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Bewertungen

Insgesamt 459 Bewertungen
Bewertung vom 17.08.2017
Tashiras Bestimmung / Diamantkrieger-Saga Bd.3
Belitz, Bettina

Tashiras Bestimmung / Diamantkrieger-Saga Bd.3


ausgezeichnet

Inhalt:

Um den Kampf gegen die Hydra und die Unterwelt aufzunehmen, sind Tashira und ihr Gefährten zu einem abgelegenen Tempel in der Wüste gereist. Dort bereiten sie sich auf ihren Kampf vor, doch die anhaltenden Spannungen zwischen Damir und Tashira drohen alles zu gefährden.
Der Kampf in der Unterwelt wird alles entscheiden, doch können die Diamantkrieger den Kampf gewinnen und dem Bösen etwas entgegensetzen?

Meine Meinung:

Endlich konnte ich den lange ersehnten Abschluss dieser tollen Reihe lesen und bin sehr begeistert davon.
Ich finde, dass dieses Buch und die ganze Reihe etwas besonderes sind.
Zwar konnte ich, wenn ich ehrlich bin, nie ganz verstehen worum sich die Geschichte im Großen und Ganzen dreht, musste aber immer weiterlesen und habe dieses Buch auch wieder verschlungen.
Das Ende hat mir auch alle meine Frage beantwortet und den Sinn von allem offenbart.
Beeindruckendes Ende mit dem ich auch nicht gerechnet hatte.
Die Geschichte geht an der Stelle weiter, an welcher der Vorgänger endete und der Leser findet sich wieder sehr schnell zurecht.
Tashira ist am Anfang sehr niedergeschlagen, traurig und sieht auch keinen Sinn mehr in allem. Ariel wurde beim Kampf gegen den Dark Priest sehr schwer verwundet und liegt im Koma. Alles was ihn noch am Leben hält, sind die Maschinen an denen er noch hängt.
Doch kann sie ihn, die einzige Person die sie als Vater sieht, nicht so einfach gehen lassen und wacht seit einer Woche ohne Unterbrechung an seinem Bett. Bis La Loba ihr den letzten Wunsch von Ariel überbringt.
Dieses Buch hat es in sich, denn es ist nicht nur sehr spannend, sondern auch voller Emotionen und einer Magie die nicht zu beschreiben ist. Ich würde diese Magie sogar göttlich nennen.
Ariel vermisst man schon sehr, denn durch ihn fehlt eine wichtige Person.
Doch am meisten hat mich Tashiras erste Aufgabe in diesem Buch fasziniert, die sehr viel mit Krato zu tun hat. Ihrem größten Peiniger aus der Vergangenheit.
Nicht nur die Situation mit Krato macht ihr zu schaffen, sondern auch die Spannung zwischen ihr und Damir. Die beiden sind durch eine frühere Inkarnation miteinander verbunden, doch hegt Damir nicht dieselben Gefühle für Tashira wie sie. Oder doch?
Immer wieder kommt es zu Reibereien zwischen den beiden und auch eine Aussprache bringt nicht viel, daher steht das Unterfangen, gemeinsam der Hydra entgegenzutreten, auf Messers schneide.

Mein Fazit:

Ein würdiger Abschluss dieser genialen Reihe. Sehr spannend und voller göttlicher Magie.

Bewertung vom 17.08.2017
Rock my Soul / The last ones to know Bd.3
Shaw, Jamie

Rock my Soul / The last ones to know Bd.3


ausgezeichnet

Inhalt:
Kit hat an Shawn Scarlett ihre Jungfräulichkeit verloren und schwebt auf Wolke sieben, während sie auf seinen Anruf warten. Doch Shawn meldet sich nicht und Kit versucht ihn zu vergessen bis Jahre später die Band The Last Ones to Know, in der Shawn Mitglied ist, einen neuen Gitarristen sucht. Kit liebt die Musik fast so sehr wie sie Shawn geliebt hat und probiert ihr Glück. Das Vorspielen klappt so gut, dass sie ein festes Mitglied der Band wird und ab jetzt wird sie Shawn jeden Tag sehen.

