Autor im Porträt

Toptitel von Karin Slaughter

Ein Teil von ihr

Ein Teil von ihr

Gebundenes Buch
Wir alle kennen unsere Mütter.
Oder etwa nicht?
Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht - während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich?
"Karin Slaughter zählt zu den talentiertesten und stärksten Spannungsautoren der Welt."
Yrsa Sigurðardóttir
"Jeder neue Thriller von Karin Slaughter ist ein Anlass zum Feiern!" Kathy Reichs
"Karin Slaughter bietet weit mehr als unterhaltsamen Thrill."
SPIEGEL ONLINE über "Pretty Girls"
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22,00
Die gute Tochter

Die gute Tochter

Broschiertes Buch
"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.
"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.
"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem außerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg
"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber DIE GUTE TOCHTER ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson
"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett
"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James
"Ich würde der Autorin überallhin folgen."
Gillian Flynn
"Eine der stärksten Thriller-Autorinnen unserer Zeit."
Tess Gerritsen
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10,99

Karin Slaughter

Ihr - nicht ganz ernst gemeintes - Lebensmotto lautet "Sobald du sie draußen trägst, sind es keine Schlafanzughosen mehr", und sie entspannt sich, während sie zwischen Wohnzimmer und Küche hin- und herwandert. Hört sich normal an, sympathisch und nett - doch zufällig ist Karin Slaughter eine Weltbestsellerautorin, die es auf (bislang) 30 Millionen verkaufte Bücher gebracht hat. Das mit den Schlafanzughosen ist eine Marotte von ihr, sie würde am liebsten den ganzen Tag darin herumlaufen. Vielleicht kann sie ja damit am besten schreiben, denken und Krimistorys aushecken, die einem oft den Atem stocken lassen. Viele vermuten ja sofort, dass der Name Slaughter - Deutsch: Schlachter - ein zu einer Thrillerautorin passendes Pseudonym ist. Doch Karin Slaughter heißt wirklich so. Als die Autorin, sie ist Jahrgang 1971, 2001 in den USA ihren ersten Thriller präsentierte, der im deutschsprachigen Raum "Belladonna" heißt, landete sie damit sofort einen Riesenerfolg. Auch hierzulande stand das Buch lange auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ihre Grant-County-Serie mit der Gerichtspathologin und Kinderärztin Sara Linton kam von Anfang an hervorragend an.



Das mag an der Kunst von Karin Slaughter liegen, wirklich spannende Plots zu erzählen und dabei auch ihren Ermittlerfiguren sehr viel Raum zu geben. So wollen die Fans zum einen wissen, wie die Geschichte ausgeht, und zum anderen natürlich, wie es weitergeht mit Sara, Will oder all den anderen. So wie ihre Serien - ob die abgeschlossene "Grant County"-Reihe, die "Will Trent"-Reihe oder die neue "Georgia"-Reihe, in der Sara und Will zusammen ermitteln - im Süden der USA spielen, dem fiktiven Grant County oder dem realen Alabama, so ist auch Karin Slaughter dort geboren und aufgewachsen. Heute lebt sie in Alabama und sagt von sich, dass sie eine schrecklich undisziplinierte Schreiberin ist. Eher der Typ "ganz oder gar nicht" - was bei ihr heißt, dass sie sich entweder in eine Berghütte verzieht und dann schreibt, bis sie nicht mehr kann, oder das Leben in Alabama genießt. Sie geht gerne essen und liebt Bacon, lässt für einen göttlichen Kuchen fast alles andere stehen.



Ihr Studium hat sie abgebrochen, weil sie zum einen Geld verdienen wollte und zum anderen sagt, dass sie sowieso eine "lebenslang Lernende" sei. Das Lesen liebt sie schon seit Kindertagen: "Als Kind bin ich unter Bücherbergen schier untergegangen, als ich im Sommer vor der Hitze im einzigen klimatisierten Raum meiner Heimatstadt Zuflucht suchte - in der Bibliothek." So hat sich Karin Slaughter als Erwachsene auch für die Kampagne "Rettet die Bibliotheken" engagiert, sie sogar geleitet und knapp 200.000 Dollar an Spenden gesammelt.



