Veit Etzold
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Höllenkind / Clara Vidalis Bd.8 (MP3-Download)
Ungekürzte Lesung. 438 Min.
Sprecher: Mierendorf, Tetje
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Ein Vatikan-Thriller der Extraklasse.Es ist ein einmaliges Ereignis für den Vatikan und ganz Rom: die Verbindung der alten römischen Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle. Doch plötzlich krümmt sich die Braut vor Schmerz, und auf ihrem strahlend weißen Hochzeitskleid erblühen große rote Flecken. Bevor irgendjemand eingreifen kann, bricht sie tot zusammen. Der zuständige Ermittler des Vatikans, Commendatore Adami, ahnt, dass es nicht bei diesem einen außergewöhnlichen Mord bleiben wird. Und dass er allein nicht weiterkommt. In Rom...
Ein Vatikan-Thriller der Extraklasse.Es ist ein einmaliges Ereignis für den Vatikan und ganz Rom: die Verbindung der alten römischen Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle. Doch plötzlich krümmt sich die Braut vor Schmerz, und auf ihrem strahlend weißen Hochzeitskleid erblühen große rote Flecken. Bevor irgendjemand eingreifen kann, bricht sie tot zusammen. Der zuständige Ermittler des Vatikans, Commendatore Adami, ahnt, dass es nicht bei diesem einen außergewöhnlichen Mord bleiben wird. Und dass er allein nicht weiterkommt. In Rom kursiert schon länger der Name einer Patho-Psychologin, die bereits in einen Fall von Satanismus involviert gewesen war: Clara Vidalis vom LKA Berlin ...-
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Prof. Dr. Veit Etzold ist Autor von dreizehn SPIEGEL-Bestsellern. Sein erstes Buch schrieb er im Jahr 2008 mit Prof. Michael Tsokos, dem ehemaligen Chef der Berliner Rechtsmedizin, über spektakuläre Todesfälle in der Forensik. Bevor er zu schreiben anfing, war Etzold Banker, Strategieberater und Programmdirektor in der Management-Ausbildung. Heute arbeitet er als Thriller-Autor und Keynote Speaker. Passend zu seinen Thrillern ist er mit der Rechtsmedizinerin Saskia Etzold (geb. Guddat) verheiratet. Veit Etzold lebt mit seiner Frau in Berlin und Bremen.

© Pietro Sutera
Produktdetails
- Verlag: SAGA Egmont
- Gesamtlaufzeit: 438 Min.
- Erscheinungstermin: 1. April 2021
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9788726697124
- Artikelnr.: 61127216
"Veit Etzold versteht es hervorragend, den Leser von Beginn an mit seiner Geschichte zu fesseln und immer wieder zu überraschen." Krimi-Couch 20220129
Sehr blutiger Thriller
Es sollte eine ganz besondere Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle werden. Die Verbindung der beiden Adelsfamilien Sforza und Visconti endet aber in einem Fiasko. Das weiße Brautkleid ist plötzlich vom Blut rot gesprenkelt und die Braut bricht tot vor dem Altar …
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Sehr blutiger Thriller
Es sollte eine ganz besondere Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle werden. Die Verbindung der beiden Adelsfamilien Sforza und Visconti endet aber in einem Fiasko. Das weiße Brautkleid ist plötzlich vom Blut rot gesprenkelt und die Braut bricht tot vor dem Altar zusammen. Der rätselhafte Tod sorgt für große Bestürzung und der Druck auf den ermittelnden Commandatore Adami nimmt zu, da die Ermittlungen nicht weiterkommen. Er erkennt, dass er Unterstützung braucht und so wird die Hilfe der erfahrenen Psychologin Clara Vidalis erbeten. Gerade ihre Erfolge bei einem Fall im Bereich des Satanismus, lassen die Hoffnung aufkommen, sie könne eine entscheidene Wendung in dem Fall herbeiführen...