Meine Meinung:
Bei jedem Teil dieser Reihe könnte ich in den Teenie-Kreisch-Schmacht-Modus fallen, denn die Jungs sind einfach super. Ihre Freundinnen sind super. Die Musik scheint super zu sein und jede verdammte Geschichte die Jamie Shaw in diese Reihe rein spinnt ist einfach nur genial.
Mit Kit gibt es endlich wieder einen weiblichen Charakter den ich sehr sympathisch finde, denn sie ist rockig und hübsch und hat eine tolle und durchgeknallte Familie. Sie ist als einziges Mädchen unter vier Brüdern aufgewachsen und die drei größeren spielen ihre Chef-Beschützerrolle sehr gut. Leider versuchen sie sich auch ständig in ihr Leben einzumischen, was die lustigsten Streitszenen heraufbeschwört.
Nur Kits Zwillingsbruder ist in dieser Familie eine Ausnahme. Er ist sehr ruhig und es wirkt, als würde ihn dauernd etwas belasten. Die Zwillinge haben eine Beziehung, wie man sie sich als Außenstehender so vorstellt. Sie fühlen mit dem anderen und zusammen wirken sie wie eine Einheit.
Leti, der ja immer irgendwelche Typen heiß findet, scheint sich in diesem Teil erstmals richtig zu verlieben, ohne sich selbst zu verlieren. Ich liebe seine Art er selbst zu sein.
Was mir neben der Hauptstory am besten gefallen hat, war der Beginn von Mikes Geschichte, denn seit er im ersten Teil schon sagte, dass er mit Groupies nichts anfangen kann und nur gezockt hat, fand ich ihn schon genial. Er wartet auf die große Liebe und nimmt nicht jede sich ihm bietende Gelegenheit.
Shawn ist mir auch schon seit dem ersten Teil sympathisch, denn hinter seiner Groupie-Abschlepp-Nummer scheint er einen sehr herzlichen und weichen Kern zu verstecken.
Ich war am Anfang etwas verwundert, als alle von Kits Vorspielen begeistert waren und Shawn sie abwimmelte. Im Laufe der Geschichte knistert es immer wieder gewaltig und es war schön und nervig zugleich, denn Kit und Shawn können anscheinend nicht mit, aber erst recht nicht ohne einander.

Fazit:
Wieder ein wundervoller Teil dieser Reihe, aber jetzt will ich unbedingt wissen wie es mit Mike weitergeht.

Bewertung vom 02.08.2017
Der Hirte / Fredrik Beier Bd.1
Johnsrud, Ingar

Der Hirte / Fredrik Beier Bd.1


gut

Inhalt:

Die Tochter einer einflussreichen Politikerin wird vermisst. Für Hauptkommissar Fredrik Beier eigentlich ein Routinefall, doch wird er kurz darauf nach Solro, einem kleinen Hof vor den Toren Oslos, gerufen. Dort wurden fünf Mitglieder der dort ansässigen Sekte "Gottes Licht" ermordet aufgefunden. Der Hof gleicht einem Hochsicherheitstrakt und bei der Durchsuchung stoßen die Ermittler auf einen Keller in dem alles darauf hinweist, dass dort monströse Experimente durchgeführt wurden.
Von den restlichen Mitgliedern fehlt jede Spur, darunter auch die Tochter der Politikerin, Annette Wetre.