Ihre Lieblingsfigur ist eindeutig Will Trent. Ihm fühlt sich Karin Slaughter besonders verbunden. Das sehen auch viele Leser so - doch auch Sara Linton hat eine große Fangemeinde. Als Karin Slaughter die "Grant County"-Reihe, in der Sara als Coroner mitmischt, abschloss, protestierten so viele Leser, dass sich Karin Slaughter das zu Herzen nahm. Nun ermitteln Will Trent und Sara Linton zusammen, aktuell in "Letzte Worte", ihrem zweiten Fall, der 2012 erscheint. Und während wir das Buch lesen, sitzt Karin Slaughter vermutlich in einer ihrer vielen Schlafanzughosen in Alabama, wandert zwischen Küche und Wohnzimmer hin und her und überlegt sich, wie es weitergehen soll mit Will, Sara und dem Leben im heißen Süden Amerikas.
Das meint die buecher.de-Redaktion: Authentische Hauptfiguren und ein atemberaubender Plot: das ist Karin Slaughter. Da Slaughter auch die grausamsten Dinge sehr genau beschreibt, sind ihre Thriller nichts für alllzu zarte Gemüter.


© 2012 Literaturtest/Ulrike Bauer für buecher.de

Medien

Krimi des Monats - Die gute Tochter

"Ein Prozess ist nichts anderes als ein Wettbewerb um die beste Geschichte." Diese Einsicht, die Karin Slaughter einem alternden Anwalt in den Mund legt, ist gleichzeitig das Prinzip ihres neuen Thrillers. In "Die gute Tochter" gibt es zu jedem Vorfall eine ganze Reihe von Geschichten; Lücken und Widersprüche beinhalten sie alle. Die Beteiligten müssen sich eingestehen, dass sogar der eigenen Erinnerung nicht zu trauen ist. Slaughter, die vor allem für ihre Grant-County- und Will-Trent-Serien bekannt ist, verknüpft in ihrem neuen eigenständigen Roman zwei komplexe Kriminalfälle zu einem düsteren Familiendrama.

Rusty Quinn ist Rechtsanwalt aus der Überzeugung, dass jeder die bestmögliche Verteidigung verdient hat. Doch wer Vergewaltiger vor der Verurteilung oder Mörder vor der Giftspritze rettet und auch noch offene Rechnungen beim angestammten Gangsterclan hat, macht sich mit solchen Idealen nicht nur unbeliebt, sondern bringt die eigene Familie in ernsthafte Gefahr. An einem Frühlingsabend im Jahr 1989 stürmen zwei maskierte und bewaffnete Männer Quinns Haus, in dem sich seine Frau Gemma mit den beiden Teenagern Sam und Charlie befindet. Gemma wird vor den Augenmehr

Das gute Mädchen - Interview: Karin Slaughter

Interview Karin Slaughter

Was hat Sie zu Ihrem neuen Thriller "Die gute Tochter" inspiriert?

Karin Slaughter: In "Pretty Girls", meinem letzten eigenständigen Roman, habe ich über die Beziehung zweier Schwestern geschrieben. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich wollte gern wieder etwas in der Art schreiben. Ich bin die jüngste von drei Schwestern und war als klügste und hübscheste der Liebling meiner Eltern. Doch die Aufgabe einer Autorin ist es, sich in den Kopf jede ihrer Figuren zu versetzen.

Viele Bücher zu schreiben, bedeutet, immer wieder etwas Neues zu tun. Also erfand ich Charlie und Sam [aus "Die gute Tochter"] als eine Art Gegenstück zu Claire und Lydia [aus "Pretty Girls"]. Charlie sollte keiner meiner bisherigen Figuren ähneln. Sie ist hochqualifiziert, beliebt und manchmal begeht sie sehr dumme Fehler. Anstatt sich herauszuwinden, steht sie aber zu ihren Fehlern, fast mit Stolz. Das ist eine interessante Art, die Kontrolle über schlechte Erlebnisse zu behalten, wenn auch nicht gerade die beste. Sam dagegen erlebt jeden Moment ihres Lebens vor der Folie dessen, was hätte sein können. Sie willmehr

