Autor im Porträt

Toptitel von Marc-Uwe Kling

Der Ostermann

Der Ostermann

Gebundenes Buch
Der Sohn des Weihnachtsmannes hat ein Problem: Winter, Schlitten fahren und Tee kann er nicht leiden. Viel toller findet der Junge den Frühling, Hasen und bunte Eier! Klar, dass er am liebsten Ostermann werden möchte, wenn er groß ist. Seinem Vater gefällt das gar nicht. Weihnachtsmann sein ist schließlich Familientradition ...…mehr
EUR 12,99
QualityLand (schwarze Ausgabe)

QualityLand (schwarze Ausgabe)

Gebundenes Buch
Willkommen in QualityLand, in einer nicht allzu fernen Zukunft: Alles läuft rund - Arbeit, Freizeit und Beziehungen sind von Algorithmen optimiert. Trotzdem beschleicht den Maschinenverschrotter Peter Arbeitsloser immer mehr das Gefühl, dass mit seinem Leben etwas nicht stimmt. Wenn das System wirklich so perfekt ist, warum gibt es dann Drohnen, die an Flugangst leiden, oder Kampfroboter mit posttraumatischer Belastungsstörung? Warum werden die Maschinen immer menschlicher, aber die Menschen immer maschineller? Marc-Uwe Kling hat die Verheißungen und das Unbehagen der digitalen Gegenwart zu einer verblüffenden Zukunftssatire verdichtet, die lange nachwirkt. Visionär, hintergründig - und so komisch wie die Känguru-Trilogie.…mehr
EUR 18,00

Marc-Uwe Kling

Marc-Uwe Kling - Autorenporträt

Der Autor, Liedermacher, Kabarettist und Kleinkünstler Marc-Uwe Kling ist bekannt durch die "Känguru"-Trilogie, deren erster Band "Die Känguru-Chroniken. Ansichten eines vorlauten Beuteltiers" 2009 erschienen ist. Bis heute hat sich der Band nach Angaben des Ullstein-Verlags 900 000 Mal verkauft. "Der Spiegel" lobt vor allem Klings Talent, "kreativ völlig frei zu drehen", und seine "hellsichtige Gesellschaftssatire".

Die "Känguru"-Geschichten Klings sind heute Kult. Entstanden ist die Trilogie aus dem Podcast "Neues vom Känguru", der vor 2009 wöchentlich im Berliner Radio "Fritz" gesendet wurde. Erzählt werden dabei Episoden aus dem Leben des Ich-Erzählers Marc-Uwe Kling, einem gebildeten, jungen Kleinkünstler, der etwas apathisch ist. Sein Mitbewohner ist ein kommunistisches und viel aktiveres Känguru, das zu Beginn vor Klings Tür steht und sich Eier ausborgen will, um Eierkuchen zu braten.

2010 erhielt Marc-Uwe Kling für die "Känguru"-Serie den Deutschen Radiopreis. Nach der "Känguru-Chronik" erschien der zweite Band "Das Känguru-Manifest" (2011) und zuletzt 2014 "Die Känguru-Offenbarung" als gedruckte Bücher und als Hörbücher.

Marc-Uwe Kling wurde 1982 in Stuttgart geboren. Er studierte Philosophie und Theaterwissenschaften an der FU Berlin. Seit 2003 tritt er auf Berliner Bühnen auf, von 2005 bis 2008 mit seinem Soloprogramm: "Wenn alle Stricke reißen, kann man sich auch nicht mehr aufhängen". Er gewann 2005/06 die deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften. Seit 2016 läuft das Fernsehprojekt "Bühne 36 - Känguru und Co. Systemrelevanter Humor mit Marc-Uwe Kling und drei Anderen."

Obwohl Kling für seinen Witz bekannt ist, entwirft er in seinem neuen Roman eine düstere Zukunft und erzählt von einem Überwachungsstaat, in dem die Bewohner durch übermächtige Algorithmen in allen Bereichen des Lebens drangsaliert werden. Doch Kling-Fans kommen trotzdem auf ihre Kosten. Auf die relevante Frage zu seinem neuenBuch "QualityLand": "Ist das Buch witzig oder nicht?" antwortet Kling eindeutig: "Witzig."

Und ein Känguru huscht auch durch das QualityLand!

"QualityLand" von Marc-Uwe Kling

Wenn Algorithmen alles besser wissen: "QualityLand" von Marc-Uwe Kling

Peter kann sich auf seinen persönlichen digitalen Assistenten Niemand verlassen. Er hat ihn so genannt, weil er das Gefühl hat, Niemand ist für ihn da. Niemand hilft ihm. Niemand hört ihm zu. Niemand trifft für ihn Entscheidungen. Ja, Peter bildet sich sogar ein, Niemand mag ihn. Niemand ist ein WIN-Asssistent. Das Kürzel steht für What-I-Need. Das war ursprünglich eine Suchmaschine, in die man umständlich per Tastatur Fragen eingeben musste. Heute muss Peter sich nicht mehr die Mühe machen, relevante Informationen zu suchen. Die Informationen machen sich die Mühe, Peter zu finden.

So sucht Niemand das passende Restaurant für Peter aus und bestellt gleich den passenden Burger. Peters Freunde hat Niemand selbstredend ebenfalls ausgewählt. Nach Hause navigiert Peter schließlich ein selbstfahrendes Auto, das für ihn den schnellsten Weg berechnet, dabei mit ihm redet und seine Lieblingskuschelrockhits spielt. Zu Hause angekommen wartet auf Peter bereits eine Drohne von TheShop, dem weltweit beliebtesten, monopolistischen Versandhändler, und liefert ein QualityPad, das er gar nichtmehr