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Benutzername: MaWiOr
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Bewertungen

Insgesamt 2717 Bewertungen
Bewertung vom 20.10.2020
Fernando Magellan
Schulz-Reiss, Christine

Fernando Magellan


ausgezeichnet

Der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan ist in die Weltgeschichte eingegangen, denn 1519 unternahm er die erste Weltumseglung. Eigentlich sollte er auf der Westroute einen Seeweg zu den berühmten Gewürzinseln finden, damit die lange Umschiffung von Afrika nicht mehr notwendig war.

Am 20. September 1519 startete er mit fünf Schiffen mit 237 Mann Besatzung von Spanien aus, durchquerte den Atlantik, segelte dann an der Ostküste von Südamerika entlang, wo er dann eine Durchfahrtspassage (heute Magellan-Straße genannt) fand. Schließlich lag der Pazifik vor ihnen. Auf den Philippinen verlor Magellan im Kampf gegen Einheimische sein Leben. Am 6. September 1522 erreichte nur ein Schiff mit 18 halb verhungerten Männern wieder Spanien.

Christine Schulz-Reiss erzählt die historische Entdeckungsreise spannend und kindgerecht – beginnend von der Ausrüstung der Expedition über die einzelnen Etappen der Seereise mit all ihren Strapazen bis zur Rückkehr nach fast drei Jahren. Unterstützt wird die Darstellung der abenteuerlichen Reise durch Illustrationen des bekannten Buchkünstlers Klaus Ensikat. Seine meist ganzseitigen Abbildungen sind farbenfroh und sehr detailreich. Das Kinderbuch, das Weltgeschichte vermittelt, ist für ein Lesealter ab 8 Jahre geeignet – davor natürlich zum Vorlesen und gemeinsam Anschauen mit Eltern oder Großeltern. Sehr empfehlenswert!

Bewertung vom 19.10.2020
Masterpieces of Fantasy Art
Hanson, Dian

Masterpieces of Fantasy Art


ausgezeichnet

Über die Definition von „Fantasy Art“ wird häufig gestritten. Man kann sich vielleicht darauf einigen: Fantasy Art ist eine Kunst, die ein fantastisches Motiv darstellt. Fantasie Art ist auch keine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Bereits in früheren Kunstepochen malte man religiöse, mythische oder allegorische Motive (denken wir nur an Hieronymus Bosch). Den Begriff „Fantasy Art“ gab es freilich noch nicht. Dabei muss zwischen Fantasy und Science-Fiction unterschieden werden.

Der opulente Prachtband „Masterpieces of Fantasy Art“ gibt einen historischen Überblick (bis zur Gegenwart) über die Fantasy-Kunst, die ihren Ursprung in den Veröffentlichung des Weird Tales-Magazins 1923 fand. Hier erschienen die ersten Fantasy-Geschichten, illustriert mit fantasievollen Abbildungen von Fabelwesen, Kriegern und wohlgeformten Frauen. Nach 1945 waren die Pin-ups sehr gefragt und es starteten neue Programmreihen der Fantasy Art. In den 1970er Jahre erhielt diese Kunstrichtung durch die Comics einen enormen Aufschwung und später mit den digitalen Möglichkeiten einen weiteren Auftrieb. Heute ist Fantasy Art als eigenständiges Kunstgenre längst anerkannt.