Kundenbewertungen

Die gute Tochter

Bewertung von Lesemieze aus Duisburg am 13.08.2017
Karin Slaughter hat mich von der ersten Seite an mit diesem Buch gefesselt. Schon allein der Prolog hat einem Gänsehaut beschert. Zu diesen gab es im Buch dann noch weitere Erkenntnisse die nicht weniger unter die Haut gingen. Die aktuellen Handlungen sind sehr spannend und man fragt sich schon ob alles so passt wie es dargestellt wird. Die Kleinstadtdynamik spielt dabei finde ich auch so eine Rolle. Jeder kennt jeden und man weiss Dinge über einen oder andere die nicht immer hilfreich sind. Für mich ist es bemerkenswert das Charlie in dieser Stadt überhaupt geblieben ist. Durch den Amoklauf gerät Charlies Leben noch weiter aus den Fugen als es schon ist. Sogar ihre Vergangenheit holt sie in vielerlei Hinsicht ein. Es war spannend zu lesen wie Charlie versucht heraus zu finden warum der Amoklauf stand fand, denn je mehr sie herausfindet desto mehr beschleicht sie das Gefühl das etwas nicht stimmig ist. Das dabei immer mehr ihre Vergangenheit mit der Gegenwart kollidiert macht es umso spannender da man nachher schon gar nicht weiss welche Geschichte einen mehr packt. Allgemein fand ich die ganzen Charaktere sehr gut dargstellt. Sehr realistisch. Bei Rusty muss ich sagen dass er auf seine Weise richtig gehandelt, mehr kann ich dazu gar nicht sagen ohne zu spoilern. Nur so viel man kann ihn verurteilen für seine Entscheidung doch im Grunde weiss man selber nicht wie man handelt wenn man erst selber in so einer Situation ist. Ich konnte es schon nachvollziehen. Es war interessant zu lesen wie Menschen in gewissen Situationen handeln. Stehen sie für ihre Fehler ein oder gehen sie einen bequemen Weg damit es besser in ihr Weltbild passt. Aber die Frage ist dann ob sie dann damit leben können. Hier ist so einiges wo man sich fragt wie konnte die Person damit leben. Nicht nur die Geschichte war spannend sondern auch wie die verschieden Personen mit Gewissen umständen in ihren Leben umgegangen sind. Dadurch fand ich alles sehr stimmig, es war nicht oberflächig. Ich kann eine klare Leseempfehlung geben :)

Die gute Tochter

Bewertung von unbekanntem Benutzer am 12.08.2017
Sehr spannend und gut geschrieben. Hat mir gut gefallen. Hab es direkt weitergegeben zum Lesen

Die gute Tochter

Bewertung von Krimihexe aus Hamm Westfalen am 13.08.2017
Rusty macht sich als Anwalt von üblen Verbrechern nicht gerade Freunde. Seine Töchter Charlie und Sam und seine Frau Gamma müssen darunter leiden, da die Familie dadurch nicht gerade beliebt ist und auch noch ihr Zuhause niedergebrannt wird. Sie finden Zuflucht in einem runtergekommenen Farmhaus, welches leersteht. Als die 13jährige Charlie und ihre 15jährige Schwester Sam ihr Leichtathletik-Training ausfallen lassen, kommen 2 bewaffnete Männer mit Sturmmasken ins Haus und ihre Mutter wird bei einem Handgemenge erschossen, Charlie kann schließlich fliehen und Sam wird angeschossen. 28 Jahre später haben die Schwestern seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr, Charlie ist mit Rusty in der Heimatstadt geblieben und ebenfalls Anwältin und Sam ist nach NY gegangen und arbeitet auch als Anwältin. Als Charlie in eine Schulschießerei verwickelt wird und Rusty niedergestochen wird, bittet Charlies Ehemann Ben, Sam um Hilfe. Die traumatischen Ereignisse der Vergangenheit holen Charlie und Sam ein. Der Schreibstil rasant, wie man es von Karin Slaughter gewohnt ist. Die Figuren sind detailliert und glaubwürdig beschrieben. Die Geschichte wird trotz der heftigen Brutalität auch sehr sensibel erzählt und überraschen auch durch Situationskomik. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen immer wieder. Das Buch ist Krimi und Familientragödie in einem. Die Figuren sind aufgrund der früheren Ereignisse ziemlich traumatisiert um nicht zu sagen gestört und heben sich dadurch stark von allen normalen ab. Sie wachsen einem ans Herz und man leidet mit ihnen. Die Autorin versteht es eine unerträgliche Spannung aufzubauen und durch immer neue Wendungen dem Leser einen packenden Lesegenuss zu bereiten. Ich war kaum in der Lage das Buch aus der Hand zu legen und werde sicher alle noch folgenden Bücher der Autorin lesen.

