Autor im Porträt

Toptitel von Marc-Uwe Kling

Das NEINhorn

Gebundenes Buch
Im Herzwald kommt ein kleines, schnickeldischnuckeliges Einhorn zur Welt. Aber obwohl alle ganz lilalieb zu ihm sind und es ständig mit gezuckertem Glücksklee füttern, benimmt sich das Tierchen ganz und gar nicht einhornmäßig. Es sagt einfach immer Nein, sodass seine Familie es bald nur noch NEINhorn nennt.
Eines Tages bricht das NEINhorn aus seiner Zuckerwattewelt aus. Es trifft einen Waschbären, der nicht zuhören will, einen Hund, dem echt alles schnuppe ist, und eine Prinzessin, die immer Widerworte gibt. Die vier sind ein ziemlich gutes Team. Denn sogar bockig sein macht zusammen viel mehr Spaß!
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13,00 €

 

QualityLand 2.0 / QualityLand Bd.2

Gebundenes Buch
Zurück in die Zukunft! Die große dystopische Erzählung geht weiter.
Schwer was los in QualityLand, dem besten aller möglichen Länder. Peter Arbeitsloser darf endlich als Maschinentherapeut arbeiten und schlägt sich jetzt mit den Beziehungsproblemen von Haushaltsgeräten herum. Kiki Unbekannt schnüffelt in ihrer eigenen Vergangenheit und gerät dabei ins Fadenkreuz eines seltsamen Killers. Martyn Vorstand versucht verzweifelt ein Level aufzusteigen, um das Recht auf Vergessen werden nutzen zu dürfen. Und Aisha Ärztin fragt sich, was aus John of Us wurde, wie man die immer noch nervige Klimakrise lösen kann und warum zum Teufel die Verteidigungs-Algorithmen den Dritten Weltkrieg losgetreten haben.
Marc-Uwe Klings lustige Dystopie um Menschen und Maschinen in einer Big-Data-Welt geht in die zweite Runde! Ein Buch voller kluger Einfälle, skurriler Figuren und verblüffenden Plot-Twists.
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19,00 €

 

Marc-Uwe Kling

Autorenporträt Marc-Uwe Kling

Der Autor, Liedermacher, Kabarettist und Kleinkünstler Marc-Uwe Kling ist vor allem bekannt durch die "Känguru"-Trilogie, deren erster Band "Die Känguru-Chroniken. Ansichten eines vorlauten Beuteltiers" 2009 erschien. Sein Geschäftsmodell, heißt es, sei das Schreiben kapitalismuskritischer Bücher, die sich sehr gut verkaufen. Dies wiederum hat er seinem herausragenden Humor zu verdanken. 2018 gelangte er mit seinem Roman "QualityLand" in die Bestsellerlisten, die er auch schon mit Kinderbüchern stürmte.

Kling wurde 1982 in Stuttgart geboren. Er studierte Philosophie und Theaterwissenschaften an der FU Berlin. Seit 2003 tritt er auf Berliner Bühnen auf, von 2005 bis 2008 mit seinem Soloprogramm: "Wenn alle Stricke reißen, kann man sich auch nicht mehr aufhängen". Er gewann 2005/06 die deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften. 2016 startete das Fernsehprojekt "Bühne 36 - Känguru und Co. Systemrelevanter Humor mit Marc-Uwe Kling und drei Anderen." In seiner Band "Arbeitsgruppe Zukunft" widmet er sich zusammen mit seinen Kleinkunstkollegen Julius Fischer und Michael Krebs dem Comedy-Rock. Im Februar 2019 erschien ihr Debütalbum "Das nächste große Ding" bei Staatsakt.

Klings Känguru-Geschichten sind längst Kult. Entstanden ist die Reihe aus dem Podcast "Neues vom Känguru", der bis 2009 wöchentlich im Berliner Radio "Fritz" gesendet wurde. Erzählt werden dabei Episoden aus dem Leben des Icherzählers Marc-Uwe Kling, einem gebildeten, jungen Kleinkünstler, der etwas apathisch ist. Sein Mitbewohner ist ein kommunistisches und viel aktiveres Känguru, das zu Beginn vor Klings Tür steht und sich Eier ausborgen will. 2010 erhielt Marc-Uwe Kling für die Serie den Deutschen Radiopreis. Es folgten Band zwei und drei - "Das Känguru-Manifest" (2011) und "Die Känguru-Offenbarung" (2014) - sowie zur freudigen Überraschung der Fans 2018 dann "Die Känguru-Apokryphen".

