Happy Family - Safier, David

David Safier 

Happy Family

Roman

Gebundenes Buch
 
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Happy Family

EIN BUCH FÜR DIE GANZE FAMILIE.

Eine verflucht nette Familie Familie Wünschmann ist nicht happy. Mama Emmas Buchladen geht pleite, Papa Frank ist völlig überarbeitet, die pubertierende Fee bleibt sitzen, und Sohnemann Max wird von dem Mädchen, das er liebt, ins Schulklo getunkt. Zu allem Überfluss werden die Wünschmanns nach einem Kostümfest auch noch von einer Hexe verzaubert: Plötzlich sind sie Vampir, Frankensteins Monster, Mumie und Werwolf. Gemeinsam jagen die frischgebackenen Monster um den halben Erdball, der Hexe hinterher, damit diese den Fluch wieder rückgängig macht. Dabei treffen sie auf jede Menge echte Ungeheuer: Vampire, Riesenechsen und schwäbische Pauschaltouristen. Sogar auf Dracula höchstpersönlich, der mit seinem unwiderstehlichen Charme Mama Emma verführen will. Tja, niemand hat behauptet, dass es einfach ist, als Familie das Glück zu finden.


Produktinformation

  • Verlag: (Kindler)
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 314 S. m. zahlr. Vign. u. Illustr. v. Ulf K.
  • Seitenzahl: 320
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 135mm x 30mm
  • Gewicht: 418g
  • ISBN-13: 9783463406183
  • ISBN-10: 3463406187
  • Best.Nr.: 33396876
David Safier, geb. 1966 wurde bekannt durch die Drehbücher zu den Hits 'Berlin, Berlin', 'Nikola', 'Mein Leben und Ich' und 'Zwei Engel für Amor'. Er wurde ausgezeichnet u.a. mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis und dem Emmy, dem amerikanischen Fernseh-Oscar. David Safier lebt und arbeitet in Bremen.

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Kundenbewertungen zu "Happy Family" von "David Safier"

12 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.8 von 5 Sterne bei 12 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Themistokeles am 05.04.2012 ***** sehr gut
Ufta! Wohl das Wort, dass ich für immer am stärksten mit diesem Roman verbinden werde, neben vielleicht dem Wort "Dingeling". Da Familie Wünschmann insgesamt mit ihrem Leben nicht zufrieden ist und sie dann auch noch eine Kostümparty gehen, bei der sich herausstellt, dass es keine Kostümparty ist und sie die einzigen kostümierten Gäste sind, sollte man denken, dass ihnen das Schlimmste eigentlich schon widerfahren ist. Damit hat man aber weit gefehlt, denn auf der Rückfahrt von der vermeintlichen Kostümparty treffen die vier Wünschmanns auch noch auf eine alte Hexe, die beschließt sie in ihr aktuelles kostümiertes Ich zu verwandeln. Nun stehen statt den normalen Wünschmanns dort eine Vampirin, eine Mumie, ein Werwolf und Frankensteins Monster.
Da die Wünschmanns jedoch diesen Zustand nicht aufrecht erhalten wollen, machen sie sich auf die Hexe zu verfolgen, die direkt nach ihrer Verwandlung verschwunden ist. Das ganze gestattet sich jedoch nicht grade leicht, bedenkt man, dass Vampire ein Problem mit Sonnenlicht und Knoblauch haben, abgesehen von dem Blutdurst, der sie ab und an heimsucht und Frankensteins Monster einen eher geringen IQ besitzt, so dass es sprachlich nicht viel weiter reicht, als "Ufta" und auch andere Dinge der modernen Welt verwirrend sein können.
Diese ganze Zusammensetzung macht den Roman einfach nur extrem witzig, ganz besonders durch das fehlende Sprachtalent, welches zu interessanten und lustigen Wortschöpfungen oder auch zu einer rein zeichnerischen Kommunikation führt, welche die ganze Geschichte super auflockert und mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht hat. Zudem ist die Geschichte an sich sehr lustig gestaltet und auch die weiteren Charaktere auf die die Wünschmanns neben der Hexe treffen, sind einfach nur lustig und interessant, insbesondere, da es sich um sehr bekannte Charaktere handelt, wobei ich in manchen Szenen doch arg an bestimmte Filme erinnert wurde und mich im Nachhinein frage, ob das so gewünscht war, dass einen diese Assoziation überkommt.
Auch wenn die ganze Geschichte zum Großteil von ihrem Witz lebt, steht hinter ihr jedoch noch eine echt tiefgründigere Aussage, die man jedoch ganz bewusst erst gegen Ende des Romans wahrnimmt und auf die ich daher auch nicht deutlicher eingehen will, außer dass ich sagen muss, dass ich finde, dass der Autor damit recht hat und das sie auch sehr passend verpackt ist in dieser Geschichte.
Insgesamt ein verdammt lustiger Roman mit skurrilen Charakteren, einer lockeren und leichten Geschichte für zwischendurch, die einem aber auch eine sehr tolle Aussage übermittelt.

