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Über mich: Wir sind zwei Bücherwesen: Der Bücherwichtel und die Bücherfee. Wir lesen alles was uns anspricht und bewerten aus unserer Sicht.
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Bewertungen

Insgesamt 764 Bewertungen
Bewertung vom 27.05.2021
Das kleine Buch vom Cannabis
Takats, Janika

Das kleine Buch vom Cannabis


ausgezeichnet

Meine Meinung:

Da ich schon lange ein Schmerzpatient bin und immer wieder am Rande den Hype um CBD mitbekommen habe, wollte ich mich mit diesem Buch einmal auseinandersetzen um mich darüber zu informieren. Das kleine Buch vom Cannabis ist dafür auch genau die richtige Lektüre.

Obwohl das Äußere relativ schlicht und unaufdringlich gestaltet ist, beinhaltet dieses kleine Buch mit seinen 256 Seite sehr viel Informationen über Cannabis und dessen ganzen Möglichkeiten. Ich hatte Angst, dass mich hier eine Flut von medizinischen Ausdrücken und ähnlichem erwartet, aber so ist es nicht gekommen.

Der Leser erhält sehr viele Informationen über die Geschichte des Hanfs und dass es schon seit sehr langer Zeit in vielen Ländern zu medizinischen Zwecken benutzt wird. Alles wird sehr verständlich erklärt, so dass es auch Laien sehr gut verstehen.

Mein Fazit:

CBD ist nicht nur ein Hype. Mir hat dieses Buch bewiesen, dass Cannabis so viel mehr ist als eine Droge. Cannabis ist eine Pflanze aus der so viel gewonnen werden kann und die vielen Menschen Erleichterung bringen kann.

Bewertung vom 23.05.2021
Fly & Forget / Soho-Love Bd.1
Tramountani, Nena

Fly & Forget / Soho-Love Bd.1


ausgezeichnet

Inhalt:

Drei Jahre lang hat Liv versucht ihren besten Freund zu vergessen, der sie nach dem Tod ihres Bruders im Stich gelassen hat. Seitdem quält sie sich durch ihr Studium und hat akzeptiert, wie es ist. Bis ihr Freund Josh sie vor die Tür setzt und ihr die Augen öffnet.

Drei Jahre lang hat Noah versucht nicht mehr an seine beste Freundin zu denken. Anstatt mit seinem Studium, beschäftigt er sich lieber mit dem Vergessen. Er betäubt sich und schleppt regelmäßig andere Frauen ab. Bis eine Frau in die WG zieht, die alles auf den Kopf stellt und ihn dazu zwingt, die Realität zu akzeptieren.

Meine Meinung:

Was für ein Herzschmerz-Buch. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn auch wenn Josh nur kurz eine Rolle spielt, tat er mir ganz schön leid. Für ihn war Liv die Frau seines Lebens. Drei Jahre lang haben sie zusammengelebt und er hat gehofft, dass er für sie irgendwann einmal das gleiche bedeutet, wie umgekehrt. Als er einsieht, dass dies niemals geschehen wird, beendet er die Beziehung und Liv muss sich in kürzester Zeit eine neue Bleibe suchen.

Sehr passend natürlich, dass sie der verrückten Matilda begegnet, die noch ein WG-Zimmer frei hat und noch verrückter, dass neben ihr und der ruhigen Briony auch Noah in dieser WG wohnt. Natürlich ist der Zoff vorprogrammiert, doch auch die Gefühle kommen nicht zu kurz und ich als Leserin hatte trotz der ganzen Zufälle ein tolles Leseerlebnis.

Obwohl ich die Geschichte liebe und etwas traurig bin, dass das Buch zu Ende ist, finde ich das Alter der Protagonisten etwas unrealistisch. Diese jungen Erwachsenen, die gerade aus der Pubertät raus sind, zeigen teilweise eine enorme Reife und damit meine ich nicht nur Josh, der wohl ein ziemlich seltenes Exemplar ist. Auch Liv und Noah scheinen sehr viel erlebt zu haben und da wäre es meiner Meinung nach realistischer, wenn sie schon fünf Jahre älter wären.

Fazit:

Trotz des (meiner Meinung nach) unpassenden Alters, war die Geschichte berührend und traumhaft schön. Sie gehört definitiv zu meinen LESEHIGHLIGHTS 2021!

