Autor im Porträt

Toptitel von Arno Strobel

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

Broschiertes Buch
Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline.
Der neue Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Arno Strobel
Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist.
Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen ...
"Bei Arno Strobels Thrillern brauchen Sie kein Lesezeichen, man kann sie sowieso nicht aus der Hand legen. Packend und nervenzerreißend!" Sebastian Fitzek
…mehr

 

14,99 €

 

Castello Cristo Die Verschwörung

Broschiertes Buch
Der fesselnde Vatikan-Thriller von Bestsellerautor Arno Strobel
Eine grausame Mordserie schockiert Rom: Mit den Leichen junger Männer wird der Kreuzweg Christi nachgestellt. Eine Station am Tag. Commissario Varotto ermittelt mit Matthias, einem Experten für religiös inspirierte Logen und Bruderschaften - wenige Jahre zuvor hat er die katholische Kirche vor dem sicheren Untergang bewahrt. Gemeinsam stoßen sie auf eine Spur: Alle getöteten Männer scheinen am selben Tag geboren zu sein. An einem Tag, an dem dieselbe Sternenkonjunktion am Himmel stand, wie sie vermutlich während Jesu Geburt zu sehen war.…mehr

 

9,95 €

 

Arno Strobel

Strobel, ArnoArno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, gehört zu den erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren. Alle seine Romane sind Bestseller. Bevor er sich ganz auf das Schreiben konzentrierte, arbeitete er lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Arno Strobel lebt in der Nähe von Trier.

Interview mit Arno Strobel

Ein Mann, festgekettet am Boden - neben ihm Käfige voller Ratten. So beginnt "Das Rachespiel". - Frank Geissler bekommt einen USB-Stick zugeschickt und soll eine Website aufrufen: Es erscheint diese schreckliche Szene - und die Ratten sind vor Hunger schon halb verrückt. Frank soll eine Aufgabe erfüllen - schafft er es, kann er den Mann retten. Doch Frank denkt, alles sei nur ein besonders realistischer Marketing-"Gag" und reagiert nicht. Kurze Zeit später wird der Käfig geöffnet und die Ratten fallen über den Mann her - er stirbt. Und das ist erst der Auftakt für eine Reihe weiterer Grausamkeiten. Für dieses Buch braucht man wirklich starke Nerven. Wie entstand die Idee zu diesem Thriller?
Arno Strobel: Die meisten Ideen zu meinen Büchern liefern mir Alltagssituationen, die ich aufgreife und - sagen wir einmal - 'etwas bizarr' weiterdenke. Beim "Rachespiel" war es etwas anders, weil der Gedanke über die Umstände der Idee zum Buch vorausging.
Ich achte beim Schreiben meiner Bücher darauf, dass man keine Schablone anlegen kann. Also versuche ich, mit jedem Buch neue Aspekte in den Vordergrund zu rücken, aus anderen Perspektiven zu erzählen oder die Erzählweise zumehr

