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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Litzo
Wohnort: Osterholz-Scharmbeck
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Bewertungen

Insgesamt 105 Bewertungen
Bewertung vom 10.02.2019
Einer wird sterben
Lorenz, Wiebke

Einer wird sterben


ausgezeichnet

Stella lebt mit ihrem Mann Paul in einer attraktiven Wohnstraße, da ist alles beschaulich und jeder kennt jeden. Wobei Stella doch zurück gezogen lebt und kaum Kontakt zu den Nachbarn hat. Allein ihr Mann Paul kann ihr Halt geben, doch dieser ist Pilot und mehr unterwegs als zu Hause.
Als sie eines Tages einen parkenden Wagen vor der Haustür bemerkt, in dem 2 Personen sitzen, findet sie es sehr merkwürdig und tauscht sich mit Paul am Telefon aus.
Beide waren vor 6 Jahren in einem Unfall verwickelt, wo jemand starb und sie erhielten kurz danach einen anonymen Hinweis, dass da jemand ganz genau Bescheid weiß, dass die beiden wohl etwas vertuschen.
Stella machen die zwei im Auto immer mehr zu schaffen, weiß doch niemand genau, warum sie da tagelang ausharren und niemandem Auskunft geben. Auch Paul ist auf einmal nicht mehr zu erreichen und dann wird sie auch noch vor ihrer Haustür nieder gerannt.
Stella muss sich mit allem allein auseinandersetzen und ihre Nerven liegen blank.

"Einer wird sterben" ist unheimlich spannend geschrieben und man wird gut unterhalten.

Bewertung vom 28.01.2019
Der Welt nicht mehr verbunden
Hari, Johann

Der Welt nicht mehr verbunden


ausgezeichnet

Der Autor zeigt viele Ursachen und Gründe, warum man an Depressionen und Ängsten erkranken kann.
Vieles ist mir nicht neu gewesen und viele Therapeuten hier in Deutschland gehen die Therapie individuell an.
Auslöser kann die Arbeit sein, in der man nie Anerkennung findet, eine Ehe die unglücklich ist und aus der man nicht ausbrechen kann. Es kann auch der Verlust eines Menschen sein, der einem völlig aus der Bahn wirft und woraus Depressionen entstehen können.
Johann Hari geht vielen Ursachen der Depression auf den Grund und hat Gespräche mit Ärzten und Therapeuten geführt, er hat ebenso viele Studien durchleuchtet.
Was mir allerdings wirklich neu war, waren die Erkenntnisse zu Antidepressiva und der Auswirkungen im Hirn.
Gerade wer schon 5, 7 oder 10 Jahre Antidepressiva nimmt, sollte sich das Buch durchlesen. Aber es gibt auch viele Ansätze, wie man Wege aus der Depression schaffen kann.
Der Autor gibt zu keinem Zeitpunkt Ratschläge, er regt nur dazu an, sich erneut mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Ich habe schon einige Bücher zum Thema Depressionen und Ängste gelesen und dieses sticht meiner Meinung nach hervor. Jeder Betroffene wird sich hier wieder finden und die Ansätze finde ich sehr hilfreich, einiges aus einer anderen Perspektive sehen zu können.

Bewertung vom 12.01.2019
Zwischen uns die Sterne
Sivec, Tara

Zwischen uns die Sterne


ausgezeichnet

Cameron, Aiden und Everett sind seit ihrer Kindheit die besten Freunde. Doch seit nun 5 Jahren haben Cameron und Everett keinen Kontakt mehr und von Aiden, mit dem Everett noch ab und an telefoniert hat, kommt ein dramatischer Brief. Er war schon lange krank und als der Brief Everett erreicht, ist Aiden bereits Tod. Aiden bittet ihn, sich um Cameron zu kümmern und er hat in den Wunschboxen gestöbert, die die drei jeweils im Sommer ausgefüllt haben und daher weiß Aiden von Everetts Gefühlen zu Cameron.

Everett hatte keine einfache Kindheit und seinen Traum Arzt zu werden, hat er seit seiner Kindheit. Im Sommercamp von Camerons Eltern trafen die drei sich jedes Jahr und waren die drei Musketiere.
Die drei haben die jeweiligen Ereignisse des anderen verfolgt, von den ersten Lieben, bis zu deren Ausbildung.
Als Everett seine Ausbildung zum Arzt im Ausland fortsetzen will und Cameron ihn fragt, ob es einen Grund gibt, dass er nicht geht, schweigt er und sie stürmt davon.
Das ist die letzte Begegnung der beiden von vor 5 Jahren.
Nun steht Everett 9 Monaten nach Aidens Tod wieder vor ihr und Cameron Gefühle zu ihrem früheren besten Freund werden durcheinander gebracht und sie bitte ihn, wieder zu gehen.