"Höllenkind" ist zwar bereits der achte Band aus der Reihe um Clara Vidalis, für mich war es aber erst der Einstieg in die Welt der Psychologin. Der erfolgreiche Thriller-Autor Prof. Dr. Veit Etzold erzählt die Geschichte in einem temperamentvollen und packenden Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Der Spannungsbogen wird mit dem äußerst rätselhaften Tod der Braut zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die Ermittlungen auf einem guten Niveau gehalten. Für mich versucht Veit Etzold aber zu sehr, über möglichst viele blutige Details auch früher Fälle, die stellenweise keinen nenneswerten Bezug zur Handlung haben, die Faszination des Lesers zu erhaschen. So bleibt bei mir trotz der sicherlich spannenden Handlung und dem clever inszenierten Plot der Geschichte ein fader Beigeschmack. Hier wäre aus meiner Sicht weniger sicherlich mehr gewesen.
Die Umsetzung der Hürbuchfassung ist mit der Stimme von Tetje Mierendorf aus meiner Sicht gelungen. Ich konnte der prägnanten Stimme zu jeder Zeit gut folgen und sie verlieh den Protagonisten einen eigenen Charakter, was die Geschichte lebendiger und erlebbarer machte.
Insgesamt war ich aber von dem Thriller aus der Feder von Veit Etzold doch ein wenig enttäuscht. Die vielen blutigen Details und die dadurch zu reißerisch wirkende Geschichte konnten mich nie so richtig in den Bann ziehen. ICh bewerte das Hörbuch daher mit drei von fünf Sternen.
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Hochspannung bis zum Schluss
Rom - Es sollte der schönste Tag im Leben von Aurelia Sforza und Vincente Visconti werden. Aber bevor die beiden sich das Ja-Wort geben können, bricht Aurelia auf dem Weg zum Traualtar blutüberströmt zusammen und stirbt ohne erkennbare …
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Hochspannung bis zum Schluss
Rom - Es sollte der schönste Tag im Leben von Aurelia Sforza und Vincente Visconti werden. Aber bevor die beiden sich das Ja-Wort geben können, bricht Aurelia auf dem Weg zum Traualtar blutüberströmt zusammen und stirbt ohne erkennbare Ursache.
Berlin - Hauptkommissarin Clara Vidalis wird aufgrund ihres aktuellen Falls suspendiert und „flüchtet“ mit ihrer Freundin in den Urlaub nach Florenz.
Dort wird sie aufgesucht und um ihre Mithilfe bei der Aufklärung des mysteriösen Mordes an Aurelia Sforza gebeten. Doch es soll nicht bei diesem einen Mord bleiben...
Das Buchcover zeigt ein rotes Kreuz in der Mitte auf weißem Untergrund. Das Cover ist meines Erachtens sehr passend gewählt. Es kann ein Bezug zum Kontext hergestellt werden ohne zu viel zu verraten. Dass es sich um ein Brautkleid handelt, nimmt man nicht unbedingt auf den ersten Blick wahr.
Ich habe „Höllenkind“ als Hörbuch verschlungen und jede freie Minute genutzt, um die Geschichte weiterzuverfolgen.
Der Leser erhält Einblicke aus verschiedenen Perspektiven. Mal wird aus Clara Vidalis Sicht berichtet, mal aus der Sicht der anderen Protagonisten. Um es aber gleich vorwegzunehmen: obwohl man erahnt, wer hinter dem Mord / den Morden steckt, wurde ich am Ende der Geschichte nochmal überrascht, da eine Wendung eintritt, die ich so nicht erwartet hatte. Sehr gelungen!
Die kleinen Exkurse in die Kunst und die frühe Geschichte von Florenz, Rom und des Vatikans waren teilweise sehr interesssant, aber meiner Meinung nach auch stellenweise zu ausführlich. Dann habe ich mich das ein oder andere Mal dabei ertappt, mit den Gedanken abzuschweifen. Besonders bemerkenswert finde ich, dass diese geschichtliche Vergangenheit nicht einfach eingestreut wird, sondern mit in die Handlung des Thrillers eingebaut wurde.
Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.
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Das Cover schreit nach einem klassischen Thriller, doch dass wir uns in religiöse Gefilde begeben würden, lässt es auf den ersten Blick nicht vermuten. Die Thematik ist super spannend und interessant. Nach Dan Brown aber auch nicht ganz unbekannt. Die Ermittlerin ist wahrlich ein …
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Das Cover schreit nach einem klassischen Thriller, doch dass wir uns in religiöse Gefilde begeben würden, lässt es auf den ersten Blick nicht vermuten. Die Thematik ist super spannend und interessant. Nach Dan Brown aber auch nicht ganz unbekannt. Die Ermittlerin ist wahrlich ein Original und trägt die Geschichte.
Der Autor hat es auf jeden Fall geschafft ein paar spannende Fährten zu legen und ich lauschte der Geschichte an vielen Stellen mit angehaltenem Atem. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen bis es jedoch zum großen Finale kam. Die Auflösung war ein ziemliches Holterdiepolter und das trübte den Eindruck der Geschichte doch sehr! Ich dachte erst, das Hörbuch sei gekürzt, weil es mit etwas mehr als 7h auch nicht solang ist, doch das war nicht der Fall.
Der Sprecher ist den meisten wohl aus dem Fernsehen bekannt. Ich wusste gar nicht, dass Tetje Mierendorf auch Bücher einliest und so war es eine angenehme Überraschung. Angenehm war es auch seiner Stimme zu folgen, auch wenn andere SprecherInnen es akzentuierter schaffen den unterschiedlichen Rollen Leben einzuhauchen.
Veit Etzolds "Höllenkind" war ein kurzes aber spannendes Hörerlebnis, dessen Ende den Gesamteindruck allerdings trübte.
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Broschiertes Buch
Tatort Rom und Florenz
Eine deutsche Kommissarin hat sich bei einer Ermittlung ein bisschen weit vorgewagt und wird nun erst einmal beurlaubt bis die Presse sich wieder beruhigt hat. Die Zeit wollte sie ursprünglich mit einer Freundin entspannt in Florenz verbringen, wird dann aber vom Vatikan …
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Tatort Rom und Florenz
Eine deutsche Kommissarin hat sich bei einer Ermittlung ein bisschen weit vorgewagt und wird nun erst einmal beurlaubt bis die Presse sich wieder beruhigt hat. Die Zeit wollte sie ursprünglich mit einer Freundin entspannt in Florenz verbringen, wird dann aber vom Vatikan zu Ermittlungen herangezogen. Eine Braut ist vor dem Altar verblutet, ohne erkennbaren Grund. Da sowohl sie als auch der Ehemann aus alten Adelsfamilien stammen und der Vatikan selbst betroffen ist, soll der Täter gefasst werden. Die italienische Polizei kommt mit den Ermittlungen nicht weiter und ist daher gar nicht so undankbar wegen der Unterstützung.
Weitere Todesfälle folgen, die Art des Todes wird immer seltsamer, aber gewisse Zusammenhänge lassen sich erkennen. In einer parallelen Geschichte erfährt man von einer entführten jungen Frau, die Sklavendienste leisten muss, trotz aller Erniedrigungen aber noch nicht aufgegeben hat. Es dauert eine Weile, bis die Zusammenhänge deutlich werden.
Ein guter Krimi mit einer guten Grundidee, teilweise durchaus spannend. Wenn eine Story in Rom und Florenz spielt, finde ich es auch durchaus interessant, etwas über Land, Geschichte und Künstler zu erfahren. Hier fand ich die pseudo-intellektuellen Exkurse zu Michelangelo, Dante und Vergil doch etwas zu langatmig und teilweise auch störend. Ein bisschen weniger hätte gereicht. Trotzdem lohnt es sich, das Buch zu lesen.
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Broschiertes Buch
Klapptext:
Es ist ein einmaliges Ereignis für den Vatikan und ganz Rom: die Verbindung der alten römischen Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle.
