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Was macht das Leben aus?Die Autorin Aliza erhält einen anonymen Brief mit dem Auftrag, einen Roman über ein großes Thema zu schreiben: das Leben. Sie soll dafür unter den Bewohnern eines kleinen Ortes im österreichischen Waldviertel recherchieren. Dazu schenkt der Absender ihr eine hohe Geldsumme. Aliza lässt sich auf den Vorschlag ein und macht sich auf den Weg. Bei ihrer Arbeit begegnet sie kauzigen und eigensinnigen Menschen, und allmählich eröffnen sich ihr die wesentlichen Dinge: die Zartheit und Wucht der Natur - und die Kraft der Liebe.Ein berührender Roman über den Wert und d...
Was macht das Leben aus?
Die Autorin Aliza erhält einen anonymen Brief mit dem Auftrag, einen Roman über ein großes Thema zu schreiben: das Leben. Sie soll dafür unter den Bewohnern eines kleinen Ortes im österreichischen Waldviertel recherchieren. Dazu schenkt der Absender ihr eine hohe Geldsumme. Aliza lässt sich auf den Vorschlag ein und macht sich auf den Weg. Bei ihrer Arbeit begegnet sie kauzigen und eigensinnigen Menschen, und allmählich eröffnen sich ihr die wesentlichen Dinge: die Zartheit und Wucht der Natur - und die Kraft der Liebe.
Ein berührender Roman über den Wert und die Schönheit des Lebens - mit wirkmächtiger Sprache erzählt vom Autor der Bestseller »Fuchserde« und »Milchblume«
Die Autorin Aliza erhält einen anonymen Brief mit dem Auftrag, einen Roman über ein großes Thema zu schreiben: das Leben. Sie soll dafür unter den Bewohnern eines kleinen Ortes im österreichischen Waldviertel recherchieren. Dazu schenkt der Absender ihr eine hohe Geldsumme. Aliza lässt sich auf den Vorschlag ein und macht sich auf den Weg. Bei ihrer Arbeit begegnet sie kauzigen und eigensinnigen Menschen, und allmählich eröffnen sich ihr die wesentlichen Dinge: die Zartheit und Wucht der Natur - und die Kraft der Liebe.
Ein berührender Roman über den Wert und die Schönheit des Lebens - mit wirkmächtiger Sprache erzählt vom Autor der Bestseller »Fuchserde« und »Milchblume«
Thomas Sautner, geboren 1970, arbeitete als Journalist. Heute lebt er als freier Autor, Maler und Berater im nördlichen Waldviertel und in Wien. 'Fuchserde' wurde von der Kritik begeistert aufgenommen und war in Österreich ein Bestseller. Im Aufbau Taschenbuch liegen ebenfalls seine Romane 'Fremdes Land', 'Milchblume', 'Der Glücksmacher', 'Die Älteste', 'Das Mädchen an der Grenze', 'Großmutters Haus' und 'Die Erfindung der Welt' vor. Mehr zum Autor unter thomas-sautner.at
Produktdetails
- Verlag: Aufbau TB
- Artikelnr. des Verlages: 656/33897
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 400
- Erscheinungstermin: 19. Juni 2023
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 116mm x 32mm
- Gewicht: 332g
- ISBN-13: 9783746638973
- ISBN-10: 3746638976
- Artikelnr.: 66410040
Herstellerkennzeichnung
Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
info@aufbau-verlag.de
Gebundenes Buch
Zuallererst muss ich betonen, dass dieses Buch einfach unfassbar schön geschrieben ist und es eine Freude war, es zu lesen. Die erste Hälfte schien mehr einen roten Faden zu haben, war sehr spannend und fesselnd. In der zweiten Hälfte scheint es sich in philosophische …
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Zuallererst muss ich betonen, dass dieses Buch einfach unfassbar schön geschrieben ist und es eine Freude war, es zu lesen. Die erste Hälfte schien mehr einen roten Faden zu haben, war sehr spannend und fesselnd. In der zweiten Hälfte scheint es sich in philosophische Gedankengänge zu verstricken, die zwar auch sehr interessant sind, bei denen ich mich zwischenzeitlich dann doch gewundert habe, wo das nun alles hinführen soll.
