed Valhalla (Free upgrade to PS5) (PlayStation 4)

Assassin's Creed Valhalla (Free upgrade to PS5) (PlayStation 4)


weniger gut

Nach Odyssey war ich nicht unbedingt positiv gestimmt, was ein neues AC Spiel angeht. Dass ich jedoch so enttäuscht werde, hätte ich nicht gedacht.

Zunächst fehlt die Verbindung zu den Assassinen noch deutlicher, als in den letzten beiden Spielen. Diese sind nur Nebenfiguren und bis auf den Todessprung und die Klinge gibt es absolut nichts, was auf die geheime Bruderschaft hindeutet. Zum Ende wird versucht die Kurve zu kriegen, aber das reicht bei weitem nicht aus. So eine Leere lässt sich schlecht innerhalb der letzten paar Minuten füllen.

Die Geschichte hat mir mäßig gefallen. Das gesamte Abenteuer ist in kleinere Geschichten unterteilt, die immer abgeschlossen werden. Teilweise greifen Ereignisse aus den vorherigen Quests in die laufende Story mit ein. Dieses Spielprinzip hat mir nicht besonders gut gefallen und so geht die Hauptgeschichte schnell unter, welche jedoch eigentlich ziemlich spannend ist.

Schleichen und morden wird in diesem Spiel durch offensichtlich töten und nur bedingtes Schleichen ersetzt. Der Fokus liegt deutlich auf dem offenen Kampf, was bei den Wikingern ja nicht unüblich ist. Dennoch ist es für einen Assassinen unüblich, aber damit haben wir es ja auch nicht unbedingt zu tun. Der Fähigkeitenbaum ist viel zu unübersichtlich und die starken und wichtigen Fähigkeiten werden schnell übersehen. Da hat mir das alte Design besser gefallen.

Apropos Design, die verschiedenen Landschaften sind von den Aussichtspunkten mal wieder atemberaubend. Schneebedeckte Berge, weitläufige Grünflachen und riesige Kathedralen verzaubern das Spielerlebnis. Doch je näher die Kamera kommt, desto schlechter wird die Qualität. Bei dem Vorlauf für die Installation wäre ein gutes Auge für die Details auf jeden Fall drin gewesen.

Aber noch schlechter als das, ist der Zustand des Spieles. Bugs, Bugs und noch mehr Bugs. Sie sind überall. Wie kann das Spiel so auf den Markt gebracht werden? Natürlich wurden fleißig Updates bereitgestellt. Doch das bringt mir meinen halben Spielstand, den ich aufgrund eines nicht behebbaren Fehlers verloren habe, auch nicht wieder zurück.

Positiv hervorheben möchte ich auf jeden Fall die Nebenquests. So viele verschiedene lustige, merkwürdige und spannenden Aufgaben habe ich schon lange nicht mehr gespielt!

Fazit: Assassin’s Creed Valhalla macht seinem Name keine Ehre. Die Assassinen rücken immer weiter in den Hintergrund und verlieren ihren Ursprung. Die bereits bekannte Bug Situation lässt mich verzweifelt zurück. Ein einziger Lichtblick ist die Geschichte, die aber in weiten Teilen auch nicht immer 100% gibt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 06.04.2021
Assassin's Creed Odyssey (PlayStation 4)

Assassin's Creed Odyssey (PlayStation 4)


weniger gut

Leider hat dieses Spiel nicht mehr viel mit den ursprünglichen Motiven von Assassin’s Creed zutun. Hier geht es nur noch ums grundlose Töten von den Gegnern bevor man selbst getötet wird. Natürlich spielen Attentate eine große Rolle, wie wir es von den Assassinen ja gewohnt sind. Doch bei mir ist der Nervenkitzel nicht ganz angekommen. Es wird fast gar kein Bezug zu den Assassinen oder den Templern gezogen. Da am Ende von Assassin’s Creed Origins ein Hinweis auf die Assassinen gefallen ist, habe ich gedacht, dass es in diesem Teil weitere Anspielungen auf diese zu finden gibt. Fehlanzeige! Der Spieler ist einfach nur ein armer Söldner, der fast alles für die richtige Bezahlung erledigt.

