Autor im Porträt

Toptitel von Brandon Sanderson

Die Tänzerin am Abgrund

Broschiertes Buch
Für immer Kind bleiben! Das war der Wunsch des Straßenmädchens Lift - und bisher hat sich dieser auch erfüllt. Lift lebt am Hof der Azishs im Lande Roschar, und nur ihre einzigartige Gabe hat sie bislang vor Schwierigkeiten bewahrt. Doch das Leben am Hof droht, das freiheitsliebende Mädchen zu ersticken, und so zögert sie keine Sekunde, diesen zu verlassen, als sie erfährt, dass ein grausamer Mann im fernen Yeddaw Menschen wie sie - Menschen mit Magie - verfolgt. Lift bricht auf, diesen zur Seite zu stehen, nicht ahnend, in welche Gefahr sie sich damit begibt ...
In dem Kurzroman "Die Tänzerin am Abgrund" beleuchtet Brandon Sanderson das Schicksal einer bislang kaum beachteten Figur seiner epischen "Sturmlicht-Chroniken".
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Die Tänzerin am Abgrund (eBook, ePUB)

Die Tänzerin am Abgrund (eBook, ePUB)

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Für immer Kind bleiben! Das war der Wunsch des Straßenmädchens Lift - und bisher hat sich dieser auch erfüllt. Lift lebt am Hof der Azishs im Lande Roschar, und nur ihre einzigartige Gabe hat sie bislang vor Schwierigkeiten bewahrt. Doch das Leben am Hof droht, das freiheitsliebende Mädchen zu ersticken, und so zögert sie keine Sekunde, diesen zu verlassen, als sie erfährt, dass ein grausamer Mann im fernen Yeddaw Menschen wie sie - Menschen mit Magie - verfolgt. Lift bricht auf, diesen zur Seite zu stehen, nicht ahnend, in welche Gefahr sie sich damit begibt ... In dem Kurzroman »Die Tänzerin am Abgrund« beleuchtet Brandon Sanderson das Schicksal einer bislang kaum beachteten Figur seiner epischen »Sturmlicht-Chroniken«.…mehr

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Brandon Sanderson

Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit phantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sein Debütroman avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller. Er wurde auserwählt, Robert Jordans großen Fantasy-Zyklus "Das Rad der Zeit" fortzuschreiben. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