Everett weiß, er kann die letzen 5 Jahre nicht wieder gut machen, doch kann er ihr jetzt zeigen, wie viel ihm an ihr liegt.Denn heute leitet Cameron das Camp, das ihm als Kind so viel gegeben hat und sie benötigt dringend Hilfe dieses zu erhalten. Also sehen sie sich wieder jeden Tag und beide lernen ihre Gefühle zueinander neu zu bewerten.
Die Geschichte blendet immer wieder Ereignisse aus ihrer Kindheit und Jugend ein und man bekommt ein gutes Bild der Freundschaft.in all den Jahren.
Die Geschichte hat mir besonders gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Bewertung vom 01.01.2019
Wovon du nichts ahnst
Lake, Alex

Wovon du nichts ahnst


sehr gut

Sarah wird eines Tages von ihrer früheren Schulfreundin Rachel über Facebook kontaktiert und dieses fragt sie, welches Facebook Profil das ihre ist. Sarah erfährt dadurch, dass es ein weiteres Profil unter ihrem Namen gibt. Dieses gibt Bilder ihrer 3 Kinder und Infos über sie und ihre Familie preis, die sie so nie veröffentlichen würden.
Sie berät sich mit ihrem Mann Ben und der tut es als Scherz ab.
Dann wird das Profil wieder gelöscht und sie hofft, dass sich da jemand wirklich einen Scherz mit ihr machen wollte.

Doch es geht weiter, indem auf einmal Bücher über Depressionen und psychischen Erkrankungen über ihr Amazon Konto bestellt werden. Sarah versucht weiterhin heraus zu finden, wer hinter diesen Aktionen steckt. Es passieren immer mehr unerklärliche Dinge und ihre Umwelt beginnt, an Sarah zu zweifeln.
Sie weist immer wieder vergeblich darauf hin, dass sie nicht dahinter steckt und die einzige, die ihr glaubt ist ihre langjährige Freundin.

Als sich die Dinge weiter zuspitzen, muss Sarah nicht nur um ihre Familie bangen, sonders auch darum kämpfen, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Das Buch hat am Anfang ein paar längen, aber es lohnt sich am Ball zu bleiben. Die Spannung steigt und die Auflösung ist überraschend. Es lohnt sich.

Bewertung vom 22.12.2018
Ich weiß, wo sie ist
Caves, S. B.

Ich weiß, wo sie ist


ausgezeichnet

Vor 10 Jahren verschwand Francines Tochter Autumn spurlos.
Ihr Leben ist seitdem ein anderes, sie hat sich von ihrem Mann getrennt und ertrinkt ihren Kummer in Alkohol. Ihr Mann feiert derweil Erfolge mit der Autobiografie zu Autumn und hat eine neue Partnerin an seiner Seite.
Eines Tages findet Francine einen Zettel hinter der Haustür auf dem nur der Satz steht "Ich weiß, wo sie ist".
Sie informiert sofort ihren Exmann, doch der tut es als Scherz ab.

Am nächsten Tag steht eine dürre und ungepflegte junge Frau vor ihr und gibt sich als Verfasserin des Zettels zu erkennen. Sie erzählt ihr unglaubliche Details über Autumn, die heute Mel heißen soll und dass sie gemeinsam mit anderen Mädchen in einem Haus gelebt hat.. Ihr gelang vor ein paar Tagen die Flucht und sie versprach Autumn, ihre Mutter zu informieren. Als Francine die Polizei einschalten will, bekommt sie die Info, dass diese eingeweiht sei und ihr nicht helfen werden.

Als sie erneut versucht, ihrem Ex Mann von den neuen Infos zu erzählen, wird der ungehalten und hält alles für eine Spinnerei und dem Alkohol geschuldet.
Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als allein der Spur zu ihrer Tochter zu verfolgen.

Das Buch ist spannend und man mag es nicht aus der Hand legen.

