Ich will dich nicht töten / Serienkiller Bd.3 - Wells, Dan

Ich will dich nicht töten / Serienkiller Bd.3

Thriller

Dan Wells 

Übers. v. Jürgen Langowski
Broschiertes Buch
 
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Ich will dich nicht töten / Serienkiller Bd.3

Meine wichtigsten Regeln lauten: Sieh Mädchen nicht an. Sprich nicht länger mit ihnen als nötig. Und, um Gottes willen, verlieb dich nicht in sie! Doch nun ist da Marci, und sie ist unwiderstehlich. Ich möchte mit ihr zusammen sein. Ich möchte sie berühren. Ich möchte einfach ein normaler sechzehnjähriger Junge sein. Doch ich bin alles andere als das - ich bin ein Serienkiller. Ich weiß, dass es dort draußen Dämonen gibt. Ich träume von ihnen, jede Nacht. Und ich fürchte, dass das Dunkle in mir erneut die Oberhand gewinnt. Ja, ich liebe Marci. Und ich will sie nicht töten. Aber alle Regeln sind gebrochen, und wie kann ich das Schlimmste jetzt noch verhindern?


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 444 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Piper Taschenbuch Bd.6781
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 120mm x 48mm
  • Gewicht: 668g
  • ISBN-13: 9783492267816
  • ISBN-10: 3492267815
  • Best.Nr.: 29749983
Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«.

O Menschenkind, komm nun mit mir
ins Wasser und ins wilde Land.
Geh mit einer Elfe Hand in Hand,
denn tränenvoll und wirr ist diese Erde hier.
Das gestohlene Kind
William Butler Yeats
Dieses Buch widme ich allen,
die mir das Lesen beigebracht haben:
meinen Lehrern für das Wie
und meinen Eltern für das Warum.
Prolog
Ich kannte Jenny Zeller nicht sehr gut. Eigentlich kannte sie niemand so richtig. Wahrscheinlich brachte sie sich genau deshalb um.
Klar, sie hatte Freunde und nahm an vielen Aktivitäten in der Schule teil. Als Kind spielte sie mit ihrer Freundin in den Pausen Einhorn. Daran erinnere ich mich aber nur deshalb, weil ich ihre Freundin süß fand. Als sie in die Junior Highschool kam, zog die Freundin weg, und Jenny kandidierte für die Schülervertretung nicht als Vorsitzende, sondern für den bescheideneren Posten als Schriftführerin, Schatzmeisterin oder so etwas. Auf ihren Wahlplakaten waren Katzen zu sehen, vermutlich mochte sie Katzen. Sie wurde nicht gewählt. Auf der Highschool verlor ich sie endgültig aus den Augen. Dem Nachruf war zu entnehmen, dass sie die amerikanische Zeichensprache fließend beherrschte, aber so etwas ist kein Grund, sich lange an einen Menschen zu erinnern. Das liest man und sagt: "Oh ach ja?"
Anfang Juli schockierte der Selbstmord alle, die davon erfuhren. Jenny hatte keinen Abschiedsbrief hinterlassen, sondern ging einfach eines Abends zu Bett, vielleicht ein bisschen melancholischer als sonst, und am nächsten Morgen fand ihre Mutter sie im Bad auf dem Boden. Sie hatte sich die Pulsadern aufgeschnitten. Ich habe schon eine ganze Reihe von Todesfällen miterlebt. Im letzten Jahr konnte ich beobachten, wie mein Nachbar sich Krallen wachsen ließ und drei Leute zerfetzte. Ich habe meinen nahezu geköpften Therapeuten aus einem Auto gezerrt (die Ironie entgeht mir keineswegs) und drei Tage angekettet im Keller eines Verrückten verbracht, der unterdessen mehrere hilflose Frauen folterte und tötete. Ich habe eine Menge Übles und Widerliches gesehen und manchmal auch selbst getan. Um es ganz einfach auszudrücken: Ich habe viel durchgemacht, doch Jenny Zellers Tod war etwas anderes. Obwohl ich ein halbes Dutzend brutaler Morde beobachtet hatte, war dieser einfache Selbstmord, dessen Zeuge ich nicht einmal gewesen war, viel schwerer zu ertragen.
Sie müssen wissen, dass ich die Menschen nicht umbringen wollte. Ich tat es nur, um meine Heimatstadt vor zwei bösartigen Killern zu beschützen. Dabei musste ich allerdings alle Regeln brechen, die ich für mich selbst aufgestellt hatte. In gewisser Weise habe ich für Jenny Zeller mein Leben riskiert, auch wenn ich sie gar nicht persönlich kannte.
Aber was nutzt es, einem Mädchen das Leben zu retten, wenn es sich dann selbst umbringt?
Eins
Das Telefon klingelte viermal, ehe jemand abhob. "Hallo?" Eine Frau. Perfekt.
"Hallo." Ich sprach besonders deutlich, denn ich hielt einen Pullover vor den Hörer, um meine Stimme zu verzerren, und die Frau sollte mich trotzdem gut verstehen. "Ist da Mrs Jane Andelin?"
"Entschuldigen Sie, wer sind Sie?"
Ich lächelte. Sie kam sofort zur Sache. Manche plapperten so aufgeregt drauflos, dass ich Mühe hatte, auch nur ein Wort einzuwerfen. Viele Mütter verhielten sich so, wie ich inzwischen wusste. Sie waren den ganzen Tag allein zu Hause und sehnten sich nach jemandem zum Reden. Sie sehnten sich nach der Gesellschaft eines Menschen, der älter als drei Jahre war. Die letzte Frau, die ich angerufen hatte, hatte sich eingebildet, ich würde zur Elternpflegschaft gehören, und hatte fast eine Minute lang geredet, bis ich etwas Schockierendes dazwischengerufen hatte, um sie zu bremsen. Diese hier spielte wunderbar mit.
Natürlich würde ich gleich auch etwas recht Unerwartetes sagen.
"Ich habe gestern Ihren Sohn gesehen." Ich hielt kurz inne. "Ein glückliches Kind."
Schweigen.
Was würde sie darauf antworten?
"Was wollen Sie?" Sie ließ sich nicht ablenken. Viell