Ich empfinde es als sehr geschickt, dass der Autor beim Schreiben dieses Buches vermutlich genau die Schwierigkeiten der fiktiven Autorin hatte – jedenfalls scheint es mir so – und das bringt das Buch irgendwie auf eine tiefere Metaebene, die ich sehr spannend fand. Die Linien zwischen sich und Aliza verschwimmen noch weiter, als ich in der Danksagung den Dank an G. gelesen habe. Sehr schönes Detail oder doch real?
Mit einigen der Charaktere konnte ich wenig anfangen und habe mich dadurch auch wenig mit ihnen verbunden gefühlt (Leopold) und quasi jeder Charakter hatte einen unsympathischen Zug an sich, der sie aber umso realistischer gemacht und ihnen Tiefe verliehen hat. Sie sind nicht so aalglatt und perfekt, sondern vom Leben gezeichnet und haben hässliche Seiten an sich, wie ein jeder reelle Mensch sie hätte.
Im Fazit würde ich das Buch sehr empfehlen, besonders wenn einem die Kunst des schönen Schreibens wichtiger ist als ein klarer Plot.
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Gebundenes Buch
Ich bin einfach überwältigt, allerdings meine ich das – genau so wenig wie Thomas Sautner die allermeisten Aussagen in seinem Roman – nicht im augenscheinlichen Sinne. Stattdessen lässt mich der Roman mit einem Gefühl von „das war alles viel zu viel, aber …
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Ich bin einfach überwältigt, allerdings meine ich das – genau so wenig wie Thomas Sautner die allermeisten Aussagen in seinem Roman – nicht im augenscheinlichen Sinne. Stattdessen lässt mich der Roman mit einem Gefühl von „das war alles viel zu viel, aber eigentlich doch irgendwie gar nichts“ zurück. So ist der Auftakt des Romans nahezu genial und einfach überragend. Die Schriftstellerin Aliza Berg erhält einen ominösen Brief mit der Bitte, einen Roman über das Leben zu schreiben. Alizas Auseinandersetzung mit dem Schreiben, ihre Art nach literaturwissenschaftlicher Manier jedem Wort und jedem Satzzeichen der Aufforderung einen tieferen Sinn abzutrotzen, ist meisterhaft und wahnsinnig unterhaltend. Ebenso grandios werden ihre Ankunft in Litstein, dem Ort in dessen Nähe der Auftragsroman angesiedelt sein soll, sowie ihre ersten Begegnungen mit den eigenwilligen und interessanten Figuren dieser Gemeinde geschildert. Wäre es so weitergegangen, hätte ich diesen Roman für immer bei mir getragen.
Stattdessen schwingt sich der Roman jedoch hinauf in die weiten Sphären des Universums, in existenzielle Problemstellungen und verliert sich in das Leben, den Sinn des Lebens, des Liebens und das Dasein hinterfragenden Episoden und Anekdoten. Er wird bevölkert von Figuren, die da oder doch nicht anwesend sind, und zerrinnt in metaphysisch anmutenden Betrachtungen. Die Handlung bleibt dabei naturgemäß nahezu auf der Strecke, während die Figurenentwicklung auf dem Altar des Universums geopfert wird. Ab einem gewissen Punkt verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Imagination, nichts ist mehr so greifbar und bodenständig wie die entschlossen klackernden Absätze von Alizas Schuhen auf dem Trottoir noch zu Beginn (S. 31). Dies ist allerdings gar nicht schlimm, denn ich unterstelle, dass der Roman den Leser verwirren, infrage stellen und zum tieferen Nachdenken anregen möchte, und dies gelingt ihm auf ganzer Linie. Da der Text darüber hinaus sprachlich ein Genuss ist, ist die Lektüre reizvoll und auch die Haptik des Buches mit sinnvoll auf den Inhalt bezogenem Titelfoto, ungewöhnlichem Format und rosa Lesebändchen macht viel Freude.
