Headhunter, 4 Audio-CD - Nesbø, Jo
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Headhunter, 4 Audio-CD

Thriller. Gekürzte Lesung

Jo Nesbø 

Aus d. Norweg. übers. v. Frauenlob, Günther; Sprecher: Steck, Johannes
Audio CD
 
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Headhunter, 4 Audio-CD

Roger Brown genießt als Headhunter in Wirtschaftskreisen einen exzellenten Ruf. Was niemand weiß: Er raubt seine Klienten aus, bringt sie um ihre Kunstwerke. Auf einer Vernissage lernt er den Holländer Greve kennen, der ihm die perfekte Besetzung für den Geschäftsführerposten eines GPS-Unterneh mens zu sein scheint. Als Brown erfährt, dass Greve einen lange verloren geglaubten Rubens besitzt, stiehlt er das wertvolle Gemälde. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt.


Produktinformation

  • Verlag: Downtown
  • ISBN-13: 9783869090375
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3869090375
  • Best.Nr.: 28019326
  • Laufzeit: 287 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Normalerweise schickt Jo Nesbø den alkoholkranken Kommissar Harry Hole auf die Jagd nach Norwegens Schwerverbrechern. In "Headhunter" aber ist alles anders. Protagonist Roger Brown ist ein erfolgreicher Headhunter mit schöner Frau und Riesenvilla, der jedoch ein Geheimnis hat: Seinen Lebensstil finanziert er sich durch den Diebstahl wertvoller Gemälde. Bislang wähnte er sich allen Mitmenschen überlegen - doch in dem Geschäftsmann Clas Greve findet er einen ebenbürtigen Gegner. Zunächst glaubt Brown, der Konkurrent vögle lediglich seine Gattin; doch nach und nach erkennt er, dass es um sehr viel mehr geht. Ganz offensichtlich hatte der 50-jährige Nesbø große Freude am Konstruieren dieses Thrillers, der geschrieben ist aus der Ichperspektive des arroganten Headhunters. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten bringt fast jedes Kapitel eine neue Wendung, jede auftretende Person könnte Freund oder Feind sein, und bis zur letzten Seite ist unklar, ob Brown überleben wird. Wer großen Realismus und absolute Logik schätzt, wird von diesem Roman enttäuscht sein; der zunehmend rasante Plot weist an einigen Stellen üble Ungereimtheiten auf. Nichtsdestotrotz packt und unterhält das Buch. Und beweist, dass der norwegische Bestsellerautor mehr kann als den misanthropischen Einzelgänger Harry Hole. (jul)

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Perfekt gebaut und "geschmeidig" erzählt findet Sylvia Staude diesen neuen Nesbo-Krimi. Nur mit der emotionalen Einfühlung in den Helden will es angesicht dieses Perfektionismus' nicht so recht klappen. Denn der Tittelheld ist aus Kritikerinnensicht kaum mehr als ein Rädchen in der perfekt geölten Thriller-Maschinerie. Trotzdem entfaltet die Geschichte um einen Mann, der Verbrecher castet, ihren Sog, versichert die Kritikerin ein wenig atemlos, weil der Plot ständig von einem Höhepunkt zum nächsten rast.

© Perlentaucher Medien GmbH

»Ein erstklassiger Thriller, eine Wahnsinnsgeschichte - die alles toppt.« Dagbladet »Headhunter ist so perfekt gebaut und geschmeidig erzählt, dass es sinnlos ist, sich dem Strudel widersetzen zu wollen.« Frankfurter Rundschau, Sylvia Staude, 24.07.10 »Schnelle, böse Geschichte um einen präpotenten Headhunter, der an seine Grenzen stößt.« KrimiWelt-Bestenliste, Juli 2010
Jo Nesbø, geb. 1960, ist Ökonom, Schriftsteller und Musiker. Er ist der erfolgreichste Autor Norwegens, in 17 Ländern mit seinen Büchern vertreten, darunter die USA und England.

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CD 1
1 Titel 1
2 Titel 2
3 Titel 3
4 Titel 4
5 Titel 5
6 Titel 6
7 Titel 7
8 Titel 8
9 Titel 9
10 Titel 10
11 Titel 11
12 Titel 12
13 Titel 13
14 Titel 14
15 Titel 15
16 Titel 16
17 Titel 17
18 Titel 18

CD 2
1 Titel 19
2 Titel 20
3 Titel 21
4 Titel 22
5 Titel 23
6 Titel 24
7 Titel 25
8 Titel 26
9 Titel 27
10 Titel 28
11 Titel 29
12 Titel 30
13 Titel 31
14 Titel 32
15 Titel 33
16 Titel 34
17 Titel 35
18 Titel 36

Kundenbewertungen zu "Headhunter, 4 Audio-CD" von "Jo Nesbø"

