Autor im Porträt

Toptitel von Jean-Christophe Grangé

Die Fesseln des Bösen

Broschiertes Buch
In einem Pariser Nachtclub werden zwei junge Tänzerinnen tot aufgefunden. Commandant Stéphane Corso findet heraus, dass beide mit einem mysteriösen älteren Maler liiert waren. Dieser Philippe Sobieski ist erfolgreich, arrogant und ohne jede Moral. Er scheint der perfekte Täter zu sein, doch er hat ein handfestes Alibi. Je weiter Corso sich in den Fall vertieft, desto stärker drohen ihn Sobieskis unheilvolle Geheimnisse in den Abgrund zu reißen ..."Düster, atmosphärisch, fesselnd - atemlose Hochspannung bis zum fulminanten Finale" Le Parisien…mehr

 

12,00 €

 

Die letzte Jagd / Pierre Niémans Bd.2

Gebundenes Buch
Wie ein Wild erlegt - so wurde Jürgen von Geyersberg, Erbe eines Millionenvermögens, auf den französischen Ländereien der jagdbesessenen Familie aufgefunden. Kommissar Pierre Niémans und seine junge Kollegin Ivana sind auf dem Weg in die süddeutsche Heimat der von Geyersbergs. In einer mondänen Villa am Titisee scheint ihnen die schillernde Laura, die Schwester des Opfers, etwas zu verschweigen. Ein weiterer Mord in selber Manier geschieht, und Niémans und Ivana erkennen zu spät, dass im Schatten des mächtigen Schwarzwaldes abermals die Jagd begonnen hat - auf jeden, der dem abgründigen Familiengeheimnis der von Geyersbergs auf die Spur kommt ...…mehr

 

22,00 €

 

Jean-Christophe Grangé

In einem Interview sagte Jean-Christophe Grangé einmal, dass man als Schriftsteller über Dinge schreibe, mit denen man Probleme habe. Er hat ein Problem mit Gewalt und deshalb schreibt er auch so obsessiv über das Böse in uns. Der jugendlich wirkende Grangé ist Jahrgang 1961 und Frankreichs meistgelesener Thrillerautor. Auch Menschen, die eher keine Bücher lesen, können mit "Die purpurnen Flüsse" etwas anfangen: Das Buch wurde mit Jean Reno verfilmt und ein internationaler Erfolg (das Drehbuch dazu kam übrigens auch von Grangé). Weitere Verfilmungen folgten, u. a. "Das Imperium der Wölfe" oder "Der steinerne Kreis".


Die Anfänge seines Schreibens liegen im Journalismus. Nach dem Studium dockte der in Paris lebende Autor bei einer Nachrichtenagentur an, später schrieb er u. a. für Paris Match, die Sunday Times, den SPIEGEL, den STERN, El Pais oder den Observer aufsehenerregende Reportagen über das Leben der Tuareg, der Eskimos oder der Pygmäen. Dafür war er oft wochenlang mit diesen Menschen unterwegs - Genauigkeit und Authentizität sind ihm wichtig. Diese Authentizität auch sprachlich zu transportieren, das schaffte Jean-Christophe Grangé als Journalist dicht und überzeugend. Als Autor ergänzt er diese Kunst um seine ungewöhnlichen Plots, die oft an ebenso ungewöhnlichen oder exotischen Orten spielen, und er versteht es, den Spannungsbogen bis zum Äußersten zu treiben. Ja, seine Thriller sind brutal, oft blutig, nichts für Zartbesaitete. Das ist auch genau so gewollt. Grangé will schockieren und seine Leser mit in die Spirale des Bösen reißen...


Sein Schreiben bezeichnet er als obsessiv - und so lesen sich auch seine Geschichten wie "Das Herz der Hölle", "Der Ursprung des Bösen", "Im Wald der stummen Schreie" oder "Die Wahrheit des Blutes". Ungewöhnlich auch sein Tagesbeginn: Grangé ist ein "früher Vogel" - wenn gegen 4 Uhr Rotkehlchen, Amseln oder Zaunkönige anfangen zu zwitschern, wacht er auf, ist sofort frisch und setzt sich an den Schreibtisch. Diese stillen Stunden ohne Telefon, den Lärm des Tages liebt er und nutzt sie ausschließlich für sein Schreiben. Dass er dabei gerne Musik hört, Opern zum Beispiel, ist für ihn kein Gegensatz. Dann hat er Puccini auf den Ohren und schreibt über die Abgründe der menschlichen Seele, die Lust des Tötens. Privat sei er ein ausgeglichener und fröhlicher Typ, erzählt der zweifache Vater - seine Besessenheit vom Verbrechen lebt Jean-Christophe Grangé ausschließlich in seinen Buchwelten aus. Und das freut nicht nur seine Leser...