Was mich außerdem sehr negativ gestimmt hat, ist dieses GTA Feeling: Sobald der Spieler jemanden auf offener Straße umbringt oder jemanden bestiehlt erhöht sich der „Gesucht“ Status. Heißt also, dass man nach ein paar Verbrechen die Söldner im Nacken hat.

Die Geschichte fand ich zu Anfang wirklich spannend, trotz des allseits bekannten Motivs der Rache. Mit jedem Fortschritt erfährt der Spieler mehr über die Vergangenheit von Kassandra/Alexios. Doch diese Geschichte geht in der Flut an Nebenquests leider ziemlich schnell unter. Denn wie auch bei „Origins“ schaltet der Spieler nun nacheinander die Mitglieder eines Kults aus und erfährt so, wie diese Menschen sich dem Kult angeschlossen haben. Jedoch wird dies nicht in einer kurzen, spannenden Zwischensequenz behandelt. Nein, das Mitglied wird getötet und nachher kann der Spieler sich die Geschichte des Toten durchlesen. Unglaublich, aber wahr! Man agiert in einem kleinem Kreis von Mitwissenden, die jedoch nur bei auftauchenden Problemen zur Rate gezogen werden. Wo ist der Teamgeist? Wo ist die Verbundenheit? Und vor allem, wo kommen diese unemotionalen und langweiligen Dialoge her? Ich habe minimal eine Verbindung zu den Charakteren aufgebaut.

Natürlich gibt es nicht nur negative Gedanken zu dem Spiel. So ist die Entscheidungsgewalt des Spielers maßgebend für die Entwicklung der Geschichte und bringt auf jeden Fall eine große Portion Abwechslung, da sowohl große als auch kleine Antworten neue Wege ebnen. Doch nicht nur im Dialog müssen Entscheidungen getroffen werden, denn auch bei der Charakterentwicklung muss der Spieler abwägen, welche Eigenschaften von Vorteil sind. Zusätzlich können bestimmte Waffen mit Gravuren versehen werden, sodass dieser noch gefährlicher sind. Auch wenn der Spieler nicht mehr so viele Waffen erbeutet wie in „Origins“, sind es immer noch viele.

Weitere positive Aspekte sind beispielsweise die verbesserte Kampftechnik, die vom Vorgängerspiel übernommen und ausgebessert wurde. Aber auch die Grafik ist mal wieder außergewöhnlich gut und die Aufstiege zu den Aussichtspunkten haben sich jedes Mal gelohnt. Die griechische Welt ist mehr als nur sehenswert! Jedoch legt Ubisoft den Fokus auf die Weitsicht, denn beim näheren Hinschauen, wirken viele Oberflächen zu glatt. Dieses Gefühl hatte ich auch bei den sonst versteckten Geschichts- und Lehrstunden, die dem Spieler in jedem Teil mitgegeben werden. Vieles ist bereits aus der griechischen Mythologie bekannt und wurde hier auch nochmal angeschnitten, doch leider ging es nicht tiefer ins Detail.
Wir bekommen wieder eine kurze Geschichte außerhalb des Animus zu sehen und diesmal hatte ich das Gefühl, dass die Entwickler sich ein wenig mehr Mühe damit gegeben haben. Vielleicht gibt es doch noch ein wenig Hoffnung?

Fazit: Das Spiel wirkt wie eine überarbeitete Version von Origins, in dem einige Fehler ausgebügelt werden. Als Söldner schaltet der vermeintliche Assassine eine böse Menschengruppe aus und verdient sich mit Aufträgen aller Art ein bisschen Taschengeld, das Abenteuer beginnt spannend, verspielt das Interesse daran jedoch ziemlich schnell. Trotz der gelungenen Landschaften und der ausgeklügelten Kampftechnik vergebe ich nur 2,5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 20.07.2020
Star Wars(TM) - Episode IX - Der Aufstieg Skywalkers / Star Wars Bd.11
Carson, Rae

Star Wars(TM) - Episode IX - Der Aufstieg Skywalkers / Star Wars Bd.11


ausgezeichnet

DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER!!!
Warum habe ich das Buch gelesen? – Die Skywalker-Saga konnte ich nicht nur filmisch beenden, sondern musste sie auch nochmal rekonstruieren und lesen!