Kundenbewertungen

Der Pfad der Winde / Die Sturmlicht-Chroniken Bd.2

Bewertung von Feenfeuer - Fantasy Blog am 11.09.2011
Roschar, Welt der Stürme, wurde einst von mächtigen Kriegern und ihren Splitterklingen behütet, doch dieses Zeitalter liegt lange zurück und dient nur noch zur Legende und Religion. Die sagenhaften Splitterklingen sind jedoch geblieben, nicht nur in den Händen ehrenhafter Männer. Dalinar ist der Schlachten müde, der Jagd nach den Splitterherzen auf der Zerbrochenen Ebene, der blutigen Scharmützel mit den Parschendi. Seltsame Visionen suchen den Fürsten heim und drängen ihn das Reich Alethkar zu vereinen. Um den Zwist unter den Fürsten ein Ende zu bereiten und sie hinter dem König zu vereinen, muss Dalinar ein Bündnis mit Fürst Sadeas schliessen. Die Visionen nennen ihn vertrauenswürdig, doch Dalinars Söhne wittern Hinterhalt und Verrat… Mit dem zweiten in Deutschland erschienenen Band der Sturmlicht Chroniken führt Brandon Sanderson seine aussergewöhnliche High Fantasy Reihe, auf spannende Weise, fort. Während Fürst Dalinar sich nicht nur von seinen Söhnen entfremdet, wie ein Eigenbrötler in dem gewaltigen Heerlager an der Zerbrochenen Ebene wirkt und unter den anderen Fürsten als Ausgestossener und Verrückter gilt, entwickeln sich die Schlachten gegen die Parschendi zu einer militärischen Sackgasse. Obwohl die Armeen Alethkars in der Regel siegreich die steinerne Ebene, mit ihren riesigen Rissen und tiefen Gräben, verlassen, ist ein vernichtender Schlag gegen die Parschendi nicht in Sicht. Die Fürsten kämpfen um Splitterherzen, Ruhm und persönliche Bereicherung, die Rache für den Mord an König Galivar scheint jedoch längst vergessen. Nicht bei Dalinar, dessen Visionen ihm eine düstere Zukunft für Roschar prophezeien… Brandon Sanderson nimmt sich Zeit um den Leser mit in seine Geschichte zu nehmen, baut sie sorgsam und sehr bildlich auf und schafft es so die einzigartige Atmosphäre seiner exotischen Fantasy Welt grandios zu transportieren. Hier erwartet den Leser ein tieferer Blick in den Kontinent Roschar, mit samt seiner Historie und Legenden, in die Geschehnisse in Alethkar und die höfischen Intrigenspiele, sowie die Entwicklungen der Charaktere. Wer zügige Handlungen und möglichst actionreiche Geschichten bevorzugt, muss hier etwas Geduld mitbringen, kommt jedoch trotzdem voll auf seine Kosten. Erneut fasziniert Brandon Sandersons Weltenbau, der auch in diesem Roman noch leicht gewöhnungsbedürftig bleibt und den spannenden Flair des Ungewohnten versprüht. Der Schwerpunkt von Der Pfad der Winde ist auf die Entwicklungen seiner Protagonisten fokussiert, spielt mit deren Hoffnungen und Ängsten, lässt diese verzweifeln und leiden. Hier offenbart der Autor Geschick im Umgang mit sozialen Geflechten und Machtgefügen, sowie dem Aufbau einer Nähe zwischen Leser und Figuren. Mit interessanten Wendungen, spannenden Entwicklungen, packenden Einblicken in die Mysterien einer wundersamen Welt und der eindrucksvollen Darstellung einer Schlacht, wie sie sich ein Brandon Sanderson vorstellt, ist Der Pfad der Winde eine absolut gelungene Fortführung von Der Weg der Könige geworden und lässt deutlich erahnen, dass Brandon Sanderson noch wesentlich mehr für seine Leser bereithält, als er in dem ersten Teil seiner Reihe offenbart hat. Brandon Sanderson: Der Pfad der Winde – Die spannende, dramatische und absolut faszinierende Fortsetzung von Der Weg der Könige, welche mit eindrucksvollen Mysterien, tiefgehenden Charakterentwicklungen und einer fesselnden Geschichte zu begeistern weiss. Eigenständige, epische Fantasy von einem Autoren, der sein Handwerk mehr als versteht.

