12,99 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln
    Gebundenes Buch

7 Kundenbewertungen

Tiefgründig, überraschend und urkomisch! Der Bär wird um sein faules Leben im Zoo beneidet. Jeden Tag drei Mahlzeiten und satt einschlafen. Dabei wäre er viel lieber frei wie die Krähe. Die bietet ihm die Chance seines Lebens: Sie können ihre Körper tauschen! Schnell muss der Krähenbär feststellen, dass gute Manieren in freier Wildbahn reine Zeitverschwendung sind, und die Bärenkrähe frisst sich nicht nur rund, sondern auch unglücklich. Und so teilen sich die beiden am Ende die Vollpension im Zoo in einer freien Entscheidung.Philosophische Themen kindgerecht und lustig verpackt und mit leuchtend-fantasievollen Illustrationen ausgestattet!…mehr

Produktbeschreibung
Tiefgründig, überraschend und urkomisch! Der Bär wird um sein faules Leben im Zoo beneidet. Jeden Tag drei Mahlzeiten und satt einschlafen. Dabei wäre er viel lieber frei wie die Krähe. Die bietet ihm die Chance seines Lebens: Sie können ihre Körper tauschen! Schnell muss der Krähenbär feststellen, dass gute Manieren in freier Wildbahn reine Zeitverschwendung sind, und die Bärenkrähe frisst sich nicht nur rund, sondern auch unglücklich. Und so teilen sich die beiden am Ende die Vollpension im Zoo in einer freien Entscheidung.Philosophische Themen kindgerecht und lustig verpackt und mit leuchtend-fantasievollen Illustrationen ausgestattet!
  • Produktdetails
  • Verlag: Dressler / Dressler Verlag GmbH
  • Artikelnr. des Verlages: 1300256
  • Seitenzahl: 112
  • Altersempfehlung: ab 6 Jahren
  • Erscheinungstermin: 23. Januar 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 236mm x 169mm x 17mm
  • Gewicht: 502g
  • ISBN-13: 9783791500256
  • ISBN-10: 3791500252
  • Artikelnr.: 47037741
Autorenporträt
Rauers, Wiebke§Wiebke Rauers, geboren 1986, studierte Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration in Düsseldorf. Nach ihrem Diplom 2011 zog sie nach Berlin und arbeitete als Charakterdesignerin in einem Animationsfilmstudio. Seit 2015 ist sie Freiberuflerin und arbeitet an Apps, Ausstellungen und allem, was mit Illustrieren zu tun hat. "Nur ein Tag" ist das erste Kinderbuch, das sie illustriert hat.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 25.02.2017

BUCHTIPP

Der Bär lebt im Zoo, bekommt jeden Tag reichlich Futter und hat einen Teich. Aber keine Freiheit. Die Krähe ist frei, hat aber ständig Hunger. Der Bär ist faul und gelangweilt, die Krähe frech und gewitzt. Zuerst giften sie einander an, aber dann werden sie Freunde. Doch der Bär tut der Krähe leid. Er muss ja jeden Tag auf dieselbe Zoo-Mauer starren. Er wünscht sich so sehr, frei zu sein. Die Krähe aber träumt vom Sattessen. Deshalb holt sie sich einen magischen Trank von der Schlange, und das Wunder geschieht: Der Bär wird die Krähe, die Krähe der Bär. Als Krähe macht der Bär harte Erfahrungen in der freien Welt, hat ständig Hunger und wird von anderen ausgetrickst. Schließlich wünscht sich der Bär in sein altes Leben im Käfig zurück. Aber will das die inzwischen sattgefressene Krähe in Bärengestalt überhaupt? Was, wenn sie den Bären hereingelegt hat? Ein sehr witziges, schwungvolles Buch über Freiheit und Sicherheit und die großartige Freundschaft von zwei ungleichen Tieren.

steff.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 21.03.2017

Fressen und Freiheit
Eine Geschichte von Krähe und Bär
Die Freundschaft beginnt mit einem Unglück. Bei dem Versuch, einen Knochen aus seinem Gehege zu klauen, stürzt die Krähe in den Pool des Bären. Sie droht zu ertrinken, doch seine Tatze rettet sie. Eigentlich nicht aus Gutmütigkeit, sondern weil er ihr Geschrei nicht länger ertragen kann. Zunächst ist der Bär nicht gut auf den Vogel zu sprechen – seine Sehnsucht nach Freiheit hat ihn mürrisch gemacht. Doch die Krähe bleibt hartnäckig. Auf der Suche nach Futter besucht sie den Bären fast täglich. „Mein Frühstück kriegst du nicht!“ Die einzige Freiheit des Bären ist die, über die Bitte zu entscheiden. Aber die Krähe ist klug: Sie kann nicht nur Italienisch und Latein – sie schafft es sogar mit der Zeit, den Bären zu erweichen. Nachdem er ihr tatsächlich einen ganzen Eimer Fleisch überlassen hat, erfüllt sie ihm mithilfe eines Zaubertranks seinen größten Wunsch: Die beiden tauschen ihre Körper, und der Bär verlässt als Vogel das Gehege und fliegt in den Himmel. Doch ist das nun die Freiheit, von der er geträumt hat? Beinahe endet die Geschichte tragisch.
Martin Baltscheits Geschichte einer Freundschaft zwischen einer Krähe und einem Bären ist zugleich ein Schlagabtausch zwischen einem Träumer und einem Realisten. Wer genug zu fressen hat, kann es sich leisten, philosophische Betrachtungen über Freiheit anzustellen oder Wert auf gutes Benehmen zu legen. „Da ist kein Frieden ohne Freiheit!“, behauptet der Bär noch in Gefangenschaft. Später muss er erkennen, dass Freiheit auch Krieg bedeuten kann und dass es sich im Kampf ums Überleben keiner leisten kann, höflich zu sein. Hier werden im Kleinen große Themen behandelt – auf so unterhaltsame Weise, dass auch ein Sechsjähriger seinen Spaß hat. Beim Vorlesen sollte das Kind auf jeden Fall mit ins Buch schauen, sonst verpasst es die charakterstarken Illustrationen Wiebke Rauers, die der Krähe und dem Bären ihre Stimmungen einzigartig ins Gesicht zeichnet. Auch die besondere Typografie – fett gedruckte, schräg gestellte Sätze, farblich abgesetzte Dialoge – spricht besonders die Jüngsten an und erleichtert das Verständnis. (ab sechs Jahre)
HEIKE NIEDER
Martin Baltscheit: Krähe und Bär. Mit Illustrationen von Wiebke Rauers. Dressler Verlag, Hamburg 2017. 128 Seiten. 12,99 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
…mehr