Kundenbewertungen

Das Rachespiel

Bewertung von Pharo72 aus Zittau am 21.01.2014
Frank Geissler, Inhaber einer Softwarefirma, erhält mit der Post einen Speicherstick. Auf ihm ein Video, in dem ein gefesselter Mann von offensichtlich ausgehungerten Ratten bedroht wird. Er kann den Mann retten, so heißt es, wenn er sich auf ein Spiel einlässt. Frank hält es für einen Scherz, doch kurz darauf ist der Mann tot. Er erfährt, dass drei seiner Jugendfreunde ebenfalls ein Video erhalten haben und ein Verdacht erwacht in ihm. Es gibt ein Geheimnis, das alle verbindet. Der unbekannte Spielführer bedroht schon bald auch Franks Familie und so begibt er sich zu einer Bunkeranlage und wird mit Manuela, Jens und Torsten dort eingesperrt. Es beginnt ein Psychospiel ungeahnten Ausmaßes, denn nur einer darf überleben. Meine Meinung: Endlich ist es so weit. Ein neuer Strobel erobert den Markt und in diesem Punkt bin ich mir sicher, denn für mich ist „Das Rachespiel“ eins seiner besten Werke, wenn nicht das Beste überhaupt. Begrenzt auf engstem Raum und während eines knapp gefassten Zeitrahmens entwickelt der Autor hier einmal mehr atemlose Spannung, die das Abbrechen des Buches vor Ende fast unmöglich macht. Dieses Mal gibt es keine Ermittlungen durch die Polizei, sondern einfach nur vier Menschen, die eingeschlossen Todesängste ausstehen müssen, während sie gezwungen sind, knifflige Aufgaben zu lösen. Um sich und ihre Familien zu retten, müssen sie rücksichtslos handeln. Es bilden sich schnell Allianzen, doch wer kann wem wirklich trauen? Und holt ihre Vergangenheit sie ein? Wer ist der mysteriöse Rächer? Neben dem gegenseitigen Misstrauen sind es vor allem die Urängste, die Arno Strobel wieder meisterhaft in Worte fasst. War es beim „Sarg“ hauptsächlich die Klaustrophobie, so haben die Spieler es hier zusätzlich noch mit völliger Dunkelheit, Kälte und der Bedrohung durch gefräßige Ratten zu tun. Nicht nur das aktuelle Geschehen im Bunker, auch die Rückblenden in die Vergangenheit der Protagonisten jagen dem Leser eine Gänsehaut nach der anderen über den Körper. Aufgrund der überschaubaren Figurenanzahl wird dem geübten Thriller-Leser sicher schon vor Ende ein Verdacht kommen, was aber nicht bedeutet, dass nicht bis zur letzten Minute alles offen bleibt. Ein wahrer Pageturner, der im Regal keines Thrillerliebhabers fehlen sollte. Urängste, Überlebenswillen, menschliche Psychogramme – perfekt inszeniert und gut für mehr als eine schlaflose Nacht.

Das Rachespiel

Bewertung von Melanie T. aus Vettweiß am 25.12.2015
Das 8. Buch von Arno Strobel Es handelt sich dabei nicht um eine Serie, bei der die Bücher aufeinander aufbauen, jeder seine Romane ist in sich abgeschlossen. Aber auch als Autor lernt man aus seinen Erfolgen oder Mißerfolgen, denn mit jedem weiteren veröffentlichten Roman steigert sich Arno Strobel. Man wird sehen, wo das noch hinführt. Auf 332 Seiten versteht es Arno Strobel einmal mehr, seine Leser in einen Bann zu ziehen. Vier Freunde werden in einen Atombunker gelockt und sollen gegeneinander spielen, um am nächsten Tag freizukommen und gleichzeitig die eigene Familie zu retten. Allerdings gibt es bei dem Spiel ein Problem: Nur zwei von vier Freunden sollen am nächsten Tag freikommen, die anderen Beiden sollen noch in der Nacht im Atombunker den Tod finden. Von mir wurde das Buch in einem Rutsch durchgelesen, alle anderen Vorhaben wurden ersteinmal vertragt. Einmal begonnen, gab es beim Lesen einfach keine Pause mehr. Die Protagonisten und Örtlichkeiten sind sehr detailgetreu beschrieben, man sieht die Menschen mit Ihren Eigenheiten und Ihren Eigenschaften förmlich vor sich. Die Geschichte lebt von Verdächtigungen, Verdächtigen, Wendungen und Wirrungen. Und das macht es bis zum Schluß spannend, dran zu bleiben. Man wird als Leser immer wieder mal in die falsche Richtung geschickt. Einmal mehr eine sehr gut durchdachte Story bei der man Spaß beim Lesen hat. Die kurzen Kapitel laden zum immer wieder ein bischen weiterlesen ein. Auch gibt es interessante Rückblenden in die Jugendzeit der Protagonisten, die letztendlich den Verlauf der Geschichte logisch erscheinen lassen.