Der Pfad der Winde / Die Sturmlicht-Chroniken Bd.2

Bewertung von horrorbiene am 11.08.2011
Der Pfad der Winde ist der zweite Teil des ersten Bandes der Sturmlicht-Chroniken und setzt diesen genialen Band jedoch nicht genauso gut fort - er ist noch besser! Man merkt beim Lesen sofort, dass das Buch als eine Einheit konzipiert ist, denn es geht wirklich nahtlos im Plot weiter. Hat der Auftaktband Der Weg der Könige noch erkennen lassen, wie aufwendig, ausgeklügelt, ausführlich und brillant diese Saga werden wird, so hat Der Pfad der Winde dies bereits unter Beweis gestellt. Im Nachhinein betrachtet war der erste Teil im Prinzip nur vorbereitend für die Entwicklungen, die hier endlich vollzogen werden. So habe ich mich bei Der Weg der Könige manchmal schon gefragt, wieso diese Figur so detailliert beleuchtet und vorgestellt wird, obwohl noch nicht erkennbar war, inwiefern sie etwas Besonderes darstellt oder gar die Rettung Roschars einleiten könnte. – Und das Buch war lang. Dass es mir dennoch sehr gut gefallen hat, zeugt von der Qualität Sandersons Schreibstils. Lange Rede, kurzer Sinn: Hier passiert endlich etwas. Viele der angedeuteten Geheimnisse werden gelüftet und jede Figur erhält nun auch ein Werkzeug mit dem es sich in der Fortsetzung weiterarbeiten lässt. Dabei sind manche Wendungen und Entwicklungen ab bestimmten Punkten vorhersehbar, manche Erkenntnisse und Ereignisse kommen jedoch so plötzlich und unerwartet, dass ich tatsächlich mit offenem Mund mein Buch angestarrt habe. Und das Beste an der ganzen Aufklärungsarbeit, die das Buch im Finale leistet: Es tauchen stets noch mehr Fragen und Geheimnisse auf, die in den Fortsetzungen geklärt werden wollen. So ist mir z.B. immer noch nicht klar, was die Glyphen und verschiedenen Karten im Buchdeckel zu bedeuten haben. Da kommt noch so vieles mehr. Und ich bin mir sicher, dass Die Sturmlicht-Chroniken bald in einem Atemzug mit den ganz großen Fantasy-Reihen genannt werden. Sanderson ist gerade dabei sich sein eigenes Monument zu schreiben. Der Pfad der Winde ist auch so unheimlich mitreißend geschrieben, trotz der wieder einmal nicht geringen Seitenzahl, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in kürzester Zeit durchgelesen. Dabei sind nicht nur die Entwicklungen der Charaktere die in diesem Buch im Fordergrund stehen, so überaus gelungen, nein, das Buch ist zudem sehr spannend geschrieben und selbst Schallans, manchmal doch etwas dröger Erzählzweig hat an Fahrt aufgenommen. Die besondere Stärke des Werkes ist jedoch die unheimliche Tiefe: Sanderson nimmt sich viel Zeit um seine Charaktere dem Leser nahezubringen, sein Handeln verständlich zu machen und voll in das Geschehen einzutauchen. Die Beschreibungen sind liebevoll und detailliert. Durch seinen Schreibstil schafft es Sanderson wirklich beim Leser Bilder heraufzubeschwören. Der Plot ist wirklich geschickt konstruiert und deutet an, das da noch sehr viel auf den Leser zukommen wird. Zudem ist für jeden Leser etwas dabei: Schlachten, politische Intrigen, kleine Liebschaften und wirklich interessante Charaktere. Das Buch an sich besticht erneut mit seiner Ausstattung: Neben den erwähnten Farb-Karten/Abbildungen in den Deckelinnenseiten verfügt das Buch über einige wirklich gelungene Illustrationen und illustrierte Kapitelanfänge, an denen man auf einem Blick erkennen kann, welcher Erzählstrang fortgeführt wird. Fazit: Ich kann mit Worten nicht wiedergeben, wie genial dieses Buch ist. Ich kann nur jedem empfehlen, sich nicht von der großen Seitenzahl der beiden Bücher abschrecken zu lassen und dieses großartige Werk zu lesen. Mit Die Sturmlicht-Chroniken wird sich Sanderson in die Reihen der ganz Großen einreihen können. Für mich ist Sanderson bereits jetzt einer der ganz Großen.

Der Weg der Könige / Die Sturmlicht-Chroniken Bd.1

Bewertung von Feenfeuer - Fantasy Blog am 23.05.2011
Auf zehn Bände ausgelegt sein soll Brandon Sandersons neue High Fantasy Reihe, von der mit Der Weg der Könige nun auch in Deutschland der Auftaktband vorliegt. Jedoch erwartet die deutschsprachige Leserschaft deutlich mehr als zehn Bücher, denn bereits dieser Roman bildet nur die Hälfte der englischen Fassung, welche knapp über tausend Seiten stark ist. Das Brandon Sanderson für ungewöhnliche Fantasy und einen sehr eigenständigen Weltenbau steht untermauert der Autor mit seinem ersten Band der Sturmlicht Chroniken eindrucksvoll. Eine steinerne Welt, in der selbst die Gewächse häufig steinerne Züge aufweisen und das Grass sich bei nahenden Bewegungen in den Boden zurückzieht und Tiere, die oft krebsartige Züge besitzen, wie die mächtigen scherenbewehrten Chrull, welche als Zug- und Lastentiere eingesetzt werden, bilden erst den Anfang von Sanderson rauhem und spannenden Kontinent Roaschar. So exotisch wie die graue Welt der Stürme ist, verhält es sich auch mit der Magie in Sandersons neuer Reihe. Am faszinierensten ist das Peitschen, durch welches das Gravitationsband, zwischen einem Wesen oder Objekt und der Welt, aufgehoben und somit eine andere Schwerkraft erzeugt wird. Hierdurch ist es möglich einen Standort blitzschnell zwischen Boden, Decke und Seitenwänden zu wechseln, eben noch stehende Objekt in fallende Geschosse zu verwandeln und Bewegungen in alle Himmelsrichtungen auszuführen. Dieser äusserst interessante, aber durchaus auch etwas gewöhnungsbedürftige Weltenbau besticht durch ein Maximum an Eigenständigkeit, Kreativität und ist, trotz überraschender Elemente, absolut durchdacht und in sich schlüssig. Bereichert wird dieser Ausgangssituation zu den Sturmlicht Chroniken durch interessant gestaltete Kulturen unterschiedlicher Völker und einer spannenden Geschichte mit Tiefgang. Der Weg der Könige führt als Auftaktband in die eindrucksvolle Welt Roschar und ihre Figuren ein und deutet ein episches Abenteuer an, welches einer intelligenten und fesselnden Geschichte folgt, die düstere Züge trägt, mit uralten Mythen spielt und ihre facettenreichen Charaktere wirklich leiden lässt. Brandon Sanderson schreibt einfach anders, definiert Fantasy als offene Möglichkeit, anstatt sich einer beengenden Genrebegrenzung zu beugen und fordert von der Leserschaft die Bereitschaft zu eigener Kreativität und aufmerksamen Lesens. Brandon Sanderson: Der Weg der Könige – Die Sturmlicht Chroniken 1 – Der Auftakt zu einem aussergewöhnlichen Fantasy Epos, mit einer Welt, die zu beeindrucken weiss und Figuren, die tiefgründig geformt und individuell gestaltet sind. Ein packender Roman der Intrigen, Schlachten und alten Legenden, in einer Welt mysteriöser Stürme. High Fantasy, bereichert durch gelungene Innengrafiken und Karten, für die der aktuelle Buchmarkt nichts vergleichbares bereithält.

