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Benutzername: https://www.buecherwesen.de
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Über mich: Wir sind zwei Bücherwesen: Der Bücherwichtel und die Bücherfee. Wir lesen alles was uns anspricht und bewerten aus unserer Sicht.
Danksagungen: 100 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 555 Bewertungen
Bewertung vom 15.07.2018
Wahrheit gegen Wahrheit
Cleveland, Karen

Wahrheit gegen Wahrheit


ausgezeichnet

Inhalt:
Vivian Miller arbeitet als Analystin bei der CIA. Zusammen mit ihrem Mann Matt und ihren Kindern, wohnt sie in einem kleinen Vorort von Washington DC. Als sie bei ihrer Arbeit in der Spionageabwehr, Zugriff auf einen Computer eines russischen Agentenbetreuers, bekommt, ändert sich einiges in ihrem Leben. Auf dem Computer findet sie Fotos von 5 Schläfern, die auf amerikanischem Boden operieren, die alles in Gefahr bringen was ihr wichtig ist. Ihre Familie, ihre Ehe und ihren Job. Ist Matt nicht nur ein perfekter Ehemann und Vater? Sondern auch ein perfekter Lügner?
Meine Meinung:
Wahrheit gegen Wahrheit von Caren Cleveland, finde ich interessant, da es sich hier nicht nur um einen reinen Thriller handelt, sondern auch ein Familiendrama sich in die Geschichte einfügt.
Mir gefällt das Buch recht gut und ich finde die Geschichte sehr spannend und rasant erzählt und auch die Emotionen, die immer wieder hochkochen, sind glaubwürdig dargestellt.
Man kann sich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen und fühlen was sie durchmacht und dabei fühlt. ich stelle es mir auch sehr schwierig vor, seinem Partner noch zu vertrauen, wenn immer mehr dagegen spricht.
Die Mischung aus Thriller und Drama, finde ich sehr gelungen und gut umgesetzt. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gut gefallen und war auch sehr gut zu lesen.
Was aber dieses Buch so sympathisch macht, ist die Darstellung der Geschichte um Vivian und ihre Familie. Es wird alles aus ihrer Sicht erzählt und man bekommt viele Einblicke in die Vergangenheit des ganzen Familienlebens und dass es eben nicht nur aus Arbeit besteht, sondern auch mal den normalen Alltag mit Kindern und Familie.
Mein Fazit:
Dieses Buch mag zwar kein herkömmlicher Thriller sein, aber trotzdem funktioniert die Geschichte und lädt zum Lesen ein.

Bewertung vom 14.07.2018
Duden Leseprofi - Ein Fohlen geht zur Schule
Luhn, Usch

Duden Leseprofi - Ein Fohlen geht zur Schule


ausgezeichnet

Meine Meinung:

Unsere beiden Kinder sieht man regelmäßig mit einem Buch in der Hand. Die Kleine blättert, schaut sich die Bücher an und hin und wieder zerpflückt sie auch eins.

Die Große dagegen ist jetzt offiziell kein Kindergartenkind mehr und kommt Ende August in die Schule. Sie mag es, wenn wir ihr vorlesen, möchte aber immer öfter auch selbst lesen. Natürlich sucht sie sich oftmals selbst die Bücher aus, aber hin und wieder besorge ich welche, denn grundsätzlich weiß ich, was ihr gefällt.

Jetzt haben wir uns “Ein Fohlen geht zur Schule” angesehen und natürlich auch gelesen.

Die Schrift hat eine angenehme Größe, es gibt nicht zu viel Text auf jeder Seite und die Charaktere im Buch haben ungefähr ihr Alter, so dass es ihr besonders viel Spaß macht.

Meistens fängt die Große mit dem Lesen an, wobei lesen vielleicht nicht das richtige Wort ist, denn erst mal buchstabiert sie und versucht die Buchstaben dann zusammenzusetzen. Einige Wörter kennt und erkennt sie schon, andere setzen wir mühsam zusammen. Nach einer Seite hat sie dann keine Lust mehr selbst zu lesen und genießt es wieder, wenn ich ihr vorlese.

