Elizabeth wird vermisst - Healey, Emma

Elizabeth wird vermisst

Emma Healey 

Übersetzung: Schumacher, Rainer
Broschiertes Buch
 
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Elizabeth wird vermisst

EINE ANRÜHRENDE GESCHICHTE ÜBER VERLUST UND VERGESSEN - EMMA HEALEY TRIFFT MITTEN INS HERZ!
Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen keiner mehr glaubt? Und Sie nicht mehr sicher sind, ob Sie sich selbst noch glauben können?
Genauso ergeht es Maud, die an Alzheimer leidet - und die ihre Freundin vermisst. In diesem faszinierenden Roman machen wir uns gemeinsam mit Maud auf die Suche nach der verschwundenen Elizabeth und erleben dabei hautnah, wie hilflos und verletzlich Maud sich selbst und ihrer Umwelt gegenübersteht. Mit überwältigender Intensität und Emotionalität schafft es die erst 28-jährige Autorin, eine völlig neue Sicht auf Alter und Alzheimer zu eröffnen.


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 2014
  • Ausstattung/Bilder: 2014. 348 S. 215 mm
  • Seitenzahl: 348
  • Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.6110
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 136mm x 34mm
  • Gewicht: 480g
  • ISBN-13: 9783785761106
  • ISBN-10: 3785761104
  • Best.Nr.: 39759964
Katharina Thalbach stand schon als Vierjährige auf der Bühne. Sie feierte frühe Erfolge am Berliner Ensemble und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Sie spielte große Rollen in Filmen wie "Die Blechtrommel. Sie prägte die Bühne in Theaterstücken wie "Käthchen von Heilbronn" (Schauspielern des Jahres 1980. Sie trat als Regisseurin hervor, u.a. mit "Don Juan". Ihre einzigartige Stimme, ihr Rollenverständnis, ihr Sinn für Regie machen sie zu einer Hörbuchsprecherin ganz eigener Klasse. 2014 wurde sie mit dem "Deutschen Hörbuchpreis" für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.


Kundenbewertungen zu "Elizabeth wird vermisst" von "Emma Healey"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von lissi91 aus Cottbus am 02.06.2014   gut
Ein netter Roman für Zwischendurch, mehr jedoch nicht. Ich hatte mir mehr davon versprochen.
Ich finde nicht dass das Thema Demenz in diesem Thema wirklich tiefgründig beleuchtet wird. Klar, Maud vergisst und verwechselt oft Dinge, verzettelt sich und ist verwirrt. Aber trotzdem hatte das alles keine 'Tiefe' für mich.
Ich fand die Kapitel zu kurz, es ist mir zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu oft gesprungen worden. Auch das Ende war für mich zu schnell. Ich hätte gern noch gewusst was bei den Polizeiermittlungen rausgekommen ist oder wie es anderen Personen in der Geschichte ergangen ist.
Irgendwie war mir die ganze Handlung zu oberflächlich und platt. Es war ganz nett, als 'Zwischenbuch', aber mehr nicht.

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Bewertung von kvel am 04.04.2014   ausgezeichnet
„Ich habe das Gefühl, als würde ich mich von innen heraus auflösen“
… dieses Zitat (S. 226) beschreibt den Verfall der an Demenz erkrankten Protagonistin sehr treffend.

In dem Roman geht es um die 80-jährige Maud.
Aufgrund ihrer fortschreitenden Demenz wird sie immer vergesslicher.

Es werden die Gedankengänge von Maud gut nachvollziehbar erzählt:
dass sie sich Sorgen um Andere macht (Elizabeth)
dass ihr manchmal bewußt ist, dass sie Sachen vergisst – und wie sie dann versucht die Situation zu überspielen; z.B. indem sie Pfirsichdosen kauft
dass ihr manchmal Dinge und Situationen gar nicht bewußt sind und sie (sogar die unübersehbaren Folgen) gar nicht sieht → keine bewußte Handlung sondern sie sieht es einfach nicht

Meiner Meinung nach wird es sehr gefühlvoll beschrieben, wie Maud ihren eigenen Verfall erlebt oder eben in einigen Situation gar nicht mehr mitbekommt.

