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Bewertungen

Insgesamt 73 Bewertungen
Bewertung vom 20.07.2020
Star Wars(TM) - Episode IX - Der Aufstieg Skywalkers / Star Wars Bd.11
Carson, Rae

Star Wars(TM) - Episode IX - Der Aufstieg Skywalkers / Star Wars Bd.11


ausgezeichnet

DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER!!!
Warum habe ich das Buch gelesen? – Die Skywalker-Saga konnte ich nicht nur filmisch beenden, sondern musste sie auch nochmal rekonstruieren und lesen!

Der Erzählstil der Geschichte war klasse, da die Gedanken der Protagonisten ausfüllend und sehr lehrreich waren. Was der Film ein bisschen versäumt macht das Buch auf jeden Fall wett. Aus verschiedenen Perspektiven erlebt der Leser auch die unterschiedlichen Handlungsstränge und springt immer hin und her. Besonders die Szenen mit Rey und Kylo Ren haben mir gefallen, da das Gefühlschaos hier nochmal verdeutlicht wurde und durch die Beschreibungen der Autorin konnte man dieses viel besser verstehen.

Neben den Szenen aus dem Film, gibt es in diesem Buch noch einige weitere Szenen, die die Geschichte um Rey und ihre Freunde ergänzen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die Auferstehung des Imperators für sehr fragwürdig und unlogisch halte. Doch dieses Buch hat mir die Hintergründe des neunten Abenteuers in der weit, weit entfernten Galaxis nochmal deutlicher erklärt. Mir wurde eine andere Betrachtungsweise gegeben.

Nichtsdestotrotz finde ich die Abenteuer von Rey, Leia und Co. sehr spannend, nervenzerreibend und auch lustig. Ich habe gelacht, geweint und mitgefiebert. Und das ist doch alles, was ein Leser möchte oder? Ein toller Abschluss einer erfolgreichen und vor allem mitreißenden Saga für alle Fans zum Lesen.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Ich liebe das Cover! Die Farben sind prächtig und Rey und Kylo Ren runden das ganze einfach ab!

Fazit: Das Buch von Rae Carson hat mir eine neue Sichtweise auf das Ende der Skywalker-Saga gegeben. Viele Szenen aus dem Film haben einen logischen Hintergrund bekommen und der Leser erhält einen faszinierenden Einblick in die Gefühlswelt von Rey und Kylo Ren. Ich wurde sehr gut unterhalten und habe mein Wissen über die neunte Episode aufgefrischt und so vergebe ich 5 von 5 Sternen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.07.2020
Verliere mich. Nicht. / Luca und Sage Bd.2
Kneidl, Laura

Verliere mich. Nicht. / Luca und Sage Bd.2


gut

DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER!!!

Warum habe ich das Buch gelesen? – Obwohl mich das erste Buch nicht umgehauen hat, wollte ich wissen wie es weitergeht.

Das Buch setzt direkt dort an, wo der erste Band uns zurückgelassen hat. Sage macht nach der Trennung von Luca komplett dicht und versucht allein ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Doch nach kurzer Zeit kreuzen sich die Wege der beiden wieder, da sie wieder bei ihm und April einzieht. Und ab da beginnt das Hin und Her von neuem. Doch ich finde, dass Sage noch authentisch rüberkommt, da sie weiß, dass sie nicht mit ihm zusammen sein kann, doch das wiederholt sie nicht ständig in Gedanken. Im Gegenteil, ihr Kopf scheint erstmal voll mit anderen Gedanken zu sein: Uni, Schmuck und Serien. Das war’s. Einige Kapitel waren sehr ermüdend, es hat sich unglaublich gezogen, weil einfach nichts passiert ist. Ab und an bekommen die Nebencharaktere wieder ein bisschen Platz in Sages Leben, doch die rücken zunehmend in den Hintergrund. Das finde ich sehr schade, da Laura Kneidl auch hier unterschiedliche Themen anspricht, die in der Gesellschaft größtenteils noch „Tabuthemen“ sind.