In dieser Geschichte geht es um ein Fohlen, welches jetzt in die Pferdeschule kommt und Paula, die ihre Tante Sabine auf dem Bauernhof besucht.

Als Extra gibt es hinten im Buch ein Lesezeichen mit Lösungsschlüssel, denn im Buch werden vier Fragen gestellt, die die Kinder beantworten können, wenn sie die Geschichte verstanden, bzw. richtig zugehört haben.

Fazit:

Eine tolle Möglichkeit das Lesen zu erlernen. Eine Geschichte über die Lieblingstiere meiner Töchter.

Bewertung vom 07.07.2018
Schwarzes Blut
Pala, Ivo

Schwarzes Blut


ausgezeichnet

Inhalt:

Szuma hat wenig Zeit um zu trauern, denn sie will Rache dafür, dass Zane Arkeen ihren Geliebten umgebracht hat. Getrieben von einem dunklen Hass, jagt sie ihn durch das ganze Land in dem Chaos und Zerstörung herrscht. Doch das Ende der Welt kümmert sie nicht, denn sie will nur eins, Rache!

Meine Meinung:

Ich habe die ersten beiden Teile dieser Reihe verschlungen, da mir das Thema und die Umsetzung sehr gut gefallen hat. Doch ist Schwarzes Blut der dritte und finale Band der Reihe?

Meiner Meinung nach nicht, denn alles Wichtige wurde im zweiten Band abgeschlossen, bis auf die Frage wie es mit Szuma und Lambes auf der Insel weitergeht. Diese Frage wird auf den ersten Seite von Schwarzes Blut beantwortet und es ging für die beiden nicht besonders schön aus und deswegen ist Szuma auf der Jagd nach Zane Arkeen.

Ich finde aber schon, dass es wichtig ist, die beiden Teile davor zu lesen, da man dadurch etwas mehr Nähe zu den Charakteren bekommt, ihr handeln besser versteht und weil es einfach tolle Bücher sind.

Was ich sehr interessant finde, ist die Geschichte von Amalya, die ein recht hartes Leben führt, welches sich im späteren Verlauf mit Zane Arkeens kreuzt. Ob es gut war, dass sie ihm über den Weg läuft, ist bis fast zum Ende der Geschichte recht unklar. Aber auch sie darf ihre Rolle spielen und diese hat mir sehr gut gefallen.

Ich finde die Geschichte sehr gelungen und wurde auch wieder sehr gut unterhalten!

Mein Fazit:

Eine Frau, in einer dunklen, im Chaos versinkenden Welt, die nichts anderes will als Rache! Funktioniert wunderbar – ich bin begeistert!

Bewertung vom 03.07.2018
Die Gabe / Aura Trilogie Bd.1
Benedict, Clara

Die Gabe / Aura Trilogie Bd.1


gut

Inhalt:

Hannah ist absolut nicht der Typ für Schwärmereien, aber dann trifft sie auf Jan und fühlt sich von ihm magisch angezogen. Was hat Jan an sich, dass Hannah sich so tollpatschig anstellt, sobald er in ihrer Nähe ist? Jan scheint extreme Stimmungsschwankungen zu haben und verunsichert sie damit nur noch mehr und was haben die seltsamen Vorfälle zu bedeuten?

Meine Meinung:

Bei diesem Buch bin ich mit meiner Meinung wirklich hin- und hergerissen. Hannah wirkt wie ein normales Mädchen, welches gerade für den bestaussehenden Jungen schwärmt, der aber leider kein Charmeur ist.

Das Glück scheint auf ihrer Seite zu sein, denn immer wieder taucht Jan in ihrer Nähe auf und obwohl es erst nicht den Anschein hat, scheint auch er sie zu mögen. Ich muss gleich sagen, dass ich Hannah als Protagonistin nicht mochte. Durch ihre “Gabe” war sie zwar stark, aber charakterlich war sie mehr als schwach. Es gibt auch graue Mäuschen, oder schüchterne Mädchen in anderen Büchern, die weitaus stärker sind, als Hannah es war. Sie ließ sich dauernd einschüchtern, konnte nichts wirklich gut, wurde von niemandem besonders geliebt, außer von ihrer Freundin Viv, die sie immer mal wieder betrügt, oder verrät und machte sich in Jans Nähe ziemlich lächerlich.