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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 13.03.2012 ***** ausgezeichnet
Emma und Frank sind seit 15 Jahren verheiratet, sie leitet einen Kinderbuchladen (mehr schlecht als recht) und er schuftet sich als Anwalt in einer Bank zu Tode. Die beiden haben zwei Teenie-Kinder. Der Haussegen hängt öfter mal schief, keiner hört dem anderen zu und alle nerven sich nur an. Als sie nach einer Kostümveranstaltung nach Hause fahren, begegnen sie Baba Yaga, die die Streithähne promt in ihre Kostümierungen verwandelt – Vampirin, Mumie, Frankenstein und Werwolf. Und plötzlich müssen sie zusammen halten, wenn sie den Fluch wieder loswerden wollen. Doch das ist auch als Monster nicht einfacher. Und schwupps beginnt ein völlig abstruses Abenteuer, in desse Verlauf sie Dracula, Imoteph und andere Legenden und Sagengestalten treffen.

Ernsthaft betrachtet ist die Story natürlich total unrealistisch und absurd. Doch der Schreibstil ist einfach klasse und wunderbar schlagfertig und humoristisch. Man lacht sich alle Nase lang ins Fäustchen und ist völlig gebannt wie es weiter geht. Es sind recht kurze Kapitel, die abwechselnd aus den verschiedenen Perspektiven der Figuren in der Ich-Form geschrieben sind. Dadurch kommen die jeweiligen Gefühle der absurden Begebenheiten erst recht gut zur Geltung. Sehr schön sind auch die Strichzeichnungen von Frankenstein, dessen IQ ihm leider ein fließendes Sprechen untersagt.

Ich fand´s klasse und gelungener als Safiers Vorgänger „Mieses Karma“ und „Jesus liebt mich“.

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Bewertung von BellaE aus ... am 04.03.2012 ***** sehr gut
Das war mein erstes Buch von David Safier und wenn die anderen ansatzweise so lustig sind, dann lohnt es sich auf jeden Fall die auch noch zu lesen. Ein herrlich unterhaltsamer Roman der zum Nachdenken anregt. Der Schreibstil ist flüssig, witzig und die Zeichnungen im Buch passen einfach perfekt dazu.

Emma, Frank und ihre beiden Kinder Fee und Max sind eigentlich eine glückliche Familie, oder doch nicht? Emmas Buchladen läuft nicht gerade gut. Frank ist mittlerweile nur noch Ernährer seiner Lieben und irgendwie so gar nicht mehr der Mann in den sich Emma damals verliebt hat. Fee, die Teenie-Tochter ist in einen Jungen verknallt und ihr Lieblingshobby zu Hause scheint es zu sein sich mit ihrer Mutter und ihrem Bruder zu streiten. Max ist 12 und hochbegabt. Noch dazu ist er ein sehr schüchternes Kind. Er bekommt den Mund nicht auf, wenn es drauf ankommt, außer wenn er seine Schwester Fee ärgert.

Um ihren Buchladen doch noch zu retten verkleidet sich Emma als Vampir und drückt ihrer Familie auch Kostüme in die Hand. Frank wird Frankensteins Monster, Fee eine Mumie und Max ein Werwolf. So will sie es schaffen Stephenie Meyer davon zu überzeugen in ihrem Laden eine Lesung zu halten.