Doch ihre Ängste sind noch da und ohne Luca ist es schwerer für sie, aber sie kommt auch nicht in viele Situationen, in der sie Angst bekommen könnte. Bis schließlich Alan vor der Tür steht. Mir war klar, dass dieser Augenblick irgendwann kommen würde und ich finde, dass diese Szene wirklich gut war. Sages Angst kehrt zurück, ohne Vorwarnung und mit voller Wucht. Doch das wird wieder zunichte gemacht, denn dann schläft sie mit Luca, und das nicht nur einmal. Das geht reibungslos, ohne Panikattacken. Genau das, wovor sie sich immer gefürchtet hat. Das hat für mich nicht zusammengepasst. Der Schreibstil der Autorin ist zwar sehr angenehmen und ich habe die Geschichte der beiden auch gerne gelesen, doch diese erotischen Stellen passen immer noch nicht zu Sages Gefühlswelt und ich finde sie daher deplatziert.

Das Ende ist mir zu einfach und unkompliziert. Auf knapp 20 Seiten wird dann die fürchtende Konfrontationen zwischen Sage und Alan abgehandelt, die anfangs sehr spannend schien, an der ich jedoch schnell mein Interesse verloren habe. Natürlich gibt es Beispiele, in denen alles reibungslos klappt und alle das bekommen haben, was sie sich gewünscht oder verdient haben. Aber in diesem Fall war mir das einfach zu märchenhaft. Es gab überhaupt keinen Widerstand, es hat alles reibungslos geklappt. Und darauf hat die Autorin über 800 Seiten hingearbeitet? Das finde ich enttäuschend. Das hätte sie auch in einem einzelnen Buch geschafft, denn dann wäre die Spannung vielleicht nicht so schnell abgeklungen.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Den Titel finde ich beim zweiten Band auch unglaublich schön und passend!

Fazit: Die Geschichte ist gut, sie ist wichtig. Sie behandelt Themen, die für die meisten Menschen nicht alltäglich sind. Doch für viele andere leider schon. Sages und Lucas Geschichte ist einzigartig, doch für mich ist sie nur durchschnittlich. Die Autorin hat die Geschichte unnötig in die Länge gezogen und somit den Höhepunkt unspektakulärer gestaltet, als er eigentlich ausfallen sollte. Daher vergebe ich nur 3 von 5 Sternen.

Bewertung vom 01.07.2020
Berühre mich. Nicht. / Luca und Sage Bd.1
Kneidl, Laura

Berühre mich. Nicht. / Luca und Sage Bd.1


gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Das Cover und auch der Klappentext haben mich angezogen und so habe ich durch die positiven Bewertungen angefangen zu lesen.

Doch was nach einem spannenden New Adult Roman klingt, ist in Wahrheit keine leichte Kost. Hier geht es nicht um einen „normalen“ Neuanfang, den manche jungen Mädchen am College machen wollen, da ihr Exfreund mit ihnen Schluss gemacht hat. Diese Sache ist viel größer und viel schmerzlicher.

Unserer Protagonistin Sage ist in ihrer Vergangenheit etwas Schreckliches angetan worden. Zu Anfang wird da noch ein großes Geheimnis drum gemacht, doch nach und nach fallen die Hüllen und der Leser erahnt, was passiert ist. Damit macht die Autorin auf viele wichtige Themen aufmerksam. Ich finde die Gedanken, Gefühle und Handlungen von Sage nachvollziehbar und wirklich erschreckend, da es sich so real anfühlt. Es ist eben nicht wie bei einer Dokumentation, wo alles nacheinander erklärt und logisch berichtet wird. Das hier ist das echte Leben, es wird nichts beschönigt. Ich habe bis kurz vor dem Ende des ersten Buches nie Zweifel an der Echtheit von Sages Angst gehabt. Ihre Handlungen haben ich zwar teilweise in Frage gestellt, aber das ist auch einfach gesagt, wenn sich der Leser in einer komplett anderen Situation befindet. Doch leider ging es mir am Ende viel zu schnell und ihr Verhalten stand stark im Widerspruch mit ihrer Angst und sie schien diese leicht zu überwinden.