Jan dagegen war ein Bad Boy. Nicht der Bad Boy, den man sehnsuchtsvoll schon als Leserin anschmachten muss, sondern einfach nur böse. Trotzdem war er als Charakter um einiges stärker, als die meisten anderen in diesem Buch.

Die Idee mit der Gabe und die Auseinandersetzung damit, hat mir sehr gefallen. Ich habe mich immer wieder gefragt: Möchte ich eine manipulative Gabe? Eine Gabe, bei der ich immer aufpassen muss um das Richtige zu tun und niemals mehr aus einer Eingebung heraus handeln? Ich möchte sie ehrlich gesagt nicht. “Aura – Die Gabe” ist der erste Teil.

Fazit:

Eine wirklich schwache und ja, schon erbärmliche Hauptprotagonistin, aber eine interessante Geschichte.

Bewertung vom 29.06.2018
Lieselotte lauert
Steffensmeier, Alexander

Lieselotte lauert


sehr gut

Meine Meinung:

Es gibt ja schon einige Bücher mit und über Lieselotte, aber wir haben bislang noch keins gelesen.

Bei meinem Krankenhausaufenthalt wollte ich meinen Mädels jetzt mal etwas ganz anderes vorlesen.

Mein erster Eindruck von der Kuh war: Was für eine Freche und Wilde! Lieselotte ist morgens nämlich ganz ungeduldig, denn ihre Lieblingsbeschäftigung ist es den Postboten zu erschrecken. Die Folgen sind, dass der Postbote nur noch schlecht träumt und die Bäuerin keine heile Post mehr erhält, doch der Postbote hat eine Idee und Lieselotte am Ende eine neue Lieblingsbeschäftigung.

Obwohl mir der Zeichenstil nicht 100%-ig zusagt, mag ich die Gestaltung. Die Farben sind Bauernhof-passend und es gibt sehr viel zu entdecken. Skateboardfahrende Ameisen, Schwimmringe in der Baggerschaufel, oder Vögel in kurzer Hose sieht man ja sonst nicht sonderlich oft.

Fazit:
Lieselotte kam bei uns sehr gut an. Sie ist genauso wild und rebellisch wie wir, aber auch so hilfsbereit.

Bewertung vom 22.06.2018
Ausflug ans Meer / Die kleine Spinne Widerlich Bd.6
Amft, Diana

Ausflug ans Meer / Die kleine Spinne Widerlich Bd.6


ausgezeichnet

Meine Meinung:

Ich hasse Spinnen! Ich ekel mich vor ihnen und gerate regelrecht in Panik, wenn sie in meiner Nähe sind.

Die Spinne Widerlich beschreibt mit ihrem Nachnamen das, was ich von ihren Artgenossen halte, zu ihr passt der Name jedoch nicht.

Sie ist freundlich, gut gelaunt und in Abenteuerlaune. Ich kenne die anderen Bücher noch nicht, aber in diesem Buch geht es um einen Ausflug mit Oma Erna. Sie wollen ans Meer und nach dem Koffer packen fahren sie mit dem Schiff über das Meer und die kleine Spinne entdeckt den Sand und die Möwen und sie übernachten in einem alten Segelboot. Schnell freundet sich die kleine Spinne mit Mats, dem Sohn der Pensionswirte an.

Wir verbringen unsere Urlaube auch immer am Wasser und sind entweder in Italien am Strand, oder an der Nordsee. Gerade weil wir viele Tiere, die es hier zu entdecken gab, schon kannten, hat uns die Ausgabe mit dem Ausflug sehr gut gefallen. Robben, Krabben und die Hinterlassenschaften der Wattwürmer sind uns bekannt.

Am meisten gefallen hat uns das kleine Suchspiel, denn auf jedem Bild gab es einen Marienkäfer, den wir zu Beginn gesucht haben. Auch die Postkarte am Ende ist super. Die Große wird sie mit in den Urlaub nehmen und ihrer besten Freundin schicken.

