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Fine Sturm
Broschiertes Buch
Auf sieben Beinen
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Franzis Angst vor Hunden ist riesengroß, hat sie doch vor über zehn Jahren durch einenHundebiss ihren Unterschenkel verloren. Seither quält sie ihre Unsicherheit und sie hatsich der Liebe verschlossen. Zu groß ist die Angst vor einer Zurückweisung.Als dann der lebensfrohe Jan in ihr Leben platzt, spürt sie, wie sehr sie sich bereits in ihrSchneckenhaus zurückgezogen hat. Dabei ist er genau das, wonach sich Franzi schonso lange sehnt...Es gibt nur zwei Probleme, die zwischen ihr und ihrem Liebesglück stehen: Er darf aufkeinen Fall von ihrer Behinderung erfahren! Und - Jans bester Freund...
Franzis Angst vor Hunden ist riesengroß, hat sie doch vor über zehn Jahren durch einenHundebiss ihren Unterschenkel verloren. Seither quält sie ihre Unsicherheit und sie hatsich der Liebe verschlossen. Zu groß ist die Angst vor einer Zurückweisung.Als dann der lebensfrohe Jan in ihr Leben platzt, spürt sie, wie sehr sie sich bereits in ihrSchneckenhaus zurückgezogen hat. Dabei ist er genau das, wonach sich Franzi schonso lange sehnt...Es gibt nur zwei Probleme, die zwischen ihr und ihrem Liebesglück stehen: Er darf aufkeinen Fall von ihrer Behinderung erfahren! Und - Jans bester Freund hat nicht nurseidenweiches Fell, sondern hat auch ganz schön scharfe Zähne..."Auf sieben Beinen" ist ein romantischer Wohlfühlroman mit vielen Emotionen. Ein Buchnicht nur für Hundefreunde, sondern für alle Menschen, die aus Angst nicht ein Lebenvoller Liebe leben. Denn dort, wo Liebe ist, hat Angst keinen Platz...
Fine Sturm erblickte das Licht der Welt im Westerwald. Nach einigen Jahren Stadtluft schnuppern im Raum Stuttgart, zog es sie dann mit ihrem Mann und ihrer Tochter wieder dauerhaft dorthin zurück. Sie ist ein absoluter Familienmensch und liebt das Leben auf dem Land, wo ihre beiden Hunde täglich mit ihr Gassi gehen. Neben der Arbeit im Familienbetrieb und als Helikopter-Ehefrau und -Mutter griff sie zur großen Erleichterung ihrer Familie vor einigen Jahren ihr altes Hobby wieder auf: das Schreiben von Geschichten. Damit kann sie dem Alltag entfliehen und Kraft tanken ¿ auch wenn sie mit den Hauptfiguren ihrer Bücher meist so mitfiebert, dass ihr sogar mitunter beim Schreiben die Tränen kommen. Und deshalb ist für Fine Sturm auch in jedem Roman das Happy End ein Muss!
Produktdetails
- Verlag: Nova MD
- Erstauflage
- Seitenzahl: 391
- Erscheinungstermin: Januar 2021
- Deutsch
- Abmessung: 188mm x 118mm x 35mm
- Gewicht: 326g
- ISBN-13: 9783969666937
- ISBN-10: 3969666937
- Artikelnr.: 60703128
Herstellerkennzeichnung
Nova MD GmbH
Raiffeisenstr. 4
83377 Vachendorf
info@novamd.de
www.novamd.de
+49 (0861) 1661731
"Angst ist die größte Behinderung von allen. Es wird dich mehr lähmen, als wenn du im Rollstuhl sitzt." (Nick Vujici)
Ein verheerender Schicksalsschlag verändert von heute auf morgen für immer Franzis junges Leben. Seither muss sie mit einer Behinderung leben und …
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"Angst ist die größte Behinderung von allen. Es wird dich mehr lähmen, als wenn du im Rollstuhl sitzt." (Nick Vujici)
Ein verheerender Schicksalsschlag verändert von heute auf morgen für immer Franzis junges Leben. Seither muss sie mit einer Behinderung leben und kann ihre Angst vor Hunden einfach nicht ablegen. Inzwischen ist sie eine erwachsene Frau und lernt bei einem Bewerbungsgespräch den gut aussehenden Architekten Jan kennen. Dieser zeigt sich jedoch zuerst von seiner arroganten Seite, doch mit der Zeit entwickelt er sich zu einem sympathischen Mann. Leider nur hat Franzi zwei Probleme. Ihre Angst vor Hunden, den Hansi Jan Hund fährt leidenschaftlich auf Franzi ab. Außerdem hatte sie bisher noch keinen Freund, geschweige den, dass sie jemandem von ihrer Behinderung erzählt hat. Ein Buch über die ganz realen Ängste einer traumatisierten Frau, die sich noch immer nicht mit ihrem Schicksal auseinandergesetzt hat.
