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Benutzername: MaWiOr
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Bewertungen

Insgesamt 2754 Bewertungen
Bewertung vom 26.10.2020
Monsieur Vénus
Rachilde

Monsieur Vénus


ausgezeichnet

In Deutschland ist die französische Schriftstellerin Rachilde (eigentlich Marguerite Eymery, 1860-1953) kaum bekannt. Zunächst wurde sie als Junge erzogen, doch dann entwickelte sie ein Verhältnis zum weiblichen Geschlecht. Ermutigt durch Victor Hugo fing Marguerite mit zwölf Jahren an zu schreiben. Mit 14 nahm sie ihren Künstlernamen Rachilde an und veröffentlichte bald erste Geschichten und Artikel. 1884 gelang ihr mit „Monsieur Vénus“ der literarische Durchbruch. Der seinerzeit skandalträchtige Roman wurde aus Angst vor der französischen Zensur zunächst in Belgien veröffentlicht.

Der Roman erzählt die Geschichte der 25-jährigen, wohlhabenden Pariser Adligen Raoule de Vénérande, die sich in Jacques Silvert, einen armen Künstler verliebt, der sich seinen Lebensunterhalt als Blumenmacher mit Kunstblumen verdient. Von vornherein ist die übliche Konstellation verändert: Raoule ist die dominierende Figur. Jacques ist stets vom Belieben seiner Herrin abhängig. Schließlich kommt es zur Aufhebung ihrer Geschlechter. Raoule heiratet Jacques, um sich seines vollen und endgültigen Besitzes sicher zu sein. Doch Jacques geht dermaßen in seiner Frauenrolle auf, dass er nach einem echten männlichen Liebhaber sucht, den er in einen Major findet. Schließlich kommt es zu einem Duell, in dem Jacques getötet wird.

Der Roman erschien zum ersten Mal auf Deutsch in ungekürzter Originalfassung - mit einem Nachwort der Literaturwissenschaftlerin und Expertin für weibliches Schreiben Martine Reid.

Bewertung vom 23.10.2020
Spannende Weihnachtsferien

Spannende Weihnachtsferien


ausgezeichnet

Langsam steht Weihnachten vor der Tür … da kommen kurzweilige und spannende Weihnachtsgeschichten gerade recht. Der Diogenes-Band bietet zwölf Beispiele von verschiedenen Autoren. Den Auftakt macht die Geschichte „Die üblichen Weihnachtsmänner“ des englischen Schriftstellers Mick Herron, der von einer Plünderung in einem Einkaufszentrum durch Weihnachtsmänner berichtet. Der „Weihnachtsmord auf Sandhamn (von Viveca Stein) geschieht während einer Firmenweihnachtsfeier. Da wollte jemand fingierte Rechnungen vertuschen.

Krimi-Altmeister Henry Slesar erzählt zwar von einem Mann, der Weihnachten liebt, dass er schon am 26. Dezember anfängt, das nächste Fest zu planen … doch dann ist er gerade am Heiligabend verschwunden. Am Ende gibt es eine fürchterliche Entdeckung. Die britische Krimi-Autorin P.D. James schildert einen „Mistelzweigmord“ und ihre schottische Kollegin Val McDermid erzählt die Geschichte von dem „Mädchen, das den Weihnachtsmann umbrachte“. Den Schlusspunkt setzt Luca Ventura, der für seine Capri-Krimis bekannt ist. Mit „Der heilige Stefano von Capri“ ist ihm ebenfalls eine spannende Geschichte gelungen.

Andere AutorenInnen sind Ulrich Knellwolf, Asa Larsson, Martin Suter, Ian Rankin, Ernest Hemingway und Colum McCann. Fazit: jede Geschichte eine unterhaltsame Lektüre für die langen Winterabende.