Diese Angst zu bewältigen fällt ihr mit Luca, dem männlichen Gegenpart, sehr viel leichter. Hier versucht die Autorin sich nicht zu sehr an den Klischees zu bedienen, doch ganz ohne kommt sie nicht aus. Der große, gutaussehende Bruder von Sages bester Freundin lässt niemanden an sich heran und nimmt jede Nacht eine andere Frau mit auf sein Zimmer. Doch dann lernt er Sage kennen. Kommt euch irgendwie bekannt vor oder? Doch das wird ein bisschen ausgeglichen, indem sich Luca sehr für Bücher interessiert und doch kein so böser Bad Boy ist.

Wie bereits geschrieben, macht die Autorin auf wichtige Themen aufmerksam und beschreibt die Dinge sehr glaubhaft aus Sages Sicht. Doch leider empfand ich die Geschichte stellenweise als sehr anstrengend, da die Angst sehr vereinnahmend ist. Was nicht bedeutet, dass die Themen unwichtig oder eben anstrengend sind, ganz im Gegenteil! Ich habe den Schreibstil nur so empfunden, da ich einen normalen New Adult Roman erwartet hatte. Und wo wir gerade beim Schreibstil sind, ich bin der Meinung, dass die erotischen Szenen immer einen Beigeschmack hatten. Vor allem das Ende fand ich einfach unpassend, da es wirklich explizit beschrieben worden ist. Hier hätten ein, zwei vorausschauende Sätze vollkommen ausgereicht.

Was ich jedoch noch positiv betonen möchte, sind die Nebencharaktere. Diese sind so unterschiedlich, lustig und wichtig, dass sie mir direkt ans Herz gewachsen sind. Und sie befinden sich außerhalb der Klischees, was ich mit Freuden wahrgenommen habe.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Der Titel ist wunderbar passend zur Geschichte ausgewählt, das gefällt mir sehr gut. Er drückt Sages Gefühle, Ängste und Hoffnungen aus!

Fazit: Dieser New Adult Roman ist kein einfacher seiner Art. Es geht um viel wichtigere und tiefgründige Themen. Doch die damit verbundene Liebesgeschichte will nicht so recht dazu passen, da ich den Schreibstil und die Klischees stellenweise doch unpassend fand. Dennoch hat mir die Bindung zwischen den Protagonisten gefallen und ich habe die Entwicklung von Sage sehr gern mit verfolgt. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 01.07.2020
Saeculum
Poznanski, Ursula

Saeculum


sehr gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Ursula Poznanski ist eine bekannte Autorin und ich wollte mich mit diesem Buch gerne mal an ihre Geschichten heranwagen.

Ich wusste überhaupt nicht, was mich in diesem Buch erwartet, da auf der Rückseite des Buches ein anderer Klappentext steht, der fast gar nichts verrät. Doch ich war sehr gespannt, als es dann endlich losging. Die Autorin führt die Leser wirklich sehr umfassend in die Welt der Saeculum Gruppe ein. Es ist sehr vorteilhaft, dass unser Protagonist Bastian sehr unerfahren in die Sache reinkommt, genau wie einige Leser. Nicht nur diese Eigenschaft lässt ihn sympathisch wirken. Auch seine Hilfsbereitschaft und den Mut etwas Neues zu entdecken machen ihn zu einem tollen Protagonisten.

Doch es wird nicht nur aus seiner Perspektive erzählt, sondern es wird zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her gewechselt. Und da die Mitstreiter von Bastian sehr unterschiedlich handeln und denken, kommen hier viele verschiedene Ansichten und Meinungen zustande. Ich finde die Charakterauswahl sehr gelungen, da viele auf den zweiten Blick anders erscheinen.