19 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 19 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 21.10.2012   sehr gut
Jo Nesbø schreibt Krimis zum Nägelkauen. Mit „Headhunter“ kreiert der Norweger einen neuen Charakter, der Harry Hole in den Schatten stellen könnte.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen skandinavischen Krimis und der übrigen Welt der Thriller besteht in der Relativität der Moral. Amerika beispielsweise bevorzugt das Happy End, deutsche Autoren geben sich gerne ironisch, analytisch oder auch ein wenig moralisierend. Die Kollegen aus dem hohen Norden hingegen kosten die Dimensionen des menschlichen Gefühls derartig nachhaltig aus, dass man als Leser zuweilen das Frösteln bekommt. Jo Nesbø macht da keine Ausnahme. Roger Brown, der Protagonist mit dem unauffälligen Namen, entwickelt über die Buchlänge hinweg eine Bosheit von dämonischer Normalität, die ihn zum Dieb, berechnenden Mörder und Strategen der Gefühle werden lässt, ohne dass er moralisch zu greifen ist. Alles geschieht um der persönlichen Leidenschaft willen, mit der er sich als Headhunter ständig herausfordert, in seinem Job wie auch darüber hinaus.
Denn Roger Brown rekrutiert nicht nur Führungskräfte für große Unternehmen, sondern spioniert sie aus. Er nützt seine besondere Stellung als Mittler zwischen den Karrieren aus, sammelt Informationen über Kunstwerke, die im Besitz seiner Kunden sind und schafft es in der Regel, diese Stücke zu rauben und zu verdealen. Als er auf einen holländischen Manager namens Greve trifft, wittert er ein besonderes Schmuckstück, ein seltenes Rubens-Gemälde, das in dessen Besitz sein soll. Es gelingt ihm, das Bild zu stehlen, stößt aber in Greve auf einen erfahrenen, militärisch geübten Widersacher, der die Jagd auf Brown eröffnet. Mit akribischer Raffinesse entwickelt Jo Nesbø das Zusammentreffen der beiden Alpha-Männchen, erzählt aus der Perspektive des Headhunters, der sich angesichts des Kontrahenten in vielen Momenten plötzlich nicht mehr so sicher sein kann wie bisher. Es kommt zum Showdown, der wiederum die Geschichte in Browns Sinne wendet. Der Autor verwendet einen langen Abspann darauf, die Polizei zu schildern, die dem Täuschungsmanöver offenbar aufgesessen ist, und das Netz der Betrügereien aufzuschlüsseln, mit dem dem Headhunter der Coup gelungen ist.

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Bewertung von melange aus Bonn am 24.07.2012   ausgezeichnet
Ritt auf einer Rasierklinge

Zum Inhalt: Roger Brown ist nicht nur Headhunter, sondern auch ein ebenso begnadeter Kunstdieb. Bei dem Coup, der ihm ein sorgenfreies Restleben garantieren soll, geht jedoch alles schief, was schief gehen kann und Roger muss seinen brillanten Verstand einsetzen, um den folgenden Alptraum zu überleben.

Zum Cover: Businessmen im Nebel - leider zu nichtssagend, um den großartigen Inhalt zu spiegeln.

Mein Eindruck: Wie viel absurde, dramatische und atemberaubende Wendungen können einem Autor für ein Buch einfallen? Jo Nesbo versucht auf jeden Fall, den bestehenden Rekord zu brechen. Nach relativ gemächlichem Beginn hetzt er seinen Ich-Erzähler durch einen Thriller, der das Adrenalin nur so sprudeln lässt - bei Roger, wie auch beim Leser. Schilderungen von Menschen, Umgebungen und Situationen, die in ihrer Genauigkeit und Ausdrucksschärfe nichts zu wünschen übrig lassen (obwohl ich ehrlicherweise einige Szenen auch gerne diffuser ausformuliert gehabt hätte). Dazu unauffällige Einsprengsel im Text, die dem Leser ermöglichen, den "Fall" selber zu lösen. Es ist ein Genuss, wenn ein Ende nicht einfach vom Himmel fällt, sondern trotz aller überraschenden Aspekte einer Logik nachfolgt, die sich dem Leser mit Nachdenken oder wenigstens Zurückblättern erschließt. Durch das Element der Ich-Erzählung weiß er dasselbe, wie die Hauptperson und kann deren Schlüsse, Panik und Überheblichkeit hautnah und quasi am eigenen Leibe miterleben. Zudem schließt sich der Kreis der Geschichte am Ende in bravouröser Art - auch das nötigt einiges an Respekt ab.