Meine Meinung:
Das verträumte Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Da ich selbst ein Bein verloren habe, war ich auf Franzis Geschichte sehr gespannt. Der schwere Schicksalsschlag am Anfang des Buchs hat mich tief getroffen. Ein Bein durch so eine Hundeattacke zu verlieren, das ist wahrlich heftig. So kann ich von daher Franzis Hundetrauma sehr gut nachvollziehen. Besonders wenn man körperlich attackiert wird, wie von Hansi und wenn er es nur aus Liebe getan hat. Allerdings hatte ich Franzi zum Zeitpunkt der Hundeattacke deutlich jünger eingeschätzt. Für mich las es sich eher, als wenn sie damals 12-14 Jahre alt und nicht wie eine 17-jährige. Selbst der eigene Umgang mit ihrer Behinderung konnte ich größtenteils nicht ganz nachvollziehen. Franzi steht sich da in manchen Szenen und vor allem bei ihrer Zukunft oft selbst im Weg. Solche Betroffene kenne ich eher nicht, zwar kommen manche nicht mit der Prothese zurecht, doch so extrem wie bei Franzi habe ich das bisher nicht erlebt. Vor allem junge Menschen kommen oft mit solchen Handicaps besser zurecht als Ältere. Ebenso habe ich das Gefühl, das die Autorin über das Thema Amputation und Prothese zu wenig Bescheid wusste. Den normalerweise geht man wegen einer neuen Prothese oder Problemen zu seinem Techniker, bzw. Prothesenbauer. Hausärzte kennen sich hier meist viel wenig oder gar nicht damit aus. Genauso gab es noch weitere Ungereimtheiten, die ich persönlich nicht nachvollziehen konnte. Allerdings, was die Liebesgeschichte und ihre spätere Wendung anbelangt, die hat mir hier sehr gut gefallen. Dabei bewahrheitet sich mal wieder, dass man Menschen nie nach dem ersten Eindruck beurteilen sollte. Den trotz des unsympathischen Auftritts von Jan entwickelt sich dieser zu einem wirklich liebevollen, herzensguten und verständnisvollen Menschen. Dass er und sein Hund Hansi Franzi allmählich aus ihrem Schneckenhaus holen, fand ich wirklich gelungen. Den der knuddelige, behäbige Hund kann wirklich keiner Fliege etwas zuleide tun. Im Gegenteil, er verteidigt sogar Franzi und bringt sich dabei selbst in größte Gefahr. Die Autorin zeigt hier dabei gut, wie viel Überwindung ein traumatisierter Mensch wie Franzi braucht, um so eine Erfahrung zu verarbeiten. Manche einer bekommt wahrscheinlich seine Ängste sogar niemals richtig mehr in den Griff und raubt sich so ein Stück seines Lebens und der Zukunft. Besonders wenn man dafür sogar die Liebe hinten anstellt aus lauter Angst vor Hohn, Verachtung oder gar Ablehnung. Sympathisch fand ich außerdem ihre Freundin Kicki und Jans Schwester Judit. Vielleicht hätten es ein paar Schicksalsschläge weniger auch getan. Die große Überraschung allerdings kam zum Ende, mit der ich gar nicht gerechnet hatte. Nur gut, dass sie alles vernünftig klären konnten. Darum gebe ich dem Buch 4 von 5 Sterne.