Bewertung vom 21.05.2021
Die Frauen von Kilcarrion
Moyes, Jojo

Die Frauen von Kilcarrion


ausgezeichnet

Inhalt:

Kates Leben und ihr Verhältnis zu ihren Eltern war schon immer schwierig und deshalb ist sie von Irland weggegangen um in London ein neues Leben anzufangen. Sie war unverheiratet und schwanger und bei ihrer Tochter wollte sie alles besser machen, doch Kates unstetes Leben belastet die Beziehung zu ihrer sechzehnjährigen Tochter Sabine. Als die Kluft zwischen den beiden immer größer wird, macht sich Sabine auf nach Irland, um ihre Großeltern kennenzulernen.

Joy freut sich darauf ihre Enkelin zu sehen und hofft, dass sie zu ihr eine Verbindung aufbauen kann, die sie zu ihrer Tochter Kate schmerzlich vermisst. Doch Sabines unbefangene Art wirbelt auf Kilcarrion alles durcheinander und zwingt Joy dazu sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Geheimnisse die bisher gut gehütet wurden, kommen ans Licht und die drei Frauen müssen sich selbst fragen ob sie bereit sind zu verzeihen und die Wunden der Vergangenheit heilen zu lassen.

Meine Meinung:

“Die Frauen von Kilcarrion” ist das Debüt von Jojo Moyes, das mit dieser Auflage eine neue Übersetzung erhalten hat. Seitdem ich “Ein ganzes halbes Jahr” gelesen habe, laufen mir immer wieder Bücher der Autorin über den Weg, die ich lesen will.

Dieses Buch würde ich als Familiendrama bezeichnen, das sich über Generationen erstreckt und einige Geheimnisse und viel Unausgesprochenes in sich trägt. Ich konnte von Anfang an in die Geschichte eintauchen und obwohl die Geschichte aus verschiedenen Sichten und in unterschiedlichen Zeiten erzählt wird, konnte ich den Überblick sehr gut behalten.

Der Leser darf an einer sehr romantischen Geschichte teilhaben, die aber auch mit der Zeit dunkle Geheimnisse ans Tageslicht bringt. Wir treffen hier auf insgesamt vier Generationen, die alle auf ihre Weise mit Problemen kämpfen mussten und sie zu dem geformt haben, was sie jetzt sind. Es will zwar jeder bei seinen Kindern alles anders machen, aber das klappt nicht immer.

Mich hat diese Geschichte über Kate, Joy und Sabine in ihren Bann gezogen. Die drei stehen im Mittelpunkt der Geschichte und müssen alle für sich selber entscheiden, ob sie es schaffen zu verzeihen was in der Vergangenheit passiert ist und aufeinander zuzugehen.

Mein Fazit:

Jojo Moyes schafft es auch in diesem Buch, den Leser zu berühren und eine grandiose Geschichte voller Romantik, aber auch Drama, zu erzählen.

Bewertung vom 07.05.2021
Wie ausgetauscht
Cramer, Sofie;Ulrich, Sven

Wie ausgetauscht


ausgezeichnet

Inhalt:

Marie wohnt mit ihren Eltern in Hamburg, tanzt gerne und wird ihr nächstes Schuljahr auf einer Highschool in den USA verbringen.

Henry lebt mit seiner Schwester und seinem Vater in Berlin, kann gut Fußball spielen und verbringt sein nächstes Schuljahr ebenfalls in den USA.

Beide lernen sich beim Vorbereitungskurs in Berlin kennen und finden einander interessant. Nach dem Wochenende müssen sie sich leider voneinander verabschieden, wollen aber während des Jahres miteinander in Kontakt bleiben, doch beide haben Geheimnisse voreinander.

Meine Meinung:

Zwei Jugendliche aus unterschiedlichsten Verhältnissen, die trotzdem beide liebevoll aufgewachsen sind, machen sich bereit für ein Auslandsjahr. Ich fand die Beweggründe der beiden interessant, denn während Henry einfach mal weg von zuhause und der Verantwortung wollte, war Marie nicht so begeistert und wollte es nur machen, damit sie dort am Cheerleading teilnehmen kann und weil ihre beste Freundin umzieht und sie das neue Schuljahr in Hamburg alleine verbringen würde.