Es tat mir beim Lesen in der Seele weh, wenn man liest wie Maud selbst ihren eigenen Verfall mitbekommt und sich manchmal sich selber nicht mehr vertraut und sie versucht mit ihrem Alles-auf-Zettel-Schreiben ein Stück Normalität zu erhalten (diese Zettel dienen ihr als Gedankenstützen, die für sie auch für das Führen von Gesprächen wichtig sind).

Die Autorin versteht es sehr gut durch schöne Formulierungen Szenen und Situationen sehr anschaulich zu beschreiben:
„Es liegt eine ganze Schicht eines unbekannten Lebens darüber.“
„Ich bin auf einem Stück Teppich gestrandet, und es gibt keinen Weg hinaus.“
(beide Zitate von S. 300).

Ich finde das Buch sehr spannend – nicht wie einen Krimi – aber ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Dieser Roman ist sehr spannend! Und gefühlvoll. Und faszinierend.
Auch wenn man als Leser das Thema Demenz nicht wirklich auf der Prioritätenliste hat, ist er dennoch wirklich lesenswert.

Fazit: Sehr spannender Roman mit dem Hauptthema Demenz.

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Bewertung von Monika58097 aus Hagen am 18.03.2014   gut
Maud hat Demenz. Noch lebt sie in ihrem eigenen Haushalt. Ihre Tochter Helen kümmert sich um sie. Mauds Krankheit schreitet mit großen Schritten voran. Sie kauft ständig Pfirsiche ein. Sie vergisst, dass sie erst am Vortag welche gekauft hat. Sie schreibt sich für alle Situationen Zettel, doch dann vergisst sie, warum sie die Zettel geschrieben hat. Maud verirrt sich. Maud lässt den Herd an. Und irgendwann erkennt sie auch ihre eigene Tochter und ihre Enkelin nicht mehr. Und immer wieder fragt sie nach Elizabeth. Elizabeth, ihre langjährige Freundin. Wo ist sie? Was ist mit ihr passiert? Dann immer wieder Rückblicke in Mauds Vergangenheit. Hier die Suche nach ihrer Schwester Sukey. Maud kann sich gut an die damalige Zeit erinnern, doch was ist mit ihrer Schwester geschehen? Wurde Sukey ermordert? Und von wem?

"Elizabeth wird vermisst" - ein Roman, bei dem ich am liebsten beide Teile einzeln bewerten würde. Die Kapitel mit Maud in der Gegenwart fand ich sehr berührend. Ihre Krankheit schreitet schnell voran und ebenso schnell wird klar, dass sie nicht mehr alleine leben kann. Mauds Verzweiflungg, als sie ihre Zettel liest, die sie an etwas erinnern sollen und sie dann doch nicht mehr weiß, warum sie dies getan hat. Ihre ewige Suche und Frage nach Elizabeths Verbleib, all dies hat die Autorin hervorragend heraus gearbeitet.

Maud in der Vergangenheit auf der Suche nach ihrer Schwester Sukey, die Kapitel haben mir persönlich nicht besonders gefallen. Zu wirr, zu angehoben, oft zu unrealistisch, vor allen Dingen zum Schluss.

"Elizabeth wird vermisst" - ein Roman, der berührt, der nachdenklich macht. Ein Roman zu einem Thema, das in vielen Familien aktuell ist. Und doch auch ein Roman mit einigen Längen. Im Großen und Ganzen aber ein Roman, der dennoch sehr lesenswert ist.

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Bewertung von Sonnenwind aus Schwabenland am 15.03.2014   sehr gut
Ein Roman über Demenz, Sachbuch und Krimi in einem!