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Antworten 10 von 13 finden diese Rezension hilfreich
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Vor über zehn Jahren ist Franzi von einem Hund angefallen und gebissen worden. Da die Wunden sich entzündet haben, musste ihr Unterschenkel amputiert werden. Dieses Erlebnis hat Franzi nie verwunden. Sie hat nicht nur panische Angst vor Hunden und geht ihnen aus dem Weg, sondern versucht …
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Vor über zehn Jahren ist Franzi von einem Hund angefallen und gebissen worden. Da die Wunden sich entzündet haben, musste ihr Unterschenkel amputiert werden. Dieses Erlebnis hat Franzi nie verwunden. Sie hat nicht nur panische Angst vor Hunden und geht ihnen aus dem Weg, sondern versucht verzweifelt, niemanden merken zu lassen, dass ihr der Unterschenkel fehlt. Sie fürchtet sich vor Zurückweisung und hat außerdem arge Bedenken, dass ihre Mitmenschen mit Ekel reagieren könnten. Deshalb hat Franzi sich zurückgezogen und lässt nur ihre beste Freundin und ihre Eltern näher an sich heran. Doch dann begegnet sie dem attraktiven Jan, der ihr deutlich zu verstehen gibt, dass er sich von ihr angezogen fühlt. Franzi fährt die Stacheln aus, doch davon lässt er sich nicht abschrecken. Sie muss sich eingestehen, dass er ihr nicht gleichgültig ist. Doch ihre Angst, dass Jan sich vor ihr ekeln könnte, wenn er erfährt, dass ihr der Unterschenkel fehlt, ist riesengroß. Außerdem ist Jans bester Freund ein Hund...
Der Einstieg in diesen Roman gelingt mühelos, denn man beobachtet in einem Rückblick, die dramatische Situation, in der ein Hund Franzi anfällt, was schlussendlich dazu führt, dass sie nicht nur ein Bein, sondern auch ihr Selbstbewusstsein verliert. Diese Szenen sind sehr gut beschrieben, denn man kann Franzis Entsetzen und ihre Angst hautnah spüren.
Franzi wirkt durchaus sympathisch, allerdings macht sie es einem nicht immer leicht. Denn ihr Verhalten ist oft ruppig. Sie fährt gerne, beim geringsten Anlass, die Stacheln aus. Da man aber merkt, wie sehr sie unter ihrer Situation leidet, mit der sie sich offenbar nie richtig auseinandergesetzt hat, verzeiht man ihr dieses Verhalten und beobachtet gespannt, wie es Jan und seinem Hund gelingt, sie ein wenig aus ihrem Schneckenhaus zu locken.
Die Liebesgeschichte der beiden ist recht verzwickt, denn Franzi vermutet überall Probleme und hat Angst vor einer Zurückweisung. Deshalb kommt es zu einigen Verwicklungen. Es fällt allerdings leicht, sich auf Franzis Gefühlsachterbahn einzulassen und die Geschichte zu genießen. Dabei werden zwar einige Klischees bedient, die manchmal schon fast zu viel des Guten sind, doch insgesamt gesehen, hat dieser Roman viel mehr als nur eine Liebesgeschichte zu bieten. Denn man wird nicht nur zum Mitfiebern, sondern auch zum Nachdenken angeregt.
Ein Liebesroman mit Hund, der viel mehr zu bieten hat, als herkömmliche Herz-Schmerz-Geschichten.
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Antworten 6 von 9 finden diese Rezension hilfreich
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Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Franzi ist immer mürrisch. Sie hatte vor zehn Jahren durch einen Hundebiss ihr Bein verloren und sie versucht alles um ihre …
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Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.
Franzi ist immer mürrisch. Sie hatte vor zehn Jahren durch einen Hundebiss ihr Bein verloren und sie versucht alles um ihre Behinderung zu akzeptieren was ihr aber sehr schwer fällt. Sie hat auch eine riesen Angst vor Hunden was man ihr ja nicht verdenken kann. Bei einem Vorstellungsgespräch mit Jan flüchtet sie, da er einen Hund hat. Es weiß niemand von ihrem Schicksal. Sie trifft Jan und Hansi seinen Hund immer wieder mal. Ihre beste Freundin Kicki versucht immer für sie da zu sein.