Der Erzählstil der Geschichte war klasse, da die Gedanken der Protagonisten ausfüllend und sehr lehrreich waren. Was der Film ein bisschen versäumt macht das Buch auf jeden Fall wett. Aus verschiedenen Perspektiven erlebt der Leser auch die unterschiedlichen Handlungsstränge und springt immer hin und her. Besonders die Szenen mit Rey und Kylo Ren haben mir gefallen, da das Gefühlschaos hier nochmal verdeutlicht wurde und durch die Beschreibungen der Autorin konnte man dieses viel besser verstehen.

Neben den Szenen aus dem Film, gibt es in diesem Buch noch einige weitere Szenen, die die Geschichte um Rey und ihre Freunde ergänzen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die Auferstehung des Imperators für sehr fragwürdig und unlogisch halte. Doch dieses Buch hat mir die Hintergründe des neunten Abenteuers in der weit, weit entfernten Galaxis nochmal deutlicher erklärt. Mir wurde eine andere Betrachtungsweise gegeben.

Nichtsdestotrotz finde ich die Abenteuer von Rey, Leia und Co. sehr spannend, nervenzerreibend und auch lustig. Ich habe gelacht, geweint und mitgefiebert. Und das ist doch alles, was ein Leser möchte oder? Ein toller Abschluss einer erfolgreichen und vor allem mitreißenden Saga für alle Fans zum Lesen.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Ich liebe das Cover! Die Farben sind prächtig und Rey und Kylo Ren runden das ganze einfach ab!

Fazit: Das Buch von Rae Carson hat mir eine neue Sichtweise auf das Ende der Skywalker-Saga gegeben. Viele Szenen aus dem Film haben einen logischen Hintergrund bekommen und der Leser erhält einen faszinierenden Einblick in die Gefühlswelt von Rey und Kylo Ren. Ich wurde sehr gut unterhalten und habe mein Wissen über die neunte Episode aufgefrischt und so vergebe ich 5 von 5 Sternen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.07.2020
Verliere mich. Nicht. / Luca und Sage Bd.2
Kneidl, Laura

Verliere mich. Nicht. / Luca und Sage Bd.2


gut

DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER!!!

Warum habe ich das Buch gelesen? – Obwohl mich das erste Buch nicht umgehauen hat, wollte ich wissen wie es weitergeht.

Das Buch setzt direkt dort an, wo der erste Band uns zurückgelassen hat. Sage macht nach der Trennung von Luca komplett dicht und versucht allein ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Doch nach kurzer Zeit kreuzen sich die Wege der beiden wieder, da sie wieder bei ihm und April einzieht. Und ab da beginnt das Hin und Her von neuem. Doch ich finde, dass Sage noch authentisch rüberkommt, da sie weiß, dass sie nicht mit ihm zusammen sein kann, doch das wiederholt sie nicht ständig in Gedanken. Im Gegenteil, ihr Kopf scheint erstmal voll mit anderen Gedanken zu sein: Uni, Schmuck und Serien. Das war’s. Einige Kapitel waren sehr ermüdend, es hat sich unglaublich gezogen, weil einfach nichts passiert ist. Ab und an bekommen die Nebencharaktere wieder ein bisschen Platz in Sages Leben, doch die rücken zunehmend in den Hintergrund. Das finde ich sehr schade, da Laura Kneidl auch hier unterschiedliche Themen anspricht, die in der Gesellschaft größtenteils noch „Tabuthemen“ sind.