Fazit: Zwar ein reichlich durchgedrehter Plot, aber immer spannend und mit einigem Augenzwinkern erzählt. 5 Sterne

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Bewertung von BellaE aus ... am 22.02.2012   sehr gut
Headhunter war nach 'Schneemann' und 'Leopard' mein 3. Buch von Jo Nesbo. Die erste Hälfte war ich nicht so begeistert vom Headhunter Roger Brown. Ein richtig unsypmathischer kleiner Giftzwerg! Aber danach hat sich der Thriller so rasant entwickelt, dass ich richtig überrascht war und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Roger lebt mit seiner Frau Diana in einem riesigen Haus, welches er sich eigentlich nicht leisten kann. Er hilft ihr bei der Eröffnung einer Kunstgalerie, damit sie von den Gedanken wegkommt ein Kind von ihm zu wollen. Zuvor hatte er sie schon zu einer Abtreibung überredet. Nur aus purem Egoismus. Er konnte den Gedanken nicht ertragen, dass seine Diana jemand anderen als ihn liebte, auch ihr eigenes Kind nicht.

Der Beruf des Headhunters war ihm wie auf den Leib geschneidert. Roger war der Beste. Doch Clas Greve will ihm einen Strich durch die Rechnung machen.

Viele unerwartete Wendungen machen dieses Buch ab der ersten Hälfte zum Page-Turner. Ich kann es jedem Jo Nesbo Fan nur empfehlen!

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Bewertung von Lilli15 aus HC am 19.09.2011   sehr gut
Das Buch beginnt etwas langatmig. Allerdings gibt es dafür aber eine gute Beschreibung der Handlung sowie der Hauptfiguren.
Roger ist am Anfang eine eher unsympathische Figur, was sich beim Weiterlesen allerdings schnell ändert. Dieses Psychospiel ist so fesselnd und flüssig geschrieben , das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Man fiebert bis zur letzten Seite mit der Hauptfigur mit. Ein intelligenter Krimi mit interessanten Charakteren und einem spannenden Thema.
Nesbo weiß, wie er seine Leser fesselt.
Fazit: Bitte weiterlesen, auch wenn die ersten Kapitel sich etwas " ziehen"!

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011   ausgezeichnet
wieder mal klasse
aber was will man von Jo Nesbo anderes erwarten? Ich bin ein begeisterter Fan seiner Harry Hole Serie und wurde auch hier von Headhunter nicht enttäuscht. Obwohl ich erst skeptisch war, dass das Buch vielleicht zu sehr ins berufliche und die Erklärungen zu den Headhuntern springen würde. Aber weit gefehlt, schon von der ersten Seite an zieht das Buch einen in die Handlung und lässt einen kaum durchatmen. Besonders am Ende - mit der überraschenden Wendung - weiß der Leser: Jo Nesbo - immer wieder!!

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Bewertung von Bücherwurmolli aus Nürnberg am 12.05.2011   sehr gut
Harte Arbeit!

Roger Brown ist Headhunter. Ein Mann, welcher die qualifiziertesten Anwärter für einen Job in der Chefetage aussucht, testet und den Vorsitzenden der passenden Firmen vorstellt. Er ist der beste seiner Art. Neben seinem eigentlichen Beruf klaut er Klienten, welche ihm in den zahlreichen Vorstellungsgesprächen so gut wie alles über ihr Privatleben erzählen, wertvolle Gemälde und verkauft diese mithilfe eines Insiders namens Ove Kjikerud auf dem Schwarzmarkt. Als Roger herausfindet, dass seine Frau Diana mit einem seiner Klienten ein Verhältnis hat beginnt Roger seine Flucht vor dem Ungewissen durch zahlreiche Rätsel und Wiedersprüche.

Das erste Buch, dass ich von Jo Nesbo gelesen habe hat mich sofort fasziniert. Nicht nur die Handlung, welche gegen Ende das Maß der Genialität um Längen überschreitet, sondern auch die Charaktere, welche im Laufe der Geschichte immer wieder ihre Fassetten ändern haben mich vollkommen überzeugt. Der Autor versteht es außerdem durch ein ausgeklügeltes System, mit welchem er den Leser praktisch an der Nase herumführt, zu keiner Zeit preiszugeben, wie die Geschichte enden könnte(Was in dieser Kategorie Buch gar nicht so leicht ist). Zugesagt hat mir auch die Erzählperspektive, welche zwar nur auf Roger begrenzt ist, dadurch aber nicht alle Rätsel und Widersprüche von Anfang an auflöst.

Ich bin vollkommen überzeugt von dem Buch und von den schriftstellerischen Fähigkeiten des Autors, weswegen ich mir in nächster Zeit wohl noch einige seiner Bücher zulegen werde.

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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 26.03.2011   gut
Vom Jäger zum gejagten

Roger Brown ist einer der erfolgreichsten Headhunter in Oslo. Mit nahezu perfektem Blick erkennt er, welche erfolgreiche Führungsperson zu welcher Firma passt. Aber genauso perfekt erkennt er, wenn eine solche Person wertvolle Gemälde besitzt und wie er sie geschickt entwenden kann. Doch eines Tages geht ein solcher Coup schief und er wird von einem erfolgreichen Jäger ins Visier genommen.

