Erbarmen / Der erste Fall für Carl Mørck Bd.1 - Adler-Olsen, Jussi
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Jussi Adler-Olsen 

Erbarmen / Der erste Fall für Carl Mørck Bd.1

Ausgzeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis 2010. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Dän. v. Hannes Thiess
Broschiertes Buch
 
40 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Erbarmen / Der erste Fall für Carl Mørck Bd.1

Der Albtraum einer Frau.
Ein dämonischer Psychothriller.
Der erste Fall für Carl Mørck
vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen.
Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: "Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?"
Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
Wer sind die Täter?
Was wollen sie von dieser Frau?
Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?
""Ein ungewöhnlich schöner und hochspannender Thriller, der einem bis zur letzten Seite den Atem abschnürt."" politiken.dk
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Produktinformation


  • Verlag: Dtv
  • 2009
  • 11. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 416 S.
  • Seitenzahl: 416
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 136mm x 37mm
  • Gewicht: 515g
  • ISBN-13: 9783423247511
  • ISBN-10: 3423247517
  • Best.Nr.: 26360350
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.08.2010

Die Hyäne des Dänen
Lügen: Jussi Adler-Olsens zweiter Thriller-Streich

Der Hunger der deutschen Leser nach skandinavischen Greueltaten ist unstillbar. Den diesjährigen Sommerhit landet der Däne Jussi-Adler-Olsen, gleichwohl sein Roman "Erbarmen" schon im September 2009 erschienen ist. Seit sechsundvierzig Wochen steht der Thriller auf der "Spiegel"-Bestsellerliste", aktuell auf Platz sechs, 350 000 Exemplare meldet der Deutsche Taschenbuch-Verlag als verkauft. In diesen Tagen erscheint Band zwei "Schändung", Band drei liegt in Dänemark schon vor, Band vier wird gerade geschrieben, am Ende sollen es zehn Romane sein.

Der sechzig Jahre alte Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen wird sich also noch einige Abenteuer für seinen Ermittler Carl Mørck vom Sonderdezernat Q einfallen lassen müssen. Der spätberufene Autor - 1997 erschien sein Romandebüt - kann nun bequem vom "Lügen" leben, wie er dem "Spiegel" anvertraute. Als Sohn eines psychiatrischen Klinikarztes machte er früh Bekanntschaft mit Geisteskranken und Selbstmördern, später wandte er sich als Journalist Film und Comics sowie der Altbausanierung zu. Als Aufsichtsrat von …

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"Der dänische Autor Jussi Adler-Olsen und sein ungewöhnliches Ermittlerduo sind ein echter Fund in der Flut der Herbstkrimis."
Bücher Nr. 6/2009

»Ein Hoch auf Jussi Adler Olsens Krimi.« Gisela Burmester, Mindener Tageblatt 29.08.2011
Jussi Adler-Olsen, geb. am 2.8.1950 in Kopenhagen, studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film und arbeitete in vielen verschiedenen Berufen. Er gilt als bestverkaufter dänischer Krimiautor. Jussi Adler-Olsen ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

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Kundenbewertungen zu "Erbarmen / Der erste Fall für Carl Mørck Bd.1"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.7 von 5 Sterne bei 40 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 40 Bewertungen)
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Bewertung von TrollMutti am 01.12.2011 ***** ausgezeichnet
Kein Erbarmen

Eine Frau gefangen in einer psychisch und physisch schrecklichen Kammer und ein Ermittler, der zwischen Trauma und Berufung schwankt. Zwei Menschen, deren Schicksal nach und nach verknüpft wird und beider Leben verändert.

Auf den Inhalt möchte ich gar nicht näher eingehen, da ist die Gefahr zu viel zu verraten einfach zu groß.

Die Geschichte fängt an wie ein relativ typischer Krimi und entwickelt sich nach und nach zu einem fantastischen Thriller. Die Spannung wird mit jedem Kapitel gesteigert und der Leser zum miträtseln animiert. Einige Fragen werden immer wieder beantwortet und gleichzeitig neue aufgeworfen, so dass man beim Lesen selber zum Ermittler wird. Dass relativ schnell klar ist, wer kein Erbarmen mit der Hauptfigur hat, tut der Story und der Spannung keinen Abbruch. Für einen Thriller ist es auch normal früh den Täter zu kennen. Es geht schließlich vor allem um die Hintergrundgeschichte und den Umgang der Menschen miteinander. Und genau diese Aspekte werden hier unglaublich gut beschrieben. Das Ende ist nicht wirklich vorhersehbar und die letzten Seiten werden so zu einem dramatischen Höhepunkt. Genau richtig, meiner Meinung nach.

