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"Das Glashotel ist ein eindringliches und erfüllendes Leseerlebnis, das den Spielraum der Fantasie innerhalb der Grenzen unserer Wirklichkeit auslotet ... Revolutionär." The Atlantic "Ein Roman, der so vereinnahmend ist, so perfekt komponiert, dass er seine Leser mit sich fortreißt und ihren Möglichkeitssinns erweitert." NPR "Elegant und verführerisch." The Guardian Ein Luxushotel an der westlichen Küste Kanadas, jenseits der großen Fenster das Meer, Inseln, die Vegetation des Nordens. Ein Refugium für gestresste Städter, für die junge Barkeeperin Vincent aber ein Ort mit schmerzh...
"Das Glashotel ist ein eindringliches und erfüllendes Leseerlebnis, das den Spielraum der Fantasie innerhalb der Grenzen unserer Wirklichkeit auslotet ... Revolutionär." The Atlantic
"Ein Roman, der so vereinnahmend ist, so perfekt komponiert, dass er seine Leser mit sich fortreißt und ihren Möglichkeitssinns erweitert." NPR
"Elegant und verführerisch." The Guardian
Ein Luxushotel an der westlichen Küste Kanadas, jenseits der großen Fenster das Meer, Inseln, die Vegetation des Nordens. Ein Refugium für gestresste Städter, für die junge Barkeeperin Vincent aber ein Ort mit schmerzhaften Erinnerungen. Als eine alle Anwesenden erschütternde Botschaft auf eine der Scheiben der Lobby geschmiert wird, ergreift sie die Gelegenheit und geht mit dem Investor Jonathan Alkaitis nach New York. Was sie nicht weiß: Alkaitis Vermögen beruht auf Betrug, und als er untergeht, reißt er seine Anleger mit hinab in die Tiefe, und Vincents Leben wird ein weiteres Mal in unvorhergesehene Fahrwasser gelenkt.
Mit Das Glashotel hat Emily St. John Mandel einen Roman über die Odyssee des modernen Menschen geschrieben, einen Roman über Entwurzelung und Wandel, über das Ergreifen von Gelegenheiten und scheiternde Pläne und nicht zuletzt über unsere lebenslange Suche nach jenem Ort, den wir Heimat nennen können.
"Ein Roman, der so vereinnahmend ist, so perfekt komponiert, dass er seine Leser mit sich fortreißt und ihren Möglichkeitssinns erweitert." NPR
"Elegant und verführerisch." The Guardian
Ein Luxushotel an der westlichen Küste Kanadas, jenseits der großen Fenster das Meer, Inseln, die Vegetation des Nordens. Ein Refugium für gestresste Städter, für die junge Barkeeperin Vincent aber ein Ort mit schmerzhaften Erinnerungen. Als eine alle Anwesenden erschütternde Botschaft auf eine der Scheiben der Lobby geschmiert wird, ergreift sie die Gelegenheit und geht mit dem Investor Jonathan Alkaitis nach New York. Was sie nicht weiß: Alkaitis Vermögen beruht auf Betrug, und als er untergeht, reißt er seine Anleger mit hinab in die Tiefe, und Vincents Leben wird ein weiteres Mal in unvorhergesehene Fahrwasser gelenkt.
Mit Das Glashotel hat Emily St. John Mandel einen Roman über die Odyssee des modernen Menschen geschrieben, einen Roman über Entwurzelung und Wandel, über das Ergreifen von Gelegenheiten und scheiternde Pläne und nicht zuletzt über unsere lebenslange Suche nach jenem Ort, den wir Heimat nennen können.
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Emily St. John Mandel wurde in Kanada geboren und studierte Tanz in Toronto. Mit ihrem letzten Roman Das Licht der letzten Tage war sie für den National Book Award nominiert und feierte einen weltweiten Publikums- und Presseerfolg. Auch Das Glashotel wurde begeistert aufgenommen und rezensiert und stand auf der The New York Times-Bestseller-Liste. Emily St. John Mandel lebt mit Ehemann und Tochter in New York.
Produktdetails
- Verlag: Ullstein Taschenbuchvlg.
- Seitenzahl: 400
- Erscheinungstermin: 30. August 2021
- Deutsch
- ISBN-13: 9783843725606
- Artikelnr.: 61664010
"Das Glashotel ist ein eindringliches und erfüllendes Leseerlebnis, das den Spielraum der Fantasie innerhalb der Grenzen unserer Wirklichkeit auslotet ... Revolutionär." The Atlantic
'' Das Glashotel'' (englischer Titel: The Glass Hotel) von der kanadischen Schriftstellerin Emily St. John Mandel ist ein Bestsellerroman über die Odysee des 21. Jahrhundert, mit all seinen Irrungen und Wirrungen.
