Benutzername: Winfried Stanzick
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Insgesamt 1988 Bewertungen
Bewertung vom 23.08.2017
Das große Buch vom kleinen Raben Socke
Moost, Nele

Das große Buch vom kleinen Raben Socke


ausgezeichnet

Nele Moost, Annet Rudolph, Das grosse Buch vom kleinen Raben Socke, Esslinger 2017, ISBN 978-3-480-23398-4

Die Bilderbücher vom kleinen Raben Socke und seinen Freuden sind eine der bekanntesten und beliebtesten Bilderbuchreihe der letzten Jahre. Nun hat der Esslinger Verlag, in dem diese Bücher erscheinen, vier davon in einem Sammelband zusammengefasst und unter dem Titel „Das grosse Buch vom kleinen Raben Socke“ sehr preiswert veröffentlicht.

Zum Vorlesen für Kinder ab 3 Jahren hervorragend geeignete spannende und überaus lehrreiche Geschichten.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.08.2017
Das Labyrinth der Lichter / Barcelona Bd.4
Ruiz Zafón, Carlos

Das Labyrinth der Lichter / Barcelona Bd.4


ausgezeichnet

Carlos Ruiz Zafon, Das Labyrinth der Lichter, S. Fischer 2017, ISBN 978-3-10-002283-7

Das hier vorliegende Buch ist der grandiose Abschluss einer Romanreihe über den sogenannten „Friedhof der vergessenen Bücher“ in Barcelona während und nach der Franco-Diktatur. Carlos Ruiz Zafon hat ihn so komponiert, dass man ihn durchaus auch ohne Kenntnis seiner drei Vorgänger „Der Schatten des Windes“ „Das Spiel des Engels“ und „Der Gefangene des Himmels“ lesen kann. Dennoch sind alle vier Bände ein ineinander verwobenes Gesamtwerk und trotz der mehr als 2500 Gesamtseiten empfehle ich, alle zu lesen.

Mit diesem Werk löst Zafon seine Zusage ein, einen wirklichen Abschluss seines epischen Werkes vorzulegen, der offene Fragen aus den drei vorherigen Büchern beantwortet und den Kreis seiner Gesamtgeschichte schließt.

Es begegnen dem Leser all die alten Bekannten, die er in den letzten Jahren kennen- und lieben gelernt hat, beginnend bei der Familie Sempere, Fermín, Isaac, den Schriftstellern Carax, Mataix und Martín und den vielen anderen Figuren, die alle möglichen Geheimnisse ans Licht zerrten und oft mehr Schmerz als Freude erlitten. Immer auf dem Hintergrund der Franco-Diktatur und der vielen bösen Eminenzen, die sie hervorgebracht hat. Ergänzt wird das riesige Ensemble durch ein solides Set neuer, interessanter und ebenso liebevoll gestalteter Figuren, die sich nahtlos in den Epos einbetten und viele – zum Teil mysteriöse – Verbindungen zum bekannten Geschichten-Universum besitzen.

Zunächst geht es um einen einfachen Kriminalfall. Ein hoher Minister des Franco-Regimes verschwindet spurlos. Da die Polizei keine Erfolge vorweisen kann, wird ein ungewöhnliches Ermittlerduo auf seine Spur gesetzt. Alice ist die führende Agentin einer mysteriösen Geheimorganisation, die verkörperte Selbstbeherrschung, manipulativ und zielgerichtet. Sie ist eine Einzelgängerin und nimmt Vargas, ihren aufgezwungenen, neuen Partner, zunächst als unnötige Behinderung wahr. Der langgediente Polizist mit trainiertem Blick und breitem Kreuz gewinnt aber bald ihren Respekt. Die beiden stoßen auf eine Verschwörung riesigen Ausmaßes, die tief in die Geschichten der vorangegangenen Bücher hineinreicht und dann schließlich auch zur Familie Sempere führt. Eine Verschwörung über eine Schandtat, deren authentische Darstellung und das heutige Wissen über das Franco-Regime eine Mischung bilden, die den Leser bewegt und immer weiter atemlos lesen lässt. Die Geschichte ist selten gewalttätig, aber wenn sie Gewalt zeigt, ist deren Darstellung grausam, nackt und ungeschönt.

