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Benutzername: Sue
Wohnort: HBN
Über mich: Lesen ist eine Sucht...
Danksagungen: 15 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 48 Bewertungen
Bewertung vom 07.08.2019
Ultimatum
Ditfurth, Christian von

Ultimatum


sehr gut

Christian v. Ditfurth schafft es mit "Ultimatum" mal wieder, mich zu überzeugen, dass man gerne auch mal einen Polit-Thriller lesen kann. Das ist eigentlich nicht mein übliches Genre - hat sich aber gelohnt.

Wieder als Hauptperson vertreten ist Hauptkommissar Eugen de Bodt, der gerne mal mit geistreichen Zitaten um sich wirft, sowie seine Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf, die ihm vorbehaltlos zur Seite stehen.

Der Mann der Kanzlerin wird entführt. Die Entführer stellen Forderungen, die Deutschland unmöglich erfüllen kann: Die Übernahme der Schulden verschiedener südeuropäischer Staaten. Die Täter geben unmissverständlich zu verstehen, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist und schicken als Beweis die Hand des entführten Gatten an das Landeskriminalamt. Die Ermittler versuchen krampfhaft, den Entführern auf die Spur zu kommen.

Kurz darauf wird die Frau des französischen Präsidenten entführt und auch hier folgen unmögliche Forderungen.
In Europa beginnt es daraufhin zu brodeln. Hinzu kommt das Sterben verschiedener russischer Diplomaten in aller Welt.
Wie hängen die Ereignisse zusammen? Was sind die Motive? Und warum stellen die Entführer Forderungen, die unter keinen Umständen erfüllt werden können? Fakt ist: Hier ist eine große Verschwörung im Gange. Dass die Täter völlig skrupellos sind, zeigt sich spätestens bei dem Angriff auf ein Atomkraftwerk, welches de Bodt ebenfalls in eine unangenehme Position bringt.
Schnell wird klar, dass es nicht dabei bleiben soll. Die Verschwörer wollen die totale Katastrophe.

Spannung von Anfang bis Ende. Ein komplexes und anspruchsvolles Konstrukt an Ereignissen, Zusammenhängen und Personen und deren Machtspielen. Schöne Abwechslung durch den regelmäßigen Wechsel zu den anderen parallel laufenden Gegebenheiten. Eine gesunde Portion Sarkasmus. Das ganze Verbunden mit aktuellen Themen aus der Politik - echt gut!

Bewertung vom 02.06.2019
Die Lüge
Edvardsson, Mattias

Die Lüge


sehr gut

Die Freude war groß, als ich das Buch "Die Lüge" von Mattias Edvardsson in den Händen hielt.
Das Cover ist ansprechend, der Klappentext klingt gut und dann haben wir einen skandinavischen Autor, von denen ich persönlich immer sehr angetan bin.
Und was soll ich sagen: Ich wurde nicht enttäuscht.

"Die Lüge" war für mich ein Pageturner.
Die Geschichte ist kurz zusammengefasst. Adam (Pfarrer), Ulrike (Rechtsanwältin) und Stella (die 19-jährige Tochter) sind eine ganz normale Familie mit normalen Höhen und Tiefen.
Stella träumt von einer Asienreise, spart dafür jeden Cent und lässt sich ungern in irgendwelchen Schublade stecken. Und schon gar nicht von ihren Eltern, die nach Stella´s Geschmack ihre Nase überall reinstecken müssen und auch deren Wünsche nicht respektieren. So kommt es, dass die Eltern nicht immer wissen, was die Tochter so tut und das Verhältnis teils etwas angespannt ist.
Stella´s Ruhepol ist ihre beste Freundin Amina, der sie bedingungslos vertraut. Die beiden kennen sich seit frühen Kindertagen und gehen seit dem durch Dick und Dünn.

Umso geschockter sind Adam und Ulrike als ihre Tochter kurz nach deren 19. Geburtstag verhaftet wird. Die Behörden haben sie als Mordverdächtigte festgenommen. Die Eltern sind ratlos, denn ihre Tochter kannte doch den 32-jährigen Geschäftsmann mit seinen zwielichtigen Geschäften gar nicht. Oder etwa doch?