Doch ihre Ängste sind noch da und ohne Luca ist es schwerer für sie, aber sie kommt auch nicht in viele Situationen, in der sie Angst bekommen könnte. Bis schließlich Alan vor der Tür steht. Mir war klar, dass dieser Augenblick irgendwann kommen würde und ich finde, dass diese Szene wirklich gut war. Sages Angst kehrt zurück, ohne Vorwarnung und mit voller Wucht. Doch das wird wieder zunichte gemacht, denn dann schläft sie mit Luca, und das nicht nur einmal. Das geht reibungslos, ohne Panikattacken. Genau das, wovor sie sich immer gefürchtet hat. Das hat für mich nicht zusammengepasst. Der Schreibstil der Autorin ist zwar sehr angenehmen und ich habe die Geschichte der beiden auch gerne gelesen, doch diese erotischen Stellen passen immer noch nicht zu Sages Gefühlswelt und ich finde sie daher deplatziert.

Das Ende ist mir zu einfach und unkompliziert. Auf knapp 20 Seiten wird dann die fürchtende Konfrontationen zwischen Sage und Alan abgehandelt, die anfangs sehr spannend schien, an der ich jedoch schnell mein Interesse verloren habe. Natürlich gibt es Beispiele, in denen alles reibungslos klappt und alle das bekommen haben, was sie sich gewünscht oder verdient haben. Aber in diesem Fall war mir das einfach zu märchenhaft. Es gab überhaupt keinen Widerstand, es hat alles reibungslos geklappt. Und darauf hat die Autorin über 800 Seiten hingearbeitet? Das finde ich enttäuschend. Das hätte sie auch in einem einzelnen Buch geschafft, denn dann wäre die Spannung vielleicht nicht so schnell abgeklungen.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Den Titel finde ich beim zweiten Band auch unglaublich schön und passend!

Fazit: Die Geschichte ist gut, sie ist wichtig. Sie behandelt Themen, die für die meisten Menschen nicht alltäglich sind. Doch für viele andere leider schon. Sages und Lucas Geschichte ist einzigartig, doch für mich ist sie nur durchschnittlich. Die Autorin hat die Geschichte unnötig in die Länge gezogen und somit den Höhepunkt unspektakulärer gestaltet, als er eigentlich ausfallen sollte. Daher vergebe ich nur 3 von 5 Sternen.

Bewertung vom 01.07.2020
Berühre mich. Nicht. / Luca und Sage Bd.1
Kneidl, Laura

Berühre mich. Nicht. / Luca und Sage Bd.1


gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Das Cover und auch der Klappentext haben mich angezogen und so habe ich durch die positiven Bewertungen angefangen zu lesen.

Doch was nach einem spannenden New Adult Roman klingt, ist in Wahrheit keine leichte Kost. Hier geht es nicht um einen „normalen“ Neuanfang, den manche jungen Mädchen am College machen wollen, da ihr Exfreund mit ihnen Schluss gemacht hat. Diese Sache ist viel größer und viel schmerzlicher.

Unserer Protagonistin Sage ist in ihrer Vergangenheit etwas Schreckliches angetan worden. Zu Anfang wird da noch ein großes Geheimnis drum gemacht, doch nach und nach fallen die Hüllen und der Leser erahnt, was passiert ist. Damit macht die Autorin auf viele wichtige Themen aufmerksam. Ich finde die Gedanken, Gefühle und Handlungen von Sage nachvollziehbar und wirklich erschreckend, da es sich so real anfühlt. Es ist eben nicht wie bei einer Dokumentation, wo alles nacheinander erklärt und logisch berichtet wird. Das hier ist das echte Leben, es wird nichts beschönigt. Ich habe bis kurz vor dem Ende des ersten Buches nie Zweifel an der Echtheit von Sages Angst gehabt. Ihre Handlungen haben ich zwar teilweise in Frage gestellt, aber das ist auch einfach gesagt, wenn sich der Leser in einer komplett anderen Situation befindet. Doch leider ging es mir am Ende viel zu schnell und ihr Verhalten stand stark im Widerspruch mit ihrer Angst und sie schien diese leicht zu überwinden.

Diese Angst zu bewältigen fällt ihr mit Luca, dem männlichen Gegenpart, sehr viel leichter. Hier versucht die Autorin sich nicht zu sehr an den Klischees zu bedienen, doch ganz ohne kommt sie nicht aus. Der große, gutaussehende Bruder von Sages bester Freundin lässt niemanden an sich heran und nimmt jede Nacht eine andere Frau mit auf sein Zimmer. Doch dann lernt er Sage kennen. Kommt euch irgendwie bekannt vor oder? Doch das wird ein bisschen ausgeglichen, indem sich Luca sehr für Bücher interessiert und doch kein so böser Bad Boy ist.

