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Toptitel von Jean-Christophe Grangé

Tag der Asche / Pierre Niémans Bd.3

Gebundenes Buch
Das Elsass während der Weinernte: In einer Kapelle wird unter den Trümmern eines Freskos die Leiche eines Mannes entdeckt. Das Gebetshaus liegt unweit des Wohnorts einer religiösen Gemeinschaft, deren Bewohner ein Leben wie vor 300 Jahren führen und sich durch den Weinbau finanzieren. Kommissar Pierre Niémans ahnt schon bald, dass der mysteriöse Todesfall nicht das einzige finstere Geheimnis der Täufergemeinde ist. Um mehr zu erfahren, beschließt er, seine Assistentin Ivana undercover als Erntehelferin einzuschleusen. Als ein weiterer Mord geschieht, gerät auch Ivana in große Gefahr ...…mehr

 

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Tag der Asche / Pierre Niémans Bd.3 (eBook, ePUB)

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Das Elsass während der Weinernte: In einer Kapelle wird unter den Trümmern eines Freskos die Leiche eines Mannes entdeckt. Das Gebetshaus liegt unweit des Wohnorts einer religiösen Gemeinschaft, deren Bewohner ein Leben wie vor 300 Jahren führen und sich durch den Weinbau finanzieren. Kommissar Pierre Niémans ahnt schon bald, dass der mysteriöse Todesfall nicht das einzige finstere Geheimnis der Täufergemeinde ist. Um mehr zu erfahren, beschließt er, seine Assistentin Ivana undercover als Erntehelferin einzuschleusen. Als ein weiterer Mord geschieht, gerät auch Ivana in große Gefahr ...…mehr

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Jean-Christophe Grangé

In einem Interview sagte Jean-Christophe Grangé einmal, dass man als Schriftsteller über Dinge schreibe, mit denen man Probleme habe. Er hat ein Problem mit Gewalt und deshalb schreibt er auch so obsessiv über das Böse in uns. Der jugendlich wirkende Grangé ist Jahrgang 1961 und Frankreichs meistgelesener Thrillerautor. Auch Menschen, die eher keine Bücher lesen, können mit "Die purpurnen Flüsse" etwas anfangen: Das Buch wurde mit Jean Reno verfilmt und ein internationaler Erfolg (das Drehbuch dazu kam übrigens auch von Grangé). Weitere Verfilmungen folgten, u. a. "Das Imperium der Wölfe" oder "Der steinerne Kreis".


Die Anfänge seines Schreibens liegen im Journalismus. Nach dem Studium dockte der in Paris lebende Autor bei einer Nachrichtenagentur an, später schrieb er u. a. für Paris Match, die Sunday Times, den SPIEGEL, den STERN, El Pais oder den Observer aufsehenerregende Reportagen über das Leben der Tuareg, der Eskimos oder der Pygmäen. Dafür war er oft wochenlang mit diesen Menschen unterwegs - Genauigkeit und Authentizität sind ihm wichtig. Diese Authentizität auch sprachlich zu transportieren, das schaffte Jean-Christophe Grangé als Journalist dicht und überzeugend. Als Autor ergänzt er diese Kunst um seine ungewöhnlichen Plots, die oft an ebenso ungewöhnlichen oder exotischen Orten spielen, und er versteht es, den Spannungsbogen bis zum Äußersten zu treiben. Ja, seine Thriller sind brutal, oft blutig, nichts für Zartbesaitete. Das ist auch genau so gewollt. Grangé will schockieren und seine Leser mit in die Spirale des Bösen reißen...


Sein Schreiben bezeichnet er als obsessiv - und so lesen sich auch seine Geschichten wie "Das Herz der Hölle", "Der Ursprung des Bösen", "Im Wald der stummen Schreie" oder "Die Wahrheit des Blutes". Ungewöhnlich auch sein Tagesbeginn: Grangé ist ein "früher Vogel" - wenn gegen 4 Uhr Rotkehlchen, Amseln oder Zaunkönige anfangen zu zwitschern, wacht er auf, ist sofort frisch und setzt sich an den Schreibtisch. Diese stillen Stunden ohne Telefon, den Lärm des Tages liebt er und nutzt sie ausschließlich für sein Schreiben. Dass er dabei gerne Musik hört, Opern zum Beispiel, ist für ihn kein Gegensatz. Dann hat er Puccini auf den Ohren und schreibt über die Abgründe der menschlichen Seele, die Lust des Tötens. Privat sei er ein ausgeglichener und fröhlicher Typ, erzählt der zweifache Vater - seine Besessenheit vom Verbrechen lebt Jean-Christophe Grangé ausschließlich in seinen Buchwelten aus. Und das freut nicht nur seine Leser...