Mit diesem Thriller begibt sich Jo Nesbo auf neues Terrain. Bekannt durch seine Harry-Hole-Reihe lässt er nun einen anderen Helden Abenteuer bestehen. Und die Figur des Roger Brown passt in den gewohnten Stil: sympathisch aber nicht unfehlbar. Es gelingt ihm hervorragend, dass der Leser von der ersten Seite an eine Beziehung zum Protagonisten aufbaut und mit ihm mitfiebert.

Der Schreibstil des Autors ist ebenfalls gewohnt gut. Flüssig und schnell treibt er durch die Handlung. Auch wenn das Buch einige Längen hat, ist es nie langweilig. Leider ist jedoch für mich die Handlung etwas zu leicht vorherzusehen. Ziemlich schnell hatte ich die richtige Spur aufgenommen. Schade, dass kenne ich von der Hole-Reihe nicht. Darum gibt es auch nur 3 Sterne, denn von Nesbo bin ich deutlich kniffligere Fälle gewohnt.

Fazit: ein guter Thriller außerhalb der gewohnten Reihe, der leider etwas Potenzial vergibt.

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Bewertung von Smaz am 12.02.2011   sehr gut
Headhunter ist ein wirklich spezieller Thriller. Stellenweise extrem spannend, an anderen Stellen extrem interessant und mit tiefen Einblicken in Headhunter-Gedanken. Die Spannung im Buch ist jedoch nicht konstant, es gibt viele Stellen an denen man das problemlos beiseitelegen könnte, sodass manchmal etwas Unterhaltung fehlt. Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend, vor allem ist der Schluss wirklich überraschend und anders als gedacht.

Die Charaktere sind äußerst ausgefeilt und real dargestellt, im Gegensatz dazu ist die Handlung eher weniger realistisch. Die Motive und Hintergründe bleiben oftmals verschleiert, der Leser muss an vielen Stellen eigene Schlussfolgerungen ziehen. Insbesondere die Einblicke in die Gedankenwelt des Hauptcharakters sind sehr interessant und lustig, sie machen aus einem normalen Thriller ein außergewöhnliches Buch.

Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da viele Kleinigkeiten und Einzelheiten sehr genau geschildert werden. Daran gewöhnt man sich jedoch schnell, sodass der Lesefluss dadurch nicht gestört wird.

Insgesamt aber ein guter Thriller, mit zahlreichen Überraschungen und Wendungen, teilweise tiefgründigen Analysen und einigen Thriller-untypischen Stellen.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 04.02.2011   ausgezeichnet
Roger Brown, ist ein 35jähriger begnadeter Headhunter. Er ist genial in seinem Job, in der Welt der Headhunter ist er die Oberliga. Ein winziger körperlicher Makel, er ist nur 168 cm, lässt ihn allerdings am „ Little-Mann-Syndrom“ leiden. Den kompensiert man bekanntlich durch knallhartes geschäftliches Auftreten und einem herrischen und überheblichen Ton den Arbeitskollegen gegenüber. Er hat eine wunderschöne, junge intelligente Frau, mit der er sich nur zu gerne schmückt. Sie leitet eine eigene Kunstgalerie sehr edel und avantgardistisch.

Roger , so erfährt man gibt wesentlich mehr Geld aus, als er eigentlich zur Verfügung hat, also spezialisiert er sich auf ein recht einträgliches, aber gefährliches Hobby. Gerade weil er ständig in Geldnöten ist, die er seiner Frau natürlich verheimlicht, verweigert er ihr bewusst ihren sehnlichsten Wunsch. Ein gemeinsames Kind. Spannung und Entfremdung brauen sich zu einem unheilvollen Gewitter zusammen. Die prekäre Lage spitzt sich zu als Roger auf seine kurzzeitige Affäre Lotte trifft und ihm Diana Clas Cleven , eine Koryphäe auf dem Gebiet der Satellitenüberwachungstechnik, vorstellt. Ein Mann den Roger unbedingt an ein norwegisches Unternehmen vermitteln will, winkt nicht nur eine stattliche Provision, sondern eine einmalige Gelegenheit das geheime Hobby mit einem letzten Coup zu beenden.





Jo Nesbo, ein Garant für spannende, intelligente Thriller. Er überzeugt mit Headhunter genauso, wie mit seiner Harry-Hole-Reihe.

Interessante Charaktere, eine fesselnde Story, die mit vielen, teils auch versteckten Wendungen brilliert, laden zum atemberaubenden Lesevergnügen ein.

Anfangs kommt Roger uns als unsympathischer Macho und skrupelloser Vermittler daher, nur wenig später zeigt sich, dass noch viel mehr Haie in diesem Becken mitschwimmen. Viele sind größer und wesentlich gerissener.



