Autor im Porträt

Toptitel von Kirsten Boie

Dunkelnacht

Gebundenes Buch
"Weil auch in diesen Zeiten irgendwer das Richtige tun muss, einfach, weil es richtig ist."April, 1945. Alle spüren, dass der Krieg und die fürchterliche Ideologie der Nationalsozialisten kurz vor dem Ende stehen. Doch in der Nacht vom 28. auf den 29. April 1945, zwei Tage vor Hitlers Selbstmord, ereignet sich das dunkelste Kapitel der damals noch jungen Stadt Penzberg in Bayern. Denn während der einst von den Nazis abgesetzte Bürgermeister zurück ins Rathaus zieht, erlässt die Wehrmacht den Befehl, alle Widerständler sofort hinzurichten. Und zwischen allen Fronten stehen die Jugendlichen Marie, Schorsch und Gustl.…mehr

 

13,00 €

 

Abenteuer im Möwenweg

Gebundenes Buch
Keiner kann so schön feiern wie die Kinder aus dem Möwenweg!Im Möwenweg wird ja immer lustig gefeiert, aber beim großen Fest im Ort trauen Tara und die anderen Kinder aus dem Möwenweg ihren Augen kaum: Es gibt so viel zu erleben! Sie können eine Feuerwehr-Urkunde gewinnen und beim Mülltonnenrennen mitmachen, Schokoküsse mit dem Mund fangen, Würstchen essen und Limonade trinken. Abends am Lagerfeuer ist Tara sich sicher, dass jeder Tag so schön sein sollte!Macht gute Laune: Ein weiterer Band der "Möwenweg"-Erstleser, nach einer Episode aus den Kinderbüchern. Von Kirsten Boie selbst für Leseanfänger aufbereitet.Die Lesestarter von Oetinger motivieren auch leseschwache Kinder zum Lesen. Wie? Mit bekannten Autoren, starken Charakteren und populären Themen, die Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren begeistern. Mit vielen Bildern, Spielen und Leserätseln.…mehr

 

8,00 €

 

Kirsten Boie

Boie, KirstenKirsten Boie wurde 1950 in Hamburg geboren, wo sie noch heute lebt. Sie studierte Deutsch und Englisch, promovierte in Literaturwissenschaften und war Lehrerin, bevor sie für Kinder und Jugendliche zu schreiben begann. Sie zählt zu den renommiertesten Autorinnen des modernen Kinder- und Jugendromans und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Großen Preis der Akademie Volkach und dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für ihr Gesamtwerk.Waechter, PhilipPhilip Waechterwurde 1968 geboren. Er studierte Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration an der Fachhochschule Mainz. Heute arbeitet er als freier Graphiker und Illustrator in der Ateliergemeinschaft LABOR in Frankfurt am Main.

Kirsten Boie: Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte

Kirsten Boie: Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte

Da liegt "ein kleines graues Puschliges" unter dem Heckenrosenstrauch. Die Waldtiere rätseln und lernen dann: Ein junger Fuchs hat zunächst graues Fell und blaue Augen. Ist seine Familie etwa bei dem großen Brand ums Leben gekommen? Kurzerhand nimmt Mutter Reh "Blau-Auge" unter ihre Fittiche. Doch die anderen Tiere bleiben auf der Hut. Als eine freche kleine Maus verschwindet, muss das Füchslein seine Unschuld beweisen. Zum Glück sind das Rehkitz Vielpunkt und er längst Freunde, "sogar fast Brüder".

Was?

"Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte" erzählt von den großen Themen Freundschaft und (Wahl-)Familie. Erstmals nimmt die berühmte Kinderbuchautorin Kirsten Boie dabei die Perspektive von Tieren ein. Auf diese Weise vermittelt sie nebenher einiges Wissen über die einheimische Fauna. Zum Beispiel teilen sich Füchse und Dachse tatsächlich zeitweilig den Bau. Im Kern geht es aber darum, Verständnis für verschiedene Perspektiven und fürs Anderssein zu lernen.

Wie?

Wie der Uhu weiß, muss eine Geschichte spannend sein, lustig und ein kleines bisschen traurig. Was
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Interview mit Kirsten Boie zu "Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte"

Interview mit Kirsten Boie zu "Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte"

Frau Boie, "Vom Fuchs der ein Reh sein wollte" ist Ihr erstes Buch aus Tierperspektive. Was hat Sie dazu inspiriert?