Wie bereits geschrieben, macht die Autorin auf wichtige Themen aufmerksam und beschreibt die Dinge sehr glaubhaft aus Sages Sicht. Doch leider empfand ich die Geschichte stellenweise als sehr anstrengend, da die Angst sehr vereinnahmend ist. Was nicht bedeutet, dass die Themen unwichtig oder eben anstrengend sind, ganz im Gegenteil! Ich habe den Schreibstil nur so empfunden, da ich einen normalen New Adult Roman erwartet hatte. Und wo wir gerade beim Schreibstil sind, ich bin der Meinung, dass die erotischen Szenen immer einen Beigeschmack hatten. Vor allem das Ende fand ich einfach unpassend, da es wirklich explizit beschrieben worden ist. Hier hätten ein, zwei vorausschauende Sätze vollkommen ausgereicht.

Was ich jedoch noch positiv betonen möchte, sind die Nebencharaktere. Diese sind so unterschiedlich, lustig und wichtig, dass sie mir direkt ans Herz gewachsen sind. Und sie befinden sich außerhalb der Klischees, was ich mit Freuden wahrgenommen habe.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Der Titel ist wunderbar passend zur Geschichte ausgewählt, das gefällt mir sehr gut. Er drückt Sages Gefühle, Ängste und Hoffnungen aus!

Fazit: Dieser New Adult Roman ist kein einfacher seiner Art. Es geht um viel wichtigere und tiefgründige Themen. Doch die damit verbundene Liebesgeschichte will nicht so recht dazu passen, da ich den Schreibstil und die Klischees stellenweise doch unpassend fand. Dennoch hat mir die Bindung zwischen den Protagonisten gefallen und ich habe die Entwicklung von Sage sehr gern mit verfolgt. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 01.07.2020
Saeculum
Poznanski, Ursula

Saeculum


sehr gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Ursula Poznanski ist eine bekannte Autorin und ich wollte mich mit diesem Buch gerne mal an ihre Geschichten heranwagen.

Ich wusste überhaupt nicht, was mich in diesem Buch erwartet, da auf der Rückseite des Buches ein anderer Klappentext steht, der fast gar nichts verrät. Doch ich war sehr gespannt, als es dann endlich losging. Die Autorin führt die Leser wirklich sehr umfassend in die Welt der Saeculum Gruppe ein. Es ist sehr vorteilhaft, dass unser Protagonist Bastian sehr unerfahren in die Sache reinkommt, genau wie einige Leser. Nicht nur diese Eigenschaft lässt ihn sympathisch wirken. Auch seine Hilfsbereitschaft und den Mut etwas Neues zu entdecken machen ihn zu einem tollen Protagonisten.

Doch es wird nicht nur aus seiner Perspektive erzählt, sondern es wird zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her gewechselt. Und da die Mitstreiter von Bastian sehr unterschiedlich handeln und denken, kommen hier viele verschiedene Ansichten und Meinungen zustande. Ich finde die Charakterauswahl sehr gelungen, da viele auf den zweiten Blick anders erscheinen.

Bis zum Schluss hatte ich nur eine winzige Vorahnung, wer dahinter steckt. Doch das war nur ein Bruchteil der ganzen Enthüllung. Mich persönlich lässt Ursula Poznanski ziemlich lange im Dunklen tappen (wortwörtlich) und überrascht mich positiv mit dem Ausgang der Geschichte. Ich finde diesen zwar ein wenig weit hergeholt, doch macht er am Ende Sinn und lässt keine Fragen mehr offen. Jedoch finde ich es schade, dass die Auflösung quasi auf dem Silbertablett präsentiert wird und nicht mit kleinen Hinweisen selbst aufgedeckt wird.

Ein paar letzte Worte zum Titel, Cover oder Klappentext? – Ich liebe die Aufmachung des Buches! Nicht nur, dass das Cover faszinierend und gruselig zugleich aussieht, sondern auch der schwarze Buchblock reizt das Auge.