Doch plötzlich krümmt sich die Braut vor Schmerz, und auf ihrem strahlend …
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Klapptext:
Es ist ein einmaliges Ereignis für den Vatikan und ganz Rom: die Verbindung der alten römischen Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle.
Doch plötzlich krümmt sich die Braut vor Schmerz, und auf ihrem strahlend weißen Hochzeitskleid erblühen große rote Flecke. Bevor irgendjemand eingreifen kann, bricht sie tot zusammen.
Der zuständige Ermittler des Vatikans, Commendatore Adami, ahnt, dass es nicht bei diesem einen außergewöhnlichen Mord bleiben wird. Und dass er allein nicht weiterkommt. In Rom kursiert schon länger der Name einer Patho-Psychologin, die bereits in einen Fall von Satanismus involviert gewesen war: Clara Vidalis vom LKA Berlin…
Meine Meinung:
Dies ist der 8.Fall der "Clara Vidalis"-Reihe.Das Buch kann aber auch Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.Ich kannt die vorherigen Teile schon und war total begeistert.Deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diese Lektüre.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Sofort hat mich der Autor in den Bann gezogen.
Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen das sich die Lektüre sehr angenehm lesen lies.
Ich wurde nach Italien entführt und freute mich Clara wieder zu treffen.Natürlich begleitete ich sie eine Weile und erlebte dabei viele interessante Momente.
Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Clara und habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Personen waren interessant.
Der Autor hat eine sehr anspannende Atmosphäre geschaffen.In mir war Kopfkino.Vor meinen Augen sah ich Rom mit seinen Strassen und Gassen,die Toten,die Verdächtigen,die intalienische Polizei und natürlich Clara.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Es gab so viele aufregende und atemberaubende Ereignisse und ich durfte hautnah dabei sein.Durch die fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mitgebangt und mitgefühlt.Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen.Daduch blieb es durchweg einfach total atemberaubend und interessant.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Was den Täter anbelangt so wurde ich immer wieder auf eine falsche Spur geführt.Und so habe ich bis zum Schluß mitgerätselt wie alles zusammenhängt und wär es denn nun sein könnte.Durch die guten Recherchen von Veit Etzhold habe ich viel Wissenswertes über Rom erfahren das hat mir sehr gut gefallen.Geschickt hat der Autor diese Indformationen in die Geschichte eingebaut.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angekommen.Zum Schluss gibt es noch einmal eine tollen Showdown mit dem icht nicht gerechnet hätte.
Das Cover ist sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das brillante Werk ab.Ich hatte viele aufregende und lesenswerte Stunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.
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Broschiertes Buch
Fesselnd beginnt „Höllenkind“, und eigentlich geht er auch rasant und spannend weiter.
Clara Vidalis, Kriminalkommissarin in Berlin, wird aufgrund einer vorherigen „Ermittlungspanne“ auf unbefristete Zeit vom Dienst freigestellt und möchte sich mit ihrer Schwester …
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Fesselnd beginnt „Höllenkind“, und eigentlich geht er auch rasant und spannend weiter.
Clara Vidalis, Kriminalkommissarin in Berlin, wird aufgrund einer vorherigen „Ermittlungspanne“ auf unbefristete Zeit vom Dienst freigestellt und möchte sich mit ihrer Schwester ein paar Tage in Florenz erholen. Daraus wird jedoch nichts, da der Vatikan sie bittet, in einem Fall diskret zu ermitteln.
Und damit beginnt die Geschichte auch schon etwas unglaubwürdig zu werden.
Die im Vordergrund stehenden Charaktere sind gewitzt und interessant, und auch die medizinischen Hintergrundinformationen durchaus lehrreich. Der Fall vermischt Menschenhandel und italienischen Adel, Kunst und Mafia miteinander, bringt abwechslungsreiche Tötungsdelikte mit sich, hat allerdings nicht unbedingt die Auszeichnung „Thriller“ verdient – dafür fehlt mir persönlich der Nervenkitzel beim Lesen.