Der Schreibstil ist keine literarische Meisterleistung und hat viele typische Charakteristika eines Thrillers. Aber was ist daran so schlecht? Der Autor schreibt gut und kann auch geschickt mit Zeitsprüngen umgehen (was leider nicht so oft vorkommt). Die Sprache ist bildhaft, so dass der Leser sich alles gut vorstellen kann und in dem Buch versinkt. Besonders positiv für mich war eher die europäische Art und Weise des Autors zu schreiben und weniger die skandinavische, die ich persönlich so gar nicht leiden mag.

Auf jeden Fall ein zu Recht gewordener Bestseller und eine Leseempfehlung wert. Jetzt werde ich zusehen, dass ich schnell die anderen Fälle des Dezernates Q in die Finger bekomme.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Christane M. aus Bielefeld am 11.07.2011 ***** ausgezeichnet
Plötzlich scheint die Politikerin Merete Lyngaard verschwunden zu sein. Der neueste Ermittlungsstand lautet: Vom Schiff gestürzt und ertrunken. Ihre Leiche wird nie gefunden und sie hinterlässt Uffe, ihren geistig behinderten Bruder. Der Fall wird nie aufgeklärt, doch im Sonderdezernat Q kommt Carl Morck ins Grübeln und rollt den Fall noch einmal neu auf. Die Akte ist unvollständig und somit stehen viele Fragen offen, die Carl mit seinem Angestellten Assad aufdeckt.

Meine Meinung: Endlich bin ich dazu gekommen "Erbarmen" zu lesen. Schon bei vorablesen, habe ich damals die Leseprobe verschlungen und fand sie genau so spannend wie das komplette Buch. Schon der Auftakt macht Lust auf mehr, als die Frau in dem weißen Raum beschrieben wird. Dieser Thriller war einfach mal etwas ganz anderes und auch die Tat des Mörders total untypisch.
Am Besten haben mir Carl Morck und sein Angestellter Assad gefallen, der eigentlich nur eine Putzkraft sein sollte. Assad unterstützt Morck in diversen Aktivitäten und ist schon fast wie ein Ermittler. Durch seine leichten Sprachprobleme wirkt Assad auf seine eigene Art komisch und scheinbar können auch die Frauen nicht von ihm lassen. Jedenfalls im Präsidium wickelt er sie Reihenweise um den Finger, jedenfalls wenn die zwei wieder Informationen benötigten.

Jussi Adler Olsen hat für mich hier eine neue Art von Thriller erschaffen, einfach erfrischend anders und somit kein 0815 Geschreibe, wie es häufig der Fall ist. Er hat sehr symphatische und auch weniger symphatische Charaktere geschaffen, die sich exakt in die Geschichte einfügen.

Fazit: Ich bin froh, dass Teil zwei schon auf mich wartet. Ich vergebe klare 5 Punkte und ein fettes Lob.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von ebek22 aus allgäu am 02.07.2011 ***** ausgezeichnet
Ultraspannend !!

das ist genau die art buch mit suchtcharakter, nicht mehr aus den hand legen kann man diese super spannende story, einen tollen kommissar hat er da erfunden der Jussi, einfach klasse, mehr davon

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Bewertung von sabatayn76 am 24.04.2011 ***** sehr gut
Kein Erbarmen für Merete Lynggaard

Inhalt:
Der dänische Autor Jussi Adler-Olsen steigt abrupt in die Geschichte der Gefangenhaltung und Folter der Parlamentsabgeordneten Merete Lynggaard ein. Der Leser befindet sich so von der ersten Zeile an inmitten des Geschehens und damit inmitten des Grauens.

Jahre später rätselt Carl Mørck von der Kopenhagener Polizei, wie es zum Verschwinden von Merete kam. Die Erklärung, dass sie ertrunken ist, kann und will er nicht glauben. Für ihn sieht das Ganze weder wie ein Suizid noch wie ein Unfall aus. Zu viele Personen sind verdächtig und es gibt zu viele plausible Gründe für ein Gewaltverbrechen.

