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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Lisa
Danksagungen: 5 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 215 Bewertungen
Bewertung vom 16.10.2021
Tod im Hohen Venn
Haas, Stephan

Tod im Hohen Venn


sehr gut

Temporeicher und undurchschaubarer Regionalkrimi

„Tod im Hohen Venn“ ist bereits der zweite Band rund um den belgischen Ermittler Piet Donker. Dieser kann aber ohne Probleme auch ohne das Vorwissen aus Band 1 gelesen werden. Erneut hat Autor Stephan Haas eine anspruchsvolle und vielschichtige Handlung, voller authentischer Charaktere entworfen, welche bis zum Schluss spannend und undurchschaubar für mich blieb. Die Erzählung ist dabei äußerst dicht, ständig passiert etwas Neues und durch die zahlreichen Wendungen, wurde ich mehrmals überrascht. So macht es uns der Autor richtig schön schwer, das Ende vorherzusehen. Auch diesmal ist die Geschichte recht düster und lässt wieder in menschliche Abgründe schauen. Allzu blutig geht es zum Glück aber nicht zu. Regionale Bezüge zu Belgien sind vorhanden, nehmen aber nicht überhand. Im Vordergrund steht der äußerst verzwickten Fall, welcher Piet Donker durchaus an seine Grenzen bringt. Er und sein Team ermitteln drei Tage fast ununterbrochen und reizen dabei nicht nur ihre körperliche Leistungsfähigkeit aus. Manche Szene wirkte deshalb für meinen Geschmack etwas übertrieben bzw. konstruiert, dafür gibt es einen Stern Abzug. Dennoch ist „Tod im Hohen Venn“ ein unterhaltsames und kurzweiliges Leseerlebnis und eignet sich für alle Fans von kniffligen Kriminalromanen.

Bewertung vom 14.10.2021
Wer wird denn da gleich schwarzsehen
Jung, Marius

Wer wird denn da gleich schwarzsehen


ausgezeichnet

Differenzierte und interessante Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus

Sehr sympathisch und mit viel Humor beschreibt der Autor Marius Jung in seinem Buch „Wer wird denn da gleich schwarz sehen“ persönliche rassistische Erfahrungen und beschäftigt sich darüber hinaus mit der Frage was jede:r Einzelne von uns im Alltag dagegen tun kann. Denn eins ist klar, das Thema geht uns alle etwas an. Neben einem geschichtlichen Überblick über die Entstehung von Rassismus, beleuchtet der Autor in seinen Kapiteln unterschiedlichste aktuelle Themenfelder. Dabei liest sich das Buch angenehm und leicht, da alle Themenbereiche alltagsnah sind. Außerdem verzichtet Marius Jung auf einen erhobenen Zeigefinger, sondern wirbt vielmehr für ein respektvolles Miteinander und einen Austausch auf Augenhöhe. Das Buch ist auch deshalb so vielfältig, da der Autor auch andere Betroffene zu Wort kommen lässt. Viele geschilderte Situationen haben mich dabei sowohl erschreckt als auch berührt und so noch mehr sensibilisiert. Mir hat das Buch aber durchaus auch Hoffnung gemacht, das sich trotz mancher gesellschaftlicher Entwicklung, doch schon Einiges verändert hat und sich auch noch in Zukunft weiterhin zum Positiven hin verändern wird. Auch über sprachliche Unsicherheiten kann die Lektüre hinweghelfen, wobei es ehrlicherweise noch keine perfekte Lösung für Vieles gibt. Dennoch ist es ein wichtiger erster Schritt, sich bewusst mit dem Thema Rassismus in Deutschland auseinander zu setzen. Dafür bietet „Wer wird denn da gleich schwarz sehen“ eine ausgezeichnete Grundlage, weswegen ich das Buch gerne weiterempfehlen mag.

Bewertung vom 14.10.2021
Coup
Palinkas, Johann

Coup


ausgezeichnet

Politisch, brisant, nachdenklich machend

„Coup“ des Autoren Johann Palinkas ist ein Politthriller der Extraklasse. Am Anfang baut sich die Handlung eher langsam auf und gibt so den Leser:innen Zeit die zahlreichen Protagonist:innen in Ruhe kennenzulernen. Dabei hat es durchaus eine Weile gedauert, bis ich alle unterscheiden konnte. Die verschiedensten Charaktere sorgen andererseits aber auch für einen äußerst vielfältigen Blick auf die Geschehnisse. Hier wird nicht nur die Seite der Putschisten beleuchtet, sondern auch die von Politiker:innen und Journalist:innen. Je mehr Intrigen und Informationen schließlich ans Licht kommen, desto aufregender liest sich die Geschichte, bis die Spannung im letzten Drittel kaum noch auszuhalten ist. Erschreckender weise gelingt es dem Autor ein Szenario zu erschaffen, welches in seiner Ungeheuerlichkeit, dennoch nicht abwegig erscheint. Unter bestimmten Bedingungen scheint ein Putsch gar nicht so weit von unserer derzeitigen Lebensrealität entfernt zu sein, wie ich ursprünglich dachte. Der Schreibstil wurde passend zum Setting sachlich und kurz gehalten, transportiert aber dennoch genug Emotionen, um uns Leser:innen mitfühlen zu lassen. Wer sich einmal auf das Gedankenexperiment eines Putschs in Deutschland einlassen möchte, liegt mit diesem Buch genau richtig. Ein packendes Leseerlebnis ist auf jeden Fall garantiert. Ich zumindest habe mich durchgehend gut unterhalten gefühlt und vergebe deshalb gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung für diesen außergewöhnlichen Roman.

