Dubliner, 8 Audio-CDs - Joyce, James
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Dubliner, 8 Audio-CDs

Ungekürzte Hörspielfassung. 493 Min.

James Joyce 

Gesprochen von Groth, Sylvester; Fricke, Peter; Hobmeier, Brigitte u. a.; Regie: Ulrich Lampen; Übersetzung: Zimmer, Dieter E.
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Dubliner, 8 Audio-CDs

Willkommen in der virtuosen Welt von James Joyce!

Ein Priester schnappt über, weil er einen Abendmahlskelch fallen lässt. Ein Bankkassierer unterdrückt seine Liebe zu einer verheirateten Frau und lässt zu, dass sie dem Alkohol verfällt. Ein Schmarotzer schwatzt einem Dienstmädchen Geld ab. Ursprünglich sollte auch die Schilderung des Tagesablaufes eines Anzeigenakquisiteurs namens Leopold Bloom eine dieser Skizzen aus dem Dubliner Leben werden. James Joyce entfaltet hier bereits den Kosmos, aus dem später Ulysses hervortritt.

Ein Ensemble von über zehn renommierten Sprechern weiß den Tonfall von kleinen Angestellten, Saufbrüdern, Dienstmädchen u.v.m. glänzend zu treffen. In der akustischen Lektüre zeigt sich das literarische Handwerk Joyces in seinem ganzen Ausmaß: Dieses Buch muss gehört werden!

(8 CDs, Laufzeit: 8h 13)



Produktinformation

  • ISBN-10: 3867178348
  • Best.Nr.: 34505049
  • Laufzeit: 493 Min.
"Eine großartige Einstimmung auf den Bloomsday."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.10.2012

Perverse kleine Madonnen
Stimmentheater: „Dubliner“ von James Joyce
Mit den Stimmen der Erzähler und den Stimmen, die sie in Dialogen, eingestreuten Monologen, Zwischenrufen, Toasts und Geburtstagsreden zu Wort kommen lassen, geht es dem Leser wie mit den Gesichtern der Figuren. Er bildet sich, während er liest, eine innere Vorstellung von ihnen, und so rivalisiert jedes Hörbuch mit den Stimmen, die er beim Lesen zu hören glaubt, so wie jede Verfilmung erzählender Prosa mit den Physiognomien rivalisiert, die bei der Lektüre aus den schwarzen Buchstaben aufgestiegen sind.
  Die „Dubliner“ von James Joyce, entstanden zwischen 1904 und 1906, als Buch 1912 erschienen, gehören zur Schullektüre, und sie sind voller Stimmen, und so ist es wahrscheinlich, dass bei ihnen eine Hörbuch-Fassung auf die inneren Stimmen vieler Leser trifft. Denn in diesen Erzählungen kommt hier einer Stimme der Schwung abhanden, klingt eine andere nach gezwungener Schneidigkeit, brechen Kinder in krampfhaftes Schluchzen aus, wenn sie die Stimme ihrer Mutter hören.
  Der Schweizer Sinus Verlag hat jetzt in sieben CD’s eine ungekürzte Hörfassung herausgebracht, die …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Nach dem herausragenden "Ulysses"-Hörspiel hatte Rezensent Wolfgang Schneider große Erwartungen an die nun erschienene Produktion von James Joyce' Frühwerk "Dubliner" - und er ist nicht enttäuscht worden. Nicht nur Joyce-Anfängern, sondern auch fortgeschrittenen Lesern und Hörern möchte der Kritiker dieses Werk ans Herz legen, das in mitreißenden Dialogen wunderbar hintergründige Geschichten von frustrierten Charakteren aus den verschiedensten Milieus erzählt. Der Rezensent lobt nicht nur die Entscheidung des Regisseurs, den Text ohne Überarbeitungen, Kürzungen und Geräuschkulissen durch sein starkes Sprecherensemble vortragen zu lassen, sondern auch die Leistung der einzelnen Sprecher: Thomas Thiemes "grimmiger, komödiantischer Bass", Brigitte Hobmeiers "herzlich frischer Ton" oder etwa Bibiana Beglaus "brüchige Schärfe" machen dieses "Meisterwerk" zu einem wahren Hörgenuss, lobt der begeisterte Kritiker.

© Perlentaucher Medien GmbH
James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuß fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. 1914 erschien Joyces erste Kurzgeschichtensammlung. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich. 1920 zog Joyce auf Einladung seines Freundes Ezra Pound nach Paris, wo er bis zu Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg lebte. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich.

