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Benutzername: Nele22
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Bewertungen

Insgesamt 35 Bewertungen
Bewertung vom 13.10.2019
Das Leben ist großartig - von einfach war nie die Rede
Köster, Gaby; Hoheneder, Till

Das Leben ist großartig - von einfach war nie die Rede


gut

Gaby Köster ist wieder da mit ihrem neuen lebensbejahenden Buch
„Das Leben ist großartig- von einfach war nie die Rede“. Die Köllner Komikerin und Schauspielerin schreibt in ihrem typisch kölschen Slang über ihre Höhen und Tiefen seit der ‘drecksdrisselige‘ Schlaganfall sie vor 10 Jahre heimgesucht hat. Gaby Köster erzählt von Alltagssituationen mit ihrem Sohn Donald, ihrer Mutter, ihrem Freundeskreis, ihren Hunden und vieles mehr nach, dass es zu bewältigen galt nach ihrem Schicksalsschlag.
Sie ermuntert in ihrer immer positiv denkenden Art mit viel Humor und ganz viel Optimismus, dass Aufgeben einfach keine Option ist und es immer weiter geht, so schwer es manchmal auch ist und oftmals kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. Sie macht Mut sich den Widrigkeiten des Lebens zu stellen. Der Sprachstil ist recht einfach und manchmal gewöhnungsbedürftig für einen Nichtköllner.

Bewertung vom 22.09.2019
Du bleibst mein Sieger, Tiger
Leo, Maxim; Gutsch, Jochen

Du bleibst mein Sieger, Tiger


sehr gut

Im neuen Buch von Jochen Gutsch und Maxim Leo, „Du bleibst mein Sieger, Tiger“ wird auf äußerst witzige Art und Weise das alltägliche Leben eines sogenannten Alterspubertierenden erzählt.
Es wird aus der Sicht des Hauptprotagonisten erzählt und man kann sich doch des öfteren sehr gut hineinversetzen.
Mit ganz viel Humor und Selbstironie werden witzige Situationen im Alltag beschrieben.
Der Schreibstil der Autoren ist locker und leicht zu lesen.
Einigen Beschreibungen hätten wohl für meinen Geschmack weniger ausführlich erläutert werden müssen, wie die Unterhaltung mit seinem besten Stück.
Aber ansonsten habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Wer ein paar lustige Lesestunden haben möchte, ist mit diesem Büchlein gut beraten.

Bewertung vom 08.09.2019
Drei
Mishani, Dror A.

Drei


ausgezeichnet

Das neue Werk von Dror Mishani „Drei“ ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Und es ist für mich eine wunderbare Entdeckung gewesen.
Im Buch geht es um drei Frauen, Orna, Emilia, Ella sowie einem Mann, namens Gil, deren Geschichte miteinander verbunden ist. Die Erzählung ist in drei Teile gegliedert und spielt in Isreael. Die Figuren werden wunderbar und einfühlsam beschrieben.
Der Schreibstil ist flüssig und ruhig, leicht aber auch spannend zu lesen. Ich konnte das Buch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen.
Eine unerwartete Wendung beendet das Werk.
Es ist schwierig dieses Buch zu rezensieren, ohne Zuviel zu verraten.
Es wird definitiv nicht mein letztes Buch von diesem Autor werden und ich kann es nur wärmstens weiter empfehlen.

Bewertung vom 08.09.2019
Es wird Zeit
Kürthy, Ildikó von

Es wird Zeit


ausgezeichnet

Ich habe den neuen Roman von Ildiko von Kürthy „Es wird Zeit“ schon sehnlichst erwartet.
Es geht um die 50jährige Judith, deren Leben stagniert, die Kinder sind aus dem Haus, die Ehe dümpelt vor sich hin. Sie ist unzufrieden. Als ihre Mutter stirbt, begibt sich die Protagonistin zurück in ihre Heimatstadt und trifft dort auf ihre Vergangenheit in Form ihrer Jugendliebe und ihrer ehemals besten Freundin.
Ich konnte mich sehr gut in die Personen hinein fühlen und habe auch einige Parallelen ziehen können. Es ist ein Buch, dass sich mit Freundschaft, Liebe, Krankheit und Neuanfängen beschäftigt.
Der Schreibstil ist, wie auch bei ihren vorherigen Büchern sehr flüssig, humorvoll aber auch feinfühlig. Die Autorin schafft es auf wunderbare Weise, den Leser mit viel Witz und auch Ernsthaftigkeit sehr gut zu unterhalten.

Bewertung vom 19.08.2019
Klartext: Impfen! - Ein Aufklärungsbuch zum Schutz unserer Gesundheit
Schmitz, Thomas; Siebert, Sven

Klartext: Impfen! - Ein Aufklärungsbuch zum Schutz unserer Gesundheit


ausgezeichnet

Der Kinderarzt Dr. Thomas Schmitz und der Journalist und Biologe Sven Siebert erklären in Ihren Buch „Klartext Impfen!“ fachlich kompetent und gleichzeitig unterhaltsam die Wichtigkeit des Impfens, für jeden einzelnen und für die Gesellschaft. Sie widerlegen die wild und haarsträubenden Behauptungen, die im Netz kursieren, die Fehlinformationen, die sich hartnäckig halten und verbreiten. Es ist ein Aufruf an unsere Vernunft.
Besonders ausführlich wird erklärt, welche Impfungen wichtig sind, wie sie wirken und das in einer leicht verständlichen Art.
Ich wünschte, es würde die immer mehr werdenden Zweifler überzeugen, sich und ihre Kinder und besonders jene zu schützen, die durch verschiedene Gründe nicht geimpft werden können.