Die Illustrationen sind allesamt zauberhaft und machen uns große Lust auf Urlaub.

Fazit:

Die kleine Spinne Widerlich ist überhaupt nicht widerlich. Sie ist niedlich und wir haben sie gleich ins Herz geschlossen. Zauberhaft illustriert, ist die Sehnsucht nach dem Meer bei uns gestiegen.

Bewertung vom 19.06.2018
Love, Simon (Filmausgabe)
Albertalli, Becky

Love, Simon (Filmausgabe)


ausgezeichnet

Inhalt:

Simon ist fast siebzehn und hat drei coole Freunde. Mit Nick ist er befreundet, seit sie vier Jahre alt waren, Leah kennt er schon sechs Jahren und Abby ist vor etwa einem halben Jahr dazu gestoßen. Obwohl er seinen Freunden vertraut und weiß, dass die locker drauf sind, hat er ein Geheimnis vor ihnen: Er ist schwul.

Für ihn ist das eigentlich keine große Sache, aber er befürchtet, dass sich etwas ändert, sobald es alle wissen.

Und da gibt es noch Blue – einen ebenfalls homosexuellen Mitschüler, in dessen Nachrichten und Art Simon sich verliebt hat. Es gibt nur ein Problem, denn weder Blue, noch Jacques (der Name, mit dem Simon seine Mails unterschreibt) wissen, wer der Andere ist.

Meine Meinung:

Nachdem ich damals das Cover von “Nur drei Worte” sehr ansprechend fand, mich aber nie mit der Geschichte auseinander gesetzt habe, wurde ich jetzt durch den Trailer auf die Ausgabe von “Love, Simon” neugierig. Beide Titel passen meiner Ansicht nach und nach dem Buch bin ich wirklich sehr gespannt auf den Film.

Der Anfang war recht seicht und bis auf die Erpressung durch Simons Mitschüler Martin auch recht unspektakulär.

Auch wenn sich das im ersten Moment vielleicht langweilig anhört, war es das nicht. Ich habe einen guten Einblick in Simons Leben bekommen, durfte die Eigenarten der Eltern kennenlernen, habe das Knistern zwischen Leah, Abby und Nick gespürt und auch viel über Simon selbst erfahren.

Mir hat es sehr gut gefallen, dass er “schwul sein” als normal angesehen hat und ein Coming-out für überflüssig hielt. Seiner Meinung nach müssten sich Heteros so richtig übertrieben outen. Simons Familie war ziemlich cool und das Verhältnis der Geschwister und Eltern richtig angenehm. Manchmal vielleicht etwas zu locker.

Auch die Freunde mochte ich sehr, obwohl ich als Leserin Leahs Gefühle, das fünfte Rad am Wagen zu sein, gut verstehen konnte. Selbst Martin mochte ich… zumindest irgendwie. Am besten aber hat mir Blue gefallen. Gebildet und auch ein wenig schüchtern wirkte er auf mich. Ich würde behaupten, dass er DER Grund ist, wieso ich den Film im Kino sehen mag.

Fazit:

Am Anfang empfand ich alles als angenehm seicht und am Ende war ich richtig geflashed von dieser beeindruckenden und doch ganz normalen Story.Wunderbar herzlich, trotz ein paar weniger Randidioten.

Bewertung vom 18.06.2018
Zwischen dir und mir das Meer
Herzog, Katharina

Zwischen dir und mir das Meer


ausgezeichnet

Inhalt:

Lena führt auf Amrum ein Leben, von dem sie glaubt, dass es sie glücklich macht. Sie arbeitet im Hospiz und begleitet todkranke Menschen in ihren letzten Tagen. Morgens sucht sie den Strand nach Meerglas ab, den sie zu Schmuck verarbeitet und hat so das Gefühl, etwas vom Meer zurück zu bekommen, denn vor fast 20 Jahren ist ihre Mutter vom Schwimmen nicht zurückgekehrt.

