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Ausgerechnet ein Jucken in der Kniekehle verhilft Ede zu unverhofftem Reichtum. Der Mittdreißiger, der sich schon als Kind für Geld begeistert hat, entdeckt einen Zusammenhang zwischen den quälenden Reizen seiner Neurodermitis und dem Lauf von Roulettekugeln. Schnell perfektioniert er sein System und wird ein gemachter Mann. Doch der Traum vom sorglosen Leben voller sinnlicher Genüsse währt nicht lange. Ede gerät in die Hände einer Verbrecherbande, die sich mit seiner Hilfe bereichern will, und eine Odyssee durch Spielcasinos rund um den Globus beginnt. Zunächst erkennt Ede in ihrer Ro...
Ausgerechnet ein Jucken in der Kniekehle verhilft Ede zu unverhofftem Reichtum. Der Mittdreißiger, der sich schon als Kind für Geld begeistert hat, entdeckt einen Zusammenhang zwischen den quälenden Reizen seiner Neurodermitis und dem Lauf von Roulettekugeln. Schnell perfektioniert er sein System und wird ein gemachter Mann. Doch der Traum vom sorglosen Leben voller sinnlicher Genüsse währt nicht lange. Ede gerät in die Hände einer Verbrecherbande, die sich mit seiner Hilfe bereichern will, und eine Odyssee durch Spielcasinos rund um den Globus beginnt. Zunächst erkennt Ede in ihrer Route ebenso wenig eine Bedeutung wie in seiner Marotte, an jedem Ort eine seltene Münze zu erstehen. Doch bald begreift er, dass das Ziel der Reise etwas gänzlich anderes sein wird als materieller Reichtum. Der utopische Gedanke einer Welt ohne Geld ist Ausgangs- und Endpunkt für Will Hofmanns fantastischen Roman, der einen abenteuerlichen Reisebericht mit Mystery- und Science-Fiction-Elementen und mit leichtfüßig-philosophischen Reflexionen verknüpft. Edes Weltreise durch exotische Spielhöllen wird zugleich zu einer Reise durch die Geschichte des Geldes und dessen unheilvoller Wirkung ¿ und eine Reise zur Entdeckung des eigenen Selbst.
Willi Hofmann, Jahrgang 1949, bringt eine einzigartige Kombination aus naturwissenschaftlichem Wissen und literarischer Fantasie in seine Werke ein. Mit einem Hintergrund in Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, sowie einer langjährigen Tätigkeit als Dozent, verbindet er Fachwissen mit der Fähigkeit, komplexe Themen anschaulich und fesselnd zu erzählen. Als Romanautor hat Hofmann zahlreiche Bucher veröffentlicht, die Themen wie Menschlichkeit, Natur und die Grenzen des wissenschaftlichen Fortschritts beleuchten. Sein Stil ist geprägt von skurrilen Wendungen, tiefgründigen Figuren und einer besonders durchdachten Mischung aus Wissenschaft und Fiktion.
Produktdetails
- Verlag: Hofmann, Willi / Wiebers Verlag
- Seitenzahl: 284
- Erscheinungstermin: 10. Juni 2025
- Deutsch
- Abmessung: 205mm x 127mm x 20mm
- Gewicht: 348g
- ISBN-13: 9783942606301
- ISBN-10: 3942606305
- Artikelnr.: 49003346
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Ede hätte nie gedacht, dass sein jahrelanger und quälender Juckreiz in seiner Kniekehle ihm einmal zu einem unglaublichen Reichtum verhelfen würde. Schnell erkennt er, dass er damit ziemlich sicher weiß, auf welche Zahl er beim Roulette setzen muss. Doch sein Glück …
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Ede hätte nie gedacht, dass sein jahrelanger und quälender Juckreiz in seiner Kniekehle ihm einmal zu einem unglaublichen Reichtum verhelfen würde. Schnell erkennt er, dass er damit ziemlich sicher weiß, auf welche Zahl er beim Roulette setzen muss. Doch sein Glück währt nicht lange, denn eine russische Verbrecherbande entführt ihn und so muss er rund um den Globus mit ihnen reisen und für sie Gewinne erzielen. Noch weiß Ede nicht, was es auf sich hat, dass er an jedem neuen Ort eine alte Münze erstehen muss. Als er mit der Zeit einen scheinbar zufälligen Zusammenhang zwischen den Orten, wohin die Reisen führen, und seinem Glück im Roulettespiel erkennt, beginnt nicht nur für ihn, sondern für die ganze Welt ein neues Zeitalter.