Maud ist über 80 und nicht mehr ganz fit. Genaugenommen ist sie so wenig fit, daß sie nicht mehr allein bleiben dürfte. Sie vergißt ihre Tassen mit frisch angebrühtem Tee, der Gasherd bleibt angeschaltet, sie fragt immer wieder dasselbe - und übt damit einen Einfluß auf ihre Umgebung aus.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Maud erzählt, deshalb sind Wiederholungen, Mißverständnisse und Verdrehungen hier ein Stilmittel, um deutlich zu machen, wo sie gerade wieder abgebaut hat. Die Gegenwart verschwindet immer mehr, sie findet sich nicht mehr im alltäglichen Leben zurecht, erkennt selbst Nahestehende nicht immer, erinnert sich aber detailliert an die Vergangenheit.

In dieser Vergangenheit spielt dann ein regelrechter Krimi: Mauds Schwester Sukey ist kurz nach dem Krieg verschwunden und wurde nie wieder gesehen. Das scheint ein Trauma in Maud verursacht zu haben, denn seitdem sammelt sie "Dinge". Anfangs waren es Gegenstände, die sie mit Sukey in Verbindung gebracht hat, heute sammelt sie allen möglichen Müll - den sie aber noch immer in Verbindung zu ihrer Schwester stellt.

Das zweite, womit Maud sich dauernd beschäftigt, ist der "Verlust" ihrer Freundin Elizabeth. Das ist die moderne Geschichte, die dazu beiträgt, Mauds mentalen Rückgang in eine greifbare Form zu bringen. Sie sucht Elizabeth ständig - und niemand nimmt sie ernst. Mit der Zeit wird auch diese Situation deutlich.

"Elizabeth wird vermisst" ist eine gefühlvoll formulierte Begegnung mit Demenz. Man taucht in das Leben einer Kranken ein und erlebt mit ihr, wie die Welt sich ihr darstellt, erlebt mit, wie Vergangenheit und Gegenwart immer mehr miteinander verschwimmen, die Alltagskompetenz nachläßt und die Hilflosigkeit zunimmt. Ein gutes Buch, um Verständnis für Demenzkranke zu entwickeln - was auf jeden Fall im täglichen Umgang hilfreich ist.

