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Benutzername: sophiaswunderland
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Bewertungen

Insgesamt 35 Bewertungen
Bewertung vom 16.04.2019
After passion / After Bd.1
Todd, Anna

After passion / After Bd.1


gut

DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER!!!

Warum habe ich das Buch gelesen? – Obwohl diese Geschichte förmlich nach Klischee schreit, wollte ich vor dem Filmstart unbedingt in Erfahrung bringen, wieso diese Geschichte so gehypt wird!

Und hier beginnt mein Drama: Eigentlich kann ich Tessa und Hardin, die beiden Hauptpersonen, gut leiden, aber häufig sind sie so unausstehlich und gehen nicht nur einander, sondern auch mir auf die Nerven. Bei jeder Kleinigkeit gehen sie an die Decke und direkt danach gehen sie sich an die Wäsche. Fast jedes Gespräch entwickelt sich zu einem Streit, bei dem sich die beiden anschreien und danach zur Versöhnung miteinander schlafen. Lässt man das alles weg, passiert in diesem Buch eigentlich nicht mehr viel. Am Anfang bekommt der Leser noch viel von der Universität und den Kursen dort mit, aber mit der Zeit wird das immer übersprungen und es dreht sich nur noch um die "Beziehung" der beiden.

Kommen wir da nun zum nächsten Kritikpunkt: Diese Verbindung, die die beiden haben ist merkwürdig. Es hat Anzeichen einer Liebesbeziehung, aber dann verhalten sich die beiden einfach so komisch, dass ich mich stellenweise gefragt habe, wo ich hier überhaupt bin. Diese aufgebaute Verbindung geschieht viel zu schnell und die beiden stürzen sich, meiner Meinung nach, zu schnell in unsichere Gewässer. Wenn man sich für jemanden verändert und damit im Reinen ist, ist das vollkommen in Ordnung. Doch man sollte sich, egal ob Frau oder Mann, niemals so behandeln lassen, wie es Hardin teilweise mit Tessa macht. Erniedrigung oder zur Schaustellung gehören nicht in eine Beziehung.

Um noch einmal zu den Hauptcharakteren zurückzukommen, möchte ich sagen, dass sie mir ja im großen und ganzen gut gefallen haben, aber das auch nur mit der Zeit. Wie der Klappentext verrät, ist Tessa ein kluges und attraktives Mädchen. Außerdem ist sie loyal, fleißig und hilfsbereit. Alles tolle Eigenschaften, doch hinter der Fassade schaut es leider nicht mehr so aus: Sie betrügt ihren Freund wochenlang und hat nicht die Eier in der Hose es zu beenden. Denn zu Anfang des Buches hat sie einen Freund, der sie liebt und bei allem unterstützt. Das hat mich so wütend gemacht, dass ich kurz davor war das Buch einfach abzubrechen. Ich habe auch die Befürchtung, dass sie es noch weitergemacht hätte, wenn es nicht rausgekommen wäre. Sie verändert auch viele ihrer Prinzipien, nur um sich gegenüber anderen Leuten zu behaupten, vor allem Hardin gegenüber. Und was mich auch sehr gestört hat, ist die Ansicht, dass sie diese Gefühle, die sie entwickelt hat, nur bei Hardin gespürt hat. Nun das zeigt doch, dass sie eigentliche nie groß etwas für Noah empfunden hat. Schade, dass hier wieder auf das unerfahrene Jungfrauenbild zurückgegriffen wurde.

Hardin ist ein schwieriger Fall, und zwar vom Anfang bis zum Ende. Am Anfang ist er ein richtiger Idiot, wie er im Buche steht. Erst gegen Ende erfährt der Leser mehr über Hardin und wieso er so ist, wie er ist. Das macht es leichter ihn zu verstehen, auch wenn es immer noch schwierig ist. Trotzdem kann ich seine Entscheidungen und Handlungen manchmal einfach nicht nachvollziehen. Er benimmt sich daneben und macht alles und jeden fertig, was wahrscheinlich seinem Abwehrmechanismus entspricht. Doch er behandelt viele Menschen so, obwohl er sie gar nicht kennt. Die einzige, die das tut, ist Tessa. Und das schwingt für mich teilweise schon in Obsession über.

Fazit: Ich habe mich selten so über ein Buch aufgeregt, dass ich dabei aber so schnell gelesen habe. Es gibt so vieles, was mich an dieser Geschichte stört, doch ich konnte einfach nicht aufhören. Ich fühlte mich wie Tessa und Hardin: Zueinander hingezogen, doch es herrschen so viele Emotionen in mir, die ich nicht zurückhalten kann. Ich vergebe 3 von 5 Sternen!