Der großformatige Bildband stellt die wichtigsten Fantasy-Art-Künstler mit jeweils einem eigenen Kapitel (franz./engl./dt. Texte der Herausgeberin Dian Hanson) und mit zahlreichen Farbabbildungen vor, wobei ein Großteil der Abbildungen ganzseitig ist. Auf den über 500 Seiten findet man alle „GroßmeisterInnen“ der Fantasy Art: sei es Boris Vallejo (mit seinen muskulösen Helden und Kriegerinnen), Julie Bell (mit ihren muskulösen Frauendarstellungen), die Hildebrandt-Brothers Tim und Greg (mit ihren Illustrationen zu „Star Wars“ oder „Der Herr der Ringe“), Rowena Morrill (mit ihren Taschenbuchcovern) oder Möbius (der psychedelische Surrealist). Sie alle sind hier vertreten – den Schlusspunkt setzt der „Realist“ Michael Whelan (mit seinen eher realistischen Cover-Abbildungen u.a. für Stephen King). Philippe Druillet, Frank Frazetta, H.R. Giger, Jeffrey Catherine Jones, Rodney Matthews und Sanjulian werden ebenfalls ausführlich vorgestellt und am Ende gibt es noch ausreichende Informationen (ebenfalls illustriert) zu weiteren 99 Fantasy-Künstlern.

Die Illustration ist nicht nur opulent, der ganze Band ist bildgewaltig … einfach ein Klasse für sich. Mit sieben Kilo auch schwergewichtig, sodass er auch einen eigenen Verpackungskarton besitzt. Ganz toll!

Bewertung vom 19.10.2020
Das Spiel meines Lebens

Das Spiel meines Lebens


ausgezeichnet

Fußballspieler erinnert sich sicher an ein bestimmtes Spiel, an das Spiel seines Lebens, von dem er immer wieder erzählt. Der Sportjournalist hat fünfzig solche einmaligen Fußballmomente zusammengetragen, in denen die Stars von ihren größten Triumphen erzählen.

Den Auftakt macht Horst Eckel, der 1954 mit der Nationalmannschaft Weltmeister wurde. Er erinnert sich an den 3:2-Final-Sieg gegen Ungarn in Bern. Franz Beckenbauer, der alle großen Titel gewann, erinnert sich vor allem an die Wembley-Revanche (3:2) im WM-Viertelfinale 1970 gegen England. Andreas Brehme berichtet von seinem Druck als Elfer-Schütze im WM-Finale 1990 gegen Argentinien.

Aber auch im Bundesliga-Alltag gab es große Fußballmomente. So war der Schalke-Stürmer Klaus Fischer vierfacher Torschütze beim 7:0-Sieg über Bayern München in der Saison 1976 oder Olaf Marschall spricht über den sensationellen Titelerfolg des Aufsteigers 1. FC Kaiserslautern in der Saison 1997/98.

Andere Feldspieler erzählen, wie sie ihren Torhüter ersetzen mussten. Es gab aber auch verspielte Titel von Teams, die als Tabellenführer in den letzten Spieltag gingen und dann noch abgefangen wurden. Auch der Frauenfußball ist mit Nia Künzer vertreten, die mit ihrem Golden Goal 2013 den ersten WM-Titel für Deutschland holte.

Die fünfzig einmaligen Fußballmomente werden mit zahlreichen historischen Fotos dokumentiert, mit Zeitungsberichten, Interviews und Statistiken. Eine interessante und nostalgische Fußball-Lektüre.

Bewertung vom 29.09.2020
Von wegen Heilige Nacht!
Paganini, Simone; Paganini, Claudia

Von wegen Heilige Nacht!


ausgezeichnet

Jeder kennt wohl die biblische Geschichte von der Heiligen Nacht in Bethlehem. Kaum ein Ereignis hat die Welt so stark beeinflusst wie die Geburt Jesu. Doch wie steht es um den Wahrheitsgehalt der Weihnachtsgeschichte, in der viel Widersprüchliches berichtet wird. Das Autoren-Paar Simone und Claudia Paganini führen auf den 160 Seiten einen umfas-senden Faktencheck zu diesem biblischen Ereignis durch. Erst ab dem 18. Jahrhundert begann man, sich auch für den historischen Jesus zu interessieren und dafür, welche Eckdaten seines Lebens sich wissenschaftlich rekonstruieren lassen.