Bewertung vom 18.06.2019
Für immer Rabbit Hayes
McPartlin, Anna

Für immer Rabbit Hayes


sehr gut

Schon das erste Buch über die Familie Hayes „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ der Autorin Anna Mc Partlin war sehr gefühlvoll hat mir besonders gut gefallen. Rabbit Hayes verliert ihren letzten Kampf gegen den Krebs im Kreise ihrer Famile. Sie hinterlässt eine große Lücke in ihrer Familie. Ganz besonders bei ihrer 12 jährigem Tochter Juliet. In diesem Band erfährt der Leser, wie mit dem Tod der geliebten Tochter, Mutter, Schwester und Freundin umgegangen wird, jeder hat seine eigene Weise mit der Trauer klar zu kommen. Die Autorin schafft es auf wundersame Weise mit ihrer bildlichen Sprache, dass man sich in die jeweiligen Figuren sehr gut hinein versetzen kann. Es ist ein sehr berührendes Buch, dass ich gern weiter empfehlen möchte und mir noch länger in Erinnerung bleiben wird.

Bewertung vom 16.04.2019
Madame Piaf und das Lied der Liebe
Marly, Michelle

Madame Piaf und das Lied der Liebe


sehr gut

In der Biographie „ Madame Piaf und das Lied der Liebe“ von Michelle Marly erfährt der Leser viel über das Leben des französischen Weltstars in den Jahren 1944-1947. Edith Piaf, die aus armen Verhältnissen stammt, schafft es mit viel Engagement zu einer der beliebtesten und großen Berühmtheiten zu werden. In der schwierigen Zeit, die sie nach der deutschen Besatzung durchlebt, indem sie wegen angeblicher Kollaboration politische Schwierigkeiten erlebt, lernt sie den noch unbekannten Schauspielerin Yves Montand kennen und verhilft ihm zu einer eigenen Karriere. Aus der Liebe der beiden entstand das berühmte und bekannte Lied „La vie en Rose“. Das Buch ist gut und flüssig zu lesen.
Die Autorin hat es wunderbar unterhaltsam geschafft, dem Leser das kurze aber intensive Leben dieser großen, klein gewachsenen, wunderbaren Künstlerin näher zu bringen.

Bewertung vom 31.03.2019
Kaschmirgefühl
Aichner, Bernhard

Kaschmirgefühl


ausgezeichnet

Im neuen Werk von Bernhard Aichner „Kaschmirgefühl“ hat sich der Autor an ein neues Genre gewagt, nämlich einen romantischen Liebesroman. Der einsame Junggeselle Gottlieb( welch ein Name), der als Krankenpfleger in einem Hospiz ein ziemlich langweiliges Leben führt, ruft aus Einsamkeit zum ersten Mal bei einer Sexhotline an. Eigentlich ist er nicht der Typ für so etwas und er möcht im Grunde nur reden. Marie, eigentlich Yvonne, lässt sich gern darauf ein. Es enspinnt sich ein äußerst interessanter und überraschender und auch humorvoller Dialog zwischen den beiden. Zum Schluss löst sich vieles auf, es ist nicht alles, so wie es scheint. Der Schreibstil liest sich sehr gut und schnell. Ich kann das kurzweilige, außergewöhnliche Buch nur weiter empfehlen, es hat mir sehr gut gefallen

Bewertung vom 10.03.2019
An den Ufern der Seine
Poirier, Agnès

An den Ufern der Seine


sehr gut

Das Buch „An den Ufern der Seine“ geschrieben von Agnes Poirier ist ein Sachbuch über die schwierige Zeit der Künstler während und einige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg in Paris. Der Leser erfährt von den Ängsten der pariser Künstler unter den deutschen Besatzern im Land, viele fliehen, wer die schwierige Zeit überlebt, versucht nach dem Krieg wieder in der Stadt an der Seine Fuß zu fassen. Entgegen meiner Vermutung, ein nicht so leicht zu lesendes Sachbuch mit vielen Fakten und Namen zu lesen, hat es die Autorin wunderbar geschafft, den Leser mit auf eine Zeitreise durch die Pariser Künstlerszene zu nehmen mit ihrem flüssigen Schreibstil ohne langatmig zu werden. Positiv zu erwähnen ist auch die hervorragende Recherche der Autorin. Also ein Buch, dass speziell Interessierten für Kunst, Literatur und Paris zu empfehlen ist.

Bewertung vom 06.03.2019
Lago Mortale
Conti, Giulia

Lago Mortale


gut

Lago Mortale ist der erste Roman von Guilia Conti, einer deutschen Reiseautorin.
Der Halbitaliener Simon Strasser, ein ehemaliger Polizeireporter aus Deutschland lebt seit einigen Jahren am schönen Lago d‘Orta.
Durch Zufall findet er die Leiche vom jungen Marco, einem Sohn aus der einflussreichen Familie Zanetti, auf einer Yacht. Sein Interesse ist geweckt und er versucht auf eigene Faust und zum Ärger der leitenden Ermittlerin Carla Moretti, Ermittlungen anzustellen.
Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen, es ist der Autorin gelungen, dem Leser das italienische Leben sowie die wunderschöne Landschaft sehr anschaulich nahe zu bringen.
Als spannenden Krimi würde ich das Buch nicht bezeichnen, denn der Spannungsbogen wurde nicht wirklich aufgebaut. Für Italienliebhaber ist es eine schöne seichte Urlaubslektüre, die Lust auf einen Aufenthalt in diesem schönen Land macht.