Der Weg der Könige / Die Sturmlicht-Chroniken Bd.1

Bewertung von horrorbiene am 28.05.2011
Mit den Sturmlicht-Chroniken ist Brandon Sanderson ein Genie-Streich der Fantasy gelungen. Bereits der Auftaktband Der Weg der Könige lässt erkennen, wie aufwendig, ausgeklügelt, ausführlich und brillant diese Saga werden wird. Doch hat Der Weg der Könige einen ganz einschneidenden faden Beigeschmack: Leider ist der vorliegende Band nur der ersten Teil des ersten Teils der Sturmlicht-Chroniken. Damit geht auch ein bedeutender Kritikpunkt einher: Sicher ist der Schnittpunkt des Buches richtig gewählt, da der Ansatz eines Höhepunkts zweier Handlungsträge zu erkennen ist. Im Gesamtwerk gesehen sind diese jedoch für mich als Auftakt der richtigen Geschichte zu sehen. Beim Lesen des Buches wird sofort klar, dass diese Saga als etwas Großes angelegt ist. Die Figuren werden detailliert beleuchtet, Dialogen werden sehr viel Raum gegeben, Handlungen so kleinschrittig beschrieben, als wäre man selbst zugegen. So wird die Welt Roschars plastisch, plausibel und spricht den Leser an. Die Protagonisten bekommen Tiefe und es ist dem Leser möglich eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Dabei stehen drei der vier im Klappentext genannten Personen bei der Handlung im Vordergrund: Schallan, Kaladin und Dalinar. In Kaladins Handlungsstrang sind Rückblenden auf seine Kindheit eingebettet, die erklären, wieso er ist, wie er ist und woher er sein Wissen zur Heilung nimmt. Gerade diese Passagen haben mir sehr gut gefallen. In Dalinars Handlungsstrang sind auch Passagen, die seinen Sohn Adolin als Hauptdarsteller haben. Der Text ist in drei Teile geteilt, zwischen denen sich jeweils Zwischenspiele befinden. In diesen wird auch der Assassine Szeth näher beleuchtet, doch der Umfang steht in keinem Verhältnis zu den der anderen drei Protagonisten. Diese Mischung macht das Lesen wirklich abwechslungsreich und hat mich das Buch zügig durchlesen lassen, da ich unbedingt wissen wollte wie es in dem anderen Handlungsstrang weitergeht. Der heimliche Held des Buches ist Kaladin. Ihm ist der größte Raum im Buch gegeben und durch die Art und Weise wie er dargestellt und seine Figur eingeführt wurde, ist noch einiges von ihm zu erwarten. Mir hat das Buch gerade durch sein Detailreichtum und seine Ausführlichkeit besonders gut gefallen. Dies tröstet meiner Meinung nach auch darüber hinweg, dass durch die verschiedenen, gänzlich separaten Handlungsstränge keine Gesamtspannung aufkommen mag. Das Buch gewinnt erst gegen Ende wirklich an Fahrt, doch ein Auftakt einer groß angelegten Chronik hat auch so zu sein. Neben der wirklich gut ausgearbeiteten Story und dem angenehm zu lesenden Schreibstil, besticht dieses Buch auch noch mit einer grandiosen Ausstattung. Was hier aufgefahren wird, übertrifft alles, was ich bisher in der Hand gehalten habe: Das erste, das man beim Aufschlagen sieht sind zwei Farbkarten in der Innenseite der Buchdeckel und das sowohl vorn als auch hinten. Die Kapitelanfänge sind schön illustriert und z.T. mit Zitaten gespickt. Die verschiedenen Zwischenspiele und Bücher sind auch optisch gut getrennt und durch ein kurzes Inhaltsverzeichnis zu Beginn verliert man nicht den Überblick über diese Unterteilung. Das Beste ist jedoch, dass im Fließtext eine Reihe von Karten oder erklärenden Illustrationen eingebettet sind und diese sogar in einem extra Inhaltsverzeichnis aufgelistet zu Beginn.