Meine Meinung:

Bei einem Thriller bin ich immer so zweigeteilt, da ich eigentlich eher zu Psychothrillern tendiere, weil mir normale Thriller meist zu langweilig sind.
Der Hirte konnte mich auch nicht gänzlich überzeugen, was aber weniger an der Spannung liegt, als am Thema selbst.
Die Geschichte beginnt damit, dass die Tochter einer sehr einflussreichen Politikerin vermisst wird. Normalerweise ein absoluter Routinefall für die Ermittler.
Doch Hauptkommissar Fredrik Beier wird relativ zeitnah zu einem anderen Fall gerufen. Fünf Ermordete auf dem Gelände einer Sekte, die in Oslo beheimatet ist.
Doch der Rest der Mitglieder wird vermisst und darunter befindet sich auch die Tochter der Politikerin.
Da dieses Buch ja der erste Teil einer Reihe um den Ermittler Fredrik Beier ist, kommt im Hintergrund zur Haupthandlung, noch ein anderer Geschichtsstrang hinzu. Ich gehe davon aus, dass sich dieser Strang durch die nächsten Teile zieht und mit der Zeit immer mehr an Fahrt aufnimmt.
Es handelt sich um ein Thema, das sich zu Zeiten des zweiten Weltkrieges entwickelt hat und von Rassenforschung und der Aussortierung handelt.
Ein interessantes aber auch heikles Thema.
Der Hauptfall ist an sich auch ganz gut, aber es kommen immer wieder Teile dazu, wie über den Islam oder ähnliches, die für mich eher weniger mit dem Fall zu tun haben und etwas das Lesevergnügen beeinträchtigen.
Spannung ist gut vorhanden, es kommen aber durch die für mich uninteressanten Informationen immer wieder mal Längen vor und dadurch geht etwas von der aufgebauten Spannung verloren.
Der Ermittler Fredrik Beier und viele der anderen Protagonisten sind sehr sympathisch, doch sein Vorgesetzter Koss, ist so arrogant und voreingenommen, dass sich der Leser von Anfang an wünscht, dass er im Laufe des Buchs auf die Nase fällt.

Mein Fazit:

Ein eher mittelmäßiger Thriller, der zwar recht spannend ist, diese Spannung aber durch zu viele Informationen nicht dauerhaft aufrecht erhalten kann.

Bewertung vom 31.07.2017
Fangirl
Rowell, Rainbow

Fangirl


ausgezeichnet

Inhalt:

Bisher waren die beiden Zwillinge Cather und Wren immer unzertrennlich, doch als die beiden aufs College gehen, beschließt Wren, dass für sie Jungs und Partys wichtiger sind als ein gemeinsames Zimmer mit ihrer Schwester.
Ein harter Schlag für Cather und ein weiterer Grund sich noch weiter in ihre Fantasywelt zurückzuziehen. Beim schreiben von Fanfiction, lebt sie ihre Vorstellung von Liebesbeziehungen aus. Sogar mit Erfolg, denn ihr folgen tausende von Lesern.
Nach einer gewissen Zeit lernt Cath, Nick und Levi kennen und mach sich darüber Gedanken, ihr Herz für richtige Menschen zu öffnen und über ihre Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als viele Fantasien.

Mein Fazit:

Fangirl ist ein Buch, das mich sehr überrascht hat. Mich hat das Buch angesprochen, da es sich nicht nur um die Geschichte von Cath dreht, sondern auch noch ein Buch im Buch vorhanden ist, das von Simon Snow erzählt.
Das empfohlene Alter des Herstellers kann ich auch ohne schlechtes Gewissen empfehlen.
Von der Autorin habe ich bisher noch nichts gelesen bzw. allgemein etwas gehört. Doch dieses Buch ist auf jeden Fall ein Geheimtipp.
Ich finde die Mischung einfach sehr gelungen. Eine Geschichte aus der Sicht eines Teenagers, der auf der Suche nach sich selbst ist. Dazu die Geschichte von Simon Snow, der in gewisser Weise sehr viel mit Cath gemeinsam hat.
Die Autorin hat es auch geschafft sehr viel wahre Emotionen in die Geschichte zu packen, die für den Leser auch greifbar sind.
Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und Wren war mir von Anfang an nicht besonders sympathisch. Das ändert sich auch erst gegen Ende.
Cath ist zwar eher so das Mauerblümchen, aber dennoch ein faszinierender Charakter.
Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, oft auch recht wirres Zeug, dann zieht sie das auch durch, was ich ihr in einigen Situationen hoch anrechne.
Ich musste auch sehr oft durch Cathers Verhalten anderen gegenüber laut auflachen, da man sich selber fragt, ob sie das jetzt wirklich gemacht hat.
Für Cath ändert sich ihr ganzes Leben durch ihre Ankunft im College. Vor allen Dingen aber auch durch ihre Mitbewohnerin, mit der sie zu Anfang eher weniger redet, geschweige denn etwas mit ihr unternimmt.
Zum Glück ändert sich das im laufe des Buchs, denn ab da wird Cath reifer und auch selbstbewusster.
Die beiden männlichen Protagonisten, die in Caths Leben treten, haben beide so ihre Eigenheiten.
Nick ist irgendwie der geborene Schriftsteller. Man hat aber den Eindruck, dass er nur etwas richtig Gutes schafft, wenn er mit Cath zusammenarbeitet.
Levi ist da eine ganz andere Baustelle, aber ein sehr liebenswerter Charakter. Etwas chaotisch und manchmal nicht ganz bei der Sache.