Die gute Tochter

Bewertung von steffiZDF aus Langenzenn am 12.08.2017
Der Thriller „Die gute Tochter“ geschrieben von Karin Slaughter ist hochspannend von der ersten bis zur allerletzten Seite. Er ist gespickt mit emotionalen und erschreckenden Szenen, die mir als Leser sogar die Tränen in die Augen getrieben haben. Die Protagonisten sind wunderbar beschrieben und von Seite zu Seite fühlt man sich verbundener mit ihnen! Mir ist es kaum gelungen, dieses Buch aus der Hand zu legen, denn das Lesen machte einfach Spaß, trotz des traurigen Hintergrundes. Katrin Slaughter gehört in meinen Augen zu einer der Besten Autorinnen und beweist es nun mehr auch mit diesem Thriller! Ich bin absolut begeistert von diesem Buch! Es wird nicht das letzte von ihr geschriebene Werk gewesen sein, dass ich gelesen habe!

Die gute Tochter

Bewertung von Sassenach aus Nordhorn am 17.08.2017
Einfach nur brillant Die gute Tochter von Karin Slaughter ist ein Thriller aus dem Hause HarperCollins und wurde mir von Netgalley zur Verfügung gestellt. Samantha und Charlotte Quinn haben es nicht leicht. Ihr Vater Rusty ist ein Anwalt, der es sich zur Berufung gemacht hat, auch den übelsten Straftätern zu helfen. Dies stößt vielen Leuten bitter auf. Als dann das Haus der Familie in Brand gesteckt wird ist diesen Existenz erstmal ruiniert. Gemeinsam mit Mutter Gamma, einer hochintelligenten Wissenschaftlerin, ziehen sie aus der Not heraus in ein heruntergekommenes Farmhaus. Gamma hofft, dass Rusty nun endlich die Schulden des Klienten Zachariah Culpepper eintreibt, doch Rusty nimmt davon Abstand. Doch Culpepper scheint auch schon mit einer Forderung gerechnet zu haben, denn er steht plötzlich mit seinem Bruder im Farmhaus und bedroht Gamma und die beiden Mädchen. Bei diesem schrecklichen Vorfall wird Gamma getötet, die Schwestern müssen alles mitansehen. Aber damit nicht genug, die beiden Verbrecher nehmen die Mädchen mit und führen sie zu einem leerem Grab. Sam befiehlt Charlotte wegzulaufen, was diese auch tut, aber dieser Tag wird für beide der schrecklichste in ihrem Leben und er lässt sie auch später nicht mehr los. Als die beiden erwachsen sind, geschieht wieder etwas schlimmes in ihrem Heimatort. Kelly Wilson tötet an ihrer Schule sowohl den Direktor Doug Pinkman als auch die kleine Lucy Alexander. Charlie ist vor Ort und ist entsetzt. Schnell wird klar, dass Rusty Kelly vertreten wird, er nimmt sich immer noch den aussichtslosen Fällen an. Doch dieser Fall wühlt auch die Vergangenheit der Familie wieder auf. Ungeahnte Fakten werfen plötzlich ein neues Licht auf alles. Karin Slaughter gehört zu meinen Lieblingsautoren im Spannungsbereich, auch mit diesem Thriller konnte sie mich vollends überzeugen. Die Geschichte wird spannend erzählt. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Vergangenheit aus der Sicht beider Schwestern noch einmal erzählt wird. So bekam man als Leser eine ganz spezielle Sicht zu den Dingen. Das Ende war überraschend, die Geschichte, die so klar wirkte wurde am Ende noch einmal komplett über den Haufen geworfen.