Bewertung vom 17.03.2019
Das Paket
Fitzek, Sebastian

Das Paket


gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Die Bücher von Sebastian Fitzek sieht man ja immer und überall. Ich habe mich endlich dazu überreden lassen, es auch mal zu versuchen! Und da „Das Paket“ noch ungelesen in meinem Bücherregal stand, habe ich damit die Fitzek Ära eingeleitet!

Die Geschichte beginnt hier, spannender weise, nicht nach der Tat, sondern vor der Tat. Der Leser bekommt die Gewalttat, die unserer Protagonistin widerfährt, am Leibe zu spüren. Dann springt die Handlung einige Wochen vorwärts und wir befinden uns in einem Büro von Emmas Freund, in der wird die Zeit nach diesem Widerfahrnis durch Erzählungen ihrerseits erleben. Diese Erzählformen haben super zu den ganzen Handlungssträngen gepasst und den Leser somit auf das Ende vorbereitet.

Ebenfalls sehr gelungen finde ich Emma, die Hauptperson. Ihre Angst, dass der „Friseur“ wieder auftaucht, sind unglaublich realistisch und auch beängstigend dargestellt. Auch wenn ich mir natürlich nicht vorstellen kann, wie es sich anfühlt, wenn jemanden so etwas widerfährt, kann ich ihre Sorgen, ihre Ängste und ihren Zustand sehr gut nachvollziehen. Da hat Sebastian Fitzek einen guten Job gemacht!

In diesem Buch hängt der Verlauf der Geschichte von vielen Zufällen ab. Nun, Zufälle sind in erfundenen Geschichten natürlich nichts neues. Hier gibt es einige, die ich besonders passend finde, die der Handlung einen Schwung geben und die auch wirklich logisch sind und Sinn ergeben. Doch leider gibt es auch einige, die ich unpassend und unnötig finde. Ich finde die Entwicklung des Nachbarn zu weit hergeholt und für die weitere Geschichte auch nicht unbedingt notwendig. Wie ein Lückenbüßer eben.

Das Ende hat mich wirklich nochmal gefesselt und ich war nicht vorbereitet auf diese Verwirrungen und Enthüllungen. Wenn ich in diesem Genre unterwegs bin, verdächtige ich ja sehr viele Menschen, auch die, die auf den ersten Blick unschuldig erscheinen. Doch hier fühlte ich mich wie ein nackter Anfänger und bin geradewegs in die Falle von Sebastian Fitzek gelaufen. Das Ende ist also überraschend und unvorhersehbar. Doch das passierte erst auf den letzten 20 Seiten und das war mir irgendwie zu wenig. Vielleicht empfinde ich so, weil ich eher neu in diesem Genre bin. Doch da hätte der Autor ein bisschen eher mit der Sprache raus rücken können, gerade weil sich der Mittelteil etwas in die Länge gezogen hat.

Fazit: Mein erster Fitzek und definitiv nicht mein letzter! Die Geschichte konnte mich gut unterhalten und besonders das Ende hat mir richtig gut gefallen. Der Mittelteil erstreckt sich etwas zu lang und dadurch geht ein bisschen die Spannung verloren. Die Zufälle, mit der die Handlung maßgeblich voranschreitet, sind manchmal super ausgetüftelt, manchmal aber zu weit hergeholt und unpassend. Daher vergebe ich 3,5 von 5 Sternen!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.02.2019
Schönheit regiert / The Belles Bd.1
Clayton, Dhonielle

Schönheit regiert / The Belles Bd.1


sehr gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Allein dieses Cover finde ich schon unglaublich toll! Und der Klappentext hat mich dann aus den Socken gehauen und ich wusste, ich muss es lesen!

Mit dem Schreibstil hatte ich am Anfang echt meine Probleme. Natürlich ist es bei Fantasy Romanen immer etwas schwierig sich an neue Begriffe zu gewöhnen. Doch hier kam noch die farbenfrohen Beschreibungen der Autorin hinzu. Unglaublich präzise gewählte Farben wurden benutzt, um jedes noch so kleine farbige Detail zu beschreiben. Ich finde, dass es an manchen Stellen einfach ein bisschen überladen ist, obwohl es wirklich schön ist, sich diese ganze Farbenpracht vorzustellen. Genau so erging es mir auch mit den neu erfundenen Begriffen der Autorin, die in dieser Welt alltäglich sind. Doch nach diesen Anfangsschwierigkeiten wurde ich immer vertrauter mit den Begriffen und Farbvariationen aus der Welt der Belles und musste nicht so viel nachdenken beim Lesen.