Bewertung vom 21.10.2020
Die große Sagenreise, 6 Audio-CD
Bechstein, Ludwig;Grimm, Jacob

Die große Sagenreise, 6 Audio-CD


ausgezeichnet

Die Gebrüder Grimm sammelte über 500 Sagen aus dem deutschen Sprachraum, die sie in der zweibändigen Edition „Deutsche Sagen“ 1816 und 1818 veröffentlichten. Diese Veröffentlichung war gewissermaßen der Startschuss für andere Autoren (u.a. Ludwig Bechstein) und Sammler im 19. Jahrhundert, sich mit der Sage zu beschäftigen. Versuchte man anfangs, die Texte durch eine literarische Überarbeitung und Glättung für eine breite Leserschaft zugänglich zu machen, wurde später der Originalton und –charakter der Texte immer wichtiger. Mehr und mehr wurden Dialekte und Mundarten berücksichtigt.

„Die große Sagenreise“ präsentiert 105 Sagen von der Ostsee bis zu den Alpen. Den Auftakt bildet die Sage „Die Stadt Vineta“, die auf der Insel Usedom angesiedelt ist. Den Schlusspunkt setzt schließlich „Der Richter von Bellinzona“ – eine Sage aus Südtirol. Da die Sagen von verschiedenen SprecherInnen (von Rolf Boysen über Gert Heidenreich, Katharina Thalbach bis zu Ulrich Noethen) vorgetragen werden, ist neben der geografischen auch für sprachliche Abwechslung gesorgt. Darüber hinaus punktet die Edition mit einer sehr ansprechenden Aufmachung und einem informativen Falt-Booklet.

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Bewertung vom 21.10.2020
Draußen vor der Tür, 1 Audio-CD
Borchert, Wolfgang

Draußen vor der Tür, 1 Audio-CD


ausgezeichnet

Im Kältewinter 1946/47 schrieb Wolfgang Borchert sein Schauspiel „Draußen vor der Tür“. Darin kehrt der 25-jährige Unteroffizier Beckmann verwundet aus Krieg und russischer Gefangenschaft ins zerbombte Hamburg zurück. Er verzweifelt in den Trümmern und kommt mit seinen Kriegserlebnissen, seiner Schuld und den Zuständen daheim nicht zurecht. Er findet nicht mehr in die bürgerliche Welt zurück. Immer wieder steht er vor verschlossenen Türen. Sein Zuhause ist - „draußen vor der Tür“. Beckmann ist kein Held, eher ein Antiheld, der sich ausgeschlossen fühlt.

Am 21. November 1947 hatte das Stück seine Uraufführung an den Hamburger Kammerspielen. Für die Theaterbesucher ein äußerst bewegender Abend, denn die Intendantin Ida Ehre informierte sie vor der Aufführung von Borcherts Tod, der am Vorabend im Alter von 26 Jahren in einem Schweizer Spital verstorben war. Minutenlanges Schweigen ehe sich der Vorhang hob. Dann erlebte das Publikum den jungen Schauspieler Hans Quest - ihm hatte Borchert das Stück gewidmet – in der Rolle des grauen Soldatengespenstes Beckmann, hungernd, frierend, mit einem steifen Bein und einer Gasmaskenbrille, der in seiner Angst und Verzweiflung immer wieder schreit: „Gibt denn keiner Antwort?“

1947 erschien auch eine Hörspielfassung (Nordwestdeutscher Rundfunk), ebenfalls mit Hans Quest als Beckmann-Sprecher. Dazu mit einer Einführung von Ernst Schnabel (Chefdramaturg des NWDR). Diese historische Fassung liegt nun als Audio-CD – ein Stück deutscher Literatur- und Rundfunkgeschichte der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Bewertung vom 21.10.2020
Hitchcock
Benoliel, Bernard; Esposito, Gilles; Joudet, Murielle; Rauger, Jean-François

Hitchcock


ausgezeichnet

Der britische Meisterregisseur Alfred Hitchcock (1899-1980) gilt als „Master of Supense", als Meister in der Kunst, Spannung zu erzeugen. Keiner verstand es so, mit den Ängsten der Menschen zu spielen wie er. Mit seinen Thrillern „Psycho“ oder „Die Vögel“ jagte er Kinozuschauern in aller Welt einen Schauer über den Rücken.