Bewertung vom 11.12.2018
Die zweite Schwester
Kendal, Claire

Die zweite Schwester


ausgezeichnet

Ellas Schwester Miranda verschwand vor fast genau 10 Jahren, sie hinterließ ihren erst ein 10 Wochen alten Sohn, ihre Schwester und ihre Eltern.
Es gab keinen einzigen Hinweis zu ihrem Verschwinden, ob sie freiwillig ging oder ob ihr etwas passiert ist.
Ihre Familie hat ihren Sohn Luke aufgezogen und Ella hat irgendwie die Mutterrolle übernommen, da ihre Eltern sehr vorsichtig und ängstlich in der Erziehung sind, aus Angst, auch ihn noch zu verlieren. Nur mit Ella kann er offen reden.
Da sich der Jahrestag ihres Verschwindens zum 10. mal wiederholt, gibt Ella einer Zeitung ein Interview, dazu gibt die Polizei einen Karton mit Mirandas Sachen frei und Luke bittet Ella, diese genau anzusehen.

Ellas letzten 10 Jahre waren geprägt von dem Verlust ihrer Schwester, musste sie sich anfangs den kleinen Luke annehmen, da ihre Mutter dazu nicht in der Lage war. Die Familie hat eigene Sicherheitsvorkehrungen getroffen und lebt mit ständiger Angst und Vorsicht. Dazu leitet sie eine Gruppe für Gewaltopfer und gibt Selbstverteidigungskurse..

Auch hat Ella ihre große Liebe durch ihre Sorgen verloren, doch Ted steht ihr immer noch bei, wobei er sie gerne stoppen möchte, damit sie endlich ein Leben führen kann, was nicht von Miranda geprägt ist.

Aufgrund der Dinge die sie in dem Karton findet, nimmt sie wieder Spuren auf und verfolgt scheinbar eine Richtung, die gefährlich werden kann.

Zum damaligen Zeitpunkt wurde ein Serienkiller festgenommen und sie möchte endlich wissen, ob der etwas mit Mirandas Verschwinden zu tun. Doch Jason Thorne lebt in einer geschlossenen Anstalt und verweigert Besuch.
Mit Hilfe des Psychologen Adam bekommt sie aber einen Termin und Adam scheint auch privat an Ella Interesse zu haben.

Der Besuch bei Jason läuft nicht wie geplant, dochin Adam findet sie scheinbar endlich jemanden, der ihr helfen wird, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten.

Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut und hat eine Wendungen, die überraschen. Ein gelungener Roman.

Bewertung vom 11.12.2018
Das Weihnachtscafé in Manhattan
Garbera, Katherine

Das Weihnachtscafé in Manhattan


ausgezeichnet

Iona ist eine Geschäftsfrau durch und durch und sie führt mit ihren beiden Freundinnen ein besonderes Cafe, das zum verweilen einlädt. Hier gibt es besondere Pralinen Kreationen und man fühlt sich als Gast einfach wohl.
Eine große Hotelkette möchte gerne mit dem Cafe zusammen arbeiten und so lernt Iona den Hotelleiter Mads und seine Tochter Sofia kennen. Zufällig wohnen sie auch noch im selben Haus und laufen sich über den Weg.
Mads Frau und Sofias Mutter verstarb letztes Jahr nach den Weihnachtstagen und somit hadert die 6 jährige Sofia mit den Weihnachtstagen und Mads möchte ihr gerne neue Erinnerungen an Weihnachten schenken, damit sie nicht grundsätzlich die Feiertage mit dem Tod ihrer Mutter verbinden wird.
Iona liebt die Feiertage und so schafft sie es hin und wieder, die beiden von ihrer Trauer abzulenken.
Sie schließt Sofia schnell ins Herz und entwickelt Gefühle für Mads, doch er kann sich noch nicht auf eine neue Beziehung einlassen.

Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen und gerade zu der jetzigen Jahreszeit darf es auch mal weihnachtlich und kitschig sein.

Bewertung vom 25.11.2018
Das Flüstern der Gefahr
Howard, Linda

Das Flüstern der Gefahr


ausgezeichnet

Jina arbeitet als Computer Spezialistin und vertreibt sich ihre Zeit in den Pausen mit Computerspielen. Eines Tages wird sie zu ihrem Vorgesetzten beordert und erfährt, dieses Spiel war ein Test und sie hat dort am besten abgeschnitten. Die erfolgreichsten "Spieler" werden Zwangsversetzt, entweder nimmt man den neuen Job an oder wird gekündigt. Jina ist die einzige Frau, die am neuen Programm teilnimmt. Sie soll für ein GoTeam die Drohnenführerin werden, dazu gehört aber auch, ein körperliches Ausdauertraining um fit für kommende Einsätze zu sein.