Die faszinierenden Farben, die in dem Buch beschrieben werden spiegeln sich auch auf dem Cover ab. Ich finde es wunderschön!

Der Klappentext hört sich ziemlich oberflächlich an, doch ich bin überrascht, wie tiefsinnig und tiefgehend die Geschichte im Verlaufe des Buches geworden ist. Die Belles sind nicht nur Menschen, die über die Schönheit bestimmen. Sie sind für so viele weitere Dinge verantwortlich. Doch das ganze Ausmaß dieser Fähigkeiten wird dem Leser nicht von Anfang an zur Verfügung gestellt. Sie finden zusammen mit Camelia, der Hauptfigur, immer mehr heraus und das finde ich echt spannend. Es ist auch nicht sofort klar, wohin diese Geschichte eigentlich führt. Der Nachteil ist leider, dass sich die Geschichte dadurch zwischendurch in die Länge zieht. Doch der Vorteil ist, dass es dadurch einige Überraschungen gibt. Die Thematik hat mir sehr gut gefallen. Ich finde die Idee, dass die Belles das Aussehen anderer Leute mithilfe ihrer Fähigkeiten verändern können, sehr faszinierend.

Die letzten paar Kapitel haben die Spannung dann ins unermessliche gesteigert, sodass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Die Geschehnisse haben sich überschlagen und zerrten bis zur letzten Seite an meinen Nerven. Es ist zwar ein offenes Ende, wenigstens weiß der Leser, dass es in keinem totalen Desaster endet. Super!

Unsere Protagonistin Camelia finde ich sehr sympathisch. Sie hat mir von Anfang an gefallen und ich konnte mich gut in ihre Situationen zu Recht finden und habe ihre Entscheidungen verstanden. Auch ihre Gefühle bezüglich ihrer Schwestern oder neuer Bekanntschaften finde ich nachvollziehbar. Sie ist sehr ehrgeizig und impulsiv, daher ist sie in manchen Situationen ziemlich vorlaut, was mich an einigen Stellen ein wenig genervt hat. Aber sonst bin ich wirklich gut mit ihr zurechtgekommen.

Die Nebencharaktere sind der Autorin gut gelungen. Jede Person hat einen eigenen Charakter und hauchen der Geschichte so noch mehr Leben ein. Die Gegenspieler von Camelia finden sich in vielen verschiedenen Charakteren wieder und ich empfinde sehr starke Emotionen ihnen gegenüber. Endlich mal wieder ein Buch mit Feuer und Leidenschaft!

Am Ende richtet die Autorin noch ein paar Worte an die Leser, in denen sie Stellung zu ihrem Buch nimmt. Sie erklärt, wohin der Schönheitswahn die Menschen treibt und wie die Medien alles noch verschlimmern. Ich finde es sehr gut, dass die Autorin dies tut, denn gerade in der heutigen Zeit sind diese Themen enorm wichtig. Viele ändern ihr Aussehen, weil sie sich langweilig oder hässlich finden, oder um anderen zu gefallen. Und dieses Buch beschreibt die Extremen dahinter.

Fazit: Der Leser befindet sich in einer vollkommen neuen Welt und merkt beim Lesen, wie diese Geschichte immer größere Kreise zieht und wird immer weiter hineingezogen. Die Geschichte der Belles hat mir sehr gut gefallen und behandelt auch wichtige Themen, die sehr aktuell sind. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.02.2019
Always and forever, Lara Jean
Han, Jenny

Always and forever, Lara Jean


gut

DIESE REZENSION ENHÄLT SPOILER!!!

Warum habe ich das Buch gelesen? – Auch wenn das Ende vom zweiten Buch ziemlich abgeschlossen war, kam ich natürlich nicht drum rum den finalen Teil zu lesen, der erst 2018 erschienen ist!

Natürlich bin ich wieder nur so durch die Seiten geflogen, weil ich den Schreibstil von Jenny Han immer noch unglaublich toll finde, aber es ist eben auch ein bisschen an mir vorbeigerauscht.

Lara Jean hat mir nicht so gut gefallen. Sie stellt Peter in Gedanken zwar immer an die erste Stelle, doch wenn sie mit ihm unterwegs ist, gibt es nur sie und ihre eigenen Probleme. Sie fragt ab und zu mal nach, aber das war es auch schon, wirklich Gedanken scheint sie sich nicht allzu viele zu machen. Auch lässt sie sich viel zu schnell beeinflussen, vor allem gegen Ende hin von Peters Mutter. Das hat mich wirklich richtig aufgeregt, dass sie so viel auf die Meinung von Peters Mutter setzt und damit fast ihre Beziehung in den Sand setzt. Ganz anders verhält sich hier Peter Kavinsky, denn er ist in diesem letzten Band der Reihe der beste feste Freund, den sich Lara Jean nur wünschen kann. Er denkt sich so viele tolle Dinge aus, mit denen er sie überrascht und kümmert sich darüber hinaus auch rührend um ihre Familie. Er ist immer an Ort und Stelle, wenn es Lara Jean nicht gut geht und zeigt so viel Verständnis dafür! Ich bin dahin geschmolzen.