Fazit: Mein erster Roman von der erfolgreichen Autorin Ursula Poznanski hat meine Erwartungen übertroffen. Ich habe die Geschichte wirklich genossen und bis zum Ende mitgefiebert und mit gerätselt. Ich hätte mir am Ende noch ein wenig mehr Detektivarbeit gewünscht, aber alles im allem finde ich den Ausgang der Geschichte gut. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Bewertung vom 01.07.2020
Hope Again / Again Bd.4
Kasten, Mona

Hope Again / Again Bd.4


sehr gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Weil ich sehr gerne wieder nach Woodshill zurückkehre.

Mona Kastens toller und einfacher Schreibstil lässt den Leser zum einen in dem Buch versinken, zum anderen kommt man sehr schnell voran. Aus der Sicht von Everly erfahren wir, was zur Zeit in Woodshill passiert. Dieser Roman spielt zeitgleich mit „Feel Again“.

Everly hat durch ihre Vergangenheit, insbesondere durch die Beziehungen ihrer Mutter, eine voreingenommene Meinung gegenüber Menschen. Sie fasst nicht sehr schnell Vertrauen zu Fremden und es dauert auch sehr lange, bis mal eine persönliche Geschichte erzählt wird. Selbst ihren engsten Freunden verrät sie noch nicht mal die halbe Wahrheit. Das kann ich bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen. Doch dass sie ihren Freunden fast gar nichts erzählt, finde ich schon merkwürdig. Sie ist viel zu eingeschränkt in ihrer Sichtweise, obwohl ihre Freunde ihr das Gefühl geben, dass sie für sie da sind (und das sind sie auch) und sie bei allem unterstützen.

Nolan fand ich direkt sympathisch, weil er einfach so aufgeschlossen, lustig und hilfsbereit ist. Jedoch fand ich ihn nicht besonders spannend, wie das bei den männlichen Protagonisten in den letzten Bänden der Fall war, was teilweise auch an seinem Aussehen liegt. Auch Nolan hat eine dunkle Vergangenheit, doch das merkt der Leser ihm nicht an, denn erst zum Ende gibt er sein Geheimnis preis.

Jedoch rückt sein Charakter immer ein wenig in den Hintergrund, wenn er sich eine Szene mit Blake teilt. Hier hat die Autorin meiner Meinung nach den Fokus zu sehr auf Blake gesetzt. Mit Blake kommen wir auch schon zu den Nebenfiguren. Wir treffen, bis auf ein paar Ausnahmen, fast ausschließlich auf alte Charaktere. Doch das ist keineswegs schlecht, denn in Woodshill fühle ich mich heimatlich. Auch wenn Everly ihre Freunde nicht zu sehr in ihr Leben lassen möchte, so füllen sie doch einen großen Teil der Geschichte aus.

Everlys und Nolans Geschichte ist keine normale „Schüler-Lehrer“ Beziehung. Hier geht es nicht um die Heimlichtuerei und das Versteckspiel. Das liegt natürlich daran, dass die beiden Protagonisten älter sind. Trotzdem ist den beiden das Risiko natürlich bewusst. Doch hier geht es sehr viel mehr um die dunklen Vergangenheiten der beiden. Ich fand es war ein bisschen überladen mit den Problemen der Vergangenheit. Ich hätte mir gewünscht, dass Everlys Pläne für die Zukunft noch größer thematisiert worden wären. Aber für sie hat sich direkt eine neue Tür geöffnet und damit war es abgehakt.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Das Cover ist genau wie anderen Bücher aus der Again Reihe konzipiert und ich finde die Farbe wirklich schön.

Fazit: Ich fand es wirklich toll nach Woodshill zurückzukehren. Everly und Nolan sind ein süßes Paar, sie retten sich gegenseitig. Sie sind zwar nicht so besonders und haben nicht so viel Feuer, wie die andere Pärchen aus der Again Reihe, aber ich hatte viel Spaß beim Lesen. Everlys Zukunft hätte ruhig eine größere Rolle bekommen können. Ich vergebe 4 von 5 Sternen!