Bewertung vom 12.10.2021
Mittwoch ist ein Tag zum Tanzen
Grimaldi, Virginie

Mittwoch ist ein Tag zum Tanzen


ausgezeichnet

Liebenswerter Roman voller Lebensweisheiten

Auf den ersten Blick könnte einen das doch sehr pinke Cover, welches laut „Liebesroman“ ruft, durchaus auf die falsche Fährte führen. Denn wer sich davon abschrecken lässt, würde auf jeden Fall etwas verpassen, denn der Roman „Mittwoch ist ein Tag zum Tanzen“ der Autorin Virginie Grimaldi, hält eine berührende und außergewöhnliche Geschichte bereit, welche ohne viel Drama und Kitsch auskommt. Kernthemen sind darin der Umgang mit Verlust, Trauer und Tod und ja, auch mit alten Menschen. Dennoch strahlt die Geschichte etwas unglaublich Positives aus, da sie richtiggehend von Lebensfreude erfüllt ist. So schafft es die Autorin mit ihren authentischen und liebenswerten Protagonist:innen, uns eine sonst eher fremde Lebenswelt, nämlich die einer Seniorenresidenz, näher zu bringen. Die Handlung überzeugte mich auch dadurch, dass sie überhaupt nicht vorhersehbar ist, sondern immer wieder auch witzige und unterhaltsame Szenen bereithält und dabei trotzdem nicht mit großen Gefühlen spart. Der bildliche und moderne Schreibstil las sich dazu noch ausgesprochen gut und sorgte dafür, dass ich mir das Setting, an der französischen Atlantikküste, sehr gut vorstellen konnte. Für mich ist „Mittwoch ist ein Tag zum Tanzen“ somit eine richtige positive Überraschung, da ich zwischen den Seiten zunächst keine so tiefgründige Geschichte vermutet hätte. Natürlich gibt es dafür volle 5 Sterne und eine ausdrückliche Leseempfehlung!

Bewertung vom 10.10.2021
Das Buch der verschollenen Namen
Harmel, Kristin

Das Buch der verschollenen Namen


ausgezeichnet

Eine Geschichte voller Hoffnung und Mut trotz der dunklen Zeit in welcher sie spielt

„Das Buch der verschollenen Namen“ der Autorin Kristin Harmel ist berührend und bewegend zugleich. Obwohl sich bereits viele historische Romane mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs beschäftigt haben, bringt die Autorin uns Leser:innen mit ihrer Geschichte eine bisher wenig beleuchtetes Thema näher. Und zwar spielt die Handlung in einem kleinen Ort, nahe der Schweizer Grenze, in dem von Deutschland besetzten Frankreich. Dort fälscht die junge Jüdin Eva mit Hilfe der Résistance, Ausweispapiere um jüdischen Kindern und weiteren Gefährdeten ein Untertauchen zu ermöglichen. Das Buch konnte mich auch deshalb so berühren, da zum einen alle Protagonist:innen so authentisch und lebensnah wirkten und zum anderen die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruhte. So gelingt es der Autorin zu zeigen, dass es auch in so einer schrecklichen Zeit durchaus Hoffnung und Heldenmut gab. Dennoch zeichnet sie nichts schön und schafft es zahlreiche Schrecken der damaligen Zeit eindrücklich einzufangen. Auch wenn es sich so nicht um eine Wohlfühlgeschichte handelt, ist die Lektüre meiner Meinung nach überaus wichtig und empfehlenswert. Der Schreibstil liest sich dazu noch richtig gut und machte es mir leicht die dramatische Geschichte zu verfolgen. Die permanent anhaltende Spannung sorgte außerdem dafür, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und bis zum Schluss mit Eva mitgefiebert habe. So vergebe ich für dieses besondere Buch, gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 10.10.2021
Reality Show
Freytag, Anne