Seine Filme gehören heute noch zum festen Bestandteil der Fernsehsender. Im Delius Klasing Verlag ist nun eine umfangreiche und reich illustrierte Dokumentation erschienen. Sie zeichnet Hitchcocks komplette künstlerische Laufbahn nach – unterteilt in die sechs Dekaden seines Schaffens von den 1920er bis zu den 1970er Jahren. Am Anfang werden auch die Filmjahre „Hitchcock vor Hitchcock (1899-1925)“ kurz beleuchtet. Hitchcocks lange Schaffenszeit wird dann in den „englischen“ bzw. „amerikanischen“ Hitchcock unter-teilt.

Die Anfänge waren noch stark von der Stummfilmära geprägt, ehe ihm dann in den 1930er Jahren in England u.a. mit „Der Mann, der zuviel wusste“ der Durchbruch gelang. In Hollywood stieß Hitchcock zunächst auf Schwierigkeiten. Hitchcock verstand es jedoch immer besser, klare und dynamische Bilder für die zweidimensionale Leinwand zu komponieren, dabei schnitt er seine Filme weniger im Schneideraum sondern im Kopf. Mit seinen Klassikern „Das Fenster zum Hof“, „Vertigo“, „Marnie“, „Die Vögel“ oder „Psycho“ erlangte er schließlich Weltruhm.

Der Altmeister drehte insgesamt 53 Filme, die alle detailliert vorgestellt werden - von „Irr-garten der Leidenschaft“ (1925) bis „Familiengrab“ (1976). Zu jedem der 53 Filme gibt es zunächst ein allgemeines Datenblatt, das über Jahr, Dauer, Dreharbeiten, Buch, Kamera, Schnitt, Musik, Produktion, Musik usw. und natürlich über Darsteller informiert. Die anschließenden fundierten Erläuterungen (u.a. Vorgeschichte, Inhalt, Rezeption) und Betrachtungen geben weitere ausführliche Auskünfte. Außerdem gibt es Porträts zu besonderen Akteuren, wie dem Schauspieler James Stewart oder der Kostümbildnerin Edith Edith Head. Die Texte werden durch zahlreiche (auch ganzseitige) Abbildungen illustriert.

Im umfangreichen Anhang finden sich ein Überblick zu seinem Nachlass „Hitchcock nach Hitchcock“, ein Glossar, eine kleine Bibliografie und ein Register. Eine wunderbare und äußerst informative Alfred-Hitchcock-„Bibel“, die keine Wünsche offen lässt.

Bewertung vom 21.10.2020
Das große Schweiz Wimmelbuch

Das große Schweiz Wimmelbuch


ausgezeichnet

Wimmelbücher erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Kleinen, vor allem bei Vorschulkindern. Auf den großformatigen Bildern mit den vielen Details gibt es stets viel zu entdecken. Und mit den Eltern (Großeltern) kann man auf die Suche gehen: „Ich sehe was, was du nicht siehst.“

„Das große Schweiz Wimmelbuch“ entführt auf eine Reise durch das Alpenland. Auf den sechs doppelseitigen Abbildungen werden die verschiedenen Regionen unseres südlichen Nachbarlandes Heimat vorgestellt. Die kleinen Leseratten lernen verschiedene Städte und Regionen de Schweiz kennen, dabei gibt es viel zu entdecken – ob in Bern oder Basel, auf der Alm oder auf dem Skihang. Ein abwechslungsreiches und tolles Riesenwimmelbuch, das gewissermaßen ein Vorschul-Atlas ist.