Ob sie sich mit Jan und Hansi anfreundet oder mehr daraus wird, dass sollt ihr selber lesen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Franzi hat mir sehr leid getan, da ich weiß wie es ist vor etwas extrem Angst zu haben. Das Kopfkino war sofort da. Dass Ende fand ich wunderschön. Holt euch das Buch, denn es wird euch sicher gefallen.
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Antworten 3 von 6 finden diese Rezension hilfreich
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Eintauchen und abtauchen, so erging es mir bei diesem abwechslungsreichen, gefühlvolle erzähltem Buch mit ziemlich viel Tiefgang der Jungautorin Fine Sturm . Es geht um ein nicht bewältigtes Trauma, Hunde, eine fast 30jährige liebenswerte, aber anfangs sehr sture und gehemmte …
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Eintauchen und abtauchen, so erging es mir bei diesem abwechslungsreichen, gefühlvolle erzähltem Buch mit ziemlich viel Tiefgang der Jungautorin Fine Sturm . Es geht um ein nicht bewältigtes Trauma, Hunde, eine fast 30jährige liebenswerte, aber anfangs sehr sture und gehemmte Protagonistin, um Freundschaft, aber natürlich auch um Liebe. Fast 400 Seiten und ich habe knapp 2,5 Tage dafür gebraucht, so sehr hat mich diese Geschichte gefesselt.
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Vertrauen kann man wieder lernen
Im Roman „Auf sieben Beinen“ erzählt die Autorin Fine Sturm die Geschichte von Franzi, die ein Bein durch einen Hundebiss verlor und dem smarten Architekten Jan. Blöd nur das dieser selten ohne seinen Hund Hansi anzutreffen ist und so muss …
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Vertrauen kann man wieder lernen
Im Roman „Auf sieben Beinen“ erzählt die Autorin Fine Sturm die Geschichte von Franzi, die ein Bein durch einen Hundebiss verlor und dem smarten Architekten Jan. Blöd nur das dieser selten ohne seinen Hund Hansi anzutreffen ist und so muss sich Franzi wohl oder übel in vielen zufälligen Begegnungen ihren Ängsten stellen. Gut gefiel mir dabei, das die Geschichte so positiv geschrieben ist und damit Mut macht. Mut Ängste zu überwinden und zu seinem Körper zu stehen, auch wenn dieser nicht perfekt ist. Nicht jede Handlung des Romans ist meiner Meinung nach genau so in der Realität denkbar. Aber er enthält trotzdem wichtige Themen verpackt in eine wunderschöne romantische Geschichte. Ich hatte beim lesen durchaus Spaß, da es auch immer wieder zu lustigen Szenen kommt. Eine Geschichte die im Kopf bleibt, geschrieben von einer tollen Autorin, welche ich mir in Zukunft merken werde. Ich empfehle das Buch nicht nur für Tierfreunde, sondern gerade auch für Menschen mit Angst vor Hunden und einfach allen die gute Liebesgeschichten mögen.
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Auf sieben Beinen erzählt die Geschichte von Franzi in der reinen Ich-Person aus der Sicht von Franzi.
Inhaltlich: Mit 17 Jahren verlor Franzi ihren linken Unterschenkel aufgrund von einem Hundebiss, der sich entzündete. Seitdem konnte sie zwar sich wieder erfolgreich in ihr Leben …
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Auf sieben Beinen erzählt die Geschichte von Franzi in der reinen Ich-Person aus der Sicht von Franzi.
Inhaltlich: Mit 17 Jahren verlor Franzi ihren linken Unterschenkel aufgrund von einem Hundebiss, der sich entzündete. Seitdem konnte sie zwar sich wieder erfolgreich in ihr Leben zurück kämpfen und sogar ihren Traum verwirklichen und das Architekturstudium abschließen, jedoch arbeitet sie in einer Eisdiele, da sie niemand mit ihrer Einschränkung einstellen will.