Das Treffen beim Vorbereitungskurs war witzig. Natürlich könnte man sagen, dass das so niemals passieren würde, aber ich glaube eben, dass es passieren kann. Obwohl es am Anfang so wirkt, als könnte vor allem Marie mit Henry nichts anfangen, suchen sie doch immer wieder die Blicke und die Nähe des anderen. Sie verbringen so viel Zeit wie möglich miteinander, doch dann wird es Zeit, dass Marie wieder nach Hamburg fährt, denn bis zum Flug in die USA dauert es nicht mehr lange.

Wie der Klappentext schon verrät, fliegt Marie dann doch nicht, möchte sich aber vor Henry keine Blöße geben und schwindelt sich ihr USA-Leben zurecht. Doch auch Henry erzählt nicht die Wahrheit und so kommt es zu Chaos und Kummer.

Ich mochte beide jungen Leute sehr, wobei ich nicht verstehen konnte, wieso Marie nicht einfach die Wahrheit gesagt hat, denn Henry wirkte von Anfang an, wie ein netter Kerl. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich konnte mich sehr gut an meine erste Liebe erinnern.

Fazit:

Ein tolles Jugendbuch über ein Auslandsjahr, den alltäglichen Wahnsinn und über die erste Liebe.

Bewertung vom 07.05.2021
Todesrauschen / Jula Ansorge Bd.3
Kliesch, Vincent

Todesrauschen / Jula Ansorge Bd.3


ausgezeichnet

„Auris – Todesrauschen“ ist der 3. Teil der „Auris-Reihe“ um den forensischen Phonetiker Matthias Hegel und Jula Ansorge. Da ich die ersten beiden Teile regelrecht verschlungen habe, war ich sehr gespannt, wie es in Teil 3 weitergeht!
Und ich wurde nicht enttäuscht. Hier gebührt auch Sebastian Fitzek ein großer Dank für die super Idee zu dieser Reihe!
Vincent Kliesch hat einen tollen und flüssigen Schreibstil, der mir viele tolle Lesestunden beschert hat. Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende mitgerissen und die Spannung wurde von Seite zu Seite größer und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Protagonisten waren mir nach wie vor sofort sympathisch und wie die übrigen Charaktere gut ausgearbeitet und authentisch und bildhaft dargestellt. Auch dass man Jula und Hegel in jedem Teil besser kennenlernt, gefällt mir sehr. Mein Lesevergnügen wurde dadurch noch mehr vergrößert, da ich sehr gerne Reihen lese. Für mich ist das immer wie ein Treffen mit alten Freunden.
Das Buch ist wieder sehr gut recherchiert und ich hatte große Freude daran, weitere spannende Einblicke in den Beruf des forensischen Phonetikers zu bekommen. Dieser Beruf fasziniert mich sehr und ich freue mich schon riesig, auf viele weitere Abenteuer mit Matthias Hegel und Jula Ansorge.

Mein Fazit:
Wie die beiden Vorgänger „Auris“ und „Auris – Die Frequenz des Todes“ ist dieser Thriller ein super spannendes Buch!
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!

Bewertung vom 07.05.2021
Das alles ist Familie
Engler, Michael

Das alles ist Familie


ausgezeichnet

Was ist Familie? Papa, Mama und ein/zwei Kinder? Wieso gibt es hellhäutige Eltern mit dunkelhäutigen Kindern? Warum hat das Mädchen zwei Papas und keine Mama?

Jeder der Kinder hat, oder Kontakt zu ihnen pflegt weiß, dass sie zu jedem Thema mindestens 1000 Fragen haben und das ist auch gut so. In “Das alles ist Familie” geht es darum, dass es kein Standartmodell “Familie” gibt, sondern viele Varianten und das trotzdem alle richtig sind.