Natürlich sind mir auch die anderen Charaktere ans Herz gewachsen. Margot gefällt mir mit jedem Teil besser, da sie auch mit dem Herzen denkt und nicht immer nur mit ihrem Gehirn. Kitty ist immer noch die nervige kleine Schwester, die ich zwar auch mag, die mir immer an einigen Stellen einfach zu gefühlskalt und besserwisserisch ist, meine Güte!

Ich wusste nicht, was mich in diesem Teil erwarten würde, denn nach dem zweiten hätte es einen schönen Abschuss gefunden. Ich wurde auch nicht großartig überrascht, denn es ist leider nichts außergewöhnliches passiert. Die College und Zukunftsängste sind ja kein neues Thema, aber es hat mich nicht so sehr berührt, wie ich es mir gewünscht hätte. Genau so erging es mir auch mit der Hochzeit von Lara Jeans Vater und Ms. Rothschild. Ich habe mir für die beiden und auch den Rest der Familie Song Covey gefreut, aber für mich war das viel zu früh und zu schnell. Da hätte die Autorin den Beginn der Beziehung einfach ein paar Monate vorziehen können.

Das Ende ist zwar ein bisschen kitschig, aber ich finde es dennoch gut und ich denke auch, dass es realistisch ist. Fernbeziehungen können nämlich auch funktionieren! Aber besonders gefallen hat mir die Liste, die Peter in LJs Jahrgangsbuch geschrieben hat. Das hat den Charme der eigentlichen Geschichte wieder herbei gezaubert!

Fazit: Leider konnte mich der Abschluss der Geschichte nicht ganz mitreißen. Es ist mir zu wenig passiert und die Spannung erreichte mich erst zum Schluss. Ich vergebe daher nur 3,5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 26.02.2019
P.S. I still love you / Liebesbrief-Trilogie Bd.2
Han, Jenny

P.S. I still love you / Liebesbrief-Trilogie Bd.2


sehr gut

DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER!!!

Warum habe ich das Buch gelesen? – Nach dem Ende des ersten Teils wollte ich wissen, wie es weitergeht mit Lara Jean und Peter K.!

Das Cover und der Titel sind gleich zu dem englischen Original. Wunderbar romantisch zeigt der Titel, dass es noch nicht zu Ende ist mit Lara Jean und Peter Kavinsky.

Im zweiten Band der romantischen Geschichte von Jenny Han spielen meine Gedanken wieder verrückt: Lara Jean und Peter sind nun endlich zusammen, doch das Glück hält nur kurz, da Genevieve sich wieder einmischt. Dieses Mädchen kann ich absolut nicht leiden und sie tut mir auch nicht leid. Doch auch die beiden Turteltauben haben mich hier wieder mächtig aufgeregt. Sie sind einerseits so lieb zueinander, doch im nächsten Moment streiten sie sich schon wieder, weil sie einfach nicht vernünftig miteinander reden. Lara Jean spricht ihre Ängste nicht offen an und Peter hält sich in Bezug auf Genevieve geschlossen und das hat mich so unfassbar wütend gemacht! Schade ist auch, dass sie auch nicht weiter um ihre Beziehung kämpfen. Das hat mich an manchen Stellen echt in den Wahnsinn getrieben, manchmal auch den Tränen nahe gebracht.

Ich hatte ein wenig Angst, dass die Geschichte nun den normalen Alltag eines Paares zeigt. Doch das ist hier nicht der Fall: Die beiden sind immer noch in der Anfangsphase ihrer Beziehung und langweilen den Leser damit überhaupt nicht, da es ja zwischenzeitlich zu großen Hindernissen kommt. Aber mir hat es irgendwie an Action gefehlt, was zum Teil daran lag, dass mir zu viele Kapitel im Seniorenheim gespielt haben. Ich habe zu wenige Szenen von Peter und Lara Jean bekommen. Dafür bekommt der Leser aber mehr Eindrücke zu einem neuen Charakter: John Ambrose McClaren. Es deutet nun vieles auf eine Dreiecks-Beziehung hin, doch davon ist nicht viel zu spüren, denn Lara Jean hängt noch zu sehr an Peter und das finde ich gut so, denn ich gehöre dem Fanclub Peter an. Doch es bringt frischen Wind in die Geschichte, da auch er einen Liebesbrief bekommen hat. Ich hatte ihn von Anfang an gern und war froh, dass er in der Zeit von der Trennung zwischen den beiden für Lara Jean da war.