Mein Eindruck:
Nach einem sehr vielversprechenden Einstieg ebbt die Spannung wieder ab, und die Geschichte verliert an Fahrt. Dabei liest sich der Thriller zwar flüssig und unterhaltsam, aber wirklich fesseln kann er nicht. Dies ändert sich auf den letzten 50-100 Seiten, denn obwohl mir lange klar war, wer der Täter ist, baut der Autor so viel Spannung auf, dass man den Thriller nicht mehr aus der Hand legen kann.

Was mir weniger gut gefallen hat, waren die unrealistischen Schilderungen des Autors: Ein Mann, der eigentlich zum Kaffeekochen und Bodenwischen eingestellt wurde, erfährt plötzlich Details aktueller Ermittlungen? Ebendieser bringt die Polizei auf Ideen, auf die erfahrene (und anscheinend auch gute) Ermittler nie gekommen wären? Merete lebt jahrelang in pausenloser Dunkelheit, Helligkeit bzw. Dämmerlicht und weiß dennoch ganz genau, welchen Tag wir gerade haben?

Mein Resümee:
Spannend, wenn auch sehr brutal und oft sehr unrealistisch.

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Bewertung von Tintenherz aus Kiel am 12.03.2011 ***** ausgezeichnet
Im Vorhof der Hölle

"Erbarmen" von Jussi Adler-Olsen
erschienen im dtv premium Verlag, Seitenanzahl: 416


Inhalt:

Merete Lynggards, Parlamentsabgeordnete, wird 2002 auf einer Fähre zwischen Rødby und Puttgarden entführt und gefangengehalten. Dieser Fall wird nicht geklärt und zu den Akten gelegt. 2007 wird ein Sonderdezernat mit dem Spezialermittler Carl Mørck eingerichtet und der Fall wird wieder aufgerollt. Es werden Unstimmigkeiten in den Ermittlungsarbeiten aufgedeckt und der Sonderling Carl Mørck untersucht Fährten in allen möglichen Richtungen.


Autor:

Jussi Adler-Olsen, geb. am 02.08.1950 in Kopenhagen, studierte Medizin, Soziologe, Politische Geschichte und Film. 1995 begann er mit dem Schreiben. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen.
Der ständige Wechsel in den Jahreszahlen 2002 und 2007 baut die Spannung unerträglich gut auf. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Beim Lesen habe ich mir immer wieder die Frage gestellt: Was kann der Organismus und die Psyche eines Menschen alles aushalten? Lt. diesem Buch auf jeden Fall eine Menge.


Fazit:

Das Buch ist zwar unbeschreiblich grausam, aber unheimlich spannend.

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Bewertung von Nefret am 09.03.2011 ***** ausgezeichnet
Ein fesselnder Psychotriller mit Humor, geht das? Auf jeden Fall, wie Jussi Adler-Olsen mit "Erbarmen" beweist.

Carl Morck wird befördert und leitet das neue Sonderdezernat Q der dänischen Polizei. Ihm zur Seite wird der Assistent Hafez el-Assad gestellt. Sie haben die Aufgabe, spektuakuläre, bis dato ungelöste Fälle, aufzuklären. Einer dieser Fälle ist das spurlose Verschwinden der Politikerin Merete Lynggaard.

Auch wenn ich nach gut der Hälfte des Buchs ahnte, warum Merete gefangengehalten wurde, habe ich doch alles liegen lassen und diesen Thriller nahezu atemlos zu Ende gelesen. Schließlich wollte ich unbedingt wissen, wie der Fall gelöst wird und ob Carl Morck und sein Assisent rechtzeitig Merete finden würden. Dabei beschreibt Adler-Olsen vor allem die albtraumhaften Szenen mit der Politikerin äußerst eindrücklich. Beim Lesen habe ich mehrmals gedacht, dass Merete eine enorm starke Persönlichkeit ist.

Gänsehaut und wohliges Schaudern gehören zu einem guten Thriller. Aber was mich an diesem Buch besonders begeisterte, sind der Humor und Ironie, mit der der Autor Morck und Assad beschreibt bzw. interagieren lässt. Allein schon, wie Assad es schafft, dass Morck wieder seine Lebensgeister entdeckt und zur Arbeit schreitet, war toll beschrieben. Dieses Ermittlerpaar ist vor allem der Grund, warum ich unbedingt die folgenden Bücher von Jussi Adler-Olsen lesen möchte. Außerdem bin ich neugierig, ob Assad wirklich nur ein einfacher Asylant ist.