Sturmklänge

Bewertung von horrorbiene am 17.01.2011
Ich hatte schon viel Gutes über Brandon Sanderson gehört und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen beim Lesen dieses Buches. Es hat zweifelsohne ein schönes Cover, wenn auch etwas farblos, einen tollen Titel und der englische Ori-ginaltitel „Warbreaker“ lässt eine kriegerische Entwicklung vermuten. So war meine Vorfreunde schon sehr groß. Um es kurz und knapp zu sagen: Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen! Zwar ist in diesem Buch keine epische Schlacht zu finden, dennoch stehen alle Signale auf Krieg. Trotzdem wirkte der Originaltitel größtenteils irgendwie unpassend – bis zur vorletzten Seite. Dann passt er wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Wenn ich gerade schon dabei bin über Titel zu sprechen: Der einzige echte Kritikpunkt, den ich bei diesem Werk anzumerken habe ist der, dass der deutsche Titel nun wirklich schlecht gewählt ist! Die Religion in Hallandren nennt sich zwar „die schillernden Töne“, doch sind damit Farbtöne gemeint und keines Falles Klangtöne. Dies wirkt irgendwie wie ein dummer Fehler. Dagegen ist das graue Cover ein herrlicher Kontrast zu den vielen Farben, die (im übertragenden Sinne) im Buch stecken (ein Fluch: „verdammte Farben“) und daher ein schönes Spiel damit. Kritikpunkt wieder ausgeglichen. Sturmklänge ist einfach nur fantastisch. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und machen dennoch völlig konträre Entwicklungen durch: Siri, die rebellische Schwester muss sich am Königshof anpassen und die auf diese Aufgabe vorbereitete Vivenna, sieht sich nun als Siris Retterin und muss entgegen ihrer Religion nun mit einer Menge Hauch (s.u.) fertig werden. Ebenso die Nebencharaktere, obwohl man eigentlich im Falle von Vascher und Lichtsang nicht von solchen sprechen kann, sind sie hervorragend dargestellt und dennoch wandelbar. Kaum hat man sich von einem eine Meinung gebildet, wird sie vollkommen über den Haufen geworfen. Diese plötzlichen Wendungen tauchen immer wieder im Laufe des Buches auf und machen es wunderbar spannend. Ich stelle es mir daher auch sehr interessant vor das Buch ein zweites Mal mit all dem Wissen noch einmal zu lesen. Natürlich steht das Ende in diesem Aspekt dem Hauptteil in nichts nach. Es war ohnehin einmal erfrischend, einen Roman zu lesen, der für sich steht und nicht Teil einer großen Reihe ist, doch ein so befriedigendes Ende hatte ich bei einem solchen Einzelroman lange nicht mehr. Ich kann auch noch weiter schwärmen: Mit Lichtsang hat Sanderson einen wirklich außerordentlich faszinierenden Charakter erschaffen. Lichtsang ist ein Zurückgekehrter und damit ein Gott. Dumm nur, dass er nicht an seine eigene Religion glaubt. Aus dieser Tatsache ergeben sich herrlich humorvolle Dialoge mit seinem Hohepriester und einer Mitgöttin. Auch Denth hebt die Stimmung durch seinen Humor im Buch sehr. Den Gegenpart übernehmen die zynische und rebellische Siri und die hochmütige und beherrschte Vivenna – eine geniale Mischung. Zum besseren Verständnis ist vorn auch noch eine Stadtkarte von T’Telier zu finden, die zwar schön anzuschauen ist, doch eigentlich nicht gebraucht wird. Fazit: Hier stimmt einfach alles: Humor, Gefühl, Intrigen, eine Spannende Handlung mit vielen Wendungen und einem grandiosen Finale. Dieses Buch ist ein Roman, der für sich steht und dabei „leider“ so gut ist, dass man sich eine Fortsetzung wünscht. Doch zum Glück, gibt es noch weitere Werke dieses Autors und „Sturmklänge“ wird sicher definitiv nicht mein letzter Sanderson-Roman gewesen sein!