Das Rachespiel

Bewertung von Wuestentraum am 20.02.2014
Toller Thriller, spannend bis zum Schluss. Dieses Buch hat mir super gut gefallen. Das tolle ist, dass man keine vorherigen Bücher von Arno Strobel gelesen haben muss, weil alles einzelne, separate Geschichten sind und keine Serien-Bücher, so dass man nicht das Gefühl hat, man hat etwas verpasst oder muss erst vorherige Bände von dem Autor lesen. Von diesem Autor werde ich sicherlich noch mehr lesen. Auf jeden Fall zu empfehlen!

Das Rachespiel

Bewertung von Mel.E aus L. am 22.01.2014
Nachdem ich vom Autor Arno Strobel im letzten Jahr sämtliche Bücher gelesen habe und nach der Challenge zu "Der Sarg" wirklich sehr, sehr neugierig war auf das neuste Werk des Autor,s konnte ich mich nicht zügeln und begann das Buch quasi in dem Moment als ich es in den Händen hielt. Bevor ich hier nun ausschweife beginne ich mit meinen wirklich guten Gedanken zum Buch und Autor. Niemals hätte ich es für möglich gehalten, das sich ein Autor von Buch zu Buch steigern kann, aber dieses ist definitiv so eingetreten. Schon bei "Der Sarg" spielte Arno Strobel mit meinen tiefsten Ängsten und nun in "Das Rachespiel" stand ich meinem größten Alpträumen gegenüber. Meine Vergangenheit, die jetzt nicht so krass ist wie bei den vier Protagonisten des Thrillers und Ratten.Widerlich! Ratten bescheren mir eine Gänsehaut, wenn ich nur an sie denke und machen mir richtig, richtig Angst. Mir kribbelt jetzt während des Schreibens regelrecht die Kopfhaut vor Ekel. Was ich aber eigentlich sagen wollte ist, das mir die Thriller des Autors alle recht gut gefallen haben (mal mehr, mal weniger), ich aber bemerke, das da noch ganz viel möglich war und mir "Das Rachespiel" bisher am besten gefallen hat. Mein erster Arno Strobel Thriller war das "Das Skript" und da mir der Schreibstil des Autors einfach zusagt folgten dann seine anderen Werke, die da wären: Der Trakt Das Wesen Das Skript Der Sarg Das Rachespiel (erscheint am 23.1.2014) "Das Rachespiel" ist nicht wirklich etwas Neues, denn es erinnert mich ein klein wenig an ein anderes Buch, welches ich im letzten Jahr lesen durfte und auch ein klein wenig an den Highlander. "Es kann nur einen geben!" Letztendlich wird hier gegeneinander gekämpft und nicht miteinander. Schnell war klar, wer hinter dem Spiel steckt, obwohl ich immer noch hoffe mich zu irren und dann letztendlich doch erschrocken war über die Gefühlskälte die mir im weiteren Verlauf der Story begegnete. Der Überraschungseffekt war trotz Vorahnung wirklich überwältigend. Arno Strobel liebt es mit meinen ganz persönlichen Ängsten zu spielen und dennoch lasse ich mich immer wieder darauf ein. Nun war ich tatsächlich erstaunt, wie schnell ich 352 Seiten regelrecht inhaliert hatte um zu begreifen, was damals geschah und nun wieder präsent wird im Leben der Spieler. Die Vergangenheit wurde eingeflochten und ist wirklich ein dramatisches Erlebnis im Leben der vier Protagonisten und wie sich herausstellt hat niemand dieses Erlebnis vergessen mit dem sie sich nun konfrontiert sehen. Auch "Das Rachespiel" ist ein Thriller, der mir echt den Atem stocken ließ und dank der Leseprobe für das nächste Werk hinten im Anhang, welches dann 2015 erscheinen wird, freue ich mich nun erneut auf echten Thrill - Nervenkitzel. Gänsehaut, bei jedem ungewohnten Geräusch zusammen zucken und Fingernägel knabbern. Vielen herzlichen Dank für ein weiteres Highlight in meinem Bücherregal, welches mir wirklich echte Gänsehaut beschert hat und mir in positiver Erinnerung bleiben wird.