Bis zum Schluss hatte ich nur eine winzige Vorahnung, wer dahinter steckt. Doch das war nur ein Bruchteil der ganzen Enthüllung. Mich persönlich lässt Ursula Poznanski ziemlich lange im Dunklen tappen (wortwörtlich) und überrascht mich positiv mit dem Ausgang der Geschichte. Ich finde diesen zwar ein wenig weit hergeholt, doch macht er am Ende Sinn und lässt keine Fragen mehr offen. Jedoch finde ich es schade, dass die Auflösung quasi auf dem Silbertablett präsentiert wird und nicht mit kleinen Hinweisen selbst aufgedeckt wird.

Ein paar letzte Worte zum Titel, Cover oder Klappentext? – Ich liebe die Aufmachung des Buches! Nicht nur, dass das Cover faszinierend und gruselig zugleich aussieht, sondern auch der schwarze Buchblock reizt das Auge.

Fazit: Mein erster Roman von der erfolgreichen Autorin Ursula Poznanski hat meine Erwartungen übertroffen. Ich habe die Geschichte wirklich genossen und bis zum Ende mitgefiebert und mit gerätselt. Ich hätte mir am Ende noch ein wenig mehr Detektivarbeit gewünscht, aber alles im allem finde ich den Ausgang der Geschichte gut. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Bewertung vom 01.07.2020
Hope Again / Again Bd.4
Kasten, Mona

Hope Again / Again Bd.4


sehr gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Weil ich sehr gerne wieder nach Woodshill zurückkehre.

Mona Kastens toller und einfacher Schreibstil lässt den Leser zum einen in dem Buch versinken, zum anderen kommt man sehr schnell voran. Aus der Sicht von Everly erfahren wir, was zur Zeit in Woodshill passiert. Dieser Roman spielt zeitgleich mit „Feel Again“.

Everly hat durch ihre Vergangenheit, insbesondere durch die Beziehungen ihrer Mutter, eine voreingenommene Meinung gegenüber Menschen. Sie fasst nicht sehr schnell Vertrauen zu Fremden und es dauert auch sehr lange, bis mal eine persönliche Geschichte erzählt wird. Selbst ihren engsten Freunden verrät sie noch nicht mal die halbe Wahrheit. Das kann ich bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen. Doch dass sie ihren Freunden fast gar nichts erzählt, finde ich schon merkwürdig. Sie ist viel zu eingeschränkt in ihrer Sichtweise, obwohl ihre Freunde ihr das Gefühl geben, dass sie für sie da sind (und das sind sie auch) und sie bei allem unterstützen.

Nolan fand ich direkt sympathisch, weil er einfach so aufgeschlossen, lustig und hilfsbereit ist. Jedoch fand ich ihn nicht besonders spannend, wie das bei den männlichen Protagonisten in den letzten Bänden der Fall war, was teilweise auch an seinem Aussehen liegt. Auch Nolan hat eine dunkle Vergangenheit, doch das merkt der Leser ihm nicht an, denn erst zum Ende gibt er sein Geheimnis preis.

Jedoch rückt sein Charakter immer ein wenig in den Hintergrund, wenn er sich eine Szene mit Blake teilt. Hier hat die Autorin meiner Meinung nach den Fokus zu sehr auf Blake gesetzt. Mit Blake kommen wir auch schon zu den Nebenfiguren. Wir treffen, bis auf ein paar Ausnahmen, fast ausschließlich auf alte Charaktere. Doch das ist keineswegs schlecht, denn in Woodshill fühle ich mich heimatlich. Auch wenn Everly ihre Freunde nicht zu sehr in ihr Leben lassen möchte, so füllen sie doch einen großen Teil der Geschichte aus.

Everlys und Nolans Geschichte ist keine normale „Schüler-Lehrer“ Beziehung. Hier geht es nicht um die Heimlichtuerei und das Versteckspiel. Das liegt natürlich daran, dass die beiden Protagonisten älter sind. Trotzdem ist den beiden das Risiko natürlich bewusst. Doch hier geht es sehr viel mehr um die dunklen Vergangenheiten der beiden. Ich fand es war ein bisschen überladen mit den Problemen der Vergangenheit. Ich hätte mir gewünscht, dass Everlys Pläne für die Zukunft noch größer thematisiert worden wären. Aber für sie hat sich direkt eine neue Tür geöffnet und damit war es abgehakt.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Das Cover ist genau wie anderen Bücher aus der Again Reihe konzipiert und ich finde die Farbe wirklich schön.