Ihr Team besteht aus Männern und sie haben einen Spaß daran, Jina zu trainieren. Denn sie ist verbissen und aufgeben gibt es für sie nicht. Ihr Teamleiter Ace macht ihr aber von Anfang an klar, dass er sie da nicht haben will und er nur darauf wartet, dass sie versagt und aufgibt.

Nicht nur, dass er ihr das Leben dort schwer macht, dazu knistert es gewaltig zwischen den beiden.
Aber von Anfang an gibt es eine Regel; niemand aus dem Team fängt etwas mit ihr an, das würde nur das Team gefährden.

So kämpft sie mit dem Training und ihren Gefühlen und auch Ace fällt die Abstinenz nicht leicht.

"Das Flüstern der Gefahr" ist ein typischer Linda Howard Roman, wo Männer noch Männer sind und die Hauptfigur Jina selbstsicher ist und sich nichts bieten lässt. Ein toller Roman mit Spannung und Erotik.

Bewertung vom 05.11.2018
Sieben Tage Wir
Hornak, Francesca

Sieben Tage Wir


ausgezeichnet

Oliva ist Ärztin und kehrt zu Weihnachten nach Hause zurück. Da sie mit hoch ansteckenden Patienten in Afrika zu tun hatte, muss sie ab Anreise 7 Tage in Qurantäne verbringen. Da sie viel im Ausland arbeitet und sie selten zu Hause ist, erklärt sich ihre Familie dazu bereit, die 7 Tage mit ihr zu verbringen.
Dazu gehören ihre Eltern und ihre jüngere Schwester Phoebe.
Da Weihnachten ist und niemand Stress verursachen will, gehen alle anfangs vorsichtig miteinander um. Doch hat jeder so sein Päckchen zu tragen und das gelingt nur zu Anfang.

Schnell werden Geheimnisse ausgeplaudert oder zufällig entdeckt und die Fassade fängt an zu bröckeln.
Olivia hatte ein verbotene Affaire mit einem Kollegen und hatte sich dem Risiko ausgesetzt, sich mit dem Virus anzustecken, ihr Vater bekommt eine Mail von seinem Sohn, von dessen Existenz er vor einem Jahr erfuhr und ihre Mutter bekam vor ein paar Tagen eine Krebs Diagnose. Und dann noch die verwöhnte jüngere Schwester Phoebe, die auch lernen muss, dass sie nicht immer ihren Willen durchsetzen kann.

Ich fand die Geschichte sehr gut und auch flüssig erzählt. Ich mochte Olivia sehr und fand es spannend, wie sich alle Charaktere mit ihren eigenen Problemen auseinandersetzen mussten, ohne die anderen Familienmitglieder einzuweihen. Doch durch die Enge des Hause und ist eben doch schwierig, Geheimnisse für sich zu bewahren

Bewertung vom 14.10.2018
Ab morgen für immer
Cohen, Leslie

Ab morgen für immer


gut

Eigentlich mag ich solche Bücher sehr, indem es um eine Beziehung in der Vergangenheit geht und man als Leser erfährt, wo die beiden heute stehen.
Doch Eve und Ben kennen sich kaum und da gibt es eben außer gemeinsame Freunde keine Verbindung.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Eve und Ben erzählt. Eve verlor früh ihre Mutter und lebte sch im College aus, indem sie viel feierte und dieses und jenes ausprobierte. In den Jahren war sie mit Jesse liiert, was aber für Beide nichts festes war, doch hingen sie aneinander.
Eve ist nun im Arbeitsleben angekommen und hält weiter Kontakt zu ihren Freundinnen vom College. Jesse spielt keine Rolle mehr in ihrem Leben.
Dann lernt sie bei einem gemeinsamen Treffen Ben näher kennen, früher hat sie ihn kaum wahr genommen und auch heute möchte sie keine feste Bindung eingehen.
Ben hingegen kann sich viel mehr mit ihr vorstellen.
Die Autorin versucht in Rückblicken zu erklären, warum Eve keine Bindung eingehen kann, doch kommt man Eve als Person nicht nahe, auch Ben bleibt irgendwie fremd.
So fällt es schwer, die Beziehung der beiden und den weiteren Verlauf zu folgen, mit gefiebert habe ich nicht und sehr spannend war das Buch leider auch nicht.
Sehr schade, man hätte mehr draus machen können.