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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: kuddel
Danksagungen: 9 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 283 Bewertungen
Bewertung vom 19.06.2021
Sturmvögel
Golz, Manuela

Sturmvögel


sehr gut

Emmys Leben
Emmy ist 86 Jahre alt. Geboren und aufgewachsen auf einer kleinen Nordseeinsel, hat es sie früh als Dienstmädchen nach Berlin verschlagen. Sie hat die Weltkriege miterlebt, gearbeitet, geheiratet und Kinder bekommen. Das Leben war nicht immer einfach, aber sie hatte Mumm und das Herz am rechten Fleck. Mit ihrer geraden Art ist sie gut und aufrichtig durchs Leben gekommen und sie ist beileibe nicht so naiv, wie ihre älteste Tochter Hilde gerne glauben mag. Als Hilde in Emmys Keller versteckte Unterlagen entdeckt, staunt sie nicht schlecht. Sie denkt, dass ihre Mutter über deren Bedeutung ahnungslos ist, aber diese ist ihr stets einen Schritt voraus, um ihren Willen durchzusetzen.
Emmys Leben wird in Rückblicken abwechselnd mit den aktuellen Geschehnissen erzählt. Diese Perspektivwechsel sorgen für eine schöne Dynamik und halten den Spannungsbogen oben. Nach und nach klärt sich auf, wie alles zusammenhängt und warum Emmy sich wofür entschieden hat und noch entscheidet.
Die Charaktere sind glaubhaft und gut angelegt. Durch die lange Zeitspanne erlebt man als Leser eine gewisse Entwicklung mit. Der Erzählstil ist lebhaft und gut. Mir gefiel das Buch sehr.

Bewertung vom 12.06.2021
Dark Blue Rising Bd.1
Terry, Teri

Dark Blue Rising Bd.1


gut

schwacher Trilogieauftakt
Die Autorin hat hier einen neuen Trilogieauftakt vorgelegt, beworben wurde das Buch als Klimathriller. Da mir andere Bücher Terrys gut gefallen haben, griff ich bedenkenlos zu.
Die junge Tabby lebt mit ihrer Mutter Cate ein Schattenleben, sie wird zu Hause unterrichtet, hat noch nie eine Schule besucht, häufig wechseln sie den Wohnort und den Nachnamen, haben keine Kontakte. Cate hat Tabby immer eingebläut niemandem zu trauen, für sich zu bleiben, alles zu hinterfragen und selbständig zu denken. Nur Cate selber beantwortet auch nicht alle Fragen. So steht Tabby plötzlich sehr verwirrt da, als Cate verhaftet wird und sich herausstellt, dass sie als Kind entführt wurde. Tabby kommt zurück zu ihren leiblichen Eltern und versucht sich zurechtzufinden, als eine Schwimmtrainerin ihr großes Talent entdeckt. In einem Sommertrainingscamp für Schwimmer nimmt ihr Leben erneut eine dramatische Wendung.
Das Cover passt sehr gut zum Inhalt und ist wunderschön gestaltet.
Die 445 Seiten ließen sich flott lesen, dennoch war ich eher mäßig begeistert. Die Charaktere fand ich allesamt sehr flach, selbst Tabby mit ihrer naiven Art wirkte wenig authentisch. Die Handlung war etwas wirr und die Einleitungsphase nahm gut zweidrittel des Buches ein. Die vielen meditativen Anspielungen, die häufig wiederholt wurden, waren ermüdend. Von einem Klimathriller hatte ich mir reale Probleme und auch ein paar echte Fakten erhofft, die man hier gut hätte unterbringen können, aber außer veganem Essen und Elektroautos leider Fehlanzeige. Die Vorgänge im Camp waren mir zu überzogen, vieles fand ich auch nicht logisch. Es wurden immer neue Themenstränge aufgegriffen und wieder fallen gelassen, häufig gab es keine Auflösung bzw. das Thema kam nicht mehr vor. Natürlich kann das in den folgenden zwei Bänden noch kommen, aber insgesamt wirkte es eher wirr. Am Ende gelingt es der Autorin nochmal richtig Spannung aufzubauen, obwohl auch dieser Teil sehr unrealistisch ist. Natürlich enthält die Serie Fantasyelemente, aber in sich war die Geschichte zu unrund.