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Bewertung von Buechergeplauder am 12.12.2012   sehr gut
Ich habe erst, nachdem ich das Buch gelesen hab, gemerkt, dass es aus einer Buchreihe ist. Ich hab es während dem Lesen überhaupt nicht gemerkt, sodass ich es gar nicht schlimm fand, die vorherigen Bände nicht gelesen zu haben. Man bekommt am Anfang eine kleine Rückblende, sodass das gar nicht schlimm ist, wenn man die anderen Bänder nicht gelesen hat.

Ebenfals findet man in diesem Buch sehr viele Dämonen, was eigentlich nicht ganz so mein Fall ist. Dennoch fand ich es ganz spannend die Liebe zwischen Marci und John nachzuverfolgen.

Ich habe davor noch nie ein Buch von diesem Autor gelesen und muss sagen, dass mir sein Schreibstil gefällt. Er ist spannend und langweilt nicht. Was mir sehr gut Optisch an dem Buch gefallen hat ist, dass die Seiten unterschiedlich lang sind, habe das bis jetzt nur sehr selten gesehen - wircklich schick!

Buechergeplauder / http://buechergeplauder.blogspot.de

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Bewertung von allegra am 31.01.2012   weniger gut
===Eigene Worte zum Inhalt===

Dieser Band ist der dritte Teil einer Trilogie um John Cleaver. In diesem Teil ist er 16 Jahre und zum ersten Mal verliebt sich ein Mädchen in ihn. Da seine Mutter ein Bestattungsunternehmen führt und er häufig im Betrieb mithilft, ist er tagtäglich mit dem Tod in Kontakt.
Seit mehreren Jahren wird die Stadt von Serienkillern heimgesucht und John verfolgt diese Killer, die er als Dämonen erkennt. In diesem Teil beginnt seine Jagd auf einen Killer, der seine Opfer quält und auf merkwürdige Weise drapiert. Gleichzeitig kommt es in der Stadt zu mehreren Selbstmorden von jungen Mädchen.