Mein Fazit:

Sehr emotional, humorvoll und mit liebenswerten Charakteren, die sich mit den Tücken des normalen Lebens auseinandersetzen müssen!

Bewertung vom 31.07.2017
Die Mächtige / Die Magie der tausend Welten Trilogie Bd.3
Canavan, Trudi

Die Mächtige / Die Magie der tausend Welten Trilogie Bd.3


gut

Inhalt:

Valhan, der mächtigste Magier aller Welten, lenkte deren Geschicke ein Jahrtausend lang, doch jetzt ist er tot. Seine natürliche Nachfolgerin wäre Rielle, die sich jedoch gegen ihre Bestimmung sträubt. Während sie ihren eigenen Wünschen nachgeht, bekriegen sich im Hintergrund bereits ihre Unterstützer und Gegner. Was keiner ahnt ist, dass Valhan Pläne geschmiedet hatte, die über seinen Tod hinausgehen. Er soll wiedererweckt werden um die nächsten tausend Jahre über die Welten zu herrschen und um dieses Ziel zu erreichen räumen er und seine Anhänger alles aus dem Weg.

Meine Meinung:

Ich habe mich echt riesig auf diesen Teil gefreut, da es auch der Abschluss der Reihe ist.
Doch leider muss ich gestehen, dass es auch der schwächste Teil der Trilogie ist.
Dieser Teil wird zwar wieder aus den verschiedenen Sichten von Rielle und Tyen erzählt, doch hängen diese hier immer in irgendeiner Weise zusammen.
Was auch daran liegt, dass sich die beiden wieder begegnen und sich dadurch auch etwas zwischen ihnen entwickelt.
Beide fliehen ja vor ihrer Vergangenheit oder auch ihrer Bestimmung, denn Rielle ist sehr mächtig.
Tyen hatte sich ein neues Leben aufgebaut, doch passiert in seiner Welt etwas, das sein Leben aus den Fugen geraten lässt.
Rielle hat die Wiedererweckung Valhans vereitelt und den Jungen Quall, der als Gefäß dienen sollte gerettet und versteckt. Seit dem versteckt sie den Jungen und sich selbst vor Dahli, dem loyalsten Helfer Valhans.
Dahli setzt alles daran seinen damaligen Herrn wiederzuerwecken und er schreckt vor nichts zurück.
Obwohl mir in diesem Teil zuwenig passiert, finde ich ihn interessant.
Besonders Quall hat mein Interesse geweckt. Der Leser kann ihn am Anfang zwar nicht einschätzen, was sein Wesen und seine Pläne betrifft, aber für mich war er in diesem Teil der Charakter, der für mich das Buch lesenswert gemacht hat.
Es ist schon wichtig was aus Rielle und Tyen in der Zeit geworden ist, aber für mich waren die Geschichten eher etwas langatmig.
Richtig interessant wird es dann zwar gegen Ende wieder, aber wer hier einen Abschluss mit Feuerwerk erwartet, wird enttäuscht sein.