Obwohl Kling für seinen Witz bekannt ist, entwirft er in seinem Buch "QualityLand" eine düstere Zukunft und erzählt von einem Überwachungsstaat, in dem die Bewohner durch übermächtige Algorithmen in allen Bereichen des Lebens drangsaliert werden. Doch Kling-Fans kommen trotzdem auf ihre Kosten. Auf die relevante Frage zu "Ist das Buch witzig oder nicht?" antwortet Kling eindeutig: "Witzig." Und ein Känguru huscht auch durch das QualityLand!

Ganz dem absurden Witz hingeben kann man sich mit Klings Kinderbüchern. Den Anfang machte "Prinzessin Popelkopf" (Voland & Quist), die von einer Hexe verflucht wird, so zu sein, wie sie heißt - und fortan einen Ehemann mit passendem Namen sucht. Ein großer Erfolg wurden "Der Ostermann" und besonders "Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat" (beide Carlsen). Letzteres erzählt davon, wie gemütlich es plötzlich wird, nachdem das World Wide Web versehentlich einfach beendet wurde. Während das "NEINhorn" die Verkaufscharts erklimmt, steht schon das nächste Buch in den Startlöchern: Im Frühjahr 2020erscheint "Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat" - erneut in Zusammenarbeit mit Astrid Henn, die neben Klings Vorlesebüchern auch die "Känguru-Offenbarung" durch eine Bildergeschichte krönte.

Marc-Uwe Kling: Das NEINhorn

Marc-Uwe Kling: Das NEINhorn

"Nein!" - "Doch!" - "Was?" - "Na und!" So klingt ein typischer Austausch zwischen den Hauptfiguren aus "Das NEINhorn". Nachdem uns Marc-Uwe Kling mit charmanten Versen das entzückende Land der Träume mit Steinen aus Plüsch und Zuckerwattewolken vorgestellt hat, lernen wir den jüngsten Spross der Einhornfamilie kennen. Das NEINhorn kann mit Reimen und dauerhafter Fröhlichkeit nichts anfangen. Als es sich auf den Weg nach "Nirgends" macht, um einfach mal seine Ruhe zu haben, trifft es unverhofft auf Gleichgesinnte - und hat doch noch jede Menge Spaß.

Was?
Alle haben auch mal schlechte Laune. Dieses Buch liefert kein Rezept dagegen, sondern zeigt, dass Launen völlig okay sind. Dank seiner Dickköpfigkeit geht das NEINhorn mutig in die Welt hinaus, erlebt ein spannendes Abenteuer und schließt Freundschaften.

Wie?
Noch nie war ein Buch über das Bockigsein so lustig und bunt. Hinter dem Buchdeckel findet sich eine Karte vom Land der Träume - gefolgt vom Bild eines Einhornpos mit Einhornkacke. Nach ihrer Rettung nimmt die KönigsDOCHter mal eben das NEINhorn Huckepack. Bei so viel Ideenreichtum,mehr

Kundenbewertungen

Das NEINhorn

Bewertung von Daggy am 20.04.2020
Niedliche Bilder gibt es nicht in diesem Buch, schon auf dem Cover schaut uns das kleine Einhorn trotzig entgegen. Obwohl der erste Teil rosarot ist, ist er nicht kitschig. Was sicher an der abwehrenden Haltung des Neinhorn liegt. Das bedeutet aber nicht, dass sie Bilder nicht wunderbar die Geschichte ergänzen. Die Gemütslage der Tiere kommt sehr gut rüber und es gibt viel zu sehen. Im ersten Teil lernen wir das kleine Einhorn kennen und da es immer nur alle Fragen mit „NEIN“ beantwortet, erhält es seinen Namen und wird das NEINhorn. Mit sehr schönen Versen versucht die immer glückliche Einhornfamilie das neue Familienmitglied zum Glück zu überreden. Aber das NEINhorn bleibt dabei, es will nicht froh sein. „Das geht mir total auf den Keks“ ist seine Antwort und damit enden auch sie Verse. Das NEINhorn zieht in die Welt und finde bald die Gesellschaft des „WASbärs“ und des „NAhunds“. Später treffen die Tiere noch auf eine „KönigsDOCHter“. Die fantastischen Namen und ihre verrückte Schreibweise ergeben sich aus den Worten, die die Protagonisten hauptsächlich benutzen. Der witzige Text liest sich einfach besonders gut. Zunächst sind es die schönen Reime und im zweiten Teil die schnellen ganz kurzen Dialoge. Am Ende gibt es keine Moral, wie erfrischend und die vielen Tiere, die da noch abgebildet sind, wollen auch noch eine Geschichte zu Namen wie Gegenwurm oder Musspferd. Ein dreijähriges Kind muss schon einige Zeit zuhören können, aber es wird sich sicher köstlich amüsieren.

