Autor im Porträt

Toptitel von Bernhard Aichner

Der Fund

Gebundenes Buch
Warum musste Rita sterben? Wer hat die Supermarktverkäuferin, die doch nie jemand etwas zuleide getan hat, auf dem Gewissen? Hat die 53-jährige wirklich ihr Todesurteil unterschrieben, als sie eines Tages etwas mit nach Hause genommen hat, was sie besser im Laden gelassen hätte? Offiziell ist der Fall abgeschlossen - aber da ist einer, der nicht aufgibt. Ein Polizist, der scheinbar wie besessen Fragen stellt - und Ritas Tod bis zum Ende nicht akzeptieren will...…mehr

 

20,00 €

 

Bösland

Broschiertes Buch
"Ein sehr spannender und vor allem sehr eigenwilliger Thriller." Sebastian Fitzek
Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder...…mehr

 

10,00 €

 

Bernhard Aichner

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Für seinen Thriller Totenfrau erntete er begeisterte Kritiken, er stand damit sowohl in Österreich als auch in Deutschland auf der Bestsellerliste, der Roman wurde in zwölf Länder verkauft, eine Fernsehserie ist in Vorbereitung.

Krimitipp des Monats - Totenhaus

Blum und die gespenstische Idylle



Nach dem internationalen Bestseller "Totenfrau" erwarteten die Leser den zweiten Teil der "Blum"-Trilogie sehnsüchtig und natürlich gespannt. In "Totenhaus" erzählt Bernhard Aichner die Geschichte der Bestatterin Brünhilde Blum, genannt Blum, weiter. Und dreht noch einmal kräftig am Plot ... denn wo in "Totenfrau" Blum die Jägerin war und die Mörder ihres Mannes gezielt und kühl zur Strecke gebracht hat, wird sie in "Totenhaus" zur Gejagten.



Die Leser brachten dieser seltsamen Heldin ungeahnte Sympathien entgegen. Dieser Blum, die schon ihre - zugegeben grässlichen, gefühlskalten und brutalen - Adoptiveltern ins Jenseits befördert und nach dem Tod ihres geliebten Mannes Rache geübt hatte. Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leiche um Leiche. Dass Teile der von ihr Getöteten mit in Särge von "normal" Verstorbenen wanderten, war eigentlich eine gute Idee. Schließlich ist das für Blum als Bestatterin die naheliegendste Form der Beseitigung. Es schien lange so, als würde dieser Coup aufgehen ...



Blum und ihre plastinierte Doppelgängerin ...



Doch dann kommen diemehr

Interview mit Bernhard Aichner - Totenhaus

Interview Bernhard Aichner, "Totenhaus"



Mit Brünhilde Blum, genannt Blum, haben Sie eine ungewöhnliche Heldin geschaffen. Sie ist keine Kommissarin, sondern Bestatterin. In "Totenfrau" hat sie fünf Männer getötet - die Killer ihres Mannes - und gilt als sympathische Serienmörderin. Hatten Sie mit solch einer Sympathie für Blum gerechnet?


Bernhard Aichner: Ich habe es mir gewünscht. Dass diese Sympathie, die ich für meine Heldin empfinde, überspringt auf die Leser/-innen. Blum ist ja nicht nur eine Mörderin, sondern auch Mutter. Die Liebe zu ihren Kindern macht sie menschlich. Blum ist ein Herzmensch, sie denkt nicht nach, handelt einfach, ein Leben ohne Regeln, ohne Sicherheitsnetz. Beim Schreiben von Teil 2 der Trilogie wurde mir immer mehr bewusst, dass Blum sehr viele Eigenschaften von mir hat.



Blum ist Mutter, fährt Motorrad und nimmt die Dinge gern selbst in die Hand. Ihre Kindheit war ein Albtraum - schon mit sieben Jahren musste sie im Bestattungsunternehmen mitarbeiten und den Toten z. B. den Mund zunähen. Ihr Pflegevater hatte sie dazu gezwungen. Wie würden Sie Ihre Figur Blum weiter beschreibenmehr