Das Buch besitzt eine hohe Komplexität, die es nötig macht, das Buch so schnell wie möglich in wenigen Tagen ohne eine andere Lektüre zwischendurch auszulesen, damit man dran bleibt und nicht den Faden verliert.

So wie das gesamte Epos ein Meisterwerk, das man noch in Jahrzehnten lesen wird. Vielleicht bringt der S. Fischer Verlag in den nächsten Jahren eine Box heraus mit allen vier Bänden zu einem günstigen Preis.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.08.2017
Mein Elefant will nicht ins Bett
Neudert, Cee

Mein Elefant will nicht ins Bett


ausgezeichnet

Cee Neudert, Susanne Göhlich, Mein Elefant will nicht ins Bett, Thienemann 2017, ISBN 978-3-522-45849-8

Die kleine Anna ist heute mit ihrem Vater alleine zu Hause. Sie hat in ihrem Zimmer gespielt, unter anderem auch mit ihrem Kuschelelefanten, der in ihrer Fantasie die Größe eines kleinen Babyelefanten hat. Als der Vater aus der Küche ruft, jetzt sei es aber Zeit für das Bett, beginnt die übliche Tour. Doch Anna reklamiert das Hunger, den Durst, das Pipigehen und Zähneputzen nicht für sich selbst, sondern für ihren Elefanten:
„Mein Elefant will noch nicht ins Bett!“ so geht es los. Der Vater macht zunächst drei verschiedene Salat, weil Elefanten doch Vegetarier sind. Seinen Durst muss der Elefant aus der vollen Badewanne löschen und das Pipimachen gestaltet sich wegen seiner Größe zum Drahtseilakt.

Als dann nach dem Vorlesen auch der Elefant gut zugedeckt ist, schrumpft er wieder auf seine normale Größe zurück und Anna schläft mit ihrem grauen Kuscheltier im Arm selig und zufrieden ein.

Der Vater indes, der sich vorbildlich auf das Fantasiespiel seiner Tochter eingelassen hat, räumt derweil erst mal die Küche auf, denke ich. Aber das ist nicht mehr abgebildet.

Ein witziges Bilderbuch mit bunten Illustrationen von Susanne Göhlich.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.08.2017
Muße
Schnabel, Ulrich

Muße


ausgezeichnet

Ulrich Schnabel, Musse. Vom Glück des Nichtstuns, Blessing 2010, 288 Seiten, ISBN 978-3-89667-434-0


Schon in seinem 2008 erschienenen und seit kurzem bei Pantheon auch als Taschenbuch erhältlichen Buch „Von der Vermessung des Glaubens“ hat sich der ZEIT -Journalist Ulrich Schnabel mit einer anspruchsvollen Sprache essayistisch einem nicht-materialistischen Phänomen genähert.
In diesem Buch wollte er verstehen, was es mit dem Glauben auf sich hat und seinen Lesern zu einem besseren Verständnis ihrerseits verhelfen. Er erzählte von persönlichen Erfahrungen und von faszinierenden Begegnungen mit verschiedenen Menschen, von denen er etwas über den Glauben lernte im Rahmen seiner Recherchen.

Sein neues Buch befasst sich mit einem Thema, das in den Traditionen des Glaubens durchaus umstritten gesehen wurde. Es geht um Muße. Einerseits notwendige spirituelle Haltung, andererseits unter dem Verdacht stehend, den Menschen zur Faulheit zu verführen und ihn von seinen Aufgaben abzulenken.

Tatsache ist, dass der heutige Mensch ein Gehetzter ist bis in seinen Schlaf hinein. Enormer Arbeitsdruck bei denen, die Arbeit haben und der Zwang zu fast permanenter Kommunikation haben den Menschen zu einem Wesen gemacht, das nicht mehr zur Ruhe kommt. Der meiste Stress durch Handy, Email etc. ist selbstgemacht und dennoch schafft es kaum jemand, sich dem zu entziehen. Die Folge sind Menschen, die krank werden, unglücklich und immer weniger wirklich leistungs- und lebensfähig. Denn, so Schnabel, das haben die Gehirnforscher und Psychologen herausgefunden: das Nichtstun, die Muße fördern nicht nur die Regeneration und stärken das Gedächtnis, sondern sie sind nachgerade die Voraussetzung für alles, was unter Kreativität und Innovation verstanden wird.