Nichts desto trotz lässt sich das Buch gut lesen und vermittelt dazu noch ein wenig Wissen rund um Italiens Vergangenheit, Dante und die griechische Mythologie.
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Broschiertes Buch
Selten so einen spannenden Thriller gelesen!
Im Buch "Höllenkind" von Veit Etzold gibt es mehrere kapitelweise vorkommende Erzählstränge, die sich immer mehr miteinander verweben:
In der Sixtinischen Kapelle wollen sich Aurelia Sforza und Vicente Visconti - beide …
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Selten so einen spannenden Thriller gelesen!
Im Buch "Höllenkind" von Veit Etzold gibt es mehrere kapitelweise vorkommende Erzählstränge, die sich immer mehr miteinander verweben:
In der Sixtinischen Kapelle wollen sich Aurelia Sforza und Vicente Visconti - beide Angehörige des alten italienischen Adels - das Ja-Wort geben. Auf dem Weg zum Altar passiert das Schreckliche: die Braut scheint aus allen Poren zu bluten und bricht tot zusammen. Nicht der erste Schicksalsschlag der Familie Visconti, den Jahre zuvor wurde ein Mitglied der Familie entführt und nie wieder gefunden.
Parallel dazu schwenkt das Buch zur Ermittlerin Clara Vidalis nach Berlin. Diese hat wegen ihrem letzten Fall große Probleme mit ihren Vorgesetzten. Als sie deswegen in Zwangsurlaub geschickt wird, nutzt sie die Zeit und fliegt mit ihrer Vertrauten nach Florenz.
In einer dritten Perspektive geht es um Menschenhandel, um Frauen, die als Sexsklaven gehalten und zur Prostitution gezwungen werden.
Ich kann das Buch nur empfehlen! Die Kapitel haben eine optimale Länge. Obwohl es Band 8 der Clara-Vidalis-Reihe war und ich keinen Vorgängerband kenne, war ich sehr schnell in der Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum mehr weglegen.
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Broschiertes Buch
Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen.
Von dem Autor habe ich schon einige Bücher mit Begeisterung gelesen.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die einzelnen Personen sind vortrefflich ausgewählt und mit entsprechenden …
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Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen.
Von dem Autor habe ich schon einige Bücher mit Begeisterung gelesen.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die einzelnen Personen sind vortrefflich ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Zur Geschichte, in Rom findet in der Sixtinischen Kapelle das Jahrhundertsereignis statt, zwei alte Adelsfamilien verbinden sich durch eine pompöse Hochzeit. Doch soweit kommt es gar nicht, als die Braut zum Altar schreitet bricht sie plötzlich blutüberströmt zusammen und stirbt. Alles ist sehr merkwürdig und deutet auf Mord und eine Verschwörung hin. Der vatikanische Ermittler Adami fürchtet, dass es noch mehrere Morde geben wird. Er fordert zu seiner Unterstützung Clara Vidalis vom LKA Berlin an. Diese hat sich durch vorherige Einsätze schon einen Namen gemacht. Ob es ihnen gelingt, die Morde aufzuklären und den Mörder dingfest zu machen, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Ein toller Thriller, den ich im wahrsten Sinne des Wortes von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Durch den stetig steigenden Spannungsbogen kann der Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich empfehle das Buch gerne weiter.
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eBook, ePUB
Man sollte den Vorgängerband „Blutgott“ gelesen haben, denn gerade die ersten Seiten des Buches verweisen stark auf diesen, nehmen die Handlung sogar teilweise wieder auf. Was mir, als Dauerserienleserin der Reihe, auch sehr gut gefallen hat. Auch im Buch gibt es öfter …
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Man sollte den Vorgängerband „Blutgott“ gelesen haben, denn gerade die ersten Seiten des Buches verweisen stark auf diesen, nehmen die Handlung sogar teilweise wieder auf. Was mir, als Dauerserienleserin der Reihe, auch sehr gut gefallen hat. Auch im Buch gibt es öfter Querverweise zu Vorgängerbänden der Serie.