Alles läuft schief und Emma lässt ihrer Wut freien lauf. Baba Yaga, eine Hexe wird Zeugin ihres Wutausbruches und verhext die Familie Wünschmann. Auf dem Weg den Fluch zu brechen wird die gesamte Familie mit ihren Ängsten, Sorgen, Fehlern und geheimsten Wünschen konfrontiert. Wird die Familie Wünschmann wieder zu ihrem gemeinsamen Glück finden?

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Bewertung von anyways aus greifswald am 08.02.2012 ***** sehr gut
Der Anfang vom Ende oder wie sich die Familie Wünschmann wieder zusammenrauft beginnt mit dem Auftritt einer ehemaligen Freundin von Emma in deren Buchladen, begleitet von einer Einladung zu einem vermeintlichen Kostümfest mit Starautorenbesetzung. Emma drückt die Partyeinladung beim Abendessen bei ihrer Familie durch, und sie braucht einiges an Überzeugungskraft. Aber statt eines harmonischen Abends in Familie endet dieser erst in einem Desaster und dann in einer Transformation. Als Frankensteins Monster, Vampir, Werwolf und Mumie ziehen Vater, Mutter, Sohn und Tochter durch halb Europa, auf der Suche nach Erlösung…



Eine wirklich genial lustige Darstellung von Alltagssorgen einer durchschnittlichen Familie. Safier haucht jeder Figur Leben ein, charakterisiert sie so authentisch das man deren Handlungen und Gefühlsregungen sofort nachvollziehen kann. Angefangen bei Emma, der gestressten Mutter die sich fast völlig auf sich gestellt der Erziehung ihrer stark pubertierenden Tochter und ihres überdurchschnittlich intelligenten Sohnes widmet. Wer kann sich als Frau und Mutter nicht ein ganz kleines bisschen wiedererkennen? Der Vater, aufs schnöde Geldverdienen konzentriert hat irgendwie den Bezug zu seiner Familie verloren und auch die Kinder, die Eine ist Rebellin, der andere wäre gerne Rebell. Das alles verpackt der Autor in ein rasantes Abenteuer mit Fantasiecharakter und reißt seine Leser förmlich mit. Das perfekte Buch gegen Alltagssorgen, ein Buch das augenzwinkernd auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben hinweist, lediglich der Schluss ist etwas zu übertrieben fantastisch und auch pathetisch.

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Bewertung von horseshoe28 aus Hamburg am 09.01.2012 ***** gut
Monstermäßig…

Zum Inhalt

In der "Happy Familie" ist niemand glücklich: die Mutter will ihre ehemalige Freundin mit einer Musterfamilie beeindrucken, obwohl sie selbst nicht dran glaubt und auch ihr Geschäft nicht gut läuft, der Vater ist ausgelaugt von einem Job, den er nicht mag, die pubertierende Tochter hat nur ihren neuen Freund im Kopf, auch wenn sie bald sitzenbleiben wird und der kleine Bruder hat sich völlig in seine eigene Welt zurückgezogen.

Die Mutter schafft es alle Familienmitglieder als Monster kostümiert zu einer Party mitzuschleppen, bei der sie ihre Freundin, die keine Kinder hat, neidisch machen möchte und nebenbei auch ihre Buchhandlung vorm Ruin retten könnte. Leider handelt es sich nicht um ein Kostümfest und da das noch nicht peinlich genug ist, schafft es die ganze Familie innerhalb kürzester Zeit in jedes nur erdenkliche Fettnäpfchen zu treten.

Auf dem Rückweg von dieser Feier ist die Stimmung entsprechend geladen und endet mit einem riesigen Streit auf dem Bürgersteig. Hier nimmt die Handlung eine unerwartete Wendung: eine Bettlerin/ Hexe, die ihnen vorwirft ihr Leben nicht genug zu schätzen, verflucht die Familie. Jeder wird zu dem, als der er verkleidet war: der Vater ist Frankensteins Monster, die Tochter eine Mumie, der Sohn ein Werwolf und die Mutter ein Vampir.

Es folgt eine aberwitzige Verfolgungsjagd, bei der die Familie mehr als einmal zu zerbrechen droht. Auf der Suche nach der Hexe gesellen sich noch zwei weitere „Familienmitglieder“ dazu: eine alte Angestellte aus der Buchhandlung, die schon mit fast jeder Berühmtheit geschlafen hat, sowie ein Mädchen, das den Sohn in der Schule gequält hat. Er hat aber Mitleide mit ihr, weil sie selbst auch misshandelt wird.