Der Inhalt ist modern und brisant, reflektierend, angeschnitten werden Themen …
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'' Das Glashotel'' (englischer Titel: The Glass Hotel) von der kanadischen Schriftstellerin Emily St. John Mandel ist ein Bestsellerroman über die Odysee des 21. Jahrhundert, mit all seinen Irrungen und Wirrungen.
Der Inhalt ist modern und brisant, reflektierend, angeschnitten werden Themen wie Entwurzelung und Wandel, Gelegenheiten ergreifen und das Scheitern, hinüber zum Begriff Heimat: über das Suchen und Finden.
Emily St. John Mandels Roman wurde bereits ein Jahr zuvor im englischen Original veröffentlich und war unheimlich erfolgreich. Das Buch ''The Glass Hotel'' erreichte (s)einen Platz auf der 'New York Times-Bestseller-List.
Inhaltlich geht es um ein vom Inhaber Jonathan Alkaitis betriebene Luxushotel im Norden Kanadas, das mit seiner Naturidylle für gestresste Städter als Zufluchtsort gilt.' Auch geht es um das Zusammentreffen unterschiedlicher Charaktere, die Barkeeperin Vincent, die mit dem Ort schmerzhafte Erinnerungen verbindet.
Durch einen Vorfall im Hotel beschließt sie alle Segel abzubrechen und geht mit dem Investor Alkaitis nach New York. Dieser hat aber eine alles als andere reine Vita und schnell wird klar, dass sein Vermögen und Ruhm nunmehr durch Betrug und Sonstige kriminelle Machenschaften aufgebaut ist. Eine Achterbahnfahrt ins Ungewisse beginnt.
Schlauer, präziser Erzählstil (übersetzt von Bernhard Robben) mit pikanten Themen, die doch so einige Stereotypen der Zeit reflektieren. Ein Krimi und Drama zugleich, dass an manchen Stellen den Atem stocken lässt.
Das Cover hervorragend und nostalgisch, hier eine eisige Landschaft (Kandas?), bildlich für die Leere und die paradoxerweise gespaltene und widersprüchliche Gesellschaft des 21. Jahrhunderts.
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Mir hat der Grundgedanke sehr gut gefallen. Vincent arbeitet in einem Luxushotel als Barkeeperin und lernt dort Jonathan Alkaitis kennen. Sie lässt sich auf den viel älteren Mann ein und geht mit ihm weg und genießt ein Leben in Luxus. Doch dann kommt raus, dass Jonathan alle …
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Mir hat der Grundgedanke sehr gut gefallen. Vincent arbeitet in einem Luxushotel als Barkeeperin und lernt dort Jonathan Alkaitis kennen. Sie lässt sich auf den viel älteren Mann ein und geht mit ihm weg und genießt ein Leben in Luxus. Doch dann kommt raus, dass Jonathan alle betrogen hat und er wird verhaftet. Ich bin davon ausgegangen, dass die Geschichte von Vincent erzählt wird. Doch die Autorin lässt so viele Charaktere zu Wort kommen und springt dazu auch noch wild in Vergangenheit und Gegenwart hin und her, dass man kaum noch durchblickt. Das hat mir ziemlich die Lesefreude genommen. Immer wenn es gerade interessant und spannend wurde, wechselt die Perspektive und man muss sich mit einer ganz anderen Sichtweise auseinander setzen. Gut dargestellt wurde jedoch, was der Betrug Alkaitis mit den vielen betrogenen Anlegern gemacht hat und in welche verzweifelten Lagen er sie gebracht hat. Die Autorin hat eine tolle Atmosphäre geschaffen, die auch spannungsgeladen war. Mich hat leider der Aufbau des Buches etwas gestört und verwirrt, daher war das Buch nicht ganz so meins.
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Ehrlich gesagt ist der Klappentext irreführend. Aber gleichzeitig ist die Geschichte auch wirklich kaum zusammenzufassen. Es geht um Vincent, aber es geht auch um viele andere Menschen, die im weiteren Sinne mit Vincent zu tun haben.
Ein wunderbares Buch, dass die Geschichte vieler Menschen …
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Ehrlich gesagt ist der Klappentext irreführend. Aber gleichzeitig ist die Geschichte auch wirklich kaum zusammenzufassen. Es geht um Vincent, aber es geht auch um viele andere Menschen, die im weiteren Sinne mit Vincent zu tun haben.