Der Weg der Könige / Die Sturmlicht-Chroniken Bd.1

Bewertung von Wolfsherz am 15.12.2013
Ich muss sagen, dass mir wirklich die Worte fehlen, um den ersten Teil der Sturmlicht- Chroniken gebührend zu würdigen. Ich habe schon einige Bücher von Brandon Sanderson gelesen und muss sagen, dass er es jedes mal schafft eine einzigartige Welt zu erschaffen, die den Leser einfach in seinen Band zieht. So wie auch mit diesem Roman. Zu Beginn war ich ein wenig verwirrt und brauchte einige Zeit um in die Story richtig reinzufinden, aber danach, hat es mich einfach so gepackt, dass ich das Buch nur schwer aus den Händen legen konnte. Der erste Teil der Sturmlicht- Chronik überzeugt mit einer unglaublich detaillierten und facettenreichen Welt sowie zahlreichen Charakteren, die sehr individuell beschrieben wurden. Der Ideenreichtum ist kaum mit Worten zu beschreiben, da wir es hier mit einer absoluten high fantasy zu tun haben, die sich deutlich von anderen Autoren abhebt. Kein wunder, dass Brandon Sanderson als Tolkien des 21. Jahrhunderts genannt wird. Meiner Meinung nach ein zutreffender Vergleich.

Die Stürme des Zorns / Die Sturmlicht-Chroniken Bd.4

Bewertung von Wolfsherz am 12.07.2015
Ein Meisterwerk, dass nach dem Herrn der Ringe seines gleichen sucht. Eine Chronik, die so spannend und faszinierend ist, dass ich dafür aus der gegenwärtigen Zeit, keine Vergleichsbeispiele nennen kann. War der erste Teil noch sehr verwirrend, durch die zahlreichen Personen und Handlungsstränge, ergibt sich nun ein klares Bild und ein Zusammenschluss aller Stränge. Die Entwicklungen sind so faszinierend, dass ich es kaum erwarten kann, bis der nächste Band erscheint. Ich werde jetzt nicht auf die Handlung eingehen, weil diese viel zu komplex ist, um diese auch nur halbwegs würdig wiedergeben zu können. Aber wer die ersten Bände kennt, weiß was auf einen zu kommt und das man sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen sollte.

Elantris

Bewertung von Wolfsherz am 18.11.2013
Zu Beginn muss ich einmal sagen, dass ich ein sehr großer Brandon Sanderson Fan bin und bisher nie von seinen Werken enttäuscht wurde, genauso wie in diesem Fall. Elantris erzählt die unglaubliche Geschichte vom Fall einer Stadt, in der die Bewohner als göttlich bezeichnet wurden, da sie zum Beispiel jegliche Verletzung heilen konnten und ihr Aussehen ebenfalls besonders war. Dann geschah es jedoch, dass das prunkvolle Reich unterging und sich die göttlichen Bewohner in ihr genaues Gegenteil verwandelten und zu allem Überfluss einen Fluch über die Menschen brachten. Die Bewohner um Elantris, entschlossen sich jeden, den dieser Fluch ereilte in Elantris einzusperren, da sie von nun an als lebende Tote galten. Leider wird ebenfalls, der Thronfolger Roaden, verflucht und fristet von nun an sein Leben in Elantris, aber nicht damit, dass er sich den ganzen Tag bemitleidet, sondern viel mehr als Hoffnungsträger über ein verfluchtes Volk. Er schafft es den Bewohnern ihre Würde zurückzugeben und in Elantris entsteht Neu-Elantris, eine Stadt, die mit der anderen nicht zu vergleichen ist. Doch zu dieser Zeit geschieht es, dass ein Blutbad das Land heimsucht und auch Elantris bedroht. Was wird geschehen? Wird die Stadt zerstört oder erleben die Götter von einst ihre Wiedergeburt? Ich fand die Story wunderbar erzählt und bin auch von den Charakteren sehr begeistert gewesen. Ob es sich um die Gruppe adliger Widerstandskämpfer handelte, um die Elantrier, die Prinzessin, Roaden oder die Priester, jeder brachte etwas mit, was die Geschichte imposanter gemacht hat. Aufjedenfall ein absolutes Muss für jeden Fantasy Fan. Es lohnt sich!