Wie auch im ersten Teil wird hier ausschließlich aus der Sicht von Lara Jean erzählt. Der Leser erfährt wieder ein paar Geschichten aus der Vergangenheit und erfreut sich an dem Brief an John McClaren. Lara Jean macht sich immer noch allerlei Gedanken und die bekommt der Leser glücklicherweise auch alle zu lesen. Diese Einsicht ist teils wunderbar zu lesen, teils aber auch sehr anstrengend, da sie sich ja wirklich um alles Gedanken macht.

Fazit: Das Gefühlschaos ist hier nicht nur bei den Hauptcharakteren vorprogrammiert, sondern auch bei den Lesern! Ein wenig unspektakulärer als der erste Band geht es nun weiter und dafür gibt es von mir 4 von 5 Sternen!

Bewertung vom 28.01.2019
To all the boys I've loved before / Liebesbrief-Trilogie Bd.1
Han, Jenny

To all the boys I've loved before / Liebesbrief-Trilogie Bd.1


sehr gut

DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER!!!

Warum habe ich das Buch gelesen? – Den Film fand ich unglaublich toll und daher musste ich unbedingt die Bücher dazu lesen!

Das Lesen hat mir viel Spaß gemacht, da Lara Jeans Erzählstil sehr abwechslungsreich und mal etwas anderes war. Hier hatte ich das Gefühl, dass ihre Gedanken einfach ungefiltert wiedergegeben werden. Abwechselnd wird hier zwischen der Gegenwart und Vergangenheit erzählt. Insbesondere haben mir die Briefe gefallen, die Lara Jean an ihre Jungs geschrieben hat. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen.

Das Cover ist eher schlicht gehalten und fällt daher auch nicht unbedingt auf. Dazu kommt, dass der Klappentext auf der Paperback Ausgabe ein Zitat aus dem Buch ist und wenig über die Handlung verrät, weshalb ich es erst nicht beachtet habe. Doch der Titel passt wirklich toll zu dem Buch und er klingt auch sehr romantisch! Außerdem wurde er nichts verändert, sondern genau so wie die englische Ausgabe gedruckt!

Den Charakter Lara Jean mag ich sehr gern. Die Verbundenheit zu ihren Schwestern kann ich voll und ganz nachvollziehen, da ich selber eine Schwester habe, mit der ich sehr zusammengeschweißt bin! Deshalb finde ich Lara Jeans Zukunftsängste in Bezug auf Margots Auszug auch verständlich. Doch manchmal denkt sie mir zu viel nach, anstatt einfach zu handeln, was ihr ja auch von Peter vorgeworfen wird. Wo wir auch bei Peter wären: Zum Anfang fand ich ihn nicht besonders sympathisch, doch mit jeder Seite wurde mein Herz wärmer, wenn er einen Auftritt hatte. Doch es gibt immer noch einen Gedanken, den ich im Hinterkopf behalte: seine Ex-Freundin, die er irgendwie nicht aus dem Kopf bekommt. Das hat mich die ganze Zeit begleitet und gestört.

Die anderen Charaktere hat Jenny Han mit viel Liebe und Hingabe geschaffen, wie z. B. Kitty, Margot oder Josh. Alle haben ihre eigenen Persönlichkeiten und nehmen einen großen Teil in Lara Jeans Leben ein, was sie wirklich so lebendig macht. Und gerade das lässt mich immer mit den Personen mitfühlen, was in diesem Teil jedoch nicht gut endet: Denn hier stören mich so viele Handlungen der Charaktere und ich habe mich teilweise so aufgeregt, doch dann machen sie wieder etwas, was ich total super finde. Vielleicht reagiere ich aber auch nur so, weil ich genau weiß, wie es mit einer Schwester ist.

Natürlich weiß ich durch den Film die grobe Handlung, doch, wie sollte es anders sein, gibt es Abweichungen zum Buch. Daher war ich an einigen Stellen doch noch überrascht. Insgesamt finde ich jedoch, dass die Geschichte etwas einzigartiges hat. Die Fake-Beziehung zwischen den beiden ist zwar schon ein alter Hut, aber ich mag die Art und Weise, wie es dazu kommt einfach.