Gleichzeitig verläuft auch ihr Privatleben nicht gerade rosig. Während alle anderen scheinbar aus ihrer Schulzeit all ihre Ziele verwirklichen und geheiratet und sogar eine Familie gegründet haben, fürchtet sich Franzi vor einer Ablehnung wegen ihres Beins und lässt daher niemanden an sich heran - bis Jan um die Ecke mitsamt ihrer größten Angst - einem Hund - daherkommt.
Wird sie über ihren Schatten springen können und der Liebe doch eine Chance geben?
Formal: Eine etwas arg kleine Schrift.
Fazit: In der Mitte war meiner Meinung nach ein kleines Tief, indem recht wenig passiert ist, da hätte man die knapp 400 Seiten auch etwas erschlanken können. Das Ende war mir zudem etwas zu rund, zu perfekt. Ein paar Kanten und Überraschungen hätten dem Buch nicht geschadet. Aber das ist vollkommene Geschmackssache, manche lieben (SPOILER) kitschige Happy Ends.
Empfehlenswert für alle, die gern romantische Komödien mit einem Hauch Drama lesen!
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„Auf sieben Beinen“ ist eine mal etwas andere Lovestory von Fine Sturm.
Franzi hat eine stark ausgeprägte Angst vor Hunden, da sie vor zehn Jahren durch einen Hundebiss ihren Unterschenkel verloren hat. Seitdem verkriecht sie sich am liebsten in ihrem persönlichen …
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„Auf sieben Beinen“ ist eine mal etwas andere Lovestory von Fine Sturm.
Franzi hat eine stark ausgeprägte Angst vor Hunden, da sie vor zehn Jahren durch einen Hundebiss ihren Unterschenkel verloren hat. Seitdem verkriecht sie sich am liebsten in ihrem persönlichen Schneckenhaus und versucht, ihre Behinderung so gut es geht zu verbergen. Nur ihre engste Freundin und ihre Familie wissen davon. An eine Beziehung oder die Liebe will sie überhaupt nicht denken. Als der Architekt Jan in ihr Leben stolpert, weist sie ihn zunächst vehement zurück. Aber irgendwie sind die Gefühle, die er bei ihr auslöst, auch wunderschön. Wenn da nicht sein vierbeiniger Freund wäre.
Das Buch beginnt mit einem Rückblick zu dem unglaublich traumatischen Ereignis in Franzis Leben, welches auch zehn Jahre später immer noch wie eine dunkle Wolke über ihr hängt. Durch den kurzen Überblick über ihre Vorgeschichte hat man sofort Verständnis für sie und ihr oft ruppiges und abweisenden Verhalten. Franzis Angst vor Hunden hat sich auf eine Angst ausgeweitet, dass irgendwer ihre Behinderung bemerken könnte oder sie deswegen ablehnt. Daher geht sie allen Situationen aus dem Weg und hat ein ausgeklügeltes Vermeidungsverhalten entwickelt.
Auf der einen Seite kann ich Franzis Gefühle und Ängste durchaus nachvollziehen, aber andererseits hat sie mich in einigen Situationen mit ihrer Sturheit einfach genervt. Es dauert recht lange bis ihr endlich klar wird, dass sie sich in ihren Ängsten verrannt hat und sich mit ihrer Negativität selbst im Weg steht.
Jan fand ich am Anfang nicht unbedingt sympathisch. Auch ohne Wissen über Franzis Situation waren seine Sprüche überhaupt nicht nett und sein Umgang mit ihrer Hundeangst war respektlos und ging für einen verantwortungsvollen Hundehalter gar nicht. Zum Glück wandelt er sich im Laufe der Handlung und wird wesentlich liebenswerter.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und die Autorin hat die Entwicklung der Charaktere schön und authentisch beschrieben. Mein Herz gehört Vierbeiner Hansi, dem selbst Franzi irgendwann nicht widerstehen kann.