Der Pfad der Winde / Die Sturmlicht-Chroniken Bd.2

Bewertung von Wolfsherz am 23.04.2014
Ich werde nzn nicht den Inhalt dieses sensationellen Werkes zusammenfassen, da dies in den beiden vorherigen Bewertungen zur Genüge getan wurde und ich mich in meinen Äußerungen nur wiederholen würde. Nachdem der erste Band der Sturmlichtchroniken mich schon gefesselt hat wurden meine Erwartungen im "Der Pfad der Winde" noch übertroffen. Eine senationelle und packende Geschichte, mit sehr speziellen Charakteren, welche eine große Entwicklung durchlaufen und einigen bisher unbekannten Fragen und Aspekte, die hier ihre Antworten liefern. Ich habe keine passenden Worte um dieses Meisterwerk gebührend zu würdigen. Ich kann es einfach nur jedem ans Herz lesen, der sich für hochwertige Fantasy interessiert. Brandon Sanderson, der meiner Meinung nach, mit seinen detailierten Weltenaufbau und der ihr innewohnenden Magie, einer der ganz wenigen Autoren ist, der an Tolkien heranreicht. Ein packendes Erlebjis, für das es keine Worte gibt. Der einzige Nachteil ist, dass bisher der dritte Band novh nicht in Deutschland erschienen ist.

Sturmklänge

Bewertung von Blinded.Masquerade aus Dortmund am 24.11.2011
Idris und Hallandren stehen kurz vor einem Krieg, doch der König von Idris versucht verzweifelt diesen hinauszuzögern. Statt seiner ältesten Tochter schickt er Hallandren seine jüngste Tochter Siri - aufmüpfig und unkontrollierbar. Er hofft, dass die vertraglich, schon vor Jahren festgelegte Ehe, sein Reich retten wird, ist aber nicht bereit, seine gut geschulte Tochter Vivienne dafür zu opfern. Während Siri impulsiv wie eh und je das Leben am Hofe kennen lernt, bricht für ihre Schwester eine Welt zusammen, bestand für sie doch der einzige Sinn des Lebens darin, die Frau des Gottkönigs zu werden, um ihr Reich zu retten. Sie entschließt sich, aus ihrem kontrolliertem Leben auszubrechen, um ihre kleine Schwester zu retten. Dabei stellt sie fest, dass nicht alles ist, wie es scheint und das nicht unbedingt die Mächtigsten die Fäden in den Händen halten. Das ist mein erstes Buch von Brandon Sanderson und ich bin wirklich hin und weg. In den knapp 800 Seiten baut er eine einzigartige Welt mit einem gut durchdachten Magiesystem auf. In seiner Welt haben alle Magiebegabten eine gewisse Anzahl von "Hauch", diesen kann man sogar käuflich erwerben. Je mehr "Hauch" man hat, desto bunter ist die Welt - die Menschen, die ihren von Geburt an gegebenen Hauch verkaufen, nennt man die Farblosen. Für jede Magie Handlung werden eine gewisse Anzahl von Hauche benötigt bzw. verbraucht. Was kompliziert klingt, ist wirklich toll zu lesen. Das gesamte Buch ist flüssig geschrieben und mit einem konstanten Spannungsbogen kann man es kaum aus der Hand legen. Und ich musste ebenso mehr als einmal auflachen, wenn "Lichtsang", einer der Unsterblichen ins Spiel kam - wirklich fantastisch. Ich liebe ihn. Alle Charakter haben eine gewisse Tiefe, keiner wirkt oberflächlich, nichtmal die kleinste Nebenrolle. Beide Schwestern sind am Ende nicht mehr die, die sie mal waren und es würde mich wirklich reizen, wenn es einen 2.Band geben würde. Er hat es geschafft in 800 Seiten eine ganze Welt mit unglaublich tiefgehender Geschichte aufzubauen, in die Charaktere kann man sich wunderbar hineinversetzen und man erlebt die ein oder andere Überraschung, wenn man gerade denkt - aha, ich weiß wie's ausgeht. Wunderbar durchdacht & bekommt daher von mir auch volle 5 Sterne. Fazit: Wirklich lesenwert! Tolle Geschichte, tolle Charakter, tolles Buch.
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