Autor im Porträt

Toptitel von David Safier

Solange wir leben

Broschiertes Buch
Was ist stärker, die Liebe oder das Schicksal?
David Safier erzählt in diesem dramatischen und zärtlichen Roman die Geschichte seiner Eltern: Sie führt uns vom Wien des Jahres 1937 durch die Gefängnisse der Gestapo nach Palästina, wo sein Vater Joschi als Barmann und Spion arbeitet und schließlich zur See fährt. Seine Mutter Waltraut wächst als Tochter eines Werftarbeiters in Bremen auf, erlebt Kriegszeit, Trümmerjahre und Wirtschaftswunder. Bei ihrer ersten Begegnung ist Waltraut eine junge alleinerziehende Witwe, Joschi zwanzig Jahre älter als sie. Wenig spricht dafür, dass die beiden sich ineinander verlieben und ein gemeinsames Leben wagen - ein Leben, geprägt von steilen Höhenflügen und dramatischen Schicksalsschlägen.
«Nie wäre ich auf die Idee gekommen, über meine Eltern zu schreiben, wenn sie nicht das Leben von großen Romanfiguren geführt hätten.» David Safier
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15,00 €

Mord auf hoher See / Miss Merkel Bd.3

Broschiertes Buch
URLAUB VON DER RENTE
Eine Seefahrt, die ist lustig. Diese Seefahrt, die bringt Tod. Die Krimi-Kreuzfahrt auf der Ostsee, die Angela für sich und ihre Lieben gebucht hat, soll der Ex-Kanzlerin etwas Abwechslung verschaffen. Doch die Traumschiffreise verläuft ganz anders als im Reiseprospekt angekündigt. Gleich am ersten Abend kommt der Megastar des deutschen Thrillers Florian Watzek unerwartet zu Tode. Und die anderen erfolgreichen Krimiautoren, die sich an Bord befinden, zählen zu den Hauptverdächtigen. Endlich schlägt wieder die Stunde für die Meisterdetektivin.
Ihr dritter und verzwicktester Fall bringt Miss Merkel in tödliche Gefahr.
«Immer witzig, klug, spannend und erhellend.»
Hape Kerkeling
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18,00 €

David Safier

David Safier wurde 1966 in Bremen geboren. Nach seiner Ausbildung zum Journalisten sammelte er erste Berufserfahrungen in Funk und Fernsehen. Als Drehbuchautor schrieb er die Dialoge zu "Nikola" und "Die Schule am See". Mit der Sitcom "Berlin, Berlin" gewann er den Adolf-Grimme-Preis, den Deutschen Fernsehpreis und den "International Emmy".
2008 erschien Safiers erster Roman "Mieses Karma", die bizarre Geschichte einer Frau, die nach ihrem Tod als Ameise auf die Erde zurückkehrt und gutes Karma sammeln muss, um wiedergeboren zu werden. "Jesus liebt mich" erzählt von Marie, die sich in einen gewissen Jesus verliebt, den es ins 21. Jahrhundert verschlagen hat, und in "Plötzlich Shakespeare" gerät der Geist einer Frau durch Hypnose in den Körper des englischen Dichters. Safier ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund und lebt noch immer in Bremen.

Das meint die buecher.de-Redaktion: Wunderbar komisch mixt Safier Realität und Fiktion wild durcheinander - ein echter Lesespaß!

28 Tage lang - Literaturfestival 2014

Was für ein Mensch willst du sein? Packend, berührend und authentisch



David Safier, den Lesern bislang bekannt als Bestsellerautor humorvoll-intelligenter Bücher wie "Plötzlich Shakespeare", "Mieses Karma" oder "Happy Family" hat mit "28 Tage lang" sein "Herzensprojekt" verwirklicht und einen Roman über den Aufstand der Juden im Warschauer Ghetto geschrieben. Safier stammt aus einer jüdisch-christlichen Familie. Sein Großvater väterlicherseits ist in Buchenwald umgekommen, die Großmutter starb im Ghetto von Lodz und auch sein Vater wurde von den Nationalsozialisten verfolgt. Er widmet das Buch seinen beiden Söhnen - und will Erwachsene wie Jugendliche ansprechen. So erscheint von "28 Tage lang" auch eine Ausgabe bei rororo rotfuchs, dem Jugendbuchprogramm von Rowohlt. Wie "seine" Leser auf diesen Stoff reagieren werden, darauf ist Safier sehr gespannt - und natürlich möchte er "besonders viele Menschen damit erreichen". Vor allem auch die, " die normalerweise sagen: ‚Ein Buch über den Nationalsozialismus? Da habe ich jetzt keine Lust, das zu lesen.'"



Spannend, emotional und dramatisch: "28 Tage lang" packt denmehr

28 Tage lang - Literaturfestival 2014

Ihre Leser kennen Sie bislang durch Bücher wie "Plötzlich Shakespeare", "Jesus liebt mich" oder "Happy Family" - nun haben Sie mit "28 Tage lang" einen Roman geschrieben, der im Warschauer Ghetto spielt und den Aufstand der Juden dort thematisiert. Wie hat sich die Idee zu diesem Buch bei Ihnen entwickelt?



David Safier: Diese Idee gab es schon sehr lange. Vor ziemlich genau 21 Jahren wurde ich gebeten, zum 50. Jahrestag des Warschauer Ghettoaufstandes eine Rede zu halten. Ich war damals Journalist im Jugendprogramm bei Radio Bremen und man hat jemanden gesucht, der jung und jüdischer Herkunft ist und auch ein paar Sätze geradeaus sprechen kann. Natürlich wusste ich damals schon etwas über den Warschauer Ghettoaufstand, aber in der Vorbereitung auf diese Rede habe ich angefangen zu recherchieren und sehr, sehr viel dazu gelesen. Und seither war ich fasziniert von diesem Thema, weil es dort so viele Geschichten - sowohl von menschlicher Niedertracht als auch menschlicher Größe - zu finden gibt, dass ich damals schon wusste: Darüber möchte ich irgendwann schreiben. Da ich ja auch als Drehbuchautor arbeite, habe ich auch immer mal wieder Exposés zu demmehr