Die gute Tochter

Bewertung von Lasszeilensprechen aus Deutschland am 05.10.2017
Eher ein Familiendrama statt eines Thrillers – ungewöhnlich für Karin Slaughter Die beiden Schwestern Samantha und Charlotte – alias Sam und Charlie – werden in jungen Jahren Opfer eines Überfalls, bei dem ihre Mutter kaltblütig ermordet wird. Auf Geheiß ihrer Schwester Sam kann Charlie fliehen. Nur nicht vor ihren Problemen, die sich seitdem durch ihr Leben ziehen. Die Erinnerungen sind zu schlimm und sie leidet unter dem Ruf ihres Vaters, der kriminelle Ganoven vor Gericht vertritt. 28 Jahre später ist aber auch Charlie Anwältin. Sie gerät in einen Amoklauf an der hiesigen Schule und allmählich verschwimmen Gegenwart und Vergangenheit miteinander. Ich habe schon einige Bücher von Karin Slaughter gelesen. Sie ist immer ein Garant für gute Thriller, manchmal sind mir einige der Szenen etwas zu blutig. Auch wenn es in „Die gute Tochter“ ebenfalls solche Szenen gibt, hatte ich doch in Großteilen des Buches das Gefühl, dass es sich eher um ein Familiendrama handelt, indem es darum geht, das Erlebte aufzuarbeiten. Die Schilderungen der Polizeiarbeit sind auch eher ein Spiegel der amerikanischen Gesellschaft, beziehungsweise eine Kritik an dieser. Es gibt 2 Erzählstränge: Der Überfall in der Kindheit der beiden Mädchen und der aktuelle Amoklauf an der Schule. Der Überfall ist sehr spannend und wird aus Charlies und aus Sams Sicht erzählt. Auch wenn hier natürlich neue Aspekte ans Licht kommen, war mir hier schon zu viel Wiederholung, was unnötige Längen mit sich brachte. Ähnlich verhält es sich mit dem Amoklauf, der immer und immer wieder betrachtet wird, und nur allmählich mal ein neues Detail mitbringt. Beim Lesen habe ich mich mehrfach gefragt, warum sich der Inhalt so oft wiederholen muss. Vor allem Charlie konnte mich nicht überzeugen, da es mir sehr unwahrscheinlich erschien, dass sie nach all dem Erlebten noch in ihrer Heimatstadt bleibt und eine ähnliche Laufbahn wie ihr Vater einschlägt, obwohl dies der Ursprung für die Tragödie war. Außerdem konnte ich bis zum Ende nicht verstehen, warum Charlie und ihr Vater von Anfang an die Schuld der Amokschützin in Frage stellen. Hier schien mir die Autorin dies eher für den Verlauf der Story nutzen zu wollen, anstatt es logisch herzuleiten. Für einen Thriller würde ich nicht mehr als 3 Sterne vergeben können. Da ich aber Familiendramen mag und dies eine recht spannende Schilderungen war, komme ich zu knappen 4 Sternen. Leider muss ich zugeben, dass trotz alledem es auch 150 Seiten weniger getan hätten.

Die gute Tochter

Bewertung von saika84 am 03.08.2017
28 Jahre ist es her, seit Charlie und ihre Schwester Sam mit ansehen mussten, wie ihre Mutter erschossen wurde und sie beide selbst fast umgebracht wurden. Charlie war 13 Jahre alt, als zwei maskierte und bewaffnete Männer in ihr Farmhaus kamen, weil ihr Vater als Anwalt für die Verbrecher der Stadt arbeitet. Nun 28 Jahre später arbeitet Charlie selbst als Anwältin in ihrer Heimatstadt. Die schrecklichen Ereignisse ihrer Kindheit hat sie nie ganz verarbeitet. Nun droht sie die Vergangenheit wieder einzuholen, als sie bei einer Schießerei in der Mittelschule Augenzeugin wird. Ich bin ein großer Fan der Thriller von Karin Slaughter. Besonders die Reihen um Sarah Linton und Will Trent liebe ich. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an diesen Thriller. Es fing sehr rasant an. Es gab gleich die typischen spannenden detaillierten Szenen, die ihre Thriller ausmachen. Leider wurde es mir im mittleren Teil etwas langatmig. Die Wiederholungen waren mir zu viel und haben sowohl den Lesefluss gebremst als auch die Spannung gedrückt. Zum Ende hin war ich wieder begeistert, wie gut Karin Slaughter es versteht, die tiefsten Abgründe ihrer Charaktere zum Ausdruck zu bringen. Dieser Teil steckte voller Emotionen. Ich bleibe mit gemischten Gefühlen nach diesem Thriller zurück, denn meine Erwartungen konnte er leider nicht erfüllen. Die Spannung kam für meinen Geschmack einfach viel zu kurz und besonders die Mitte fand ich doch sehr langatmig. Leider nur 3 Sterne bekommt "Die gute Tochter" von mir. Ich freue mich dennoch sehr auf künftige Thriller der Autorin, weil ich einfach weiß, wie gut ihre anderen Thriller sind.

Die gute Tochter

Bewertung von Drifandi aus Bad Berneck am 15.10.2017
Ich habe schon alle Bücher der Autorin gelesen aber ihr neuestes hat mir nicht gefallen. Es ist mehr eine Familiengeschichte wie ein Thriller. Es ist mir das erste mal passiert, dass ich ganze Seiten einfach überblattete hab ohne sie zu lesen. Also ich bin spannenderes von der Autorin gewöhnt
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