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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 21.01.2011 ***** ausgezeichnet
Spannung der Spitzenklasse

Das Buch gliedert sich in zwei Erzählstränge. Im ersten befinden wir uns in der Gegenwart im Jahr 2007. Gerade wird das Sonderdezernat „Q“ gegründet, welches bereits abgelegte, aber trotzdem unaufgeklärte Fälle erneut aufrollen soll. Carl Morck, Ermittler mit seelischen Narben und Problemen, die Vergangenheit zu bewältigen, wir zum Chef besagten Dezernates ernannt. Ihm zur Seite wird der anfangs von Carl unterschätzte Syrer Assad gestellt, welcher jedoch im Verlauf mit ungeahnten Fähigkeiten und Schläue brilliert. Beide nehmen den Fall der im Jahre 2002 verschwundenen Politikerin Merete Lyngaards auf….
Im zweiten Erzählstrang des Buches begleiten wir das Opfer Merete. Er beginnt 2002 mit einem Einblick in ihren Alltag als Politikerin und Vormund ihres geistig behinderten Bruders. Wir begleiten sie am Tag ihres Verschwinden und werden Zeuge ihrer unbeschreiblichen Folter während der nächsten fünf Jahre bis in die Gegenwart.
Die geschickte Zusammenführung beider Erzählungen wird vom Leser mit kaum erträglicher Spannung erwartet!
Erbarmen ist der beste Thriller, den ich seit langem gelesen habe. Die Protagonisten werden liebevoll präzise beschrieben, so manches Mal musste ich über das ungleiche Ermittler-Duo schmunzeln. Die Erzählung ist flüssig und mitreißend geschrieben, ich hatte die ganze Zeit beim Lesen „den Film vor Augen“. Die Spannung wurde kontinuierlich gesteigert.
Einzig die deutsche Übersetzung ließ an manchen Stellen zu wünschen übrig.
Ich kann den Autor nur empfehlen und freue mich auf weitere Bücher von Jussi Adler-Olsen!

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Bewertung von claudia aus hintertiefenbach am 23.12.2010 ***** ausgezeichnet
Sehr spannende Geschichte bei der man entlich nicht nur lesen, sondern auch denken darf.
Sehr gelungenes Buch. Freue mich schon auf meinen zweiten Teil.

2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von m aus münchen am 19.12.2010 ***** sehr gut
von der ersten bis zur letzten Seite wirklich sehr spannend. Fans von Stig Larsson dürften an dieser Reihe auch gefallen finden.

1 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von loeningen aus faßberg am 14.12.2010 ***** sehr gut
Guten Abend,
ich weiss nicht, ob ich Ihnen helfen kann.
Ich lese dieses Buch gerade. Das Buch ist geradeaus geschrieben - das gefällt mir.
Assad oder Assan bringt alles auf die komische Art - das gefällt mir auch .
Das Kommisar ist ein Mensch von heute und morgen, mit allen Fehlern und Freuden - das gefällt mir ganz besonders.

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  • Verlag: Dtv
  • 2009
  • 11. Aufl.
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  • Seitenzahl: 416
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 136mm x 37mm
  • Gewicht: 515g
  • ISBN-13: 9783423247511
  • ISBN-10: 3423247517
  • Best.Nr.: 26360350

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Der Albtraum einer Frau.
Ein dämonischer Psychothriller.
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vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen.
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Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
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Die Hyäne des Dänen
Lügen: Jussi Adler-Olsens zweiter Thriller-Streich

Der Hunger der deutschen Leser nach skandinavischen Greueltaten ist unstillbar. Den diesjährigen Sommerhit landet der Däne Jussi-Adler-Olsen, gleichwohl sein Roman "Erbarmen" schon im September 2009 erschienen ist. Seit sechsundvierzig Wochen steht der Thriller auf der "Spiegel"-Bestsellerliste", aktuell auf Platz sechs, 350 000 Exemplare meldet der Deutsche Taschenbuch-Verlag als verkauft. In diesen Tagen erscheint Band zwei "Schändung", Band drei liegt in Dänemark schon vor, Band vier wird gerade geschrieben, am Ende sollen es zehn Romane sein.