Als eines Tages ein hübscher Italiener mit einer seltsamen Begründung vor der Tür steht, will Lena ihn wiedersehen und fährt zu seinem Hotel. Doch Matteo ist schon abgereist und zurück ist nur eine Mappe mit Fotos von ihrer Mutter in jungen Jahren geblieben. Lena, die nichts über die Vergangenheit ihrer Mutter weiß, wird von ihrer Schwester Zoe dazu überredet sich auf längst vergangene Spuren zu begeben.

Meine Meinung:

Katharina Herzog hat es wieder einmal geschafft, eine umfassende Geschichte zu schreiben, die nie Langeweile aufkommen ließ.

Auf nicht einmal 350 Seiten ist so viel passiert, dass manchmal die Zeit zum Durchatmen fehlte, was die Spannung auf den nächsten Abschnitt noch mehr steigerte. Die Geschichte hat zwei Zeitstränge, die parallel durchs Buch laufen. Einmal ist da Lenas Geschichte, die Neugierde und auch ein wenig die Hoffnung Matteo wiederzusehen. Auf der anderen Seite ist da Mariella, die Mutter von Lena und Zoe, deren Geschichte 1972 in Ravello beginnt. Damals war sie zwölf und traf zum ersten Mal auf Francesca, die in ihrem Leben immer eine wichtige Rolle spielen sollte.

Komischerweise taten mir in der Geschichte zwei Männer am meisten leid: Einmal Mariellas Vater Antonio, der seine Tochter in einem wütenden Moment verloren hat, lange bevor sie starb und einmal ihr Mann, der anscheinend nie der wichtigste Mensch in Mariellas Leben war, obwohl sie es für ihn war.

Die Orte waren so beschrieben, dass ich einen gedanklichen Kurzurlaub an die Amalfiküste gemacht habe, obwohl auch Amrum mir gefallen hat.

In den meisten Büchern der Autorin geht es um Liebe und Kummer, aber auf eine witzige Art. Dieses und das letzte Buch waren nicht so unbeschwert. Man spürt die Traurigkeit, die in jedem Protagonisten steckt und man wurde immer wieder mit dem Tod konfrontiert. Trotzdem war es kein Buch, dass mich herunter gezogen hat, denn es gab immer einen Funken Hoffnung und jeder Tag brachte neues Licht und neue Erkenntnisse in die Geschichte.

Fazit:

Ein Buch, dass eine traurige Vergangenheit aufzeigt und gleichzeitig immer wieder Hoffnung schenkt. Ein Buch voller Tränen, aber auch neue Familienbande die geknüpft werden und den Hauch und die Frische einer neuen Liebe.

2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.06.2018
Dieses Leben gehört: Alan Cole - bitte nicht knicken
Bell, Eric

Dieses Leben gehört: Alan Cole - bitte nicht knicken


ausgezeichnet

Inhalt:

Alan Cole ist zwölf Jahre alt, hat einen älteren Bruder, der ihn terrorisiert, einen Vater, der ihn unterdrückt und eine Mutter, die sich alles gefallen lässt.

Er ist künstlerisch begabt und in seinen Mitschüler Connor verliebt. Für ihn ist das kein Problem, bis sein Bruder Wind davon bekommt, dass Connor auf Jungs steht. Von da an startet das letzte CgC-Spiel (Cole gegen Cole) und sein Bruder Nathan ist sich sicher, dass er gewinnt. Schließlich hat er sich sieben gemeine Aufgaben ausgesucht, die Alan, der auch als Feigling bekannt ist, sicher nicht bis zum Ende der nächsten Woche schaffen wird.

Meine Meinung:

Eigentlich geht Alan als Einzelgänger durchs Leben. Okay, an seinem Wackeltisch in der Schulkantine sitzen zwei weitere Freaks – der eine ist ein mopsiger Streber und der andere ein Träumer, der ziemlich verrückt wirkt.

Ohne es zu merken, freunden sich alle drei an und Alans neue Freunde helfen ihm dabei, die Aufgaben zu bewältigen, die sein fieser Bruder Nathan ihm gestellt hat.

Am Anfang fand ich Nathan einfach nur gemein und widerlich, aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass er nur neidisch ist und seine Art eher ein stiller Hilfeschrei. In einer Situation kommt ihm der Ältere sogar zur Hilfe und tut etwas, mit dem Alan niemals gerechnet hätte.