Dabei wird versucht, in 18 Kapiteln Antworten auf verschiedene Frage zu geben: War die Familie Jesu arm? … Wer war bei der Geburt dabei? … Ein Komet oder eine Erfindung? … Wer waren die Männer aus dem Morgenland? Es sind sehr informative Texte, die auch viel Geschichtswissen vermitteln. Das Autoren-Duo betont allerdings, dass trotz aller komplexen Überlegungen das Weihnachtsfest immer noch ein faszinierendes Geheimnis ist, das jedes Jahr Kinderaugen zum Glänzen bringt.

Bewertung vom 28.09.2020
Book of Songs. Die Playlist für jede Lebenslage. Die wahren Geschichten hinter den 500 ultimativen Hits der Popmusik
Boyd, Colm

Book of Songs. Die Playlist für jede Lebenslage. Die wahren Geschichten hinter den 500 ultimativen Hits der Popmusik


sehr gut

Der irische Musikblogger und Autor Colm Boyd, der in Barcelona lebt, berichtet regelmäßig über Songs der Popgeschichte, wobei er die Geschichten hinter den Songs beleuchtet. Für „Book of Songs“ hat er eine Auswahl von Songs vorgeschlagen. Diese Vorschlagsliste wurde dann von Musikfans diskutiert, sodass eine repräsentative Auswahl entstand – von alten und neuen Songs, von bekannten und weniger bekannten Songs. Die Songs, die es in dieses Buch geschafft haben, stammen aus verschiedenen Genres. Was aber alle gemeinsam haben: sie erzählen – aus unterschiedlichsten Gründen – eine faszinierende Geschichte.

Und so beginnt die Neuerscheinung mit „Songs mit einem großartigen Intro“ (z.B. „Blue Monday – New Order“ oder „Smells Like Teen Spirit – Nirvana“). Unter dem Kapitel „Protestsongs“ berichtet Boyd u.a. über „Working Class Hero – John Lennon“ oder „Redemption Song – Bob Marley“. Andere Themen sind z.B. „Songs, die auf Frauennamen beruhen“, „Songs über das Älterwerden“ oder „Wirklich gute One-Hit-Wonder“. Rund 500 Lieder werden in 70 Themenkapiteln vorgestellt. Musikalische Entdeckungen für jede Lebenslage, die mit Illustrationen von Patricia Ghijsens-Ezcurdia versehen sind. Ein Muss für jeden Popmusik-Fan.

Bewertung vom 28.09.2020
Johnny Ohneland
Zander, Judith

Johnny Ohneland


sehr gut

Die vierzigjährige Mecklenburgerin Judith Zander, in Anklam geboren, wurde für ihre Werke schon mehrfach ausgezeichnet. Nun legte sie mit „Johnny Ohneland“ einen neuen Roman vor. Es ist die Geschichte von Joana, die aber kein Mädchen sein will. Sie nennt sich einfach Johnny. Zwischen den Geschlechterfronten kommt sich Johnny ziemlich einsam vor, dabei will sie aber nicht am Rand der Gesellschaft leben.

Eine einschneidende Erfahrung in ihrer Jugend war das plötzliche Verschwinden der Mut-ter über Nacht, die noch 1988 die DDR in Richtung verlassen hatte. War es eine Reaktion auf die Verweigerung der Mädchenrolle der Tochter? Die Autorin erzählt von der Belastung und vom Glück der Nichteindeutigen, wobei sich viele Passagen wie Selbstgespräche lesen. Das Buch einer Identitätssuche ist eine Empfehlung für alle, die sich mit dem Thema Bisexualität vertraut machen wollen.

Bewertung vom 26.09.2020
Das Plakat
Döring, Jürgen

Das Plakat


ausgezeichnet

Plakate begegnen uns überall im öffentlichen Raum, von ganz klein bis überdimensional groß, sie werben und informieren. Immer geht es darum, auf einer Fläche eine Botschaft zu vermitteln, die in kurzer Zeit und nachhaltig beim Empfänger ankommen soll. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg besitzt eine der besten und größten Plakatsammlungen Deutschlands. In der Ausstellung „Das Plakat – 200 Jahre Kunst und Geschichte“ (28. Februar bis 20. September 2020) versucht das Museum nun, 200 Jahre Plakatkunst vorzustellen.