Im Laufe der Reisen, immer auf der Suche nach der Hexe, folgen Turbulenzen und Eifersuchtsdramen: der Sohn möchte ein mutiger Held sein, weil er sich verliebt hat. Die Mutter wird von Dracula hofiert, dessen Pläne keineswegs positiv sind. Der Vater trifft seine Reiseleiterin aus dem letzten Urlaub wieder, die ihm nicht gleichgültig ist. Und die Tochter schließlich ist mitten in der Selbstfindung, sucht nach dem Sinn ihres Lebens. Wird die Familie daran zerbrechen oder gelingt es, den Zauber rückgängig zu machen und gemeinsam ein glückliches Leben als in menschlicher Gestalt zu leben?
Einschätzung



Monstermäßig gut? Nein, leider war das Buch eher monstermäßig mittelmäßig.

Für mich blieben bei den Wünschmanns doch viele Wünsche offen – sehr schade, denn die Grundidee hatte mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil von David Safier ist einzigartig und hat einen hohen Wiedererkennungswert - eigentlich ein großer Vorteil, aber hier war es ein Manko und hat mich gestört. In einem Roman mit mehreren Hauptpersonen, bei dem aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, hätte jede Hauptperson ihre eigene Stimme verdient. Das ist aber hier nicht der Fall bzw. es geht unter im übermächtigen Sprachstil des Autors. Ohne die Überschriften, in denen der Name der jeweiligen Personen genannt wird, hätte man als Leser keinen Hinweis darauf ob gerade aus Sicht von Mutter, Tochter oder Sohn erzählt wird.

Eine Besonderheit ist noch das tolle Cover und die liebevoll mit Zeichnungen gestalteten Innenseiten. Diese Zeichnungen erscheinen auch im Text, weil der Vater mit seinem auf „Ufta“ beschränkten Wortschatz nicht viel reden kann, deshalb zeichnet er zur Verständigung. So hat er als einzige Hauptperson seine eigene Ausdrucksweise – für mich das Beste am ganzen Buch, aber leider kommt der Vater nicht so oft zu Wort.

Schlussfolgerung


Für Fans von David Safier ist dieses Buch sicherlich trotz der Schwächen ein Muss, allen anderen würde ich raten lieber „Mieses Karma“ zu lesen.

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Bewertung von pasc aus haag am 17.12.2011 ***** ausgezeichnet
Habe fast alles von David Safier
Bin ein großer Fan von Ihm.
Auch dieser Roman war wieder Spitze

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Bewertung von Pichi am 14.12.2011 ***** ausgezeichnet
Monsterhaft gut....

Happy Family ist der vierte Roman von David Safier nach den erfolgreichen Romanen Mieses Karma, Jesus liebt mich und Plötzlich Shakespear. Der Roman umfasst ca. 320 Seiten und ist am 24. September im Kindler Verlag erschienen.

Familie Wünschemann ist alles andere als eine "Happy Family". Mutter Emma ist zutiefst bestürzt über das fehlende Familienglück, Vater Frank ist überarbeitet, die Tochter Fee ist in der doch so schwierigen Pubertät und der Sohnemann Max ist ein Angsthase, der sich immer mehr zurückzieht. Damit die Familie nochmal Zeit gemeinsam verbringt, zwingt Emma ihre Liebsten in Monsterkostümen zu einem Event. Doch auch dies führt wieder zu jeder Menge Streitereien und zu allem Unglück werden die Wünschemanns von einer Hexe verflucht. Die Familie soll fortan als Monster ihr Dasein fristen. Es kommt zu einer spannenden Verfolgungsjagd, damit die Hexe die Familie zurückverwandelt. Welche Monster die Wünschemanns dabei noch antreffen und was sie alles spannendes erleben, erfährt der Leser in einer sehr humorvollen Story.