Zum Schluss würde ich gerne noch etwas zum Ende des Buches schreiben: Was soll das?! Es ist ja nicht das typische Cliffhanger Ende, sondern es könnte nach diesen Zeilen auch einfach vorbei sein. Aber es ist trotzdem nicht vollends befriedigend und wenn ich nicht wüsste, dass es weiter geht, dann hätte ich mich noch mehr aufgeregt. Nun ja, ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und hoffe, dass Lara Jean und Peter endlich zusammenkommen! Außerdem muss Genevieve mal gezeigt werden, wo der Hammer hängt!

Fazit: Eine süße Liebesgeschichte, die vor allem durch ihre Figuren und das ausgelöste Chaos im Leben der Protagonistin punktet. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, doch manche Charaktere haben mich manchmal in den Wahnsinn getrieben. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Bewertung vom 26.01.2019
Life is Strange Before the Storm Limited Edition (PlayStation 4)

Life is Strange Before the Storm Limited Edition (PlayStation 4)


gut

Die Geschichte finde ich spannend, aber eher im Sinne einer emotionalen Achterbahn. Sie hat, nicht so wie der erste Teil, mit mystischen Fähigkeiten zu tun, sondern handelt von den Geschehnissen einer vermeintlich normalen Kleinstadt. Im Fokus stehen hier Chloe Price und Rachel Amber. Ihr erstes Treffen geschieht eher durch Zufall, doch die Geschichte ist gut erzählt. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass es noch ein extra Kapitel zu Rachels Verschwinden gibt, denn das wird leider nur ganz kurz angeschnitten. Insgesamt war das Spiel mit nur drei Episoden sehr kurz gehalten und innerhalb weniger Stunden hatte ich das Spiel durch.

Wie auch im ersten Spiel lenkt man Chloe mithilfe von Entscheidungen durch das Spiel. Doch sie kann die Zeit nicht zurückdrehen, also muss man sich hier ganz sicher sein. Leider hatte ich nicht den Drang einige Entscheidungen anders zu wählen, dadurch ist es dann ziemlich schnell zum Ende gekommen. Auch hier hatte ich das Gefühl, dass manche Entscheidungen den Ablauf gar nicht beeinflusst haben. Auch hier wird dem Spieler am Ende jeder Episode vor Augen geführt, was hätte sein können. Diese Funktion finde ich super, da man dann nochmal erkennt, wofür man sich entschieden hat.

Chloe gefällt mir in manchen Situationen mehr, in manchen weniger. Nichts gegen die Pubertät, aber sie scheint alles falsch in den Hals zu bekommen und sieht nur das, was sie sehen will. Sie versucht erst gar nicht, sich in andere Personen rein zu versetzen und Mitgefühl zu empfinden. Sie interessiert sich nur für sich selbst. Im Verlauf des Spiels interessiert sie sich auch für Rachel, die der Mittelpunkt ihres Lebens wird. Sie wendet sich von der Schule und ihrer Familie ab und fixiert sich sehr auf Rachel. Doch man merkt auch, dass der Kontakt zu Rachel sie nicht vollends vereinsamen lässt.

Fazit: Das Prequel zum erfolgreichen „Life is Strange“ kommt leider nicht ganz an das Niveau heran. Chloe ist keine so angenehme Erzählerin wie Max. Außerdem ist dieses Abenteuer nicht so rasant, aber es ist dennoch eine gute Unterhaltung. Für absolute Fans des Vorgängers empfohlen, die anderen Spieler müssen nicht unbedingt. Ich vergebe 3 von 5 Sternen!

Am Ende gibt es noch eine Bonusszene, die man jedoch extra dazu kaufen muss. Finde ich ziemlich blöd, da man dann nochmal Geld dafür zahlen muss, für nur eine Episode. Die ich zwar wirklich noch interessant gefunden hätte, das Geld aber nicht wert ist.

Bewertung vom 26.01.2019
Geborgen - In unendlicher Weite / Aria & Perry Trilogie Bd.3
Rossi, Veronica

Geborgen - In unendlicher Weite / Aria & Perry Trilogie Bd.3


sehr gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Der dritte Band. Der letzte Band. Ich musste wissen, wie es endet!

Wieder einmal strahlt das Buch mit einem schönen Cover und der dazu passenden Schrift, was hoffentlich viele Leser dazu bewegen wird das Buch in die Hand zu nehmen! Den Titel finde ich wieder super gewählt.