John erkennt einen Zusammenhang zwischen diesen Selbstmorden und den blutrünstigen Morden. Da er den Serienkiller über ein Jahr lang studiert hat, hat er sich zum Ziel gesetzt, die Stadt von diesem Killer bzw. diesem Dämon zu befreien. Ob das gelingt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.


===Meine persönliche Meinung zum Buch===

Ich empfand das Buch insgesamt als sehr schwerfällig zu lesen. Alle paar Seiten fabuliert John über den Dämon. Dass er ihn „Niemand“ nennt sollte den Geschehnissen vermutlich eine komische Note verleihen. Ich fand es am Anfang ganz in Ordnung, mit der Zeit war es aber abgenutzt und ich fand es nur noch nervig.

Die Figuren fand ich als durchwegs flach. Leider bin ich mit keiner warm geworden. Von der Person her, hätte mir die Mutter am nächsten stehen müssen. Aber ihre Gespräche mit John kamen mir sehr künstlich vor. Als Mutterfigur ist sie mir gar nicht glaubwürdig erschienen. Und mit John konnte ich mich gar nicht identifizieren. Seine Gedanken hatten für mich die Komplexität der Gedanken eines Grundschulkindes kombiniert mit größenwahnsinnigen Fantasien eines Teenies, wie er an der Seite der Polizei die Welt rettet.

Die Dialoge sind teilweise in Ordnung – so wie junge Leute halt miteinander sprechen. Stellenweise wirken sie aber sehr aufgesetzt und hinterlassen einen stümperhaften Eindruck. Man kann vielleicht sagen, dass Dan Wells sich einer sehr rasanten Sprache bedient. Für mich eindeutig ein Euphemismus, für mich ist der sprachliche Ausdruck einfach nur bescheiden.

Und das Ende: Das sollte ja jetzt die Auflösung einer ganzen Reihe darstellen. Sonst würde man wohl nicht von einer Trilogie sprechen. Für mich handelt es sich aber um ein offenes Ende das in keiner Weise alle aufgeworfenen Fragen beantwortet.

Ich muss dem Buch zugute halten, dass ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe und deshalb den Inhalt nicht wirklich würdigen kann. Aber da ich dieses Buch so zäh empfunden habe, belasse ich es dabei. Ebenfalls war mir nicht bewusst, dass es sich um einen paranormalen Thriller handelt. Deshalb ein Extra-Gnadensternchen. Das Buch ist lesbar, aber für mich kein Genuss.

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Bewertung von trollmuttis-buecherwelt.blogspot.de/ aus NRW am 05.10.2011   ausgezeichnet
Ich will dich nicht töten

Ein Soziopath wird erwachsen

Der dritte und letzte Teil der fantastischen Trilogie von Den Wells. Und das Buch war wieder ein Genuss. Zwar finde ich nach wie vor, dass "Mr. Monster" das Highlight der Reihe ist, aber auch bei "Ich will dich nicht töten" kommt der Leser auf seine Kosten.

John wird langsam erwachsen. Man merkt immer mehr, wie er sich verändert und mit seinem Serienkiller-Syndrom umzugehen weiß. Seine Regeln werden dabei teils über Bord geworfen und er hat eine fast normale Beziehung zu einem Mädchen. Es war wirklich interessant zu lesen, wie er mit dieser Beziehung umgeht. Auch wenn man es nicht nachvollziehen kann, aber der Leser schafft es John in einigen Situationen zu verstehen. Dass sein Verhalten nicht "normal" ist und er auf einige Situationen anders reagiert, gehört zu seinen Eigenschaften und Macken als Soziopath und macht ihn für Sympathie-Empfindsame Leser noch interessanter. Dan Wells schafft es wieder beängstigend real und authentisch Johns Gedankengänge und Empfindungen rüberzubringen.
Auch über die Dämonen erfahren wir immer mehr. Auch wenn der Leser eine ganze Weile auf die Folter gespannt wird, wer der Serienmörder ist und welchen Hintergrund die Morde haben.
Das Ende war absolut fantastisch und ein genialer Abschluss der Serie. So sehr man mehr über John lesen würde, der Autor hat es geschafft einen perfekten Schluss zu finden, sodass der Leser nicht enttäuscht zurückbleibt.