Bewertung vom 21.10.2020
Gute Nacht Wimmelbuch ab 2 Jahren
Helm, Alexandra

Gute Nacht Wimmelbuch ab 2 Jahren


ausgezeichnet

Wimmelbücher erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Kleinen, vor allem bei Vorschulkindern. Auf den großformatigen Bildern mit den vielen Details gibt es stets viel zu entdecken. Und mit den Eltern (Großeltern) kann man auf die Suche gehen: „Ich sehe was, was du nicht siehst.“

Das „Gute Nacht-Geschichten Wimmelbuch“ ist etwas bisher Einmaliges, denn es macht auf sechs doppelseitigen Abbildungen mit den Geschehnissen in der Nacht bekannt. Auf dem Bauernhof kehrt mit der Dämmerung Ruhe ein, auch in der Stadt sind die meisten Leute daheim, wenn es draußen dunkel wird. Selbst im Spielzeugladen wird es still und im Märchenland begeben sich Prinzessinnen, Piraten und Riesen ebenfalls zur Ruhe. Auch im Wald schlafen die kleinen und großen Waldbewohner. Ein schönes Wimmelbuch, in dem es viel zu entdecken gibt … gerade jetzt an den langen Winterabenden.

Bewertung vom 20.10.2020
Fernando Magellan
Schulz-Reiss, Christine

Fernando Magellan


ausgezeichnet

Der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan ist in die Weltgeschichte eingegangen, denn 1519 unternahm er die erste Weltumseglung. Eigentlich sollte er auf der Westroute einen Seeweg zu den berühmten Gewürzinseln finden, damit die lange Umschiffung von Afrika nicht mehr notwendig war.

Am 20. September 1519 startete er mit fünf Schiffen mit 237 Mann Besatzung von Spanien aus, durchquerte den Atlantik, segelte dann an der Ostküste von Südamerika entlang, wo er dann eine Durchfahrtspassage (heute Magellan-Straße genannt) fand. Schließlich lag der Pazifik vor ihnen. Auf den Philippinen verlor Magellan im Kampf gegen Einheimische sein Leben. Am 6. September 1522 erreichte nur ein Schiff mit 18 halb verhungerten Männern wieder Spanien.

Christine Schulz-Reiss erzählt die historische Entdeckungsreise spannend und kindgerecht – beginnend von der Ausrüstung der Expedition über die einzelnen Etappen der Seereise mit all ihren Strapazen bis zur Rückkehr nach fast drei Jahren. Unterstützt wird die Darstellung der abenteuerlichen Reise durch Illustrationen des bekannten Buchkünstlers Klaus Ensikat. Seine meist ganzseitigen Abbildungen sind farbenfroh und sehr detailreich. Das Kinderbuch, das Weltgeschichte vermittelt, ist für ein Lesealter ab 8 Jahre geeignet – davor natürlich zum Vorlesen und gemeinsam Anschauen mit Eltern oder Großeltern. Sehr empfehlenswert!

Bewertung vom 19.10.2020
Masterpieces of Fantasy Art
Hanson, Dian

Masterpieces of Fantasy Art


ausgezeichnet

Über die Definition von „Fantasy Art“ wird häufig gestritten. Man kann sich vielleicht darauf einigen: Fantasy Art ist eine Kunst, die ein fantastisches Motiv darstellt. Fantasie Art ist auch keine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Bereits in früheren Kunstepochen malte man religiöse, mythische oder allegorische Motive (denken wir nur an Hieronymus Bosch). Den Begriff „Fantasy Art“ gab es freilich noch nicht. Dabei muss zwischen Fantasy und Science-Fiction unterschieden werden.