Der Sarg

Bewertung von leserattebremen aus Berlin am 26.05.2016
Als Eva aufwacht, ist sie in einem Sarg gefangen – lebendig begraben, wie sie zunächst denkt, panisch versucht sie irgendwie sich zu befreien. Doch plötzlich ist sie wieder zu Hause in ihrem Bett und alles scheint normal, vielleicht doch ein Albtraum? Am nächsten Morgen bekommt die Polizei Köln einen Tipp, wo ein Unbekannter wirklich einen Menschen lebendig begraben hat, doch es ist nicht Eva, sondern ihre verhasste Halbschwester Inge, die tot in dem Sarg liegt. Die Ermittler wissen kaum, wo sie bei dem Fall ansetzen sollen und Eva wirkt immer verwirrter. Was es mit diesen Albträumen auf sich hat, kann sie sich einfach nicht erklären. „Der Sarg“ ist ein Psychothriller der Extraklasse, gruselig, spannend und mitreißend mit spannenden und ausgefallenen Charakteren. Die Ermittler sind sehr sympathisch und ihre privaten Probleme kommen zwar kurz vor, drängen sich aber nicht in den Vordergrund der Geschichte. Die Figur der Eva hat der Autor Arno Strobel für den Leser unglaublich gut und ambivalent konstruiert, zwar mag man sie nicht uneingeschränkt, leidet aber dennoch mit ihr in ihrer Verzweiflung. Die Rückblicke in ihre Kindheit lassen aufscheinen, was für ein schweres Schicksal sie und ihre Geschwister wohl hatten, auch wenn sich erst auf den letzten Seiten alles zu einem umfassenden Bild zusammenfügt. Der Thriller „Der Sarg“ von Arno Strobel war das erste Buch des Autors, das ich gelesen habe, aber er hat mich wirklich begeistert. Grandios nutzt er alle Möglichkeiten der Psycho- und Verwirrspielchen aus, die sich ergeben und führt den Leser die meiste Zeit an der Nase herum. Wenn man glaubt, endlich wieder die Zusammenhänge verstanden zu haben, lässt er einen mit einer neuen Enthüllung sofort wieder in die Ahnungslosigkeit taumeln. Einfach großartig und absolut empfehlenswert!

Der Sarg

Bewertung von buchleserin aus Deutschland am 14.03.2013
Inhalt: »Sie konnte nicht einordnen, was diese Schwärze zu bedeuten hatte. Aber sie war überall. Und es gab keinen Ausweg.« Köln wird durch eine Reihe fürchterlicher Verbrechen erschüttert. Jemand entführt mehrere Frauen und begräbt sie bei lebendigem Leib. Der Täter spielt der Polizei Hinweise zu, doch wenn ein Grab gefunden wird, ist die Frau darin bereits tot. Erstickt. Zur gleichen Zeit hat Eva, eine erfolgreiche Geschäftsfrau Mitte 30, einen immer wiederkehrenden Traum. Sie wacht in einem Sarg auf. Gefangen, hilflos, panisch. Sie weiß nicht, wie sie in den Sarg hineingekommen ist, und später nicht mehr, wie sie ihn wieder verlassen hat. Doch irgendwann ist es vorbei, sie ist frei, liegt in ihrem Bett. Und bemerkt die Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen … Meinung: Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd und die Seiten fliegen nur so dahin. Man fängt an zu lesen und mag gar nicht mehr auffhören. Das Buch ist spannend von Anfang bis Ende. Man ist die ganze Zeit am Rätseln. Es gibt jede Menge Verdächtige und alles ist verwirrend und mysteriös. Wirklich Spannung pur! Mich hat das Buch sofort beigeistert. Ich mag es wenn Bücher einen von Anfang an fesseln und einen in ihren Bann ziehen. Man liest und liest und kann mag gar nicht aufhören. Genau das war hier der Fall. Eva hat immer wiederkehrende Träume, dass sie in einem Sarg gefangen ist und plötzlich liegt sie wieder in ihrem Bett. Ein Traum? Wenn da nicht die vielen Blutergüsse und Kratzspuren an Händen, Armen und Beinen wären. Als Dr. Leienberg bei ihr übernachtet, hat sie endlich einen Zeugen, denn dieser liegt morgens gefesselt in seinem Bett. Das Ermittlerteam Menkhoff & Reithöfer war mir jetzt nicht soo besonders sympathisch bzw. die Charaktere haben mir irgendwie nicht so gut gefallen. Es war für mich einfach irgendein Ermittlerteam. Dies war mein erstes Buch von Arno Strobel. Die anderen muss ich unbedingt auch noch lesen. Cover: Das Cover ist auffällig gestaltet mit der Frau und der roten Schrift „Der Sarg“ auf dem schwarzen Hintergrund. Alles sehr auffällig, düster und macht schon beim Anblick eine sehr beklemmende Atmosphäre. Fazit: Ein wirklich gelungener und spannender Psychothriller!