Fazit: Ich fand es wirklich toll nach Woodshill zurückzukehren. Everly und Nolan sind ein süßes Paar, sie retten sich gegenseitig. Sie sind zwar nicht so besonders und haben nicht so viel Feuer, wie die andere Pärchen aus der Again Reihe, aber ich hatte viel Spaß beim Lesen. Everlys Zukunft hätte ruhig eine größere Rolle bekommen können. Ich vergebe 4 von 5 Sternen!

Bewertung vom 27.05.2020
Pets 2 (DVD)
Keine Informationen

Pets 2 (DVD)


gut

Auf geht es in ein neues Abenteuer mit den Haustieren aus New York! Diesmal laufen Geschichten laufen parallel ab: Max und Duke machen mit ihrer Familie einen Ausflug auf eine Farm und entdecken die wilde Natur. Gidget passt derweil auf Max Lieblingsspielzeug auf und bekommt es mit einem Rudel fieser Katzen zu tun. Snowball begibt sich auf eine Rettungsmission und lernt seine Superkräfte einzusetzen. Hört sich erstmal super spannend an, jedoch sind das viel zu viele Abenteuer, denn sie bekommen überhaupt nicht genug Spielzeit. So beschränkt sich der Inhalt auf das mindeste und geht leider nicht darüber hinaus. Es werden viele Nachrichten vermittelt, aber sie dringen nicht richtig durch. Da hätte man lieber eine Serie produzieren können, wo jede Handlung genügend Zeit bekommen hätte.

Dennoch ist es wirklich schön zu sehen, wie die Haustiere nach dem ersten Teil weitergelebt haben. Besonders interessant ist hier das Leben von Snowball. Die Rahmenhandlungen und Bedingungen waren sehr lustig und haben stellenweise auch mein Herz berührt. Aber eben nicht so, wie es der erste Teil getan hat.

Fazit: Leider ist das zweite Abenteuer der Tierfreunde nicht annähernd so gut wie das erste. Es werden viele verschiedene Storys gezeigt, wobei sie stellenweise gar nichts miteinander zu tun haben. Vieles wird einfach zu schnell abgehandelt und geht nicht in die Tiefe. Doch es war toll die bekannten Haustiere von New York wiederzusehen. Ich vergebe daher 3,5 von 5 Sternen!

Bewertung vom 27.05.2020
Schatten der Macht / Mystic City Bd.3
Lawrence, Theo

Schatten der Macht / Mystic City Bd.3


weniger gut

DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER!!!

Warum habe ich das Buch gelesen? – Ich muss doch wissen, wie die ganze Sache zu Ende geht!

Theo Lawrence hat immer noch einen angenehmen Schreibstil und ich bin schnell vorangekommen. Aus der Sicht von Aria, erfährt der Leser, wie es derzeit um sie und die anderen Mystiker steht. Doch Aria hat sich: Sie ist nicht mehr das naive Mädchen aus den Horsten. Mit ihrer neu gewonnenen Macht versucht sie verzweifelter denn je, Manhattan vor dem Untergang zu bewahren.

Was mir immer noch nicht gefällt, ist der Verlauf und Ausgang der Dreiecksbeziehung. Der Klappentext deutet schon an, dass sich Aria für Turk entscheiden wird. Und so kommt es auch. Ich konnte diese Entscheidung nur schwer nachvollziehen, denn im Buch denkt sie häufig über Hunter und die Trennung nach. Auf einmal ist Turk da und nach ein bisschen knutschen, scheint es die nächste große Liebe zu sein. Ich kann ja verstehen, wieso sich Aria und Hunter immer weiter voneinander entfernt haben, aber solch einen Ausgang hätte ich dann doch nicht erwartet. So steht Turk nun mehr im Vordergrund und Hunter bekommt man nur noch sehr selten zu lesen. Doch die anderen Nebencharaktere sind hin und wieder ein Hoffnungsschimmer, denn diese machen die Geschichte noch ein wenig spannend.