In dem Roman ,,Million Dollar Boy“ entführt der Autor Will Hofmann den Leser mit einem eigenen Genre Mix aus Utopie, Mystery- und Science-Fiction-Elementen in eine ungewöhnliche Geschichte.
Zu Beginn startet man schon in der Gegenwart, wo man danach in einer Art Rückblende erfährt, wie es zu dem Leben ohne Geld gekommen ist.
Gerade der Anfang gestaltet sich ein wenig schwierig, weil der Autor viele Dinge von wissenschaftlichen oder medizinischen Belangen anschneidet und oft mehr als ausführlich erklärt, was sich als anstrengend erweist. So kenne ich nun z.b mehr als 30 verschiedene Bezeichnungen für die männlichen Geschlechtsteile.
Im weiteren Verlauf wird der Roman wie eine Art Reisebericht fortgesetzt, wo der Protagonist über Land und Leute berichtet und man als Leser noch nicht wirklich eine Ahnung hat ob oder wie diese Reisen für die Handlung wichtig sind.
Im letzten Drittel wird vieles klarer und die Spannung, die man sich von Anfang an erhofft hat und dazwischen doch etwas nachlässt, und die Neugierde was passiert ,wird nach und nach gesteigert.
Es ist eine ungewöhnliche Geschichte auf die man sich einlassen muss, da der Gedanke warum es auf der Welt kein Geld mehr gibt interessant ist.
Dabei findet man auch philosophische Gedanken, die nicht uninteressant sind und man das Gefühl hat, dass die Menschen glücklicher und zufriedener wären, wenn niemand seinen Reichtum für Macht, Erpressung oder Kriege verwenden könnte und somit jeder ohne Angst vor Armut oder Leistungsdruck in der Gesellschaft sein Leben genießen könnte.
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Das Cover und der Titel des Buches haben mein Interesse geweckt. Versprechen sie doch eine hochspannende Geschichte.
Vom Autor habe ich schon das Buch „ Götter“ gelesen, von dem ich sehr begeistert war. Dement sprechend hoch waren dann auch die Erwartungen.
Der Schreibstil ist …
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Das Cover und der Titel des Buches haben mein Interesse geweckt. Versprechen sie doch eine hochspannende Geschichte.
Vom Autor habe ich schon das Buch „ Götter“ gelesen, von dem ich sehr begeistert war. Dement sprechend hoch waren dann auch die Erwartungen.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind sehr besonders und interessant.
Ede die Hauptperson, hat ein Leiden, das ihm ganz schön zu schaffen macht. Aufgrund einer stark ausgeprägten Neurodermitis jucken seine Kniekehlen an dauernd. Irgendwann entdeckt er den Zusammenhang von Jucken und der unterschiedlichen Roulettkugeln. Er verbessert sein Spiel und gewinnt so große Mengen an Geld.
Doch bald merkt er, dass Geld nicht alles ist, er gerät in einen Strudel hinein, ist viel unterwegs und erlebt oder überlebt so einiges.
Ein wirklich hervorragendes Buch, das sich mit fortlaufender Handlung immer mehr zum Pageturner entwickelt. Der Spannungsbogen steigt unaufhörlich an und der Autor hat für den Leser immer wieder eine neue Überraschung parat. Ich habe es wahrlich genossen, das Buch zu lesen und kann es nur weiterempfehlen.