Clara wird nach den Vorgängen in Blutgott vorübergehend von ihrer Arbeit beurlaubt. Mit einer Freundin macht sie Urlaub in Florenz, als in Rom ein Mord geschieht. Der Vatikan hat von Claras Ermittlungserfolgen gehört und möchte sie als Beraterin. Als weitere Morde geschehen, spitzt sich die Lage dramatisch zu.
Skurrile Morde sind Etzolds Markenzeichen. Der Mord im Brautkleid – absolutes Neuland. Auch die anderen Taten haben mir sehr gut gefallen, man braucht aber bei der Lektüre von Etzolds Büchern schon ein gewisses Maß an Bluttoleranz. Die Handlung wechselt auf zwei Ebenen: Die Morde in der Gegenwart und Claras Ermittlungen und (weniger) Kapitel mit Beatrice, die von Menschenhändlern nach Rumänien gebracht und zur Prostitution gezwungen wird.
Ab etwa der Hälfte des Buches kommt ein gewisser Verdacht auf. Leider ist das Ende nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte, vor allem, weil der Vorgängerband auch etwa auf diese Weise endete.
Ein kleiner negativer Touch entstand für mich aber leider auch, dasselbe hatte ich schon in Etzolds Politthrillern zu bemängeln: Der Autor schweift mir teilweise etwas stark ab. Bei Vidalis war das bisher nie der Fall, aber in diesem Band gibt es für mich too much Input in Sachen Dante und Geschichte. Diese Komponenten sind für den Thriller nicht nötig und bremsen nur das Lesetempo.
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Broschiertes Buch
Rachedrama mit kleinen Fehlern
„Höllenkind“ ist mein erster Roman von Veit Etzold, und obwohl mir die Leseprobe sehr gut gefiel, lässt er mich nach der kompletten Lektüre zwiegespalten zurück.
Zu den Pluspunkten zählen der spannende Einstieg und der …
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Rachedrama mit kleinen Fehlern
„Höllenkind“ ist mein erster Roman von Veit Etzold, und obwohl mir die Leseprobe sehr gut gefiel, lässt er mich nach der kompletten Lektüre zwiegespalten zurück.
Zu den Pluspunkten zählen der spannende Einstieg und der flüssige, schnörkellose Schreibstil des Autors. Eine aus dem italienischen Adel stammende Braut, die während der Trauung in der Sixtinischen Kapelle blutüberströmt zusammenbricht, ist natürlich bestens geeignet, die Neugier des Lesers und der Leserin zu wecken.
Doch schon kurz danach wird es für Neueinsteiger in Etzolds Serie um Clara Vidalis unübersichtlich. Frühere Fälle, die zur Suspendierung der deutschen Patho-Psychologin führten, werden nur vage angedeutet, und es treten Personen auf, deren Hintergrund nicht erklärt wird. Dass McDeath und Dr. Friedrich ein und derselbe und dazu noch der Ehemann von Clara ist, muss man sich erst selbst zusammenreimen.
Hinzu kommt, dass der Autor in dieser Story ein bisschen viel zusammengemixt hat: Ein Familiendrama unter Adeligen, Zwangsprostitution, italienische Geschichte, deutsche Polizeiarbeit und jede Menge medizinische Erkenntnisse. Würde der Vatikan wirklich eine deutsche Frau (!) in die Ermittlungen der Todesfälle einbeziehen? Da wirkt das eine oder andere doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen.
Andererseits: Da ich ein Freund sorgfältig geplanter Rache bin, hat mir diese gelungene Vergeltung gut gefallen. Ich gebe aber auch zu: Die widerlichen Szenen mit den als Sklaven gehaltenen Frauen habe ich überblättert. So was ist nicht mein Ding, weshalb ich wohl auch keinen Etzold mehr lesen werde.
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