Der sechzig Jahre alte Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen wird sich also noch einige Abenteuer für seinen Ermittler Carl Mørck vom Sonderdezernat Q einfallen lassen müssen. Der spätberufene Autor - 1997 erschien sein Romandebüt - kann nun bequem vom "Lügen" leben, wie er dem "Spiegel" anvertraute. Als Sohn eines psychiatrischen Klinikarztes machte er früh Bekanntschaft mit Geisteskranken und Selbstmördern, später wandte er sich als Journalist Film und Comics sowie der Altbausanierung zu. Als Aufsichtsrat von …

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*****
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Kein Erbarmen

Eine Frau gefangen in einer psychisch und physisch schrecklichen Kammer und ein Ermittler, der zwischen Trauma und Berufung schwankt. Zwei Menschen, deren Schicksal nach und nach verknüpft wird und beider Leben verändert.

Auf den Inhalt möchte ich gar nicht näher eingehen, da ist die Gefahr zu viel zu verraten einfach zu groß.

Die Geschichte fängt an wie ein relativ typischer Krimi und entwickelt sich nach und nach zu einem fantastischen Thriller. Die Spannung wird mit jedem Kapitel gesteigert und der Leser zum miträtseln animiert. Einige Fragen werden immer wieder beantwortet und gleichzeitig neue aufgeworfen, so dass man beim Lesen selber zum Ermittler wird. Dass relativ schnell klar ist, wer kein Erbarmen mit der Hauptfigur hat, tut der Story und der Spannung keinen Abbruch. Für einen Thriller ist es auch normal früh den Täter zu kennen. Es geht schließlich vor allem um die Hintergrundgeschichte und den Umgang der Menschen miteinander. Und genau diese Aspekte werden hier unglaublich gut beschrieben. Das Ende ist nicht wirklich vorhersehbar und die letzten Seiten werden so zu einem dramatischen Höhepunkt. Genau richtig, meiner Meinung nach.

Der Schreibstil ist keine literarische Meisterleistung und hat viele typische Charakteristika eines Thrillers. Aber was ist daran so schlecht? Der Autor schreibt gut und kann auch geschickt mit Zeitsprüngen umgehen (was leider nicht so oft vorkommt). Die Sprache ist bildhaft, so dass der Leser sich alles gut vorstellen kann und in dem Buch versinkt. Besonders positiv für mich war eher die europäische Art und Weise des Autors zu schreiben und weniger die skandinavische, die ich persönlich so gar nicht leiden mag.

Auf jeden Fall ein zu Recht gewordener Bestseller und eine Leseempfehlung wert. Jetzt werde ich zusehen, dass ich schnell die anderen Fälle des Dezernates Q in die Finger bekomme.
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Plötzlich scheint die Politikerin Merete Lyngaard verschwunden zu sein. Der neueste Ermittlungsstand lautet: Vom Schiff gestürzt und ertrunken. Ihre Leiche wird nie gefunden und sie hinterlässt Uffe, ihren geistig behinderten Bruder. Der Fall wird nie aufgeklärt, doch im Sonderdezernat Q kommt Carl Morck ins Grübeln und rollt den Fall noch einmal neu auf. Die Akte ist unvollständig und somit stehen viele Fragen offen, die Carl mit seinem Angestellten Assad aufdeckt.

Meine Meinung: Endlich bin ich dazu gekommen "Erbarmen" zu lesen. Schon bei vorablesen, habe ich damals die Leseprobe verschlungen und fand sie genau so spannend wie das komplette Buch. Schon der Auftakt macht Lust auf mehr, als die Frau in dem weißen Raum beschrieben wird. Dieser Thriller war einfach mal etwas ganz anderes und auch die Tat des Mörders total untypisch.
Am Besten haben mir Carl Morck und sein Angestellter Assad gefallen, der eigentlich nur eine Putzkraft sein sollte. Assad unterstützt Morck in diversen Aktivitäten und ist schon fast wie ein Ermittler. Durch seine leichten Sprachprobleme wirkt Assad auf seine eigene Art komisch und scheinbar können auch die Frauen nicht von ihm lassen. Jedenfalls im Präsidium wickelt er sie Reihenweise um den Finger, jedenfalls wenn die zwei wieder Informationen benötigten.

Jussi Adler Olsen hat für mich hier eine neue Art von Thriller erschaffen, einfach erfrischend anders und somit kein 0815 Geschreibe, wie es häufig der Fall ist. Er hat sehr symphatische und auch weniger symphatische Charaktere geschaffen, die sich exakt in die Geschichte einfügen.