Rasend schnell habe ich mich durch die knapp 400 Seiten gearbeitet und dabei häufig die Zeit vergessen. Versunken in der Welt von Aria und Perry, hat mich die Autorin wieder einmal gefesselt. Ihr Schreibstil ist einfach super angenehm und leicht zu lesen. Abwechselnd wird hier wieder aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt, die ich nach dem Ende gar nicht loslassen will, da ich sie mir in mein Herz gelesen habe. Ich kann die beiden einfach super leiden und kann ihre Handlungen nachvollziehen, sie sind einfach angenehme Zeitgenossen.

Die Handlung erreicht hier ihren Höhepunkt, da Aria und Perry endlich zu seinem sicheren Ort aufbrechen wollen. Ich hätte gerne noch mehr Informationen zur „blauen Stille“ bekommen, denn das, was die Autorin vorgelegt hat hört sich wirklich interessant und schlüssig an. Außerdem bin ich von der ganzen Welt fasziniert, die sie aufgebaut hat, weil ich mir die Zukunft so vorstellen könnte!

Ich hatte im Finale der Trilogie auf ein bisschen mehr Platz für den Spannungsaufbau und die Gefülsebene gehofft, doch leider wurde beides für mich zu wenig behandelt . Natürlich ist auch dieser Teil wieder super spannend, denn es passiert unglaublich viel. Doch leider geschehen einige wichtige Ereignisse viel zu schnell und ihnen wird nicht mehr viel Bedeutung angemessen. Zwar denken die Charaktere darüber nach und diese Ereignisse sind auch maßgebend für die weiteren Handlungen, aber sie werden mir zu wenig in den Vordergrund gestellt. Außerdem wurden meine Gefühle nicht bis ins Innerste berührt, sondern nur danach getastet. An einigen Stellen mehr, an anderen weniger. Sehr schade, weil diese Geschichte unglaublich viel Potential hat und mir einfach die Zeit gefehlt hat, so richtig mitzufiebern.

Fazit: Ein wunderbarer Abschluss der Trilogie. Einige meiner Fragen sind leider noch offen geblieben und manche Geschehnisse haben mich nicht richtig getroffen. Dennoch zählt diese Reihe ab sofort zu meinen liebsten Dystopie Romanen. Die Welt und die Charaktere darin sind einfach toll! Ich vergebe 4 von 5 Sternen!

Bewertung vom 26.01.2019
Getrieben - Durch ewige Nacht / Aria & Perry Trilogie Bd.2
Rossi, Veronica

Getrieben - Durch ewige Nacht / Aria & Perry Trilogie Bd.2


sehr gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Nachdem ich den ersten Band verschlungen habe, musste ich den zweiten auch unbedingt lesen.

Die Geschichte setzt direkt nach dem Ende des ersten Bandes ein und so findet sich der Leser direkt wieder im Geschehen. Typisch für einen zweiten Band ist hier die Handlung: Es passiert zwar einiges, aber es ist nicht so spannend wie im ersten und wahrscheinlich auch letzten Teil. Trotzdem war ich wirklich gespannt, wie es mit Aria und Perry weitergeht. Nach dem vermeintlichen Happy End warten jedoch neue Hindernisse auf die beiden. Sowohl die Zukunft als auch die Vergangenheit bekommen hier eine wichtigere Rolle. Hier wird mehr über die Zeit vor der Einheit berichtet und wir erfahren auch mehr über die Äther. Außerdem begegnen wir nicht nur den alten Charakteren, sondern dürfen uns auch über die Neuen freuen!

Die Autorin schreibt wieder aus beiden Sichten und so kann man auch beide Handlungsstränge verfolgen. Angenehm und mitreißend spinnt die Autorin erneut die Fäden der Geschichte zwischen Aria, Perry und die Tiden. Ich wurde direkt wieder eingesogen und konnte schwer wieder aufhören. Nicht nur der Schreibstil hat mich in seinen Bann gezogen; auch das Cover sieht wieder fantastisch aus und ich liebe diese blaue Farbe! Passend dazu wird der Titel wieder mit eingebunden und passt super zum Buch.

Kommen wir zum Schluss noch zu unseren beiden Protagonisten: Im ersten Teil sind sie mir ans Herz gewachsen und so lerne ich sie in diesem Teil noch mehr lieben. Beide sind tolle Charaktere und haben mich beim Lesen durch ihre Ansichten und Eigenschaften erfreut. Doch ab und zu musste ich mich zusammenreißen, da ihre Gefühle verrückt gespielt haben und sie sich nicht aufeinander verlassen haben. Aber auch diese Gefühle gehören zu diesem Buch dazu.

Jedoch gibt es noch eine Sache, die mich über die ganze Zeit begleitet hat: Viele Dinge passieren zu reibungslos und ohne viel Verlust. Doch wenn es zum Verlust kommt, werden bei mir nicht direkt die Gefühle geweckt. Das passiert dann erst im Nachhinein in den leichteren Szenen. Ich hoffe daher auf ein spektakuläres Ende mit noch mehr Emotionen!