Ein wunderbares Buch, dass die Geschichte vieler Menschen erzählt und wie kleine Dinge, den Lauf des Lebens entscheidend beeinflussen können. Die Geschichte vom Schneeballsystem ist an die von Bernard Madoff angelehnt und es wird greifbar, was sein Betrug für so viele Menschen bedeutet hat. Die Autorin verwebt die Geschichten miteinander, springt zwischen den Zeiten und das alles auf eine gekonnte Art und Weise, die einen in den Bann zieht. Besonders faszinierend fand ich die Idee der Parallelwelten. Denn wir haben uns sicher alle schon einmal gefragt, wie unser Leben wohl verlaufen wäre, wenn...
Eine absolute Leseempfehlung von mir!
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Zum Inhalt:
Die junge Vincent treibt es von Ort zu Ort. Das Luxushotel in Kanada, in dem sie als Barkeeperin arbeitet, ist für sie ein Ort schmerzhafter Erinnerungen. Als eine erschütternde Botschaft an die Scheibe der Lobby geschmiert wird, ergreift sie die Gelegenheit und geht fort. …
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Zum Inhalt:
Die junge Vincent treibt es von Ort zu Ort. Das Luxushotel in Kanada, in dem sie als Barkeeperin arbeitet, ist für sie ein Ort schmerzhafter Erinnerungen. Als eine erschütternde Botschaft an die Scheibe der Lobby geschmiert wird, ergreift sie die Gelegenheit und geht fort. Doch der Mann, den sie begleitet, ist ein Betrüger. Wird er sie mit in den Abgrund reißen?
Meine Meinung:
Das Cover fand ich nicht sonderlich ansprechend, den Klappentext eigentlich schon. Das Buch hat mich dann eher ratlos hinterlassen. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass ich ein Buch lese, dass nichts mit dem Klappentext zu tun hatte. Mir fehlte auch der rote Faden in der Geschichte. Irgendwie konnte ich mit der Geschichte so gar nichts anfangen. Der Schreibstil an sich war ganz gut, aber das alleine macht noch kein gutes Buch.
Fazit:
Konnte mich nicht begeistern
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Von der viel gelobten Autorin der Geschichte des Glashotels habe ich das erste Mal durch eine Buchvorstellung gehört. Ihr Roman beginnt mit dem tragischen Ende der Hauptakteurin Vincent. Das erinnert erstmal an einen Krimi, aber ist es natürlich nicht. Es ist vielmehr eine …
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Von der viel gelobten Autorin der Geschichte des Glashotels habe ich das erste Mal durch eine Buchvorstellung gehört. Ihr Roman beginnt mit dem tragischen Ende der Hauptakteurin Vincent. Das erinnert erstmal an einen Krimi, aber ist es natürlich nicht. Es ist vielmehr eine Lebensgeschichte, eine Sozialstudie, ein Psychogramm und irgendwie auch eine Theatervorstellung eines großen Darstellerensembles, welches sich zeitweise durch das gläserne Hotel bewegt. Menschen, die sich begegnen, berühren, verändern und wieder auseinanderdriften. Mittendrin Vincent eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst.
Der Erzählstil ist meist anspruchsvoll. Der Plot vielfältig, manchmal etwas verwirrend, schwankend zwischendurch auch durchaus vorhersehbar aber meist auch überraschend.
Dieses Buch entsprach zwar nicht allen meinen Erwartungen. Trotzdem kann ich es fast uneingeschränkt weiterempfehlen durch seinen sehr interessanten Grundton und die vielfältigen Anregungen zum Nachdenken. Ein sehr gehaltvolles Buch.