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Inhalt:
Der dänische Autor Jussi Adler-Olsen steigt abrupt in die Geschichte der Gefangenhaltung und Folter der Parlamentsabgeordneten Merete Lynggaard ein. Der Leser befindet sich so von der ersten Zeile an inmitten des Geschehens und damit inmitten des Grauens.

Jahre später rätselt Carl Mørck von der Kopenhagener Polizei, wie es zum Verschwinden von Merete kam. Die Erklärung, dass sie ertrunken ist, kann und will er nicht glauben. Für ihn sieht das Ganze weder wie ein Suizid noch wie ein Unfall aus. Zu viele Personen sind verdächtig und es gibt zu viele plausible Gründe für ein Gewaltverbrechen.

Mein Eindruck:
Nach einem sehr vielversprechenden Einstieg ebbt die Spannung wieder ab, und die Geschichte verliert an Fahrt. Dabei liest sich der Thriller zwar flüssig und unterhaltsam, aber wirklich fesseln kann er nicht. Dies ändert sich auf den letzten 50-100 Seiten, denn obwohl mir lange klar war, wer der Täter ist, baut der Autor so viel Spannung auf, dass man den Thriller nicht mehr aus der Hand legen kann.

Was mir weniger gut gefallen hat, waren die unrealistischen Schilderungen des Autors: Ein Mann, der eigentlich zum Kaffeekochen und Bodenwischen eingestellt wurde, erfährt plötzlich Details aktueller Ermittlungen? Ebendieser bringt die Polizei auf Ideen, auf die erfahrene (und anscheinend auch gute) Ermittler nie gekommen wären? Merete lebt jahrelang in pausenloser Dunkelheit, Helligkeit bzw. Dämmerlicht und weiß dennoch ganz genau, welchen Tag wir gerade haben?

Mein Resümee:
Spannend, wenn auch sehr brutal und oft sehr unrealistisch.
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erschienen im dtv premium Verlag, Seitenanzahl: 416


Inhalt:

Merete Lynggards, Parlamentsabgeordnete, wird 2002 auf einer Fähre zwischen Rødby und Puttgarden entführt und gefangengehalten. Dieser Fall wird nicht geklärt und zu den Akten gelegt. 2007 wird ein Sonderdezernat mit dem Spezialermittler Carl Mørck eingerichtet und der Fall wird wieder aufgerollt. Es werden Unstimmigkeiten in den Ermittlungsarbeiten aufgedeckt und der Sonderling Carl Mørck untersucht Fährten in allen möglichen Richtungen.


Autor:

Jussi Adler-Olsen, geb. am 02.08.1950 in Kopenhagen, studierte Medizin, Soziologe, Politische Geschichte und Film. 1995 begann er mit dem Schreiben. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen.
Der ständige Wechsel in den Jahreszahlen 2002 und 2007 baut die Spannung unerträglich gut auf. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Beim Lesen habe ich mir immer wieder die Frage gestellt: Was kann der Organismus und die Psyche eines Menschen alles aushalten? Lt. diesem Buch auf jeden Fall eine Menge.


Fazit:

Das Buch ist zwar unbeschreiblich grausam, aber unheimlich spannend.
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Bewertung von Nefret am 09.03.2011
*****
ausgezeichnet
Ein fesselnder Psychotriller mit Humor, geht das? Auf jeden Fall, wie Jussi Adler-Olsen mit "Erbarmen" beweist.

Carl Morck wird befördert und leitet das neue Sonderdezernat Q der dänischen Polizei. Ihm zur Seite wird der Assistent Hafez el-Assad gestellt. Sie haben die Aufgabe, spektuakuläre, bis dato ungelöste Fälle, aufzuklären. Einer dieser Fälle ist das spurlose Verschwinden der Politikerin Merete Lynggaard.

Auch wenn ich nach gut der Hälfte des Buchs ahnte, warum Merete gefangengehalten wurde, habe ich doch alles liegen lassen und diesen Thriller nahezu atemlos zu Ende gelesen. Schließlich wollte ich unbedingt wissen, wie der Fall gelöst wird und ob Carl Morck und sein Assisent rechtzeitig Merete finden würden. Dabei beschreibt Adler-Olsen vor allem die albtraumhaften Szenen mit der Politikerin äußerst eindrücklich. Beim Lesen habe ich mehrmals gedacht, dass Merete eine enorm starke Persönlichkeit ist.