Bewertung vom 27.05.2020
Pets 2 (DVD)
Keine Informationen

Pets 2 (DVD)


gut

Auf geht es in ein neues Abenteuer mit den Haustieren aus New York! Diesmal laufen Geschichten laufen parallel ab: Max und Duke machen mit ihrer Familie einen Ausflug auf eine Farm und entdecken die wilde Natur. Gidget passt derweil auf Max Lieblingsspielzeug auf und bekommt es mit einem Rudel fieser Katzen zu tun. Snowball begibt sich auf eine Rettungsmission und lernt seine Superkräfte einzusetzen. Hört sich erstmal super spannend an, jedoch sind das viel zu viele Abenteuer, denn sie bekommen überhaupt nicht genug Spielzeit. So beschränkt sich der Inhalt auf das mindeste und geht leider nicht darüber hinaus. Es werden viele Nachrichten vermittelt, aber sie dringen nicht richtig durch. Da hätte man lieber eine Serie produzieren können, wo jede Handlung genügend Zeit bekommen hätte.

Dennoch ist es wirklich schön zu sehen, wie die Haustiere nach dem ersten Teil weitergelebt haben. Besonders interessant ist hier das Leben von Snowball. Die Rahmenhandlungen und Bedingungen waren sehr lustig und haben stellenweise auch mein Herz berührt. Aber eben nicht so, wie es der erste Teil getan hat.

Fazit: Leider ist das zweite Abenteuer der Tierfreunde nicht annähernd so gut wie das erste. Es werden viele verschiedene Storys gezeigt, wobei sie stellenweise gar nichts miteinander zu tun haben. Vieles wird einfach zu schnell abgehandelt und geht nicht in die Tiefe. Doch es war toll die bekannten Haustiere von New York wiederzusehen. Ich vergebe daher 3,5 von 5 Sternen!

Bewertung vom 27.05.2020
Schatten der Macht / Mystic City Bd.3
Lawrence, Theo

Schatten der Macht / Mystic City Bd.3


weniger gut

DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER!!!

Warum habe ich das Buch gelesen? – Ich muss doch wissen, wie die ganze Sache zu Ende geht!

Theo Lawrence hat immer noch einen angenehmen Schreibstil und ich bin schnell vorangekommen. Aus der Sicht von Aria, erfährt der Leser, wie es derzeit um sie und die anderen Mystiker steht. Doch Aria hat sich: Sie ist nicht mehr das naive Mädchen aus den Horsten. Mit ihrer neu gewonnenen Macht versucht sie verzweifelter denn je, Manhattan vor dem Untergang zu bewahren.

Was mir immer noch nicht gefällt, ist der Verlauf und Ausgang der Dreiecksbeziehung. Der Klappentext deutet schon an, dass sich Aria für Turk entscheiden wird. Und so kommt es auch. Ich konnte diese Entscheidung nur schwer nachvollziehen, denn im Buch denkt sie häufig über Hunter und die Trennung nach. Auf einmal ist Turk da und nach ein bisschen knutschen, scheint es die nächste große Liebe zu sein. Ich kann ja verstehen, wieso sich Aria und Hunter immer weiter voneinander entfernt haben, aber solch einen Ausgang hätte ich dann doch nicht erwartet. So steht Turk nun mehr im Vordergrund und Hunter bekommt man nur noch sehr selten zu lesen. Doch die anderen Nebencharaktere sind hin und wieder ein Hoffnungsschimmer, denn diese machen die Geschichte noch ein wenig spannend.

Kurz vor dem Ende wurde ich nochmal mitgerissen, denn es gab einige Wendungen, die nochmal Spannung reingebracht, wie z. B. Kyles gegenwärtiger Zustand oder die Energiequelle des Kraftfeldes. Doch die komplette Auflösung hat mir nicht gefallen, denn der Autor hat es sich viel zu einfach gemacht. Am Ende findet die Gruppe um Aria für jedes Problem eine Lösung. Das ist ein viel zu einfaches Happy End.