An dem Cover erkennt man sofort, dass dieser Roman von David Safier geschrieben ist. Die Gestaltung mit dem gelben Hintergrund und der eher comicartigen Zeichnung ist typisch für Romane von David Safier. Somit haben die Romane einen absoluten Wiedererkennungswert. Mir persönlich gefällt diese Gestaltung sehr gut. Klappt man das Buch auf sieht man zuerst auf dem Schutzumschlag Portraitfotos der einzelnen Familienmitglieder zu denen jewiels eine kleine lustige Beschreibung steht. So erhält der Leser direkt vor Beginn der Story auf eine sehr kreative und humorvolle Art einen kleinen Einblick von den Haupteigenschaften der Charaktere. Die restliche Gestaltung des Buches ist sehr ausgefallen, lustig und dadurch auch ansprechend. So sind z.B. im gesamten Roman kleine Skizzen zu sehen, die Frank malt, da er als Frankensteinmonster anders nicht gut kommunizieren kann. Diese Skizzen sind eine tolle Idee wie ich finde und haben mir immer ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert.

Das Buch lässt sich aufgrund des doch einfachen Schreibstils sehr flüssig lesen. Damit der Leser einen Einblick in die Gefühle und Gedanken jedes Familienmitglieds erhält, gibt es aus jeder Sicht der Protagonisten einige Abschnitte zu lesen. David Safier schafft es so jeden einzelnen Hauptprotagonisten in Szene zu bringen, ohne dass der Leser etwas doppelt und dreifach lesen muss. Die Hauptcharaktere wirken dadurch greifbarer und realer. Man kann sich als Leser von jedem Familienmitglied ein sehr gutes Bild machen und so wirken dadurch alle sympathisch. Man muss einfach weiterlesen um zu erfahren, ob die Familie am Ende glücklich wird udnw as sie alles für Abtenteuer erlebt. Spannend bleibt es bis zum Schluss. So erfährt der Leser z.B. von Frank von einem Ereignis in Ägypten. Was genau dort vorgefallen ist, bleibt zunächst der Fantasie überlassen. Dies hat mich regelrecht zum Weiterlesen bewegt, da ich unbedingt wissen wollte was passiert ist. Die Story ansich ist fantasievoll und auf ihre eigene Art und Weise richtig interessant. Sie hat mich total gepackt, so dass ich immer mehr von den Abenteuern der Familie Wünschemann erfahren wollte.

Wie schon in seinen anderen Romanen, bleibt auch bei "Happy Family" David Safier seinem doch teilweise skurrilen Humor treu. Der Autor bedient sich einiger Klischees über Familienleben und Monster, die aber nicht wie so oft in anderen Romanen langweilig sind, da sich ihrer oft bedient wird, sondern im Gegenteil den Leser erheitern. Mit viel Wortwitz und einem guten Fingerspitzenefühl für die richtigen Klischees an der richtigen Stelle schafft David Safier es, dass man nicht anders kann als über die Klischees zu lachen. Oft fühlt man sich als Leser ertappt, dass das Leben der Wünschemann nicht von weit hergeholt ist und auch die Klischees zutreffend sind.

Fazit: "Happy Family" ist ein typischer David Safier Roman. Mit viel Fantasy, Wortwitz und seh

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 08.11.2011 ***** schlecht
Ich habe vor längerer Zeit schon einmal ein Buch von David Safier gelesen und war auch da nur mäßig begeistert. Da "Happy Family" aber eigentlich recht super klang, wollte ich dem Autor noch einmal eine ernsthafte Chance geben.

Doch leider wurde ich bereits auf den ersten Seiten enttäuscht. Das Buch hat definitiv das Zeug, eine richtig gute Geschichte zu erzählen, aber direkt am Anfang mit Stephenie Meyer anzukommen, war mir dann doch zu viel.
Da hat Stephenie Meyer eine Premiere in einer tollen Atmosphäre und das einzige, was sie beschäftigt, ist, was das Wort "Breiarsch" zu bedeuten hat? Sorry, aber SOWAS trifft einfach nicht meinen Humor.

Auch die Charaktere waren mir etwas zu farblos. Die Mutter ist eine Glucke, die immer etwas zu meckern hat, dem Vater ist alles egal, die Tochter ist eine Zicke und der Sohn ein Klugscheißer. Bei solch einem Auftreten fiel es mir wirklich schwer, mich in sie hineinzuversetzen.

Knapp 100 Seiten habe ich durchgehalten, danach war Feierabend. Sehr schade. Ich werde wohl zukünftig die Finger von David Safier lassen.