Bewertung vom 09.06.2021
Wir-Zeit
Dyrchs, Susanne

Wir-Zeit


ausgezeichnet

intensive Familienzeit
Familie Dyrchs ist unbemerkt in ein Hamsterrad geraten und findet keinen Ausweg. Erwartungen, Ansprüchen, Karriere, perfektes Außenbild u.v.m. drehen daran wie verrückt. Irgendwie scheint immer etwas in Schieflage zu sein. Die Kinder werden rund um die Uhr betreut und die Eltern legen für die Arbeit diverse Nachtschichten ein. Irgendwann besinnen sie sich auf den Plan, eine Auszeit zu nehmen, bevor das älteste Kind in die Schule kommt. Sie wollten 1 Jahr durch die Welt reisen. Tatsächlich bekommen sie die Kurve und begeben sich rechtzeitig für ihre Wir-Zeit auf die Reise. Sie starten in Kanada auf einer Biofarm, arbeiten dort für Kost und Logis und erleben mit den Kindern einen guten Start in eine entschleunigte Zeit.
Es ist herausfordernd mit zwei kleinen Kindern und bald darauf auch schwanger mit minimalistischer Ausstattung durch die Welt zu reisen, nicht alles klappt immer problemlos, aber die Erfahrungen scheinen für alle Mühen zu entschädigen. Viele Überlegungen und Beobachtungen fand ich sehr gut und haben zum Nachdenken angeregt, die Werte und Ansprüche werden auf so einer Familienreise mit Rucksack verschoben und geerdet. Freiheit und Glück wurden für diese Familie neu definiert und es hat ihnen Kraft gegeben, ihr Leben zurück in der Heimat zu ändern.
Die Mutter beschreibt diese besondere Reise aus ihrer Sicht herrlich erfrischend, ehrlich und humorvoll. Ich mochte den Stil, den Text und die Erfahrungen sehr. Ein paar Fotos ergänzen das Buch. Auch wenn man sich persönlich nicht auf so eine Reise begeben kann oder möchte, kann man hier einiges mitnehmen und seine Sicht auf die Welt überdenken.

Bewertung vom 06.06.2021
Erste Stunde: Tierisch laut! / School of Talents Bd.1
Schellhammer, Silke

Erste Stunde: Tierisch laut! / School of Talents Bd.1


sehr gut

Fantasievoll
Das tolle Cover hatte uns nach dem Buch greifen lassen, eine tolle Zeichnung, von sehr unterschiedlichen Kindern und ein paar lustigen Tieren machten uns neugierig. Die Idee, dass die Hauptpersonen hier alle merkwürdige Talente haben, die im Fantasybereich angesiedelt sind hat uns ebenfalls gut gefallen. Es handelt sich hier um einen Reihenauftakt, der gut gelungen ist. Die einzelnen Charaktere werden mit ihren Talenten gut vorgestellt. Die kleine Alva ist die Hauptperson, sie kann Tiere verstehen und dies ist leider nicht immer so wundervoll, wie man es sich gelegentlich als Tierbesitzer vorstellt. Immerzu wird sie von irgendwelchen Kommentaren gestört und kann sich nicht konzentrieren. Ihr Onkel bietet ihr einen Rettungsanker: es gibt mehr Kinder wie sie, für die er ein eigenes Internat eröffnet hat. Ab hier beginnt ein neues Leben für Alva. Sie schließt Freundschaften und muss sich in der neuen Umgebung zurechtfinden, dabei stellt sie fest, dass ihr neuer Lebensort in Gefahr ist.
Eine schöne Mischung aus Internatsgeschichte und Fantasy. Die Geschichte hätte ein wenig spannender sein können, hat uns aber ansonsten sehr gut gefallen und wir sind gespannt auf Teil 2.