Fazit: Ein unbedingtes „Muss ich gelesen haben“

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011   sehr gut
Roger Brown ist ein Headhunter. Nicht irgendein Headhunter, sondern DER Headhunter schlecht hin. Empfiehlt er einen Mann, wird dieser garantiert genommen. Er lebt mit seiner Frau Diana in einem schönen Haus, er hat ihr den Traum einer eigene Galerie ermöglicht, die beiden sind glücklich bis auf Dianas unerfülltem Kinderwunsch. Roger denkt praktisch: Er möchte keine Kinder, weil er zum einen eifersüchtig sein wird und zum anderen kann er sich keine leisten. An dem Punkt Finanzen arbeitet er hart. Gemeinsam mit seinem Kumpel Ove Kjikerud bricht er in Villen ein, stiehlt Kunstwerke und verscherbelt diese auf dem Schwarzmarkt. Bis eines Tages etwas schief läuft und Roger auf seinen Meister trifft: Clas Greve. Eine atemberaubende Jagd beginnt, eine Jagd auf Leben und Tod!

Das Cover finde ich gut gewählt. Der Titel und der Name des Autors stehen im Vordergrund, während zwei Männer im Anzug leicht im Hintergrund verschwinden. Es erinnert mich an den Einspieler von den James Bond Filmen. Eigentlich nicht sehr aussagekräftig, suggeriert aber Spannung zusammen mit dem Klapptext.

Jo Nesbo hat mit seinem Buch Headhunter einen spannend Thriller geschaffen. Temporeich, spannend, stellenweise witzig, baut er sein Werk auf und hält den Leser von der ersten bis zur letzten Seite gefangen. Nesbo baut das ganze Buch über Hinweise ein und man rät mit, wie alles zusammenhängt. Für einen aufmerksamen Leser eigentlich ein Leichtes alles direkt zu durch schauen, dann kommt alles anders. Die handelnden Personen, besonders Roger, seine Frau Diana und Clas Greve sind in ihren Charakteren völlig unterschiedlich und sehr gut ausgearbeitet. Auch die Nebendarsteller fügen sich logisch in die Geschichte ein. Besonders gut fand ich den Kommissar mit seinem Sprachfehler. Schmunzeln garantiert. Das einzige, was mich etwas gestört hat, waren die teilweise merkwürdigen Zufälle. Ausweglose Situation und plötzlich taucht die Lösung aus dem Nichts auf. z.B. die Sache mit der Nagelschere fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen, deswegen ein Sternchen Abzug.

Mein Fazit: Lesenswert! Gute Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite!

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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 21.10.2012   sehr gut
Jo Nesbø schreibt Krimis zum Nägelkauen. Mit „Headhunter“ kreiert der Norweger einen neuen Charakter, der Harry Hole in den Schatten stellen könnte.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen skandinavischen Krimis und der übrigen Welt der Thriller besteht in der Relativität der Moral. Amerika beispielsweise bevorzugt das Happy End, deutsche Autoren geben sich gerne ironisch, analytisch oder auch ein wenig moralisierend. Die Kollegen aus dem hohen Norden hingegen kosten die Dimensionen des menschlichen Gefühls derartig nachhaltig aus, dass man als Leser zuweilen das Frösteln bekommt. Jo Nesbø macht da keine Ausnahme. Roger Brown, der Protagonist mit dem unauffälligen Namen, entwickelt über die Buchlänge hinweg eine Bosheit von dämonischer Normalität, die ihn zum Dieb, berechnenden Mörder und Strategen der Gefühle werden lässt, ohne dass er moralisch zu greifen ist. Alles geschieht um der persönlichen Leidenschaft willen, mit der er sich als Headhunter ständig herausfordert, in seinem Job wie auch darüber hinaus.
Denn Roger Brown rekrutiert nicht nur Führungskräfte für große Unternehmen, sondern spioniert sie aus. Er nützt seine besondere Stellung als Mittler zwischen den Karrieren aus, sammelt Informationen über Kunstwerke, die im Besitz seiner Kunden sind und schafft es in der Regel, diese Stücke zu rauben und zu verdealen. Als er auf einen holländischen Manager namens Greve trifft, wittert er ein besonderes Schmuckstück, ein seltenes Rubens-Gemälde, das in dessen Besitz sein soll. Es gelingt ihm, das Bild zu stehlen, stößt aber in Greve auf einen erfahrenen, militärisch geübten Widersacher, der die Jagd auf Brown eröffnet. Mit akribischer Raffinesse entwickelt Jo Nesbø das Zusammentreffen der beiden Alpha-Männchen, erzählt aus der Perspektive des Headhunters, der sich angesichts des Kontrahenten in vielen Momenten plötzlich nicht mehr so sicher sein kann wie bisher. Es kommt zum Showdown, der wiederum die Geschichte in Browns Sinne wendet. Der Autor verwendet einen langen Abspann darauf, die Polizei zu schildern, die dem Täuschungsmanöver offenbar aufgesessen ist, und das Netz der Betrügereien aufzuschlüsseln, mit dem dem Headhunter der Coup gelungen ist.