Der Anfang dieser Reihe war so vielversprechend! Ich war begeistert von der gesamten Welt, dieser Vorstellung von der Zukunft. Es ist unerträglich heiß, die Folgen des Klimawandels sind überall spürbar und offensichtlich. Die Schere zwischen Arm und Reich ist überdimensional. Dann gibt es die Mystiker, ein Mysterium, das es noch aufzudecken gilt. Die Machenschaften von Arias Familie, von denen Aria jedoch noch nichts ahnt. Doch leider wurde es mit jedem Band immer unspektakulärer und ich habe nicht viele Antworten auf meine Fragen bekommen. Dazu das Beziehungsdreieck. Leider nicht der beste Abschluss.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Wie auch bei den beiden Vorgängern finde ich den Zusatztitel super!

Fazit: Leider ist der letzte Band der Mystic City Reihe der schlechteste. Bis auf ein paar kleine Aktionen passiert nicht viel und am Ende häufen sich dann die Geschehnisse. Auch die Dreiecksbeziehung von Aria, Hunter und Turk nimmt für mich nicht das passende Ende. Vieles ist ungeklärt geblieben. Trotzdem konnte ich nicht aufhören, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Daher vergebe nur 2,5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 27.05.2020
Tage des Verrats / Mystic City Bd.2
Lawrence, Theo

Tage des Verrats / Mystic City Bd.2


gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Na weil ich wissen wollte, wie es weitergeht!

Die im Klappentext angekündigte Dreiecksbeziehung hat sehr genervt. Noch im ersten Teil liebt sie Hunter mehr als alles auf der Welt und verlässt für ihn ihr Zuhause und ihre Familie. Nach ein paar Wochen ist sie sich da aber nicht mehr sicher, weil er ihr nicht mehr so viel Aufmerksamkeit schenkt und sie fühlt sich direkt zu jemand anderem hingezogen, zweifelt jedoch ständig an ihren Gefühlen für beide.

Daher war Aria in diesem Teil eine anstrengende Protagonistin. Ihre Naivität aus dem ersten Teil hat sie ein Stück weit verloren, doch sie versteht nicht, dass sie den falschen Leuten ihr Vertrauen schenkt. Da hätte der Autor Aria ruhig ein ein klein wenig mehr Grips geben können. Aber auch Hunter ist nicht mehr derselbe: Er wird von Angst und Wut getrieben, er ist kaum mehr zu erkennen. Hin und wieder blitzt der alte Hunter auf, doch genauso schnell verschwindet er auch wieder. Das finde ich sehr schade, denn er ist eine der Schlüsselfiguren der Geschichte.

Je weniger mir die Hauptcharaktere gefallen, desto mehr gefallen mir aber die Nebencharaktere. Hier lernt der Leser die Rebellengruppen besser kennen und diese füllen die Geschichte wirklich wunderbar aus. Viele verschiedene Charaktere haben hier ihren Auftritt und sie sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen.

Neben der Dreiecksbeziehung ist natürlich auch der bevorstehende oder fast ausgebrochener Krieg einer der Ankerpunkte. Jedoch geht es hier kein Stück vor oder zurück. Der Leser erfährt nur, dass die feindlichen Soldaten vorrücken, aber selber bekommt Aria davon nicht viel mit. Hier hätte man einfach mehr Action einbringen müssen. Natürlich ist trotzdem genug passiert, aber es hatte keine Auswirkungen auf die Zukunft, es hätte auch gar nicht stattfinden können. Die Unwissenheit des ersten Teils wird leider mit recht kargen Informationen gefüllt. Mir hat etwas gefehlt, ich wurde nicht mitgerissen.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Den Zusatztitel finde ich super, denn er passt einfach perfekt zum Buch! Das Cover finde ich auch cool, denn es hat etwas sehr mystisches an sich und das gefällt mir.

Fazit: Leider rutscht die Fortsetzung noch mehr in die Grube der Klischees hinein. Nach der unersättlichen Liebe folgt die Dreiecksbeziehung und sonst passiert irgendwie nicht viel. Die Nebencharaktere bringen die Geschichte jedoch deutlich nach vorn. Nichtsdestotrotz kann ich hier nur 3 von 5 Sternen vergeben.