Der Roman ist in drei Blöcke aufgeteilt und wird aus der Sicht von Adam, Stella und Ulrike erzählt. Innerhalb dieser Teile wird aus verschiedenen chronologischen Perspektiven berichtet. Durch diese Zeitsprünge fügt sich nach und nach die Geschichte zu einem Gesamtbild zusammen. Allerdings haben wir drei Erzählperspektiven, was bedeutet, dass wir ganz andere Sichtweisen haben. Das verwirrt etwas, gibt dem ganzen Roman aber auch eine bestimmte Spannung und Abwechslung.

Das Ende fand ich gut. Immerhin weiß ich jetzt auch, wie das schwedische Rechtssystem funktioniert - oder ein kleiner Teil davon ;-)
"Die Lüge" wird nicht das letzte Buch von Mattias Edvardsson in meinem Schrank bleiben!

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Bewertung vom 27.04.2019
Alexandra
Bell, Natasha

Alexandra


weniger gut

"Alexandra" von Natasha Bell wird als Thriller eingestuft. Als solchen habe ich das Buch leider nicht empfunden. Eher fand ich dieses Buch verwirrend und teils etwas langatmig. Das ist jedoch meine persönliche Meinung.

Die Story ist recht schnell zusammengefasst. Alexandra, die Mutter zweier Kinder und glückliche Ehefrau, kommt eines Abends nicht nach Hause. Schnell macht sich ihr Mann Sorgen und diese scheinen begründet. Denn es finden sich Spuren, die auf ein nicht freiwilliges Verschwinden hindeuten.

Während die Behörden vom Schlimmsten ausgehen, ist Ehemann Marc überzeugt, dass Alexandra irgendwo dort draußen noch lebt. Er nimmt die Suche auf und stößt auf Hinweise aus der Vergangenheit, die ihn verwirren, weil sie ihm ein anderes Bild von der Frau vermitteln, von der er dachte, dass er alles weiß. Warum hat sie ihn belogen?

Gut finde ich den abwechslungsreichen Aufbau.
Die Sprünge aus Alexandras Vergangenheit mit Einblicken in die glückliche Familienzeit, sowie auf die Zeit als Studentin der Künste, welches sie der Liebe wegen abgebrochen hat.
Dann zu den Briefen mit ihrer besten Freundin aus den Studiumszeiten, welche Zweifel beim Leser streuen, ob der Abbruch des Studiums vielleicht bereut wurde bis hin zu Alexandras aktueller Situation, in der sie sich vorstellt, was ihre Familie gerade ohne sie tut und wie es ihr geht. Und in der sie Gespräche mit ihrem vermeintlichen Entführer führt.

Das Ende war für mich zum Schluss dann doch irgendwie vorhersehbar. Überzeugen konnte mich "Alexandra" aber leider nicht ganz. Das mag auch daran liegen, dass ich keine Sympathie für die Protagonistin entwickeln konnte. Die Story an und für sich ist gut, nur leider hat es bei mir nicht gefunkt.

Bewertung vom 28.01.2019
Alles, was du fürchtest
Swanson, Peter

Alles, was du fürchtest


gut

Ich war recht skeptisch, als ich "Alles, was du fürchtest" von Peter Swanson zum ersten Mal in den Händen hielt. Grund dafür war der Thriller "Die Gerechte" welcher mich nicht 100%-ig überzeugen konnte.
Die Story hat mir hier besser gefallen, auch wenn Sie für mich wieder etwas "zu ausgedacht" oder unrealistisch ist.

Kate Priddy, unsere Protagonistin dieses Thrillers, ist eine eher schwache Person mit einem schwierigen Lebensweg. Sie hat Angst. Eine krankhafte Angst vor allen möglichen Szenarien, welche passieren könnten, seien sie auch noch so unwahrscheinlich. Vermutlich zieht sie durch diese panische Lebenseinstellung auch nur Psychopaten an. Das würde erklären, warum ihr Exfreund, welcher schon seit einiger Zeit tot ist, noch immer ihr Leben und ihren Alltag beherrscht und ihr das Leben erschwert.