Das Wesen

Bewertung von MinnieMay aus Dortmund am 01.01.2011
Einen wirklich spannenden, neuen Psychothriller hat Arno Strobel mit „Das Wesen“ geschaffen. Der Schreibstil ist dabei in einer Art und Weise fesselnd, dass es kaum gelingt, dieses Buch wieder aus der Hand zu legen. Es ist schwer etwas zu der Geschichte zu erzählen, ohne dabei zu viel zu verraten, und deswegen denke ich sollte der Klappentext völlig ausreichen um den Leser auf diesen Thriller einzustimmen. Der Autor schafft es geschickt und mit viel Fingerspitzengefühl für seine Protagonisten, den Leser bis zum Schluss im unklaren zu lassen wem man trauen kann, ganz egal auf welcher Seite die Person anscheinend steht. Mit immer neuen Wendungen und Erkenntnissen weiß man erst auf der letzten Seite wirklich, was des Rätsels Lösung ist und dadurch entsteht nahezu ein Zwang weiterzulesen, bis zur letzten Zeile. Mein Fazit: Ein gelungener und gut durchdachter Psychothriller mit dem Arno Strobel mich einmal mehr überzeugen konnte.

Das Wesen

Bewertung von Pharo72 aus Zittau am 06.02.2011
Ein kleines Mädchen verschwindet und ein anonymer Anruf führt die ermittelnden Kommissare Menkhoff und Seifert in die Aachener Zeppelinstraße. Dort öffnet ihnen der Psychiater Dr. Joachim Lichner, der bereits über 13 Jahre für den Mord an einem kleinen Mädchen inhaftiert war. Hat er sich erneut verdächtig gemacht? Ein Psychoduell zwischen dem redegewandten Psychiater und dem von seiner Schuld überzeugten Kommissar beginnt, indem die Exgeliebte beider Männer, Nicole Klement, eine große Rolle spielt. Nach seinen ebenso zu empfehlenden Kirchen-Thrillern „Magus – Die Bruderschaft“ und „Castello Cristo“ legt Arno Strobel mit „Das Wesen“ seinen nunmehr zweiten Psychothriller vor. Noch besser als im Roman „Der Trakt“ gelingt es dem Autor mit den Erwartungen der Leser zu spielen. Durch den ständigen Wechsel zwischen den Zeitebenen des fünfzehn Jahre alten und des aktuellen Entführungsfalls wird eine unglaubliche Spannung erzeugt. Man findet sich selber in der Rolle des Ermittlers wieder, versucht Fehler zu entdecken und wird doch immer wieder überrascht. Bravourös gelingt es Arno Strobel durch kleine Andeutungen die Neugier jeweils so weit zu schüren, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Die jeweils recht kurzen und sehr flüssig zu lesenden Kapitel verführen zu immer noch einem weiteren, bevor die Augen zufallen. Den Beschreibungen der Stadt Aachen ebenso wie des Polizeiapparates merkt man die intensive Recherche des Autors vor Ort an. Die Charaktere, vor allem der Kommissare, mit all ihren Selbstzweifeln und Schwächen sind sehr gut herausgearbeitet. Am liebsten möchte man sie nach Ende des Buches nicht loslassen und vielleicht gibt es ja mal ein Wiedersehen. In seinem nächsten Psychothriller wird der Leser jedoch erstmal nach Hamburg entführt, wie man der enthaltenen Leseprobe entnehmen kann, welche bereits extreme Gänsehaut verursacht und die Spannung bis zum Erscheinen des Buches kaum ertragen lässt.