Der Vater der beiden ist wirklich ein Ekel und ich als Mutter, der nichts über ihre beiden Kinder geht, hätte den Vater am liebsten genommen und geschüttelt. Ebenso die Mutter, denn die schaut oftmals einfach hilflos weg, anstatt ihren Kindern beizustehen.

Der Vater will mit seiner Familie auf ein Firmenessen gehen und alle haben ihre Rollen zu spielen. Jeder soll etwas sein, was er nicht ist, nur damit der Vater einen besseren Posten bekommt.

Er erkennt nicht, was er für tolle Jungs hat, denn der einzige Weg den er geht, ist der zu seinen eigenen Zielen. Für mich war das ziemlich traurig, denn Kinder brauchen Bestätigung, sie brauchen Zuspruch und vor allem ganz viel Liebe und Nähe. Vom Vater war da leider überhaupt nichts zu erwarten und es war, als würde die Mutter nur aus der Ferne und stillschweigend lieben.

Fazit:

Für mich war Alans Geschichte eine ganz besondere. Ganz besonders witzig, ganz besonders traurig, aber vor allem ganz besonders interessant.

Bewertung vom 12.06.2018
Flammen und Finsternis / Das Reich der sieben Höfe Bd.2
Maas, Sarah J.

Flammen und Finsternis / Das Reich der sieben Höfe Bd.2


ausgezeichnet

Inhalt:

Amarantha, die grausame Fae-Königin ist besiegt und Feyre hat überlebt. Zusammen mit Tamlin ist sie an den Frühlingshof zurückgekehrt, doch das glückliche Ende täuscht. Wegen der Erlebnisse verändert sich Tamlin immer mehr und nimmt Feyre allen Freiraum. Doch auch Feyre hat sehr darunter gelitten und hat seitdem immer wieder grausame Albträume, doch sie musste alles tun um Tamlin zu retten. Sie ist einen riskanten Handel mit Rhys, dem High Lord des Hofes der Nacht, eingegangen und muss jeden Monat eine Woche dort verbringen. Dort wird sie immer tiefer in eine Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.

Meine Meinung:

Der erste Teil der Trilogie konnte mich ja schon sehr begeistern, aber der zweite ist nochmal um einiges besser!

Der Einstieg ins Buch fällt dem Leser sehr leicht und man ist sehr schnell wieder in der Geschichte unterwegs. Man wird auf den ersten Seiten schon süchtig danach und kann das Buch sehr schwer aus der Hand legen, zumindest ging es mir so.

Ich finde die Geschichte auch sehr interessant, da sich sehr viel um Rhysand dreht und er uns sein wahres Ich präsentiert, was mich auch sehr überrascht hat. Irgendwie war er mir auch schon im ersten Teil sympathischer als Tamlin, obwohl er dem Anschein nach Feyre für seine eigenen Zwecke benutzt hat.

Man erfährt hier so einiges über seine Beweggründe, was seine ganzen Schachzüge betrifft und lässt ihn uns aus einer anderen Sicht betrachten.

Auf den ersten Seiten, freut man sich zwar irgendwie darauf, dass Feyre und Tamlin endlich heiraten, jedoch wird das alles von einem Schatten bedeckt. Feyre wird am Frühlingshof gehalten wie eine Gefangene und selbst Lucien kann ihr nicht zur Seite stehen, obwohl man das Gefühl hat, dass er ihren Schmerz erkannt hat. Den Handel den sie mit Rhys abgeschlossen hat, würde Tamlin gerne mit allen Mitteln rückgängig machen, aber meiner Meinung nach kann Feyre froh sein, dass dieser Handel besteht und mit Magie gefestigt wurde.

Dieses Buch ist für mich ein absoluter WOW-Effekt, ganz besonders das Ende, das auch noch sehr überraschend kam.

Mein Fazit:

Dieses Buch strotzt vor Emotionen, ist aber dennoch sehr spannend und man kann es nicht mehr aus der Hand legen wenn man erst mal angefangen hat zu lesen!