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Bewertung von leseratte1310 aus Niederrhein am 13.03.2014   sehr gut
Maud ist inzwischen sehr vergesslich, denn sie leidet an Alzheimer. Betreut wird Maud zunächst in ihrem eigenen Haus durch eine Pflegerin, die täglich kommt. Aber auch ihre Tochter Helen kümmert sich um sie. Nicht nur Mauds Gedanken sind durcheinander, sondern auch ihr Tagesablauf funktioniert nicht mehr richtig. Sie isst, wann es ihr gerade einfällt. Sie kocht sich ein Ei, vergisst es und wundert sich später über den seltsamen Geruch, kann aber nicht feststellen, wo er herkommt. Beim Einkauf ist plötzlich der Einkaufszettel in ihrem Kopf verschwunden und sie kauft Pfirsiche in Dosen, nur um sich keine Blöße zu geben.
Maud weiß, dass ihre beste Freundin Elisabeth verschwunden ist. Insgeheim verdächtigt sie deren Sohn Peter. Maud will ihre Freundin wiederfinden, aber keiner will ihr dabei helfen. Die Polizei nimmt sie auch nicht ernst. Aber Maud versucht immer wieder, Elisabeth zu finden.
Auch verliert sich Maud immer wieder und mit der Zeit verstärkt in der Vergangenheit und erinnert sich an ihre Schwester Sukey, die eines Tages verschwand und nicht wieder auftauchte, und an deren Mann Frank, der irgendwelche komischen Geschichten am Laufen hatte.
Die verworrenen Gedankengänge und Handlungen lassen einen manchmal schmunzeln, machen aber auch traurig. Wir erleben, wie ein Mensch sich gegen das Vergessen wehrt und wir erleben, wie die Angehörigen mit der Situation konfrontiert werden. Dabei ist es nicht immer leicht, geduldig und nachsichtig zu bleiben.
Es ist eine Geschichte die berührt und nachdenklich macht. Jeder kann in diese Situation kommen, sei es als Angehöriger oder als Demenzpatient und es gibt immer noch keine Möglichkeit der Heilung. Wenn man das Buch liest, überlegt man immer wieder: Wie würde ich mich verhalten? Aber gibt es darauf wirklich eine Antwort, wenn man nicht betroffen ist?
Das Buch ist aus der Sicht von Maud geschrieben, so das es manches Mal sehr bedrückend war, ihr Empfinden zu erleben. Der Schreibstil ist fesselnd und die Geschichte sehr einfühlsam geschrieben, aber es gab auch einige Längen. Trotzdem durchaus empfehlenswert.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 28.02.2014   ausgezeichnet
Zuerst dachte ich bei der Geschichte der alten Dame Maud: "Schon wieder etwas über Alzheimer!" Das hat sich nach wenigen Sätzen geändert. Neu an dem Buch ist, dass uns die junge Autorin miterleben lässt, wie sich der Alltag für einen dementen Menschen möglicherweise anfühlt. Sie lässt uns in die Gedanken und Gefühle der symphatischen Maud hineinschauen. Immer wieder möchte man ihrer teilweise ignoranten Umgebung zurufen: "Hört ihr doch mal zu!" Außerdem liest sich das Buch außerordentlich spannend. Denn als Leserin erlebt man mit, wie Maud nach ihrer Freundin Elisabeth sucht; lange ist nicht klar, was genau mit Elisabeth passiert ist. Denn es stellt sich bald heraus, dass diese Suche in Mauds Kopf verschwimmt mit dem frühen Verlust ihrer älteren Schwester. So bekommt die Geschichte auch noch Krimicharakter. Der völlig überraschende Schluss ist atemberaubend.
Susanne Berg

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Bewertung von Tuppi am 25.02.2014
  ausgezeichnet
Ein interessantes Buch über eine leider alltägliche Krankheit.

Das Buch erzählt die Geschichte von Maud, einer alten Frau, die Alzheimer hat. Ihr kommen immer wieder Gedanken, aber sie weiß nichts damit anzufangen. Sie schreibt sich immer alles auf kleine Zettel, damit sie es nicht vergisst. Aber manchmal verliert sie die Zettelchen und manchmal weiß sie nicht mehr, was sie mit diesen Notizen anfangen soll. Täglich geht sie einkaufen, weiß aber trotz Zettel nicht, was sie holen möchte. Bei vielem weiß sie gar nicht mehr, wie es aussieht. Also kauft sie Dosenpfirsiche. Und dann sucht sie ihre Freundin. Warum kommt Elizabeth nicht? Sie geht auch nicht ans Telefon, ist ihr etwas passiert?

Es ist erschreckend, wie manche alte Menschen ihren Alltag bewältigen. Mir hat Maud unheimlich leid getan. Eine Frau, die alleine lebt und mit Erinnerungslücken kämpft. Täglich bekommt sie Besuch von einer Pflegerin und von ihrer Tochter. Aber trotzdem ist sie hilflos und alleine. Morgens um 9 Uhr schreibt ihr die Pflegerin auf einen Zettel, dass sie das Mittagessen erst nach 12 Uhr essen soll. Der Zettel klebt am Teller, aber Maud kann damit nichts anfangen.

Erschreckend realistisch wird beschrieben, mit welchen Problemen Maud und ihre Umgebung zu kämpfen haben. Es nützt auch nichts, dass die Pflegerin morgens, wenn sie geht, die Tür abschließt. Maud hat einen Schlüssel und kann trotzdem einkaufen gehen. Aber wahrscheinlich wird die Tür abgeschlossen, damit Maud ihren Schlüssel mitnimmt. Wenn die Tochter mittags kommt, stehen überall Tassen mit kaltem Tee rum. Maud macht sich immer wieder einen Tee, vergisst dann aber ihn zu trinken.