Bewertung vom 06.06.2021
Undercover Robot - Mein erstes Jahr als Mensch
Edmonds, David;Fraser, Bertie

Undercover Robot - Mein erstes Jahr als Mensch


sehr gut

Geheimprojekt Dotty
Der Roboter Dotty soll im Rahmen eines Geheimprojektes ein Jahr lang die Schule besuchen. Niemand soll merken, dass sie eigentlich ein Roboter ist.
Jeder Normalsterbliche kann sich denken, dass dies kein leichtes Unterfangen ist, so ein Kinderschulalltag ist schließlich nicht einfach, vor allem ist er nicht so klar und gradlinig, wie Dotty programmiert wurde.
Eine tolle lebhafte und lustige Geschichte für Kinder, die sich in dem geschilderten Alltag sicherlich manchmal wiedererkennen können. Die einzelnen Kapitel sind kurz und treffend betitelt, und zudem gibt es tagebuchähnliche Unterteilungen mit Datums- und Zeitangabe. Durch diese Einteilung kann man die Lektüre gut unterbrechen, es lockt aber auch noch einen Abschnitt zu lesen.
Der Erzählstil ist locker und lässt sich für die angegebenen Altersgruppe gut allein lesen. Dotty erzählt dem Leser ihre Geschichte und man kann sich alles gut vorstellen. Ihre Erlebnisse sind gut geschildert, vordergründig Humorvolles kommt im Nachgang schon mal etwas tiefgründig für Kinder daher. Dotty versucht ein Mensch zu sein, aber was macht das Menschsein aus?
Ein lustiges Abenteuer für Kinder, bei dem Humor und Tiefgang ausgewogen sind.

Bewertung vom 06.06.2021
Das Leben ist ein Fest
Berest, Claire

Das Leben ist ein Fest


sehr gut

Szenen mit Frida
Die französische Autorin Claire Berest hat ein Buch über Frida Kahlo geschrieben, das einen direkt mit hineinzieht in Fridas Leben. Laut, bunt, lebenshungrig, leidenschaftlich, drastisch und farbintensiv erlebt man die geschilderten Szenen mit, als stünde man direkt mittendrin.

Die Sprache ist besonders schön, mitreißend und poetisch. Dieses Buch zu lesen ist ein Fest, auch wenn es nicht immer schön zugeht. Man erlebt Fridas Jugend, den Unfall und seine Folgen, ihre Liebe zu Diego und zu einigen anderen Menschen, die ihr wichtig waren. Auch ihr Schaffen und einige ihrer Bilder werden intensiv beschrieben.
Ein großartiges Buch, das mit 219 Seiten leider etwas zu kurz geraten ist, gerne hätte ich in diesem Stil mehr über Frida erfahren. Die Lust sich weiter mit der brillanten Aufnahmekünstlerin zu beschäftigen, wurde definitiv geweckt.
Das Buch ist in vier Teile untergliedert, die mit Zeitabschnitten betitelt sind. Innerhalb dieser Teile erzählt die Autorin nicht chronologisch, sondern springt zwischen den Ereignissen hin und her. Sie erschafft damit und der intensiven Sprache ein lebendiges Bild Kahlos.
Ein tolles Buch, um der Künstlerin nahe zu kommen, auch für erste Begegnungen mit ihr gut geeignet, es vermittelt ein umfassendes Bild aller Schattierungen ihres intensiven Lebens.

