Autor im Porträt

Toptitel von Jean-Luc Bannalec

Bretonische Nächte / Kommissar Dupin Bd.11

Broschiertes Buch
Während auch noch im Oktober die Sonne vom Himmel strahlt und die Nächte lau sind, ereilt Inspektor Kadeg ein schwerer Schicksalsschlag. Seine Lieblingstante stirbt. Doch damit nicht genug. Der Inspektor wird auf ihrem Anwesen angegriffen und lebensgefährlich verletzt.
Dupin und sein Team sind bis ins Mark erschüttert und suchen nach möglichen Gründen für die Tat. Schon bald häufen sich die Merkwürdigkeiten. Was hat es mit den sensationellen Vogelsichtungen an der Côte des Légendes auf sich, die Kadegs Tante kurz vor ihrem Tod notierte? Und welche Geheimnisse verbergen die anderen Familienmitglieder?
Im wilden bretonischen Norden, zwischen rauem Atlantik und betörenden Apfelwiesen, entwickelt sich ein vertrackter und höchst persönlicher Fall.
»Trotz des raschen Tempos der Ermittlungen bleibt [...] genug Raum für die Schilderungen der Bretagne und ihrer eigenwilligen Einwohner - Bannalec liebt beide offenbar sehr. Und er beschreibt so schön, dass sich der Leser wünscht, selber Bretone zu sein.« Westdeutsche Zeitung
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13,00 €

Bretonische Sehnsucht / Kommissar Dupin Bd.13

Broschiertes Buch
Am äußersten Rand der Bretagne, inmitten der Urgewalten des Atlantiks, liegt die wildschöne, tiefgrüne Insel Ouessant. Dort soll Kommissar Dupin ausgerechnet im Spezialauftrag des Präfekten einen mysteriösen Tod aufklären.
Ein mittelloser keltischer Musiker wird kurz vor dem wichtigsten Festival des Jahres tot am Ufer angeschwemmt. In seinem Haus entdeckt die Polizei einen Hinweis, der mit einem uralten dunklen Ritus in Verbindung gebracht wird.
Doch die eingeschworene Gemeinschaft der abgelegenen Insel erschwert Dupin das Ermitteln - Sirenen, Priesterinnen und Märchenerzählerinnen leben hier abseits der Normen und wissen: Auf das Unsichtbare kommt es an. Und Dupin stellt sich der beinahe unlösbaren Aufgabe, herauszufinden, was das sein könnte.
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18,00 €

Jean-Luc Bannalec

Bannalec, Jean-LucJean-Luc Bannalec ist ein Pseudonym; der Autor ist in Deutschland und im südlichen Finistère zu Hause. Die ersten acht Bände der Krimireihe mit Kommissar Dupin, »Bretonische Verhältnisse«, »Bretonische Brandung«, »Bretonisches Gold«, »Bretonischer Stolz«, »Bretonische Flut«, »Bretonisches Leuchten«, »Bretonische Geheimnisse« und »Bretonisches Vermächtnis«, wurden für das Fernsehen verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2016 wurde Jean-Luc Bannalec von der Region Bretagne mit dem Titel »Mécène de Bretagne« ausgezeichnet. Seit 2018 ist er Ehrenmitglied der Académie littéraire de Bretagne.

Krimifestival 2018, Jean-Luc Bannalec "Bretonische Geheimnisse"

Auf den Spuren der Geheimnisse des Walds von Brocéliande: "Bretonische Geheimnisse"

Die Kirche des Grals, der See von Lancelot, die Freitreppe Merlins - überall verkünden die Straßenschilder hier Spektakuläres. Es ist Spätsommer in der Bretagne, als Georges Dupin mit den Inspektoren Riwal und Kadeg und seiner unentbehrlichen Assistentin Nolwenn im Herzen der Bretagne unterwegs ist. Ziel des Betriebsausflugs im Citroën Dupins ist der sagenumwobenen Forêt des Brocéliande, der größte Wald der Bretagne, in dem unzählige alte Legenden verortet sind, auch die von König Artus und seiner Tafelrunde. Doch schon kurz nach der Ankunft findet der Commissaire einen toten Mann in einer gewaltigen Blutlache.

Bei dem Toten handelt es sich um einen bekannten Artus-Forscher: Docteur Fabien Cadiou, eine hoch angesehene Persönlichkeit. Der Mord macht dem Kommissar und seinem Team einen Strich durch die Rechnung. Kurzerhand wird Dupin - gegen seinen Willen - vom Pariser Polizeichef auf Geheiß des französischen Innenministers zum Sonderermittler mit besonderen Befugnissen berufen. Und schon bald gibt es noch einen Mord, noch einen Toten: Paul Picard, Professor aus Paris,mehr

Kommissar Georges Dupin

Ermittlersteckbrief: Kommissar Dupin aus den Kriminalromanen von Jean-Luc Bannalec



Das erste Mal trafen wir ihn im Roman "Bretonische Verhältnisse". Denn in der Bretagne, genau genommen in Concarneau, lebt und arbeitet Kommissar George Dupin bereits seit fast drei Jahren. Das Verhältnis zwischen der malerischen Kleinstadt und dem Commissaire ist nicht ganz unkompliziert; immerhin ist er ein echter Großstädter - der strafversetzt wurde. Die Ursache dafür hat wohl mit jenem Charakterzug zu tun, der ihm auch das Fußfassen in der Provinz erschwert: Er hält nicht viel von oberflächlicher Freundlichkeit, auch nicht gegenüber Autoritäten. Bei ärgerlichem Verhalten und gegenüber unsympathischen Charakteren macht er gern klare, bisweilen grobe Ansagen.



Im Allgemeinen arbeitet Dupin sowieso lieber allein und grübelt bei der x-ten Tasse Kaffee (entgegen ärztlichen Einwänden) oder auf einem Spaziergang über seinen aktuellen Fall. Eine unbeantwortete Frage verfolgt ihn "wie ein dunkler, mysteriöser Schatten" - selbst wenn der betreffende Fall länger zurückliegt. Viel Zeit nimmt er sich auch für intensive Befragungen von Verdächtigen undmehr

Krimifestival 2018, "Über Frankreich-Krimis"

Sommer, Sonne, Wein und Morde

Von Jean-Luc Bannalec bis Yann Sola - Frankreichkrimis stehen hoch in der Gunst des deutschen Publikums

Ob die Bretagne oder das Périgord, ob Paris oder die Provence. Krimis aus Frankreich oder, genauer gesagt, Krimis, die in Frankreich spielen, sind seit einigen Jahren bei den deutschen Leserinnen und Lesern überaus beliebt. Oft handelt es sich dabei nicht um brutale Thriller, sondern vielmehr um entspannte Krimis im Sinne bester Unterhaltungsliteratur. Sie erzählen viel von den unterschiedlichen französischen Regionen, den landestypischen Spezialitäten, den Landschaften und den Menschen, die darin leben. Besonders erfolgreich sind ausländische und gerade deutsche Autoren, die entweder selbst in Frankreich leben oder das Land besonders lieben.

Einer der ersten, der die jüngste Frankreichwelle losgetreten hat, war der Schotte Martin Walker. Vor zehn Jahren erschien sein Krimi "Bruno, Chef de police", eine Geschichte um den Dorfpolizisten Bruno. Dieser ist nicht nur Gourmet und Sporttrainer, sondern auch der begehrteste Junggeselle des fiktiven Örtchens Saint-Denis im Périgord im Südwestenmehr