Kirsten Boie
: Schon lange spielt für mich das Thema "Perspektive" eine große Rolle: Durch wessen Augen sehen wir in einer Geschichte die Welt? Wir nehmen im Leben dieselbe Situation ganz unterschiedlich wahr - die Eltern anders als das Kind, der Geflüchtete anders als der Einheimische - und das zu begreifen, ist im Leben eine wichtige Fähigkeit. In Büchern können Kinder genau das lernen. Sie stecken im Kopf einer Person, die ganz anders ist als sie, entwickeln Verständnis, Mitgefühl-, und begreifen, warum jemand so handelt, wie er das tut. Diese Möglichkeit, in fremden Köpfen unterwegs zu sein, bieten wirklich nur Bücher! Deshalb sollten wir sie nutzen.
Wenn man aus der Sicht von Tieren erzählt, ist das wirklich so anders, dass dieses Phänomen "Jeder sieht die Welt aus seiner Sicht und mit seinen Begrenzungen" jedem deutlich wird, wenn auch nicht immer bewusst. Und weil ich denke, dass diese Einsicht im Leben hilft, habe ich diese Geschichte geschrieben. Und weilmehr

Kundenbewertungen

Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte

Bewertung von liesmal aus Wilhelmshaven am 02.03.2019
Mit viel Gefühlen auf der Suche Große Aufregung herrscht bei den Tieren nach einem Waldbrand. Ein junger Fuchs, das „kleine graue Puschelige“, hat seine Familie verloren. Doch er hat Glück im Unglück, denn er darf bei Mama Reh und ihren Kindern bleiben, bekommt den Namen Blau-Auge und will wirklich ein gutes Reh werden. Das ist leichter gesagt als getan. Es beginnt schon damit, dass er mit seinen kurzen Beinchen nicht springen kann wie ein Reh. Mit Vielpunkt, einem der Rehkinder, verbindet Blau-Auge eine wunderbare Freundschaft. Das Buch aus dem Oetinger Verlag, geschrieben von der Autorin Kirsten Boie und illustriert von Barbara Scholz, ist ein wahrer Schatz. Wort und Bild sind wunderbar aufeinander abgestimmt. Ich liebe es, wenn Bild und Text aussehen, als wenn sie miteinander „verschmolzen“ sind. Kirsten Boie versteht es, Geschichten mit aussagekräftigen Zitaten spannend und lehrreich (ohne dass ein ausgestreckter Zeigefinger zu spüren ist) zu erzählen. Es geht nicht nur um Vorurteile, um Rechthaberei, um Ablehnung und um Schadenfreude, sondern immer auch darum, all diese Dinge – oftmals auf ganz einfache Weise – ins Gegenteil zu verwandeln. So erleben die Tiere große Abenteuer, bei denen die Leser das Gefühl bekommen, hautnah dabei zu sein. Durch direkte Ansprache gerade auch der jungen Leser verstärkt sich dieses Gefühl noch. Man kann mitfiebern, mitlachen, traurig und fröhlich sein – und alles, was die Tiere aus ihren Erfahrungen lernen, überträgt sich wie von selbst auf die „Zweifüßler“, wie wir Menschen in dem Buch bezeichnet werden.

Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte

Bewertung von MarTina am 02.03.2019
Der kleine Fuchs verliert bei einem großen Feuer seine Familie. Mama Reh hat Mitleid und nimmt ihn bei sich auf. Doch bald merken alle, dass Füchse und Rehe doch ziemlich verschieden sind. Und dann verschwindet auch noch eine kleine Waldmaus. Die anderen sind sich sicher: Daran kann eigentlich nur der kleine Fuchs schuld sein. Denn jeder weiß, dass Füchse Mäuse fressen. Doch auch wenn die anderen nicht immer nett zu ihm sind, lässt er sie in der Not nicht im Stich ... Meine Meinung: Ich habe das Buch unseren Mädels (5 und 7 Jahre) vorgelesen. Der Schreibstil ist ganz besonders und eignet sich wunderbar zum Vorlesen. Er schafft eine richtig gemütliche Stimmung. Unsere Mädels waren immer aufmerksame und begeisterte Zuhörerinnen. Der kleine Fuchs ist auch ein ganz sympathischer kleiner Kerl, den man gerne bei seinem Abenteuer begleitet. Daneben wurden auch vor allem Mama Reh und ihr Kitz Vielpunkt von unseren Mädels geliebt. Lustig fanden meine kleinen Zuhörerinnen die Gedanken der Tiere über Menschen und Autos. Hier hat vor allem unsere Kleine den Behauptungen der Tiere immer widersprochen. Dass Tiere diese Dinge nicht wissen können und sich darum eigene Erklärungen suchen, hat aber auch sie verstanden. Daneben war die Geschichte auch spannend, da so ein Tierleben auch böse Überraschungen bereithält. Doch am Ende wird fast alles gut. In der Geschichte stecken auch viele wichtige Aussagen. Z. B. verurteilen die Tiere den kleinen Fuchs sofort, als die Waldmaus verschwindet, nur weil er ein Fuchs ist. Man spürt sofort, dass dies nicht richtig ist. Das fanden auch unsere Mädels sehr gemein. Auch das Bemühen des kleinen Fuchses, sich wie ein Reh zu verhalten, war zum Scheitern verurteilt. Auch dies war den Kindern von Anfang an bewusst. So etwas kann natürlich nicht gelingen. Am Ende wird klar, dass man, auch wenn man komplett verschieden ist, tolle Freunde sein kann. Begleitet wird der Text von wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen. Bei uns wurden die Bilder geliebt. Auch ich habe mich während des Vorlesens auf jedes Bild gefreut. Sie tragen auch zu dieser besonderen Stimmung bei. Fazit: Die Geschichte ist so warmherzig und kindgerecht geschrieben, dass unsere Mädels und auch ich als Vorleserin einfach begeistert sind. Außerdem sind die Bilder dazu total schön. Uns hat dieses Buch wunderbare Vorlesestunden beschert. Empfehlenswert!

Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte

Bewertung von shue am 23.08.2019
Das Buch ist sehr nett geschrieben (manche Wörter sind sehr schön neu ausgedacht wie z. B. "Rundfüßler" für Autos) und zuckersüß illustriert. Vorlesen und anschauen hat mit sehr großen Spaß gemacht. Meine Kinder (3 und 5) mochten es auch und ich sollte teilweise schnell morgens noch ein Kapitel vorlesen. Der kleine graue Fuchs Blauauge (ich habe selbst dazugelernt: Füchse sind als Babies noch grau) hat bei einem Waldbrand seine Familie verloren und kommt dann nach etwas Hin und Her bei Mama Reh und ihren Kitzen unter. Aber alle anderen Tiere im Wald warnen Mama Reh davor, dass "ein Fuch immer ein Fuchs" sei und bleibe und das deswegen Gefahr drohe. Dagegen versucht der kleine Fuch beständig anzukämpfen - er muss seine neue Familie aber dann verlassen, als eines Tages die kleine Waldmaus verschwindet. Niemand will glauben, dass er es nicht war. Herzzerreißend. Als er es dann auf schlaue Art schaffft, seinen Rehbruder Langbein aus einer Falle zu befreien, ändern die Tiere aber ihre Meinung. Blauauge fühlt sich aber nicht wirklich zuhause und hofft die ganze Geschichte hindurch, seine eigene Familie eines Tages wiederzufinden. Man verrät sicherlich nicht zu viel, wenn man sagt, dass das am Ende auch passiert. Ich finde die Geschichte hinsichtlich der aktuellen Themen in unserer Gesellschaft sehr wichtig. Da geht es nämlich genau um Vorurteile gegenüber anderen, die nur aufgrund der Herkunft begründet sind. Ein kleines bisschen schade finde ich in dem Zusammenhang das Ende der Geschichte - klar ist es prima, dass der kleine Fuchs seine eigene Famielie wiederfindet. Aber die Rehe, die ja gut mit ihm befreundet sind und wissen, dass sie sich nicht fürchten müssen, trauen sich angesichts einer ganzen Fuchsfamilie nicht, weiter mit ihm befreundet zu sein. Das find ich etwas schwierig, vielleicht hätte man das auch anders lösen können.

Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte

Bewertung von Funny aus Augsburg am 21.03.2019
wieder ein wirklich schönes, niedliches Kinderbuch von Kirsten Boie "Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte" von Kirsten Boie und illustriert von von Barbara Scholz ist erneut ein wundervolles Kinderbuch der Autorin. Bei einem Feuer hat der kleine Fuchs seine Mama verloren. Mama Reh nimmt ihn dann bei sich und ihren Kindern vorübergehend auf. Blau-Auge, wie der Fuchs nun genannt wird, bemüht sich von nun an ein gutes Reh zu sein. Leider verschwinden dann nacheinander die kleine Maus und das kleine Rehkitz Langbein. Blau-Auge gerät unter Verdacht, da er ja ein Fuchs ist. Kann Blau-Auge beweisen, dass er unschuldig ist und nicht böse, nur weil er ein Fuchs ist. Die Geschichte ist aus der Sicht der Tiere geschrieben und allein die Namensgebung für die Tiere fand ich toll. Die Sprache ist absolut kindgerecht. Allerdings ist die Geschichte eher zum Vorlesen als zum Selbstlesen für Erstleser geeignet, da es doch verhältnismäßig viel Text ist. Kinder, die schon einige Zeit lesen können, werden aber sich gut damit zurecht kommen. Die Zeichnungen sind absolut passend zur Geschichte und laden wirklich zum Anschauen ein. Sie sind teilweise wirklich niedlich und unterstreichen den lieblichen Charakter der Geschichte. Dennoch wird es in dem Buch auch stellenweise sehr traurig. Das Buch schafft es die Emotionen gut zu vermitteln. Mein Sohn und ich haben teilweise wirklich mitgelitten. Das Thema Freundschaft kommt in diesem Buch auch ganz deutlich hervor. Wie wichtig es doch ist, dass man jemanden hat, auf den man sich verlassen kann. Zudem sollte man nicht zu schnell vorverurteilen aufgrund irgendwelcher Vorurteile. Schön, wie scheinbar locker die Kinder solch wichtigen Dingen in der Geschichte erfahren und vielleicht dann auch lernen können. Insgesamt ein wirklich tolles, niedliches, aber auch immer wieder ergreifendes Kinderbuch.
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