Dennoch: der Gesamteindruck, der mich am Ende des Romans begleitet ist, dass der Autor sich mit seiner Parabel der Unmöglichkeit die Gesamtheit des Lebens zwischen zwei Buchdeckel zu bannen, ebenso scheitert, wie Aliza selbst – der Kniff, der aus dem Roman wieder ein kleines Kunstwerk macht, ist jedoch gerade diese Erkenntnis: Sautner hat versucht, einen Roman über die Sinnlosigkeit dieses Unterfangens zu schreiben und tappt dabei in die Falle, die er seiner Romanfigur stellt – aber vielleicht ist genau das so gewollt.
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Gebundenes Buch
Mitlaute eines Schriftstehlers
„Ein Buch, in dem sich Raum, Zeit und Bewegung durchblättern lassen.“ Nur einer meiner liebsten Sätze aus dieser kleinen literarischen Perle, die uns Thomas Sautner hier vorsetzt. Eine Aneinanderreihung von Buchstabenfreuden.
Inhalt: …
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Mitlaute eines Schriftstehlers
„Ein Buch, in dem sich Raum, Zeit und Bewegung durchblättern lassen.“ Nur einer meiner liebsten Sätze aus dieser kleinen literarischen Perle, die uns Thomas Sautner hier vorsetzt. Eine Aneinanderreihung von Buchstabenfreuden.
Inhalt:
Aliza Berg ist Schriftstellerin und bekommt eines Tages einen Brief mit unbekanntem Absender zugeschickt. Darin steht, dass sie ein Buch über das Leben schreiben soll, Budget ist genügend vorhanden jedoch an kleine Vorgaben muss sie sich halten. So ist der Landstrich, in dem sie recherchieren soll doch recht übersichtlich. Und mit den wenigen Menschen, die dort tatsächlich wohnen, kommt sie mehr oder weniger leicht in Kontakt.
Erwähnenswert ist da z. B. die Gräfin Elisabeth, die ihr gleich zu Beginn ihrer Recherchen ein Domizil anbietet und sich auf Anhieb mit ihr verbunden fühlt oder die männerverschlingende Waldeinsiedlerin oder der aberwitziger Kleinwüchsige.
Wer jetzt denkt der Roman verläuft in eine ganz bestimmte Richtung hat sich nach über 200 Seiten geirrt. Auch nach der Hälfte des Buches weiß man als Leser nicht wohin die Reise geht und ist sogar ein wenig enttäuscht von anfangs unerfüllten falschen Erwartungen. Und Erwartungen hat schließlich jeder. Am Ende siegt die Liebe oder es gewinnt immer das Gute oder so ähnlich. Einer meiner Lieblingssätze aus dem Buch: „Sie missverstanden einander blind.“ Ich glaube man darf das Buch nicht als zusammenhängende Geschichte verstehen, sondern muss es fast wie einen poetischen Gedichtband auf sich wirken lassen. Die Gedanken fahren Karussell und die wahrharft bildhaften Beschreibungen beflügeln den Leser aufs Offenkundigste. Da gibt es so viel zu entdecken und zu hinterfragen aber schlussendlich bekommt man trotzdem viel zu wenig Antworten.
Fazit: Eine Schatzkiste zum Mitdenken, philosophieren, sich fallen lassen, genießen und erkennen.
„In diesem Moment und immer!“
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Gebundenes Buch
"Mein Wunsch ist, Sie mögen in meinem Auftrag, doch in völliger literarischer Freiheit, einen Roman schreiben. [...] Der Roman soll das Leben zum Thema haben. [...] Das Leben - seine Geheimnisse, die offenkundigen und die verborgenen."
Diesen Auftrag erhält die …
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"Mein Wunsch ist, Sie mögen in meinem Auftrag, doch in völliger literarischer Freiheit, einen Roman schreiben. [...] Der Roman soll das Leben zum Thema haben. [...] Das Leben - seine Geheimnisse, die offenkundigen und die verborgenen."
Diesen Auftrag erhält die Schriftstellerin Aliza Berg verbunden mit der Vorgabe eines Gebietes, in welchem sie über das Leben recherchieren soll, und einem großzügigen Honorar. Von wem der Auftrag kommt, weiß sie nicht. Dennoch macht sie sich auf und bleibt eine ganze Zeit in dem festgelegten Gebiet um einen Roman über das Leben zu verfassen.