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Bewertung von melange aus Bonn am 24.07.2012   ausgezeichnet
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Zum Inhalt: Roger Brown ist nicht nur Headhunter, sondern auch ein ebenso begnadeter Kunstdieb. Bei dem Coup, der ihm ein sorgenfreies Restleben garantieren soll, geht jedoch alles schief, was schief gehen kann und Roger muss seinen brillanten Verstand einsetzen, um den folgenden Alptraum zu überleben.

Zum Cover: Businessmen im Nebel - leider zu nichtssagend, um den großartigen Inhalt zu spiegeln.

Mein Eindruck: Wie viel absurde, dramatische und atemberaubende Wendungen können einem Autor für ein Buch einfallen? Jo Nesbo versucht auf jeden Fall, den bestehenden Rekord zu brechen. Nach relativ gemächlichem Beginn hetzt er seinen Ich-Erzähler durch einen Thriller, der das Adrenalin nur so sprudeln lässt - bei Roger, wie auch beim Leser. Schilderungen von Menschen, Umgebungen und Situationen, die in ihrer Genauigkeit und Ausdrucksschärfe nichts zu wünschen übrig lassen (obwohl ich ehrlicherweise einige Szenen auch gerne diffuser ausformuliert gehabt hätte). Dazu unauffällige Einsprengsel im Text, die dem Leser ermöglichen, den "Fall" selber zu lösen. Es ist ein Genuss, wenn ein Ende nicht einfach vom Himmel fällt, sondern trotz aller überraschenden Aspekte einer Logik nachfolgt, die sich dem Leser mit Nachdenken oder wenigstens Zurückblättern erschließt. Durch das Element der Ich-Erzählung weiß er dasselbe, wie die Hauptperson und kann deren Schlüsse, Panik und Überheblichkeit hautnah und quasi am eigenen Leibe miterleben. Zudem schließt sich der Kreis der Geschichte am Ende in bravouröser Art - auch das nötigt einiges an Respekt ab.

Fazit: Zwar ein reichlich durchgedrehter Plot, aber immer spannend und mit einigem Augenzwinkern erzählt. 5 Sterne

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Bewertung von BellaE aus ... am 22.02.2012   sehr gut
Headhunter war nach 'Schneemann' und 'Leopard' mein 3. Buch von Jo Nesbo. Die erste Hälfte war ich nicht so begeistert vom Headhunter Roger Brown. Ein richtig unsypmathischer kleiner Giftzwerg! Aber danach hat sich der Thriller so rasant entwickelt, dass ich richtig überrascht war und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Roger lebt mit seiner Frau Diana in einem riesigen Haus, welches er sich eigentlich nicht leisten kann. Er hilft ihr bei der Eröffnung einer Kunstgalerie, damit sie von den Gedanken wegkommt ein Kind von ihm zu wollen. Zuvor hatte er sie schon zu einer Abtreibung überredet. Nur aus purem Egoismus. Er konnte den Gedanken nicht ertragen, dass seine Diana jemand anderen als ihn liebte, auch ihr eigenes Kind nicht.

Der Beruf des Headhunters war ihm wie auf den Leib geschneidert. Roger war der Beste. Doch Clas Greve will ihm einen Strich durch die Rechnung machen.

Viele unerwartete Wendungen machen dieses Buch ab der ersten Hälfte zum Page-Turner. Ich kann es jedem Jo Nesbo Fan nur empfehlen!

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Bewertung von Lilli15 aus HC am 19.09.2011   sehr gut
Das Buch beginnt etwas langatmig. Allerdings gibt es dafür aber eine gute Beschreibung der Handlung sowie der Hauptfiguren.
Roger ist am Anfang eine eher unsympathische Figur, was sich beim Weiterlesen allerdings schnell ändert. Dieses Psychospiel ist so fesselnd und flüssig geschrieben , das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Man fiebert bis zur letzten Seite mit der Hauptfigur mit. Ein intelligenter Krimi mit interessanten Charakteren und einem spannenden Thema.
Nesbo weiß, wie er seine Leser fesselt.
Fazit: Bitte weiterlesen, auch wenn die ersten Kapitel sich etwas " ziehen"!

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011   ausgezeichnet
wieder mal klasse
aber was will man von Jo Nesbo anderes erwarten? Ich bin ein begeisterter Fan seiner Harry Hole Serie und wurde auch hier von Headhunter nicht enttäuscht. Obwohl ich erst skeptisch war, dass das Buch vielleicht zu sehr ins berufliche und die Erklärungen zu den Headhuntern springen würde. Aber weit gefehlt, schon von der ersten Seite an zieht das Buch einen in die Handlung und lässt einen kaum durchatmen. Besonders am Ende - mit der überraschenden Wendung - weiß der Leser: Jo Nesbo - immer wieder!!