Kurz vor dem Ende wurde ich nochmal mitgerissen, denn es gab einige Wendungen, die nochmal Spannung reingebracht, wie z. B. Kyles gegenwärtiger Zustand oder die Energiequelle des Kraftfeldes. Doch die komplette Auflösung hat mir nicht gefallen, denn der Autor hat es sich viel zu einfach gemacht. Am Ende findet die Gruppe um Aria für jedes Problem eine Lösung. Das ist ein viel zu einfaches Happy End.

Der Anfang dieser Reihe war so vielversprechend! Ich war begeistert von der gesamten Welt, dieser Vorstellung von der Zukunft. Es ist unerträglich heiß, die Folgen des Klimawandels sind überall spürbar und offensichtlich. Die Schere zwischen Arm und Reich ist überdimensional. Dann gibt es die Mystiker, ein Mysterium, das es noch aufzudecken gilt. Die Machenschaften von Arias Familie, von denen Aria jedoch noch nichts ahnt. Doch leider wurde es mit jedem Band immer unspektakulärer und ich habe nicht viele Antworten auf meine Fragen bekommen. Dazu das Beziehungsdreieck. Leider nicht der beste Abschluss.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Wie auch bei den beiden Vorgängern finde ich den Zusatztitel super!

Fazit: Leider ist der letzte Band der Mystic City Reihe der schlechteste. Bis auf ein paar kleine Aktionen passiert nicht viel und am Ende häufen sich dann die Geschehnisse. Auch die Dreiecksbeziehung von Aria, Hunter und Turk nimmt für mich nicht das passende Ende. Vieles ist ungeklärt geblieben. Trotzdem konnte ich nicht aufhören, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Daher vergebe nur 2,5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 27.05.2020
Tage des Verrats / Mystic City Bd.2
Lawrence, Theo

Tage des Verrats / Mystic City Bd.2


gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Na weil ich wissen wollte, wie es weitergeht!

Die im Klappentext angekündigte Dreiecksbeziehung hat sehr genervt. Noch im ersten Teil liebt sie Hunter mehr als alles auf der Welt und verlässt für ihn ihr Zuhause und ihre Familie. Nach ein paar Wochen ist sie sich da aber nicht mehr sicher, weil er ihr nicht mehr so viel Aufmerksamkeit schenkt und sie fühlt sich direkt zu jemand anderem hingezogen, zweifelt jedoch ständig an ihren Gefühlen für beide.

Daher war Aria in diesem Teil eine anstrengende Protagonistin. Ihre Naivität aus dem ersten Teil hat sie ein Stück weit verloren, doch sie versteht nicht, dass sie den falschen Leuten ihr Vertrauen schenkt. Da hätte der Autor Aria ruhig ein ein klein wenig mehr Grips geben können. Aber auch Hunter ist nicht mehr derselbe: Er wird von Angst und Wut getrieben, er ist kaum mehr zu erkennen. Hin und wieder blitzt der alte Hunter auf, doch genauso schnell verschwindet er auch wieder. Das finde ich sehr schade, denn er ist eine der Schlüsselfiguren der Geschichte.

Je weniger mir die Hauptcharaktere gefallen, desto mehr gefallen mir aber die Nebencharaktere. Hier lernt der Leser die Rebellengruppen besser kennen und diese füllen die Geschichte wirklich wunderbar aus. Viele verschiedene Charaktere haben hier ihren Auftritt und sie sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen.

Neben der Dreiecksbeziehung ist natürlich auch der bevorstehende oder fast ausgebrochener Krieg einer der Ankerpunkte. Jedoch geht es hier kein Stück vor oder zurück. Der Leser erfährt nur, dass die feindlichen Soldaten vorrücken, aber selber bekommt Aria davon nicht viel mit. Hier hätte man einfach mehr Action einbringen müssen. Natürlich ist trotzdem genug passiert, aber es hatte keine Auswirkungen auf die Zukunft, es hätte auch gar nicht stattfinden können. Die Unwissenheit des ersten Teils wird leider mit recht kargen Informationen gefüllt. Mir hat etwas gefehlt, ich wurde nicht mitgerissen.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Den Zusatztitel finde ich super, denn er passt einfach perfekt zum Buch! Das Cover finde ich auch cool, denn es hat etwas sehr mystisches an sich und das gefällt mir.

