Autor im Porträt

Toptitel von Donna Leon

Ewige Jugend / Commissario Brunetti Bd.25

Ewige Jugend / Commissario Brunetti Bd.25

Broschiertes Buch
Brunettis Bravourstück. Der Commissario ermittelt in den Tiefen der Erinnerung: Contessa Lando-Continui möchte ihren Frieden finden, doch der tragische Sturz ihrer Enkelin in den Canale di San Boldo lässt ihr keine Ruhe. Was, wenn es kein Unfall war? Brunetti nutzt seine Connections, seine Einfühlung und seine Erfahrung. Der Jubiläumsfall.…mehr
EUR 13,00
Stille Wasser / Commissario Brunetti Bd.26

Stille Wasser / Commissario Brunetti Bd.26

Buch mit Leinen-Einband
Schwächeanfall in der Questura. Brunetti landet im Ospedale Civile. Das Räderwerk des Alltags hat ihn zermürbt. Nachdem man ihn krankgeschrieben hat, will der Commissario in der Villa einer Verwandten von Paola zur Ruhe kommen. Wie wunderbar, einmal nicht Verbrechern hinterherzujagen, sondern in ländlicher Idylle seine Gedanken mit den Wolken ziehen zu lassen. Brunetti soll sich in der Lagune erholen. Doch zwischen Bienen und Blumen kommt er einem größeren Fall als je zuvor auf die Spur.…mehr
EUR 24,00

Donna Leon

Die Erfinderin des "Vendig-Krimis" wurde 1942 in New Jersey geboren. Schon immer schien sie das Fernweh anzutreiben. Als sie 1965 mit einer Freundin auf Italienreise war, beschloss sie, Amerika den Rücken zu kehren und in Perugia und Siena zu studieren. Donna Leon lebt seit dieser Zeit ständig im Ausland. Zunächst arbeitete sie als Reiseleiterin in Rom und als Werbetexterin in London. Später unterrichtete sie an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und in Saudi-Arabien. 1981 beendete sie ihr Nomadenleben und ließ sich in Venedig nieder. In Vicenza hat sie eine Professur für Englische und Amerikanische Literatur inne. Den Auftakt zur legendären Brunetti-Reihe machte "Venezianisches Finale". Seitdem hat Leon jedes Jahr einen Brunetti-Krimi vorgelegt und den Kommissar zu einer der bekanntesten Kriminalfiguren in der Literatur gemacht. Für die ARD wurden bereits mehrere Folgen u. a. mit Joachim Król erfolgreich verfilmt.

Das meint die buecher.de-Redaktion: Intelligent, engagiert und präzise sind die Krimis von Donna Leon, sie scheut sich nicht davor, auch aktuelle brisante Themen aufzugreifen.

Medien

Ermittlerporträt Commissario Brunetti

Commissario Guido Brunetti




Keine Frage: Commissario Guido Brunetti ist berühmt und beliebt. Es gibt Kochbücher mit Brunettis Lieblingsrezepten, Brunetti-Stadtpläne, Brunetti-Literaturreisen und "Mit Brunetti durch Venedig"-Touren. Seit die Kriminalromane von Donna Leon vom ZDF auch noch verfilmt wurden - anfangs mit Joachim Król, nun mit Uwe Kockisch - kennen auch Nichtleser den melancholisch-sympathischen Commissario. Warum lieben die Menschen Brunetti so? Vermutlich ist es eine Mischung aus der deutschen immerwährenden Sehnsucht nach Italien, dem Traumschauplatz Venedig und diesem korrekten, aber durchaus komplizierten Charakter Brunettis, der jedoch auch als liebenswerter Familienmensch überzeugt. Jeder findet so ein kleines Stückchen Brunetti in sich selbst - und schließt den Venezianer ins Herz.
Dass Brunetti tapfer gegen den Filz in Venedig und Rest-Italien kämpft, korrupte Kollegen überführt oder Verbrecher dingfest macht, ist zwar sein Job, aber er steht auch treu zu seinen Prinzipien. Und dass er das gute Essen, seine Frau Paola und die beiden Kinder liebt, macht ihn zu einem "Normalo", mit dem wir alle gern befreundet wären. Brunettismehr

Kundenbewertungen

Auf Treu und Glauben / Commissario Brunetti Bd.19

Bewertung von Friederike H. aus Hugendubel Berlin am 14.06.2011
Man ist ja schon ganz zu Huse in Venedig und in Commissario Brunettis Familie und bei seinen Kollegen.
„Auf Treu und Glauben“ heißt der neue Roman von Donna Leon und es ist Commissario Brunettis 19. Fall.
Brunetti will mit seiner Familie in den Urlaub, nach Südtirol, als ihn ein Mordfall zurückhält. In der heißen Stadt, kreuz und quer unterwegs, kämpft er sich durch den neuen Fall.