Thematisch war ich gleich von der Handlung in den Bann gezogen. Ich mag es, wenn Geschichten von Schriftstellern handeln oder es besondere Charaktere zu entdecken gibt. Beides schien der Roman zu versprechen. Leider wurde meine Begeisterung jedoch ziemlich schnell ernüchtert. Denn ich wurde mit der Handlung, den Charakteren und der Art des Erzählens einfach nicht warm. Letzteres liegt weniger an der Ausdrucksweise und Wortwahl, als an dem Aufbau und der Tiefe der Beschreibungen. Es wird mit Andeutungen gearbeitet, vieles poetisiert und nicht konkret benannt. Ich konnte keine klare Linie erkennen, mir fehlte etwas, was mich gefesselt und berührt hätte. Für mich hatte das Buch keine Aussagekraft, keine Botschaft, die in Erinnerung geblieben ist. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es Leser gibt, die an anderen Punkten in ihrem Leben stehen und durchaus von der Geschichte angesprochen und abgeholt werden.
"Die Erfindung der Welt" von Thomas Sautner ist ein Roman, dessen Grundidee mir gefallen hat und der sprachlich ansprechend ist, mich jedoch nicht erreichen konnte. Daher verbleibe ich mit drei Sternen und einer zögerlichen Leseempfehlung für alle, die gern herausfinden möchten, ob ihnen der Roman etwas sagen wird.
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Gebundenes Buch
Alizas Auftrag ist klar definiert, sie soll ein Buch über das Leben schreiben und dazu die Bewohner von Litstein in Augenschein nehmen. Sie wird beim Grafenehepaar Hohensinn einquartiert und fängt dort mit ihrer Recherche an. In poetischen Worten beschreibt der Autor die malerische Gegend …
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Alizas Auftrag ist klar definiert, sie soll ein Buch über das Leben schreiben und dazu die Bewohner von Litstein in Augenschein nehmen. Sie wird beim Grafenehepaar Hohensinn einquartiert und fängt dort mit ihrer Recherche an. In poetischen Worten beschreibt der Autor die malerische Gegend Litsteins, aber auch das Leben der einzelnen Bewohner. Man erfährt über jeden etwas, es sind durchaus pikante Details dabei. Als Leser fühlt man sich, wie wenn man auf einer Wolke über Litstein sitzt und den Bewohnern beim ganz normalen Leben zuschaut. Diese Inspiration braucht Aliza für ihr Buch, das den Anspruch haben soll, das Leben in all seinen Facetten zu zeigen. Mir hat gut gefallen, dass nicht so viele Charaktere aufgetaucht sind. So bliebt genug Zeit, um in die Tiefe zu gehen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Gräfin Elli und Aliza haben gleich einen Draht zueinander und sie hilft ihr, die anderen Bewohner Litsteins kennenzulernen. Jeder hat so seine Geheimnisse, die es zu entdecken gibt. Ich fand die Geschichte an sich nicht ganz so faszinierend, da sie sehr philosophisch daher kommt. Vielleicht habe ich aber auch ihren tieferen Sinn noch nicht ganz erfasst und müsste das Buch ein weiteres Mal lesen. Mich hat an dem Buch fasziniert, in welcher poetischen, malerischen Sprache es geschrieben ist. Die Worte zergehen auf der Zunge und es hat mir einfach große Freude bereitet, das Leben in Litstein kennenzulernen.
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Gebundenes Buch
Die Schriftstellerin Aliza Berg erhält den anonymen, großzügig honorierten Auftrag, einen Roman über das Leben zu schreiben. Sie soll dies am Beispiel eines klar umrissenen Landstrichs tun. Aliza fährt in die bezeichnete Gegend und lernt bei ihren Recherchen die …
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Die Schriftstellerin Aliza Berg erhält den anonymen, großzügig honorierten Auftrag, einen Roman über das Leben zu schreiben. Sie soll dies am Beispiel eines klar umrissenen Landstrichs tun. Aliza fährt in die bezeichnete Gegend und lernt bei ihren Recherchen die wunderschöne Landschaft, ihre teils wunderlichen Bewohner*innen und deren Geheimnisse kennen.