Das NEINhorn

Bewertung von Eva Fl. aus Unterfranken am 30.05.2020
Vom Neinhorn, das nicht lilalieb sein wollte. Das Einhorn kommt im Herzwald zur Welt, wo sich alle wunderbar um es kümmern, was es aber gar nicht möchte. So wird es auf den Vorschlag der Tante hin nun immer Neinhorn genannt. Nach einiger Zeit macht es sich auf den Weg hinaus aus der Zuckerwattewelt, dabei begegnet es dem Wasbären, dem Nahund und der Königsdochter. Zusammen werden die vier ein richtig gutes Team. Da ich vom Buch schon einiges gehört hatte, ebenso von Marc-Uwe Kling schon etwas gelesen bzw. Hörbücher gehört hatte, habe ich mir irgendwann dann auch das Neinhorn-Buch gekauft. Vorab muss man wirklich sagen, dass es kein Buch ist, das nur speziell für Kinder geschrieben ist. Grundsätzlich ist das Buch mit vielen wunderbaren Bildern, gemalt von Astrid Henn, versehen – so, wie man sich den Herzwald mit den Einhörnern und weiteren Bewohnern durchaus vorstellt. Hier kann man wirklich viel entdecken, Zeit, die man sich auch wirklich nehmen sollte. Textmäßig ist es so, dass dieser nicht enorm umfangreich ist, maximal – wenn überhaupt – ein Viertel der Seite einnimmt. Der Text ist gut verständlich – auch für Kinder ab dem Schulalter schon, würde ich mal so einschätzen. Anfangs ist die Geschichte in wunderbarer Reimform erzählt, später dann nicht mehr. Lustig ist auch immer wieder, wie einzelne abgedruckte Wörter mit rot durchgestrichen und handgeschrieben verbessert sind. Die Geschichte ist inhaltlich für Erwachsene schon sehr amüsant, für Kinder aber ebenso lustig und phantasievoll. Man muss ganz klar sagen, dass es sich um eine gut erfundene Geschichte handelt, die mal keine großartige Schlußfolgerung bzw. Lehre aus dem gelesenen ziehen möchte. Auch das finde ich in Ordnung, wenngleich es mich ein wenig unsortiert zurückgelassen hat. Es war einfach für ein Kinder(bilder)buch etwas ungewöhnlich, aber völlig ok. Als sehr lustig habe ich die verschiedenen Protagonisten vor allem hinsichtlich ihrer Namen und Eigenschaften empfunden – vom Waschbären, der, weil er schlecht hört, vielmehr ein Wasbär ist, da er ständig nachfragt. Mehr möchte ich an Figuren aber gar nicht großartig vorwegnehmen, denn es lohnt sich wirklich, dieses Buch zu lesen. Mir hat die Geschichte des Neinhorns gut gefallen, eine lustige, durchdachte Geschichte mit viel Wortwitz. Die Bilder im Buch sind einfach absolut gelungen, hier kann man sich eigentlich nicht satt sehen daran – und kann immer wieder sehen, was man noch neues darin entdeckt. Auch die Farbmischungen darin haben mir gut gefallen – für mich absolut gelungen. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Das NEINhorn