Mein Fazit:
Das Buch erzählt eine ungewöhnliche Lovestory, die vielleicht einige Klischees und viele Dramen enthält, aber auch Überraschungen und gute Unterhaltung bietet. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!
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Franzi hat vor über zehn Jahren durch einen Hundebiss ihren Unterschenkel verloren. Seitdem ist ihre Angst vor Hunden riesengroß und teilweise sogar panisch. Ihre Behinderung kann sie für sich nicht annehmen, so dass sie keinen anderen Menschen mehr an sich heran lässt, sie …
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Franzi hat vor über zehn Jahren durch einen Hundebiss ihren Unterschenkel verloren. Seitdem ist ihre Angst vor Hunden riesengroß und teilweise sogar panisch. Ihre Behinderung kann sie für sich nicht annehmen, so dass sie keinen anderen Menschen mehr an sich heran lässt, sie nimmt sogar teilweise nicht mehr richtig am alltäglichen Leben teil, aus Angst vor einer Zurückweisung. Als sich plötzlich und unerwartet Jan für sie interessiert, merkt sie was ihr immer gefehlt hat. Aber nun gibt es zwei Probleme: Jan darf auf keinen Fall erfahren, das ihr ein Bein fehlt und dann ist da auch noch Hansi, Jans bester Freund, ausgerechnet ein Hund. Jan ist sehr bemüht um sie, und als auch noch die Tochter von ihrer besten Freundin Kicki krank wird, wendet sich ganz langsam das Blatt.
Meine Meinung:
Die Autorin Fine Sturm hat hier einen sehr emotionalen Roman geschrieben, der alle Höhen und Tiefen nach einem Unfall beschreibt. Der Schreibstil wirkt sehr realistisch und obwohl dieses eine Geschichte ist, könnte es so auch im realen Leben passiert sein. Sowohl die Personen als auch die Orte sind sehr realitätsnah beschrieben. Ich habe mich sogar selbst in einigen Passagen wieder erkannt. Dieser Roman ist so eindrucksvoll geschrieben, das er auch noch nach dem lesen zum Nachdenken anregt und länger bei mir im Gedächtnis bleiben wird.
Ich würde diesen Roman auf alle Fälle weiterempfehlen.
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Auf sieben Beinen - ist ein Liebes-Wohlfühlroman von der Autorin Fine Sturm. Ein Erstlingswerk welches mich gleich überzeugt hat. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen - die Thematik der Geschichte ist, zumindest für mich, neu in Büchern. Franziska, von allen …
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Auf sieben Beinen - ist ein Liebes-Wohlfühlroman von der Autorin Fine Sturm. Ein Erstlingswerk welches mich gleich überzeugt hat. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen - die Thematik der Geschichte ist, zumindest für mich, neu in Büchern. Franziska, von allen Franzi genannt wurde als Schülerin mit 17 brutal von einem Hund ins Bein gebissen das dieses aufgrund schlimmer Entzündung abgenommen werden muss. Mehr als 10 Jahre später leidet Franzi noch immer unter dem Verlust ihres Beines und hat aufgrund dessen auch eine Hundephobie. Da lernt sie Jan kennen, den es nur im Doppelpack gibt - nämlich mit seinem Hund Hansi
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Ein Roman, für den ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen kann! Er beschäftigt sich mit einem Thema, dass wohl jeden von uns schon einmal beschäftigt hat: Angst. Franzi hat vor über 10 Jahren ein Bein durch einen Hundebiss verloren. Seitdem kämpft sie mit ihrer Angst, …
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Ein Roman, für den ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen kann! Er beschäftigt sich mit einem Thema, dass wohl jeden von uns schon einmal beschäftigt hat: Angst. Franzi hat vor über 10 Jahren ein Bein durch einen Hundebiss verloren. Seitdem kämpft sie mit ihrer Angst, doch diese lähmt sie und bringt sie dazu, eine riesengroße Mauer um sich herum aufzubauen. Sie ist nicht in der Lage ihre Behinderung anzunehmen und verheimlicht sie daher so gut es eben möglich ist. Durch diese Einstellung tritt sie anderen Menschen gegenüber häufig sehr feindselig und missmutig auf, was sie nicht gerade zu einer angenehmen Protagonistin macht. Weite Strecken war ich von ihrer negativen Einstellung und ihrem Gemeckere wirklich genervt, doch genau diese Haltung ist es, die deutlich macht, wie sich Ängste und furchtbare Erlebnisse auf einen Menschen auswirken können und für mich daher auch vollkommen authentisch ist. Dies wird auch durch gewählte Ich-Perspektive deutlich, da Franzis Gedanken und Gefühle gut nachvollzogen werden können.
