Autor im Porträt

Toptitel von Bernhard Aichner

Interview mit einem Mörder / Max Broll Krimi Bd.4

Interview mit einem Mörder / Max Broll Krimi Bd.4

Broschiertes Buch
Ein friedlicher Sommertag, ein Fest auf dem Dorfplatz: Der Ex-Fußballstar Johann Baroni feiert die Eröffnung seines neuen Würstelstandes. Da fällt plötzlich ein Schuss - und Baroni sinkt leblos zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben! Während Baroni im Krankenhaus um sein Leben kämpft, tut Max alles, um den Schützen zu überführen. Denn er hat gesehen, wer auf Baroni geschossen hat. Doch der vermeintliche Täter entpuppt sich als harmloser Tourist. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen - die Polizei hält den Mann für unschuldig, niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mörders zu heften ...…mehr
10,00
Bösland

Bösland

Gebundenes Buch
Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder ...…mehr
20,00

Bernhard Aichner

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Für seinen Thriller Totenfrau erntete er begeisterte Kritiken, er stand damit sowohl in Österreich als auch in Deutschland auf der Bestsellerliste, der Roman wurde in zwölf Länder verkauft, eine Fernsehserie ist in Vorbereitung.

Krimitipp des Monats - Totenhaus

Blum und die gespenstische Idylle



Nach dem internationalen Bestseller "Totenfrau" erwarteten die Leser den zweiten Teil der "Blum"-Trilogie sehnsüchtig und natürlich gespannt. In "Totenhaus" erzählt Bernhard Aichner die Geschichte der Bestatterin Brünhilde Blum, genannt Blum, weiter. Und dreht noch einmal kräftig am Plot ... denn wo in "Totenfrau" Blum die Jägerin war und die Mörder ihres Mannes gezielt und kühl zur Strecke gebracht hat, wird sie in "Totenhaus" zur Gejagten.



Die Leser brachten dieser seltsamen Heldin ungeahnte Sympathien entgegen. Dieser Blum, die schon ihre - zugegeben grässlichen, gefühlskalten und brutalen - Adoptiveltern ins Jenseits befördert und nach dem Tod ihres geliebten Mannes Rache geübt hatte. Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leiche um Leiche. Dass Teile der von ihr Getöteten mit in Särge von "normal" Verstorbenen wanderten, war eigentlich eine gute Idee. Schließlich ist das für Blum als Bestatterin die naheliegendste Form der Beseitigung. Es schien lange so, als würde dieser Coup aufgehen ...



Blum und ihre plastinierte Doppelgängerin ...



Doch dann kommen diemehr

Interview mit Bernhard Aichner - Totenhaus

Interview Bernhard Aichner, "Totenhaus"



Mit Brünhilde Blum, genannt Blum, haben Sie eine ungewöhnliche Heldin geschaffen. Sie ist keine Kommissarin, sondern Bestatterin. In "Totenfrau" hat sie fünf Männer getötet - die Killer ihres Mannes - und gilt als sympathische Serienmörderin. Hatten Sie mit solch einer Sympathie für Blum gerechnet?


Bernhard Aichner: Ich habe es mir gewünscht. Dass diese Sympathie, die ich für meine Heldin empfinde, überspringt auf die Leser/-innen. Blum ist ja nicht nur eine Mörderin, sondern auch Mutter. Die Liebe zu ihren Kindern macht sie menschlich. Blum ist ein Herzmensch, sie denkt nicht nach, handelt einfach, ein Leben ohne Regeln, ohne Sicherheitsnetz. Beim Schreiben von Teil 2 der Trilogie wurde mir immer mehr bewusst, dass Blum sehr viele Eigenschaften von mir hat.



Blum ist Mutter, fährt Motorrad und nimmt die Dinge gern selbst in die Hand. Ihre Kindheit war ein Albtraum - schon mit sieben Jahren musste sie im Bestattungsunternehmen mitarbeiten und den Toten z. B. den Mund zunähen. Ihr Pflegevater hatte sie dazu gezwungen. Wie würden Sie Ihre Figur Blum weiter beschreibenmehr