Der Sarg

Bewertung von Carina aus Wehrheim am 12.09.2014
Beschreibung: Eine unglaubliche Mordserie kommt ans Tageslicht. Es werden Frauen entführt, die danach bei lebendigen Leibe begraben wird. Als werde dies nicht schon grausam genug, spielt der Täter mit den Ermittlern. Denn es werden ihnen Hinweise zugespielt. Allerdings sind die nur dazu da, die Leiche zu finden. Es gibt keine Chance die entführten Frauen rechtzeitig zu finden. Mit dem Auftauchen der ersten Leiche gibt es eine junge Frau, die einen furchterregenden und wirklich realen Traum hat. Sie ist in einem Sarg gefangen, versucht sich zu befreien und gerät in Panik. Doch wenn sie gerade das Gefühl hat, ihr Leben sei zu Ende wacht sie in ihrem Bett auf. Das wirklich merkwürdige an der Geschichte ist allerdings, dass sie Spuren der Befreiungsversuche an Armen und Beinen hat. Wem kann sie sich anvertrauen? Und worum geht es hier wirklich? Ist jemand hinter ihrer Firma her? Und wieso kehrt dieser Traum jede Nacht wieder? Meine Meinung: Auf Grund des Klappentextes musste ich diesen Thriller lesen. Er versprach soviel Spannung und Möglichkeiten mitzuraten, dass ich nicht dran vorbei konnte. Erst nach Beendigung des Lesens habe ich herausgefunden, dass der ermittelnde Kommissar Menkhoff schon in "Das Wesen" eingesetzt wurde. Da ich es nicht gelesen habe kann ich von vornherein sagen, dass man dies auch nicht getan haben muss. Es gibt keinerlei Verständnis Probleme. Schon von der ersten Seite an war ich von der Geschichte gefesselt und es hörte bis zur letzten Seite nicht mehr auf. Denn wer möchte einen Traum haben, in dem er in einem Sarg gefesselt ist und nicht mehr entkommen kann. Die Ängste von Eva werden gut herübergebracht, sodass man hier als Leser schon anfängt mitzuleiden. Auch die Ermittlungen haben es in sich. Auf Grund der vielen Richtungen, in die ermittelt wurde, wurden mir als Leser sehr viele mögliche Verdächtige präsentiert, welche ich der Reihe nach ausschloss, um sie danach doch wieder zu verdächtigen. Herrn Strobel ist es sehr gut gelungen, mich auch falsche Fährten zu locken. Als hätte ich dies alles nicht schon als unglaublich gut empfunden ging es aufs Ende zu. Mit einem solchen Ausgang habe ich absolut nicht gerechnet und konnte mich total überzeugen. Dieses Buch hat es wirklich verdient Psychothriller genannt zu werden. Fazit: Mein bisheriges Highlight von Arno Strobel der es verstanden hat, mich als Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen. Das Buch wollte ich gar nicht mehr aus der Hand legen. Hochverdiente 5 Sterne.

Das Wesen

Bewertung von Melanie T. aus Vettweiß am 04.01.2013
Hervorragende Wirrungen und Wendungen, spannend bis zum Schluss. Man ist immer wieder hin- und hergerissen, wo die Geschichte hinläuft, aber auch wie sie überhaupt entstanden ist.
» Mehr anzeigen