Fazit: Leider rutscht die Fortsetzung noch mehr in die Grube der Klischees hinein. Nach der unersättlichen Liebe folgt die Dreiecksbeziehung und sonst passiert irgendwie nicht viel. Die Nebencharaktere bringen die Geschichte jedoch deutlich nach vorn. Nichtsdestotrotz kann ich hier nur 3 von 5 Sternen vergeben.

Bewertung vom 27.05.2020
Das gefangene Herz / Mystic City Bd.1
Lawrence, Theo

Das gefangene Herz / Mystic City Bd.1


sehr gut

Typisch dystopischer Beginn einer Trilogie: Aria Rose, die naive und unschuldige Tochter der einflussreichsten Familie aus Manhattan, trifft sich mit dem Rebellen der anderen Seite und stellt somit die Prinzipien ihrer Eltern in Frage. Einige Handlungen und Wendungen sind eben vorhersehbar, weil es eben ein klischeehafter Roman ist. Doch es gibt auch Dinge, die dieses Buch besonders macht. So z. B. Arias Gedächtnisverlust zu Anfang des Buches. Der Leser weiß, genau wie Aria, dass etwas nicht stimmt und ahnt Böses. Und dann schlägt die Wahrheit ein wie eine Bombe.

Aria ist aber tatsächlich sehr naiv, denn sie ist gut behütet bei ihrer Familie aufgewachsen. Was der Leser schon weiß, ahnt sie immer erst im letzten Moment. Es war ein wenig anstrengend sie so durch die Stadt laufen zu sehen, aber gegen Ende des Buches wird sie stärker, bildet sich ihre eigene Meinung und ist bereit dafür zu kämpfen. Hunter dagegen ist, wie sollte es auch sonst sein, ein verstoßener Außenseiter, der gegen Arias Eltern kämpft. Die beiden verlieben sich, was von Anfang an klar ist. Doch die Umstände machen diese Geschichte so spannend.

Die Welt, die der Autor Theo Lawrence aufgebaut hat, ist ein toller dystopischer Ort. Die Folgen des Klimawandels spüren die Menschen immer und überall. Die Mystiker, jene Menschen mit magischen Kräften, wurden durch ihre Fähigkeiten von der anderen Bevölkerung getrennt. Der Leser erfährt die Anfänge dieser Trennung und auch ein paar Eigenschaften über diese Magie. Doch ich hoffe, dass im zweiten Teil noch mehr Informationen an die Oberfläche gelangen! Der Schreibstil ist einfach und schlicht. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben, sei es bei Gesprächen, Empfindungen oder Landschaftsbeschreibungen. Wo der Autor meiner Meinung nach übertrieben hat, ist die Bindung von Aria und Hunter. Die beiden scheinen sich noch nicht so gut zu kennen und trotzdem lieben sie sich innig und mit jeder Faser des Körpers. Hier hätte man ruhig einen Gang runterschalten können.

Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Wie bereits erwähnt, hat mich der Titel und das Cover doch sehr interessiert. Was mich jedoch zurückschrecken ließ, war der Klappentext. Er hat viel zu viel verraten.

Fazit: Ein weiterer Dystopie Roman, der mich jedoch mit seiner Welt und der Geschichte fesseln konnte. Die besonderen Umstände der Protagonistin machen die Geschichte noch geheimnisvoller. Dies wird jedoch durch Klischees und die vorhersehbare Geschichte ein wenig gemindert. Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen! Ich vergebe 4 von 5 Sternen!