Mein Fazit:

Dieser Band wurde von mir sehnlichst erwartet, hat aber leider meine Erwartungen nicht erfüllt. Leider auch der schwächste Band der Reihe, mit einem Ende, das den Leser nicht zufriedenstellen kann.

Bewertung vom 10.07.2017
Rock my Body / The last ones to know Bd.2
Shaw, Jamie

Rock my Body / The last ones to know Bd.2


ausgezeichnet

Inhalt:
Dee ist wild und liebt Partys. Sie lässt sich gern abschleppen und wickelt die Jungs um den Finger, doch dann trifft sie auf Joel, den sexy Gitarristen der Band "The Last Ones To Know".
Zwischen den Beiden knistert es von Anfang an gewaltig, doch beide sind sich sehr ähnlich. Sie lassen nie eine Möglichkeit aus und von festen Beziehungen halten sie nichts.
Womit beide in diesem Fall nicht gerechnet haben, sind die Gefühle die sie ungewollt füreinander entwickeln.

Meine Meinung:
Dee war schon im ersten Teil nicht meine beste Freundin, denn obwohl sie Rowan eine tolle Freundin ist, finde ich das wilde Treiben das sie veranstaltet schon etwas krank.
Einerseits könnte man sagen, dass es schön ist wie sie ihr Leben genießt, aber anderseits merkt man schnell, dass ihr etwas fehlt und sie nur zu kompensieren scheint.
Joel und Dee können die Finger nicht voneinander lassen und wenn doch, dann sieht man sie in den Armen von anderen. Sie provozieren sich gern gegenseitig und machen sich rasend eifersüchtig.
Dees Freunde Rowan und auch Leti versuchen ihr schon recht früh klarzumachen, dass sie sich heftig verknallt hat. Natürlich streitet Dee das ab und geht Joel entweder aus dem Weg, oder versucht ihn zu provozieren.
Sie hat die Erfahrung gemacht, dass man enttäuscht und verlassen wird, wenn man liebt, also wird sie niemals lieben.
Obwohl ich sie wie gesagt nicht besonders mag, bekam man in diesem Teil einen tollen Einblick in ihr Inneres und ihre Vergangenheit.
Sie fährt in den Ferien nach Hause und dort durfte ich dann auch ihren Vater kennenlernen, der zwar nicht kochen kann, ansonsten aber ein toller Mann und Vater zu sein scheint.
In diesem Buch bringt sich Dee aber auch kurzzeitig in Gefahr, merkt dann auch wie blöd sie war und versucht sich zu ändern - leider nur kurzzeitig. Trotzdem kann man dieses Erlebnis als Schlüsselerlebnis bezeichnen, denn es ist als wenn sich ein Schalter in ihr langsam umstellt.
Sie scheint in ihrer Freizeit etwas zu finden das ihr Spaß macht und in dem sie gut ist und auch in der Band gibt es eine gravierende Änderung.

Fazit:
Auch wenn ich Dee nicht sonderlich mag, war dieses Buch wieder ein Leseerlebnis das bis zum Schluss spannend und schön war.

Bewertung vom 10.07.2017
Schimmer (eBook, ePUB)
Law, Ingrid

Schimmer (eBook, ePUB)


sehr gut

Inhalt:
Mibs kann es kaum erwarten dreizehn zu werden, denn an ihrem 13. Geburtstag bekommen die Beaumonts ihren Schimmer. Obwohl ihre vollkommene Mutter sagt, dass sie so sind wie alle anderen, sind sie doch etwas Besonderes.
Ihr Opa versetzt Berge, ihr ältester Bruder Rocket spielt mit dem Strom und ihr Bruder Fish mit dem Wasser.
Nachdem Mibs Vater einen Unfall hatte und im Koma liegt, hofft sie einfach nur ihn aufwecken zu können und begibt sich auf eine turbulente Reise.