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Bewertung von Bücherwurmolli aus Nürnberg am 12.05.2011   sehr gut
Harte Arbeit!

Roger Brown ist Headhunter. Ein Mann, welcher die qualifiziertesten Anwärter für einen Job in der Chefetage aussucht, testet und den Vorsitzenden der passenden Firmen vorstellt. Er ist der beste seiner Art. Neben seinem eigentlichen Beruf klaut er Klienten, welche ihm in den zahlreichen Vorstellungsgesprächen so gut wie alles über ihr Privatleben erzählen, wertvolle Gemälde und verkauft diese mithilfe eines Insiders namens Ove Kjikerud auf dem Schwarzmarkt. Als Roger herausfindet, dass seine Frau Diana mit einem seiner Klienten ein Verhältnis hat beginnt Roger seine Flucht vor dem Ungewissen durch zahlreiche Rätsel und Wiedersprüche.

Das erste Buch, dass ich von Jo Nesbo gelesen habe hat mich sofort fasziniert. Nicht nur die Handlung, welche gegen Ende das Maß der Genialität um Längen überschreitet, sondern auch die Charaktere, welche im Laufe der Geschichte immer wieder ihre Fassetten ändern haben mich vollkommen überzeugt. Der Autor versteht es außerdem durch ein ausgeklügeltes System, mit welchem er den Leser praktisch an der Nase herumführt, zu keiner Zeit preiszugeben, wie die Geschichte enden könnte(Was in dieser Kategorie Buch gar nicht so leicht ist). Zugesagt hat mir auch die Erzählperspektive, welche zwar nur auf Roger begrenzt ist, dadurch aber nicht alle Rätsel und Widersprüche von Anfang an auflöst.

Ich bin vollkommen überzeugt von dem Buch und von den schriftstellerischen Fähigkeiten des Autors, weswegen ich mir in nächster Zeit wohl noch einige seiner Bücher zulegen werde.

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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 26.03.2011   gut
Vom Jäger zum gejagten

Roger Brown ist einer der erfolgreichsten Headhunter in Oslo. Mit nahezu perfektem Blick erkennt er, welche erfolgreiche Führungsperson zu welcher Firma passt. Aber genauso perfekt erkennt er, wenn eine solche Person wertvolle Gemälde besitzt und wie er sie geschickt entwenden kann. Doch eines Tages geht ein solcher Coup schief und er wird von einem erfolgreichen Jäger ins Visier genommen.

Mit diesem Thriller begibt sich Jo Nesbo auf neues Terrain. Bekannt durch seine Harry-Hole-Reihe lässt er nun einen anderen Helden Abenteuer bestehen. Und die Figur des Roger Brown passt in den gewohnten Stil: sympathisch aber nicht unfehlbar. Es gelingt ihm hervorragend, dass der Leser von der ersten Seite an eine Beziehung zum Protagonisten aufbaut und mit ihm mitfiebert.

Der Schreibstil des Autors ist ebenfalls gewohnt gut. Flüssig und schnell treibt er durch die Handlung. Auch wenn das Buch einige Längen hat, ist es nie langweilig. Leider ist jedoch für mich die Handlung etwas zu leicht vorherzusehen. Ziemlich schnell hatte ich die richtige Spur aufgenommen. Schade, dass kenne ich von der Hole-Reihe nicht. Darum gibt es auch nur 3 Sterne, denn von Nesbo bin ich deutlich kniffligere Fälle gewohnt.

Fazit: ein guter Thriller außerhalb der gewohnten Reihe, der leider etwas Potenzial vergibt.

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Bewertung von Smaz am 12.02.2011   sehr gut
Headhunter ist ein wirklich spezieller Thriller. Stellenweise extrem spannend, an anderen Stellen extrem interessant und mit tiefen Einblicken in Headhunter-Gedanken. Die Spannung im Buch ist jedoch nicht konstant, es gibt viele Stellen an denen man das problemlos beiseitelegen könnte, sodass manchmal etwas Unterhaltung fehlt. Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend, vor allem ist der Schluss wirklich überraschend und anders als gedacht.

Die Charaktere sind äußerst ausgefeilt und real dargestellt, im Gegensatz dazu ist die Handlung eher weniger realistisch. Die Motive und Hintergründe bleiben oftmals verschleiert, der Leser muss an vielen Stellen eigene Schlussfolgerungen ziehen. Insbesondere die Einblicke in die Gedankenwelt des Hauptcharakters sind sehr interessant und lustig, sie machen aus einem normalen Thriller ein außergewöhnliches Buch.

Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da viele Kleinigkeiten und Einzelheiten sehr genau geschildert werden. Daran gewöhnt man sich jedoch schnell, sodass der Lesefluss dadurch nicht gestört wird.

Insgesamt aber ein guter Thriller, mit zahlreichen Überraschungen und Wendungen, teilweise tiefgründigen Analysen und einigen Thriller-untypischen Stellen.