Bewertung von Simone R. aus Hugendubel Wiesbaden am 25.05.2012
Reiches Erbe – das ist Commissario Brunettis zwanzigster Fall, jedes Jahr einer, das bedeutet es gibt die Krimireihe schon zwanzig Jahre. Ich bin nicht ganz sicher, dass es so ist, aber Brunetti und seine Familie sind mittlerweile sehr vertraut geworden, es ist jedes Mal wieder wie eine Begegnung mit einem alten Freund. Natürlich spielt die Stadt Venedig eine der Hauptrollen und all die kleinen Schilderungen der Mahlzeiten und der eigenwilligen und eigenartigen Personen denen Brunetti begegnet – also: ich gratuliere Donna Leon, und uns, den Lesern!

Bewertung von Günther S. aus Bielefeld am 14.06.2012
Wenn man Venedig kennt ist es sicherlich sehr hilfreich, wenn man noch nicht dagewesen ist,
dann führt Donna Leon den Leser mitten hinein. Man fühlt das Wasser, die gediegenen Menschen, arm und reich, ganz plastisch. Man lässt sich vom Commissario in eine Welt führen, die einem spätestens beim 3. Band als gute Bekannte erscheint ohne langweilig zu sein. Nichts ist dem Zufall überlassen, man lernt mit dem Commissario Brunetti alle Personen bis ins Detail kennen. Wiederkehrende Personen in jedem Buch werden vom Leser wie alte Bekannte aufgenommen, niemals ist ein noch so unwichtig scheinendes banal.
Die Geschichten sind nicht reißerisch augebaut, sondern entwickeln sich in in einem immer größer werdenden Spannungsfeld.
Ich warte schon auf den 21. Band !
Viel Spaß bei der Lektüre
Ihr Günther S. aus Bielefeld

Tiere und Töne

Bewertung von Hexje aus Hessen am 20.02.2011
Donna Leon - das ist immer Unterhaltung der besonderen Art. Mit Tiere und Töne stellt sie uns ein Buch vor, das Opernfreunde begeistern wird. Zwölf Arien bringen uns Händel nah. Barockmusik vom Feinsten. Einzigartig scheint mir das graphische Gewand. Michael Sowa hat die Zeichnungen zu den Texten gemacht und ich sags euch, diese Zeichnungen sind wonnevoll. Auf Seite 127 fand ich ein Bild, das mich tief berührte. Die Turteltauben. Wer sichs ansieht versteht, was ich meine. Zeichnungen zum nachdenklichen Lächeln. Dieses außergewöhnliche Buch kann ich jedem empfehlen, demjenigen, der Händel kennt ebenso wie demjenigen, der sich an wunderschönen Zeichnungen und feinen Texten erfreut, und natürlich auch denjenigen, die sich die Neugier bewahrt haben, Neues kennenlernen zu wollen. Auf Entdeckugnsreise, Hexje

Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 05.06.2014
In ihrem zweiundzwanzigsten (!!) Krimi lässt Donna Leon ihren Commissario in einer sehr privaten Angelegenheit ermitteln. Dabei vermittelt sie Einblicke in ein korruptes italienisches System, in dem jeder mit Beziehungen, Vetternwirtschaft oder engagiertem “Networking” versucht, das jeweils Beste für sich herauszuholen. Und sie zeigt, wie die italienische Gesellschaft mit behinderten Menschen umgeht – im Negativen wie im Positiven. Besonders geht es um die Bedeutung von Sprache und sprachlicher Ausdrucksfähigkeit. Was in einer gebildeten Familie wie der von Brunetti höchst wichtig ist, stellt für den gehörlosen Davide eine völlig fremde Welt dar. Und natürlich gibt es auch im Italienischen viele verschiedene Dialekte, deren Beherrschung – oder Vermeidung – von entscheidender Bedeutung für das gesellschaftliche Fortkommen sein kann. So ist “Das goldene Ei” ein Krimi, der eigentlich keiner ist, und in dem es viel um die sozialen Verhältnisse in Italien und insbesondere in Venedig geht.