Mehr aus einem trotzigem Impuls heraus stimmt sie einem verrücktem Vorschlag zu.
Ihr Cousin Corbin, welchen Sie nie persönlich kennen gelernt hat und in Boston wohnt, schlägt ihr einen Wohnungstausch vor. Er möchte ein halbes Jahr beruflich nach London und bietet ihr im Gegenzug seine Bostoner Wohnung an. Trotz aller Ängste und gegen jede Vernunft nimmt sie den Vorschlag an.

Und kaum ist sie angekommen, findet die Polizei in der Nachbarwohnung die Leiche einer jungen Frau. Wer hat sie umgebracht? War es der Nachbar, der das Opfer heimlich beobachtet hat? Was hat es mit dem Exfreund des Opfers auf sich, welches plötzlich auftaucht und sich für den Mord interessiert? Und was hatte Corbin mit der jungen Frau zu tun? Ganz offensichtlich kannten sich die beiden näher, als er zugeben wollte.

Die Geschehnisse werden durch eine gute Aufteilung - Zeitsprünge, Geschehnisse aus Sicht der anderen Personen, usw. - gut aufgeteilt und bieten Abwechslung und einen guten Spannungsaufbau. Die Geschichte an und für sich gefällt mir gut.
Nur mit Kate werde ich nicht richtig warm. Es mag daran liegen, dass sie labil wirkt oder für ihr Alter einfach naiv ist, was natürlich auch an ihren traumatischen Erlebnissen liegen kann. Aber ihr sprunghaftes Verhalten will mir nicht in den Kopf. Sie hat von Anfang an eine Art Opferrolle, aus der sie auch nicht rauskommt.

Kurzum:
Den Einstieg fand ich etwas schwer, die Personen gewöhnungsbedürftig, die Geschichte und das Ende aber waren gut.

Bewertung vom 04.10.2018
Escape Room - Nur drei Stunden
McGeorge, Chris

Escape Room - Nur drei Stunden


gut

Der Thriller „Escape Room“ von Chris McGeorge hat mich sofort angesprochen. Der Klappentext ist kurz und knackig und macht neugierig auf den Inhalt. Das Cover fällt durch seine spezielle Gestaltung auf. Die Umschlaggestaltung mit den 3D-Effekt ist genial.

Der Thriller selbst ist gut. Ich war recht lange im Unklaren darüber, was es mit den einzelnen Personen und dem allgemein Zusammenhang auf sich hat. Die einzelnen Puzzleteile fügen sich während des Lesens zu einem Gesamtbild, welches zum Ende hin auch diesen AHA-Effekt vermittelt. Vom Grund her finde ich die Story wirklich gut.

Allerdings konnte mich der Protagonist Morgan Sheppard nicht 100-prozentig überzeugen. Sheppard, wie unsere Hauptperson genannt werden möchte, ist ein TV-Star, bekannt durch seine Serie „Ermittler vor Ort“.
Ob er auch wirklich zum Ermittler taugt, soll er nun unter Beweis stellen. Ihm wird ein Ultimatum von 3 Stunden gestellt, um einen Mordfall aufzuklären. Gelingt ihm das nicht, so werden alle Mitspieler, fünf gemeinsam mit ihm eingesperrte Personen, sterben.
Selbstverständlich wird er nicht von allen als der einzige „Retter aus dieser misslichen Lage“ akzeptiert und bekommt gewisse Steine in den Weg gelegt.

Möglicherweise bin ich durch seine nicht gerade positiven Eigenschaften voreingenommen. Ich möchte hier gar nicht ins Detail gehen, da ich nicht spoilern möchte. Prinzipiell komme ich in eine Geschichte besser hinein, wenn mir die Hauptperson sympathisch ist. Das ist aber eine persönliche Vorliebe und hat mit der Qualität der Geschichte nicht viel zu tun.

Da ich die Story trotzdem ansprechend finde, möchte ich hier gute drei Sterne vergeben!
Immerhin habe ich die zweite Buchhälfte an einem Tag gelesen :D

Bewertung vom 30.07.2018
Der Schatten
Raabe, Melanie

Der Schatten


gut

Norah Richter, unsere junge Protagonisten im Thriller „Der Schatten“, flieht vor ihrem Leben, dass sie sich in Berlin aufgebaut hat. Warum sie Arbeit, Mann, Zuhause und Hund zurücklässt, das wird erst gegen Ende des Buches klarer.