Meine Meinung:
Vor längerer Zeit habe ich dieses Buch mal ertauscht und ich muss sagen, dass es mich vom Cover überhaupt nicht angesprochen hat.
Bevor ich es jetzt aussortiere, wollte ich wenigstens mal rein lesen.
Der Anfang kam mir trotz der Fähigkeiten der Beaumonts ziemlich zäh vor und ich war verlockt das Buch wegzulegen. Jetzt bin ich froh, dass ich es nicht getan habe, denn Mibs begibt sich an ihrem Geburtstag auf eine Reise und es begleiten sie einige Leute.
Unfreiwillig wird der Bibellieferant Lester zum Fahrer für ein paar reisende Jugendliche.
Lester fand ich am Anfang unmöglich, denn er hat sich sein Leben lang anscheinend nieder machen lassen und wird in allen Bereichen als unfähig beschrieben.
Das Blatt wendet sich für ihn, als er am Straßenrand auf Lill trifft, die immer zu spät kommt und so stürzen alle gemeinsam in ein weiteres Chaos.
Mein Lieblingsprotagonist wurde in der Geschichte der Junge Will, der ebenfalls mit Mibs im Kirchenbus unterwegs ist. Erst wirkt er wie jemand der in die Fußstapfen seiner Pastorenfamilie treten möchte, aber ganz schnell merkt der Leser, dass Will etwas besonderes ist.
Für Mibs selbst wird diese Reise auch ein langsames erwachsen werden, denn wo sie gerade noch das kleine Mädchen war, fühlt sie sich kurz darauf wie eine junge Erwachsene.
Ihr Schimmer ist anders als gedacht und am Anfang scheint er sie verrückt zu machen. Auf der Reise lernt sie dann damit umzugehen und hin und wieder ist er ihr hilfreich.
Im Nachhinein kann ich sagen, dass dieses Buch eine nette und zum Teil auch lustige Unterhaltung war.

Fazit:
Trotz anfänglicher Langeweile die ich mit dem Buch hatte, wurde es mit der Zeit doch richtig gut.

Bewertung vom 05.07.2017
Rettung fürs Hexenrosental / Flora Flitzebesen Bd.4
Livanios, Eleni

Rettung fürs Hexenrosental / Flora Flitzebesen Bd.4


ausgezeichnet

Inhalt:

Sommer herrscht im Hexenrosental und Flora freut sich schon auf ihren Klassenausflug. Doch dieser endet unverhofft früh als die Klasse auf ein verlassenes Dorf stößt. Die Grautriste, schreckliche Wesen, die alles Licht und Freude stehlen, haben dort gewütet.
Die Familien dieses Dorfs, suchen nun Zuflucht im Hexenrosental, doch die Grautriste rücken auch dort immer näher und die Spannung im Tal wird dadurch immer gereizter. Zusammen mit ihren Freunden sucht Flora nach einer Lösung. Werden sie es schaffen die Grautriste zu stoppen?

Meine Meinung:

Rettung fürs Hexental ist bereits der vierte Band von Flora Flitzebesen und kein bisschen langweilig. Ich würde sogar sagen, dass es der bisher spannendste Teil ist.
Flora ist zusammen mit ihren Freunden mal wieder viel zu neugierig und dadurch erfahren sie von den Grautristen, die durch das Land ziehen und Angst und Schrecken verbreiten.
Als Flora und ihre Klassenkameraden auf ihrem Klassenausflug durch ein verlassenes Dorf kommen, sehen sie mit eigenen Augen was diese Grautriste anrichten können.
Sie stehlen alles Licht und Freude in ihrer Umgebung. Die Menschen aus dem verlassenen Dorf suchen nun Zuflucht im Hexenrosental und als die Grautriste immer näher kommen, macht sich Unmut breit, der sich nicht nur auf die Grautriste bezieht, sondern auch innerhalb des Tals.
Auch wenn dieser Teil sehr spannend ist, finde ich ihn recht düster und gruselig im Gegensatz zu den Vorgängern.
Unserer 4jährigen Tochter hat er trotzdem wieder sehr gut gefallen und auch die Illustrationen von Eleni Livanios sind wieder sehr gut gelungen.
Ich finde es allgemein sehr toll, dass die Autorin hier,wie in den Vorgängern auch selbst die Illustrationen gezeichnet hat.
So kommt alles aus einer Hand und gibt ein rundes Meisterwerk ab.