Erst recht, wenn es um so etwas wie Spiritualität geht, wenn es darum geht, die eigene Mitte zu finden, dem Sinn des eigenen Lebens auf die Spur zu kommen, Leid zu ertragen, einfach glücklich zu sein.

Die Philosophen und Glaubenslehrer wissen das schon seit langem. Sie kommen in Schnabels Buch auch ausreichend zu Wort. Seinen Fokus allerdings legt er einerseits auf die Darstellung der neueren schon erwähnten Forschungen und andererseits auf eine Fülle von Hinweisen, wie man dem Drang zum immer Mehr etc. entgegenwirken und widerstehen kann.

Ein wichtiges Buch, das seine Leser animieren kann, mit der Hetze in ihrem Leben anders umzugehen, ein Buch, das dazu einlädt, sich selbst kleine Inseln der Muße zu schaffen und sie zu pflegen und zu hegen.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.08.2017
Die Vermessung des Glaubens
Schnabel, Ulrich

Die Vermessung des Glaubens


ausgezeichnet

Ulrich Schnabel, Die Vermessung des Glaubens, Pantheon 2010

"Forscher ergründen, wie der Glaube entsteht und warum er Berge versetzt", lautet der Untertitel dieses Sachbuchs des Wissenschaftsredakteurs bei der Wochenzeitung "DIE ZEIT" Ulrich Schnabel. Das Thema hat ja im Augenblick Hochkonjunktur. Da versucht, durchaus erfolgreich, der amerikanische Evolutionsbiologe Richard Dawkins in einem Buch mit dem Titel "Der Gotteswahn" alle Religionen in den Dunst von psychischen Wahnvorstellungen zu rücken, sein Kollege Daniel C. Dennett erklärt in seinem Buch "Den Bann brechen" die Entstehung von Religion naturalistisch und definiert sie evolutionsbiologisch als Ergebnis eines wie auch immer gearteten kulturellen Evolutionsprozesses.

Doch nicht nur in Amerika, wo die beiden erwähnten Bücher herstammen, wird verstärkt über Religion diskutiert , sondern auch in Deutschland. Jürgen Habermas hatte 2001 im Schatten von 9/11 bei der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels davon gesprochen, dass wir uns ein Bewusstsein davon bewahren müssten, von dem was fehlt, ohne dass er dabei ausdrücklich die Religion nannte. Sie war aber damals mit gemeint und auch in seinen Gesprächen mit dem damaligen Kardinal Ratzinger taucht das Problem immer wieder auf.

Religion und das Phänomen des Glaubens sind "in". Doch Ulrich Schnabel bedient in seinem vorliegenden Buch genauso wenig schnelle Erwartungshaltungen von Lesern, wie er dies in seinen lesenswerten und immer interessanten Artikeln in der ZEIT tut. Er macht zusammen mit seinem zunehmend faszinierten Leser einen sprachlich anspruchsvollen Gang durch die Welt des Glaubens. Hatte Daniel Kehlmann noch vor einiger Zeit über die "Vermessung der Welt" geschrieben, geht es jetzt um die "Vermessung des Glaubens".

Vorurteilsfrei stellt Schnabel wissenschaftliche Entdeckungen spannend und anschaulich vor. Er möchte verstehen, was es mit dem Glauben auf sich hat und möchte seinen Lesern zu einem besseren Verständnis ihrerseits verhelfen. Wenn er von persönlichen Erfahrungen erzählt und von faszinierenden Begegnungen mit verschiedenen Menschen, von denen er etwas über den Glauben lernte im Rahmen seiner Recherchen zu diesem Buch, dann wird der Text so lebendig, das die Lektüre ein auch sprachlicher Genuss ist. Ein intellektueller ist sie allzumal.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.08.2017
Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa
Küster, Hansjörg

Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa


ausgezeichnet

Hansjörg Küster, Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa, C. H. Beck 2010, 448 Seiten, ISBN 978-406-60849-0

In einer völlig überarbeiteten Neuauflage legt der C. H. Beck Verlag in diesem Jahr ein schon 1995 erschienenes Werk des damals noch recht unbekannten Pflanzenökologen und Kulturhistorikers Hansjörg Küster vor, in dem er die „Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa – Von der Eiszeit bis zur Gegenwart“ beschreibt.