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Das Leben geht seine eigenen Wege und jeder Mensch hat genau eins davon
Die junge Vincent hat schon früh Entwurzelung erfahren. Ihre Mutter ist beim Kanufahren verschwunden, als sie noch ein Kind war, ob aufgrund eines Unfalls und ob es ein ganz bewusstes 'die Familie verlassen' war, das …
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Das Leben geht seine eigenen Wege und jeder Mensch hat genau eins davon
Die junge Vincent hat schon früh Entwurzelung erfahren. Ihre Mutter ist beim Kanufahren verschwunden, als sie noch ein Kind war, ob aufgrund eines Unfalls und ob es ein ganz bewusstes 'die Familie verlassen' war, das bleibt ungeklärt. So wächst sie zusamnnen mit ihrem Halbbruder bei einer Tante auf. Ein Gefühl von Zuhause erfährt sie dort nicht. Nun arbeitet sie als Barkeeperin in einem sehr abgeschieden gelegenen Hotel, sozusagen am Ende der Welt. Und hier geschieht es, der Beginn ihres 'ersten' neuen Lebens. Der reiche Investor Jonathan Alkaitis schenkt ihr seine Aufmerksamkeit und den Eintritt in die High Society, in die Gesellschaft der Reichen und Schönen. Vincent schwimmt mit in diesem einst eigentlich unerreichbaren Traum. Doch das Glück, das, wenn sie ehrlich ist, nicht wirklich in ihrem Innerstes Einzug gehalten hat, ist schnell wieder vorbei, denn Jonathan stellt sich als Betrüger heraus, als ein Mann, der viele seiner Anleger um ihre Lebensexistenz gebracht hat und den Rest seines Lebens wohl im Gefängnis verbringen wird. Und so ist Vincent erneut abrupt 'aus ihrem Leben gefallen' und muss sich nun auf die Suche machen, nach finanzieller Existenz, nach Sinn, nach dem Gefühl von Zugehörigkeit und einem Zuhause, wie immer das auch aussehen mag. Und dieser Weg ist beschwerlich und gleichzeitig sehr lebendig, gepflastert von Menschen, von deren Schicksalen, ob von vornherein verwoben mit Vincents eigenem Leben, den Trümmern, die Alkaitis zurückgelassen hat oder einfach aufgetaucht, von irgendwo her.
Das alles ist an sich gar nicht so besonders spektakulär, aber das wie, das macht diese Geschichte, dieses Schicksalsgebilde, zu etwas Einmaligem. Der Schreibstil ist präzise, fein geschliffen und immer sehr nah dran, ohne opulente Bilder, ohne überbordende Gefühlsbeschreibungen. Es ist einfach ein ruhiger Strom, dem wir folgen, und das, in meinem Fall, extrem begeistert bis zu seinem Ende. Und am Schluss ist, überaus kunstvoll, alles an seinem Platz und der Kreis hat sich geschlossen.
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Der Titel "Das Glashotel" lässt vermuten, dass es um Durchlässigkeit und Perspektivwechsel geht.
Die weibliche Hauptfigur Vincent, an deren Namen ich mich gewöhnen musste, lebt im Laufe der Jahre sehr unterschiedliche Leben. So verliert sie früh ihre Mutter, die im …
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Der Titel "Das Glashotel" lässt vermuten, dass es um Durchlässigkeit und Perspektivwechsel geht.
Die weibliche Hauptfigur Vincent, an deren Namen ich mich gewöhnen musste, lebt im Laufe der Jahre sehr unterschiedliche Leben. So verliert sie früh ihre Mutter, die im Meer umkommt. Sie sucht einen Ort oder eine Beziehung, wo sie sich zugehörig, heimisch fühlen kann, verstrickt sich aber dann in eine Abhängigkeit mit dem reichen Investmentbanker Alkaitis, durch den sie ein luxuriöses aber langweiliges Dasein lebt. Als die betrügerische Firma auffliegt, verlässt sie ihn. Besonders die Geschichten über die Opfer dieser Firma, die ihr gesamtes Erspartes verlieren, finde ich sehr gelungen. Exemplarisch werden Schicksale geschildert, die sich plötzlich im "Schattenland" des amerikanischen Lebens wiederfinden, keinen Wohnort mehr haben, umherziehen, Not leiden oder sich selbst das Leben nehmen. Aus der Fülle der Geschichten hat mir die Geschichte des Halbbruders Paul auch sehr gut gefallen, sowie die fließenden Möglichkeiten, dass Verstorbene erscheinen oder dass Insassen im Gefängnis sich Gegenwelten zum tristen Alltag ausdenken, in die sie flüchten können.
Das Glashotel, ein Luxushotel, in dem Vincent und Paul eine Zeitlang arbeiten, liegt schon abseits der Zivilisation am Meer. Vincent, die im letzten Abschnitt ihres Lebens als Köchin auf einen Containerschiff arbeitet, entscheidet sich, nun die meiste Zeit ihres Daseins auf dem Meer zu verbringen. Der Stil dieses Romans ist klar und unterhaltsam, leicht lesbar, seine Struktur beweglich. So mag ich die Zeitsprünge sehr und die Fragen nach der eigenen Moral, die sich am Ende der Lektüre stellt.
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Das Cover hat irgendwie etwas beruhigendes.
Die Story um "Glashotel" konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite super fesseln! Es ist extrem gut geschrieben und spielt in mehreren Zeitebenen (in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft). Es werden die Geschichten von unterschiedlichen …
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Das Cover hat irgendwie etwas beruhigendes.