Der opulente Prachtband „Masterpieces of Fantasy Art“ gibt einen historischen Überblick (bis zur Gegenwart) über die Fantasy-Kunst, die ihren Ursprung in den Veröffentlichung des Weird Tales-Magazins 1923 fand. Hier erschienen die ersten Fantasy-Geschichten, illustriert mit fantasievollen Abbildungen von Fabelwesen, Kriegern und wohlgeformten Frauen. Nach 1945 waren die Pin-ups sehr gefragt und es starteten neue Programmreihen der Fantasy Art. In den 1970er Jahre erhielt diese Kunstrichtung durch die Comics einen enormen Aufschwung und später mit den digitalen Möglichkeiten einen weiteren Auftrieb. Heute ist Fantasy Art als eigenständiges Kunstgenre längst anerkannt.

Der großformatige Bildband stellt die wichtigsten Fantasy-Art-Künstler mit jeweils einem eigenen Kapitel (franz./engl./dt. Texte der Herausgeberin Dian Hanson) und mit zahlreichen Farbabbildungen vor, wobei ein Großteil der Abbildungen ganzseitig ist. Auf den über 500 Seiten findet man alle „GroßmeisterInnen“ der Fantasy Art: sei es Boris Vallejo (mit seinen muskulösen Helden und Kriegerinnen), Julie Bell (mit ihren muskulösen Frauendarstellungen), die Hildebrandt-Brothers Tim und Greg (mit ihren Illustrationen zu „Star Wars“ oder „Der Herr der Ringe“), Rowena Morrill (mit ihren Taschenbuchcovern) oder Möbius (der psychedelische Surrealist). Sie alle sind hier vertreten – den Schlusspunkt setzt der „Realist“ Michael Whelan (mit seinen eher realistischen Cover-Abbildungen u.a. für Stephen King). Philippe Druillet, Frank Frazetta, H.R. Giger, Jeffrey Catherine Jones, Rodney Matthews und Sanjulian werden ebenfalls ausführlich vorgestellt und am Ende gibt es noch ausreichende Informationen (ebenfalls illustriert) zu weiteren 99 Fantasy-Künstlern.

Die Illustration ist nicht nur opulent, der ganze Band ist bildgewaltig … einfach ein Klasse für sich. Mit sieben Kilo auch schwergewichtig, sodass er auch einen eigenen Verpackungskarton besitzt. Ganz toll!

Bewertung vom 19.10.2020
Das Spiel meines Lebens

Das Spiel meines Lebens


ausgezeichnet

Fußballspieler erinnert sich sicher an ein bestimmtes Spiel, an das Spiel seines Lebens, von dem er immer wieder erzählt. Der Sportjournalist hat fünfzig solche einmaligen Fußballmomente zusammengetragen, in denen die Stars von ihren größten Triumphen erzählen.

Den Auftakt macht Horst Eckel, der 1954 mit der Nationalmannschaft Weltmeister wurde. Er erinnert sich an den 3:2-Final-Sieg gegen Ungarn in Bern. Franz Beckenbauer, der alle großen Titel gewann, erinnert sich vor allem an die Wembley-Revanche (3:2) im WM-Viertelfinale 1970 gegen England. Andreas Brehme berichtet von seinem Druck als Elfer-Schütze im WM-Finale 1990 gegen Argentinien.

Aber auch im Bundesliga-Alltag gab es große Fußballmomente. So war der Schalke-Stürmer Klaus Fischer vierfacher Torschütze beim 7:0-Sieg über Bayern München in der Saison 1976 oder Olaf Marschall spricht über den sensationellen Titelerfolg des Aufsteigers 1. FC Kaiserslautern in der Saison 1997/98.

Andere Feldspieler erzählen, wie sie ihren Torhüter ersetzen mussten. Es gab aber auch verspielte Titel von Teams, die als Tabellenführer in den letzten Spieltag gingen und dann noch abgefangen wurden. Auch der Frauenfußball ist mit Nia Künzer vertreten, die mit ihrem Golden Goal 2013 den ersten WM-Titel für Deutschland holte.

Die fünfzig einmaligen Fußballmomente werden mit zahlreichen historischen Fotos dokumentiert, mit Zeitungsberichten, Interviews und Statistiken. Eine interessante und nostalgische Fußball-Lektüre.