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Bewertung von anyways aus greifswald am 04.02.2011   ausgezeichnet
Roger Brown, ist ein 35jähriger begnadeter Headhunter. Er ist genial in seinem Job, in der Welt der Headhunter ist er die Oberliga. Ein winziger körperlicher Makel, er ist nur 168 cm, lässt ihn allerdings am „ Little-Mann-Syndrom“ leiden. Den kompensiert man bekanntlich durch knallhartes geschäftliches Auftreten und einem herrischen und überheblichen Ton den Arbeitskollegen gegenüber. Er hat eine wunderschöne, junge intelligente Frau, mit der er sich nur zu gerne schmückt. Sie leitet eine eigene Kunstgalerie sehr edel und avantgardistisch.

Roger , so erfährt man gibt wesentlich mehr Geld aus, als er eigentlich zur Verfügung hat, also spezialisiert er sich auf ein recht einträgliches, aber gefährliches Hobby. Gerade weil er ständig in Geldnöten ist, die er seiner Frau natürlich verheimlicht, verweigert er ihr bewusst ihren sehnlichsten Wunsch. Ein gemeinsames Kind. Spannung und Entfremdung brauen sich zu einem unheilvollen Gewitter zusammen. Die prekäre Lage spitzt sich zu als Roger auf seine kurzzeitige Affäre Lotte trifft und ihm Diana Clas Cleven , eine Koryphäe auf dem Gebiet der Satellitenüberwachungstechnik, vorstellt. Ein Mann den Roger unbedingt an ein norwegisches Unternehmen vermitteln will, winkt nicht nur eine stattliche Provision, sondern eine einmalige Gelegenheit das geheime Hobby mit einem letzten Coup zu beenden.





Jo Nesbo, ein Garant für spannende, intelligente Thriller. Er überzeugt mit Headhunter genauso, wie mit seiner Harry-Hole-Reihe.

Interessante Charaktere, eine fesselnde Story, die mit vielen, teils auch versteckten Wendungen brilliert, laden zum atemberaubenden Lesevergnügen ein.

Anfangs kommt Roger uns als unsympathischer Macho und skrupelloser Vermittler daher, nur wenig später zeigt sich, dass noch viel mehr Haie in diesem Becken mitschwimmen. Viele sind größer und wesentlich gerissener.



Fazit: Ein unbedingtes „Muss ich gelesen haben“

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011   sehr gut
Roger Brown ist ein Headhunter. Nicht irgendein Headhunter, sondern DER Headhunter schlecht hin. Empfiehlt er einen Mann, wird dieser garantiert genommen. Er lebt mit seiner Frau Diana in einem schönen Haus, er hat ihr den Traum einer eigene Galerie ermöglicht, die beiden sind glücklich bis auf Dianas unerfülltem Kinderwunsch. Roger denkt praktisch: Er möchte keine Kinder, weil er zum einen eifersüchtig sein wird und zum anderen kann er sich keine leisten. An dem Punkt Finanzen arbeitet er hart. Gemeinsam mit seinem Kumpel Ove Kjikerud bricht er in Villen ein, stiehlt Kunstwerke und verscherbelt diese auf dem Schwarzmarkt. Bis eines Tages etwas schief läuft und Roger auf seinen Meister trifft: Clas Greve. Eine atemberaubende Jagd beginnt, eine Jagd auf Leben und Tod!

Das Cover finde ich gut gewählt. Der Titel und der Name des Autors stehen im Vordergrund, während zwei Männer im Anzug leicht im Hintergrund verschwinden. Es erinnert mich an den Einspieler von den James Bond Filmen. Eigentlich nicht sehr aussagekräftig, suggeriert aber Spannung zusammen mit dem Klapptext.

Jo Nesbo hat mit seinem Buch Headhunter einen spannend Thriller geschaffen. Temporeich, spannend, stellenweise witzig, baut er sein Werk auf und hält den Leser von der ersten bis zur letzten Seite gefangen. Nesbo baut das ganze Buch über Hinweise ein und man rät mit, wie alles zusammenhängt. Für einen aufmerksamen Leser eigentlich ein Leichtes alles direkt zu durch schauen, dann kommt alles anders. Die handelnden Personen, besonders Roger, seine Frau Diana und Clas Greve sind in ihren Charakteren völlig unterschiedlich und sehr gut ausgearbeitet. Auch die Nebendarsteller fügen sich logisch in die Geschichte ein. Besonders gut fand ich den Kommissar mit seinem Sprachfehler. Schmunzeln garantiert. Das einzige, was mich etwas gestört hat, waren die teilweise merkwürdigen Zufälle. Ausweglose Situation und plötzlich taucht die Lösung aus dem Nichts auf. z.B. die Sache mit der Nagelschere fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen, deswegen ein Sternchen Abzug.

Mein Fazit: Lesenswert! Gute Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite!

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