Im Prestel Verlag ist der umfangreiche und reich illustrierte Begleitkatalog zu dieser be-merkenswerten Ausstellung erschienen. Der Katalog ist somit der bleibende Auftritt der Ausstellung. In 35 Kapiteln wird die künstlerische bis zu „Plakate seit 2005“.Entwicklung der Plakatkunst vorgestellt – von den „Ersten Plakaten“. Eingestreut sind einige Kapitel, die jeweils einen historischen Überblick über gesonderte Epochen der Plakatkunst geben. So setzte um 1890 in der Epoche des Jugendstils ein beispielloser Aufschwung des Plakats ein, ausgelöst durch die Weltausstellung in Paris. Plakate wurden zum Aushängeschild einer Gruppe von Künstlern, die sich der Farblithographie verschrieben hatte.

Mit dem Ersten Weltkrieg gab es schließlich die ersten Propagandaplakate. Sie stehen daher am Anfang der politischen Plakate. Die russischen Künstler der Avantgarde ebneten der Plakatkunst den Weg in die Moderne. In den 1960er Jahren bestimmten Pop und Poster die Schmuckplakate, die zu rein dekorativen Zwecken gedruckt wurden. Mit der Digitalisierung und den Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung veränderten sich Qualität und Gestaltung der Plakatkunst noch einmal gewaltig.

Mit fast (meist farbigen und häufig auch ganzseitigen) Abbildungen und informativen Texten bietet der Katalog einen umfassenden Überblick über die Geschichte des Plakats.

Bewertung vom 26.09.2020
Die kleine Schwester
Chandler, Raymond

Die kleine Schwester


ausgezeichnet

Bei Philip Marlowe ruft zunächst eine Kleinmädchenstimme in einer heiklen Angelegenheit an. Ein paar Minuten später steht die junge Orfamay Quest in seinem Büro. Ein typisches Landei, das mit seinem braunen Schneiderkostüm und der randlosen Brille wie eine barmherzige Schwester aussieht. Sie kommt aus Manhattan, Kansas, und sucht in Los Angeles nach ihrem großen Bruder Orrin.

Eigentlich hat Marlowe wenig Interesse an dem Fall, denn die Geschichte, die ihm das verklemmte Kleinstadtmädchen da auftischt, kommt ihm nicht ganz stimmig vor. Außerdem bietet sie ihm nur schäbige zwanzig Dollar an. Aber wie immer ist Marlowe gerade nicht gut bei Kasse, also macht er sich auf die Suche nach ihrem Bruder.

Die Spur führt Marlowe nach Bay City in ein mieses Hotel, wo Orrin die letzten Monate Unterschlupf gefunden hatte. Inzwischen ist das Zimmer aber durch einen Fremden belegt. Als Marlowe ihn jedoch aufsuchen will, wird er von einer Frau niedergeschlagen und wenig später findet er den Zimmerbewohner mausetot auf seinem Bett, mit einem Eispickel im Genick. Kein schöner Tod durch Rückenmarksverletzung.

Es bleibt jedoch nicht bei diesem einen Mord. Der Eispickel-Mörder schlägt noch einmal zu. Grund sind wohl kompromittierende Fotos, die ein aufstrebendes Filmsternchen in Begleitung eines berüchtigten Gangsters zeigen. Der Fall führt Philip Marlowe in die Welt der zweitklassigen Stars, der affektierten Agenten, Trinker, Neurotiker und süchtigen Reichen - alles Typen, den man lieber nicht den Rücken zukehren sollte. Ein Milieu, das aus dem Kleinstadtspießer Orrin Quest scheinbar in kürzester Zeit einen Massenmörder ge-macht hat.