Der Schreibstil war wieder typisch Wells, sehr flüssig und voller Spannung. Durch die Ich-Perspektive wurde man wieder durch Johns Intelligenz beeindruckt. Wirklich faszinierende Leistung und Talent eines meiner neuen Lieblingsautoren.

Ich würde jedem raten, die Bücher zu lesen, am besten alle drei hintereinander weg. Es sollte jedoch keiner nur den dritten Teil lesen, da bleibt doch einiges auf der Strecke und ob die Geschichte da überhaupt immer Sinn ergibt, bezweifle ich. Also schön der Rheine nach genießen :-)

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011   sehr gut
toller Abschluss
Aber jetzt reicht es auch.

Wie schon die beiden Vorgängerbücher fesselt auch dieses Buch den Leser wieder bis zum Schluss.

Allerdings muss ich sagen, dass mir in dem Teil doch zu viele Dämonen vorkommen und dass der Schluss etwas schnell abgehandelt wird. Obwohl die Serie nach dem Schluss wohl noch nicht zu Ende ist schreibt der Autor nicht weiter -was ich in Ordnung finde! Jedes weitere Buch würde vielleicht schaden, denn ich finde, die Serie verliert mit der Zeit. Meines Erachtens nach war der erste Band der beste, der zweite schon etwas lahmer.

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Bewertung von Themistokeles am 06.07.2011   ausgezeichnet
5

Inhalt: John Cleaver hat den letzten Dämon Agent Forman besiegt und mittels dessen Telefon einen weiteren kontaktiert, Nobody. Diese hat er durch das Telefonat nach Clayton bestellt. Zudem redet Brooke seit den Verfällen in Formans Haus nicht mehr mit John. Zu seinem Erstaunen jedoch möchte Marci, ein anderes Mädchen aus seiner Schule und Tochter eines Cops mit ihm ausgehen. John kommt das eher weniger gelegen, denn er wartet immer noch auf den ersten Schlag von Nobody, bis kurz nach Marcis Einladung die Meldung eines Mordes in den Nachrichten erscheint. Ein Priester wurde umgebracht und die Tat wird sofort als Tat eines bekannten Serentäters identifiziert, des Handymans. John ist davon überzeugt, dass es sich beim Handyman um Nobody handelt und heftet sich auf dessen Fährte. Zusammen mit Marci, die ihm zu seinem Erstaunen bei seinen Schlussfolgerunegen unterstüzt. Neben den Handyman Morden findet jedoch noch etwas anderes in Clayton statt, mehr als ein Mädchen begeht Selbstmord, was John vollkommen aus der Bahn wirft, denn er kann nicht nachvollziehen, dass die Menschen, die er vor den Dämonen zu schützen versucht, ihrem Leben einfach so ein Ende bereiten. Und auch der Fall Nobody wird für ihn und Marci immer verzwicktet, bis sie auf eine Fährte stoßen, die ihnen etwas ganz neues unerwartetes aufzeigt.