Bewertung von Fernweh_nach_Zamonien aus Buchhaim am 21.02.2020
Covergestaltung, Illustrationen und Schriftbild: Das Buch ist wunderschön und farbenfroh illustriert. Die Gestaltung der Tiere gefällt mir sehr gut. Der WASbär ist zuckersüß und flauschig, der NAhUND knuffig mit typischem Hundeblick und irgendwie ein wenig trantütig. Auf den letzten beiden Doppelseiten findet man noch allerlei skurrile Tierarten wie z.B. den Abär oder den Gähnpard oder die Heule. Das Schriftbild ist sehr klein, für Leseanfänger noch nicht geeignet. Auch dass die Groß- und Kleinbuchstaben vertauscht werden, z.B. damit man Worte wie KönigsDOCHter leichter lesen bzw. den Wortwitz erkennen kann, ist für Anfänger noch zu komplex. Aber wir nutzen es sowieso als Vorlesebuch. Meine Meinung: Die Geschichte ist sprachlich aufgeteilt, denn zu Beginn in der Einhorn-Regenbogen-Seifenblasen-Zuckerwatte-Welt wird in Reinform erzählt. Etwas, dass dem NEINhorn neben diversen anderen Dingen (Seifenblasen mit dem Horn aufpiken oder durch den Wasserfall in den Seifenblasensee rutschen) gehörig auf die Nerven geht. Das NEINhorn verabschiedet sich von den Einhörnern und wälzt sich erst einmal ordentlich im schwarzen Schlamm. Ab diesem Zeitpunkt ist Schluss mit Dichterei und es kann endlich tun und lassen, was es möchte (Katzenbabys zum Spaß auf Bäumen jagen und angedatschte Äpfel essen). Es macht sich auf den Weg nach Nirgends. Denn eigentlich will es nirgends hin. Das NEINhorn trifft am Fluss einen freundlichen Waschbären, der eigentlich ein WASbär ist. Das kleine Kerlchen ist zum Schießen komisch, denn er hört schlecht UND hört nie zu, sodass irrsinnig lustige Dialoge zustande kommen. Neben dem NEINhorn ist er mein absoluter Lieblingscharakter und auch von den Illustration her mein Favorit. Auf seinem Abenteuer lernt er auch den NAhUND kennen, dem alles egal ist. Ob seine Eltern denn nicht wollen, dass er sich wäscht, zur Schule geht, Sport macht usw.? Egal was das NEINhorn fragt, seine Antwort ist stets: "Na und?" Das witzige Trio (den Witzig-Stempel haben sie definitiv verdient) gelangt zu einem Turm in dem eine Prinzessin eingesperrt ist. Die KönigsDOCHter widerspricht allem und jedem: "Doch!" Die Dialoge sind so aberwitzig, dass man sofort an Louis de Funes denken muss: "Nein! Doch! Oooh!" Hier natürlich: "Nein! Doch! Was?" Dazu kommt, dass an dieser Stelle das Buch gedreht werden muss, da der hohe Turm sich sonst quer über die Seite erstreckt. Wer sagt denn, dass man ein Buch beim Lesen immer in der gleichen Position halten muss? Den Perspektivwechsel fand ich sogar lustiger als das Kind, denn für ihn war es nichts Ungewöhnliches. Dabei ist es - soweit ich mich erinnere - das erste Kinderbuch, das beim Vorlesen um 90 Grad gedreht werden muss. Am Ende darf sich jeder selbst die Moral der Geschichte ausdenken, denn auf die Frage "Braucht die Geschichte noch eine Moral?" hat das NEINhorn natürlich mit "Nein!" geantwortet. Man darf sich nach Lust und Laune also selbt etwas pädagogisch wertvolles ausdenken und wahrscheinlich werden viele zum gleichen Ergebnis kommen ;-) Denn Eltern bekommen mit viel Humor einen Spiegel vorgehalten und Kinder erkennen, dass man eben nicht mit der Masse schwimmen muss, dass man auch "Nein!" sagen kann zur Zuckerwatte-Welt und sich stattdessen genüsslich im Schlamm wälzt. Das Extra zum Ende mit den weiteren skurrilen Tiere hat mir ebenso gefallen, denn hier konnten sich Autor und Illustratorin noch einmal richtig austoben. Sehr zur Freude ist auch das Känguru (Känguruhe) dabei. Fazit: Ein Buch zum Schmunzeln, Kichern und von der Couch fallen vor lauter Lachen. Für Groß und Klein. Noch dazu zauberhaft illustriert. Ein rundum gelungenes Lesevergnügen! ... Rezensiertes Buch: „Das NEINhorn" aus dem Jahr 2019

Das NEINhorn

Bewertung von Tinchen am 28.07.2020
Tolle Geschichte kann ich weiter empfehlen
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