Himmlische Juwelen

Bewertung von Ursula M. aus Buchhandlung Hugendubel am 26.09.2012
Eine Musikwissenschaftlerin untersucht den Inhalt zweier Truhen, es ist die Hinterlassenschaft eines fast vergessenen Barockkomponisten.
Und natürlich entwickelt sich daraus ein Krimi, schließlich ist die Autorin Donna Leon, und so wie immer bei Donna Leon spielt Venedig eine Hauptrolle in dem Buch.
Besonders gefällt mir ihre Zusammenarbeit mit Cecilia Bartoli, die eine Cd aufgenommen hat mit der Musik eines fast vergessenen Komponisten, sogar gemeinsame Auftritte gibt es. Musik und Buch, etwas passenderes kann man sich nicht vorstellen. Und beste Unterhaltung ist garantiert, wie immer bei Donna Leon!

Himmlische Juwelen

Bewertung von MaWiOr aus Halle am 28.10.2012
Den Namen der amerikanischen Schriftstellerin Donna Leon (Jg. 1942) verbindet man eigentlich mit Venedig und dem melancholischen Polizisten und Sympathieträger Guido Brunetti. Mit „Himmlische Juwelen“ hat Donna Leon, die gerade 70 Jahre geworden ist, einen Venedig-Roman geschrieben, der jedoch nicht von „ihrem“ Commissario Brunetti handelt. Vielmehr begibt sich die Autorin auf musikalisches Terrain. Gemeinsam mit der römischen Mezzo-Sopranistin Cecilia Bartoli möchte Leon den fast vergessenen italienischen Barock-Komponisten Agostino Steffani (1654-1728) näherbringen. Während Bartoli eine CD mit Steffani-Arien eingespielt hat, stellt Leon den Musico in den Mittelpunkt ihres neuen Romans. Hauptakteurin ist allerdings die Musikwissenschaftlerin Caterina Pellegrini, die von einer Stiftung beauftragt wird, den Nachlass von Agostino Steffani näher zu untersuchen. Es handelt sich um zwei Truhen aus Steffanis Besitz, die nach seinem Tod in den Vatikan gerieten und nun wieder aufgetaucht sind. Während Pellegrini darauf hofft, in der Hinterlassenschaft vielleicht unveröffentlichte Werke des Komponisten zu finden, hoffen zwei gierige Erben eher auf finanziell Verwertbares. Und dann ist da noch der elegante Rechtsanwalt Moretti, den die beiden Cousins eingeschaltet haben. Bei ihren Recherchen stößt Pellegrini auf immer mehr Unstimmigkeiten im Leben des geheimnisumwitterten Komponisten. Steffani entpuppt sich als schillernde Gestalt, der womöglich in einen Sexskandal, ja einen Mordfall seiner Zeit verwickelt war. Schließlich stößt Pellegrini in den Dokumenten auf „heimliche Juwelen“. Fazit: Ein spannender und rätselhafter Venedig-Roman - auch ohne Brunetti.

Auf Treu und Glauben / Commissario Brunetti Bd.19

Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 06.06.2011
Der 19-te Donna Leon Krimi „Auf Treu und Glauben“ mit Commissario Guido Brunetti ist ein routiniert geschriebener und dennoch wieder sehr liebenswerter Krimi. Natürlich geht es auch dieses Mal wieder um gesellschaftlich und politisch aktuelle, mitunter brisante Themen aus der italienischen Touristenmetropole Venedig. Kleine Gefälligkeiten, die man sich in bestimmten Positionen gegenseitig zukommen lässt, der auch von der italienischen Bevölkerung gaaanz allmählich akzepierte Umweltschutzgedanke, etwa bei bei der Mülltrennung, aber auch das gekonnte Spiel von Betrügern, die mit fingierten Internet-Horoskopen und nie gelernter Homöopathie, vor allem aber mit psychologischer Raffinesse den Geldbeutel leichtgläubiger älterer Damen plündern - dies sind nur einige Stichworte von Leons illustrer Themenliste. Besonders schön ist es ihr gelungen, die drückende, schwüle Hitze zu beschreiben, die Venedig fast jeden August im Griff hat. Wer Donna Leons Krimis liebt, kann sich auch ihren neuesten Coup unbesehen auf den Nachtisch legen - "Auf Treu und Glauben".