Mein Fazit:

Auch der vierte Band von Flora Flitzebesen ist wieder ein Abenteuer für jung und alt, der wieder sehr unterhaltsam und spannend ist!

Bewertung vom 05.07.2017
Die Feuer von Arknon / Der Drachenflüsterer Bd.4
Koch, Boris

Die Feuer von Arknon / Der Drachenflüsterer Bd.4


sehr gut

Inhalt:

Ben hat eine Gabe, denn er ist ein Drachenflüsterer. Er hat die Fähigkeit Drachen zu heilen und ihnen ihre Flügel wieder zurückzugeben.
Der Orden ist der Meinung, Flügel seien ein Fluch und nur ein Drache ohne sei frei. Alle glauben daran und daher sind Ben und seine Freunde Geächtete und werden per Steckbrief gesucht.
Der Orden setzt den am meisten gefürchteten Kopfgeldjäger auf Ben an und er muss gemeinsam mit seinem treuen Gefährten, dem Drachen Aiphyron fliehen.
Eine Hoffnung bleibt ihm, denn es gibt im ewigen Eis bei den weißen Drachen etwas, das den Orden endgültig zerstören könnte. Die weißen Drachen gelten jedoch als sehr grausam, doch seit wann hätte Ben vor einem Drachen Angst?

Meine Meinung:

Dies ist bereits der vierte Teil dieser Reihe und doch konnte er mich wieder überzeugen.
Drachen sind allgemein ein Thema, das mich sehr fasziniert und in diesem Buch sind auch einige mit von der Partie.
Wer die Teile davor kennt, hat schon einige Abenteuer mit Ben erlebt und hat sicher auch den vierten Band sehnsüchtig erwartet.
Zwar konnte mich dieser Teil wieder überzeugen, aber ich finde ihn nicht so stark wie die Vorgänger.
Spannung ist auf jedenfall vorhanden, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich manche Sachen wiederholen und die Handlung etwas an Fahrt verliert.
Das passiert immer wiedermal für ein paar Seiten, die Spannung nimmt danach aber wieder rasant zu. Ich würde es als Berg und Talfahrt bezeichnen und das trübt etwas das Lesevergnügen.
Trotzdem hat mir das Abenteuer mit Ben und seinen Freunden wieder sehr gut gefallen und ich hoffe, dass noch einige Bände folgen werden.
Im Großtirdischen Reich unterliegen die Menschen dem Glauben, dass Drachen mit Flügeln von Samoth verflucht wurden. Daher gilt ein Drache nur als frei, wenn ihm die Flügel abgeschlagen werden.
Doch Ben hat herausgefunden dass das nicht stimmt. Ein Drache ist nur frei und trifft eigene Entscheidungen, wenn er seine Flügel noch hat. Der Orden und seine Ritter sorgen dafür, dass der Glaube an den Fluch bestehen bleibt.
Er setzt sogar einen der gefürchtetsten Kopfgeldjäger auf ihn und seine Gefährten an. Auf ihn und einige der anderen sind sehr hohe Belohnungen ausgesetzt, doch das schreckt niemanden ab.
Die Hoffnung, den Orden endgültig zu zerstören wächst immer mehr, als Ben erfährt dass es im ewigen Eis bei den weißen Drachen etwas gibt, das ihm helfen könnte.

Mein Fazit:

Auch wenn der Lesefluss manchmal etwas gestört ist, kann mich der vierte Teil der Drachenflüsterer Reihe wieder überzeugen.