Kundenbewertungen

Im Wald der stummen Schreie

Bewertung von unbekanntem Benutzer am 12.07.2012
Das Grange Buch ist wahrlich nicht für schwache Nerven geeignet. Die Morde werden begangen während Jeanette porque te vas trällert (mit dem Lied im Ohr noch gruseliger). Am Schluß die überraschende Auflösung. Also nicht den Schluß zuerst lesen sonst ist die Spannung hin. Alles in allem eine Lektüre für verregnete Ferientage.

Der steinerne Kreis

Sehr spannend, international und kenntnisreich.

Im Wald der stummen Schreie

Bewertung von Ann_90 aus Wuppertal am 28.01.2014
Die Bücher von Grange´ sind einfach nur der Hammer. "Im Wald der stummen Schreie" ist ein sorgfältig auskeglügelter brutaler und spannender Thriller. Die Geschichte hat ungeahnte Wendungen, die die Protagonistin mal hierhin, dorthin und fast in den Tod reißen. Der Autor spricht so viele Bereiche (Evolution des Menschen, Genetik, südamerikanisches Militär, usw.) an, sodass man auch mitdenken muss und auch der Schreibstil von dem Autor setzt ein geübtes Lesen voraus, da er anspruchsvoller schreibt als Fitzek zum Beispiel. Diese Bereiche jedenfalls ergeben allein betrachtet keinen Sinn, was die Protagonistin auch anfangs feststellt und erst am Ende wird die ganze Geschichte insgesamt schlüssig und recht nachvollziehbar.. Ein echt tolles Buch, welches jeder Thriller-Liebhaber mal gelesen haben muss.

Der Ursprung des Bösen

Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 28.08.2012
Jean-Christophe Grangé hat ein Faible für abseitige Themen. In seinem neuen Thriller “Der Ursprung des Bösen” nimmt er sich der so genannten dissoziativen Identitätsstörung an, einer psychischen Störung, bei der der Patient zahlreiche unterschiedliche Persönlichkeiten bildet, die abwechselnd die Kontrolle über sein Verhalten übernehmen. Grangé jagt seine beiden Protagonisten quer durch Frankreich, von Bordeaux ans Mittelmeer und von Marseille und Nizza nach Paris, um des große Finale wieder am Atlantik, im Sturm umwehten La Rochelle stattfinden zu lassen. Doch bis die beiden einer Machenschaft auf die Spur kommen, die schon so manchem Unschuldigen das Leben gekostet hat, müssen sie erst einmal ihre eigenen Dämonen besiegen. So sucht Freire nach seiner echten Identität, während sich die tablettenabhängige Kommissarin Anaïs ihrer Borderline-Störung und dem schwierigen Verhältnis zu ihrem Vater stellen muss - einem Mann, der während der Diktatur in Chile als Folterer des Pinochet-Regimes berüchtigt war. Gemeinsam nehmen die beiden Helden schließlich den Kampf gegen einen ungleich mächtigeren Gegner auf: ein Pharmaunternehmen, dessen Beziehung weit in die französischen Regierung und das Militär hineinreichen. Auch wenn die Story also zahllose, manchmal echt abgedrehte Wendungen nimmt und auch mit einigen Längen aufwartet, ist “Der Ursprung des Bösen” ein spannender und besonderer Psycho-Thriller aus Frankreich.

Im Wald der stummen Schreie

Bewertung von Matze aus Bordesholm am 26.11.2011
Bestialische Morde in Paris, eine Untersuchungsrichterin die auf eigene Faust ermittelt, ein psychisch gestörter Verdächtiger und eine Ermittlung deren Spuren nach Südamerika führen.. Wieder einmal hat Jean-Christophe Grange ein erschreckendes Szenario geschaffen und zeigt dabei seine journalistische Berufung, wenn er über die politische Situation in Südamerika berichtet. Das Buch kann aber,anders als seine bisherigen Werke, kaum Spannung aufbauen. Das bislang schwächste Werk von Grange.

Der steinerne Kreis

Bewertung von Klaus aus Nähe Stuttgart am 12.12.2007
Das Buch ist meines Erachtens nicht allzu weit vom Groschenroman entfernt. Superman - bzw. in diesem Falle Superwoman - schlägt und leidet sich durch alle möglichen und unmöglichen Situationen.
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