Fazit: Auch der zweite Teil dieser Trilogie hat mich in seinen Bann gezogen. Es war wunderbar wieder in die Welt einzutauchen und die Charaktere wieder zu treffen. Einige Merkmale lassen erkennen, dass es ein typischer zweiter Band ist, doch das macht mir nichts aus. Ich vergebe 4 von 5 Sternen!

Bewertung vom 26.01.2019
Ich werde immer bei dir sein / Bad Romeo & Broken Juliet Bd.2
Rayven, Leisa

Ich werde immer bei dir sein / Bad Romeo & Broken Juliet Bd.2


gut

Warum habe ich das Buch gelesen? – Nach dem Ende des ersten Teils musste ich unbedingt wissen, wie es bei Cassie und Ethan weitergeht. Sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit!

Der zweite Teil der Liebesgeschichte zwischen Cassie und Ethan setzt genau dort an, wo der andere aufgehört hat. So befindet man sich als Leser wieder direkt in der Handlung drin. Dennoch bleiben zum Ende noch einige Fragen offen, da nicht alles aus der Vergangenheit erzählt wurde. Ziemlich schade, da dieser Wechsel der Erzählperspektiven ziemlich super war und es so viele Hinweise auf diese Teil der Geschichte gab.

Auch hier wird wieder aus der Sicht von Cassie erzählt. Die Vergangenheit wechselt sich mit der Gegenwart ab. In beiden Zeiten herrscht wieder unglaublich viel Drama und Leidenschaft. Das letztere hat aber eher abgenommen, das Drama dafür aber zugenommen. Anstatt dass die beiden wirklich mal ernsthaft miteinander reden, folgen einfach nur Taten. Ein ewiges hin und her. Am Ende ist es dann total abgeflaut und es zog nur noch an mir vorbei. Die Autorin schien auch keine Lust mehr auf die beiden zu haben, mir kam es nicht mehr so krass gefühlsintensiv vor. Nichtsdestotrotz schreibt die Autorin wunderbar.

Der Hintergrund der Schauspielerei spielt in der Fortsetzung auch eine große Rolle und ich liebe ihn. Er passt einfach so gut zu dieser Geschichte und ist ein wunderbarer Handlungsrahmen. Passend dazu ist auch wieder das Cover ausgewählt worden, das mich auch hier wieder fasziniert. Der Klappentext jedoch, ist irreführend. Er macht nicht unbedingt deutlich, dass es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt und könnte auch der Klappentext für den ersten Roman sein.

Cassie gefällt mir in beiden Zeiten nicht besonders gut. Natürlich ist sie verletzt und hat Angst. Das ist ja auch vollkommen verständlich. Aber es ist wirklich traurig mit anzusehen, wie sie ihre Lebensfreude und ihre Warmherzigkeit aufgibt. Das hat einen großen Spalt zwischen mir und der Erzählerin entstehen lassen.

Ethan hat sich nach einem Unfall in Therapie gegeben und das merkt man ihm auch an. Er hat seine Sicht auf viele Dinge geändert und scheint endlich einen großen Teil seines Ballasts abgelegt zu haben. Doch damit hat er auch einen gewissen Teil seines Charmes zurückgelassen. Ein Arsch zu sein ist nicht charmant. Aber in den wenigen Szenen, in denen er mit Cassie geflirtet hat, wirkte er selbstbewusst und sexy. Das fehlt ihm jetzt ein bisschen. In der Vergangenheit versucht er sich wirklich zusammen zu reißen, aber er kommt mit seinen Emotionen einfach nicht klar. Da war es zwischen mir und Ethan eine „Hass-Liebe“.

Am Ende des Buches gibt es noch ein Interview mit der Autorin. Dieses ist sehr aufschlussreich und definitiv lesenswert nach diesem ganzen Gefühlschaos. Die Autorin erklärt, wie es zu dieser leidenschaftlichen großen Liebe zwischen Ethan und Cassie kam und das wirft dann nochmal ein neues Licht auf die komplette Beziehung, wie ich finde.

Fazit: Leider deutlich schwächer als der erste Teil. Hier leiden beide Hauptcharaktere und das ist an manchen Stellen einfach zu traurig. Dennoch überzeugt die Autorin wieder mit ihrem Schreibstil und der Spannung dieser Geschichte. Ich konnte den zweiten Roman trotzdem nicht in vollen Zügen genießen, da es teilweise doch sehr anstrengend wurde. Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.