Reality Show


sehr gut

Thematisch anders als gedacht, aber dennoch fesselnd

„Reality Show“ war für mich der erste Roman der Autorin Anne Freytag, weswegen ich leider keinen Vergleich mit ihren vorherigen Werken anstellen kann. Das Thema passt wirklich unglaublich gut in unsere Zeit und hält auch durch seine aktuelle Bezüge, was zum Beispiel politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland betrifft, einen ganz eigenen Schrecken bereit. Allerdings hat es mich doch ein wenig enttäuscht das die eigentliche Show von der inhaltlichen Gewichtung her, doch weniger Raum bekam als ich ursprünglich annahm. Hier wurde definitiv erkennbares Potenzial verschenkt. Durch Zeitsprünge in die Vergangenheit erfährt man viel über die Planung und Entstehung der Show, die doch recht detaillierten Eindrücke ins Leben der Protagonist:innen waren für meinen Geschmack stellenweise etwas zu ausführlich. Und auch die häufigen Perspektivwechsel im Zeitstrang der Gegenwart, sorgen zwar für ein umfassendes Bild, bleiben jedoch am Ende der Handlung zum Großteil offen. Dennoch gibt es am Ende zum Glück noch den einen großen Twist, welcher mich mit dem Aufbau der Geschichte wieder versöhnte. Auch wenn sich die Geschichte anders entwickelte als gedacht, konnte mich der eingängige Schreibstil durchgehend überzeugen und auch fesseln. „Reality Show“ ist ein packendes Leseerlebnis für alle Leser:innen von gesellschaftskritischen Werken und Spannungsromanen. Für volle 5 Sterne war mir die Geschichte im Gesamten nicht rund genug, weswegen ich den Roman „nur“ mit 4 Sternen bewerten kann.

Bewertung vom 09.10.2021
Gejagt / Underworld Chronicles Bd.2
May, Jackie

Gejagt / Underworld Chronicles Bd.2


ausgezeichnet

Heißersehnter zweiter Band, einer Reihe mit Suchtpotenzial

Bevor ihr zu „Underworld Chronicles – Gejagt“ der Autorin Jackie May greift, lest unbedingt den ersten Band der Reihe, ansonsten wird es schwer die Handlung im Ganzen verstehen zu können. Hier handelt es sich nämlich bereits um das zweite Buch einer unglaublich süchtig machenden Reihe. Sehr zu meiner Freude gab es ein Wiedersehen mit vielen liebgewonnen Protagonist:innen, interessant wurde es darüber hinaus aber auch da die einzigartige Welt der Werwölfe hier besonderen Fokus findet. Weiterhin setzt sich die Autorin mit ihren Wesen von anderen Fantasybüchern ab, indem sie gängige Klischees meidet und für eine vielfältig bevölkerte fantastische Welt sorgt. Von Anfang bis Ende herrscht große Spannung, denn Nora wendet sich erneut der Aufklärung eines Falls zu und zahlreiche Gefahren lauern von allen Seiten. Auch in Liebesdingen bleibt es spannend, denn der Kreis der Verehrer wächst stetig. Wie auch der Rest der Handlung ist der Ausgang hierbei überraschend, so baute die Autorin zahlreiche unvorhersehbare Wendungen ein. Der Schreibstil ist wirklich mitreißend und passt durch sein eher einfaches sprachliches Niveau, meiner Meinung nach, gut zu einem Jugendbuch. Einige Szenen sind dabei allerdings doch recht gewaltvoll und blutig und auch die Triggerwarnung, vor sexueller Belästigung, PTBS und Angststörung, sollten Betroffene ernst nehmen. Ansonsten steht dem temporeichen Lesevergnügen nichts im Wege, einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass wir auf den dritten Band noch bis Mai 2022 warten müssen. Für „Underworld Chronicles – Gejagt“ vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die gesamte Reihe!

Bewertung vom 04.10.2021
Eis. Abenteuer. Einsamkeit
Löwenherz, Richard

Eis. Abenteuer. Einsamkeit


ausgezeichnet

Mit dem Fahrrad durch die Arktis – Ein verrückter aber authentischer Reisebericht

In seinem Buch „Eis. Abenteuer. Einsamkeit – Mit dem Fahrrad in die sibirische Arktis“ erzählt Richard Löwenherz, von einem ganz besonderen Abenteuer. Auch wenn das Vorhaben auf den ersten Blick zunächst recht verrückt klingt, weiß der Autor doch recht gut auf was er sich einlässt, da er bereits zahlreiche weitere extreme Reisen absolviert hat. Auch wenn das Buch eigentlich ein Sachbuch bzw. ein Reisebericht ist, erinnert es eher an einen Abenteuerroman und liest sich ungewöhnlich gut. So konnten mich sowohl das Thema, wie auch der Schreibstil auf ganzer Linie überzeugen. Obwohl der Autor Situationen detailliert beschreibt und so ein authentisches Bild der Reise zeichnet, wurde mir die Lektüre an keiner Stelle langweilig. Dies lag allerdings auch an den zahlreichen eindrucksvollen Fotos, welche den spannende Bericht wunderbar ergänzen. Noch dazu hat Richard Löwenherz jedes einzelne Foto selbst geschossen, war er doch auf seiner Reise völlig auf sich allein gestellt und hatte keinerlei Begleitung. So lädt dieses wunderbare Buch auf seinen fast 160 Seiten zum staunen und träumen ein und lässt die eindrucksvollen Landschaften der abgelegenen russischen Regionen lebendig werden. Neben einem einmaligen Naturschauspiel verbuchte der Abenteurer außerdem noch viele nette Begegnung mit Einheimischen. Wer ein ähnliches Abenteuer geplant hat, findet hier sicher den ein oder anderen nützlichen Tipp, alle anderen Leser:innen dürfen ganz entspannt diese literarische Reise genießen und mit dem Lonely Traveller zumindest gedanklich auf Tour gehen.