Bewertung von leseratte1310 aus Niederrhein am 22.06.2014
Commissario Brunetti soll für Vice-Questore Guiseppe Patta mithilfe seiner Verbindungen Informationen besorgen, damit Patta seinem Freund, dem Bürgermeister, einen Gefallen tun kann. Keine große Sache für Brunetti, was er aber Patta nicht auf die Nase bindet. So hat er Zeit, um sich auf Paolas Bitte hin bei einem Todesfall einzuschalten. Der Tote ist ein behinderter junger Mann, den alle nur den Jungen nannten, weil keiner seinen Namen wusste. Die Brunettis hatten ihn des Öfteren in ihrer Reinigung helfen sehen. Obwohl sein Fall eigentlich gar kein Fall ist, beschäftigt er Brunetti sehr. Er findet heraus, dass der Mann starb, weil er bunte Tabletten zu sich nahm. Versehen oder Suizideversuch? Brunetti will mehr herausfinden, stößt aber auf eine Mauer des Schweigens. Wer ist der Tote? Obwohl seine Mutter bestätigt, dass es ihr Sohn ist, scheint es den Mann nicht zu geben. Er taucht in keinem einzigen öffentlichen Register auf. Die Mutter wirkt auch nicht sehr bestürzt und lügt offensichtlich bei der Befragung. Mit Hilfe der jungen Kollegen Pucetti und Griffoni versucht Brunetti mehr zu erfahren. Dabei fällt ihm auf, dass sie schauspielern, um Ergebnisse zu erzielen und er hinterfragt seine eigenen Vorgehensweisen. Es dauert lange, bis er die Hintergründe dieses Falles herausgefunden hat. Umso schockierter ist er, als er sie kennenlernt. Am Schluss ist der Schuldige bekannt, aber eine Verurteilung wird es nicht geben. Brunetti und seine Familie haben ein gewohnt harmonisches Familienleben. Da ihnen Sprache so wichtig ist, schockiert sie die Sprachlosigkeit des gehörlosen Mannes und die Ursache sehr. Es ist eigentlich kein Krimi, obwohl Brunetti ermittelt. Nein, es ist ein gesellschaftskritischer Roman. Es werden viele Themen abgehandelt: das Nichtsehenwollen, Vetternwirtschaft, Korruption, Vorurteile und Ausgrenzung. Man fühlt sich versucht, mit dem Finger auf Italien zu weisen, aber auch bei uns läuft es doch häufig so ab. Wenn man die Bücher von Donna Leon kennt, weiß man, was einen erwartet. Sie legt Finger in Wunden, aber trotzdem merkt man, dass sie sich dem Land verbunden fühlt. Die Geschichte hat mich beim Lesen sehr berührt und zum Nachdenken angeregt.

Verschwiegene Kanäle / Commissario Brunetti Bd.12 (Jubiläumsausgabe)

Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 06.09.2012
Kurzbeschreibung: An einem kalten, grauen Novembermorgen wird in der Kadettenschule von San Martino der sechzehnjährige Ernesto Moro erhängt im Waschraum aufgefunden. Bringt sich ein so junger Mensch grundlos um? Oder vertuscht hier jemand etwas, um seinen guten Ruf zu schützen? Als die Polizei dies klären will, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens: Die Ränge haben sich geschlossen. Niemand, weder die Lehrer noch die gedrillten Mitschüler, ja nicht einmal die Familie will Genaueres darüber wissen, doch Brunetti läßt jener Junge, dessen Vater Fernando Moro berühmt ist für seine politische Unerschrockenheit, nicht los. Selbst Vater, ruht er nicht, bis er die wahren Hintergründe aufgedeckt hat. Eliten und ihre Loyalitäten: Donna Leon ergründet die verschwiegenen Kanäle zwischen militärischer und politischer Macht. Wieder einmal ist Donna Leon ein spannender Krimi in "typisch italienischer Manier" gelungen. Commissario Brunetti ist in seinem zwölften Fall besonders an dessen Aufklärung interressiert, weil das Opfer genau so alt war, wie sein eigener Sohn. Donna Leon lässt den Leser an dem kompletten Leben des Commissarios teilnehmen und nicht nur an seiner Arbeit. Auch das ist einGrund der diesen Ermittler so sympathisch macht. Die alltäglichen (privaten) Kleinigkeiten die Guido Brunetti so passieren, geschehen in (fast) jeder anderen Familie, was es dem Leser einfach macht sich mit dieser Familie zu identifizieren. Reihenfolge der "Commissario Brunetti"-Bücher: 1 Venezianisches Finale 2 Endstation Venedig 3 Venezianische Scharade 4 Vendetta 5 Acqua alta 6 Sanft entschlafen 7 Nobilta 8 In Sachen Signora Brunetti 9 Feine Freunde 10 Das Gesetz der Lagune 11 Die dunkle Stunde der Serenissima 12 Verschwiegene Kanäle 13 Beweise, daß es böse ist 14 Blutige Steine 15 Wie durch ein dunkles Glas 16 Lasset die Kinder zu mir kommen 17 Das Mädchen seiner Träume 18 Schöner Schein 19 Auf Treu und Glauben 20 Reiches Erbe
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