Aufgrund der Kurzbeschreibung hatte ich eine interessante Handlung erwartet. Den Schwerpunkt des Romans bilden jedoch detaillierte Betrachtungen von Menschen, Tieren und Pflanzen sowie philosophische Fragen. Thomas Sautner beschreibt besonders Flora und Fauna intensiv und mit schönen Sprachbildern. Dabei wechselt er häufig die Perspektive, und lässt die Leser*innen zum Beispiel die Welt mit den Augen einer Bachstelze oder eines Sperbers sehen.
Die Geschichte an sich kommt nur sehr langsam voran, sie wird immer wieder von langen, zum Teil abstrakten Gedankengängen des Autors unterbrochen, das hat mir das Lesen etwas erschwert. Der elegante Schreibstil und die originellen Sprachbilder haben das aber wieder wettgemacht.
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Gebundenes Buch
Das war mein erstes Buch von Thomas Sautner. Ich bin total begeistert von der Geschichte, auch wenn sie ganz anders verlief als ich es mir aufgrund der Buchbeschreibung vorgestellt habe. Die Sprache und vor allem wunderbare Wortschöpfungen haben mich für den Autor eingenommen.
Die …
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Das war mein erstes Buch von Thomas Sautner. Ich bin total begeistert von der Geschichte, auch wenn sie ganz anders verlief als ich es mir aufgrund der Buchbeschreibung vorgestellt habe. Die Sprache und vor allem wunderbare Wortschöpfungen haben mich für den Autor eingenommen.
Die Schriftstellerin Aliza Berg fährt nach einem anonymen Auftrag, mit G unterzeichnet, und vorab bereits hoch dotiert, in den kleinen Ort Litstein, um dort das geforderte Buch über „das Leben“ zu schreiben. Der Radius, in dem die zu beschreibenden Menschen leben, ist klein, mittendrin Burg Hohensinn, in der das gräfliche Ehepaar Elisabeth und Georg von Hohensinn lebt. Hier quartiert sich Aliza ein. Es sind nicht viele Protagonisten, denen man begegnet, aber alle sind besondere Personen, die in nicht erwarteten Beziehungen zueinander stehen.
Jede einzelne Figur ist gut charakterisiert, und ich konnte mir alle sehr gut
vorstellen und ihre zum Ausdruck gebrachten Gefühle verstehen.
Mal wird die Geschichte in der Ich-Form aus Sicht von Aliza beschrieben, mal aus der Sicht eines unbekannten Erzählers.
Auf dieses Buch muss man sich einlassen. Der Autor legt sein Augenmerk nicht nur auf seine Protagonisten, sondern auch auf die die Burg umgebende Landschaft
mit großem Waldbestand und Seen. Sein Anliegen ist es, den Lesern Flora und Fauna näherzubringen. Der Ausflug ins Weltall hat mich überwältigt, aber auch ein wenig überfordert.
Es ist ein ganz wunderbares Buch, dem ich viele Leser wünsche und es deshalb mit 5 Sternen und einer Leseempfehlung versehe.
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Gebundenes Buch
"Die Erfindung der Welt" ist ein wahres Meisterwerk. Alicia Berg als Schriftstellerin wird beauftragt (unter sehr besonderen Umständen) ein Buch übers Leben zu schreiben und verbringt zur Recherche ein Jahr am vorgegebenen Ort. Dort überwiegt die innere Handlung die …
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"Die Erfindung der Welt" ist ein wahres Meisterwerk. Alicia Berg als Schriftstellerin wird beauftragt (unter sehr besonderen Umständen) ein Buch übers Leben zu schreiben und verbringt zur Recherche ein Jahr am vorgegebenen Ort. Dort überwiegt die innere Handlung die vielfältige äußere Handlung. Viele philosophische Gedanken über das Leben und das sein werden aufgegriffen. Begegnungen mit Menschen und Vorallem sich geben viel Anstoß zum Nachdenken.
Trotzdem kommen auch der Spaß am Leben und die Liebe nicht zu kurz. Was jedoch mit menschlichen Konflikten und der Vergänglichkeit überlagert wird.
Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken und reflektieren angeregt und vom in eine vollkommen andere Welt entführt. Dort vermischen sich eigene Gedanken mit denen der Protagonisten und lassen alles in neuem Licht erscheinen.
Für mich ein sehr wertvolles Buch, eine ganz neue Erfahrung und Vorallem eine Begegnung mit mir selbst.
Ich kann nur empfehlen das Buch zu lesen und sich darauf einzulassen. Wenn man einen Zugang gefunden hat ist es eine großartige Erfahrung.
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Gebundenes Buch
Leben und schreiben
"Die Erfindung der Welt" von Thomas Sautner ist ein leises, unaufgeregtes Buch. Eine Schriftstellerin bekommt anonym den Auftrag ein Buch über das Leben zu schreiben, sie bekommt einen bestimmten Landstrich vorgegeben, aus dem sie alle Personen beobachten und …
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Leben und schreiben
"Die Erfindung der Welt" von Thomas Sautner ist ein leises, unaufgeregtes Buch. Eine Schriftstellerin bekommt anonym den Auftrag ein Buch über das Leben zu schreiben, sie bekommt einen bestimmten Landstrich vorgegeben, aus dem sie alle Personen beobachten und berücksichtigen soll. Und sie bekommt einen beachtlichen Vorschuss. Sie nimmt die Herausforderung an und zieht für ein Jahr auf die Burg Litstein.
Ich hatte mir unter dem Klappentext etwas anderes vorgestellt, mir hat hier im Mittelteil etwas die Handlung gefehlt. Das Buch bietet unterschiedliche Perspektiven und Erzählansätze, viele skurille und trotzdem sehr liebenswerte Charaktere. Es gibt hier vieles das zum nachdenken anregt über das Leben selbst, den Sinn, die Liebe und auch den Tod.
Das lesen dieses Buches ist eine ganz eigene Erfahrung, mit der man erst einmal zurechtkommen muss. Gedanken und philosophische Betrachtungen sind hier in eine wunderschöne Form gefasst, verständlich und auch nachvollziehbar. Der Schreibstil weiss zu gefallen und die Charaktere sind alle einzigartig und individuell, wobei mir da noch etwas die Tiefe fehlte.
Der Anfang des Buches hatte mich total gefesselt und die Idee mich mitgenommen, vielleicht war ich deshalb etwas enttäuscht, dass mir die weitere Entwicklung der Geschichte in diese Richtung fehlte. Gerne gelesen habe ich das Buch wegen seiner wunderbaren Worte und Beschreibungen, die sehr bildgewaltig wirkten.
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Gebundenes Buch
Meine Meinung:
Leider hat mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen können. Der Schreibstil ist zwar sehr bildlich und poetisch, jedoch auch zeitweise ziemlich langatmig, was immer wieder den Lesefluss stört. Man verliert zwischendurch immer wieder den Faden. Allerdings sind die …
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Meine Meinung:
Leider hat mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen können. Der Schreibstil ist zwar sehr bildlich und poetisch, jedoch auch zeitweise ziemlich langatmig, was immer wieder den Lesefluss stört. Man verliert zwischendurch immer wieder den Faden. Allerdings sind die einzelnen Schauplätze und Charaktere sehr schön beschrieben und man hat vieles sehr deutlich vor Augen.
Was mich allerdings stört, das Aliza während ihrer Recherchen immer wieder in ihrer eigenen Gedankenwelt versinkt und genau diese Passagen sind sehr langatmig. Mir wäre es viel lieber gewesen, ich hätte noch mehr über die einzelnen Personen und deren Leben erfahren. Denn die eigentliche Idee des Buches mit der Recherchereise hat mich wirklich fasziniert, doch ging sie leider zeitweise unter.
Insgesamt ein nettes Buch, dem es allerdings deutlich an Tiefe fehlt und bei dem die Handlung an vielen Stellen einfach in den Hintergrund tritt.
Schade. Tolle Idee, schwach in der Umsetzung.
Mein Fazit:
Leider nicht ganz meins. 3 Sterne.
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