Bewertung vom 04.06.2021
Die Geschichte von Kat und Easy
Pásztor, Susann

Die Geschichte von Kat und Easy


sehr gut

Freundschaft mit Sendepause
Kat und Easy waren in den 70 er Jahren beste Freundinnen, die jugendlichen Mädchen gingen durch dick und dünn. Beide verlieben sich in denselben jungen Mann und die Freundschaft findet ein jähes Ende. Nach einer langen Sendepause kommunizieren die Beiden wieder miteinander und verabreden sich für gemeinsame Urlaubstage auf Kreta.
Ich war von der Idee zum Buch begeistert, wer hat nicht mal einen Freund oder eine Freundin im Laufe des Lebens wegen irgendeines Vorfalls verloren und würde das gerne rückgängig machen. Aber so einen gemeinsamen Urlaub nach 50 jähriger Pause ist eine krasse Maßnahme, das muss man sich erst mal trauen. Es gelingt der Autorin diese Begegnungen glaubhaft zu gestalten und einfühlsam zu schildern. Sie erzählt abwechselnd von der Zeit 1973 und der Gegenwart. Die Geschichte enthüllt sich nach und nach, mir hat sie sehr gut gefallen. Leider ist das Ende etwas vorhersehbar, so dass die Spannung fehlte. Sprachlich ist der Roman gut gelungen, vieles regt zum Nachdenken an. Kein Buch für zwischendurch, sondern eines das nachhallt, wenn man sich mit Kat und Easy auf die Reise nach Kreta, zu ihrer Freundschaft und sich selber begibt.

Bewertung vom 29.05.2021
Wie Träume im Sommerwind
Herzog, Katharina

Wie Träume im Sommerwind


sehr gut

Geschwisterliebe
„Die Wahrheit geht manchmal unter, aber sie ertrinkt nicht.“

Das Cover verspricht einen schönen Wohlfühlroman mit Strand- und Rosenambiente und der Roman hält dieses Versprechen. Eine schöne leichte Unterhaltung für zwischendurch, die Lust auf Besuche in Usedom und Englands Gärten macht.
Die verschiedenen Schwestern Emilia und Clara haben unterschiedliche Lebenswege eingeschlagen. Während Clara im elterlichen Rosenhof auf Usedom bleibt und sich dort einbringt, zieht es Emilia nach Paris. Sie liebt Gerüche und möchte Düfte kreieren. Nach einem tragischen Unfall muss Emilia für Clara einspringen und erlebt, dass die rosige Heimat sehr problembehaftet ist. Die Eltern zerstritten, der Hof in finanzieller Schieflage, die Kinder traumatisiert und dann trifft sie auch noch ihre große unerfüllte Liebe wieder. Emilia versucht die Lage zu meistern und begibt sich hoffnungsvoll auf die von Clara geplante Reise nach Kent.
Der Roman ist locker und leicht geschrieben, man flitzt förmlich durch die Seiten. Sicherlich ist bei so einem Buch das Happy End vorprogrammiert, aber der Weg dahin ist schön. Die Rückblicke aus Claras Jugend in Kent gefielen mir sehr, die Gartenbeschreibungen machten direkt Lust auf einen Besuch dort. Die Charaktere sind gut beschrieben, man kann sich die Beteiligten vorstellen, besonders die Kinder fand ich mit ihren Sorgen und Nöten gut gelungen. Ein zwei Nebenstränge fand ich zu viel, aber insgesamt ein gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Bewertung vom 27.05.2021
Gefährliche Mittsommernacht / Cilla Storm Bd.1
Holst, Christoffer

Gefährliche Mittsommernacht / Cilla Storm Bd.1


sehr gut

Cillas 1. Fall
Die Journalistin Cilla wurde von ihrem Freund verlassen, was sie nur sehr schlecht verarbeiten kann. Sie erhofft sich Hilfe durch einen Ortswechsel und zieht für ein paar Monate auf die kleine Schäreninsel Bullholmen in eine Schrebergartenlaube. Das Mittsommerfest wird hier traditionell groß gefeiert. In der Nacht wird sie Zeuge eines Streits zwischen einem jungen Paar. Am nächsten Morgen wird die junge Frau tot aufgefunden. Cilla war die Letzte, die sie lebend gesehen hat. Die Neugier der Journalistin ist geweckt, als der Freund verhaftet wird, den sie aufgrund der Beobachtungen in der Nacht für unschuldig hält. Unterstützt wird sie von ihrer neuen Freundin, der Nachbarin Rosie, die ihre Nase auch sehr gerne in fremde Angelegenheit steckt. Deren gutaussehender Sohn Adam ist der ermittelnde Polizist und über die Aktionen der Frauen nicht erfreut.