Bewertung vom 27.05.2020
Spyro Reignited Trilogy (PlayStation 4)

Spyro Reignited Trilogy (PlayStation 4)


sehr gut

Ich habe noch kein Spiel aus dieser Reihe gespielt, aber das Jump’n’Run Spiel hat direkt meine Aufmerksamkeit geweckt, da es durch seine Hauptfigur und das Gameplay auf meiner Wunschliste gelandet ist. Wichtig ist anzumerken, dass nur das erste Spiel auf der Blu-ray zu finden ist. Der zweite und dritte Teil muss runtergeladen werden. Für mich nicht nachvollziehbar, denn wenn ich mir die Spiele im Disk-Format kaufe, dann um große Download Mengen zu vermeiden!

In Spyros erstem Abenteuer müssen wir die anderen Drachen befreien, die durch den Bösewicht Gnasty Gnorc in Kristallstatuen verwandelt wurden. In insgesamt sechs Heimatwelten kämpft sich Spyro nun mit seinem Freund Sparx durch Gnasty Gorcs Armee und bereitet uns somit eine Menge Spielspaß. Die einzelnen Level sind alle unglaublich kreativ gestaltet und den Spieler erwarten die unterschiedlichsten Landschaften. Die Steuerung ist sehr simple und so fliegt man wortwörtlich durch die Level. Mir hat hier ein bisschen der Zusammenhang gefehlt, da nur zu Anfang ein kleiner Film gezeigt wurde und es sonst nicht viel gibt, was die Handlung zusammenhält.

Durch ein Portal gelangen Spyro und Sparx nach Avalar, die Heimatwelt von dem Professor, Elora und Jäger. Diese werden von dem bösen Ripto tyrannisiert, welcher außerdem die anderen Bewohner in Aufruhe versetzt. Wie auch im ersten Teil gibt es viele unterschiedliche Level, die sich in den drei Heimatwelten aufteilen und von Spyro gerettet werden müssen und an jedem Ende wartet ein schwieriger Gegner. Hier fühlt sich der Spieler sehr viel eingebundener als noch im Vorgänger, denn nun gibt es immer kurze Filmsequenzen. Doch dann fängt die Filmsequenz des Levels wieder von vorne an und der Spieler muss die Aufgabe nochmal von vorn beginnen. Wieso das der Fall ist, kann ich irgendwie nicht ganz nachvollziehen. Ein wenig anspruchsvoller und kniffliger überzeugt der zweite Teil der Spyro Reihe aber auf jeden Fall.

Im letzten Abenteuer der Reignited Trilogy muss sich Spyro mal wieder auf eine Rettungsmission begeben, denn eine böse Zauberin hat die Dracheneier gestohlen. In vier Heimatwelten kämpft er sich durch die Armee dieser Zauberin, doch auch diesmal ist er nicht allein unterwegs. Bei seiner Suche rettet er ein Känguru, einen Pinguin, einen Yeti und einen Affen. In diese Figuren kann der Spieler dann auch in einigen Level schlüpfen und so unterscheidet sich der dritten Teil dieses Spiels von seinen Vorgängern. Hinzukommen knifflige Minispiele und drei Endgegner, die das Spiel sehr unterhaltsam gestalten. Genau wie die anderen Spiele sprüht auch dieses vor Farben und unterschiedlichen Leveln. Die Schwierigkeitsstufen werden hochgefahren, je weiter der Spieler mit Spyro kommt und die Bosskämpfe setzen dem ganzen noch einen drauf. Auch dieser Teil hat mir sehr viel Spaß bereitet.

Fazit: Alles in allem haben mir die drei Neuauflagen sehr gut gefallen und ich liebe den kleinen, lilafarbenen Drachen. Die Spiele sind optisch wunderbar aufbereitet und sprühen nur so vor Farben. Das Gameplay ist zwar sehr simple aber es hat mir trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht allzu hoch, aber so ist das Spiel für alle Altersgruppen geeignet. Mir hat ein bisschen die Geschichte gefehlt, die die Handlungen zusammenhält, jedoch hat sich das ja im Laufe der drei Spiele gebessert. Daher vergebe ich 4,5 von 5 Sternen.