Der Leser bekommt einen Einblick, wie die Umgebung diese Krankheit aufnimmt, aber auch, wie es der Betroffene selbst sieht. Und am Ende wird auch noch aufgeklärt, was aus Mauds Schwester geworden ist, aber Maud kann es nicht mehr realisieren. Das Buch zu lesen fand ich sehr interessant, weil es aus Sicht von Maud erzählt wird. Es so zu erleben ist noch einmal etwas ganz anderes, als es von Angehörigen erzählt zu bekommen. Ich habe das Buch gewonnen und bin froh darüber, denn sonst hätte ich das Buch bestimmt nicht gelesen. Der Klappentext ist nicht aussagekräftig. Die Inhaltsangabe befindet sich auf der Buchinnenseite und ist deshalb nicht gleich ersichtlich. Meiner Meinung nach gehört sie auf den Buchrücken.

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Bewertung von Sue aus HBN am 17.02.2014
  sehr gut
Ein Buch, dass sich meines Erachtens nach mit einem sehr schwierigen Thema befasst. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich am Anfang sehr skeptisch war, was den Inhalt betrifft.

Die Geschichte wird erzählt aus der Perspektive von Maud. Eine alte Dame, die an Alzheimer leidet und wie der Titel schon sagt, ihre Freundin Elizabeth vermisst und sucht. Während ihrer Suche erfahren wir, wie verletzlich sie sich fühlt, da sie von Ihren Mitmenschen oft nicht verstanden und sich ungerecht behandelt fühlt. Bestimmte Situationen wecken Erinnerungen und führen Sie zurück in Ihre Kindheit. Wir erhalten einen Einblick in ihr Leben, das Verschwinden ihrer Schwester und die vergebliche Suche nach dem Warum.

Sehr emotionsgeladen, gefühlvoll und teils frustrierend, weil man sich gut die Lage von Maud versetzt und somit selbst oft missverstanden fühlt. Das Ende hat mich wirklich sehr berührt und zu Tränen gerührt. Ich denke nun ein bisschen anders über diese Krankheit und die Leute, die in welcher Art auch immer davon betroffen sind. Auf jeden Fall weiterempfehlenswert.

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Bewertung von Litzo aus Osterholz-Scharmbeck am 05.02.2014
  ausgezeichnet
„Elizabeth wird vermisst“ ist ein sehr emotionales und berührendes Buch. Wenn man es gelesen hat, kann man es nicht einfach weg legen, sondern beschäftigt sich noch mit der Geschichte der an Demenz erkrankten Maud.

Die Autorin schreibt das Buch aus der Sicht von Maud und als Leser verfolgt man so ihre Unsicherheit und Angst, Verwirrtheit und auch Wut, weil sie manches nicht mehr begreifen kann. Aber auch ihre Freude und Spaß, gerade mit ihrer Enkeltochter machen die Geschichte so sympathisch. Maud wird sehr liebevoll beschrieben und man kann nicht anders, als sie gern zu haben.

Maud ist auf der Suche nach ihrer langjährigen Freundin Elizabeth und unternimmt einiges, um sie zu finden. Leider erinnert sie sich nicht mehr daran, dass sie manche Unternehmungen wiederholt und damit ihre Umwelt auf die Nerven geht.

Dazu erinnert sie sich aber klar an ihre Kindheit und Jugend, ihre Schwester Sukey verschwand damals spurlos und Niemand hat je aufklären können, was mit ihr geschah.

Die Geschichte wechselt immer zwischen der heutigen Maud und der Erinnerungen an damals hin und her. Im laufe der Geschichte wird einem bewusst, dass ihre Suche nach Elizabeth auch mit dem nicht aufgeklärten Verschwinden ihrer Schwester zu tun hat.

Unbedingt lesen und ganze 5 Sterne von mir für das Debüt von Emma Healey.

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