Ihr Weg führt sie nach Wien, wo sie sich ein neues Leben aufbauen möchte. Das Leben der Journalistin gerät aus den Fugen, als sie von einer Bettlerin auf offener Straße angesprochen wird. Diese prophezeit ihr, dass sie am 11. Februar einen ihr bis dahin unbekannten Mann töten wird. Aus freien Stücken und mit gutem Grund.

Norah tut dies zuerst als Spinnerei ab. Doch nach und nach geschehen Ereignisse, die kein Zufall mehr sein können. Dinge verschwinden, unbekannte Gegenstände tauchen auf, ihre Freunde wenden sich von ihr ab, der Name des angeblichen Opfers taucht immer wieder auf...

Droht ihre Vergangenheit sie einzuholen? Und was genau ist vorgefallen, was Norah solche Angst bereitet?
Erst auf den letzten Seiten löst sich alles auf. Der Spannungsfaktor bis zum Ende ist gegeben, auch wenn mich die Umsetzung nicht 100-prozentig vom Hocker haut.

Die Einleitung der einzelnen Kapitel, welche wie ein Tagebuch des vermutlichen Drahtziehers anmuten, haben mich etwas verwirrt. Für mich fügt sich dies nicht optimal ins Gesamtgeschehen ein.

Die Geschichte ist nicht schlecht, hätte für meinen Geschmack jedoch mehr Potenzial gehabt. Daher gute drei Sterne.

Bewertung vom 16.05.2018
ONE OF US IS LYING
McManus, Karen M.

ONE OF US IS LYING


ausgezeichnet

„One of us is lying“ hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen.

Fünf Schüler, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, werden zum Nachsitzen verdonnert.
Sehr schnell wird klar, dass der Grund für das Nachsitzen mit Absicht inszeniert wurde. Die Frage, ob sich jemand einen Scherz erlaubt, gerät rasch in den Hintergrund als Simon, einer der Nachsitzer, einen epileptischen Schock bekommt und daran stirbt.

Die Tatsache, dass das Opfer eine App hatte, in der es private Geheimnisse öffentlich ausplauderte, gibt jedem der vier anderen Nachsitzer ein Motiv.
Ist der Mörder einer von ihnen, wer lügt und wer veröffentlicht selbst über Simons Tod hinaus immer brisanter werdende Geheimnisse?
Fakt ist, dass alle vier Grund genug hatten Simon zu hassen.

Die Erzählweise aus der Perspektive der einzelnen Personen sorgt für ausreichend Abwechslung, Spannungsaufbau und ermöglicht es dem Leser jeden einzelnen der vier Protagonisten besser kennen zu lernen. Auch durch diesen gelungenen Schreibstil wurden mir alle vier Schüler doch recht schnell sympathisch. Ich konnte mir lange nicht vorstellen, dass einer der vier der Mörder sein sollte.
Auch habe ich lange nicht geblickt, wo sich die Geschichte letztendlich hinbewegen wird. Daher hat mich das Ende doch recht überrascht und ich muss sagen dass es im Großen und Ganzen ein sehr gutes Buch war und ich hier gerne fünf Sterne vergebe.

Bewertung vom 24.02.2018
Finde mich - bevor sie es tun
Monroe, J. S.

Finde mich - bevor sie es tun


gut

Ich müsste lügen, würde ich behaupten, dass der Thriller „Finde mich - bevor sie es tun“ von J. S. Monroe mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Erst ab dem letzten Drittel konnte ich dieses Buch tatsächlich nicht mehr aus der Hand legen.

Der Klappentext ist als kurze Zusammenfassung meines Erachtens nach vollkommen ausreichend, auch um nicht zu viel von der eigentlichen Handlung zu verraten: Jar zweifelt nach wie vor daran, dass sich seine Freundin Rosa vor fünf Jahren das Leben genommen hat. Schon bald glaubt er erste Beweise zu haben, dass Rosa entführt wurde und setzt alles daran, sie zu finden. Und dann erhält er auch noch eine Nachricht. Versucht Rosa ihn zu erreichen? Und warum hat er das Gefühl, dass jemand dies unter allen Umständen verhindern will?