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Trackliste zu "Dubliner, 8 Audio-CDs" von Diverse


CD 1
1 Die Schwestern 00:13
2 Die Schwestern 04:55
3 Die Schwestern 04:35
4 Die Schwestern 05:14
5 Die Schwestern 04:42
6 Die Schwestern 03:03
7 Eine Begegnung 02:15
8 Eine Begegnung 04:53
9 Eine Begegnung 04:55
10 Eine Begegnung 05:31
11 Eine Begegnung 05:43
12 Arabia 03:47
13 Arabia 05:04
14 Arabia 04:19
15 Arabia 04:13

CD 2
1 Eveline 05:13
2 Eveline 04:39
3 Eveline 03:16
4 Nach dem Rennen 02:01
5 Nach dem Rennen 04:52
6 Nach dem Rennen 04:57
7 Nach dem Rennen 04:14
8 Zwei Kavaliere 05:57
9 Zwei Kavaliere 04:35
10 Zwei Kavaliere 05:08
11 Zwei Kavaliere 05:07
12 Zwei Kavaliere 07:12


Kundenbewertungen zu "Dubliner, 8 Audio-CDs" von "James Joyce"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2.3 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen   weniger gut)
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Bewertung von atzekrobo aus Zeven am 19.05.2013   sehr gut
Einführung in das Werk des großen James Joyce
„Dubliner“ ist das erste Prosawerk des irischen Dichters und Schriftstellers James Joyce. Das Echo war für Joyce allerdings heftig, nachdem die ersten drei Erzählungen im „Irish Homestead“ erschienen waren, hagelte es Proteste der Leser. Die Redaktion bekam prompt kalte Füße und lehnte die Veröffentlichung der vierten Geschichte ab. Aber die Zeiten wandeln sich, heute werden die 15 Erzählungen von Experten als bester Zugang zum Gesamtwerk von Joyce eingestuft. Thematisch wird damit sein monumentales Hauptwerk „Ulysses“ vorbereitet, der Wälzer war ursprünglich als eine weitere Geschichte der Dubliner geplant.
Die irische Hauptstadt Dublin, die Heimatstadt des Autors, bietet die formidable Kulisse für die Erzählungen. Die 15 Geschichten sind nach dem Zyklus eines Lebens aufgebaut, der Leser wird vom Kindesalter bis zum Tod geführt. Joyce präsentiert hier einen Bilderbogen des Kleinbürgertums, und es geht immer wieder um den Aufbruch in ein besseres Leben. Der Autor lässt vor allem seine Figuren ausführlich zu Wort kommen, und nahezu alle Erzählungen enden relativ plötzlich. Joyce deutet vieles nur an, und zusammen mit den offenen Enden der Geschichten wird der Leser in eine Art Interpretationsmodus versetzt, denn es ist offenbar gewollt, dass verschiedene Deutungen möglich sind.
Bei dem acht CDs umfassenden Hörspiel, das bei „derHörverlag“ erschienen ist, führte Ulrich Lampen Regie. 493 Minuten lang sprechen unter anderem Sylvester Groth und Thomas Thieme jeweils ihre eigenen Rollen, und die Sprecher treffen den Ton der einzelnen Figuren ausgezeichnet. In einem liebevoll zusammengestellten Booklet gibt es reichlich Zusatzinformationen, unter anderem eine Zeittafel zu Jamey Joyce. Die Hüllen der CDs sind individuell gestaltet, jeweils mit Fotos bedruckt. Insgesamt also eine prächtige Ausgabe, die man sich mehrfach zur Hand nehmen und hören wird. Die Ausgabe ist der heutigen Zeit angemessen, und auch die Vermarktung dürfte allenfalls Puristen stören. Ein Schmuckstück für jedes Sammler-Regal!

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Bewertung von Gretta aus Lugano am 25.01.2013   schlecht
Man fragt sich, weshalb diese "Hörspiel"-Fassung so hochgejubelt wurde, die doch höchstens einen Versuch darstellt, die genial spröden Texte zu verzuckern, den Hörer aber mit dem ständigen, schwer begründbaren Sprecherwechsel mehr verwirrt als erhellt. Wenn schon beim "Ulysses" einfach Personen und Texte vertauscht wurden, mit dem besseren Wissen natürlich des gescheiten Regisseurs und ahnungslosen Dichters, dann wurde hier noch wlllkürlicher verfahren. Man gebe uns einen Joyce, der den Erzähler respektiert und nicht ein solches "Stimmenthearer".

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Bewertung von Leseratte aus CH-3037 Gümligen am 24.11.2012   weniger gut
Diese Aufnahme bringt die Dubliner als süffiges Hörspiel. Aber es handelt sich eben n i c h t um ein Hörspiel sondern um Erzählungen. Und diese werden auf 7 CDs grossrtig und eben authentisch gelesen von Ulrich Matthes, Eva Mattes, Christian Brückner, Dagmar Manzel, Stefan kaminski und Gerd Wameling. Und wer Joyce wirklich verstehen will wird ein Booklet von 298 Seiten schätzen, das einen profunden Essay des Joyce-Kenners Fritz Senn und über 400 Anmerkungen bringt und erst noch den ganzen Lesetext abdruckt. Man darf sich auch fragen, was Joyce zum saloppen Text auf Cover und in der Werbung gesagt hätte. Wer die Wahl hat, hat hier nicht die Qual, die Edition auf 7 CDs repräsentiert die Dubliner authentisch und in bisher nicht da gewesener umfassender Weise!

20 von 20 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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