Gänsehaut und wohliges Schaudern gehören zu einem guten Thriller. Aber was mich an diesem Buch besonders begeisterte, sind der Humor und Ironie, mit der der Autor Morck und Assad beschreibt bzw. interagieren lässt. Allein schon, wie Assad es schafft, dass Morck wieder seine Lebensgeister entdeckt und zur Arbeit schreitet, war toll beschrieben. Dieses Ermittlerpaar ist vor allem der Grund, warum ich unbedingt die folgenden Bücher von Jussi Adler-Olsen lesen möchte. Außerdem bin ich neugierig, ob Assad wirklich nur ein einfacher Asylant ist.
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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 21.01.2011
*****
ausgezeichnet
Spannung der Spitzenklasse

Das Buch gliedert sich in zwei Erzählstränge. Im ersten befinden wir uns in der Gegenwart im Jahr 2007. Gerade wird das Sonderdezernat „Q“ gegründet, welches bereits abgelegte, aber trotzdem unaufgeklärte Fälle erneut aufrollen soll. Carl Morck, Ermittler mit seelischen Narben und Problemen, die Vergangenheit zu bewältigen, wir zum Chef besagten Dezernates ernannt. Ihm zur Seite wird der anfangs von Carl unterschätzte Syrer Assad gestellt, welcher jedoch im Verlauf mit ungeahnten Fähigkeiten und Schläue brilliert. Beide nehmen den Fall der im Jahre 2002 verschwundenen Politikerin Merete Lyngaards auf….
Im zweiten Erzählstrang des Buches begleiten wir das Opfer Merete. Er beginnt 2002 mit einem Einblick in ihren Alltag als Politikerin und Vormund ihres geistig behinderten Bruders. Wir begleiten sie am Tag ihres Verschwinden und werden Zeuge ihrer unbeschreiblichen Folter während der nächsten fünf Jahre bis in die Gegenwart.
Die geschickte Zusammenführung beider Erzählungen wird vom Leser mit kaum erträglicher Spannung erwartet!
Erbarmen ist der beste Thriller, den ich seit langem gelesen habe. Die Protagonisten werden liebevoll präzise beschrieben, so manches Mal musste ich über das ungleiche Ermittler-Duo schmunzeln. Die Erzählung ist flüssig und mitreißend geschrieben, ich hatte die ganze Zeit beim Lesen „den Film vor Augen“. Die Spannung wurde kontinuierlich gesteigert.
Einzig die deutsche Übersetzung ließ an manchen Stellen zu wünschen übrig.
Ich kann den Autor nur empfehlen und freue mich auf weitere Bücher von Jussi Adler-Olsen!
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Bewertung von claudia aus hintertiefenbach am 23.12.2010
*****
ausgezeichnet
Sehr spannende Geschichte bei der man entlich nicht nur lesen, sondern auch denken darf.
Sehr gelungenes Buch. Freue mich schon auf meinen zweiten Teil.
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Bewertung von m aus münchen am 19.12.2010
*****
sehr gut
von der ersten bis zur letzten Seite wirklich sehr spannend. Fans von Stig Larsson dürften an dieser Reihe auch gefallen finden.
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1 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von loeningen aus faßberg am 14.12.2010
*****
sehr gut
Guten Abend,
ich weiss nicht, ob ich Ihnen helfen kann.
Ich lese dieses Buch gerade. Das Buch ist geradeaus geschrieben - das gefällt mir.
Assad oder Assan bringt alles auf die komische Art - das gefällt mir auch .
Das Kommisar ist ein Mensch von heute und morgen, mit allen Fehlern und Freuden - das gefällt mir ganz besonders.
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Rezension

"Der dänische Autor Jussi Adler-Olsen und sein ungewöhnliches Ermittlerduo sind ein echter Fund in der Flut der Herbstkrimis."
Bücher Nr. 6/2009

Rezensionen und Kritik

»Ein Hoch auf Jussi Adler Olsens Krimi.« Gisela Burmester, Mindener Tageblatt 29.08.2011

Autorenporträt zu "Jussi Adler-Olsen"

Jussi Adler-Olsen, geb. am 2.8.1950 in Kopenhagen, studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film und arbeitete in vielen verschiedenen Berufen. Er gilt als bestverkaufter dänischer Krimiautor. Jussi Adler-Olsen ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

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