Lars findet vor dem Haus ein Päckchen auf dem “An Familie…” und “Meisenweg…” steht. Den Rest kann man nicht mehr lesen, denn es hat geregnet und die Schrift ist verwischt. Er macht sich auf die Suche nach der Familie, die auf ein Päckchen wartet. Unterwegs trifft er auf Lina, die ihm hilft. Beide sehen viele Arten von Familie: Alleinerziehende, Patchworkfamilien, gleichgeschlechtliche Familien, Adoptiveltern uvm. Unsere Kinder wissen, dass Menschen verschieden sind und Familien ebenso. Sie haben in der Klasse Einzelkinder, welche mit vielen Geschwistern und sie haben ein Kind mit gleichgeschlechtlichen Eltern. Das alles ist für sie normal und trotzdem kamen am Anfang Fragen, die wir beantwortet haben.

Das Buch hat beiden Kindern gefallen, wobei die Kleine noch interessierter war. Am Schönsten fand ich das Ende, denn die Familie, die auf das Päckchen wartet ist für den Leser eine ziemliche Überraschung.

Fazit:

“Familie” ist vielseitig und das wird in diesem Buch ganz wunderbar gezeigt.

Bewertung vom 07.05.2021
Kommissar Wallander-Staffel 3
Kommissar Wallander

Kommissar Wallander-Staffel 3


ausgezeichnet

Die Fälle von Kurt Wallander sind immer wieder ein Erlebnis und auch die dritte Staffel ist wieder sehr sehenswert. Am Anfang hat man das Gefühl, dass Kurt über den Berg ist, was seine Psyche betrifft und sein Leben wieder eine gewisse Fröhlichkeit hat. Sein erster Fall fordert jedoch seinen Tribut und Kurt verfällt wieder in seinen selbstzerstörerischen Trott.

Am besten gefällt mir der dritte Fall dieser Kollektion, was aber nicht heißen soll, dass die beiden anderen schlechter wären oder ähnliches. Dieser Fall ist etwas anders als die beiden vorher, düsterer und beklemmender. Zwischen den ganzen Fällen sieht man auch immer wieder Ausschnitte aus seinem Privatleben und der Zuschauer bekommt mit wie sehr ihm das alles zusetzt und an seiner Substanz frisst.

Obwohl in der dritten Staffel zum Teil ein neues Team hinter Kurt steht, finde ich die drei Episoden wieder sehr stark und auch der Blick auf die Charaktere selbst ist etwas tiefer als bisher. Sehr interessant finde ich auch den Aspekt, dass manche der Fälle nicht nur in Kurts Heimat Schweden spielen, sondern auch etwas internationaler behandelt werden.

Mein Fazit:

Die dritte Staffel brilliert mit seinen sehr spannenden Fällen, einem neuen Team das hinter Kurt steht und sehr gut ausgearbeiteten Charakteren.

Bewertung vom 07.05.2021
Kommissar Wallander-Staffel 2
Kommissar Wallander

Kommissar Wallander-Staffel 2


ausgezeichnet

Wir haben die erste Staffel von Kenneth Branagh als Kurt Wallender gesehen und waren sofort infiziert. Es ist bei uns allgemein so, dass wenn es um Krimis oder auch Thriller aus Schweden geht, wir diese sehen müssen.

Kenneth Branagh als Kurt Wallender muss man einfach gesehen habe, da diese Kombination einfach perfekt passt. In der ersten Staffel merkte man schon wie tief menschliche Abgründe eigentlich gehen können und wie sehr diese Umstände auch an den Seelen der Ermittler nagen. Kurt Wallander lebt für seinen Beruf und dadurch ist es schwierig für ihn Kontakte zu knüpfen bzw. zu halten. Seine Kontakte zu seinem Vater und seiner Tochter Linda sind auch dauerhaft sehr angespannt. Der Umstand, dass Lindas Lebensgefährte ein Arzt mit syrischen Wurzeln ist, trägt zur angespannten Lage nicht positiv bei.

Die Fälle sind alle drei wieder etwas ganz Besonderes und es ist wieder ein Erlebnis Kurt bei seinen Ermittlungen zu begleiten, auch wenn man merkt wie sehr ihm die Fälle an die Nieren gehen und man hat das Gefühl, dass er an einem Punkt ist um alles einfach hinter sich zu lassen um neu anzufangen. Körperlich und auch psychisch lässt er immer mehr nach und bekommt nach einem Zusammenbruch eine nicht besonders gute Diagnose.