Meinung: Wie schon die beiden Vorgänger muss ich sagen, war auch dieser Teil wieder sehr genial. Hingegen vieler anderer Reihen oder Trilogien, in denen häufig die letzten Bände von der Qualität her abnehmen, muss ich sagen, dass ich den dritten Teil dieser Reihe fast noch besser fand, als die ersten beiden Teile. John wird eindeutig von Band zu Band erst immer monstermäßiger und danach dann wieder menschlicher. Was in diesem Teil besonders in seiner Beziehung zu Marci zu Tage tritt, die doch vollkommen anders ist, als diejenige, die er zu allen anderen Menschen bisher entwickelt hat. Auch die Entwicklungen, die Brooke und Johns Mutter in diesem Band durchmachen, hat mir richtig gut gefallen, da sie zum einen einfach zu den Charakteren passt und zum anderen der Geschichte auch eine gewisse Bedeutung beimisst. Was ich sehr schade finden würde, wäre wenn dies wirklich der letzte Band der Reihe wäre, da das Ende meiner Meinung nach noch kein richtig geklärter Abschluss ist und ich mich auch sehr freuen würde, noch mehr von John lesen zu können. Denn sowohl der Dämon dieses Bandes wie auch Johns Charakter haben mir auf ihre ganz eigene Art sehr gefallen.
Zudem finde ich auch den Schreibstil von Dan Wells einfach verdammt gut, da er es nicht nur schafft, Johns doch sehr eigenen Charakter so genial herauszustellen, sondern zudem auch noch die Fähigkeit besitzt, viele der Dinge sehr plastisch zu beschreiben.
Ein Buch bei dem es sich mehr als lohnt es zu lesen, wie bei der gesamten Reihe, die einfach von einer ganz besonderen Genialität zeugt, die vielleicht auch ein wenig an Wahnsinn grenzt.

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Bewertung von Nefret am 18.03.2011   ausgezeichnet
John Cleaver ist auf der Suche nach dem Dämon "Niemand". Deshalb setzt er alles daran, "Niemand" in seine Heimatstadt zu locken, damit es zum Showdown kommen kann. Parallel dazu begeht einer Reihe junger Teenager Selbstmord.

Meine Erwartungen an den letzten Teil der Trilogie waren hoch. Doch sie wurden erfüllt. Dan Wells hat es geschafft, die Reihe zu einem würdige Ende zu bringen. Ich war neugierig, wie der Autor einen nachvollziehbaren Abschluss hinbekommen würde. Wie soll eine Reihe enden, in der die Hauptfigur gegen ihren inneren Dämon ankämpft, um nicht zu einem Serienmörder zu werden? Ohne zu viel zu verraten, kann ich nur sagen, dass die letzten Seiten mich sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht haben.

Ich wäre nicht böse, wenn es eine Fortsetzung geben würde. Die Möglichkeit besteht auf jeden Fall.

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Bewertung von Isegrimm am 20.02.2011   ausgezeichnet
John steckt wirklich in Schwierigkeiten.

Er hat einen Serienmörder in seine Heimatstadt eingeladen. Sein Schwarm Brooke hat sein wahres ich gesehen und sie kann nicht damit umgehen.
Seine Regeln bricht er immer öfter, die Kontrolle entgleitet ihm und dann ist da auch noch Marci, die toll aussieht, die seine Nähe sucht und die in Gefahr ist...
Wie seine Vorgänger beschreibt das Buch anschaulich das Innenleben Johns, eines Psychopathen. Es profitiert davon, dass er dem Leser ans Herz gewachsen ist, denn lange Zeit sieht es nicht es nicht so aus, als würde viel Neues passieren, bis die Spannung etwas anzieht, als Marci ins Spiel kommt. Zum ersten Mal gelingt es John, so etwas wie ein Zugehörigkeitsgefühl aufzubauen. Ob das die Rettung für ihn ist, oder ein schrecklicher Fehler, wird erst zum Schluss klar.
Ein schöner Abschluss der Trilogie.

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Bewertung von Bloody88 aus Mönchengladbach am 18.02.2011   sehr gut
Es war aufjedenfall ein Buch der etwas anderen Art (meine zwei Top fav. sind Victim und Der siebte Tod) diese Bücher sind garnicht miteinander zu vergleichen aber zu empfehlen.
War in 3 Tagen mit dem Buch fertig (ich muss dazu sagen ich hab einen kleinen Sohn 8Monate der meine ganze aufmerksamkeit will) nächte waren halt ohne schlaf! Es hat sich gelohnt!