Es ist ein anspruchsvolles und dennoch immer verständliches Werk, das durch seine unzähligen Bilder und Zeichnungen den fortlaufenden Text illustriert. Wer hat sich nicht schon bei seinen Wanderungen, oder aber auch bei einer langen Fahrt auf der Autobahn seine Gedanken über die wechselnden Erscheinungen der Landschaft, die er durchquerte, gemacht, wollte gerne mehr darüber wissen, nicht nur, um es seinen Kindern erklären zu können, sondern um ein Gefühl für die Geschichtlichkeit und Gewachsenheit der Landschaft zu bekommen, in der man lebt.

Das schwergewichtige Buch ist ein Geschichtsbuch der ganz besonderen Art. Es lehrt den Leser, Landschaften zu lesen und den Unterschied zu erkennen zwischen Urlandschaft, Kulturlandschaft und Industrielandschaft. Landschaft in ihrer vorfindlichen Erscheinung ist immer schon geprägt, durch geologische Prozesse, klimatische Einflüsse, Tiere und Pflanzen und nicht zuletzt durch den Menschen.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.08.2017
Abenteuer Innovation. Von der zündenden Idee zum erfolgreichen Produkt.
Cassens, Manfred; Meyer, Wolfram

Abenteuer Innovation. Von der zündenden Idee zum erfolgreichen Produkt.


ausgezeichnet

Manfred Cassens, Wolfram Meyer, Abenteuer Innovation, Eichborn 2010, 250 Seiten, ISBN 978-3-8218-57244


Viele Menschen, vor allem jüngere, haben in den letzten 10 Jahren aus den unterschiedlichsten Gründen den Sprung in die Selbständigkeit gewagt. Durchschnittliche Dienstleistungsangebote waren darunter, aber auch zum Teil geniale Ideen. Wie viele von ihnen nach kürzerer oder längerer Zeit gescheitert sind, ist unbekannt, genauso die Gründe dafür. Überangebot auf dem Markt für das erdachte Produkt oder die Dienstleistung, Kapitalmangel, Selbstausbeutung – die Liste der Gründe ist lang. Sicher ist nur, dass vielleicht manche Idee überlebt hätte und mancher Firmengründer mittlerweile auf ökonomisch sicheren Beinen stehen würde, wären bestimmte Voraussetzungen bedacht und bestimmte Annahmen wirklich überprüft worden.

Die Autoren des vorliegenden Buches versuchen diesen übereilten und schnell zum Scheitern verurteilten Innovationen mehr Erdung zu geben. „Von der zündenden Idee zum erfolgreichen Produkt“ lautet der Untertitel ihres Ratgebers, dessen genaues Studium man allen Firmengründern ans Herz legen möchte. Aber auch diejenigen, die schon seit einiger Zeit auf dem Weg sind, mehr oder weniger herumkrebsen und sich fragen warum, kann die Lektüre des Buches und die Beachtung seiner systematischen Schritte vielleicht den entscheidenden Hinweis zum Durchbruch geben.

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Bewertung vom 22.08.2017
Frida Kahlo (eBook, ePUB)
Feghelm, Dagmar

Frida Kahlo (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Dagmar Feghelm, Frida Kahlo. Die Lebensgeschichte, Prestel 2010, 107 Seiten, ISBN 978-3-7913-7023-1

Kaum eine andere Künstlerin hat so offensichtlich ihre Kunst mit ihrem Leben, seinen Höhen und Tiefen, den Glücksmomenten und dem großen Schmerz, die die Krankheit ihr verursacht hat an Leib und Seele, verbunden wie Frida Kahlo

Immer wieder malt sie Bilder ihres eigenen Selbst, wobei es diese Selbstporträts sind, die tiefer gehen als andere, die etwas zeigen von ihrem Inneren. Entstanden meistens mit einem Spiegel im Krankenbett, an das sie lange gefesselt war, drückt sie in ihnen nicht nur ihren Schmerz aus, sondern auch ihre Freude am Leben, die sie immer wieder spüren konnte.