Die Story um "Glashotel" konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite super fesseln! Es ist extrem gut geschrieben und spielt in mehreren Zeitebenen (in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft). Es werden die Geschichten von unterschiedlichen Figuren erzählt, weswegen man den roten Faden nicht verlieren sollte. Nach und nach setzten sich die Puzzleteile zusammen denn die Storys sind miteinander verwoben.
Die Autorin hat einen ganz besonderen, fast schon poetischen Schreibstil.
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Emily St. John Mandels Roman "Das Glashotel" wurde von Bernhard Robben aus dem amerikanisch-kanadischen Englisch in die deutsche Sprache übersetzt und verfügt über ein mich farblich ansprechendes Cover.
Es berichtet manchmal überraschend, meist fesselnd und …
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Emily St. John Mandels Roman "Das Glashotel" wurde von Bernhard Robben aus dem amerikanisch-kanadischen Englisch in die deutsche Sprache übersetzt und verfügt über ein mich farblich ansprechendes Cover.
Es berichtet manchmal überraschend, meist fesselnd und gelegentlich sogar ein wenig verstörend: aus dem Leben einiger Menschen, deren Schicksale mehr oder weniger deutlich miteinander verknüpft sind. Einige "Fäden" laufen in einem titelgebenden, an der westlichen Küste Kanadas gelegenen ungewöhnlichen Luxushotel zusammen.
Der Stil ist leicht lesbar, die Protagonisten interessant und teilweise entwicklungsreich gestaltet und das Ende nachvollziehbar, wenn auch vielleicht nicht immer "verdient".
Das Buch ist originell hat mir gut gefallen und ich würde von dieser Autorin sehr gerne weitere Bücher lesen.
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Ein Buch das nachwirkt.
Die Geschichte beginnt direkt am Ende. Zum Großteil angesiedelt zwischen 1990-2018, verfolgt die Geschichte Paul und seine Halbschwester Vincent durch Ausschnitte ihres Lebens. Während beide in dem titelgebenden Hotel auf Vancouver Island arbeiten, ereignet sich …
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Ein Buch das nachwirkt.
Die Geschichte beginnt direkt am Ende. Zum Großteil angesiedelt zwischen 1990-2018, verfolgt die Geschichte Paul und seine Halbschwester Vincent durch Ausschnitte ihres Lebens. Während beide in dem titelgebenden Hotel auf Vancouver Island arbeiten, ereignet sich ein schicksalhafter Abend und ihre Wege trennen sich erneut. Vincent lernt den vermögenden Finanzinvestor Jonathan Alkaitis kennen und geht mit ihm nach New York. Dort werden Jonathans kriminelle Finanzgeschäfte die Schicksale und Wege vieler Menschen für immer verändern.
Neben Vincent, Jonathan und Paul spielen noch viele andere Charaktere eine Rolle, fast alle von ihnen mit einer Verbindung zu Jonathan Alkaitis. Die Geschichte folgt dabei keiner linearen Handlung, sondern ist vielmehr eine Montage von Lebenserfahrungen einer ganzen Reihe von Figuren, die über Jahrzehnte hinweg rückwärts und vorwärts betrachtet werden. Dabei schafft es die Autorin, selbst eigentlichen Nebenfiguren eine nachhallende Wirkung zu verleihen.
Was die Geschichte für mich so bestechend und faszinierend macht, ist der sprachliche Stil der Autorin, auch in der Übersetzung wunderschön gelungen. Emily St. John Mandel schafft es ein fesselndes Netz an unterschiedlichen Charakteren und Zeitebenen elegant und auf fast lyrische Art miteinander zu verweben. Trotz der Spannung und der mysteriösen, aber auch träumerischen Atmosphäre, besticht das Buch vor allem durch seine Ruhe und seine feinen Beobachtungen. Es geht um Verbundenheit, darum wie unsere Schicksale auf unterschiedliche Art und Weise miteinander verwoben sind, um Schuld und darum wie uns unsere Gespenster für immer verfolgen. Die Auflösung um Vincent Schicksal war für mich im ersten Moment etwas überraschend, ergibt aber nach kurzem Wirken umso mehr Sinn – der Kreis schließt sich.
Es fällt mir schwer das Buch durch seine Vielschichtigkeit einem bestimmten Genre zuzuordnen, und wer einen klassischen Thriller erwartet, könnte enttäuscht werden.
Allerdings gibt es eine unbedingte Empfehlung für alle, die komplexe, vielschichtige Geschichten mögen und gerne tief in Atmosphären und wunderschöner Sprache versinken.
Ein Buch, das einen – passend zum durchziehenden Geister Motiv – verfolgt.
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