Von der aktuellen Situation erhält der Leser immer wieder einen kurzen Rückblick mithilfe diverser Tagebucheinträge, denen in diesem Thriller eine wichtige Rolle zukommt. Sie vertiefen das Geschehen und geben Informationen zur verschwundenen Rosa preis.

Schwergetan habe ich mich zwischenzeitlich mit vielen für mich unverständlichen Fachbegriffen, welche meine Leselust gedämpft haben. Ich musste dadurch doch einige Pausen einlegen.

Schlussendlich muss ich sagen, dass die Geschichte und der Aufbau - trotz einiger Leseschwierigkeiten - doch recht gut waren. Das Ende lässt auf jeden Fall Spielraum für einen weiteren Band zu.

Der Einstieg fiel mir persönlich eben leider schwer, weshalb ich hier „nur“ gute drei Sterne vergeben möchte.

Bewertung vom 17.12.2017
Geboren, um zu töten / The Fourth Monkey Bd.1
Barker, J. D.

Geboren, um zu töten / The Fourth Monkey Bd.1


ausgezeichnet

„The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten“ ist ein spannender Thriller des Schriftstellers J. D. Barker, welcher mich von Beginn an in seinen Bann gezogen hat.

Sam Porter, Cop und vorübergehend außer Dienst, wird von seinem Kollegen zu einem seltsamen Unfall hinzu gerufen. Schnell wird klar, dass dieser in Verbindung mit einem bisher ungelösten Serienkillerfall steht, an dem Porter bis vor kurzem dran war. Seine vorübergehende Auszeit ist damit vorerst vorbei, denn die Zeit rennt, bis der Killer sein nächstes Opfer tötet.
Doch anders, als bei seinen bisherigen Opfern, hinterlässt der Killer dieses Mal Spuren. Spuren, die ich mit Absicht gelegt hat, weil er will, dass die Ermittler endlich auf seine Spur kommen…

Die Geschichte wurde zu keiner Zeit langweilig. Der Autor versteht es, Spannung aufzubauen, in dem ihr zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt. Diese Zeitsprünge sind geschickt eingebaut und geben Hinweise auf die Beweggründe des Fourth-Monkey-Killers. Mir verstehen Stück für Stück, was ihn antreibt und wo seine kranke Art zu töten herkommt... Der Zusatz "Geboren, um zu töten" kommt nicht von ungefähr.
Auch über Porter und Team erfahren wir mehr.

Das Ende lässt eine Folgegeschichte um Sam Porter zu und ich hoffe, dass eine solche bald folgt und genauso spannend wird wie dieser Thriller.

In dem Werbematerial wird bereits angekündigt, dass die Filmrechte verkauft wurden. Diesen werde ich mir nicht entgehen lassen. Das Buch empfehle ich guten Gewissens weiter!

Bewertung vom 04.11.2017
Die Kinder
Dorn, Wulf

Die Kinder


sehr gut

"Die Kinder" von Wulf Dorn hat mich im Nachgang doch recht lange zum Nachdenken gebracht.
Das Genre Thriller trifft es meines Empfindens nach allerdings nicht ganz. Sicher wäre hier Science-Fiction treffender gewesen. Aber das ist Ansichtssache.

Auf den Inhalt des Buches möchte ich an dieser Stelle gar nicht näher eingehen, da der Klappentext ausreichend ist um sich ein grobes Bild zu machen. Alles, was ich hier schreiben könnte wäre zu viel verraten.

Fakt ist, dass dieses Buch sehr gut geschrieben ist. Es lässt sich flüssig lesen und beschreibt die Szenen sehr detailliert und teilweise recht brutal. Die Szenenwechsel sorgen für Abwechslung und einen guten Spannungsaufbau.
Dem Autor geht es meiner Meinung nach nicht um ein mögliches Zukunftsszenario oder einen super Thriller. Vielmehr vermute ich, dass es ihm darum geht einen Anstoß für Veränderungen zu geben, zu verbessern und einfach zum Nachdenken anzuregen.
Der Ausspruch "Wir ernten was wir säen" trifft es hier sehr gut.

Ich vergebe vier Sterne für ein gelungenes Lesevergnügen, welches ich ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen kann.