Durch ihr fehlendes Bein sieht Franzi sich als unzulänglich. Sie meint, sie wäre hässlich und eine Stelle als Architektin bekäme sie nicht, da sie niemals eine Leiter oder ein Baugerüst emporsteigen könnte. Ihr Selbstbewusstsein ist quasi nicht vorhanden und das Leugnen der Behinderung führt auch dazu, dass sie sich auf keine Beziehung einlässt und auch sich selbst häufig vernachlässigt.
Erst als sie Jan und seinen Hund Hansi kennenlernt und erkennt, dass es sich vielleicht lohnt, diesem Menschen näherzukommen, beginnt sie langsam an sich selbst zu arbeiten. Sie schöpft wieder Mut und versucht ihre Behinderung zu akzeptieren. Unterstützung bekommt sie dabei nicht nur von ihren Eltern, sondern auch von ihrer besten Freundin Kicki und ihrem Hausarzt. Jeder setzt sich für Franzi ein und dass, obwohl sie so häufig sehr ruppig mit allen umgeht. Ich bewundere gerade Kicki, da sie stets zu Franzi hält und ihr auch mehrfach die ungeschönte Wahrheit direkt ins Gesicht sagt. Dies kann nicht jeder, auch wenn es in einer Freundschaft unbedingt möglich sein sollte.
Auch die Darstellung des Hundes Hansi hat mir unglaublich gut gefallen, von Anfang an liebt er Franzi und gibt dies allen eindeutig zu verstehen. Einfach nur rührend!
Im Laufe des Romans lernen sich Franzi und Jan also immer besser kennen, die Annäherung erfolgt langsam, ist dadurch für mich aber sehr authentisch.
Gerade die vielen Missgeschicke von Franzi und die zweifellos witzigen Szenen haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht. Überhaupt war der Schreibstil im gesamten Roman flüssig und leicht, an Humor fehlte es ebenso nicht. Auch eine gewisse Spannung wird aufgebaut, wobei ein klassischer Spannungsverlauf eingehalten wurde. Ich persönlich hätte den großen Schreck am Ende eher weggelassen, denn er wirkte auf mich ein wenig so, als ob die Geschichte nochmal ein wenig in die Länge gezogen werden sollte. Auch ohne dieses Missgeschick wäre der Roman für mich toll gewesen.
Dies ist allerdings nur ein kleiner Kritikpunkt, denn ich habe das Buch wirklich schnell zu Ende gelesen und fand Handlung und Thema wirklich toll gewählt.
Franzis Entwicklung ist deutlich spürbar und es ist schön zu beobachten, wie sich ihr Selbstvertrauen Stück für Stück aufbaut. Mich selbst hat der Roman zum Nachdenken gebracht. Ich habe mir Gedanken über den Umgang von Hundehalter und Nicht-Hundehaltern gemacht und mich auch ein wenig mit dem Thema Behinderung und Angst beschäftigt. Durch diese Themen gewinnt der Roman an Tiefgang und verdeutlich wie wichtig es eigentlich immer ist, respektvoll miteinander umzugehen.
Fazit: „Auf sieben Beinen“ ist gefühlvoll, romantisch und mit einer guten Prise Humor versehen. Ich habe den Roman regelrecht verschlungen und halte gerade die Wahl des Kernthemas, den Umgang mit einer Behinderung und einer großen Angst sowie die Darstellung dieser Probleme, als wirklich gut gelungen. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen und empfehle den Roman nicht nur
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