Viele Frauen haben seither in bestimmten Situationen ihres Lebens, wenn seelische oder körperliche Krankheit sie niederdrückte, in diesen Bildern Trost und Wiederkennung gefunden. Schon zu ihren Lebzeiten war Frida Kahlo in Kunstkreisen so etwas wie eine Legende.

In einer sehr empfehlenswerten Prestel-Reihe mit Biographien vieler Künstler hat Dagmar Feghelm das Leben dieser exzentrischen, eigenwilligen und begnadeten Frau erzählt. Ein Leben, wie es bewegender und eindrücklicher nicht sein könnte.

Ein kleines handliches Buch, das sich als kleines Mitbringsel eignet für viele Gelegenheiten für Menschen, die Interesse haben an Kunst und an Biographien. Nicht nur für Frauen geeignet.

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Bewertung vom 22.08.2017
Technik in den Alpen
Fritsche, Elfi; Putzer, Johanna; Putzer, Josef

Technik in den Alpen


ausgezeichnet

Elfie Fritsche u.a., Technik in den Alpen. Von Seilbahnen, Staudämmen und Schneekanonen, Folio Verlag 2017, ISBN 978-.3-85256-710-5

Dieses wunderbare und informative Sachbuch ist eigentlich für Kinder und Jugendliche gedacht und beschreibt die Entwicklung und technische Eroberung und Kultivierung des gesamten Alpenraums durch „Seilbahnen, Staudämme und Schneekanonen“.

Doch noch sehr viel mehr wird in diesem auch für Erwachsene lehrreichen Buch erklärt und mit zahlreichen Bildern und Abbildungen verständlich gemacht. Das Buch erzählt davon, wie Menschen sich ab dem 19. Jahrhundert bis hinein in die Gegenwart sich mithilfe technischer Errungenschaften den alpinen Herausforderungen stellten und stellen.

Unter anderem wird gezeigt und erklärt:
• Wie aus Wasserkraft Strom gewonnen wird
• Was uns vor Lawinen schützt
• Wie Tunnel gebohrt werden
• Welcher Ski leichter die Kurze kriegt
• Wie eine Schneekanone funktioniert

Immer wieder geht es auch darum, wie diese Raum erschlossen wurde, also um Straßen, Tunnel, Eisenbahnen, Bergbahnen, Brücken und verschiedene Schutzbauten. Ich selbst war ganz begeistert von diesem Buch und habe mich regelrecht festgelesen und vieles Neue gelernt.

Über 250 Fotos, Infografiken, Zeichnungen und verständliche Texte führen ein in die technischen Zusammenhänge und Entwicklungen all dieser bewundernswerten Errungenschaften.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.08.2017
Alles über Reptilien / Wieso? Weshalb? Warum? Bd.64
Mennen, Patricia

Alles über Reptilien / Wieso? Weshalb? Warum? Bd.64


ausgezeichnet

Patricia Mennen, Anne Ebert, Wieso.Weshalb. Warum. Alles über Repitilien, Ravensburger Verlag 2017, ISBN 978-3-473-32673-0

Dieses Buch aus der durchweg empfehlenswerten Sachbuchreihe Wieso? Weshalb? Warum? für Kinder von vier bis sieben Jahren aus dem Ravensburger Verlag gibt auf insgesamt acht Doppelseiten mit vielen Klappen, die Einblicke ermöglichen und Bewegungen und Abläufe veranschaulichen, eine Einführung in die Welt und die Lebenswelt von Reptilien, ihre Gemeinsamkeiten, Besonderheiten, ihre Ernährung, ihr Jagd- und Fortpflanzungsverhalten und vieler andere interessante Fragen um diese besonderen Tiere

Ein Sachbilderbuch für Kinder zwischen vier und sieben Jahren, dem es sehr gut gelungen ist, die Vielfalt des Themas altersgerecht darzustellen, das mit vielen Klappen zum Entdecken und Weiterfragen einlädt.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.