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Bewertung von helne aus Friedberg/Bayern am 19.10.2011 ***** gut
Ein Typischer Safier,witzig überzeichnet auch ein bisschen übertrieben,aber gut zu lesen und man kann lachen bzw schmunzeln.Trotz allem nicht sein bestes Buch vor allem der Schluß ist sehr entäuschend.Man kann nur hoffen daß die nächsten Bücher wieder die gewohnte Stärke haben

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook

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Bewertung von micra-cat aus bordesholm am 29.09.2011 ***** sehr gut
Die Wünschmanns sind auf den ersten Blick eine Durchschnittsfamilie, die gegen den ganz normalen Alltagswahnsinn ankämpft.

Mutter Emmas Kinderbuchladen läuft mehr schlecht als recht, was sicherlich damit begründet werden kann dass sie viel Energie und Zeit für ihre Kinder opfern muss. Und ihre einzige Angestellte, eine alternde Hippiebraut, müsste sie eigentlich entlassen, aber dafür ist sie zu weichherzig.
Vater Frank steckt in der Midlife-Crisis, sieht anderen Frauen gern aufs Hinterteil und leidet unter stressbedingten Blähungen, die sein aufreibender Bankjob mit sich bringt.
Tochter Fee steckt mitten in der Pubertät, mit allem was dazugehört, kiffen, knutschen und miesen Schulleistungen. Sohn Max dagegen ist ein hochbegabter schüchterner Bücherwurm ohne sonstige nennenswerte Interessen.

Nach einer missglückten Buchpremieren-Kostümfeier werden die vier von einer Hexe mit einem Fluch belegt und müssen sich fortan als Vampir (Mutter Emma), Frankenstein (Vater Frank), Mumie (Tochter Fee) und Werwolf (Sohn Max) durchs Leben schlagen. Natürlich versuchen sie alles, um die Hexe aufzuspüren und diesen Fluch rückgängig zu machen und ein irrwitziges Abenteuer nimmt seinen Lauf.
Wer die Romane von David Safier kennt, weiß dass es dort nicht bierernst zugeht und sich seine Hauptfiguren gern mal in Ameisen oder anderes verwandeln. Die Story gefiel mir anfangs richtig gut, vor allem bei der verpatzten Kostümfeier und dem unglücklichen Zusammentreffen mit Stephenie Meyer habe ich Tränen gelacht. Die Erwartungen waren entsprechend hoch, einige davon wurden erfüllt, andere leider nicht so.

Frankenstein-Papas Artikulations-Probleme und die daraus entstandenen kleinen Zeichnungen im Buch fand ich sehr originell und gelungen. Ebenso die Idee, sämtliche Kapitel in ich-Form zu verfassen, wobei alle Familienmitglieder zu Wort kommen und jeder seinen ganz eigenen Erzählstil hat. Das hat D. Safier einfach drauf! Fee ein wenig flapsig und liebeskummerig. Max schüchtern-klugscheisserisch, Vater Frank abgekämpft-frustriert und Mutter Emma als Familienoberhaupt und treibende Kraft, die ihre Schäfchen zusammenhält. Die Wünschmanns mit ihren kleinen Macken sind absolut liebenswert und man leidet mit ihnen, wenn sie dehydriert durch die Wüste tappen und dabei noch „Live is Life“ singen. Schön fand ich vor allem die Stelle wo Tochter Fee sich versimst und versucht die Liebeserklärung an ihren Freund zu entkräften und zurückzunehmen und der schließlich antwortet: „Ich schiebe dich auch“.

Von den Monster - Mensch Begegnungen hätte ich mir noch mehr gewünscht. Rocker-Prügeleien bei McDonalds, Zusammenbrüche in Döner-Buden (wg. Knoblauch) u.ä. wurden im späteren Verlauf von immer mehr fiktiven Figuren (Immotep, Dracula) abgelöst und die Abenteuer der Familienmitglieder hat D. Safier zwar mit aktuellem Zeigeschehen gemixt bzw. immer mal wieder bekannten Namen eingeworfen, aber sie erinnerten doch zuweilen eher an ein Kinderbuch oder einen Comic und waren ziemlich überzogen. Für Leute die auf ernste, realitätsnahe Unterhaltung Wert legen, also eher nicht empfehlenswert. Aber wer sowieso „nicht alle Fledermäuse in der Höhle hat“ wird dieses Buch mögen.

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