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Der Roman führt uns in eine fantastische Welt, die es in der Form noch nicht gegeben hat. Die Hauptfigur Ede hat Glück beim Roulette und stellt bald einen Zusammenhang fest zwischen einer quälenden Neurodermitis und dem Rollen der Kugel am Spieltisch. Doch sein Glück bleibt nicht …
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Der Roman führt uns in eine fantastische Welt, die es in der Form noch nicht gegeben hat. Die Hauptfigur Ede hat Glück beim Roulette und stellt bald einen Zusammenhang fest zwischen einer quälenden Neurodermitis und dem Rollen der Kugel am Spieltisch. Doch sein Glück bleibt nicht lange unentdeckt und dunkle Gestalten folgen seiner Fährte. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und es wird eine Menge Fragen auf, die man sich in Bezug auf sein eigenes Leben auch ruhig mal selbst stellen kann. Es hat also neben fantastischen und mystischen, auch philosophische Züge. Das Cover hat mir dazu sehr gut gefallen, weil es passend, aber auch auffällig ist. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig. Insgesamt ein richtig toller Roman!
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Aufzeichnungen eines Spielers mit besonderer Gabe.
Der Roman hat eine ungewöhnliche Idee und das reicht für eine bemerkenswerte Handlung über einen Mann, der durch das richtungweisende Jucken in der Kniekehle weiß, wie er beim Spiel, z.B. Roulette, gewinnt.
Ich spiele nicht …
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Aufzeichnungen eines Spielers mit besonderer Gabe.
Der Roman hat eine ungewöhnliche Idee und das reicht für eine bemerkenswerte Handlung über einen Mann, der durch das richtungweisende Jucken in der Kniekehle weiß, wie er beim Spiel, z.B. Roulette, gewinnt.
Ich spiele nicht mal Lotto und war noch nie in einem Casino, doch die beschriebenen Schilderungen der Spiel- und Gewinnabläufe sind interessant.
Auch die Gefühle des Icherzählers Ede über seine Existenz zwischen seinem Spiel-Talent und dem Alltagsleben mit Job und seine ganze Lebenseinstellung, sind nachvollziehbar. Er ist “in the middle”.
Unauffällig spielt er in Casinos und lebt doch überwiegend bescheiden um nicht aufzufallen. Es bedeutet dann ein abrupter Bruch in seinem ruhigen Leben, als er von russischen Gangstern entführt wird. Sie reisen mit ihm durch die Welt und zwingen ihn, für sie in den Casinos vieler Städte zu spielen und zu gewinnen. Dann begegnet er einer Chinesin, die das gleiche ungewöhnliche Talent hat wie er.
Der Protagonist reist viel. Mal ist er in Israel, dann in Brüssel, Tunesien, Liberia, London, Kapstadt und anderen Städten in diversen Ländern. Distanzen von 6000 Kilometer legt er mit wenigen Zwischenlanden am Stück zurück. Die vielen Schauplätze erzeugen eine Internationalität des Romans, doch schließlich wird er nach Deutschland ausgeliefert, in Untersuchungshaft.
Trotz seiner Schwierigkeiten ist Ede ein Überlebenskünstler und überwindet Hindernisse. Er hat die Fähigkeit, sich zu arrangieren. Die Beziehung zu seiner Freundin Tasha jedoch ist nicht unproblematisch.
An dem Roman gefällt mir die Form der Aufzeichnung und die uneitle Erzählart des Icherzählers. Er hält sich für durchschnittlich, mit Ausnahme seiner Begabung. Man ist als Leser nah an seinen Gefühlen dran.
Das Finale der Handlung mit außergewöhnlichen Auswirkungen ist ganz schön abgedreht. Ich war ganz zufrieden mit dem Buch, auch wenn es stilistisch nicht so literarisch gestaltet ist.
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Tolle Idee - aber leider nicht so gut umgesetzt...
Die Kernidee von "Million Dollar Boy" in einer Welt zu leben, in der es kein Geld mehr gibt, finde ich sehr spannend und innovativ. Sie hat mih sehr zum Nachdenken angeregt und ich finde es toll, wie sich der Autor dieses Konzept …
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Tolle Idee - aber leider nicht so gut umgesetzt...
Die Kernidee von "Million Dollar Boy" in einer Welt zu leben, in der es kein Geld mehr gibt, finde ich sehr spannend und innovativ. Sie hat mih sehr zum Nachdenken angeregt und ich finde es toll, wie sich der Autor dieses Konzept durchdacht hat.