Mein Fazit:

Für mich ist Sir Kenneth Branagh der perfekte Kurt Wallander. Diese Serie hat alles was man zu einem gelungenen Abend vorm Fernseher braucht. Sehr spannende Fälle, einen sehr guten Ermittler mit einem tollen Team im Hintergrund, die auch mit sehr guten Darstellern besetzt wurden.

Bewertung vom 15.04.2021
Nähen mit Jersey KLIMPERLEICHT
Dohmen, Pauline

Nähen mit Jersey KLIMPERLEICHT


ausgezeichnet

Da ich am liebsten dehnbare Stoffe wie Jersey vernähe, kenne ich natürlich schon Bücher von Pauline Dohmen und habe schon mehrere Sachen genäht. Auch diesmal war ich neugierig, ob mich einige Schnitte überzeugen können.
Klimperleicht ist in zwei Hälften eingeteilt. Vorne hat man die Größen 56-92 und in der zweiten Hälfte von 98-140. Für meine Mädels brauche ich nur noch die zweite Hälfte des Buches, aber es ist ja öfter so, dass man für Freunde, oder Verwandte etwas näht.
Meine Große hat sich gleich für sich und ihre Schwester einen Schnitt ausgesucht und zwar den Rock in A-Linie. Ich war erst der Meinung, dass er zu schlicht ist, aber grundsätzlich ist er perfekt und alltagstauglich. Da die Große keine Taschen nutzt und die Kleine
die Hände immer nur so tief in die Taschen steckt, dass sie ausleiern, habe ich die Taschen weggelassen. Vernäht habe ich kuschligen Stoff, denn durch das dehnbare Bündchen, ist er bequem und auch noch warm. Beide konnten ihre Röcke schon mit Thermostrumpfhosen tragen und sind begeistert.
Als weitere Wünsche wurden hier das Cropshirt mit langen Ärmeln (leider gar nicht mein Fall) und das Shirt mit kurzen Ärmeln genannt. Noch ist es für das Shirt zu kalt, aber mir gefällt die Idee mit dem Streifenband auf Arm und Schulter sehr gut.
Pauline Dohmens Bücher sind meiner Meinung nach etwas für Anfänger und Fortgeschrittene. Jedes Schnittmuster wird mit Schwierigkeitsgrad angegeben und hinten im Buch finden sich viele Erklärungen: Stoffarten, Nähmaschinen, Techniken und vieles mehr. Die Schnitte sind alle alltagstauglich, was ich als Mama ziemlich praktisch finde.
Fazit:
Pauline Dohmens Nähbücher sind definitiv einen Blick (und eine ratternde Nähmaschine) wert.

Bewertung vom 15.04.2021
Liane und das Land der Geschichten
Shafak, Elif

Liane und das Land der Geschichten


gut

Meine Meinung:

Dieses Buch ist eine Hommage an die Magie von Büchern und deren Geschichten. Meiner Meinung nach ein sehr tolles Thema, da ich sehr gerne verschiedene Geschichten in Büchern miterlebe, aber leider klappte die Umsetzung nicht so wie ich es mir erhofft hatte.

Sehr gewöhnungsbedürftig war für mich der Schreibstil, der mich am Anfang etwas abgeschreckt hat und mich am Weiterlesen hinderte. Dennoch konnte ich mich im Laufe der Geschichte immer mehr darauf einlassen und wurde gut unterhalten. Der Anfang wirkt auch sehr trist und bedrückend, da Liane mit ihren jungen Jahren kein einfaches Leben hat. In der Schule wird sie wegen ihres Namens gehänselt und die Eltern behandeln sie eher unterkühlt und distanziert. Das Einzige was Liane Halt gibt, sind ihre Bücher.

Wenn ich ehrlich bin finde ich, dass das Buch eher für etwas ältere Kinder ist und vorwiegend für richtige Leseratten, denn ich finde es etwas schwierig zu lesen. Wenn man sich jedoch darauf einlässt, kommt die Geschichte sogar etwas poetisch rüber und regt auch zum Nachdenken an, denn Liane denkt sehr viel darüber nach, was Erwachsene tun und weshalb sie so reagieren.

Mein Fazit:

Auf der einen Seite ist dieses Buch sehr poetisch und möchte auch etwas Aussagen, auf der anderen Seite finde ich dieses Buch für das angesprochene Alter nicht passend. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und man muss sich auf die Geschichte einlassen.