Bewertung vom 03.10.2021
Der Rabbi und der Kommissar: Du sollst nicht morden
Bergmann, Michel

Der Rabbi und der Kommissar: Du sollst nicht morden


ausgezeichnet

Ein Rabbi als Ermittler, sorgt für einen ganz besonderen Krimi

Witzig und wunderbar leicht so liest sich der Kriminalroman „Der Rabbi und er Kommissar – Du sollst nicht morden“ des Autoren Michel Bergmann. Anders als der Titel vermuten lässt hält sich Kommissar Berking in der Geschichte allerdings dezent zurück und überlässt Rabbi Silberbaum fast die gesamte Ermittlungsarbeit. An sich ist die Handlung bzw. der Fall, dabei soweit stimmig konstruiert, die ein oder andere leicht übertriebene Situation sorgte aber dennoch für Lacher bei mir. Richtig gruselige, atemberaubende Spannung kam dafür allerdings nicht auf, weswegen ich das Buch eher zur Cosy Crime zählen würde. Richtig gut gefielen mir dagegen die zahlreichen authentischen Informationen zum jüdischen Gemeindeleben und dem Glauben an sich. Diese Fassette gab der Geschichte eine ganz einzigartige Note. Der Schreibstil ist kurz und prägnant gehalten und las sich richtig gut. Gerne hätte die Geschichte noch ein paar Seiten länger sein dürfen, das Ende kam dann doch ziemlich schnell, wobei ich mir bis zuletzt nicht sicher war, ob es wirklich noch eine Auflösung geben wird. So habe ich mich bis zuletzt gut unterhalten gefühlt und bin sehr zufrieden mit diesem ersten Band. Ich denke, das Buch wird allen Krimileser:innen gefallen, die es gerne mal witzig, aber nicht zu blutig mögen. Von mir gibt es auf jeden Fall volle 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

Bewertung vom 03.10.2021
Die perfiden Spiele der Narzissten
Hagemeyer, Pablo

Die perfiden Spiele der Narzissten


gut

Interessantes Thema, etwas einseitige Umsetzung

Das Sachbuch „Die perfiden Spiele der Narzissten“ von Dr. med. Pablo Hagemeyer ist in 9 übersichtliche Kapitel gegliedert, wobei sich jedes mit einem eigenen Spielfeld (z.B. Versorgung, Macht, Empathie) auf welchem Narzissten agieren, beschäftigt. Sprachlich ist das Buch durchaus anspruchsvoll zu lesen, da der Autor gerne Fachbegriffe, sowie Fremdwörter verwendet und auch allgemein eher ausschweifend schreibt. Für ein Sachbuch war das vorherrschende Niveau, dennoch für mich in Ordnung, auch wenn das Lesen durchaus Konzentration erforderte. Alle Kapitel waren interessant und hielten neben Erklärungen auch konkrete Tipps bereit. Was mich allerdings wirklich störte, war die Tatsache das im gesamten Buch der Narzisst stets männlich und das Opfer stets weiblich war. Jedes Fallbeispiel, jede Erklärung im Text ging von dieser Aufteilung aus und auch an anderen Stellen wurde spürbar, dass der Autor zumindest gedanklich sehr in klassischen Geschlechterrollen verhaftet ist. Auch auf das gendern wurde bewusst verzichtet, was die einseitige Sichtweise noch weiter verstärkte. Anderseits kann ich mir gut vorstellen das dieses Buch für Frauen, welche in einer Beziehung mit einem narzisstischen Partner sind, überaus hilfreich sein kann. Wer sich in genau dieser Situation befindet bekommt nämlich jede Menge Anregungen und Übungen gezeigt, wie man sein eigenes Verhalten verändern kann um eben nicht mehr anfällig für narzisstische Spielarten zu sein. Da ich mir persönlich aber einfach etwas mehr von der Lektüre versprochen hatte, kann ich am Ende leider nicht mehr als 3 Sterne vergeben.