Leider gefällt mir der Schreibstil gar nicht. Ich weiß gr nicht, wie ich es genau erklären soll, aber die Sprache wirkt "veraltet" und bei mir kam kein richtiger Lesefluss zustande. Dies kommt denke ich auch daher, dass der Autor oft lediglich mehrere Hauptsätze aneinanderreiht.
Außerdem wird an einigen Stellen zu detailreich und haarklein auf spezielle Themen eingegangen. Ein Beispiel dafür ist das Interesse des Protagonisten Ede an der Biologie, indem biologische Prozesse bzw. Verfahren haarklein beschrieben werden. Dies habe ich als sehr anstrengend zu lesen und langweilig empfunden.
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Von Autor Will Hofmann stammen unter anderem „Lebensnacht“ und „Götter“. In seinem neuesten Werk entdeckt Ede eine besondere Gabe, die sein Leben verändert.
Edgar Nitschke arbeitet als Verkäufer in einer Tierhandlung. Das Jucken in seiner linken Kniekehle …
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Von Autor Will Hofmann stammen unter anderem „Lebensnacht“ und „Götter“. In seinem neuesten Werk entdeckt Ede eine besondere Gabe, die sein Leben verändert.
Edgar Nitschke arbeitet als Verkäufer in einer Tierhandlung. Das Jucken in seiner linken Kniekehle ist Ärzten ein Rätsel. Keine Behandlung hilft. Bald erkennt Ede, dass ihm das Jucken entscheidende Hinweise beim Roulette-Spiel gibt. Er entwickelt ein System. Seinen neuen Reichtum versucht Ede zu verheimlichen. Eine Verbrecherbande wird auf den Glückspilz aufmerksam.
Der Prolog greift vor und gibt ein stimmungsvolles Bild von einem völlig anderen Leben. Was hat zum Umbruch geführt? Handlungswechsel, Edgar erzählt wie alles begonnen hat. Die Idee vom Spielbank-Kniekehlen-System ist sehr originell. Nach der Experimentalphase hat Ede seine Kniebotschaften entschlüsselt und setzt sie gewinnbringend ein. Dabei hält er sich an eigene Regeln. Klar, dass seine Glückssträhne nicht unbemerkt bleibt und auch andere absahnen wollen. Ede ist sympathisch, weil er nicht dem Angebertypen entspricht, Fehler begeht und schuldlos in brenzlige Situationen gerät. Hat er Callgirl Tascha zu sehr vertraut? Ein kurioses Abenteuer beginnt. Hinter diesem Roman steckt viel Recherche und eine Leidenschaft für Zahlen. Dank Ede wirkt das Roulettespiel verführerisch. Der Roman spielt an zahllosen Handlungsorten. Das Wissen über Details beeindruckt bei vielen Themen. Die Geschichte wirkt dadurch sehr realitätsnah. Es geht um den Zusammenhang zwischen Geld und Gewalt und um Macht. Ist Ede der Einzige mit einer derart besonderen Gabe? Und ist diese auf Dauer überhaupt von Vorteil? Schicksal und Sinn des Lebens fließen mit ein. Muss man nur das richtige Gespür für Botschaften entwickeln? Eine überraschende Wende wird effektvoll in Szene gesetzt. Was nun? Mitfiebern mit Ede fällt leicht. Die Odyssee ist noch längst nicht zu Ende. Spekulationen nehmen zu. Mit einer Auflösung war nicht zu rechnen. Die Verfolger sind Ede und seinen Freunden dicht auf den Fersen. Tricks und Raffinesse sind gefragt. Die Spannung steigt. Im letzten Buchdrittel geht es turbulent zu. Ein bisschen Indiana Jones-Flair kommt auf. Das Ende ist schräger als gedacht, passt aber gut zur Geschichte.
Das Cover ist kreativ mit der fliegenden Roulettekugel. Der dominante schwarze Hintergrund könnte auch auf einen Krimi hinweisen. „Million Dollar Boy“ reißt auch aufgrund der interessanten und teils undurchsichtigen Charaktere mit. Trotz fehlender Kapitelüberschriften ermöglicht es einen guten Lesefluss. Der Roman hat Unterhaltungswert und regt spätestens zum Schluss zum Nachdenken an.
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