Der Krimi ist mit sehr viel privaten Rahmengeschichten angefüttert. Häufig wird aus Cillas Sicht erzählt, man erfährt viel über ihre Gedanken, Gefühle, Freunde und Verwandten. Auf diesem Wege erhält man auch umfassenden Einblick in die enttäuschte Liebe und erlebt die aufflammende Liebe zu Adam hautnah mit. Eine nette romantische Geschichte, die ohne Kitsch auskommt. Einige Kapitel sind aus Sicht anderer Protagonisten oder Rückblenden auf Geschehen des Mitsommerfestes vor 10 Jahren. Der Kriminalfall nimmt erst spät Fahrt auf, aber er ist gut konstruiert und glaubhaft. Ich hatte durch genaues Lesen der Rückblicke schon bald einen Verdacht, der sich schlussendlich auch bewahrheitet hat, aber die Auflösung war sehr gut und spannend beschrieben.
Mir hat das Buch viel Spaß gemacht, ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Das Buch ist der erste Band einer neuen Reihe, auf die ich mich nun schon freue. Mein einziger Minuspunkt galt der ersten Hälfte, in der nicht so viel passierte, sondern die Protagonisten deutlich im Vordergrund standen. Da hier eine Reihe aufgebaut werden soll, ist dies zu verschmerzen. Der flüssige Erzählstil ließ sich gut lesen.
Fazit: Für Alle, die eher leichte unblutige Krimis mögen und einem guten Schuss Romantik nicht abgeneigt sind.

Bewertung vom 25.05.2021
Die Beichte einer Nacht
Philips, Marianne

Die Beichte einer Nacht


gut

Helens Leben
Es handelt sich hier um die Übersetzung eines niederländischen Erfolgsromans aus dem Jahr 1930. Die Entstehungszeit wird im Erzählstil und in den Anreden deutlich.
Heleen erzählt der Nachtschwester ihr Leben, diese schweigt und hört zu. Typisch für einen Monolog springen die Gedanken manchmal vom Thema weg und so unterbricht sich Heleen manchmal selbst, für Bemerkungen zu anderen Patienten oder der Umgebung. Durch die gewählte Form wirkt es teils, als ob das Wort direkt an den Leser gerichtet ist. Man erhält einen sehr tiefen Einblick in die Protagonistin.
Heleen stammt aus ärmlichen Verhältnissen. Als älteste von 10 Geschwistern muss sie der Mutter im Haushalt viel helfen, sie verlässt früh das Haus, um zu arbeiten. Sie verdingt sich als Näherin und nutzt ihre Möglichkeiten, um in der Gesellschaft aufzusteigen. Die Geschichte ist nicht spannend, aber dennoch interessant. Im letzten Abschnitt klärt sich noch einiges und nimmt eine unvorhergesehene Wendung.

Durch die Erzählperspektive weiß man nie, ob die Dinge sich so zugetragen haben, wir erfahren nur Heleens Sicht, über die Länge des Textes fand ich das jedoch etwas ermüdend. Gerne hätte ich Kommentare oder fremde Sichtweisen zum Geschehen gelesen. Das genau dies hier nicht der Fall war, lag in der Intention der Autorin, doch mir gefiel es nicht so sehr.
Wer sich gerne intensiv mit der psychischen Seite der Protagonisten auseinandersetzt und die Erzählform mag, wird hier gut unterhalten.