„Die kleine Schwester“ ist eine Geschichte von organisiertem Verbrechen und Erpressung. In dem Roman aus dem Jahre 1949 hat Raymond Chandler, der mit seiner Zeit in Hollywood nie zufrieden war, seine nicht immer positiven Erfahrungen mit der Filmmetropole und ihren Akteuren einfließen lassen. So hat er viele Kommentare zum Filmgeschäft, die nicht unmittelbar mit der Romanhandlung in Verbindung stehen, mit aufgenommen. Neben den halsbrecherischen Ermittlungen des Privatdetektivs verfügt der Krimi auch über einen Schuss Erotik. Der spannende Roman liegt jetzt in einer Neuübersetzung vor.

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Bewertung vom 24.09.2020
Todesfuge, 2 Audio-CD
Celan, Paul

Todesfuge, 2 Audio-CD


ausgezeichnet

„Schwarze Milch der Frühe wir trinken sie abends / wir trinken sie mittags und morgens wir trinken sie nachts / wir trinken und trinken / wir schaufeln ein Grab in den Lüften da liegt man nicht eng …“ – mit diesen Zeilen beginnt das wohl berühmteste deutsche Gedicht des 20. Jahrhunderts: „Todesfuge“ von Paul Celan (1920-1970). Das Gedicht – bekannt auch durch die Zeile „… der Tod ist ein Meister aus Deutschland“ – wird gelesen, rezitiert, analysiert oder zitiert, dabei war es der eindrucksvolle Versuch, das Grauen des Holocausts mit lyrischen Mitteln zu fassen.

Das Gedicht, das Celan berühmt machte, hat ihn von der halböffentlichen Lesung auf einer Tagung der Gruppe 47 im Mai 1952 bis zu seinem Lebensende über ein Vierteljahrhundert verfolgt. Zum 100. Geburtstag von Paul Celan liegt nun eine Lesung von knapp 100 Celan-Gedichten (Laufzeit ca. 2 Std.) vor, die der Autor selbst in den 1950er bzw, 1960er Jahren eingelesen hat – teilweise lange Zeit unerkannt gebliebene Tonaufnahmen. Es sind ausgewählte Gedichte aus sieben Gedichtbänden und damit aus allen Schaffensperioden des Dichters.

Neben der Auflistung der Gedichte bringt das Booklet einen ausführlichen Begleittext des Medienhistorikers Hans-Ulrich Wagner, der die Rezitationen und die besonderen Qualitäten der Stimmkunst von Paul Celan beleuchtet: „literarische Stimmereignisse … seine Stimme sucht bis heute Gehör“.

Bewertung vom 24.09.2020
Das neue Alphabet, 3 Audio-CD
Kluge, Alexander

Das neue Alphabet, 3 Audio-CD


ausgezeichnet

„Das neue Alphabet“ ist ein literarisches, zweiteiliges Hörstück (2 CDs) von Alexander Kluge, in dem er sich mit der Problematik der Digitalisierung auseinandersetzt, wobei auch naturwissenschaftliche Fragestellungen behandelt werden. Es sind Gedanken, Gespräche und Anekdoten, die um diese Thematik kreisen. Dabei geht es auch kreuz und quer durch die deutsche Geschichte. Immer wieder hört Kluge mit geschlossenen Augen in sich hinein; dann stürmen Bilder auf ihn ein, die aber nicht gegenwärtig sind. Neben den SprecherInnen kommen auch Kluges Weggefährten wie Heiner Müller, Helge Schneider oder Kluges Tochter Sophie zu Wort. Inszeniert wurde die Produktion des Bayerischen Rundfunks von dem Regisseur Karl Bruckmaier.

Auf der dritten CD (Bonus-CD) findet man ein Porträt von Alexander Kluge, das von Bruckmaier in Form eines Gespräches verfasst wurde. Es gibt Auskunft über Kluges Leben und Werk. Ein ungewöhnliches, doch überaus interessantes Hörstück.