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Bewertung von Jano am 17.02.2011   sehr gut
Endlich schafft es Mr. Wells etwas Spannung in die Geschichte um John hineinzuschreiben.
Wo mich die letzten beiden Teile noch enttäuscht haben, kann dieser Teil voll Punkten. Es wird selten langweilig oder uninteressant, außer wenn mal wieder beschrieben wird, wie wichtig nur John ist um die Dämonen zu besiegen (ätzend).
Endlich entwickelt sich der Charackter von John weiter und versucht sein Sozipatisches- Ich etwas zu relativieren, indem er merkt, dass er sich sehrwohl mehr für andere Personen interessiert (auch wenn es keine Dämonen sind).
Die Geschichte wird gut aufgelöst und hat zum Glück kein typisches Happy End, sodass man auch munkeln kann, das es Nachfolger, wenn auch bestimmt in anderer Form und nicht unbedingt zu diesen Büchern gehörend, geben könnte.

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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 31.01.2011   sehr gut
Abschluss der Trilogie

Kaum ist der letzte Dämon aus „Mr. Monster“ vom 16-jährigen John Cleaver vernichtet worden, scheint schon wieder einer – dieses Mal ein weiblicher – sein Unwesen in Clayton County zu treiben. Zusätzlich geschehen mehrere Selbstmorde unter weiblichen Teenagern. Ungereimtheiten hierbei scheinen jedoch nur John aufzufallen, nicht jedoch der Polizei. Während er sich den Kopf darüber zerbricht, wie er den Dämon, den John Niemand nennt, bekämpfen kann, erhält er dieses Mal unerwartete Unterstützung. Die Tochter von Sheriff Jenssen weiß durch ihren Vater von Johns Beteiligung beim letzten Serienmörder und so versucht Marci ihm bei seinem Kampf gegen den Killer zu helfen, ohne zu ahnen, dass es sich hierbei um einen Dämon handelt.

In bewährter Manier lässt Dan Wells auch im dritten Teil seinen Protagonisten die Geschichte selbst erzählen. So merkt man auch schnell, dass sich John kaum noch seine Regeln ständig vor Augen führen muss und selbst Marci relativ normal gegenübertreten kann, ohne ständig Mordfantasien zu haben. Doch Gefühle gegenüber anderen Menschen empfindet er immer noch nicht. Allerdings erhält er hiervon im Lauf des Buches eine Ahnung, nicht zuletzt dank Marci, die mehr als nur freundschaftliche Gefühle für John hegt und dank ihrer Hartnäckigkeit nimmt er sogar an einem Schulball teil.

Die Story baut sich wieder gewohnt ruhig auf. Man verfolgt Johns Überlegungen, wie er auf die Spur des Dämons kommen könnte und gleichzeitig ist man bei den zarten Anbandelungen zwischen Marci und John dabei, die dieser anfangs überhaupt nicht wahrnimmt und so passiert erst einmal nicht so viel. Trotzdem gelingt es Dan Wells auch dieses Mal wieder, hierbei absolut keine Langeweile aufkommen zu lassen, da die Erzählungen von John fesselnd und spannend umgesetzt sind. Man spürt hier förmlich, unter welcher Anspannung John steht, endlich die Identität des Dämons aufzudecken. Natürlich dürfen auch wieder die ziemlich ausführlichen Beschreibungen einer Einbalsamierung nicht fehlen, die John dazu nutzt, sich als Hobbypathologe zu betätigen.

Nach gut der Hälfte nimmt die Story dann wieder extrem an Fahrt auf und hier ist die Spannung fast wieder greifbar. Auch überrascht Dan Wells immer mal wieder durch interessante Wendungen in der Geschichte und genauso wie John, ist es einem als Leser bis zum Schluss nicht ersichtlich, um wen es sich bei dem Mörder handelt.

Seine Figuren sind gewohnt detailreich beschrieben, wobei natürlich der Fokus bei John liegt. Und hier gelingt es Dan Wells sehr gut, den schleichenden Prozess von John zu beschreiben, wie er sich so langsam für seine Umgebung zu einem relativ normalen Jugendlichen entwickelt, auch wenn er seinen Mordphantasien nie ganz entfliehen kann. Wobei für ihn die Jagd nach dem Dämon wie ein Katalysator wirkt, da er seine Mordphantasien nun voll und ganz auf den Dämon projizieren kann.

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